Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Technik
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 7 Monaten, 1 Woche
Letzter Beitrag:
vor 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, Richard, Berlingo-98, Sven Salbach

Billig BMS

Startbeitrag von Richard am 17.03.2017 09:29

Hallo zusammen, obwohl ich gerade günstig zu einem guten BMS mit aktiven Ballancern gekommen bin möchte ich hier den zunächst geplanten Ansatz für eine low Budget Lösung zur Diskussion stellen. Basis sind die allseits bekannten LipoChecker, die zwischen 1...3,5€ je 8 Zellen kosten. Diese halte ich unabhängig von allem, was mann sonst hat für eine sinnvolle Überwachung der Unterspannung. Wenn man nun wie ich ein Fan des Bottom Ballancing ist und ohnehin nur bis "schlechteste Zelle voll" läd, dann bietet sich folgende Lösung an. Ein zweiter Checker wird auf die obere Grenze, also Ladeschlussspannung, eingestellt. Die Led wird entfernt und der Ausgang auf ein Monoflop geschickt. (Oder einen Arduino für dessen Fans) Solange die Spannung unter der Auslöseschwelle liegt blitzt die LED mit 1Hz, respektive das Monoflop wird neu getriggert. Bleibt das Signal aus, so kippt das Monoflop und dieses Signal kann zur Ladeabschaltung genutzt werden.
Einwände?

Antworten:

wie beziehen die ihre Stromversorung?
Ich denke nicht, das die dazu geeignet sind, dauerhaft angeklemmt zu bleiben..eher was für den meodellbau..anstecken, fliegen, landen, abbauen...

von Sven Salbach - am 17.03.2017 10:21
Die leben im mikroA Bereich aus den Zellen. Das ganze hat aber trotzdem einen Logikfehler. Der Alarm erlischt ja erst, wenn ALLE Zellen über Ladeschluss sind.
Funktioniert also nicht!!!!
Schande über mich :-((

von Richard - am 17.03.2017 10:29
Nix Schande. Wir sammeln Ideen. Deine ist eine. Unsere "Universalplatine" sucht noch nach Einsatzmöglichkeiten und das wäre eine. Die kann das, nur das Programm dazu muss noch geschrieben werden. Im Moment regelt sie nur die Waldmühle und überwacht sie. Nicht über Spannungsmessung, aber das kann Fräulein Atmel auch.
In meiner Kiste legt sie gelegentlich auf dem PC ein fahrprofil an und überwacht zur Zeit bis zu Säfte.
In der Nähe von Würzburg das Gleiche im Cityel. Wir sollten alle Programmieren lernen, es ist grenzenlos, was man damit anstellen kann.
Ich ernenne Dich hiermit zum Kaninchen, für bottom balancing, aber erst, wenn wir mit den angefangenen Projekten weiter sind...
Leider alles teurer, bei 1 Euro können wir nicht mithalten, dafür müsste man in China leben. Wenn wir die Arbeitszeit nicht rechnen, liegen wir über dem Doppelten des oberen Endes des von Dir genannten Preissegments. Erstaunlich, was in China möglich ist.
Vielleicht gibt es das ja schon fertig aus Shenzhen?
Warum hört man so oft von Shenzhen? Shenzhen , gesprochen Schändjän, grenzt direkt an Hongkong, wo jeder Englisch spricht. Das erleichtert die Kommunikation und Kontrolle.
Ich halte es für einen Vorteil, dass die Chinesen alles nachbauen. Das bringt auch uns weiter. Wenn unsere Regierung nicht bremsen würde, hätten wir schon die solare Revolution. Statt Zollgrenzen Freihandel, das könnte die Menschheit weiterbringen.
Ob es reicht, die Ideen nach China zu schicken und dort werden dann auch die entsprechenden Programme geschrieben?
Ursprünglich hatte ich nur die grobe Idee und der Michael schrieb dann die Programme...Scheint richtig zu funktionieren. Ich bin nicht der Stärkste im Programmieren.

Bottom balancing- wirklich besser? Wie geht das? Möglichst hoher Entladestrom zum Schluss oder kann man sich dabei mehr Zeit lassen als beim top-balancing? Wo soll der Vorteil liegen? Wer kennt zuverlässige Quellen?
Bedenken: ganz leerfahren geht nicht, weil man dann irgendwo liegen bleibt und die Restladung geht verloren. Volladen kann man ohne Energieverlust immer.
Zwischendrin Balanzieren geht bei LIFEPO nicht.

von Bernd Schlueter - am 21.03.2017 20:00
Zitat
Bernd Schlueter
In meiner Kiste legt sie gelegentlich auf dem PC ein fahrprofil an und überwacht zur Zeit bis zu Säfte.
In der Nähe von Würzburg das Gleiche im Cityel. Wir sollten alle Programmieren lernen, es ist grenzenlos, was man damit anstellen kann.


Schreib mal was Genaues über das Projekt. Interessiert mich, vor allem das Fahrprofil. Will sowas auch haben oder machen. Programmieren habe ich früher mal gemacht, als ich noch beruflich im Labor und der Entwicklung aktiv war. Ist viele Jahre her, muss das alte Wissen wieder re-aktivieren. Oder Wieder-Suchen, englisch: Re-Search.

Und was bzw. wieviel genau meist Du mit "bis zu... Säfte"? Hast die Anzahl vergessen. Bis zu wieviel Säften?

Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 22.03.2017 09:44
Bis 8 St100 von Saft, oder auch Lipos. Mehr geht nicht, weil sonst die Spannungsdifferenz zu hoch wird. Die diversen Programme geschrieben in Delphi, compiliert für die Atmels. Die Platine ist 5 mal 5 cm groß, das ist eine Größe, bei der die Platine billig ist. Enorm, was man da alles programmieren kann, endlos...Der Michael, der die Programme schreibt und in wenigen Stunden auf beliebige Anwendungen anpasst, macht das aus dem Stegreif, über meinen laptop mit seriellem Kabel. Der Stecker dafür ist so "teuer" und voluminös, dass wir ihn gar nicht erst auf die Platine gesetzt haben, sondern bei Bedarf löten wir drei pins ein. Das Programmierprogramm nebst compiler befindet sich auf meinem laptop. Der nächste Bergurlaub steht bald wieder an. Den Reifenberg haben wir noch nicht bestiegen. Der fehlt noch in der Sammlung. Michael arbeitet in einer amerikanischen IT-Firma und hat dadurch viel Übung. Vieles bekommt man frei im Internet, open source. Praktisch ist auch die bluetooth-Übertragung auf Smartphone oder Laptop, zur Zeit übertragen wir noch über Kabel, das sich problemlos für etwa 10 Euro durch bluetooth ersetzen lässt. Auf die Idee brachte uns Roman. Unsere Platine arbeitet so präzise, da erübrigt sich glatt das Bluetooth-Mulimeter fürknapp 50 Euro.
In der Waldmühle arbeiten zur Zeit vier dieser Platinen, alle identisch, aber nur für den jeweiligen Anwendungsfall bestückt. Eine einzige steuert die gesamte Waldmühleninsel. jetzt schon zwei Wochen ohne Störung.
Die alte Abfallstromsteuerung haben wir auf 51 bis 53 Hertz hochgesetzt und springt nur noch im Notfall ein, der noch nicht eingetreten ist. Normalerweise soll der meiste Abfallstrom in die Elektrofahrzuege gehen, die nach vorgewählter Priorität voll werden, also jeweils mit möglichst hohem Strom.

Für alles hatte ich schon eine ungetestete analoge Lösung, aber inzwischen bin ich von der Zuverlässigkeit der Mikroprozessorsteuerung überzeugt.
Nur meine MPPT-Lösung, die bleibt analog.
Ich vermute, dass die geplante und nur auf dem Papier vorprogrammierte stetige Ladesteuerung für unsere und die Waldmühlenzitronen funktionieren wird, nur den Wotan erreichen wir nicht wegen einiger Fragen.
Für die Waldmühle ist die Laderabregelung lebenswichtig, die meisten kennen die bisherige Eigenschaft, dass das Mühlrad von den meisten Elektroautos bis zum Stillstand abgebremst wird. Einige Lader mussten bereits durch das andauernde An- und Abschalten daran glauben.
Wer weiß, wie man den Lader seines Gefährts elektronisch abregeln kann, her mit dem Wissen und vor allem Schaltplänen! Die SAFT-Regler benötigen jedenfalls 0 bis 10 Volt, genau, wie der Movitrac Frequenzumrichter für die großen Maschinen.
Die Insel ist jedenfalls nicht mehr so einsam wie früher.
Jetzt fehlt noch ein Foto...

von Bernd Schlueter - am 22.03.2017 11:28
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.