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elweb Technik
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Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
schelle63, weiss, R.M, Bernd Schlueter, Stefan B., Ralf Wagner, thegray

Clio Antriebswelle links, Innengelenk kaputtrepariert?

Startbeitrag von schelle63 am 05.10.2013 10:03

Hallo zusammen,
ich hätte da mal wieder ein Problem, diesmal offensichtlich selbstgemacht::(
Habe gestern die Manschette am Gelenk außen getauscht (jetzt wo meine Hände nicht mehr ganz so weh tun, kann ich wieder schreiben). Ich habe eine sogenannte Universalmanschette genommen, weil man die ohne das Innengelenk auszubauen von außen drüber schieben kann (mit einem Konus und viel (ganz viel) Muskelkraft.
Dabei sind mir aber 2 Sachen passiert:
1: ich habe das Blech am Getriebe losgeschraubt (wo auch die innere Manschette dran ist), weil ich dachte ich könnte so die ganze Welle herausnehmen und an der Werkbank weiter montieren, dabei kam ein Teil des Getriebeöls herausgesprudelt (schon wieder :( ) und ich habs schnell wieder draufgeschoben und festgeschraubt.
2: beim Fummeln habe ich die Antriebswelle (versteckt unter der inneren Manschette) aus dem Innengelenk herausgezogen, mir aber nichts dabei gedacht und sie wieder zurückgeschoben.

Jetzt ist alles wieder zusammengebaut, aber bei einer kurzen Probefahrt eierte es vorne links (auch hörbar). Also Rad wieder runter und nachgeschaut: beim Drehen der Radnabe eiert jetzt die Antriebswelle auf dem inneren Gelenk, da ist also richtig was schief gelaufen.
jetzt die Fragen:
1: Muss man beim wieder Draufstecken der Welle ins Innengelenk was Besonderes beachten? Geht das womöglich nur bei ausgebautem Gelenk, damit man es sich anschauen kann?
2: kann man beim Aufschieben des Blechteils was ganz grundsätzliches falsch machen?

Ich darf noch anfügen: es gab gestern keinen Einsatz von roher Gewalt.

Besten Dank vorab,
(etwas zerknirschtes Sorgenkind) Markus

Antworten:

Hallo

Du hast die Antirebswelle nicht ganz reingeschoben, damit ist sie nicht zentriert.

Man muß etwas fummeln dann rastet sie ein, geht etwas schwer da ist ein Spannring drinnen der einrasten muß.

Auto rechts und links hochbocken dann kann man das Diff besser verdrehen. Eventuell Spurstange lösen, wenn die Welle schon teilweise drinnen ist dann vermutlich nicht.

Daß das Öl zuerst raus muß gehört eigentlich zu den Basics, daher vermute ich daß du noch nicht viel an Autos herumgeschraubt hast.


Gruß

Roman

von R.M - am 05.10.2013 10:16
Hi Roman
du hast recht übrigens mit dem "wenig geschraubt", allerdings eben beim Clio.
Mit VW, Volvo, Opel und Mini (alt) hatte ich das mit dem Getriebeöl ablassen jedenfalls noch nicht. Aber man lernt ja täglich dazu.
Danke für die schnelle Antwort, bin aber etwas verwirrt:
wenn denn alles locker zusammen geht (und alles zusammen ist,) wie kann dann die Antriebswelle nicht ganz drinnen sein? Oder meinst Du ich habe das Innengelenk von der Getriebewelle abgezogen?
Sieht wohl so aus dass ich doch nochmal das Blech mit der inneren Manschette abschrauben und reinschauen muss, mit dem Getriebeöl ablassen usw. .
Wollte gerne alles zu lassen. Außerdem regnet es hier in einem fort.
MfG
Markus

von schelle63 - am 05.10.2013 11:26
Hallo

Nach dem locker zusammen stecken muß man noch mal richtig drücken zur Not Holzhammer, damit der Spannring einrastet.

Das Schrauben im Freien ist nicht gerade schön denk mal über einen billigen Pavillion nach so 3 auf 6m genügen, da reicht dann am Winder auch ein Heizlüfter um alles warm zu bekommen, da macht das Schrauben gleich viel mehr Spaß.

Gruß

Roman

von R.M - am 05.10.2013 11:55
Schau mal ob die Welle auf der Getriebeseite einen Federring hat, der das Einrasten im Getriebe bewirkt. Ich kenne das Fahrzeug nicht schließe aber mal von anderen darauf. Wie Roman sagt ist es oft schwer die Welle auf Getriebe seite einzurasten, insbesondere wenn die Achsmutter am Rad schon drauf ist udn die Welle damit axial kaum Spiel hat. Um die Welle einzurasten habe ich dann schon die Achsmutter am Rad wieder gelöst, so dass ich die Welle besser Richtung Getriebe schieben konnte.

Viel Gück, evtl mal ein "jetzt helfe ich mir selbst" für den Standard Clio nachsehen, das Geld sollte sich schnell lohnen.

Grüße
Ralf

von Ralf Wagner - am 05.10.2013 19:50
Hallo Ralf

Hat sie bei Renault meistens, beim Fiat und Kewet auch.

Gruß

Roman

von R.M - am 05.10.2013 20:14
Hallo Roman,
vom Kewet habe ich meine Erfahrungen vom Welle ein / ausbauen.

Ralf

von Ralf Wagner - am 05.10.2013 20:25
Hallo Ralf

Ja ich auch bis jetzt 3 mal 1 mal für Motorwechsel und dann 2 mal weil das Getriebe nicht dicht war.

Großer holzklotz und Hammer haben immer geholfen, hab aber immer nur 1 Stoßdämpfer losgeschraubt, ist dann zwar Fummelei aber zu zweit gehts.

Gruß

Roman

von R.M - am 05.10.2013 22:32

Re: Clio Antriebswelle links, Innengelenk DEFINITIV kaputt

Moin zusammen,
es regnet nicht mehr, deshalb habe ich heute weiter gebaut:
nach Demontage der Welle (mit der Innenmanschette) musste ich leider feststellen dass an dem "Stern" am inneren Wellenende eines von den 3 Nadellagern WEG ist. Die ballige Außenschale konnte ich mit einem Magneten herausfischen (war nicht weit gekommen), von den Nadeln habe ich auch einige herausgeangelt, ein paar weitere kamen mit dem Öl raus, insgesamt habe ich 11 auf der Werkbank liegen. Leider ist auch ein ca. 1mm großes Teil einer Nadel mit herausgekommen, da ist also schon was "herumgegangen". Von dem Blechring der das Lager eigentlich auf dem Stern fixiert, fehlt jede Spur.
Da ich wirklich KEINE Gewalt angewendet hatte muss ich ausgehen dass sich das Teil schon vor längerer Zeit losgemacht hatte und ich beim vorgestrigen Rausziehen Platz geschaffen habe dass sich die Teile vollends verabschieden konnten. Was vielleicht auch erklärt warum doch ganz schön viel Totweg in meinem Antriebsstrang war (habe ich auf das Alter des Fahrzeugs geschoben). man wird sehen ob es nach Reparatur besser wird.
Die restlichen Nadeln versuche ich jetzt mit ein paar Ölspülungen herauszuschwemmen. Und ich besorge mir eine neue Ablassschraube MIT MAGNET, für alle Teile die vielleicht später raus wollen.

Ich brauche jetzt also leider einen kompletten "Stern" mit den 3 balligen Nadellagern drauf, oder (falls es das gibt, was ich bezweifle) einen Satz Nadeln mit dem balligen Außenring und der Blechsicherung mit der man das auf dem Zapfen sichern kann.
Hat jemand so ein Teil über? Würde zur Not auch eine komplette Welle (vorzugsweise links) nehmen.
Besten Dank vorab,
Schelle (der morgen mit der Bahn zur Arbeit fahren muss).

von schelle63 - am 06.10.2013 14:28

Re: Angst bekommen

Hi,
ich bin jetzt bei 16 Nadeln die aus dem Getriebe draußen sind, das sind immer noch lange nicht alle. Werde das Getriebe ausbauen müssen.:(:(:(
Kann ich den Motor dabei eingebaut lassen? Würde ihn natürlich nach unten abstützen.
MfG
Schelle

von schelle63 - am 06.10.2013 18:32

Re: Angst bekommen

hallo schelle :-)
so viel wie ich jetzt rauslesen konnte ist dir das hier
[www.google.de]
flöten gegangen.
den achsstummel(getriebeseitig) kannst du mit hilfe eines durchschlag (4 oder 5mm) demontieren. der ist mit hilfe eines schwerspannstiftes auf dem getriebeausgangsstummel fixiert. ACHTUNG die bohrung dafür ist NICHT symetrisch!

ja, öl kann bei manchen getrieben rauslaufen wenn man die achse komplett zieht. da hilft einem dann ein auffangbehälter den man darunter stellen kann. zum ergänzen des ausgelaufenen getriebeöles gibt es leicht erhöht über dem getriebestummel so ein teil:
[www.google.de]
da muss das öl rauskommen wenn man genug eingefüllt hat.

wenn man so ein gelenk mal aus versehen auseinander zieht hat man die a....karte gezogen. denn nachschauen muss man dann auf jeden fall!

das radseitige gelenk hat einen federring den man, wenn man ihn findet, das gelenk von dem rest der achse abziehen kann. das innere gelenk ist mit pressungen fixiert und kann folglich nie getrennt werden von der achse.

von weiss - am 06.10.2013 19:32
grins.
haben wir Kewetfahrer wohl alle schon gemacht...
Ich hab oft ne Spann (Grip-)zange auf die Welle gepresst und dass das Dingens reingehebelt. Man merkt das Einrasten dann ganz gut und gefühlvoll.
Gruß Stefan

von Stefan B. - am 06.10.2013 21:17

Re: Clio Antriebswelle links, Innengelenk DEFINITIV kaputt

Frag mal den Michael Kömm. Er sollte noch ne Welle haben. Ich denke nicht, dass die Standart ist von der Länge her

von Stefan B. - am 06.10.2013 21:20
Hallo Werner, genau dieser Tripod ist es, er hat jetzt nur noch 2 dieser bombierten Nadellager, ein Zapfen ist blank. Die sind stirnseitig mit einem verpressten Blechring gesichert, da passiert also nichts beim Rausziehen der Antriebswelle - vorausgesetzt der Blechring ist noch da. Ansonsten ist dann reichlich Gelegenheit für die Nadeln und den Außenring, sich ins Freie zu begeben, und genau das ist hier wohl passiert. Der E-Clio hat dann übrigens auf der rechten Seite einen Topf genau so wie Du beschrieben hast: mit einer (asymmetrischen!) Spannhülse auf einer Zahnwelle gesichert. (So hat es auch der Think beidseitig). Alles schön außerhalb und man kommt prima dran.
Auf der linken Seite haben die Herren von Renault jedoch den Topf und das ganze Gleichlaufgelenk INS Getriebe gesetzt, deshalb ist das ja so böse wenn da kleine Teile auf Wanderschaft gehen.
MannMannMann, und genau DA musste eines der Lager nachgeben.
Was wiederm Murphy's Gesetz bestätigt.
Ich gehe jetzt ins Bett, ein bisschen Heulen; morgen ist auch noch ein Tag.

Und noch eine kleine Gemeinheit: die Tripoden von Think (hab' noch 2 Antriebswellen hier, der Antriebstrang soll wohl von den PSA-Fahrzeugen abgeleitet sein) passen NICHT an die Welle vom Clio: Duchmesser der bombierten Außenhülsen ist hier 30,4mm, beim Clio 30,0mm.
Aber dafür kann man sie abziehen, die sind auf dem verzahnten inneren Antriebswellenende mit einem Seegerring gesischert. Immerhin

Also auch hier wieder die alte Regel: PSA und Renault definitiv nicht kompatibel!

Danke für die Antworten, an Alle!
MfG
Markus

von schelle63 - am 06.10.2013 21:32
hallo markus :-)
das lager bekommst du aber nirgends im freien handel zu kaufen -leider.

von weiss - am 07.10.2013 10:01
Na toll.
:( :( :( :( :(
Ich bin jetzt also auf der Suche: hat jemand so ein Tripod über?
Besten Dank vorab,
Schelle (Bahnfahrer)

von schelle63 - am 07.10.2013 19:57
Kontaktier mal GKN Deutschland (Offenbach) - das sind Erstausrüster und arbeiten schon seit Ewigkeiten auch Altware nach Erstausrüsterqualität auf.

Das sollte mit dem Teufel zugehen wenn die nicht die Teile zur Aufarbeitung hätten.

Wäre dann nur der ASP zu finden der das Muster entgegennimmt ......

von thegray - am 07.10.2013 20:50
hallo markus :-)
da gibt es nur mehr den gang zum
schrotti oder
teilehändler z.b. stahlgruber

da das tripodengelenk verpresst ist musst du eigentlich nur auf die länge der achse achten.
beim teilehändler bitte VOR der bestellung abklären ob du die alte achse zurückgeben musst und ob der teil vom getriebe mit dabei sein muss.

von weiss - am 08.10.2013 06:12
Müsst Ihr mir auch alles nachmachen?

von Bernd Schlueter - am 08.10.2013 14:00
So, mal ein Update:
Renault ruft für einen Tripodenstern € 230,-- (richtig: zwo-drei-null) auf, für eine komplette Antriebswelle (Außengelenk, Welle, Tripodenstern, Manschetten, eben komplett) €190,--. Der freundliche Mann und ich haben uns angesehen und uns auf die Formulierung geeinigt: "es ist eine komische Welt inder wir leben". Ist übrigens identisch mit der Welle vom 1200er Benziner.
Die gute Nachricht: ich habe ein Getriebe MIT den beiden inneren Antribswellenhälften ergattert.
Der Tripodenstern saß BOMBENFEST auf der Welle, ging aber doch irgendwie zu tauschen. Wenn es an einem Wochenende nicht regnet dann tausche ich noch das Getriebe und spare mir vorerst das Aufmachen und wieder zusammenbauen.

WEIß JEMAND ob ich den Motor dafür drin lassen kann? (Es ist ein bisschen Platz nach links rüber....)

Und ich besorge mir endlich einen Carport.:(

MfG
Markus

von schelle63 - am 14.10.2013 20:09
Sind da noch die verlorenen "Nadeln" im Getriebe? Sonst ist es doch nicht schwer, Deine Achswelle herauszuziehen und zu tauschen, wenn Du diesmal darauf achtest, dass die Nadelringe nicht herausfallen. Ich hatte nach dem Zerfall die Nadeln alle wiedergefunden und zusammengesetzt. Hielt dann noch das ganze Autoleben. Ein Getriebeausbau ist doch mehr Arbeit?
Die Achswellen sind doch meist gesteckt und mit Federringen gehalten. Da muss man genau wissen, wie man den Ausziehschlag ansetzt.
Also, nicht ohne fachmännischen Rat.

von Bernd Schlueter - am 15.10.2013 21:45
Hallo zusammen,
gestern hat es NICHT geregnet, daher habe ich das Getriebe gewechselt.
Man muss dazu nicht den Motor ausbauen, es reicht wenn man das Ganze an einen Kran hängt, alle Befestigungen (vo, hi, links) abschraubt und nach vorne rechts verschiebt. Danach hat man Platz um das Getriebe vom Motor zu trennen und herauszufädeln. Einbau dann in umgekehrter Reichenfolge. Leider muss man sich Platz machen indem fast alles raus oder zumindest lose beiseite schafft (Batterie, Unterdruckpumpe, Bremsservo, Fahrtregler, Platte mit Sicherungen und Anschlussterminals, ...). Aber es ging.

@ Bernd: ja, es liegen immer noch Nadeln im Getriebe, seit gestern auch noch ein kleiner Magnet mit dem ich versucht hatte die Nadeln aus dem Sumpf zu fischen (hat zunächst auch ganz gut geklappt). Das kann ich jetzt in aller Ruhe aufmachen und als Ersatz ins Regal stellen. Wie schon oben geschrieben: ein HEILES Lager zerfällt nicht wenn man es herauszieht. Und auf der rechten Seite ist es auch nicht schlimm wenn es doch passiert, weil dann liegen die Teile im Gelenk (Topf) und/oder in der Manschette. Beim Clio links ist das Gelenk aber IM Getriebe, daher fallen die Brocken da hin wo man sie nicht herausfischen kann. Einen Federring gibt es nicht beim Clio, bei anderen Autos kenne ich das schon auch.
Und: ja, ein Getriebeausbau ist ein Haufen Arbeit, aber ich wollte nicht meiner Frau ein Auto vors Haus stellen, bei dem ich nicht weiß ob es nicht irgendwann mit einem blockierenden Getriebe stehen bleibt. So gesehen blieb mir also gar nichts anderes übrig.

Seit gestern Nachmittag ist der Wagen jedenfalls wieder da wo er hingehört - auf der Straße - , und zieht seine göttlich leisen Runden.

Mein Bastelprojekt wird noch leiser, ohne BKV und ohne Servolenkung und ohne Lüfter. (Haben wir hier eigentlich eine Rubrik "Projekte?)

MfG und Danke wieder mal an alle Helfer!
Markus

von schelle63 - am 20.10.2013 14:43
hallo markus :-)
bei den quer eingebauten motoren (verbrenner) wird immer der motor mit getriebe ausgebaut.

die neuen nadellager halten auch zusammen aber selbst in deinem fall wo die nadellager immer noch gut sind wird durch den seitlichen schub und druck der haltering der nadeln zerstört. dadurch fallen zwar die lager im normalen betrieb nicht auseinander aber wenn die dann über die nadellänge spiel bekommen wie bei dir der fall war sind die dann meistens in einzelteilen nur noch vorhanden.

es gibt unterschiedliche ausführungen von antriebswellen/halbachsen (AT)
die einen haben beim tripodengelenk mit einem aussenfederring die meisten sind aber auf der aussenseite mit einer pressquetschung gesichert.
der äussere gelenkkopf ist aber immer mit einem federring auf der welle gesichert. den findet man aber auch nur wenn man weiß wo der liegt und da auch sauber macht um den zu sehen.
ich werde euch demnächst mal ein bild vom gelenkkopf machen.

so nun hab ich aber auch ein paar fragen an dich:
BKV ist das abhängen der vaccumpumpe nicht verboten?
meines wissens nach muss man dann auch den HBZ und die bremsbacken umrüsten.
genau das selbe bei der lenkservo.

oder hast du da neuteile oder antiquotes ersatzteil bekommen wo leiser laufen???

von weiss - am 20.10.2013 18:43
Hi Werner,
jetzt hatte ich ja Zeit, es mir genau anzusehen:
Der Stern sitzt auf der verzahnten Welle (sehr enge Passung) mit einem Seegerring gesichert.
Auf jedem der 3 "Strahlen" sitzt das Nadellager mit der balligen Außenschale, mit einem Blechscheibchen und einem (runden) Sicherungsring gegen Herausfallen gesichert (nicht Pressquetschung).
Eines diese Lager hat sich ins Getriebe verabschiedet, interessanterweise sind auf dem Zapfen das Blech und der Sicherungsring noch drauf!
Da ich dem Zapfen nicht mehr traue habe ich den ganzen Stern ausgetauscht (Gebrauchtteil).
Vakuumpumpe habe ich nicht abgehangen sondern nur losgeschraubt und am Schlauch hängend (mit dem "Eierbecher") beiseite geschoben.
Genauso beim Servo: losgeschraubt und am Schlauch hängend seitlich weg.
Alles nur temporär, um Platz für das Verschieben des Motors/Getriebes zu schaffen, danach wieder alles an Ort und Stelle montiert.
Motor MIT Getriebe habe ich zwar komplett losgeschraubt, aber direkt im Motorraum wieder abgelegt und unterstützt, und das Getriebe losgeschraubt und mit einem kleinen Kran rausgehoben. War eh' schon viel wegzuschrauben, wenn ich Motor MIT Getriebe rausgeholt hätte, dann hätte ich noch mehr webauen müssen (Heizung, ...).
Wie gesagt, es ging; so wie beschrieben habe ich um 10:00 uhr angefangen und war um 18:00 fertig einschließlich Aufräumen (!).
Und er läuft wieder schön.

Mein Bastelprojekt ist etwas abgefahrener: ein Mini BJ'84 (der letzte 10"er!) mit komplettem Antriebstrang von einem Think. Der hat von Haus aus kein Unterdruckgedöns und der Think hat Wasserkühlung.:xcool: Leiser geht's nicht.:xcool:
Mechanisch fast fertig.
MfG
Schelle

von schelle63 - am 21.10.2013 17:31
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