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elweb Technik
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9
Erster Beitrag:
vor 1 Woche, 1 Tag
Letzter Beitrag:
vor 11 Stunden, 40 Minuten
Beteiligte Autoren:
thegray, wolfgang dwuzet, R.M, Twiker76, Ralf Wagner, Haajo, Bernd Schlueter

Werkstatt leht Reparatur ab

Startbeitrag von Haajo am 19.06.2017 10:41

Hallo allerseits,

hat jemand schon die gleiche Erfahrung gemacht wie ich?
Mit meinem umgebauten e-Flitzer war ich in der Werkstatt der Fahrgestellherstellers. Der lehnte eine Reparatur der Scheibenbremsen ab mit dem Hinweis, dass er keine E-Autos reparieren darf. Gleiches ist mir daraufhin auch in einer freien Werkstatt gesagt worden. Offensichtlich müssen die Werkstätten dafür eine Schulung machen (~1500€).
Ist ja verständlich wenn man am Antriebsstrang+Bat. rumschraubt, aber die mechanische Bremse???

Gruß, Joha

Antworten:

hy joha,
im prinzip haben die werkstätten recht,
is ne vorschrift der betriebsgenossenschaft,
sie können wenn sie wollen die bremsen machen, da diese ja nix mit dem batteriestrang zu tun haben
ABER wenn gottweißwarum irgendwas strommäßiges passieren sollte,
zahlt der werkstattinhaber die gesammten krankheitskosten, die berufsgenossenschaft sichert sich dadurch ab.....

für die werkstatt heißt das,
wenn der mechaniker beim bremsenentlüften, mit seinem rüssel an die hauptstromleitung
(die ja einfach so, offen rumliegt, ohne jeden schutz:eek: ) kommt, und dabei so eine gewischt bekommt, das er rückwärts umfällt, und sich dabei einen wirbel bricht,
is die werkstatt pleite, weil sie ihm alles und rente zahlen muß

das war nur eine beschreibung des suppergau,

du kannst mal bei einer ganz ganz kleinen werkstatt fragen, da hast du die besten aussichten, oder aber jemanden fragen, der jemanden kennt, der einen kennt der dann...
bye wolle
PS: ich schreib das mit dem hintergrund, das mein sohn eine abschleppfirma betreibt, und der reihe nach alle stamm-fahrer zu eben diesem lehrgang schicken MUSS, sonst verliert er die zulassung vom ACE

von wolfgang dwuzet - am 19.06.2017 11:39
Ja aber die Kost keine 1D500 Euro!

Und ist auch nicht viel Aufwand!

Aber soweit ist es Richtig die die Schulen und die die Genossenschaft und Co. vertreten machen da gemeinsame - DER Eine warnt und der andere bietet an und auch richtig das es Versicherungstechnische Dinge sind die da rein spielen.

Die Wollen sich da keine gedanken machen wenn du in einem Eigensicheren Fahrzeug und zumindest die in Serie gebaut sind d.h. auch die alten Franzmaner sind das - darf auch an den allgemeinen Sachen ein "allgemeiner" KFZler dran arbeiten - aber die Feinheiten interessieren da nicht.

Da ist eher das Ding Kunde kommt - man macht was - und zwei Tage kommt der und Sagt ihr wart an dem Auto dran und jetzt funktioniert das oder das nicht.

Wenn du das nächste mal es versuchst, Frag den Scheffe sagen sie mal ich sehe ich muß mir einen Schwarzarbeiter in der Autohobby suchen - oder machen sie mir die Bremsen.
Und als letztes wenn du die zu sage hast - dann brauchen keine angst zu haben ist Automatikbetrieb und Elektrisch......:D

Oder du gehst gleich zu Autohobby und den dortigen Schwarzarbeitern dann bist mit ET holen nach 2 Stunden durch.

von thegray - am 19.06.2017 14:04
hy oli,
ja so isses, leider muß ich dir da recht geben,
entweder schwarz, oder kleinstwerkstatt, wo der cheff noch schmutzige hände an seinen kittel abwischt ...
bye wolle

von wolfgang dwuzet - am 20.06.2017 20:31
Es gibt verschiedene Scheine, die die Werkstatt machen müssen.

Die einfachste Stufe z.B. für Reifenwerkstätten kostet um 50€ bei der Dekra. Je komplexer die Arbeit umso aufwändiger ist die Ausbildung.
Geregelt wird das in der BGI 8686
[publikationen.dguv.de]
[www.dekra-elektromobilitaet.de]


Ein Reifenhändler (Gummi Reiff) hat es abgelehnt meinen Tesla die Räder zu montieren, nachdem er mir für 2400 Felgen + Reifen verkauft hat. Alternativ hat er mir angeboten, dass er meinen Tesla zu einem Reifenhändler fährt der das dann darf. ich habe dankend abgelehnt und selber montiert.

Mein kleiner Reifenhändler den ich jetzt habe ist günstiger und montiert auch...

von Ralf Wagner - am 25.06.2017 19:56

Re: Werkstatt lehnt Reparatur ab

Ihr wisst, dass ich meinen Saxo praktisch kostenlos bekam, weil er auf dem Schrottplatz vor der Presse stand. Es war einer von wenigen Fahrzeugen der RWE, die auch noch an verschiedenen Orten betreut wurden. Bei Citroen galt die strenge Vorschrift, dass nur ein Mitarbeiter die Sagembox aufschrauben durfte, der die Zusatzausbildung in Paris gemacht hatte und die hatte der Citroen-Elektriker in Düsseldorf nicht. Also Schrott, der nächste mit Zusatzausbildungsschein war in Bochum.
Eine Leiterbahn war durchgebrannt, wahrscheinlich wurde nur die 12-Voltbatterie einmal falsch herum angeschlossen. Da meine Kiste immer noch einen unbekannten temporären Ladefehler hat, war der Elektriker froh, dass er die Kiste los wurde...
Also, Dienst nach Vorschrift, das war für ihn die einfachste Lösung. Ich sehe hier eine Voreingenommenheit gegen Verbrennungsmotore, das liegt etwa auf der gleichen Ebene. Versicherungen werden tatsächlich die Ausrede mit dem fehlenden Qualifikationsschein nutzen, auch, wenn ein reiner Elektroautoschlosser sich an einen brandgefährlichen Auspuff wagt...
Wie sollten unbedingt dieser blödsinnigen Entwicklung entgegenwirken und den "kleinen Elektroschein" zur Vorschrift machen, damit sich keine Werkstatt mit nicht einzusehenden Ausreden um Hilfeleistungen drücken kann. Ich stoße bei den Werkstätten hier fast nur auf diese Widerstände.
Es wurden Fälle bekannt, in denen Feuerwehrleute Häuser und Fahrzeuge abbrennen ließen, weil Strom in Verbindung mit Wasser ja gefährlich sein konnte. Mit dem Spuk hat man inzwischen aufgeräumt. Lithiumbatterien löscht man endlich wieder mit viel, viel Wasser.Wasserstoff steigt nach oben, ungefährlicher als Benzin.

Nein, Autowerkstätten benötigen keine zwei unvereinbaren Religionsgemeinschaften und nach meiner Meinung gehören Verbrennungsmotor und elektrischer Generator zusammen. Dem elektrischen Getriebe gehört da die Zukunft. Speziell in Deutschland hat man sich traditionsgemäß gegen den dieselelektrischen Antrieb gewehrt. Ein Fehler, meine ich. Selbst hochtourige Turbinen wurden mit vielstufigen Getrieben ausgerüstet, aus Scheu vor dem Strom.

von Bernd Schlueter - am 26.06.2017 09:52
wie 2400 für reifen :eek: ?

von Twiker76 - am 27.06.2017 17:00
Nun Markenware -
dann ist er zwar kein Vmax-King aber 2100kg belasten auch die Reifen.
Wenn dann noch leichtlauf und Allwetter dazu kommen wird die Auswahl eng.
Druckkontrollsystem ist bei dem dann auch Vorschrift - muß angelehrt werden....

Was die Felgen angeht - nun hab mich nicht besonders für den S interessiert somit auch nur btw. vor ein paar Jahren die "wichtigen Dinge" im vorbeigehen gemerkt.
Bevor jetzt einer Meckert bäh was für s"eigenZensur" bla bla da kommen 22 drauf ....- na und SackReis, naund bedeutet am Ende das gleiche -Teuer.

Und wenn man dann - Anspruch hat auf....., was kann untergebracht werden 21 Zoll ? und wir sind nicht in den USA - dann wird die Auswahl sicherlich sehr sehr klein und das sogar mit Lieferzeiten.

Dann heißt es Vogel Friss FRISSS.

Da gibt es andere - zumindest besser verarbeitet und teurer - da zahlst das bei einem.
Den Vogel neben F-Klasse schießt wohl der Bugatti ab - da kosten dich nur die Felgen und Reifen Pro KM gefahrene Strecke ~1€ wenn du brav bist :D ------ja bei dem sind die Felgen "Verschleißartikel":hot:

Frag nicht da nach dem Preis da gibt es kein Emoticon - hier.

von thegray - am 27.06.2017 17:28
Hallo

Stimmt kauf mal Reifen für ne R klasse mit 275 km/h Freigabe, da zahlst du die Summe für einen.

Reifenkontrollsystem kostet fast nichts mehr, Sensoren unter 30€ das Stück, lassen sich auf jedes Fahrzeug programmieren.

Gruß

Roman

von R.M - am 27.06.2017 19:34
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