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elweb Technik
Beiträge im Thema:
18
Erster Beitrag:
vor 4 Monaten, 3 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 4 Monaten, 2 Wochen
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, Dyabel 106, thegray, el3331, R.M, rostefix

Reichweitenoptimierung Peugeot 106 (Saxo)

Startbeitrag von Dyabel 106 am 28.03.2017 20:29

Hallo,

an alle die auch einen Peugeot 106 fahren. Ich bin seit letztem Jahr stolzer Besitzer eines bzw inzwischen sogar von 2 dieser Fahrzeuge. Nun würde ich gerne wissen welche Maßnahmen ihr an euren Fahrzeugen getroffen habt um die Reichweite zu erhöhen.
Ich spiele mit dem Gedanken Sommerräder 145/80 R 13 zu montieren um den Rollwiderstand sowie verschließen der Luftschlitze in der vorderen Stoßstange um den Luftwiderstand zu verringern.

Bezüglich des Akkus bemühe ich mich alle Tips die ich hier im Forum aufgegriffen habe umzusetzen.

Bin gespannt auf eure Erfahrungen.

Viele Grüße Thomas

Antworten:

Hallo,
also aerodynamische Verbesserungen dürften soviel wie nichts bis garnichts bringen, dazu ist die Höchstgeschwindigkeit zu gering. Was etwas nützt, sind mindestens 3,5 bar in den Reifen - von 145ern würde ich aber abraten, die sieht der TÜV nicht so gerne, es sei denn, sie wären eingetragen. Mit Lithium käme es auf einen Versuch (bei reduziertem Gesamtgewicht) an, mit den Serienakkus dürfte es "schwer" werden.

Ich habe zwar einen AX, der es auf Grund seines niedrigeren Gewichts und des vermutlich besseren cw-Wertes etwas leichter hat, ansonsten sind die Fahrzeuge ja technisch weitgehend identisch.

Die einzige wirkliche Reichweitensteigerung ist eben Lithium, was nicht nur deswegen von Vorteil ist.

140 km kommt bei mir nicht so oft vor, bin ich aber schon mehrfach gefahren, einmal sogar fast 160 km. Und 120 km im Winter geht auch. Und das alles ohne besondere Klimmzüge zum sparsamen Fahren - mit 85 km/h (echten) auf der Autobahn komme ich meist am weitesten.

Grüße

Lothar

von el3331 - am 28.03.2017 22:37
Hi,

Was spricht den gegen die 145er Bereifung? Eintragen Ok aber das ist ja vermutlich kein großes Problem? Die Hoffnung war mit vielen kleinen Verbesserungen in Summe etwas zu erreichen. Aktuell schaffe ich ca 86-90 km allerdings nur "rausgequetscht" mit dem ReLight. 100 km wäre die Wunschvorstellung.

Apropos ReLight, da bin ich auf der Suche nach einem weiteren Gerät. Hat jemand, zufällig eins zuviel? :-)

von Dyabel 106 - am 29.03.2017 18:15
).Hallo,
die 145er Reifen sind m.W. nur mit max. Tragfähigkeitsindex 71 im Handel, die 155er haben meist 75 - wie auch eingetragen. Einen Sachverständigen, der hierbei eine Reduzierung einträgt, müsste man erstmal finden.
Ich habe jetzt die Daten vom Saxo/106 nicht zur Hand; bei meinem AX , der ja grundsätzlich leichter ist, würde es bei der Vorderachse nicht reichen, wenn auch nur knapp.
Grüße

Lothar

von el3331 - am 29.03.2017 20:53
Hallo

Wirklich gehts nur mit Aufwand, ein dickere 12 V Batterie mit Booster zur Standartbatterie schalten damit die nicht aus dem Fahrakku geladen werden muss gibt ca 5%.

Bessere Unterdruckpumpe nochmal 5 %

Biegsame Solarmodule aufs Dach 150 W bringen im Sommer beim Fahren ca. 3 % wenn das Fahrzeug tagsüber rum steht etwa 10%

2 Zusätzlich Akkus rein da wo die 12 V batterie sitzt, die Akkus getrennt laden und nur zum Fahren in Reihe schalten. gibt auch 10 %

Berlingo Sagembox rein und 27 Akkus ergibt 30% mehr Reichweite.


Gruß

Roman

von R.M - am 29.03.2017 21:00
Und beim Fahren bis an die Grenze und Voll machen nach original Prozess wird sich dann weiteres ergeben - ich bin mittlerweile der Überzeugung das dann unbedingt nach Einzelblockspanung leer gefahren wird und nicht nach gesamt Spannung oder Tankanzeige.
Ebensowenig das Voll oder Überlanden mehr durchgezogen werden darf.

Sonst sind die derzeitigen Reichweiten später nur noch Makulatur bzw. Vergangenheit und dann helfen auch andere Optimierungen nicht mehr weiter!

von thegray - am 30.03.2017 14:22
Die Servopumpe frisst auch nicht schlecht - verzichtet man drauf, bringts nochmal 2-5 km mehr. Ist aber eklig zu lenken, vor allem beim Parken ;-). Und ob das so StVzO konform ist?

von rostefix - am 30.03.2017 15:50
Zitat
thegray
Und beim Fahren bis an die Grenze und Voll machen nach original Prozess wird sich dann weiteres ergeben - ich bin mittlerweile der Überzeugung das dann unbedingt nach Einzelblockspanung leer gefahren wird und nicht nach gesamt Spannung oder Tankanzeige.
Ebensowenig das Voll oder Überlanden mehr durchgezogen werden darf.

Sonst sind die derzeitigen Reichweiten später nur noch Makulatur bzw. Vergangenheit und dann helfen auch andere Optimierungen nicht mehr weiter!


Sorry habe nicht ganz verstanden um was es geht? Leer gefahren wird eigentlich immer bis fast nichts mehr geht.
Der Vorbesitzer meines ersten 106er hat ganz offensichtlich dann auch Reichweitenoptimierung betrieben den der hat keine Servolenkung, eine umgebaute Unterdruckpumpe, und sogar die Heizung wurde komplett entfernt. Er hat auf Winterreifen im Moment trotzdem 4km weniger Reichweite als der andere der noch alles im original Zustand hat. Allerdings auf Sommerreifen.

von Dyabel 106 - am 31.03.2017 05:17
Ich stelle immer wieder fest, welchen Batterie-"grip" die Kiste hat, wenn die Akkus frisch geladen sind. Die sind einfach nicht hochstromfest. Ich stelle mir vor, dass eine Hochstromakkustütze in Form von A123 Spitzenbelastungen abmildern können und zusätzlich einen verbesserten Rekuperationswirkungsgrad bieten können, abgesehen von einer geringfügigen Kapazitätserhöhung. Wo unterbringen, ist dann auch die Frage.
Was verbraucht die Hydraulikpumpe? LED-Beleuchtung kann nachts auch Einiges sparen, neben den anderen Sparmöglichkeiten. Welche Vakuumpumpe spart 5% ein? Die wäre ja glatt 200 Euro wert? Plus Stromverbrauchskosten.
3% Ersparnis durch 2m² Solarzellen, das wären 300 Watt eine gute Stunde lang in prallster Sonne, das ist aber ein seltener Glücksfall, denke ich und Akkus mögen die zaghafte Ladung nicht so sehr.

von Bernd Schlueter - am 31.03.2017 10:36
Hallo

Dass die Akkus das nicht mögen halte ich für ein Gerücht, mit 2A Ladestrom benutze ich die Dinger schon seit Jahren ohne negative Folgen.

Und in einem Tag sind da locker mal 10 Ah drinnen das Fahrzeug ist ja meistens ein Stehzeug.

Gruß

Roman

von R.M - am 31.03.2017 21:26
Stimmt,nicht vollgeladene Akkus bauen keine Dendriten auf. Also, dann werde ich mal in die Niederlande fahren, mir dort eine sonnige Garage mieten, auf der ich Solarzellen aufstellen kann und zollfrei für 35 Cent pro Watt peak aus China beziehen und in mein Auto laden kann...
Garagendach 3 mal 6 Meter, macht 2,5 kW oder 3000kWh im Jahr oder 20.000km. Die Solarmodule kosten lediglich weniger als 1000Euro Investition und die Nachbarn werden gleich kostenlos mitversorgt...
Ich muss umziehen...Das funktioniert im Mai und Juni mindestens so gut wie am 1.April.
Aber auch ein tragbarer Zusatzakku müsste sich mit 2m² Solarzellen lohnen, den ich dann ins Auto lade... Ich glaube, die gibt es in Holland auch faltbar. Ausleihen darf man die doch sicher, zollfrei?
Finde ich übrigens ein starkes Stück, immer von Energiewende reden, und, April, April, dann wird man bestraft, wenn man die Energiewende tatsächlich herbeiführen will.

Welche hochbelastbaren Akkus empfehlt Ihr mir als Zusatzakkus, um auch die Strombelastbarkeit entscheidend zu verbessern? Die Winston Lifepos?
Was ist mit den mit 40C belastbaren A123 aus früherer Zeit? War das ein Aprilmärchen?
Die Kokams halten nicht lange genug, wie ich von den Helipiloten erfahren habe. Wenn die nach nur 100 Flügen kaputt sind, sind die voll zufrieden.
Ich habe doch das Womo mit 8m² Dachfläche. Das reicht für 1kW peak, 1000kWh im Jahr. Da könnte ich auch meine Zusatzakkus von laden lassen. Zwei Sätze zum Tausch.
Auf dem Saxo sind die flexiblen nicht nur unnötig teuer, sondern auch zu ineffektiv. Je nach Bedarf lade ich dann beide Batteriesätze oder nur den einen ein...
Angefangen wird mit dem Ersatz der 12 Volt-Batterie.

von Bernd Schlueter - am 01.04.2017 11:15
Zitat
Dyabel 106
Zitat
thegray
Und beim Fahren bis an die Grenze und Voll machen nach original Prozeß wird sich dann weiteres ergeben - ich bin mittlerweile der Überzeugung das dann unbedingt nach Einzelblockspanung leer gefahren wird und nicht nach gesamt Spannung oder Tankanzeige.
Ebensowenig das Voll oder Überlanden mehr durchgezogen werden darf.

Sonst sind die derzeitigen Reichweiten später nur noch Makulatur bzw. Vergangenheit und dann helfen auch andere Optimierungen nicht mehr weiter!


Sorry habe nicht ganz ver­s‍tanden um was es geht? Leer gefahren wird eigentlich immer bis fast nichts mehr geht.
Der Vorbesitzer meines er­s‍ten 106er hat ganz offensichtlich dann auch Reichweitenoptimierung betrieben den der hat keine Servolenkung, eine umgebaute Unterdruckpumpe, und sogar die Heizung wurde komplett entfernt. Er hat auf Winterreifen im Moment trotzdem 4km weniger Reichweite als der andere der noch alles im original Zu­s‍tand hat. Allerdings auf Sommerreifen.


HAAARG - da greift vermutlich auch mal wieder Desinformation eines be­s‍timmten langjährigen Foren-Vielschreiber-Glieds.

Genau das meine ich !

Das soll man eben nicht machen sondern, Leer ist dann wenn der Block Er­s‍te Block in die Umpolung getrieben wird! Schlimmer noch mit "Hohem Strom".
Nicht nach Anzeige - oder der Motor nichts mehr sagt - das schädigt mittelfristig.

von thegray - am 01.04.2017 11:47
Ok bezüglich des Überladens: ab wann sollte man den Ladevorgang dann abbrechen?

von Dyabel 106 - am 02.04.2017 10:39
Nicads mögen keine starke Überladung, aber viel gefährlicher ist das Leerfahren ungleicher Akkus, denn dann polen die schwächeren um und explodieren gerne. Also, ganz wichtig ist, dass die kapazitätsangabe stimmt und es hilft überhaupt nichts, wenn der Verkäufer der batterie Dir hoch und heilig versichert, dass 128Ah hineingepumpt wurden, die wurden dann nämlich in Wasserelektrolyse umgesetzt und in Wirklichkeit hast Du nur 45Ah Kapazität. dann wird diese batterie während der fahrt plötzlich umgepolt und explodiert.

Also: Auch ich habe da kein Patentrezept. Mit ungleichen Akkus zweifelhafter Herkunft kann man bei Nicads nur Schiffbruch erleben. Zur Zeit habe ich einige zu schwache Akkus neben gesunden. Ich entlade sie nur bis auf 45%, damit sie nicht umpolen. Unangenehmer Nebeneffekt: die guten Akkus schlafen ein und müssen irgendwann wieder "aufgeweckt" werden.

Aus diesem Grund haben wir jetzt eine Überwachungseinrichtung gebaut, in der alle 20 Nicadspannungen gleichzeitig gut unterscheidbar bunt angezeigt werden.

von Bernd Schlueter - am 02.04.2017 11:03
Hallo,
nochmals zu aerodynamischen Optimierung:

Ein Forumsmitglied hat mich auf eine wissenschaftliche Arbeit aufmerksam gemacht, die eben die aerodynamische Optimierung eines E-PSA zum Inhalt hatte. Mit nicht unbeträchtlichem Test- und Bauaufwand sind letztlich 10 km Mehrreichweite erreicht worden.

Aber es ist doch anzumerken, dass der Normalautofahrer, der keine Economy-Runs auf abgesperrter ebener Strecke fahren will, sondern im täglichen Verkehrsstau steckt, eher weniger davon hat. Denn
1.) Der Verbrauch eines Kfz. im unteren (bis ca. 50 km/h) Geschwindigkeitsbereich ist im wesentlichen vom Fahrzeuggewicht abhängig. Viel Anfahren und Beschleunigen treibt den Verbrauch.
2.) Der Fahrwiderstand im gleichen Bereich besteht wiederum im wesentlichen aus Rollwiderstand.
3.) Der aerodynamische Widerstand geht mit dem Quadrat der Geschwindigkeit in den Gesamtwiderstand ein, ist also in den mit AX, Saxo oder P106 erreichbaren Geschwindigkeiten nicht das dominierende.
Fazit: Wenn es billige Anbauteile gibt - einbauen. Dito. mit einfachen Mitteln erreichbare Optimierungen.
Wer dann neben einer Autobahnauffahrt wohnt, vor sich 50 km ebene und verkehrsarme Autobahn hat und seine Arbeitsstelle ebenfalls an einer Autobahnabfahrt liegt, der kann hoffen, ohne Nachladen hin und zurück zu kommen. Wer täglich die gleiche Strecke durch Stadtverkehr zurücklegen muss, wird eher keine Verbesserung merken.

Grüße

Lothar.

von el3331 - am 02.04.2017 22:04
Zitat
Dyabel 106
Ok bezüglich des Überladens: ab wann sollte man den Ladevorgang dann abbrechen?



Patentrezept!

Klar gibt es ! Und zwar jetzt ; Gun­s‍tig und von jeden sofort umsetztbar.

18-27 DVM -Module kaufen (mit zweidraht weil eigenversorgt 10J. alt wie gesehen und gete­s‍tet) was verkauft - entsprechend gekennzeichnet!
Dann kann­s‍te deine Fehler nicht auf andere abwälzen.

Bist dann wieder am rumjammeren - wer einen doch noch wieder gün­s‍tig verkaufen möchte; aber bitte gete­s‍tet mit hunderte Km Lieferung freihaus incl.

Dumm wenn man dann, alle die einen was verkaufen, dann mal mehr mal weniger im Umfeld und Netz schlecht macht!

Folge nach 3 JAhren kommt man immer noch nicht weiter.......
Böse Akkus
Böses Ladegerät
Böse Software
Böse Verkäufer

von thegray - am 03.04.2017 09:44

Härtere Akkus

Ich habe jetzt acht Verlaufsanzeigen, speicherbar, der Spannung der Akkus vorliegen, die während des Ladens und Fahrens alles anzeigen. Defekte Akkus fallen sofort auf, weil sie so total aus der Reihe fallen, auch, wenn nur kurzzeitig infolge Dendritenbildung Einbrüche zu verzeichnen sind. Zwischen Stillstand und Fahren mit normaler Bescheunigung besteht bei halb geladenen Akkus eine Spannungsdifferenz von ca 1 Volt, sprich, ca 3 bis 4% mehr Reichweite könnte man erwarten, wenn die Akkus total hart wären, das ist weit weniger, als ich dachte- Da einige Akkus schwach sind, wird sich die Weichheit zum Kapazitätsende hin noch erhöhen. Trotzdem denke ich, dass da nicht noch sehr viel mehr an Reichweitenverbesserung herauszuholen ist, denn man fährt zum Ende hin ja auch vorsichtiger und batterieschonender. Ich beziehe mich auf die gerade vorgenommene Autobahnfahrt mit 85 bis 90 km/h. Wer natürlich im tieforangen oder gar roten Bereich fährt, kann auch deutlich mehr von harten Batterien, wie Lithiumakkus erwarten. Bei kalter Witterung sind die aber viel empfindlicher. Also, den Zahn kann ich mir ziehen. Sehr viel ist an dieser Stelle nicht herauszuholen. Die Platinen für alle 20 Akkus sind fertig, es fehlt der Einbau. Es sind vier Platinen, 5 mal 5cm mit 4/4, 1/2, 3/4 und noch einmal 1/2 Bestückung, jedes Viertel entspricht einem Prozessor mit je zwei Batterieanschlüssen. Die gleichen Platinen , unter Auslassung der Spannungsregler zu je 20 Cent, werden wir auch für die Kontrolle von Lithiumzellen verwenden- Wolfgangs Platine besitzt bereits die vollständige Software, auch, wenn er diese zur Zeit nicht benutzt. Lohnt sich, die Darstellung auch nur einer Zelle auf dem PC.
Die Gänsemarschkonstruktion macht das Ganze einfach nur universell. Beliebig erweiterbar. Die Akkus älteren Datums von Gero besitzen sehr unterschiedliche Selbstentladung, so viel ist auch bereits erkennbar und jetzt werde ich mich nach einer günstigen Quelle für einen vollständigen Elektrolytentausch umsehen müssen. Wer hatte noch von den überaus guten Erfahrungen damit berichtet? Ein Muss für Reichweitenoptimierung?
Ja , Reichweitenoptimierung, die steht noch an, und, wie ich es jetzt sehe, im Wesentlichen durch zuladbare Zusatzakkus, die mit Spannungswandlern angeschlossen werden.

Die Akkus müssen alle gleich sein, ich bin heute, proppenvoll geladen, mit 90km/h losgefahren und habe anfangs nur genau 0,9%% auf einen km verbraucht (grüner Bereich). Das ist der wirklich entscheidende Punkt. Nur dann passen sich alle Akkus aneinander an und sie laufen zusammen statt auseinander und werden immer besser.
Da die schlechtesten 5 Akkus nur noch etwa die halbe Kapazität haben, verdoppelte sich der Verbrauch sehr schnell und steigt zum Schluss ganz überproportional an. Entladene Batterien sind absolut zu vermeiden. Trotzdem tut eine kontrollierte Vollenladung den Akkus gut. Dann reicht es aber auch nicht, diese im Verbund vollzuladen, denn dann wird es eine Wissenschaft für sich, mit Ausfällen. Also, gleiche Akkus!!
Diesen Idealzustand strebe ich jetzt an. Ohne die genaue Spannungsaufzeichnung ein endloses Unterfangen.
Da wir schon mehr Platinen gefertigt haben, folgt nun die Einzyklierung der Reserveakkus von Gero mit Hilfe genauer Verfolgung auf der Werkbank. Wie? ein Ladegerät, das bis 70 Volt kann, lädt 8 Akkus hintereinander, die anschließend ihre Kapazität über einen Konstantstromregler in 4 leere speisen, um die Energiekosten in Grenzen zu halten.
Das gekaufte Chinainstrument für 11 Euro90 zeichnet Energie-, Strom und Ladung auf, klar, auch die Spannung, aber das zeigt unser laptop viel schöner.

In Bochum gibt es das Labor, in Dortmund gibt es Möglichkeiten und in Köln hat der Jürgen eine Werkstatt, wo er mein Auto ludt, während ich auf der via Appia lustwandelte... Also, ran an den Speck!

Ich habe gehört, dass einige Cityelfahrer verkleinerte und wieder zusammengeschweißte Akkus gut gebrauchen können? Die sollten sich melden, ehe ich die zum Müll gebe. Meist ist ja nur eine Zelle schwach oder defekt.

Es ist kein Problem, über die gleichen Messplatinen auch den Strom zu erfassen und wenn wir ein wirkliches open source-Programm hätten, in dem wir selbst die Messgrößen mathematisch darstellen und berechnen könnten, bitte meldet Euch! Wir kennen zur Zeit nur das schöne Programm von Ulrich Albert Maaßen, aber da haben wir keinen Zugriff auf die Messwerte im Programm.
Mit "Mathematica" müsste man da vielleicht was machen können...
Aber das ist einfach nur viel Arbeit für so arbeitsscheue Leute wie wir!

von Bernd Schlueter - am 05.04.2017 21:19

Falsch interpretiert, Korrektur

Beim genaueren Betrachten der gestrigen Messkurve fällt mir auf, dass ich diese falsch interpretiert habe:
Da Strom beim Beschleunigen und beim Rekuperieren im Wesentlichen gleich sind, hatte ich grob geschätzt, dass die Hälfte des Spannungshubes zwischen Reku und Beschleunigung von etwa 1000mV, bei 6500mV mittlerer Batteriespannung, also etwa 500mV , durch harte Batterien einsparbar sind und dass sich daraus eine mittlere Einsparung von ca 250mV ergibt, was zwischen 3 und 4% liegt.
Da habe ich aber falsch gedacht: Die Rekuspannung steigt in keinem Fall über die Leerlaufspannung der Batterien. Diese bildet, außer ganz am Anfang, bei ganz vollen Batterien, die Obergrenze. Nur bei komplett vollen Batterien gibt es dieses "Rekuperationsband", dass nur für völlig unwesentlich lange Zeit über der Leerlaufspannung liegt. Im Wesentlichen existiert dieses aber überhaupt nicht. Die Batterie ist gegenüber Reku bereits im nur gering entladenen Zustand "hart" gegenüber der Rekuspannung.

Ich kann Euch ja nicht zumuten, alle ein Programm zu laden, das nicht open source ist und mit dem Der Albert schließlich einmal Geld verdienen will. Deshalb, unsere Hardware ist beliebig einstellbar und liefert jetzt das ganz normale Protokoll für jedes terminal.
Was schön wäre, ein wirklich vollständiges open source - Darstellungs-Programm.in das man auch Recheroutinen und Korrekturtabellen einbauen kann.
Wer kennt eines?
Über die Möglichkeit, mit "mathematica" etwas anzufangen, haben wir bereits nachgedacht. Zwar frei für alle Studenten, aber zumindest wir alten Säcke sind keine Studenten mehr.
Roman, hilf!

Albert hat zwar alle zeitlichen und regionalen Beschränkungen aufgehoben, aber ganz frei ist das Programm damit noch nicht. Ich versuche, ihn zu erreichen, um gemeinsame Verbesserungen anzubringen.
Hier noch einmal seine Webseite:

Alberts Webseite

Ich darf also getrost meine Angabe "3 bis 4% Reichweitengewinn" bei harten Batterien verdoppeln. Also, richtig abgelesen, sind es 6 bis 8%, also volle einsparbare 500mV auf ca 6500 mV Batteriespannung.

Ich habe die Kurven gespeichert und werden vom Programm von Ulrich Albert Maaßen interpretiert. Es sind "TRD-Dateien". Was ist das, wie stelle ich diese für alle hier sichtbar dar?

Also, Computerexperten, da bin ich unwissend. Wie kann ich Euch alle an den schönen Aufzeichnungen teilhaben lassen?

"TRD-Datei öffnen" (google)

von Bernd Schlueter - am 06.04.2017 05:06
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