Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Technik
Beiträge im Thema:
25
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
Manfred aus ObB, Bernd Schlueter, E. Vornberger, Alfons Heck, i-MiEV, thegray, hk12, Bernd_M, Emil

Elektrobusse für die Stadt?

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 02.10.2013 19:17

Hier in Düsseldorf fahren Diesel-Gelemjbusse, die verbrauchen mit ihren 100kW-Motoren durchschnittlich 17 Liter Diesel auf 100km. 600km müsste solch ein Bus weit kommen, wollte man ihn von 5 Unr morgens bis 1 Uhr nachts einsetzen, denn Reserve ohne Zwischentanken muss sein. Das wären 110 Liter Diesel oder ca. 400 kWh in der Batterie. Durch den täglichen Betrieb ist die Lebensdauer in 10 Jahren voll ausgereizt, da lohnt es nicht, an Batterieinvestition zu sparen. Immerhin 4 Tonnen wöge solch eine Batterie, gutes Mehrgewicht bei sonst 18 Tonnen Leermasse. Winstons würden ca 120.000Euro kosten, 30 Euro am Tag Abnutzung. Der Motor wäre leichter als der Diesel.
Ich denke, dass sich die städtischen Verkehrsgesellschaften da noch zieren werden, zumal Siemens für die Batterien gleich das Dreifache verlangen würde.
Möglicherweise benötigen die Busse nur die Hälfte der von mir geschätzten Energie, dann könnte das Ganze interessant werden.
Meine Erfahrung ist jedoch, dass mein Saxo mehr Primärenergtie benötigt als mein schwerer Diesel.
Mit dem verbrauche ich zur Zeit 6,2 Liter auf 100km, bei angezeigten 5. Allerdings bei 110km/h statt bei 85Km/h. 18kg CO2 bläst der Diesel in die Welt, 16,5kg mein Braunkohlensaxo. Bei 100km/h liege ich dieselmäßig unter dem Saxo.

Antworten:

In deiner Betrachtung ist aber nicht drin das die auch Zwangspausen machen und weiter das die Abgas und Lärmproblematik zu erheblichen technischen Aufwand führt. Man sogar wieder Gas-Testet - denn wen die TDI-Direkteinspritzertechnik mal Macken aufweist wird es nicht selten Unrentabelteuer.
Beim TDI PKW- Hochdruckpumpe mal schnell 500; 4-Injektoren mal Schnell 800 wenn das Problem sich eingrenzen läßt. Ich weis aber schon von Fällen da ist mal in der Diesel technik auch mal 2000 versenkt worden. Und im LKW bereich da kommt ein Injektor gerne mal so auf´n 1000 ....
Da kannst eine Menge Zündkerzen für verbauen .....

Zum Thema:
Weswegen der Raumnutzung der Fahrzeuge ein Teil der Technik hinten im Bereich der Hechscheibe verbauen müßen.

Demgegenüber würde eine "Selbsttragender"-Akkubus-Chassis seine Antriebs- und Akkutechnik ganz anders verbaut haben. Und auch Gewichtseinsparung gegenüber der klassichen Konzepten haben.
Dann in den "Pausenbuchten" nachladen können - Wenn man die so legt das dieses wieder über KWK- Arbeiten.....

Und mal das Pferd von hinten aufgezäumt - grade im Stadtbetrieb würde hiermal eine Hybrid sicher was bringen - in Richtung Sinnhaftigkeit!!!

von thegray - am 02.10.2013 21:40
Ich denke auch, angesichts des doch erheblichen Batterie-gewichts und -preises wäre ein range-extender das Mittel der Wahl. 50kW sollte solch ein elektrisches Diesel- bzw. Gasaggregat schon leisten. 30 kW könnten auch genügen. Die Batterie könnte dann so dimensioniert werden, dass sie verkehrsarmen Betrieb voll übernehmen kann. Im gebirgigen Gelände ist der Elektrobus dem Diesel haushoch überlegen.
Kein mechanisches Schaltgetriebe, elektrischer Mehrachsantrieb.Motoren: Antriebsmotoren: Asynchron, bei der Größe problemlos. Generator: Permanentmagnet-Synchron. Normales Dynamoblech genügt.

Vom Zwischenladen halte ich nichts. In Stresszeiten (häufig) gibt es keine Pausen mehr, in Frankfurt schon gar nicht. Ein ausgefallenes Fahrzeug ist dann untragbar.

Straßenbahnen könnten eigentlich ebenso batterieelektrisch fahren. Ihr Leistungsbedarf ist geringer als der der Busse.

von Bernd Schlueter - am 03.10.2013 05:33
Ich möchte mal wissen wie Deine Steckdose den Braunkohlenstrom herausfiltert. Das ist ja patentwürdig. Wer innerhalb Deutschland und des grenznahen Auslands lädt, der lädt mit dem durchschnittlichen Strommix. Und da sprechen wir von etwa 400-500 g CO2 pro kWh. Macht so etwa 50-70g auf den Kilometer CO2 für unsere Saxos.
Ich hüte mich auch davor zu behaupten dass ich ohne CO2-Ausstoß fahre, nur weil in unserem Umland hier ettliche Windräder stehen, und unser halbes Dorf Solardächer hat. Ich zapfe natürlich gemäß Ohm hauptsächlich diesen Öko-Strom ab wenn ich hier tanke, aber dafür fehlt der natürlich anderen Verbrauchern die weiter weg abzapfen. Also immer mit dem Strommix rechnen.

von E. Vornberger - am 03.10.2013 06:57
Nein, wenn hier in der Gegend Strom fehlt, wird, außer in Düsseldorf, ein Kohlekraftwerk hinzugebaut, so viele , wie nur eben möglich.
Deshalb gehe ich hier in der Gegend, auch, wenn ich auf dem Papier 100% Wasserstrom beziehe, von reinem Kohlestrom aus. Gut Steinkohlestrom ist auch dabei. Die haben die wenigstens vorher getrocknet und ist dadurch weniger CO2 produzierend.
Düsseldorf: Super! Demnächst fertiggestellt. 61% Strom, 24% Fernwärme. Ist die bekannte Bad Aaiblinger Siemens-Gastturbine.
Bad Aibling liegt bekanntlich bei Tuntenhausen. Da kann man tatsächlich warm heiraten. Heißt nicht nur so. Vor der Kirche kannst Du derweil ökologischen GUD-Strom tanken.
Ich bald auch. Aber aus der Partnerstadt von Tuntenhausen, Düsseldorf.
Die haben extra einen mobilen Stromtarif eingeführt, der bisher auch für die Niederlande galt.
Das wird wiederkommen und ich hoffe, auf ganz Europa ausgeweitet.
Wenn ich die defekte Frankfurter Batterie durch eine funktionierende ersetzt habe, kann ich endlich wieder Werbung dafür machen. Schon ein Jahr lang praktisch ohne Elektroauto.

von Bernd Schlueter - am 03.10.2013 08:10
Zitat
E. Vornberger

Wer innerhalb Deutschland und des grenznahen Auslands lädt, der lädt mit dem durchschnittlichen Strommix. Und da sprechen wir von etwa 400-500 g CO2 pro kWh.



Als wenn man schon aufs Ausland anspricht unterscheidet es sich Stark,
Nach Westen Richtung Frankreich viel weniger CO2 dafür müffelts nach Atom
Richtung Osten Polen wirds deutlich mehr, eine Braunkohlegrube fast neben der Grenze
ist bereits 480 m tief [maps.google.de]
Nach Norden und Süden wirds wieder Saubrer den dort domniert die Wasserkraft die
hier so gern verteufelt wird von etlichen Ökos mit Sonderumweltheiligenschein.

Zum Deutschen Strommix kommt natürlich derzeit etwa 20% Atomstrom hinzu und die
Tatsache das ein Autobahnverbrauch im Stadtverkehr verwendet wird. Bedeutet die CO2 Werte sind
unter optimalen Betriebsbedingungen angegeben, in Wahrheit ist es schon lang ein Teillastwurschteln :rolleyes:


Bildquelle und lesefähige Größe unter: [www.ag-energiebilanzen.de]

Einsatz in Deutsche Kraftwerke in Jahre 2011 ( letzte genau Energiebilanz gerechnet nicht geschätzt )

4.875.178 TJ erzeugte Strommenge 1.381.942 TJ Wirkungsgrad übers Jahr 28,34 % ( war 15 Jahre früher noch bei etwa 36% )
Von der eingesetzten Brennstoffmenge sind nach derzeitiger Bilanzierung Atpmstrom und Biomasse CO2 frei
( stimmt in Wahrheit nicht Atom verursacht sehr wohl CO2 Biomasse hätte richtig gerrechnet sogar einen Methan Bonus )
was ein Liefermenge von 1.349.286 TJ ergibt so das für die Berrechnung des Strommixes eigentlich 3.525.892 TJ zu veranschlagen
das gehört noch Aufgesplittert nach Einsatzstoffen, was für einen Feiertag der Wesis erlaubt ohne
großen Aufwand nach Polen in die Braunkohlelöcher zu blicken etwas lang.

Kleine Anmerkung zu 2011 Energiebilanz, sie ist die letzte vor Fukuschima wer selber schauen will
[www.ag-energiebilanzen.de]
in den nächsten Wochen sollte die Bilanz für 2012 kommen.

Ein vereinfachte Daumenrechnung für Die die es mehr mit der Realität haben Rechnug derzeit zum
Deutschen Strommix nach der Wirkungsgradmethode ( die wird dafür verwendet ) 36%
Realität etwa 28,5 % Differenz ist also etwa 1,264 bedeutet aus den

Zitat
E. Vornberger
Und da sprechen wir von etwa 400-500 g CO2 pro kWh.


werden bei einen Annahmemenge von 450 g CO2 pro kWh fast 570 g CO2 pro kWh
aus den * Macht so etwa 50-70g auf den Kilometer CO2 für unsere Saxos. * bei 70 g Berechnungsmenge fast 90 g CO2 pro kWh.

Kleine Anmerkung am Rande es wurde 2011 eine Energiemenge von 3.206.585 TJ als Abwärme entsorgt
das wären immerhin 890.718.055.555,556 kWh ( der letzte Wert nach dem Komma ist gerundet ) was bei 4 ¢ je kWh
einen Wirtschaftswert von etwa 35.628.722.222.-- entspricht ( wären bei etwa 80.000.000 Einwohner 450 €
pro Jahr oder 37,5 im Monat und für das biserl Geld will keiner den Arsch in die Höhe kriegen :rolleyes:
Nix wir sind das Volk, schmeißt unser Geld nicht zum Fenster raus :mad: )

Zu Bernd schau nach Sachsen dort gibts das alles schon schön mit Fördergeld gefördert und sauber verwahrt
auf das man sagen könnt

* Kenna hät ma schon, aber dürfen haben wir uns nicht getraut *

( Frei nach dem Valentin Karl )

[www.youtube.com]

von Manfred aus ObB - am 03.10.2013 08:18
Den 50-70g kannst Du ruhig glauben. Ich fahre lang genug e-Saxo um meinen Stromverbrauch und meinen CO2-Ausstoß zu kennen.

von E. Vornberger - am 03.10.2013 12:42
Zitat
E. Vornberger
Den 50-70g kannst Du ruhig glauben. Ich fahre lang genug e-Saxo um meinen Stromverbrauch und meinen CO2-Ausstoß zu kennen.


Bedeutet Dein Saxo hatte 2010 weniger als jetzt weil 2010 mehr Atomstrom :o

von Manfred aus ObB - am 03.10.2013 13:37
Also, in Zukunft werde ich mich mehr bemühen, bei starkem Wind und bei Sonne zu laden. Dann ist es wenigstens glaubhaft, dass der Atomstrom aus Frankreich nicht unsere Braunkohlenkraftwerke abstellt. Nachts laden gibts eh bei mir nicht mehr. Allerdings benötige ich dafür eine Voraussagemöglichkeit. Ich habe weder Radio noch Fernsehen und wenn es stürmt und die Wolken sich verziehen, bin ich nicht darauf vorbereitet. So etwas gehört unbedingt zum smart grid.

von Bernd Schlueter - am 03.10.2013 15:28
Weniger was? CO2? Da musst Du schon richtig rechnen. Der Ökostromanteil ist trotz Atomausstieg seit 2010 von 17% auf 23% gestiegen (und komm mir bitte nicht damit dass es ja eigentlich von 17,1% auf 22,9% ist). Also jetzt 2013 weniger CO2 aus meinem Saxo, nicht 2010 weniger.

von E. Vornberger - am 03.10.2013 16:59
Zitat
Bernd Schlueter


Vom Zwischenladen halte ich nichts. In Stresszeiten (häufig) gibt es keine Pausen mehr, in Frankfurt schon gar nicht. Ein ausgefallenes Fahrzeug ist dann untragbar.

Straßenbahnen könnten eigentlich ebenso batterieelektrisch fahren. Ihr Leistungsbedarf ist geringer als der der Busse.


zu 1. Woher weißt du DAS?
Ich beweise dir gerne das Gegenteil! - im Übrigen hier ist nämlich nicht die Technik die bindet sondern die, Karenz zur Übergabe; Ruhezeiten der Fahrer/in; Pausen um bei der Weiterfahrt zur rechten Zeit an den Anschlusshaltestellen die Leute abzuladen.... (nicht nur beim Bus auch bei Schienengebundenen)

zu. 2 letzten Winter ging in 2 Tagen wegen Eisregen und extremer überfrierender Nässe garnichts mehr.
Was wurde gemacht, die Nachkriegs-Modelle die z.B. für den der Äbelwoiexpress benutzt werden rausgekramt und die haben dann unten das Eis aus den Schien gedrückt und mit 10-20cm ziehenden Lichtbögen die Oberleitungen malträtiert - Hörte sich an wie bei Frankenstein wenn er seine Jakobische Leiter und Teslagespinste anwirft. Keine Digitalkamera konnte einen Aufnahme lieferen wurde nur Weiß und Blau.

von thegray - am 03.10.2013 17:06
Zitat
E. Vornberger
Weniger was? CO2? Da musst Du schon richtig rechnen. Der Ökostromanteil ist
trotz Atomausstieg seit 2010 von 17% auf 23% gestiegen (und komm mir bitte nicht damit dass es ja
eigentlich von 17,1% auf 22,9% ist). Also jetzt 2013 weniger CO2 aus meinem Saxo, nicht 2010 weniger.


Laut Petra Icha vom Umweltbundesamt in Dessau steigen die ( ist ja auch logisch, alles andere ist ideologisch )


und dann kommt noch mehr


Bildquelle: [blog.lukas-emele.de]

Übrings Atomstrom ( auch Werte von der Petra ) 2010 ( das Jahr vor Fukschima ) 127 Mrd. kWh
2011 ( das Jahr in dem Fukschima Rawumste ) 97 Mrd. kWh und 2012 ( das Jahr des Hochwasser denke
da liegt Petra mit dem Wasser daneben, der Wert ist aber Kernkraft ) 87 Mrd. kWh

Braunkohle ( die Werte geben die Jahre 10/11/12 wieder ) 132/135/143 alles in Mrd. kWh
Erdgas ( wieder die Jahre 10/11/12, wurd aber wegen Pv weniger ) 78/74/63 wieder in Mrd. kWh
Steinkohle 2011 sogar etwas weniger dafür 2012 wahrscheinlich 1Mrd. kWh

Die PV Spitzen um 13 Uhr als 2 Stunden nach der Stromspitze Mittag um 11 gehen meist ins Ausland,
wenn das so weitergeht sind die Polen bald wieder soweit die Grenzen dicht zu machen :rolleyes:

von Manfred aus ObB - am 03.10.2013 17:47
Schau doch bitte erst genau hin was Du zitierst. Was Deine Quelle zeigt ist der gesamte CO2-Ausstoß aus "energetischer Nutzung". Davon ist die Stromerzeugung nur ein Teil. Wir reden hier von der Stromerzeugung, und da ist nun mal der Ökostromanteil trotz Atomausstieg in den letzten Jahren angestiegen und hat damit den CO2-Ausstoß pro erzeugter kWh verringert.

von E. Vornberger - am 03.10.2013 18:17
Zitat
E. Vornberger
Schau doch bitte erst genau hin was Du zitierst. Was Deine Quelle zeigt ist der gesamte CO2-Ausstoß aus "energetischer Nutzung". Davon ist die Stromerzeugung nur ein Teil. Wir reden hier von der Stromerzeugung, und da ist nun mal der Ökostromanteil trotz Atomausstieg in den letzten Jahren angestiegen und hat damit den CO2-Ausstoß pro erzeugter kWh verringert.


Die Zahlen sind nicht von mir, das hab ich schon geschrieben sondern von der Petra aus Dessau

Für das Jahr nur Strom sonst Nix, sind angegeben für das Jahr 2010 in Mio t 307
CO2- Emissionen der Stromerzeugung gemäß Datenbank ZSE das Jahr 2011 blieb
unverändert und die Zahlen für 2012 sind geschätzt mit 317 Mio t also 12 Mio t mehr

Und komm mir nicht mit dem Einwand ich soll alles lesen wahrscheinlich wär halt da mehr
Strom verbraucht worden, wegen den 1 Millionen E-autos und so, auch die Zahlen der Petra aus Dessau

2010 sind in der Statistik 560 Mrd. kWh per Anno. Ein Jahr später also 2011 warns 541 Mrd. kWh
also weniger Strom bei gleich viel CO2 Tonnen die verblasen und Tatata im Jahr 2012
sollens 550 Mrd. kWh werden bei viel mehr CO2

Alles nicht meine Zahlen sondern die von der Petra aus Dessau

Der Cheffe von Petra

[www.youtube.com]

von Manfred aus ObB - am 03.10.2013 18:47
Zitat
E. Vornberger
Wir reden hier von der Stromerzeugung, und da ist nun mal der Ökostromanteil trotz Atomausstieg in den letzten Jahren angestiegen und hat damit den CO2-Ausstoß pro erzeugter kWh verringert.


Ja das hats sogar inzwischen ins Wiki geschaft

(Wikipedia-Image: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c9/Energiemix_Deutschland.svg/800px-Energiemix_Deutschland.svg.png)
Bildquelle: [de.wikipedia.org]

von Manfred aus ObB - am 04.10.2013 22:06
Der Titel dieses Threads heisst: Elektrobusse für die Stadt?

Was hier an Tastenbetätigungs-Geschreibsel verbreitet wird, ist schlicht blablabla und nochmal blablabla.

Den Stadtbus, der elektrisch (mit Akku) fährt, gibt es längst - zwar nicht in Deutschland. Aber weil Deutschland nicht der Bauchnabel der Welt ist, ist dieses Ländle auch nur eine Stelle hinter dem Komma ;-) Nur die Internetschreiberlinge hier glauben noch, sie beeinflussen die Entwicklung unserer Kugel. Den Rest machen andere - und die Deutschen träumen weiter ihrer "technologischen Spitzenposition" nach.

Wer braucht in 30 Jahren noch ein Auto mit zu vielen PS, zu grosser Breite, 10-Gang-Getriebe, Designer-Soft-Gestühle, haptische Haptik und einem lärm-schüttel-stink-furzigem Verbrenner-Motor?
Für A nach B fahren alles überflüssig - nein viel schlimmer: Ressourcen-Verschleiss.par Excellence

Hallo, aufwachen:-)

von i-MiEV - am 04.10.2013 23:08
Zitat
i-MiEV

Hallo, aufwachen:-)


Es ist nach Mitternacht geh Schlafen :rp:

von Manfred aus ObB - am 04.10.2013 23:13
Da fehlen sogar einem Bayern die Argumente ;-)

von i-MiEV - am 04.10.2013 23:23

Hybrid im Einsatz

Hallo i-MiEV,
Zitat
i-MiEV
Der Titel dieses Threads heisst: Elektrobusse für die Stadt?
...
Den Stadtbus, der elektrisch (mit Akku) fährt, gibt es längst - zwar nicht in Deutschland

in FFM und weiteren deutschen Städten gibt es teilelektrische (Hybridbusse) Busse.
[www.frankfurtemobil.de]
[de.wikipedia.org]
[de.wikipedia.org]


Gruß
Alfons.

von Alfons Heck - am 05.10.2013 06:39
Hallo I-Miev,
die Wirklichkeit sieht heute leider anders aus,
Die Deutschen Hersteller verkaufen zunehmend SUV und Crossover Fahrzeuge und verdienen damit gutes Geld !
Wer will es den Herrstellern vorwerfen, wenn Sie einen zunehmenden Markt bedienen !

Und wenn ich mit mein EL durch die Stadt fahre kann ich das gut verstehen!
Die Anzahl der "großen" Fahrzeuge hat stark zugenommen und der Slalom um den stehenden Verkehr wird manchmal schon ärgerlich ! Man sieht wirklich nichts mehr.
Also heißt die Schlußfolgerung :Hochrüsten wenn man es sich leisten kann.

Wenn Du was dagegen Unternehmen willst, Schlage doch deine örtliche Gemeide vor:
Parkplätze und Parkhäuser mit der mindestgröße ,bitte konsequent für "zu breite,lange" Fahrzeuge verbieten lassen und den Bußgeldkatalog anpassen lassen.
Ähnliches gilt natürlich für die linke Spur auf den Autobahnen im Baustellenbereich...

Bernd M

von Bernd_M - am 05.10.2013 08:59
Zitat
i-MiEV
Da fehlen sogar einem Bayern die Argumente ;-)



Geh hearst bist deppad ( das ist net Bairisch so würden man das in Wien formuliern )
glaubst i schreib nach Mitternacht no an Roman :confused:


Übrings Wien da fällt mir noch was ein, na net i will wieder hamm nach Fürstenfeld, aber sieh selbst :D

[www.youtube.com]

noch ein paar Links und ein Bild dazu


Bildquelle nicht die Kronenzeitung sondern: [www.wienerzeitung.at]

Noch ein Link zu einen Unternehmen aus Berlin das lange Jahre in München dann war, damit modern wird noch etwas Englisch:

Bäck to de Krartoffeln ähh Wurzeln [www.siemens.com]

von Manfred aus ObB - am 05.10.2013 09:13

OT zu Re: Elektrobusse für die Stadt?

Hallo Bernd_M,
Zitat
Bernd_M
Die Deutschen Hersteller verkaufen zunehmend SUV und Crossover Fahrzeuge und verdienen damit gutes Geld !
Wer will es den Herrstellern vorwerfen, wenn Sie einen zunehmenden Markt bedienen !

es gibt ja das Gerücht das Audi den Q7 schon lange gegen einen spritärmeren Nachfolger ersetzt hätte. Wenn nur der blöde Konsument nicht das Dinge mit großer Begeisterung kaufen würde. Also: So Lange mit einem Produkt richtig Asche gemacht werden kann wird es angeboten.


Gruß
Alfons.

von Alfons Heck - am 06.10.2013 16:56
Zitat
Bernd Schlueter
Hier in Düsseldorf fahren Diesel-Gelemjbusse, die verbrauchen mit ihren 100kW-Motoren durchschnittlich 17 Liter Diesel auf 100km.


Bist Du Dir da sicher?

Ich habe für Dieselgelenkbusse eher einen Verbrauch von deutlich mehr als 50 l/100km im Kopf. Sie haben in der Regel auch eine Leistung von 200-300 kW.

Hier habe ich was gefundenl

Getestet wird ein Elektrobus mit Akku in Pinneberg.

KVIP

Die Erfahrungen sind so positiv dass man mehr Strecken umstellen möchte.

Demnächst soll es auch ein neues Modell geben.

Mehr Infos zum Bus.

von Emil - am 07.10.2013 05:30

Klar, Elektrobusse für die Stadt!

Hallo Bernd,

eigentlich solltest Du Dich erinnern können:
BKK on Tour 2011

Damals wurden Vergleichs-Zahlen zu Verbrauch Elektro/Diesel genannt und das SG keine Umweltzone einrichten mußte, liegt zu einem nicht unerheblichen Anteil an den O-Bussen.
Die Energie der E-Busse kam damals überwiegend aus der örtlichen Müllverbrennung und inzwischen haben die Stadtwerke auch noch einmal massiv ihre PV aufgerüstet.

Darüber hinaus ist es bekannt, das E-Fahrzeuge ihre energetischen Vorteile gerade und (fast)nur in der Stadt bzw in Stop and Go Umgebung ausreizen können. Aus diesem Grund ist es Schachfug einen Vergleich auf Autbahnbasis anzuführen wenn man über Stadtbusse philosophiert.

Auch haben recht fundierte Studien des Kalsruher K.I.T. gezeigt, das die Rangfolge der Umstellung auf E-Mobität unter Brücksichtigung von sowohl wirtschaftlichen(Rentabilität) als auch Umwelt- Aspekten folgendermaßen aussieht (aussehen muß):
1) Stadtbusse
2) Taxi's
3) innerstädtischer Lieferverkehr(Paketdienste,Post etc)
---------
4) individualer Nahverkehr

Eingerechnet wurden unter Anderem:
Anschaffung
Lebens-Km-Leistung
Primärenergiebedarf Anwendungsbasiert
Emissionen
Wartungsaufwand/Kosten
Aufwand für Lade oder Wechsel-Systeme
im Vergleich zum aktuellen Verbrennerpendant.


Gruß
Horst

von hk12 - am 07.10.2013 08:35
Die planmäßigen Pausen der Versuchlinie mit einer 3/4 Stunde Fahrdauer betragen bei 10-minütigem Abstand 10 Minuten und fallen meistens aus. Klar, eine durchschnittliche Zwangspause von 5 Minuten würde eine Erhöhung der Fahrzeug- und Fahrerzahl um 8%bedeuten. Im 20 stündigen Betrieb bedeutet das eine Zusatzladezeit von über 1 1/2 Stunden, womit die Batterien sehr klein gehalten werden können.Ja, gute Idee mit der automatischen Ankopplung an die kurzen Oberleitungsstäbe nur an der einen Zwischenladestation, die ich dann natürlich auch mit meinem Saxo nutzen werde... Kein Stecker mehr erforderlich.
Für die Batterielebensdauer ist dies jedenfalls sehr günstig. Ladespannung: 230 oder 400 Volt genügen.
Rechnerisch vier Vollzyklen, aufgeteit in viele Teilzyklen pro Tag. Macht im Jahr 1500 Vollzyklen. Könnte reichen für 10 Jahre Batterielebensdauer?
Im Bus ist die Gefahr durch Brände größer. eine Tonne Batteriemasse genügen mit dem Oberleitungsnachladesystem.. Ob man diese abkoppelbar außen anbringen sollte?

von Bernd Schlueter - am 08.10.2013 05:04
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.