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elweb Technik
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vor 4 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 6 Monaten
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Manfred aus ObB, i-MiEV, Bernd Schlueter, Peter Dambier, R.M, Solarstrom

Die Nacht der Düsseldorfer Elektromobilität

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 27.09.2013 20:24

Die Nacht ist vorbei, jedenfalls für mich. Ein interessantes Ergebnis des Besuches:
Das Neodymzeitalter ist vorbei. Die Handelsrestriktionen der chinesischen Regierung haben voll zugeschlagen. Kurzzeitig schnellte der Neodympreis auf das Hundertfache hoch, im Moment liegt er um das fast fünffache über den Preisen vor zwei Jahren. Daran wird sich vermutlich nicht viel ändern.
Die Elektromobilität ist davon schwer betroffen. An der Fachhochschule hier werden keine Neodymmagnetmotoren mehr entwickelt, man geht zurück zur Spulenerregung. Im Bereich kleiner Motoren, wie für Modellflugzeuge und Pedelecs spielt der Neodympreis keine so große Rolle, dort werden uns die kompakten Motore erhalten bleiben.
Für die PKWs wird auf alte Technik zurückgegriffen, bei größeren haben eh Induktionsmotoren dermaßen viele Vorteile, dass man sie in jedem Fall als Fahrmotor einsetzen wird. Immerhin ist das leichte Twike mit seinem eigentlich zu kleinen Induktionsmotor ein brauchbares Fortbewegungsmittel. Die kleineren, die bisher mit Neodym-Synchronmotoren betrieben wurden, sind hingegen voll betroffen. So der Eimief nebst Brüderchen und Schwesterchen.
Bleiben wird das Neodym auch in den Generatoren von range extendern.




Alles in Rénmínbì, der entspricht 12 Cent, auch genannt wie der spanische König, ohne Sophie und Carlos.

Im Moment werden Uralt-Konzepte von anno tobak woeder ausgebuddelt. Unter anderem werden Schrittmotoren wieder ans Tageslicht geholt. Eine besonders vielversprechende Form ist der Reluktanzmotor, dessen Weiterentwicklung seit dem Neodymboom pausierte. Die zweipolig-dreiphasige Form ist in bestimmten Bauformen dem Induktionsmotor um den Faktor 2 überlegen.
Ein dicker Nachteil: Rekuperation ist praktisch unmöglich.Allerdings bin ich da anderer Meinung und werde deswegen an der Fachhochschule vorstellig werden. die Angst vor Elektronik ist immer noch sehr verbreitet.

Antworten:

Betroffen, sehr betroffen.

Ist das der Unterschied zwischen i-MiEV und i3?

Ich habe mich gewundert, das was letztendlich rüber kommt sind sich i3 und i-MiEV reichlich ähnlich. Der i3 hat einen dickeren Motor.

Solange es keine Schnelllader gibt, wird der i-MiEV dem i3 davon fahren. An der Steckdose wird er uns kurz die Rücklichter zeigen, aber bis er den Stecker drin hat fahren wir schon wieder raus.

Twike ist eh ein Sonderfall, ich glaube das ist durch einen Riss im Raum- Zeitgefüge geschlüpft. Klein genug isses ja.

Na dann Gute Nacht
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 28.09.2013 06:01
125kW ergeben einen guten Wirkungsgrad, kann nur ein schwerer Induktionsmotor sein.
Dein Eimief hat noch das kompakteste, was es gibt, mit ausreichender Größe. Neodym Synchronmotor. Gibts nichts Besseres. Ich finde, das beste Elektrofahrzeug.
Wäre dumm, wenn die aus Neodymmangel auf was dickes umsteigen müssten.
Aber die anderen Neodymminen holen ja auf, wie man sieht. Die Chinesen haben nur mal kurz die Marktsituation ausgenutzt mit ihrer Ausfuhrdrosselung. Machen die anderen auch.

Ansonsten, Induktionsmotoren haben bei hoher Drehzahl die geringsten Verluste. Schwer, aber dann besser.
Möchte bloß mal wissen, auf welche Drehzahl sich die BMW-Angabe beziehen soll.

von Bernd Schlueter - am 28.09.2013 09:44
Zitat
Bernd Schlueter

Dein Eimief hat noch das kompakteste, was es gibt, mit ausreichender Größe. Neodym Synchronmotor. Gibts nichts Besseres. Ich finde.....


Ein alter Spruch sagt:

Drum Prüfe wer sich ewig Bindet
ob sich nicht doch was besseres findet.

In diesen Sinne das effizienteste bezahlbare ist gerade gut genug ;-)

von Manfred aus ObB - am 28.09.2013 09:51
Zitat
Bernd Schlueter
125kW ergeben einen guten Wirkungsgrad, kann nur ein schwerer Induktionsmotor sein.


Induktionsmotor im BMW i3? Bist Du dir da sicher?

Ich meine (mit meinem hohen Alter und den damit einhergehenden Schwächen), dass ich bei der Betrachtung der zahlreichen Videos der i3-Fertigung gesehen habe, wie die E-Maschine des i3 mit Permanentmagneten bestückt wurde.

Im übrigen, Neodym, nur abwarten, der Markt wird das Angebot und den Preis korrigieren. Wenn die Chinesen zu wenig liefern, dann beginnen andere zu schürfen. Die Lagerstätten sind ja bereits bekannt. Nur war es bisher zu teuer - wegen den billigen Chinesen.

Gruss vom (W)alter ;-)

von i-MiEV - am 28.09.2013 09:59
Zitat
i-MiEV


Ich meine (mit meinem hohen Alter und den damit einhergehenden Schwächen), dass ich bei der Betrachtung der zahlreichen Videos der i3-Fertigung gesehen habe, wie die E-Maschine des i3 mit Permanentmagneten bestückt wurde.


Das kenn ich auch mit der Sehschwäche, aber Gottseidank gibts im ELWB ein Unterforum BMW i3

da zu lesen Hybridsynchronmotor und der sollte eigentlich keine Devisenquelle der Chinesen sein :rolleyes:

Allgemeine Infos zu den Motortyp ( nicht der orginal BMWmotor ) und das es modern is in Englisch
[www.brusa.biz]

von Manfred aus ObB - am 28.09.2013 10:13
Bei einem Hybridsynchronmotor wird die Statorwicklung koaxial rund um die Hauptachse des Motors gebaut. Das gibt mehr Drehmoment - aber die (chinesischen) Neodym-Permanentmagneten sind trotzdem notwendig. :confused:

Auf das (zu) hohe Drehmoment aus dem Stand kann ich gerne verzichten. Ich habe keinen Reifensponsor ;-)

Habe ich da was falsch verstanden?

von i-MiEV - am 28.09.2013 11:38
Zitat
i-MiEV
Das gibt mehr Drehmoment - aber die (chinesischen) Neodym-Permanentmagneten sind trotzdem notwendig. :confused:


Na ja de Wiesen ist grad und da gilt Leben und Leben lassen
( deshalb der Bierpreis noch für unter 20 Mark an Liter also des 4 Fache was die Grünen als
Benzin Preis mal gefordert, nur zum 180igten mal schwänzen die Katholischen dort den Fastentag
und nun kommen die mit an Vegi-Day ja ich wos is in Englisch und deshalb viel Moderner :D )
a bisserl was las ma halt die Chinesen auch verdienen und nehmen des denna nach am Oktoberfest ab.


Bildquelle: [forums.aeva.asn.au]

aber Drehmoment hätte Dein Motor eigentlich mehr wenn da keiner an der Uhr gedreht ;)

von Manfred aus ObB - am 28.09.2013 11:50
Danke für die interessante Vergleichsgraphik. Der Hybrid erregte Synchronmotor (HSM) wäre wirklich Spitze (grünes Feld), aber wohl etwas teurer in der Herstellung.

Im Film über die i3-Motorenproduktion wurden die Magnete allerdings schön der Reihe nach im Kreis eingesetzt wie in der Graphik für einen normalen Synchronmotor (PSM).

Für mich bleibt die Antwort offen, welchen Typ E-Maschine der i3 tatsächlich hat. Ich vermute nach wie vor PSM.

von i-MiEV - am 28.09.2013 14:19
Zitat
i-MiEV
Danke für die interessante Vergleichsgraphik.


Na ja ich hätt gern bessere, die sind mehr Werbung

Das grüne Feld zeigt nur das belastbare Drehzahlfeld ist weiter, der Bereich des Besten Wirkungsgrad bleibt
in der Graphik gefühlt relativ klein, anders als in dieses Bild


Bildquelle: [www.metricmind.com]

Wäre dies so bei BMW ( das Bild ist nicht der BMWmotor sondern gibt nur ein ähnlichches Modell wieder )
so wäre das ein deutlicher Vorteil gegenüber Tesla ( der verwendet eigentlich fast besseren Schrott )
und etwa ähnlich dem I-miev, also was Kosten, Herstellungsaufwand zu Effizienz entspricht, dem weniger an Seltene Erden
aus China steht ein Mehrgewicht gegenüber.

Wie ein Permanetmagnetmotor als Innenläufer und als Außenläufer gebaut werden kann so mags bei der Hybridvariante
auch Unterschieden geben, solang BMW nix genaueres rausläßt bleibt Raum zum Spekulieren :confused:

Absolut kein Hilfe ist Wiki
[de.wikipedia.org]
da steht nur Mist

Zitat
Wiki
Angetrieben wird der Wagen von einem 125 kW starken Hybrid-Synchronmotor, der ein maximales Drehmoment von 250 Nm abgibt. Die Kraftübertragung findet über ein einstufiges Automatikgetriebe statt. Im Gegensatz zu vielen anderen Kleinwagen verfügt der i3 über Hinterradantrieb


Der BMW hat kein einstufiges Automatikgetriebe, er hat eventuell eine festes einstufige Getriebeübersetzung die zusammen
mit der Stufenlosenregelung des Emotor ähnlich einen Automatikgetriebe.

von Manfred aus ObB - am 28.09.2013 15:33
Zitat
Manfred aus ObB
Der BMW hat kein einstufiges Automatikgetriebe, er hat eventuell eine festes einstufige Getriebeübersetzung die zusammen
mit der Stufenlosenregelung des Emotor ähnlich einen Automatikgetriebe.


Diese Aussagen von Journalisten über Automatikgetriebe bei Elektroautos ärgert mich schon lange. Offenbar hat die Mehrheit der Schreiberlinge bis heute nicht verstanden, welchen Zweck Getriebe und Achsübersetzung in einem Fahrzeug erfüllen. Jedenfalls fahren derzeit alle neuen EV von Tesla bis i3 drehzahlbedingt mit fester Achsübersetzung, ohne Schaltgetriebe.

von i-MiEV - am 29.09.2013 05:04

Revolution nach der Nacht der Düsseldorfer Elektromobilität

Ich hatte mir den I3-motor noch gar nicht angeschaut und dachte einfach, dass die einen gängigen motor von der Stange nehmen, der in der Leistungsklasse ohnehin groß ist und damit keine Wirkungsgradprobleme hat, auch als Asynchronmotor.
Dass die das Ding zum Anfahren gemischt, elektro- und permanentmagnetisch zusammen erregen, ist natürlich ideal und hatte ich immer für den Transrapid empfohlen, was eine enorme Energie- und Gewichtseinsparung gebracht hätte. Ja, so kommt man durch "Modulation" des Permanentmagnetfeldes mit wenig Leistungsaufwand zu einer optimal variablen Erregung, die einerseits das hohe Anfahrmoment bringt, das ja nur wenige Sekunden benötigt wird und die erforderliche Feldschwächung, um den für den Betrieb eines schaltgetriebefreien PKWs erforderlichen verlustarmen Hochgeschwindigkeitsberich zu erzielen. Die bisher lieferbaren weichmagnetischen Dynamobleche sind da nicht geeignet gewesen. Mit dieser Art, auch Permanentmagnete sparenden, gemischten Erregung ist dieses Problem beseitigt und ich bin hellauf begeistert.
Das Gleiche ist auch möglich mit der Reluktanztechnik, die ebenfalls synchron arbeitet und ich muss mich noch vergewissern, ob BMW nicht doch diese Technik anwendet.

Ihr kennt die Lynch-Lemco-trechnik, die arbeitet leider magnetisch voll erregt und damit wegen hoher Wirbelströme begrenzten Hochdrehzahlbereich. Perm ist ja praktisch ein Nachbau. Dort hat man sich bei der Auswahl der in die Patent-Lynchwicklung eingebrachten dünnen weichmagentischen Bleche ganz besondere Mühe gegeben.

Oh, Brusa ist mit von der Partie?
Jetzt gibt es keinen Grund mehr, weiter Schaltgetriebe einzubauen, auch nicht in die kleineren Fahrzeuge. Mein verlustarmes elektrisches Getriebe ist da, das dann auch in Zügen eingesetzt werden wird. Als Generator ein kompakter reiner Neodym-Synchromotor, als Antrieb ein gemischter. Ludmilla war zwar wegen ihrer Schwergewichtigkeit über solche Überlegungen erhaben, is ohnehin permanentmagnetfrei, aber die Hochgeschwindigkeitszüge werden profitieren.
Ja, zusammen mit den neueren Batterien dürfte das den Durchbruch für die Elektromobilität bringen.

Vielleicht können wir auch diese blöde Wort "Hybrid" dahin verbannen, wo es hingehört, in die Biologie gentechnisch veränderter Pflanzen. Wobei ich unter "Gentechnik" auch Kreuzung verstehe.

Auf der Hanovermesse hatte ich übrigens schon begeistert bei einer französischen Weichmagnetmaterialfirma die merkwürdigen Schlitze in den Rotoren für die Aufnahme von Permanentmagneten gesehen und Unterlagen mitgenommen. Die wussten selbst nicht, wofür die waren. Jetzt habe ich die Bestätigung. Die Industrie ist aufgewacht und kann an die Ende des 19. Jahrhunderts eingestellte Arbeit von Tesla, Siemens und anderen wieder anknüpfen.
Ihr glaubt gar nicht, wie weit die uns damals voraus waren.

Es darf wieder gedacht werden. Die Zeit der dumpfen Kraftfahrzeugmechaniker und -hersteller ist damit vorbei.

In Düsseldorf gab es keinen I3 zu sehen, ich konnte nur Kontakt zur Motorentwicklungsabteilung der Fachhochschule knüpfen, wo ich die auf der Hannovermesse erspähten Rotormagnetbleche samt auf dem neuesten Stand befindlichem Professor antraf. Magnetmotor vom Starnberger See kann leider einpacken. Die arbeiten völlig eisenlos, wegen der Eisenverluste bei hoher Drehzahl.

Übrigens, alles Uralttechnik, alle Patente lassen sich umgehen. Das haben schon unsere, lasst mich zählen, Ur-Ur-Urgroßväter erledigt.

Nebengedanke: Die Transrapididee sollte man noch einmal überdenken. Mit der gemischten Tragetechnik kann man auch langsamer wirtschaftlich fahren. Vor allem viel leichter. Aber dafür braucht man schon viel Neodym. In Berlin hatte man schon halb- bis viertelherzige Vorversuche gemacht (S.-Bahn). Da ließ man tonnenweise Neodymmaterial verrotten.

Ansonsten habt Ihr in Düsseldorf nicht viel verpasst. Für mich wars allerdings interessant.

von Bernd Schlueter - am 29.09.2013 05:06
Zitat
i-MiEV
Jedenfalls fahren derzeit alle neuen EV von Tesla bis i3 drehzahlbedingt mit fester Achsübersetzung, ohne Schaltgetriebe.



Noch

Wart den BMW i8 ab, dann geht die Post ab :D

von Manfred aus ObB - am 29.09.2013 09:15
Hyper Sonic Motor und der Motorenbauer HSM. Wir sollten einen anderen Namen überlegen.
Sonst wird unsere Sprache Chinesisch, sprich, kurzsilbig, aber mehrdeutig.
Ich brauche schon gar nichts mehr zu tun. Kaum einen Gedanken angesponnen, schon liefert Manfred die kompletten, durchgemessenen Details dazu.
Zur Energieersparnis: Neodymmagnete benötigen, im Vergleich zu Spulen, praktisch keinen Raum. 500 Ampere pro mm, das spricht für sich. Wenn man die Hälfte des Magnetfeldes permanentmagnetisch erzeugt, benötigt man nur noch ein Viertel der Leistung , um den Rest elektromagnetisch aufzubauen. Ebenso kann man dem Permanentmagnetfeld mit der gleichen Spule mit ebensowenig Energie entgegensteuern. Das Optimum der Aufteilung könnte so bei 2/3 permanentmagnetischer Erregung liegen.
Vielphasig dazu.
Als Nächstes habe ich vor, einen reinen Reluktanzmotor rekuperationsfähig zu machen. Eine Frage der Ansteuerung. Zudem ist für mich Ferrit noch nicht ganz aus der Welt. Leider mit höherer Drehzahl.
Noch völlig uninteressant. Der Preis für Ferrit liegt zur Zeit etwas höher als der für Neodymmagneten vor gut zwei Jahren.

von Bernd Schlueter - am 29.09.2013 10:45
Zitat
Manfred aus ObB
Zitat
i-MiEV
Jedenfalls fahren derzeit alle neuen EV von Tesla bis i3 drehzahlbedingt mit fester Achsübersetzung, ohne Schaltgetriebe.



Noch

Wart den BMW i8 ab, dann geht die Post ab :D


Schön für die, die das Geld für einen i8 (und den Reifenverschleiss) haben ;) Ein reines Stadt-EV wie der i-MiEV würde mit einem Getriebe nur teurer in Anschaffung und Unterhalt. Diese Mehrkosten kann man unmöglich einsparen mit effizienterem fahren.

Für mich wird schon die Frage, ob ich eine Autobahnplakete für 100 statt heute 40 Franken kaufe zum No-Go. Ich kann doch nicht 100 CHF ausgeben für AB-Fahrten, wenn meine Energiekosten pro Jahr nur mit CHF 250 zu Buch schlagen und ich höchstens 30% auf AB fahre :rolleyes:

von i-MiEV - am 29.09.2013 11:24
Zitat
i-MiEV

Schön für die, die das Geld für einen i8 (und den Reifenverschleiss) haben ;) Ein reines Stadt-EV wie der i-MiEV
würde mit einem Getriebe nur teurer in Anschaffung und Unterhalt. Diese Mehrkosten kann man unmöglich einsparen mit effizienterem fahren.


Hier beginnt eben schon der unterschied in der Betrachtung, ich red nicht von einen
Auto, das als natüriches Jagtrevier die Stadt ansieht, weil zu nix anderm zu gebrauchen.

Ich möcht ein Volkseauto das überall und von jeden zu gebrauchen, ohne dafür einen ideologische
Indoktrination erfahren zu müßen. Steht halt etwas im Gegensatz zu Onkel Jürgen von den Grünen, der meint

[www.spiegel.de]

Zitat

Trittin schien auf dem kleinen Parteitag mit sich im Reinen.
"Das Programm war nicht zu links", so sein Credo. "Wir haben unsere Wähler überschätzt"


Soll im klartext heißen die waren zu blöd uns zu Wählen, nicht wir waren nicht fähig etwas zu verabschieden
das Wählbar. Also ein Alltagstaugliches E-auto muß an Berg genauso fähig sein wie ein bisheriges und
die Formulierung es ist geistig abartig an E-Auto einen Anhänger anhängen zu wollen, drückt nur die
Unfähigkeit aus es Technisch in den Griff zu kriegen und zwar so das die Kosten sinken.

Bernd vom Rheine schreibt

Zitat
Schlüter Bernd
Als Nächstes habe ich vor, einen reinen Reluktanzmotor rekuperationsfähig zu machen. Eine Frage der Ansteuerung.


Das ist aber sowas von Gestern gibt Reluktanzgeneratoren sogar zu kaufen mit Drehzahlen die Die meisten
schwindlig macht [www.youtube.com] ( Zeitindex 0:29

Aber natürlich auch in Old Germany ( sogar aus der Zeit vor der großen Förderschwemme )
[www.isea.rwth-aachen.de] dort einiges in Englisch ( des muß so sein
sonst ist es nicht modern und gibt keine Kohle vom deutschen Steuerzahler, den auf deutsch tät der
sagen moment des haben wir schon beim Kaiser Wilhelm II erforscht )
Ein Bild aus dieser akademischen Arbeit
[attachment 355 Reluktanzkurven.png]
die stark verkürzt unter [www.isea.rwth-aachen.de] einzusehen inklusive dem Bild.

Stellt man sich in der Graphik nun mehr vor als als Flachlandtiroler zum Oktoberfest durch die Stadt zu fahren,
wirds wenn man optimiert mit Energie und Rohstoffen umgehen will schwierig kein Anpassung
der Lastkurven an Alltagssituationen zu wollen, es sei den man ist so Stur wie Onkel Jürgen.

Die andern sind nur zu dumm sich von uns belehren zu lassen, wo wir doch nur genau vorschreiben
würden was Sie zu tun und lassen hätten.

Du schreibst nur man fährt nicht mit einen Eauto auf die Autobahn, mein Problem dabei um in die
Stadt zu kommen von der Du schreibst das dort ein Eauto hingehört, muß ich erstmal über die Autobahn

[www.youtube.com]

von Manfred aus ObB - am 29.09.2013 13:23
Zitat
Manfred aus ObB
Zitat
i-MiEV

Schön für die, die das Geld für einen i8 (und den Reifenverschleiss) haben ;) Ein reines Stadt-EV wie der i-MiEV
würde mit einem Getriebe nur teurer in Anschaffung und Unterhalt. Diese Mehrkosten kann man unmöglich einsparen mit effizienterem fahren.


Hier beginnt eben schon der unterschied in der Betrachtung, ich red nicht von einen
Auto, das als natüriches Jagtrevier die Stadt ansieht, weil zu nix anderm zu gebrauchen.

Ich möcht ein Volkseauto das überall und von jeden zu gebrauchen, ohne dafür einen ideologische
Indoktrination erfahren zu müßen.


Warum denn das? Das Auto ist doch weltweit ein nützliches Nahverkehrstransportmittel.

Für Strecken >150km gibt es doch einige besserer Alternativen: Bus, Zug, Flugzeug - je nach Land und Distanz. Wer keine AB ohne Limits hat wie die (Ausnahme-) Deutschen, der hat schon lange umgelernt.
Das hat nichts mit Ideologie zu tun, sondern nur mit gesundem Menschenverstand: kauf nur soviel, wie unbedingt nötig. So gesehen braucht niemand Fahrzeuge, die breiter sind als 1.60m, mehr als 100PS haben und weniger als 10s auf Hundert benötigen. Wer mehr davon im Alltag einsetzt, ist ein Welt-Ressourcen-Verschwender. :(

Solche "Überall-Autos" wie Du sie Dir denkst, sind einfach plumpe Energieverschleuderer, weil sie etwas können, was selten benötigt wird. Wir benötigen sie nur dann (scheinbar), wenn wir nicht vorausdenken und planen können.

von i-MiEV - am 29.09.2013 13:54
Zitat
i-MiEV
Solche "Überall-Autos" wie Du sie Dir denkst, sind einfach plumpe Energieverschleuderer,
weil sie etwas können, was selten benötigt wird. Wir benötigen sie nur dann (scheinbar), wenn wir nicht vorausdenken und planen können.


Du kannst Dir denken das ich Dir nicht zustimme :D

Mein letztes ich kann alles Auto ( Anhängerziehen, Wasserturbinenkonuse transportieren, Zementsäcke laden,
Frau kennen lernen und als Hochzeitsauto fungieren und ganz wichtig wenns von allein rollt Motor
abschalten und wieder starten können ( Manuell nich automatisch ) und über 200 km/h fahren )
kommt mit 22 Jahren in die Jahre mit über 500.000 Kilometer ( es waren ein paar Jahre
dabei da hab ich zuhause gebaut, da warens nur 5000 dann schwer beladen Kilometer )
macht ein rein durch die Kaufkosten von weniger als 10 Pf weil in DM gekauft also unter 5 ¢ heut pro Kilometer.

Je nach Zeit ( die kost auch Geld ) kann man zwischen etwas unter 9 Liter fahren oder bis zu 1440 Kilometer Reichweite
( es wär weiter gegangen, aber die Frau war da schon stinkig weil Sie meinte da ist kein Diesel
mehr drin, warn aber noch 7 Liter ) und wen die an mehren Stellen der BRD abseits Termine hast und eventeull noch Teile dabei
( ich bin Handwerker kein nur Laberer ) so ist das Auto nicht verkehrt so lang wir uns den Luxsus erlauben,
3 Hauptverkehrsarten zu bezahlen ( Auto, Bahn und das technisch sehr interessante Flugzeig, aber um Besoffen nach
Ballermann zu fliegen, völlig daneben als Verksmittel ) solang bleibt es für die meisten, besonders die noch so rückständig
eine Familie zu haben, die erste Wahl.

Allerdings bewundere ich Dich das Du über mehr als 20 Jahre vorausplanen kannst, ich könnte mir
nur damals ein Auto wählen von dem ich erwarten konnte das es das vielleicht können würd
was so alles passieren wird, das mit der Hochzeit war aber nicht im Lastenheft :o

von Manfred aus ObB - am 29.09.2013 14:20
Manfred, der Reluktanzmotor, den ich meine, ist zur Hälfte ein Permanentmagnet-Synchronmotor, zur anderen Hälfte Reluktanz, also insgesamt immer noch ein Synchronmotor. Allerdings mit einer vereinfachten Ansteuerung. Die Reluktanz-Schrittmotoren in den älteren Computern arbeiten auch mit Neodym.
Du musst die höhere mögliche Drehzahl nicht als Nachteil sehen, Du kannst sie auch durch Vielpoligkeit reduzieren.Nur kommst Du mit den heute erhältlichen Weicheisenblechen von 0,2mm Dicke hier weiter.

von Bernd Schlueter - am 29.09.2013 14:27
Ich muß Manfred zustimmen.

Kann mich einfach nicht zwischen Tesla und BMW entscheiden. Eine elektrische DC3 mit 2500 Kilometern Reichweite, 200 km/h Reisegeschwindigkeit und genug Platz für die ganze Mischpoke samt Urlaubsgepäck und Souveniers käme ungefähr hin.

Solange wir uns das nicht leisten können, hab ich unseren i-MiEV abgedichtet. In Komfort, Geräusch, Klima kommt er jetzt auf Nasenhöhe vom i3 und das Display habe ich mir bei Tesla und Airbus abgeguckt mal sehen ob sich aus Blaupunkt und CanIon was zaubern läßt.

Es gibt Leute die fahren City el. Für Karin, mich und Gepäck wird das zu eng, besonders in sternenklarer Nacht, im Winter, beim Laden. Aber neidisch binich schon, daß so ein El an jeder Drehstromkiste schnellladen kann wo ich manchmal 4 und mehr Stunden frieren muß

Bei nächster Gelegenheit schaue ich mir wieder Teslas und BMWupptische an, ob ich was neues lernen kann.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 29.09.2013 16:17

Re: Revolution nach der Nacht der Düsseldorfer Elektromobilität

Zitat
Bernd Schlueter
Dass die das Ding zum Anfahren gemischt, elektro- und permanentmagnetisch zusammen erregen, ...


Wie kommst du zu dieser Aussage? Also ich sehe in dem Film wo der i3 Motor zusammengebaut wird weder Schleifringe noch eine Läuferspule.

Abgesehen davon haben auch Smart ED und der e-up eine permanent erregte Synchronmaschine. Beim Nissan Leaf ist es mir nicht ganz klar. Der Renault ZOE hat definiv eine elektrisch erregte Synchronmaschine. Die beiden Tesla Model S und Roadster haben billige Kurzschlussläufer, wundert mich schon, weil diese Autos immer so hochgejubelt werden und dann das :sneg:

Was sind die Vor- und Nachteile von permanent und elektrisch erregten Snychronmaschinen?

Permanent: Braucht für das Läufermagnetfeld keine Energie, hat aber bei höheren Drehzahlen Probleme mit den Schleppmoment. Kompakte Abmessungen, niedriges Gewicht, relativ teuer.

Elektrisch: Braucht Energie für das Läufermagnetfeld, dafür lässt es sich aber bei höheren Drehzahlen auch abschwächen, was die Probleme mit dem Schleppmoment verringert.

Weitere Vor- und Nachteile? Welcher Motor ist eurer Meinung für Elektroautos vorzuziehen?

von Solarstrom - am 29.09.2013 20:19

Re: Revolution nach der Nacht der Düsseldorfer Elektromobilität

Hallo

Rein permanent erregte Motoren haben ganz einfach den Nachteil daß die Drehzahl von der Spannung abhängig ist.

Sie sind also ohne Schaltgetriebe nur ein einem bestimmten Geschwindigkeitsbereich nutzbar.

Hohe Spannung hilft ein wenig diese Nachteile zu kompensieren.

Gruß

Roman

von R.M - am 29.09.2013 21:13

Re: Revolution nach der Nacht der Düsseldorfer Elektromobilität

Wie die Praxis zeigt, bewegen sich die meisten neuen EV (i-MiEV, Leaf, ZOE u.a.) mit Permamentmagnetmaschinen. Kompakte Abmessungen und niedriges Gewicht sind den Ingenieuren wichtiger als Verluste bei höheren Drehzahlen, weil der primäre Einsatzzweck (bedingt durch die beschränkte Akku Kapazität) dieser Fahrzeuge der Kurzstreckenverkehr ist. In diesem Anwendungsbereich werden keine hohen Drehzahlen gefahren.

Die Spannung wird meist >300V gelegt, weil mit höherer Spannung der Wirkungsgrad der Maschine steigt.

Wie stark der Nachteil bei hoher Drehzahl überhaupt zu bewerten ist im Vergleich mit den Vorteilen beim Bau, erschliesst sich mir nicht :confused: wenn ich sehe, dass die neueste Generation der französischen Hochgeschwindigkeitszüge - der AGV - zu permanent magnetischen Synchronmotoren gewechselt hat und damit ohne Wechselgetriebe den Geschwindigkeitsbereich 0-360 km/h (bei 25kV) nutzen kann.

AGV

Gruss Walter

von i-MiEV - am 30.09.2013 06:28
I-Miev, den HSM kannte ich noch nicht, den sollte ich mir im Film anschauen.
Ein axiales Feld ist untauglich für einen Antrieb. Ich stelle es mir so vor, dass dieses ja an den beiden Motorenden das Permanentmagnetfeld unsymmetrisch überlagert und so zu einer Sättigung in Teilbereichen und damit insgesamt Feldschwächung führt.
Wäre ein ungewöhnliches Verfahren, aber funktioniert dem Film nach wohl doch. Brusa ist noch nicht so weit, aber experimentiert bereits.
Eigentlich ein unschöner Motor, aber wenns funktioniert?
Wo gibt es diesen Film? Ich finde ihn nicht. Im Patentamt wurden die Bilder offensichtlich falsch eingestellt. Vermutlich absichtlich.
Wünschenswert wäre es, wenn bessere weichmagnetische Materialien entwickelt werden könnten, damit ein Synchronmotor erträglichen Gewichts in einem ausreichend großen Drehzahlbereich einsetzbar wäre.
Der I-Miev würde bei hoher Geschwindigkeit weniger verbrauchen.

Hier ist das Einzige, was ich auf die Schnelle zu Synchronmaschinen mit Feldschwächung gefunden habe:

HSM?


Ob der Motor mehr Leistungsdichte hat als mein geplanter Relukanzmotor, den ich auch hybrid nennen könnte? Sozusagen ein verbogener Synchronmotor, aus Verlegenheit entworfen. Also, auch etwas eigentlich Unschönes, geboren aus dem Mangel am geeigneten weichmagnetischen Material.
Die Metallurgen von Thyssen sollen sich mal anstrengen, weit sind die erhältlichen Dynamobleche nicht entfernt von dem, was wir brauchen. Siemens Vakuumschmelze werkelt jetzt bei Matsushita in Japanien. Alles verkauft.

Huch! Was entdecke ich da? Die werkeln wieder in Hanau! Und schon der erste Erfolg, 50% Verbesserung zu den bisherigen Materialien. Die Leute , die ich vom Ende der 70er Jahre kenne, sind also doch noch nicht alle gestorben!

Tote werden wieder lebendig

Fischer sorgte damals dafür, dass die Vakuumschmelze geschlossen wurde.
Der hatte da ein atomares Brett vor dem Kopf.
Obwohl es schon ein starkes Stück war, dass dort das gesamte atomare Inventar der Republik aufgearbeitet wurde, so nach Art von Ahmedinedschaf. Naja, dann gabs mal einen Zwischenfall...

von Bernd Schlueter - am 30.09.2013 06:36
Mädels, es geht los. Die Vakuumschmelze ist wieder da, wo sie mal vor drei Jahrzehnten aufgehört hat. Möglich ist aber, dass jetzt die Materialien von Matsushita kommen, da wäre Fischer dran schuld.
Wenn diese Materialien zu einem erschwinglichen Preis angeboten werden können, wären mein Reluktanzhybrid und der HSM gestorben.

Kampf dem Wirbelstrom

Früher war die deutsche Post der Hauptabnehmer für die hochwertigeren Materialien, neben der HiFi-Industrie. Die Elektronik hatte diese überflüssig gemacht.
So war es kein Wunder, dass nach dem Plutoniumskandal nach Japan verkauft wurde. Heute ist die Vakuumschmelze Lizenznehmer für die eigenen Produkte.

Auf der ecartec war die Vakuumschmelze wieder mit einem winzigen Stand vertreten. Für mich war es der wichtigste Stand auf der Messe und ich konnte dort meine Erwartungen äußern. Der Erfolg scheint sich eingestellt zu haben. Ich habe noch die alten Datenblätter vor drei bis vier Jahrzehnten vorliegen. damals kostetn die dünnen Bleche aus Kobaltlegierungen noch um die 70 DM pro kg.
Solch ein Preis ist für Elektromotoren nicht tragbar.

von Bernd Schlueter - am 30.09.2013 06:49

Re: Revolution nach der Nacht der Düsseldorfer Elektromobilität

Zitat
i-MiEV
Wie die Praxis zeigt, bewegen sich die meisten neuen EV (i-MiEV, Leaf, ZOE u.a.) mit Permamentmagnetmaschinen. .....



Mein Gott Walter

Lies doch den ersten Beitrag in diesen Thread, dort ist ein Bild


Bildquelle nicht Sebastian sondern [www.magnet-shop.net]

Die Entwicklungen dieser Typen geht auf ein Zeit zurück wo das Zeug billig, nun ist es rund 5 mals so teuer
als während der Auslegungsphase, nicht schön aber nicht so gravierend es während eines Herstellungszyklus umzustricken das
Kostet auch was und wird noch nicht von der Kostensteigerung überwogen. Techniker sind heutzutage die letzten
die bei einen Auto was zu sagen haben, Die Mentalität ist heute so das erst Marketing und Designer kommen, dann die BWLer ( irgendwo
muß ja diese Akademikergruppe auch unter kommen ) und dann die Techniker heutzutage, wo alle andern dann die einige Meinung haben
das ginge sicher einfacher und Billiger ( siehe Tesla wo von anfangs 2 Gangschaltgetriebe auf Einstufige wechselte,
dann das Marketing sagte wir zeigen euch mal wie das geht und siehe da es ging :rolleyes: es fanden sich genug die mit
Inbrunst daran Glauben :eek: )

Deine Gebetsmühlenartige Erwähnung des AGV fällt genau in die Strategie von Tesla und heutiger Politiker, Fakten was ist das?
Gefüllt muß der Kunde und die spätere Gläubigerscharr ( Zeitkunden für den Gebrauchtmarkt, was meinst Du
wieviele hier Nachts von einen Tesla aus Zweiterhand träumen zum Christkindelpreis ;-) )

Der AGV ( ist die selbe Antwort wie damals auf den Vergleich [26373.foren.mysnip.de] meine Antwort 3 Beiträge drunter )
bekommt eine Sauteure eigen Fahrtrasse frei, von Steigungen und Güterzugen und überhaupt von allen
was einen KFZ den Alltag erschwert, sogar jeder Wagon der angehängt wird hat seinen eigen Antrieb, muß mich aber
wegen Dir wiederholen weil steht alles schon mit Links hier im ELWEB, also bitte nicht olle Kammellen aufwärmen,
auch wenns langsam auf den Winter zugeht und es Kalt wird draußen :o

Auch Dein das ist ein Zusätzliches Bauteil stimmt nicht, richtig gelöst verändert sich keine Zähnezahl im Getriebe nur
die Achspunkte wo sich das Drehmoment abstützt.

Und auch der AGV ist ein Kind der Zeit als die Magnete billig.

Klein Randbemerkung auch im AGV ist eine Übersetzung zwischen Achse und Motor ( sind halt a bisserl langsam die
Permanetmagnetmotoren ) also potentiel die gleiche Störanfälligkeit wie ein 2 Ganggetriebe
richtig gemacht ( als nicht so wie beim Urtesla da dort ein Verbrennergetriebe abgespeckt
übernommen werden sollte )

Auch hier liegst Du falsch ( lies mal die PDF die Du eingestellt ganz )

Zitat
i-MiEV
(bei 25kV)


das ist die Spannung der Oberleitung nicht an den Motoren ;-)

von Manfred aus ObB - am 30.09.2013 07:43

Re: Revolution nach der Nacht der Düsseldorfer Elektromobilität

Zitat
Solarstrom

Weitere Vor- und Nachteile? Welcher Motor ist eurer Meinung für Elektroautos vorzuziehen?


Der Motor ist ein Bauteil und was aus den Kriterien Kosten, Gewicht und Platz am besten ist,
ist nur zum Teil Sache des Motors.

Geht man einige Schritte Konsequent als bisher nur notgedrungen ändert sich Spannung und auch die Drehzahl.

Wirds dort hoch wird Platz und Gewicht weniger, dafür können bei geringen Stückzahlen Kosten steigen und
die entsprechenden Medien Brüllen das Eauto ist ein elektrischer Stuhl, dem vorzubeugen kann deshalb
wieder Gewicht und Platz beanspruchen.

Ein Bild dazu aus Bernds PDF aus den Beitrag vom 30. September 2013 08:36
Der Link für Suchfaule ( gibts mehr davon als das Internet glauben machen möchte ) [digisrv-1.biblio.etc.tu-bs.de]
[attachment 358 Optimierungsspiele.png]

und das ist nur ein Fassette der Dinge, verändert man die Bauform durch z.B. In die Länge ziehen
und verändern der Drehzahl und relativiert das dann zu den Kosten ergeben sich eventuell andere Gedanken.

Der pauschale Traum einiger Kunden wie find ich die Schlagworte das ich sagen kann ich hab das
beste aller Produkte gehört auch nicht zu den Kriterien der technischen Auslegung :o
Das ist Sache der Jungs vom Marketing und da gilt derzeit die Devise

* von Tesla lernen heißt Geld machen *

Stell sich bloß mal einer vor denen gelingt es an jeden Mac Würg einen Schnelllader zu installieren :eek:

Echte Technik und gute Essenskultur wären ein bedrohte Spezies die Zukunft


Bildquelle: [www.schmerzfrei-und-sinnlos.de]

von Manfred aus ObB - am 30.09.2013 09:17

Re: Revolution nach der Nacht der Düsseldorfer Elektromobilität

Zitat
Manfred aus ObB
Zitat
i-MiEV
Wie die Praxis zeigt, bewegen sich die meisten neuen EV (i-MiEV, Leaf, ZOE u.a.) mit Permamentmagnetmaschinen. .....



Mein Gott Walter

Lies doch den ersten Beitrag in diesen Thread, dort ist ein Bild


Mein Gott Manfred

Wenn Düsseldorf eine Show abzieht und dabei einige FH über die Zukunft plaudern, dann steht da noch lange kein i-MiEV, kein Lef, kein ZOE mit einem Motor ohne Permanentmagneten da.

Zitat
Manfred aus ObB
Zitat
i-MiEV
(bei 25kV)


das ist die Spannung der Oberleitung nicht an den Motoren ;-)


Ich habe nirgends geschrieben von 25kV am Motor. So was geht ja isolationstechnisch schon gar nicht. Also bitte keine Unterstellungen.

Dass ein Superschnellzug eine eigene Trasse bekommt, ist nichts als vernünftig und logisch.

Wenn weltweit einige Gegenstände anders konstruiert sind als Du dir das vorstellst, dann heisst das noch lange nicht, dass die Konstrukteure alle falsch liegen.

Deine pauschalen Aussagen wie z.B.

Zitat
Manfred aus ObB
Techniker sind heutzutage die letzten
die bei einen Auto was zu sagen haben, Die Mentalität ist heute so das erst Marketing und Designer kommen, dann die BWLer ( irgendwo
muß ja diese Akademikergruppe auch unter kommen ) und dann die Techniker heutzutage, wo alle andern dann die einige Meinung haben
das ginge sicher einfacher und Billiger ( siehe Tesla wo von anfangs 2 Gangschaltgetriebe auf Einstufige wechselte,
dann das Marketing sagte wir zeigen euch mal wie das geht und siehe da es ging :rolleyes: es fanden sich genug die mit
Inbrunst daran Glauben :eek: )


taugen natürlich auch nichts, weil es jede Menge Gegenstände gibt (sogar auch Autos), wo der Techniker das letzte Wort hatte, weil er z.B. gleichzeitig auch CEO der Firma ist.

Es gibt sogar Autos in Kleinserien, die nachweislich keinen direkten Gewinn abwerfen, aber als Werbeträger millionenfache Aufmerksamkeit erregen. Findet man von Toyota (z.B. Lexus LFA) über VW (Bugatti) bis zu italienischen Sportwagen.

von i-MiEV - am 30.09.2013 10:45

Re: Revolution nach der Nacht der Düsseldorfer Elektromobilität

Zitat
i-MiEV

Mein Gott Manfred


Aber Walter es gibt kein Lied mit diesen Text, ein Lied mit dem Text schon

[www.youtube.com]


also Walter Du schreibst im letzten Beitrag

Zitat
Walter am 30. September 2013 12:45
Ich habe nirgends geschrieben von 25kV am Motor. So was geht ja isolationstechnisch schon gar nicht. Also bitte keine Unterstellungen.


im Vorletzten

Zitat
Walter ebenfalls am 30. September 2013 aber um 08:28
der AGV - zu permanent magnetischen Synchronmotoren gewechselt hat und damit ohne Wechselgetriebe den Geschwindigkeitsbereich 0-360 km/h (bei 25kV) nutzen kann.


und Du schreibst ich soll Dir nix unterstellen, was soll ich darauf schreiben außer Mein Gott Walter :rolleyes:

und auch in der nächsten Strophe wäre der Refrain angesagt

Zitat
I-Miev
Dass ein Superschnellzug eine eigene Trasse bekommt, ist nichts als vernünftig und logisch.


Nichts gegen die Logik, nur ist selbiges nicht vergleichbar mit dem Lastprofil eines Autos :o

und auch da fällt mir wenig mehr dazu ein

Zitat
I-Miev
wo der Techniker das letzte Wort hatte, weil er z.B. gleichzeitig auch CEO der Firma ist.


Wieviele Chefs gibts heut noch die Techniker waren, die Zeiten von Junkers, Horch, Ford und all den andern
sind lang vorbei, heut regiert Geld die Welt und damit viel Unsinn, nicht das Geld unbedingt Unsinn wär
aber es ist leicht dafür zu mißbrauchen, ist aber ein anders Thema.

Also Walter was dürfte den ein Eauto gerade noch können, als nur in der Stadt rumfahren und Semmeln ( Hochdeutsch Brötchen )
holen weil agrad die nicht aus dem Internet zum runterladen sind :cool:

von Manfred aus ObB - am 30.09.2013 11:13

Re: Revolution nach der Nacht der Düsseldorfer Elektromobilität

Du hattest das letzte Wort ;-) Amen :drink:

von i-MiEV - am 30.09.2013 11:19

Re: Revolution nach der Nacht der Düsseldorfer Elektromobilität

Zitat
i-MiEV
Amen


Du weißt doch was Amen bedeutet ;) So sei es

Deshalb mal die Möglichkeiten betrachtet was könnt gehen wenn nicht eigentlich andere Süppchen
( Fördergeld abgreifen, Verkaufssegmente besetzen, Alibibemühngen das man CO2 erfüllen will, dafür in Brüssel
Schmuhverordnungen bekommt wie derzeit die Verbrauchsangaben bezüglche Bordstromerzeugung )
gekocht werden Würden :rolleyes:

Ein Vorschlag Du legst ein Auto mit diesen Motor ( rein Theoretisch nich das der was
besonders wär, aber die Skala geht bis 10.000 und läßt sich so leicht umrechnen )



aus einstufig und den Lastprofil und logisch ich dann eins Zweistuffig mit einen Lastprofil
das ähnlich dem schon mal beschriebenen :cheers:

Da Du ja so gern von Asiatischen da kann sich das Kunde selber raussuchen vorhimmelst,
natürlich als anpasbarer Baukasten zum Kostensparen.

Also was is, sei nett Feig :cool:

von Manfred aus ObB - am 30.09.2013 12:14
Ich hab mit Karin gemeinsam einen Kaffee gekocht, im Rathaus von Hirschhorn geröstet. Damit trinken wir Euch alle schön.

Bis Hirschhorn und zurück schaffen wir es locker mit unserem i-MiEV und dort trifft man gelegentlich City El, Tesla, Ion und Tazzari samt Twike. Das Rathaus hat ein eigenes Cafe mit Manufaktur und liegt ideal auf der Strecke nach Sinsheim, wo sich bald wieder die Elektrischen treffen.

In Eberbach am Neckar sind noch 4 blue CEE 230V/16A Steckdosen, für einen Euro gibt es zwei Kilowatt. Karin und ich, wir würden uns freuen ein paar von Euch - oder vielleicht alle? da zu sehen.

Man kommt auch mit Bus und Bahn hin, aber die fahren bei uns alle mit Heizöl.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 30.09.2013 12:55

Re: Revolution nach der Nacht der Düsseldorfer Elektromobilität

Zitat
R.M
Rein permanent erregte Motoren haben ganz einfach den Nachteil daß die Drehzahl von der Spannung abhängig ist.


Na ja, eigentlich drehen permanent erregte Synchronmotoren synchron mit der Frequenz - unabhängig von der Spannung.

von Solarstrom - am 30.09.2013 14:03

Re: Revolution nach der Nacht der Düsseldorfer Elektromobilität

Hallo

Schön wärs ja geht aber nicht besonders gut, sondern hängt von der Polzahl ab wie weit sich die Drehzahl steigern läßt.

Für eine höhere Drehzahl muß das Feld schwächer werden und das geht bei Permanentmagnetmotoren nicht oder nur mit einer Zusatzwicklung.


Gruß

Roman

von R.M - am 30.09.2013 16:26
Das Funktioniert wie Esel und Karotte. Netzsynchron (Grundig Tonbandgerät) da rennt einer mit der Karotte vor dem Esel her und wenn der Esel keine Lust mehr hat, dann gibt es Schlupf.

Moderne Elektromotoren haben die Karotte an einem Stab festgebunden. Wenn der Esel langsamer wird, dann wird auch die Karotte langsamer - oder der Curtiss regelt die Frequenz runter.

Nur mit dem Anlauf wird es kritisch. Da braucht der Esel einen Tritt.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 30.09.2013 19:22
Nicht, dass da jemand euphorisch wird angesichts dessen, was die Vakuumschmelze da verspricht mit ihrem neu wiederentdeckten 0,05mm Kobaltlegierungsmaterial.
Ich übersetze mal ein wenig. Kein Mensch würde für PSM (perm.synchron) 0,5mm Blech nehmen. 0,2mm ist da Standard und Viepoligkeit, soweit wie möglich. Mit den Wirbelströmen stößt man da an eine Drehzahlgrenze. Dass die hohe Spannung Sorgen macht, war mir gar nicht so bewusst.
Feldschwächung ist da ein Allheilmittel, nicht so einfach mit Neodym. Aber mit dieser ominösen Feldsättigungspolitik geht es eben doch begrenzt.

Zum "neuen" alten Vakuumschmelzematerial: Zwar 50% mehr Energie durch höheren magnetischen Fluss in der Kobaltlegierung, aber andererseits verringert sich die Magnetisierbarkeit mit dünneren Blechen, was die Vakuumschmelze verschweigt. Die Wirbelstromverluste von 0,05er Blech verringert sich gegenüber 0,2mm um das 16fache, das stimmt tatsächlich. Von daher könnte man entweder viermal so viele Pole vorsehen oder die Drehzahl vervierfachen.Die Induktionsdichte nimmt ab und die Ummagnetisierungsverluste steigen proportional zur Frequenz.
Trotzdem, die Forschung im weichmagnetischen Bereich ist extrem wichtig, ein Anfang ist jetzt gemacht.
Immerhin gibt es inzwischen auch 0,5 Tesla-Ferrite, für die ich ein Faible habe.
Halbleiter sind heute extrem billig, da ist der größere Spannungsbereich der voll magnetisierten Permanentsynchronmotoren nicht mehr das Problem. Die dünneren Kobaltbleche führen auch zur Einsparung von Neodymmaterial, da sich die Polzahl erhöhen lässt, was gleichzeitig auch Gewichtsersparnis durch weniger weichmagnetisches matrial mit sich bringt.

Diese "krummen" Feldschwächungsmethoden sind so bald nicht mehr erforderlich. Ja, die Berechnung jener Feldverkrümmumgsmotoren ist nicht einfach und Brusa verschiebt die Entwicklung und Optimierung auf einen späteren Zeitpunkt (HPSM).
Früher regelte man die Netzspannung für Fernsehgeräte mit solchen unlinearen Sättigungsmethoden.
Im Übrigen ist ein feldgeregelter vielphasiger Synchronmotor mit zwei glatten Schleifringen keinesfalls altes Eisen, die Kohlen halten dabei eine Million km. Wer unbedingt möchte, kann diese auch durch induktive Leistungszuführung ersetzen.
Nein, Düsseldorf war keine Revolution, aber ich traf einen kompetenten Gesprächspartner an.
Auf der Ecartec im vorigen Jahr vermisste ich, außer bei Magnetmotor Starnberg, Kompetenz, halt, klar, beim BSM war sie natürlich auch gegeben.
Beim "Feind" EON traf ich ebenfalls auf hochinteressante Stände zur alternativen Energie, ja, so etwas gibt es auch bei EON. Insofern ein dickes Lob von mir. Dass die eine miserable Preis- und Monopolpolitik betreiben, ist meiner Meinung nicht deren Schuld, denn sie wollen nur Geld verdienen. Die Schuld gebe ich ausschließich der Regierung nebst ihrer Regulierungsbehörde nebst Herrn Altmaier. Unser Parlament kann man auf diesem Gebiet seit langem in der Pfeife rauchen und die Grünen würde ich in diesem Bereich am Liebsten den Mond bevölkern sehen.
Nein, nicht alle Grünen.

von Bernd Schlueter - am 30.09.2013 23:46
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