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elweb Technik
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vor 1 Jahr, 4 Monaten
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vor 1 Jahr, 3 Monaten
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Bernd Schlueter, thegray, Manfred aus ObB

Das kleinste Elektroauto der Welt

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 09.08.2016 16:37

Walkcar

Unterschätzt bitte das Konzept nicht. Es lässt sich wie ein Segway oder wie ein Flugdrachen, mit Gewichtsverlagerung steuern, ist weitaus wendiger und reaktionsschneller als ein Segway oder Einrad und kinderleicht zu fahren. Stolpern ist praktisch ausgeschlossen, die gefürchteten Selbsterregungskapriolen des Segway kennt das Gerät nicht, man kann jederzeit abspringen, auch für 90jährige geeignet.

Stromverbrauch? Ich glaube, da braucht man gar nicht drüber zu sprechen, mit einem Batterierucksack kommt man bis ans Ende der Welt.

Antworten:

Zitat
Stolpern ist praktisch ausgeschlossen, die gefürchteten Selb­


Da sag ich nur Aua,

von thegray - am 10.08.2016 17:38
Schon mal über die Lenkstange des Segway gestolpert? oder gegen ein Hindernis gefahren? Dann heißt es nicht einmal mehr "aua", dann landest Du allzu oft im Krankenhaus. Gebrauchtsegways kannst Du jetzt in Krefeld in Massen kaufen. War mal so eine Art Segway-Stadt.
Wenn Du beim Gehen stolperst, hast Du meist einen Gegenstand vor Dir, der Dein Bein schlagartig zum Stillstand bringt. Beim walkcar stürzt du Dich aus 5cm Höhe in die Tiefe, mit einer Geschwindigkeit, die zweijährige Kinder problemlos auspendeln können.
Ich halte das Konzept für das Nonplusultra für den problemlosen Transport über ebene Strecken. Du kannst allerdings nicht, wie mit Rollschuhen, hochspringen. Das Ding bleibt stehen nd Du läufst einfach weiter. Treppen: kein Hindernis. 2,3 kg wiegt das Ding.Man kann es auch leistungsfähiger bauen. Kein störanfälliger Beschleunigiungssensor, sondern lediglich verzögerungsfreie Kraftmessung.

Das Programm ist noch in der Entwicklung. Körpergewicht und Größe sollte manauch noch einstellen können, um den Regelgorithmus zu optimieren.
Nein, Verbesserungen müssen nicht immer gefährlich sein.
Für unbeholfene Leute wird man es besser breiter bauen, weil es seitlich nicht so schnell reagieren kann. Etwa wie ein Fahrrad oder Motorrad, das lernen über 90jährige nicht so schnell. Größere Flugzeuge werden heute nur noch auf Druck geflogen, das nennt man sidestick. Panzerfahrer kommen damit zurecht. In einem geringen Umfang wird die Gleichgewichtslage stabilisiert, Darüber hinaus springst Du reflexartig ab, da kommst Du nie, wie beim Segway, aus der Übung. Auch größere Autos lassen sich mit verzögerungfreien Kraftsensoren steuern, wenn das passende Programm erst einmal entwickelt ist. Noch eine Art Spielzeug, wird von diesem Gerät eine ganze Entwicklung ausgehen. Ich denke da auch an ABS für seitliche Beschleunigungen. Das Segway schießt, aufgrund seiner Konstruktion, wild los, wenn man hinfällt. Dieses Teil bleibt stabil stehen, wenn die Korrekturkräfte überschritten sind.
Vom Fahrrad oder Motorrad abspringen will erst langwierig erlernt sein, dieses Gerät .legt einem keinerlei Hindernis in den Weg. Man braucht nur die natürlichen Reflexe, aber die braucht man laufend und bleibt in Übung. Ein Fahrzeug, das ins Schleudern gerät, ist für den Ungeübten vergleichsweise unbeherrschbar. Hier kommt es gar nicht erst dazu. Unser eingebauter Fallreflex verhindert das.

von Bernd Schlueter - am 10.08.2016 19:01
verschiedene Namen für das elektrische Rollbrett

Elektische Rollbretter gibt es schon lange. Neu ist hier die elektronische Gleichgewichtskontrolle, die die Standsicherheit deutlich erhöht. Diese ist allerdings tunlichst begrenzt, damit man beim Fahren den natürlichen Abspringreflex nicht verlernt und, es nicht, wie es bei den Segways üblich ist, zu schweren und Massenunfällen kommt. "Turtle" ist also auch eine passende Bezeichnung. Das Rollbrett sollte so langsam gefahren werden, dass der natürliche Fallreflex noch funktioniert und nicht, wie beim Segway notgedrungen verlernt, bzw verhindert wird. Da ist noch sehr viel zu optimieren und anzupassen.

Bei Elektroautos bietet sich an, das Differential durch zwei Motoren zu ersetzen, was genau die gleiche elektronische Spurkontrolle ermöglicht wie hier beim hovertrax. In der A-Klasse von Dreizack und beim Smart wurde diese notgedrungen eingebaut, um das Umfallen zu verhindern, erfolgreich. Allerdings über die Bremse, auch bei meiner C5-Zitrone eingebaut.
Ich schalte sie meist aus, denn was sich Citroen da geleistet hat...Sobald es schlüpfrig wird, wie in Matsch oder im Winter bei Schnee, dann wird das Fahrzeug unbeherrschbar. Die Konstrukteure sollten erst einmal am walkcar üben.
Nach den Situationen, die ich mit meiner Kiste erlebt habe, schalte ich das ESP, auch die ESC (=denglisch) genannt, immer aus. Trotzdem, eine überarbeitete Version sollte in jedes Elektroauto gehören. Nicht über die Bremse.
Bei schlüpfriger Fahrbahn kommt mein Auto wegen falsch eingestellter Regelalgorithman sofort ins Gleiten, bei dem es in Sand oder Schnee kein Herauskommen mehr gibt.

Interessant könnte das Rollbrett auch für frisch aufgetankte Bayern werden, die mit 9 Promille den Heimweg mit dem Elektroauto nicht mehr schaffen. Das Rollbrett wird dann auf die höchste Stufe der Gleichgewichtskontrolle gestellt und bringt das hirschlederne Bierfass trotz starker Gleichgewichtsstörungen ans Ziel. Nein, ich denke hier natürlich an Personen mit Behinderung, bei denen man sozusagen die Standfläche elektronisch etwas vergrößert.
Wenn man zu alt und klapprig für das Cityel wird, zum Beispiel.

Cityel? das ist natürlich auch ein Kanddat für die elektronische Spurkontrolle. Eine Renaissance für das Dreirad? Als Erstes muss natürlich der nur einseitige Antrieb herausfliegen...elektrische Dreiräder kann man dann auch noch schmaler bauen, ohne die Kippsicherheit zu verringern...Theoretisch könnte man auch die Steuerung zwei getrennt wirkenden Antriebsrädern überlassen. Immerhin beherrschen Panzerfahrer diese Steuerungstechnik. Kippelige Dreiräder können so überflüssig werden.

Eine reine Programmieraufgabe.

Ihr kennt meine Voreingenommenheit gegenüber Elektronik und Mikroprozessoren im Elektroauto und ich vermute manchmal Ausfälle, wo es keine gibt. Trotzdem ist Elektronik das, womit ich mich meist beschäftige, und das turtle dürfte ein ideales Übungsobjekt sein, bei dem es nicht gleich zu schweren Unfällen kommt, wie bei schnelleren Elektrofahrzeugen.

Übrigens. würde man das Steuer am besten, wie beim Flugzeug, dem Steuerknüppel oder sidestick überlassen. Gibt es nicht? Schaut Euch mal das Twike an! Allerdings betseht hier noch eine direkte Kopplung zwischen gelenktem Rad und Steuer. Das wird man bald als "mittelalterlich" bezeichnen.

von Bernd Schlueter - am 12.08.2016 05:51
es gibt ein Kriterium das einen Praktiker nur den Kopf schütteln läßt - aber es paßt ja zu einer Person wie dier das gleich den Daumen nach oben zu geben.

Und dann noch eben das Kriterium ins Gegenteil zu kehren. Nur noch Kopfschütteln ...

von thegray - am 12.08.2016 13:59
Thegray, Kopfschütteln und auasagen bringt die Technik nicht weiter.

Was mir bei der Technik auffällt:
Sobalt das elektronisch stabilisierte Rollbrett in Bewegung ist, kann man,je nach Programmierung des Stabilisationsprogramms, Stabilität in allen Richtungen erreichen. Diese wird man allerdings nur begrenzt einsetzen, um eine vergrößerte Standsicherheit zu erreichen, den uns Menschen angeborenen Reflex beim Umfalen aber nicht zu unterdrücken.

Zum anderen sieht man in eingen Videos, das es möglich ist, Lasten auf eigenen Rädern zu schieben. Befindet sich das geschobene Teil vor einem, stelle ich fest, dass auch dies, eine geeignete Einstellung vorausgesetzt, ein selbststabilisierendes System ergibt, das zum Beispiel ermöglicht, Mülltonnen auf Rädern zu schieben. Ferner sollte es möglich sein, beschleunigungempfindliche Güter, wie Flüssigkeiten in offenen Behältern zu transportiern, indem Beschleunigungskräfte aktiv unterdrückt werden.

Auch, wenn Jugendliche Rollbretter ohne jede aktive Stabilisierung perfekt beherrschen, dürfte diese Erfindung die Anwendung solcher kleiner Fahrzeuge enorm erweitern können.
Die kleine Standfläche des walkcars ist selbst, ohne aktive Stabilisierung, für den Transport eines Ungeübten zu klein, mit Stabilisierung aber von jederfrau zu bedienen und hat den unschätzbaren Vorteil, dass man rundherum festen Boden erreicht und dass das Teil, sobald man es verlässt, zuverlässig stehen bleibt.

Wenn wir vergleichen, was die Segways beim unfreiwilligen Verlassen anstellen, sich aufbäumen und den verletzten Fahrer dann noch überrollen...

Beim Rückwärtsfahren mit schwerer Last muss man allerdings auch hier vorsichtig sein. Dann dürften sich unsere Reflexe ebenfalls störend auswirken und man wird von der Mülltonne
überrollt..

Für das Militär dürfte querbeschleunigungsarmes, hovercraftartiges und geräuscharmes Fahrverhalten, bei relativ flacher Bauweise, interessant sein. Bodenunebenheiten kann man scannen und in den Balanzieralgorithmus einbeziehen.

Für unsere bisherigen Fahrzeuge, bis auf ESP, auch auf Schnee, eher uninteressant, wohl aber als Transporthilfe von und zur entfernten Ladestation. Das Walkcar passt nun wirklich auch in das kleinste Cityel, das auch als Ladestation dient.

von Bernd Schlueter - am 13.08.2016 11:00
ICh überfliege das be­s‍ten Falls noch weil - der Vergleich mit Skateren so wie ich das interpretiere.

Offensichtlich daran hapert weil selber nie gefahren oder sich nicht die Zeit genommen die Fahrphysik genau zu betrachten.

Sonst würde man so Argumentation PRo Rollbrett - selber in Frage stellen.
Ich würde mal empfehlen mal ein Skaterparcours auf zu suchen!

Und bitte nicht auf so einem Ding selber versuchen - her Dr. sich schnelle eine blau Nase durch einen Armeisenknochen holen.

von thegray - am 13.08.2016 22:33
Beim Schlittschuh, Ski und Rollschuhfahren hast du nur seitlich einen Halt, beim Segway nur begrenzt nach vorne und hinten, was sich nach Überschreiten einer Grenze in das Gegenteil verkehrt. Wer auf Glatteis ausrutscht, weiß, wovon ich spreche. Du verlierst beim Ausgleiten jegliche Kontrolle, bis Du unten angekommen bist. Das ist hier alles anders und Du hast sofort einen festen Halt von dem Du abspringen kannst. Allerdings auch musst. Du benötigst Deine natürlichen Reflexe und darfst sie nicht wie beim Teslaunfall einfach ausblenden. Sprungbereit musst Du bleiben, aber Du findest dafür auch Halt. Verstanden?
Mit so einer offensichtlich liederlichen Programmierung, wie bei der SPC meines C5, ist es allerdings nicht getan.
Unabhängig davon würde ich einer sicherlich noch nicht voll ausgereiften Prgrammierung und Mikroprozessortechnik nur zögerich vertrauen, da würde ich Dir beipflichten.
Die Voreingenomenheit von Airbus-Piloten gegen fly by wire ist jedem bekannt, aber auch die können, wie hier, auf den angeborenen Gleichgewichtssinn, auf Handsteuerung zurückgreifen.

Der Unglücksteslafahrer hatte auf die Sichtkontrolle verzichtet. Das kann man hier nicht.
Das funktionierende walkcar wehrt sich gegen jede Kraftausübung mit einer Gegenkraft, die festem Halt entspricht.

von Bernd Schlueter - am 14.08.2016 04:44
Beim Schlittschuh, Ski und Rollschuhfahren hast du nur seitlich einen Halt, beim Segway nur begrenzt nach vorne und hinten, was sich nach Überschreiten einer Grenze in das Gegenteil verkehrt. Wer auf Glatteis ausrutscht, weiß, wovon ich spreche. Du verlierst beim Ausgleiten jegliche Kontrolle, bis Du unten angekommen bist. Das ist hier alles anders und Du hast sofort einen festen Halt von dem Du abspringen kannst. Allerdings auch musst. Du benötigst Deine natürlichen Reflexe und darfst sie nicht wie beim Teslaunfall einfach ausblenden. Sprungbereit musst Du bleiben, aber Du findest dafür auch Halt. Verstanden?
Mit so einer offensichtlich liederlichen Programmierung, wie bei der SPC meines C5, ist es allerdings nicht getan.
Unabhängig davon würde ich einer sicherlich noch nicht voll ausgereiften Prgrammierung und Mikroprozessortechnik nur zögerich vertrauen, da würde ich Dir beipflichten.
Die Voreingenomenheit von Airbus-Piloten gegen fly by wire ist jedem bekannt, aber auch die können, wie hier, auf den angeborenen Gleichgewichtssinn, auf Handsteuerung zurückgreifen.

Der Unglücksteslafahrer hatte auf die Sichtkontrolle verzichtet. Das kann man hier nicht.
Das funktionierende walkcar wehrt sich gegen jede Kraftausübung mit einer Gegenkraft, die festem Halt entspricht. Wer die persönliche Spurtkraft bei der Geschwindigkeit überschreitet, fährt nicht mehr sicher. So ist auch der Absprung von einem mit 40km/h fahrenden Güterzug mit zu großen Risiken verbunden.

von Bernd Schlueter - am 14.08.2016 04:59
Zitat
Bernd Schlueter

beim Segway nur begrenzt nach vorne und hinten, was sich nach Überschreiten einer Grenze in das Gegenteil verkehrt.


Das ist Übungsache, gerade Fahrer des Segeway Apache ( nein Kein Kampfhubschrauber der
Kriegsführer Nummer 1 auf der Welt, der Segway als Rollstuhl ) zeigen da erhebliche Ausdauer
auch im Stillstand nicht um zufallen, ein Video zur hydraulische Ladefähige AHK ( eventuell sogar
Tesla S tauglich, sofern das zuläßige Gesamtgewicht eingehalten ) für selbigen

[www.youtube.com]

noch ein Video zu Segway als Mobilitätshilfe ( teilweise fast zu Mobil da hüpfen schon einige in
der Fußgängerzone ) etwas im Dialekt einer Trabiumbauers der gern am Estammtisch ;-)

[www.youtube.com]

von Manfred aus ObB - am 14.08.2016 07:09
Manfred, ich bin begeistert von dem Appache. 2199 Euro, das ist phantastisch im Vergleich zum Stehsegway. Heute, bei der Tingely-Ausstellung in Düsseldorf kam noch ein Gänsemarsch von ca 20 Segway- meist -fahreinnen vorbei, die sich total steif verkrampfen mussten, damit das Segway keine Eskapaden machte.

Die Gefahr besteht hier gar nicht, der behinderte Fahrer ist fest mit dem Untersatz verbunden, es arbeiten nicht zwei Regelsyteme, das des Appachees und das menschliche, gegeneinander, das ja bei Behinderten sozusagen ausgeschaltet ist. Nein, das Apache ist nicht nur für Behinderte geeignet, sondern für jedefrau.
Da sind sogar die zwei zusätzlichen Stützräder verzichtbar, die im walkcar noch vorhanden sind.

Ja, wieder eine tolle Idee, dass man sich wie ein Gehbehinderter verhält und sich einfach hinsetzt.
Das neue Elektrofahrzeug ist geboren und wird seinen Platz auch mitten im dichten Fußgängerverkehr haben.
Anlässich der Tingelyausstellung drängte sich, ohne auch nur irgenwie zu stören, eine Elektro-Rollstuhlfahrerin, rein handgesteuert, durch die Fußgängermassen und kam, praktisch unbemerkt, eher schneller vorwärts als die sich knubbelnden Fußgänger.
Ich würde sagen die völlig berrierefreie Mobilität ist geboren, wenn man nicht gerade das Matterhorn mit dem Apache besteigen möchte. Die Dinger kann man problemlos in Zügen und Bussen verstauen, Das Leichtgewicht von 8kg ermöglicht die direkte Einfahrt in Flugzeuge und Schiffe. Für Regen lässt sich auch noch eine Lösung finden. Dass sich die Batterie wechseln lässt, ist ein zusätzliches Plus.
Nein, das Stehsegway ist meiner Meinung out. Das walkcar sicherlich nicht, dafür ist es zu klein und praktisch und hält einen wenigstens noch etwas in Übung.
Größere Strecken, klar , mit dem Apache.

An welcher Lokatzion die Vorführung stattfindet, ist mir völlig einerlei, Hauptsache, ich könnte das Apache einmal testen.

Heißt das Apache eigentlich so, weil die Apaches auch "Plattfußindianer" genannt werden, deren ebenfalls gehbehinderter Häuptling "Sitting Bull" genannt wurde?
Also, wenn ihr demnächst einen sitzenden Bullen an Euch vorbeirauschen seht, dann bin ich das.

von Bernd Schlueter - am 14.08.2016 18:01
alles Terrorisiere Pardon Theorie Müll - stell dich erst mal auf ein Rollbrett und rolle mal über Unebenheiten oder Platten und Pfla­s‍terkanten (Blind ver­s‍teht sich soll ja unvorhergesehen.......)
Und dann jetzt wird es kompliziert (offensichtlich) man stelle sich das dann mit Räderen mit halbe Radius vor......

Solange das nicht macht ist das alles nur Heiser Wind


Oder lieber nicht, sonst bekomme ich wohlmöglich noch eine praktischen Vorwurf der "bedingten Körperverletztung"

von thegray - am 15.08.2016 13:44
Ehe hier jemand laufend darauf hinweist, wie gefährlich doch Rolluntersetzer jeglicher Art für den Transport von Menschen sind, möchte ich diesen Kritiker einmal bitten, sich selbst auf ein antriebsloses und ein solches elektronisch geregeltes Rollbrett zu stellen, um den Unterschied einmal zu testen. Am deutlichsten wird Thegray dies wohl spüren, wenn er sich auf einen ungeregelten Handrasenmäher stellt und mit dem stabilisierten Stand auf einem Segway vergleicht. Gegenüber der verwandten Elektronik bin ich immer noch skeptisch, aber Spur- und Gleichgewichtsregeleinrichtungen haben durchaus ihren Platz in der elektrischen Mobilität, und nicht nur hier, und grundsätzliche Skepsis ohne jegliche Begründung ist fehl am Platz.
Auf der Kölner Domplatte konnte ich gestern die Stabilität von elektronikfreien Rollbrettern der Gleitkünstler studieren, wo es sehr auf die persöhnliche Steuerungseinstellung ankommt, die mit dem persönlichen Gleichgewichtssinn harmonisieren muss. um beherrschbar zu werden. Auch die automatische elektronische Spurkontrolle von Verbrennungsfahrzeugen fiel nicht einfach vom Himmel.

Der Massenverkehr an solchen Schönwettertagen wie gesten findet zumindest in Köln und Münster auf Fahrrädern statt, inzwischen in nicht unerheblicher Zahl durch gleichgewichtsgeregelte elektrische Fahrzeuge ergänzt. In Bezug auf die Verkleinerung der diversen Fahrzeugtypen wird sich vermutlich noch viel tun, gleich, mit wie vielen Rädern ausgestattet.

Wer sich das von Manfred entdeckte Video über das Segway-Apache anschaut und dann vor allem auch die Folgevideos, erkennt, was sich da schon weltweit tut.

von Bernd Schlueter - am 16.08.2016 06:19
Ja und was ist dir noch aufgefallen!

Was machen die um mit den kleinen Rädern bei Kanten nicht eine Rolle vorwärts zu machen!
Ich bin da geneigt von Verblendung zu reden, evtl. liegts aber auch daran das neben Weitsichtigkeit selber auch schon auf so Dingern gestanden habe....

Das Zeig mal wie du das mit der Elektronik A: Vorrausssehn willst und B: das ohne zu tun der Payload "regeln" willst!

Solange das auf eigenen speziell für dieses Einsatz gefertigte Fahrbahnen PArdon Rollbahnen betrieben (klar wir haben ja mit Fahrradwegen kein Thema aufzumachen)

Ist und bleibt Praxisfremd!


Und was so dem einen oder anderen ordentlichen Deutschen dann gleich durch den Kopf geht
Und dann - bist du mit so einem Ding ein Kraftfahrzeug das zwar unter 6KMh ...... genauso wie die Einradsache.

Für Deutschland organisatorisch eine Totgeburt oder mit einem Bein im Strafmandat!
Und im Schadensfall - erst mal der PKW Lappenweg.....

von thegray - am 17.08.2016 14:02
Gut, Du meinst also, ein einfaches Rollbrett ohne Elektronik sei sicherer. Ich würde die Unfallstatistiken befragen. Dein Urteil kenne ich jetzt. Du gestattest aber, dass ich trotzdem die Fortentwicklung der Spur- und Gleichgewichtskontrolle kleinerer Fahrzeuge verfolge?
Für Dich hätte ich auch etwas geeignetes anzubieten:

Passt nicht in die Aktentasche

von Bernd Schlueter - am 17.08.2016 17:56
Zitat
Bernd Schlueter
Gut, Du meinst also, ein einfaches Rollbrett ohne Elektronik sei sicherer. Ich würde die Unfallstatistiken befragen. Dein Urteil kenne i

[/url]


EBEN EBEN
NUN zumindest geht an der anderen Küste die Sonne auf Pardon ein Lichtlein.

Zum Rest - ach Ja wo habe ich das geschrieben; angedeutet - eine rein rhetorische Verdrehung aus anderen Bezügen um jemanden dümmlich ausschauen zu lassen.

- Wenn schon Interpretation - ist ein Skateboard sicher als dieses ominöse wenn auch feine Stück einer Kopfgeburt namens was - Walkcar.

Ich muß garnichts gestatten - wir sind in einer freien Gesellschaft da darf man was nicht verboten ist. Verboten ist aber - Allgemeinkenntnis:.... ein Kraftfahrzeug ........und sei es nur ein Motorgetrieben Rollbrett sei nun mit 1; 2; oder vier Rollen das schneller als ein Fußgänger und geeignet ist andere zu gefährden ohne TÜV ohne VERSICHERUNG.......

Anmerken: darf ich aber ebenfalls persönlich.

Mitunter nervt nur diese überschwängliche "Schreibe" über den grünen Klee bei etlichen ....das von mir meißt nur überflogen wird, und mit den ganzen "Füllwörtern" um ein paar Fakten, ein Haiopei gleichkommt.

von thegray - am 17.08.2016 19:23
Neues, nicht elektrisches rollerartiges Rollbrett in Köln entdeckt. Es enspricht in seiner Form dem üblichen mit einem geraden Lenkstab, ist aber breiter und mit zwei Lenkstäben links und rechts vor einem ausgestattet. man steht also zwischen den beiden Lenksäben und prallt beim Fahren gegen ein für die Räder zu großes Hindernis nicht gegen die Lenkung, wie es beim Segway unvermeidbar ist. Die Segways haben inzwischen recht große Räder bekommen. Vermutlich, damit das gefährliche Prallen gegen die Lenkung vermieden wird.
Die elektrische Spurkontrolle meines Diesels, die auf die Bremsen wirkt, versagt auf Schnee und Glatteis völlig, das Fahrzeug wird praktisch unfahrbar.
Elektroautos mit zwei Motoren statt Differential sind prädestiniert für eine aktive Spur- und Rutschkontrolle, wie bei dem Landrover für schwieriges Gelände,die beim elektrischen Antrieb weit einfühlsamer gestaltet werden kann. Ich denke dabei auch an Unebenheiten in der dritten "Dimension", eine aktive Federung, mt der man über extrem unebenes Gelände sanft hinweggleiten kann. Mein C5 Diesel macht das schon im beschränkten Umfang, indem die pneumatische Federung über elektrische Ventile an die Bodenverhältnisse angepasst wird. Der größte Teil dieser Anpassung erfolgt aber rein mechanisch.
Wie ich die Trägheit unserer Fahrzeugentwickler einschätze, werden sich solche Entwicklungen erst bei unseren elektrischen Modellbauern durchsetzen und dann erst, mit den bereits bekannten Verzögerungen , unsere Autobauer überzeugen. Elon Musk natürlich ausgenommen. Ist zwar ein alter Hut, was Elon sich da an meinem Citroen C5 abgeschaut hat, und enthält nicht einmal all dessen Vorzüge, aber wir sehen, die Fahrzeugentwicklung gerade elektrischer Fahrzeuge ist alles andere als zum Stillstand gekommen.
Habe ich mir schon immer gewünscht, eine elektrische Déesse mit elektrisch kontrollierter Luftfederung. André Citroen ist einfach 100 Jahre zu früh gestorben.

Die meisten unserer großen Erfinder waren jüdischer Herkunft

Wenn ich an meine ersten, für die Saharadurchquerung gebauten Enten mit Koppelung von Vorder- und Hinterrädern und Antiresonanzdämpfern an den Vorderädern mit doppelter Federgewichtsfrequenz denke...was wäre da für André Citroen alles elektrisch möglich gewesen.

Nein, Elon Musk ist nicht jüdischer Herkunft. Pretoria, Südafrika. Aber aufgeschlossen für neue Entwicklungen, im Gegensatz zu unserem trägen Laden, der bevorzugt nur negativ gegenüber Neuheiten eingestellt ist.

Was mich sehr interessiert, das Twike hat eigentlich eine sehr abweichende Steuerung, mit Steuerknüppel, wie beim Sportflugzeug. Ich bin leider zu wenig Twike gefahren und kann mir kein Urteil erlauben. Wie ist es mit der Steuerbarkeit in Extremsituationen? Wie ist es bei Glatteis und Schnee? Gewichtsgesteuerte Flugapparate habe ich schon bedient und habe mich gewundert, wie schnell man sich darauf einstellen kann. Aber mit dem Twike habe ich keine Erfahrung.

Auch würden mich Erfahrungen mit den ersten auf dem Markt erhältlichen Rollbrettern interessieren. Von Leuten, die nicht voreingenommen sind. Das elektrische Einrad ist durchaus gut fahrbar, so viel steht fest, ist aber anspuchsvoll, vergleichbar mit den ersten Versuchen auf dem Fahrrad oder Motorrad. Muss erst erlernt werden.
Schee und Eis bei meinem C5 mit ESP: nein, auch nicht erlernbar.

von Bernd Schlueter - am 20.08.2016 07:24
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