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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Technik
Beiträge im Thema:
15
Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
Secmabuggy, Emil, girgl, hansev, R.M, lange

Aufwand und Kosten für E-Umbau eines Fun-Buggys

Startbeitrag von Secmabuggy am 05.02.2015 12:47

Hallo allerseits, mein Name ist Jochen und ich beschäftige mich schon geraume Zeit mit dem Thema Elektromobilität. Nun würde ich gerne wissen, ob es möglich wäre, meinen L7e Fun-Buggy von Secma auf Elektroantrieb umbauen zu lassen inkl. TÜV-Segen. Original hat er einen 340 Kubik Lombardini Motor mit Hansen-Sit-Variomatik verbaut und leistet 8kw bei ca 4000U/min. Das Leergewicht des Buggys beträgt 218kg. Max. Drehmoment des Motors sind 24Nm bei ca 2500U/min.
Anforderungen wären 80-90km/h V/max , ca 80km max. Reichweite und Tüv-Segen :-)
Über Anregungen, Ratschläge und Ideen würde ich mich sehr freuen!
Wer sich ein Bild über diese Fahrzeuge machen möchte, darf gerne mal bei Buggy-Club.de reinschauen.

Danke und Gruß!

Jochen

Antworten:

Das könnte mich auch interessieren, da ich auch schon làngere Zeit nach einem elektrischen Offroad-Fahrzeug als Beiboot für unser Wohnmobil suche. Der Fun Elec ist leider nicht für das unwegsame Gelände geeignet.

von Emil - am 05.02.2015 19:33
Hallo


Wenn die gebraucht nicht so teuer wären so ein Teil suche ich schon lange. Bieten sich für einen Umbau ja prima an. vor 2003 Baujahr sollten sie schon sein damits einfacher wird.


Gruß


Roman

von R.M - am 05.02.2015 20:42
Tja, Secma ist halt was anderes als die mistigen Chinabuggys, darum würde ich ja auch die Kohle investieren, wenn ein E-Umbau technisch machbar und legal zu realisieren wäre.Darum sind sie auch gebraucht noch recht teuer. Gibt es hier Fachleute, die sowas in Angriff nehmen würden?

von Secmabuggy - am 05.02.2015 22:09
Moin,
Google mal Heiko Fleck.
Den solltest du mal anrufen.
MFG Mathias

von lange - am 05.02.2015 22:35
Danke für den Tipp, werde ich mir mal anschauen.

Gruß

Jochen

von Secmabuggy - am 05.02.2015 22:39
servus und hallo

erstmal eine geile Idee. das ding macht bestimmt jede menge SPASS!!!
ein bekannter wollte auch mal ein buggy umbauen lassen.
bekam allerdings Probleme mit dem zul. gesamt Gewicht.
wenn ich mich recht erinnere hat er sich damals von der Firma Lorey in Offenbach beraten lassen.
aus den Projekt wurde leider nichts.
wünsche dir trotzdem viel erfolg.

hoffe die Info hilft

von hansev - am 15.02.2015 13:00
Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 420 kg. Habe also momentan eine Gesamtzuladung von ca 200kg. Wenn Motor,Getriebe etc. wegfallen kämen noch ein paar kilo dazu. So ein 8-10 kw Elektromotor sollte wohl nicht das Problem sein. Die Batterien machen den Bock fett.

von Secmabuggy - am 15.02.2015 13:23
-@Secmabuggy
den Fun 500 gibt es bei Kamoo in der Schweiz als Elektroversion zu Kaufen. der Preis ist jedoch leider jenseits von ....
früher hieß dieses Projekt Smiles AG, hat bei einer Reihe von elektro-Rallys recht gut abgeschnitten.

girgl

von girgl - am 16.02.2015 05:49
Danke für die Info!

Hier gibt es ihn.

Zitat

K-SEC-C01B Kamoo Smile mit Batterie
- Aussenfarben und Ausstattung nach Wahl
- 2 Türen, 2 Plätze
- Reichweite bis 100 km, V-max 110 km/h CHF 39'980.00


Das ist wirklich ein stolzer Preis. :(

PDF

von Emil - am 16.02.2015 06:03
Das Gerät (Secma Fun 500 extreme) kostet als Verbrenner gerade mal 11600€ im Neuzustand. Wodurch rechtfertigt sich der Aufschlag von 30000€?

Mein Fahrzeug (Secma Fun-Buggy 340) sieht so aus:



von Secmabuggy - am 16.02.2015 12:14
Die rechnen sicher nicht zum Einkaufspreis der Teile wie wir sondern haben auf alle Komponenten einen Aufschlag von 100 %. :(

Beim Fleck würde so was in Teilen ungefähr folgendes kosten: (ohne genaue Prüfung ob es passt)
Motor 12 kW 999 €
Adapter 300 €
Kontroller 1450 €
Gehäuse 199 €
Anzeige 95 €
Gaspoti 205 €
Kabelbaum 200 €
Schütz 55 €
Notausschalter 20 €
Kühlkörper 140 €
Sonstiges 1000 €
Akku 10 kWh 6000 € (nicht von Fleck)
-----------------------------
Teile 10663 €

Arbeitszeit? 5000 €
-----------------------------

Es bleibt also ein Unterschied von knapp 100 %.

Aber es ist natürlich trotzdem ein teures Vergnügen, selbst wenn man den Buggy gebraucht für etwas weniger findet.

von Emil - am 16.02.2015 13:25
Tja, ich habe es ja schon fast befürchtet, aber auch die angenommenen 15 kilo€ würden meinen Rahmen für ein reines Spaßfahrzeug sprengen. Ich hatte gedacht, man könnte den Antrieb von einem alten Reva oder Kewet nehmen, ein paar ordentliche Batterien dazu und fertig. Zu meiner Verteidigung muß ich sagen, das ich von dieser Antriebstechnik wenig bis keine Ahnung habe. Ich kann eher ne Heizung oder ein Bad installieren....

von Secmabuggy - am 16.02.2015 17:15
Wenn es nur ein Spaßfahrzeug ist dann braucht die Reichweite nicht. Man kann also bei den Batterien sparen. Wenn man sich sonst die günstigsten Komponenten sucht und viel selbst macht kann man die Kosten wahrscheinlich halbieren.

von Emil - am 16.02.2015 18:02
Najaaa, also ich fahre da schon so 1-2 Stündchen am Stück mit herum. 80km weit wäre schon nicht schlecht, oder mindestens 60km.

von Secmabuggy - am 16.02.2015 18:42
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