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elweb Technik
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Erster Beitrag:
vor 1 Monat, 3 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 1 Monat, 3 Wochen
Beteiligte Autoren:
Thomas P106E/iOn - Berlin, Berlingo-98, R.M, thegray, Dieter Eckhard, Andi aus Bad Essen

P106 tiefentladen

Startbeitrag von Thomas P106E/iOn - Berlin am 22.10.2017 17:33

Hallo Gemeinde,

tja nun hab ich mir selbst ein Bein gestellt...aufgrund privater Turbulenzen blieb mein P106 4 Monate stehen, Traktionsbatteriestand war 40%. Es ist ein Modell vor 2000, die laden also die 12V Batterie aus der Traktionsbatterie nach.
Nach heutiger Kontrolle Wagen total tot, also erst mal zur eigenen Ladestation im Berliner Innenhof geschoben. Im Moment versucht ein elektronischer Lader vorsichtig, die 12V Batterie wiederzubeleben. Das Problem ist mir neu, ich habe den Wagen schon seit 2009 aber immer regelmäßig in Betrieb bis auf längstens 3 Wochen Jahresurlaub pro Jahr.

Frage:
Ab welcher Gesamtrestspannung erkennt die Sagembox, dass ein Akkupack angeschlossen ist und startet die Ladung?
Wie ladet ihr die 20 STM´s soweit hoch, dass die Erkennung und Ladung eintritt?
Trenntrafo/Stelltrafo, Gleichrichter und ggf. zur Sicherheit/Strombegrenzung einen Hochleistungswiderstand (ein 1000W Tauchsieder hat 50Ohm *grins*) an die Gesamtspannungsanschlüssen der Sagembox?

Vielen Dank für eure Tipps im Voraus

Antworten:

Hallo

Unter 90V geht nichts mehr, auser man hat ein Lexia mit dem man eine
Initialisierungsladung starten kann oder halt die Kästen einzeln mit Netzteil hochziehen.

Gruß

Roman

von R.M - am 22.10.2017 18:13
Unter 80 V Fahrakku geht auch kein Lexia bzw. ELIT mehr. Laut Beschreibung von Citroen braucht das Elit-Diagnosegerät mindestens 80 Volt.

Ansonsten habe ich solche tiefentladene Fahrzeuge schon einige Male wieder hochgeladen mit zwei Ladegeräten:
Eines natürlich zum Hochladen der 12 Volt Bordbatterie.
Das andere zum Hochladen der Fahrbatterie. Ich hatte einen Regeltrafo mit Gleichrichter und hab auf 5 A geregelt. Die Spannung ging schnell hoch, so dass ich schnell manuell nachregeln mußte. Nach rund ein bis zwei Minuten waren schon 90 bis 100 Volt erreicht, und dann sollte - wenn es in Ordnung ist - der Lader in der SAGEM Box wieder gehen - außer der ist kaputt. Hatte ich auch schon mal bei einem AX, und genau deshalb war er ja dann nach einiger Zeit tiefentladen. Fahren ging noch, nur der Lader war hin.

Die Citroen Werkstatt in Hamburg war seinerzeit mit sowas total überfordert, und das obwohl sie seinerzeit alle Citroen electrique der HWE betreut hatte (etwa 15 Wagen).

von Berlingo-98 - am 22.10.2017 20:20
Hallo berlingo-98,

so ähnlich dachte ich mir das auch. Erscheint mir der minimalste Aufwand.
Ein Stelltrafo mit 100W könnte für die Initladung reichen - welche Leistungsklasse hattest du verwendet?
Hattest du eine Stelltrafo mit Potentialtrennung oder ohne?
Was für Gleichrichterdioden hattest du genommen - 1A Standarddioden a la 1N4007 in Brückengleichrichterschaltung?

von Thomas P106E/iOn - Berlin - am 23.10.2017 13:09
Hallo PSA-Fahrer,

das eingebaute Ladegerät hat eine eingebaute Funktion um mit niedrigem Strom bei Unterspannung die Fahrbatterie wieder hochzuladen. Wenn die Spannung hoch genug ist, übernimmt der Bordrechner wieder die Ladefunktion automatisch. Wichtig ist vorher die 12V-Batterie hochzuladen oder auszutauschen. Besonders wichtig ist eine gut funktionierend 12V-Batterie bei dem Berlingo/ Partner. Hier gehen sonst gerne mal die DC/DC-Wandler in Rauch auf. Deshalb sollte man auch die Öse des Massekabels von der 12V-Batterie zur Sagembox mit einer Messingbürste o.ä. säubern um guten Kontakt an der Masseklemme der Batterie zu gewährleisten (Vorher Sicherung der Fahrbatterie ziehen!). An dieser Stelle gab es des Öfteren Kontaktprobleme obwohl die Öse optisch nicht schlecht ausieht.

von Dieter Eckhard - am 23.10.2017 13:28
Zitat
Thomas P106E/iOn - Berlin
- welche Leistungsklasse hattest du verwendet?
Hattest du eine Stelltrafo mit Potentialtrennung oder ohne?
Was für Gleichrichterdioden hattest du genommen -


Ist ein kleiner 5 A Spartrafo. Kann also alles von ganz kleiner Spannung bis 230 Volt ausgeben, aber nur bis 5 A im ausgang. Daher habe ich ein Strommessgerät mit ins Gehäuse gebaut und messe den Ausgangstrom auf der DC Seite.
Und ein paar Leuchtdioden hab ich in die Netzleitung gelegt, die mir anzeigen, dass ich den Netzstecker richtig rum reingesteckt habe. Also N-Leiter unten am gemeinsamen Leiter des Spartrafos. Ausgänge über Bananenbuchsen sowohl AC als auch DC über einen entsprechenden Brückengleichrichter, der sogar 20 A oder so könnte. Wenn man noch vorsichtiger wäre, könnte man auch noch einen FI vorschalten. Mach ich gelegentlich mit so einem Zwischenstecker mit FI Schutz drin.

Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 23.10.2017 13:35

12v Akku wechseln, Procedere

Noch mal bitte zum Mitschreiben...
Mein 12V Akku ist ziemlich runter.
Ich habe im Ohr, dass der nicht einfach abgeklemmt werden sollte, sondern:
1. Fahrakkubrücke vorne und hinten raus
2. dann erst 12V Akku abklemmen
3. neuen wieder rein
4. Brücke vorne hinten wieder rein
... richtig ?

von Andi aus Bad Essen - am 23.10.2017 18:24

Re: 12v Akku wechseln, Procedere

Hallo

Richtig erst Fahrakku und dann 12 V abklemmen beim Anklemmen erst 12 V und dann Fahrakku.

Hintergrund ist dass der DCDC über die Wupper geht wenn er keine 12V Akku sieht.

Gruß

Roman

von R.M - am 23.10.2017 19:18

Re: 12v Akku wechseln, Procedere

Ergänzend - und vielleicht auch für den einen oder anderen Besser zu merken ? (Eselsbrücke)

In der Regel ist ja die Zentraleinheit, die unter anderem auch für das Anziehen der Fahrakkuschütze zuständig ist (zumindest im Renault) von der 12 Volt abhängig Versorgung CPU.
Wenn an dem Fahrzeug Dinge passieren die "undefiniert" sein können, aus Sicht der Zentraleinheit - ist es unvorteilhaft.
Demzufolge sollte die Zentralkleinheit immer die Chance haben das die es "sehen" kann oder unter deren "Anwesenheit"/Kontrolle passiert.

Daher die 12Volt die auch die Zentraleinheit laufen lässt - als letztes AB und als erstes DRAN.

von thegray - am 24.10.2017 18:54
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