Kaufberatung Multimeter

Startbeitrag von Stefan_M am 25.10.2013 08:27

Hallo,

ich möchte mir ein Multimeter anschaffen und habe mal das Forum durchstöbert, jedoch nur alte Beiträge gefunden zu Kaufberatung. Da ich in solchen Dingen nicht soviel Ahnung habe, also meine Frage:

Was könnt Ihr empfehlen?

Einsatzgebiete:
1. genaue Spannungskontrolle Einzelzellen Winston LiFeYPo4
(mein BMS spuckt keine Einzelwerte aus)
2. sonstige Messungen am Fahrzeug (P 106)
3. ggf. Diagnose an kleinen PV-Anlagen (max. 10A, ca. 500V)

Viele Grüße
Stefan

Antworten:

Ich hab mir vor kurzem bei Reichelt ein PeakTech 1650 an Land gezogen, weil mich nach einem Zangenamperemeter juckte.

Ausser kleine Ströme und genau messen kann das Ding alles, sogar Frenzen messen.

So ein Steckdosenverbrauchsmesser mag besser sein, aber mir hat er Steckdose und Schukosteckdose verseucht, so daß mal wieder ein Rundumschlag, alle Steckdosen und Stecker erneuern, fällig war. Das Zangenamperemeter mag ungenauer sein, aber es versaut keine Stecker und Dosen und kann im Auto auch mal messen was durch die dicken Kabel geht

Kleiner Trick, CEE Kupplung und Stecker mit zwei statt einem Kabel verbinden. Im einen Kabel Erde und zweimal Blau, im anderen Erde und zweimal Schwarz, dann kann man mit der Zange ein Kabel abgreifen und messen. Das sieht besser aus als ein halb abisoliertes Kabel mit drei losen Drähten.

Die Analogzeit ist um und selbst einfache Digitale sind für den Alltag brauchbar. Ausnahme, mein Multi vom Lebensmittel Discounter funktioniert beim Strom (Milliampere) überhaupt nicht, Aber der Preis war halt so, daß hinfahren und Umtauschen teuerer als ein neues gewesen wären.

Zangenamperemeter mögen Elektrosmog, angeschnipselte Sinuswellen mit hochfrequenten Anteil nicht und deshalb schwankt die Anzeige. Für das was ich sehen wollte war es genau genug. Was mit Meßstrippe gemessen wird zeigt er genau.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 25.10.2013 09:33
Hallo

Zangenamperemeter ist eigentlich ein Muß für alle Elektrofahrer, nur DC muß es können und die restlichen Multimeterfunktionen sind ja eh dabei.

Ansonsten noch ein Meßgerät das man anstelle der Sicherungen einstecken kann um kleine Ströme zu messen dann ist man für den normalen Betrieb ausgerüstet.

Gruß

Roman

von R.M - am 25.10.2013 09:47
Z.B. Testboy TV216N ,

kann DC , der Preisrahmen ist noch akzeptabel.... ca. 110.-Euro bei Völkner

von EVplus - am 25.10.2013 11:42
Vielen Dank für die schnellen Antworten.

Bin wieder mal etwas schlauer als zuvor :-)
und preisllich paßt es auch.

von Stefan_M - am 25.10.2013 12:21
Ich komme seit Jahren damit
Voltcraft VC-531
gut klar.

Gruß
Horst

von hk12 - am 25.10.2013 13:27
Hallo

Ich hab die da, ist recht brauchbar nur Feuchtigkeit mag sie nicht, aber Preis/Leistungsmäsig unschlagbar

[www.pinsonne-elektronik.de]


Gruß

Roman

von R.M - am 25.10.2013 13:57
wenn man kein Spielzeug haben möchte und genau messen muß kommt man an Fluke oder ähnlichen nicht vorbei.
Für den Hobbybereich allerdings etwas zu teuer.
Privat habe ich auch nur Voltcraft Multimeter und gleiche diese mit einer präzisions Spannungsquelle aus der Arbeit ab.

von Claus. - am 25.10.2013 19:12
Doch, man kommt dran vorbei, dann aber das 5 Euro-Instrument mit einem Fluke oder Ähnlichem auf seine Genauigkeit überprüfen.
Oft zeigen die Schrottis falsch an, wenn die Batteriespannung des Multimeters nachlässt.

Die Schrottis sind oft erstaunlich gut abgeglichen. verlassen kann man sich ohne Kontrolle darauf nicht.

von Bernd Schlueter - am 26.10.2013 19:40
Ich habe das Fluke 289 günstig aus UK gekauft.

Das kann auch noch kleine Widerstände (Motorwicklungen) sowie Spannungslogging, was beim ermitteln von Lade-/Entladekurven manchmal ganz praktisch ist.
Der Preis ist aber leider nicht jedermanns Sache.



Gruß
Andreas

von Andreas Friesecke - am 29.10.2013 10:31
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