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elweb Technik
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Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 6 Monaten
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wuwa

AX Achsmanschette rechts vorne

Startbeitrag von wuwa am 06.10.2013 18:02

Hallo zusammen,

bei der TÜV-Vorbereitung meines AX ist aufgefallen, dass die Achsmanschette vorne rechts ausgetauscht werden muss. Ich habe mittlerweile zwei neue originalgetreue (Spidan) und eine universelle Dehnmanschette (Triscan) da und möchte fragen, ob es gut geht, für den Wechsel die Antriebswelle nur radseitig zu ziehen, oder ob man sie auch getriebeseitig ziehen sollte bzw. ob letzteres vielleicht sogar viel einfacher ist.
Bisher dachte ich, man könnte die Dehnmanschette von der Radseite her überstülpen.
Kann man alternativ die Welle einfach aus dem Getriebe ziehen? Fließt dann gleich Getriebeöl heraus?
Gibt es dazu irgendwelche Reparaturanleitungen oder Zeichnungen?

Frank vom Bodensee
...der kurz vor dem ersten TÜV- Versuch steht mit seinem AX- Umbau LKW-> PKW

Antworten:

Hallo noch einmal,

ich schildere hier einmal meine Erfahrungen meiner nun abgeschlossenen Reparaturarbeiten zur äußeren Achsmanschette rechts vorne beim AX, nachdem ich einige Antworten über PV-Anfrage erhalten habe:

Ich habe die Manschettenreparatur von einer freien Werkstatt in Angriff nehmen lassen, nachdem ich eine Originalmanschettenkopie von Spidan (Citroen Original Nr. 329381) und eine Universalmanschette von Triscan (Quinton Hazel Nr. QJB8020D Nachbau) mir besorgt hatte.

Da das äußere Gelenk nicht von der Welle abziehbar ist (anders als sonst bei den meisten Autos und unter ärgerlichem Unverständnis des Mechanikers, wie man so etwas wartungsunfreundliches produzieren kann) versuchte es der gute Mann mit der Dehnmanschette, welche aber dann mit dem Druckluftspreizer zerriss. Dann also Welle gezogen (es kam kein und soll auch kein Getriebeöl herausfließen, da die Welle oberhalb des Öleinfüllloches eingesteckt ist), anschließend die Blechdose des inneren Gelenks aufgebördelt, dann zerlegt, das Tripodlager mit Klebeband gegen auseinanderfallen gesichert, bis die Originalmanschette aufgeschoben werden konnte. Fett aufgefüllt, Abdichtschellen dran und umgekehrt wieder alles zugemacht. So hat es geklappt. Der Dichtring zum Getriebe wurde allerdings nicht ersetzt (da nicht vorrätig und ich nicht daran gedacht hatte).
Am Ende haben wir noch den Getriebeölstand kontrolliert und er war 1,5cm zu niedrig, was er dann leider mit einem zu zähen GL5 SAE 80W nachgefüllt hat nach dem Motto besser als gar keines. Da besorge ich nun originales oder evt. TransMaxZ.

Der Mechanikermeister war der Meinung, dass die Dehnmanschetten generell nur eine Notlösung seien, die nicht so lange halten wie die Originalmanschette, welche aus deutlich dickerem Gummi sind.

Herzlichen Dank für die Tipps und geschilderten Erfahrungen an Dirk, Thommes und Martin.

Schöne Grüße vom Bodensee
Frank

von wuwa - am 18.10.2013 21:08
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