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vor 3 Jahren, 3 Monaten
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Heinrich Schmid, Roland Reichel, Karl, Karl Weippert, Manfred aus ObB, trimaransegler, R.M, Markus Borck, Markus Lelonek, Werner Weiß, Bernd Schlüter, Johannes

Niederbayer baut ersten Stickstoff-Motor

Startbeitrag von Johannes am 26.06.2003 12:39

Donnerstag 26. Juni 2003, 14:12 Uhr
Niederbayer baut ersten Stickstoff-Motor

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Deggendorf (dpa) - Unbegrenzte Mobilität ohne jegliche Umweltbelastung - das verspricht der niederbayerische Erfinder Heinrich Schmid. In Deggendorf präsentierte der 43-Jährige am Donnerstag den nach seinen Angaben ersten Stickstoff-Motor der Welt. Die neue Technik hat Schmid in ein Motorboot eingebaut, das Runden auf der Donau drehte.

Anders als bei Benzin- oder Dieselantrieben handelt es sich nicht um einen Verbrennungsmotor. Als Treibstoff verwendet Schmid flüssigen Stickstoff. «Das ist ein Abfallprodukt in der Industrie», sagt er. Hochvakuumbehälter werden mit dem minus 197 Grad kalten Stickstoff betankt. Durch die wärmere Umgebung verdampft die Flüssigkeit zu Gas. Dabei dehnt sich der Stickstoff um das Achthundertfache des früheren Volumens aus, wie Schmid erklärt. Die dabei frei gesetzte Energie werde wie bei einem Druckluftmotor zum Antrieb genutzt. «Das funktioniert auch im Winter bei einer Temperatur von minus 40 Grad draußen.»

Da Luft ohnehin zu 78 Prozent aus Stickstoff besteht, belastet der Motor dem Erfinder zufolge die Umwelt nicht mit Abgasen. Zunächst will Schmid die Technik für Boote anbieten. Da auf vielen Binnengewässern aus Naturschutzgründen keine Verbrennungsmotoren eingesetzt werden dürfen, hat der Niederbayer in diesem Bereich eine Marktlücke entdeckt. «Bei den Bootsherstellern gibt es jede Menge Interessenten.»

Experten geben allerdings zu bedenken, dass der Flüssig-Stickstoff erst hergestellt werden muss. «Ich muss die Energie vorher in den Stickstoff reinstecken», erklärt Klaus Zeilinger vom Lehrstuhl für Verbrennungskraftmaschinen und Kraftfahrzeuge der Technischen Universität München. Das Problem der Emissionen wird damit lediglich verlagert. Allerdings können zur Produktion erneuerbare Energiequellen wie Sonne, Wasserkraft oder Wind eingesetzt werden.

Im Unterschied zu Motoren-Erfinder Schmid sieht der Hersteller Linde AG den Flüssig-Stickstoff auch nicht als «Abfallprodukt» an. Dies sei ein in der Industrie benötigter Stoff, erklärt Thomas Achatz von Linde Gas in Höllriegelskreuth bei München, der etwa bei der Herstellung von Chips verwendet werde. Allerdings müsse Flüssig- Stickstoff nicht mit so großem Aufwand hergestellt werden wie etwa Flüssig-Wasserstoff. «Die Emissionen halten sich da in Grenzen.»

Schmid betont, dass auch die laufenden Kosten seines Stickstoff- Antriebs wesentlich geringer seien als bei herkömmlichen Motoren. Er hat dies für den 37-PS-Motor eines Kleinwagens ausgerechnet. Zwar brauche der Stickstoff-Motor drei Mal mehr Treibstoff für dieselbe Strecke, aber ein Liter Stickstoff sei mit gerade einmal fünf Cent wesentlich billiger. Für weniger als ein Euro könne solch ein Auto 100 Kilometer weit fahren, meint Schmid. «Bei einer Reichweite von maximal 300 Kilometern muss man nur häufiger zum Tanken.»

Seit 1999 arbeitet Schmid an dem Konzept. Mittlerweile hat der frühere Fachlehrer seine Beamtenlaufbahn aufgegeben und in Deggendorf eine Firma mit 17 Mitarbeitern gegründet. Sitz der N-GINE Corporation sind jedoch die USA, da Schmid noch in diesem Jahr dort an die Börse gehen will. Eine Anschubfinanzierung über eine Million Euro haben zunächst Privatanleger über einen Investmentfonds sichergestellt.

Der Erfinder setzt nun unter anderem auf den derzeit berühmtesten Rennfahrer der Welt: Für das Michael-Schumacher-Kart-Center in dessen Heimatstadt Kerpen baut N-GINE in den kommenden Monaten zunächst fünf Kart-Modelle mit Stickstoff-Antrieb.

Herstellerfirma N-GINE: [www.n-gine.ag]

Antworten:

Lieber Herr Schmidt,
der Stickstoffmotor klingt sehr interessant, aber auf ihrer Homepage nehmen Sie den Mund etwas zu voll:

Sie schreiben dort: "Zum ersten mal in der Geschichte werden Motorboote ohne
jeglichen Schadstoffausstoß angetrieben!"

Waren Sie nie am Königsee? Dort gibt es seit mehr als hundert Jahren Motorboote ohne jeglichen Schadstoffausstoss. Oder haben Sie noch nie von Elektrobooten, von Elektromobilen und so gehört. Oder sind Elektromotoren für Sie keine Motoren?

Elektroboote gibt es z.B. in großer Zahl, und sie werden auch schon zur Vermietung angeboten, siehe www.solarwaterworld.de

Ich würde mich freuen, wenn Sie Ihre Behauptung auf der Internetseite zurücknehmen würden. Ich würde mich auch über einen entsprechenden Eintrag hier im Forum freuen.

Gruss, Roland Reichel, Bundesverband Solarmobil e.V.

von Roland Reichel - am 26.06.2003 18:14
Hallo Roland !
ich kann Dir nur voll zustimmen!

Dazu kommt- die Primärenergieberechnung für flüssigen Stickstoff fehlt natürlich-

Daß Flüssigstickstoff derzeit ein "Abfallprodukt" bei der Erzeugung technischer Gase ist könnte stimmen!

Der Luftmotor als solcher funktioniert sicher - wie siehts aber mit der Arbeit pro Liter Flüssigstickstoff bzw .Flüssigluft aus?

Ich wünsche dem Erfinder jedenfalls mehr Erfolg als Guy Negre mit dem Aircar-
dort soll die Luft auf 300 Bar komprimiert werden- das sind immerhin schon ca. 40% von Flüssigluft!

Andererseits ist die Idee mit Booten sehr gut, da spielt Gewicht für Treibstoff kaum eine Rolle, und im Kartpalast kann man nach wenigen Kilometern nachladen! - auch eine gute Idee!

bis bald -
mit sonnenelektrischen Grüßen

Karl

von Karl Weippert - am 26.06.2003 20:51
Karl Weippert schrieb:

Zitat

Hallo Roland !
ich kann Dir nur voll zustimmen!

da stimme ich euch beiden auch zu :-)

...., und im Kartpalast
kann man nach wenigen Kilometern nachladen! - auch eine gute
Idee!

... ob das so eine gute idee ist??? was machst du mit dem hohen stickstoffanteil in der luft? .. schluss endlich würde ich sagen, dass da genau so viel luftumwälzung benötigst wie mit den benzinern. da ja von 3facher menge an verbrauch was geschrieben wurde.

euer weiss aus dornbirn am bodensee


von Werner Weiß - am 27.06.2003 05:52
Bei der Erzeugung von Flüssigstickstoff handelt es sich theoretisch um einen voll reversiblen Vorgang. Den reversiblen Motor hat noch niemand gebaut. Hier handelt es sich um eine gewöhnliche Dampfmaschine, nur einmal bei Tieftemperatur betrieben, mit dem Wirkungsgrad etwa einer guten Dampfturbine (max. 45%).
Voraussetzung dafür ist aber, dass man zwischenüberhitzt, um keinen Sattdampf zu erhalten, der auch in Pressluftmotoren entstehen kann.

Der Wirkungsgrad spielt hier eine weitaus entscheidendere Rolle als bei hohen Temperaturen: Die verdampfende Flüssigkeit liefert ja nur die "Verlustkälte". Wir befinden uns hier am anderen Ende der Carnotschen Kreise:
Wären die Verluste Null, erhilten wir die ca. vierfache mechanische Energie, als der Stickstoff Verdampfungswärme enthält, hier nur das max. Doppelte.

Dumm ist die Idee nicht für die Gocartbahn, vor allem in der Hitze des Gefechts ist Abkühlung angenehm, auch, wenn es "stickig" kalt wird.
Bezogen auf den Mietpreis, ist der relativ leicht herstellbare Stickstoff billig, man kauft einfach Stickstoff und fährt los.

55 Wh an Kälteenergie enthält flüssiger Stickstoff an Verdampfungsenthalpie. Davon sind vielleicht 100% bis 150% in mechanische Energie umwandelbar. Zur Erzeugung benötigt man vielleicht das Zehnfache.

Zusammen mit dem Wirkungsgrad unserer Atomkraftwerke von unter 30% also eine Nutzung der Atomwärme von max. 5%.
Elektroautos sind besser.
Guy Negre's mit schätzungsweise zur Zeit 7,5% auch. (verbesserbar).
E-Auto: so bei 15%
Benziner: 1% (stop and go) bis 30%.
Diesel: 3% bis 45%
Radlerinnen: gut 20%, Männer etwas schlechter
Vögel: 30% (mit Abstand geringster Verbrauch auf 100 km).
Bei den letzten beiden Punkten handelt es sich ausschließlich um regenerierte Sonnenenergie.

von Bernd Schlüter - am 28.06.2003 07:43
Ich weiss ja nicht Herr Schlüter wo sie Ihre Fachpraxis in Physik absolviert haben, aber ich lade Sie und Ihre ach so lieben Kollegen im Forum gerne auf eine Exkursion in Sachen Stickstoffantrieb, Drehmoment und Verbrauch nach Deggendorf ein. Ich würde mich freuen Sie hier über einge grundlegenden Änderungen im Bereich der Stickstofferzeugung sowie des mechanischen Wirkungsgrades in einer schleifen und phasenversetzten Turbine mit isothermen Expansionseinheiten zu unterrichten, bevor Sie hier großspurige Darstellungen loslassen und mit sehr wenig Ahnung immer wieder die neue Technologie vergiften. Außer Sie sind ein Sprecher der Automobilindustrie, dann möchte ich gerne Abstand von dieser Einladung nehmen. Mit freundlichen Grüßen Heinrich Schmid.

von Heinrich Schmid - am 19.01.2004 00:20
Herr Roland Reichel, es ist ja schön wie Sie hier ihre giftigen Statements verbreiten, mich wundert aber nur das Sie meine direkte Antwort vom Sommer 2003 auf ihr Mail nicht veröffentlicht haben. Zu seinen Fehlern und zu seinen Falschansichten zu stehen hat wohl nicht immer das richtige "outfit" oder ?
Herzliche Grüße von Heinrich Schmid

von Heinrich Schmid - am 19.01.2004 00:25
Herr Werner Weiß Ich gebe Ihnen hier ein Denksportaufgabe, bevor Sie sich hier noch selbst vergiften. 78 % der Luft ist Stickstoff, 21 % Sauerstoff, Sie haben eine Halle mit 160 metern Länge und 85 metern Breite und 9 metern Höhe. Sie haben 25 Karts mit Stickstoffantrieb und einem Hubraum von 0,250 litern pro Umdrehung und Sie fahren diese permanent rund um die Uhr mit 480 Umdrehungen pro Minute mit einer durchschnittlichen Leistung von 3,75 kW . FRAGE nach wieviel Stunden hat sich bei geschlossenen Türen und Fenstern der Stickstoffgehalt auf die gefährliche Konzentration von 86 % in der Hallenluft angereichert.
Herzliche Grüße aus dem Niederbayrischen Deggendorf. Heinrich Schmid

von Heinrich Schmid - am 19.01.2004 00:40
Hallo Herr Schmid,

ich kann Ihnen mit Ihrer Meinung nur beitreten. Der Stickstoffmotor ist meines erachtens das Umwelfreundlichste was es zur Zeit überhaupt gibt. Der Stickstoff wird nicht verbrannt, sondern nur kurz gespeichert und wieder an die Umgebung abgegeben. Ich bin ein begeisterte E Auto Fahrer und würde mich sehr freuen wenn demnächst ein auf Stickstoffbasis angetriebener Generator auf den Markt kommen würde. Somit könnte ich auch mehr als 100 km mit meinem Saxo Electrique am Stück fahren. Vieleicht haben Sie ja schon einen solchen in Entwicklung.

Viele Grüsse

Markus

von Markus Lelonek - am 19.01.2004 01:19
Guten Morgen Herr Schmid!

Ich finde Ihr Stickstoffmotorkonzept eigentlich ganz toll, auch Ihre Seiten:
www.n-gine.ag
sind recht informativ, was mich aber ein wenig irritiert ist die ganz schlecht gemachte Seite über die Gesamt- Energiebilanz!
Da werden dann die Transportverluste bei Benzin am Schluß einfach abgezogen- und so kommt dann ein Minus von über hundert % heraus! Demnach dürfte ein Benzinauto gar nicht fahren ???
Wenn sie diesen Abzug (Transportverluste der Primärenergie) auch auf der Stickstoffseite machen würden (wurde wohl vergessen ?), sähe das Ergebnis wohl andes aus.

Ich bitte um Aufklärung !

mit sonnenelektrischen Grüßen

Karl Weippert

von Karl Weippert - am 19.01.2004 10:39

Niederbayer schiesst etwas zu scharf

Hallo Herr Schmid,
wieso giftig? Da haben Sie sich wohl im Ton etwas vergriffen. Na ja, seis drum, ich habe keine Probleme, die e-mail Kontakte vom Mai und Jnui 2003 hier in voller Länge zu veröffentlichen. Wenn Sie denn schon drauf bestehen.... So können die Leser sich wenigstens ihr eigenes Urteil bilden (älteste Beiträge unten, neue Beiträge oben, einfach aus meinen alten e-mail hierher kopiert):

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Hallo Herr Reichel,

zu Ihren ANFRAGEN:
Derzeit kostet der flüssige Stickstoff rund 0,05 bis 0,08 Euro pro
Liter. (je nach Abnahme) Tankstellen können innerhalb von 48 Stunden angeliefert werden Containerbauweise für Marinas am Boden fertig, für Tankstelle in Bootsform in Vorbereitung.
Der Flüssig Stickstoffverbrauch ist in etwa 5-6 mal Höher als in einem herkömmlichen Benzinmotor, wodurch sich der effektive Treibstoffpreis um rund 70 % verringert.
Der Preis des gesamten NGINE Antriebssystems ist je nach PS Leistung (von 0,5 bis derzeit 85,0 PS) mit dem eines herkömmlichen Verbrennungsmotors gleichzusetzen. ( Endverbraucherpreis) Handelsspannen müssen je nach Abnahme einzeln verhandelt werden.
Drehzahl des Systems von 0 - 2100 rpm
Drehmoment-Beispiel
Bei 5 PS 38 Nm, bei 17 PS 117 Nm
Gewichtsersparnis am Motor rund 65 %
Gewichtszunahme am Tank je nach Fahrleistung und Volumen.

Herzlichen dank für Ihre Anfrage
Mit freundlichen Grüßen
Heinrich Schmid.
_________________________
NGINE Corporation
31348 Via Colinas Ste 106
Westlake Village, CA 91362
U.S.A.

NGINE Corporation
Niederlassung Deutschland
Graflinger Str. 153
D-94469 Deggendorf
T: 0049 991 998 90 90
F: 0049 991 998 90 92
E: info@n-gine.ag
www.n-gine.ag

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Roland Reichel [mailto:rr@solarmobil.net]
Gesendet: Samstag, 28. Juni 2003 14:36
An: N-Gine Corporation
Cc: Thomas Meyer
Betreff: Re: Nur Stickstoffmotoren schadstofffrei ???????

Hallo Herr Schmid,
ich darf aus dem Brockhaus zitieren:
Motor: (lat. Beweger), eine Maschine, die eine beliebige Energiart (z.B. Wärme, Elektrizität) in mechanische Energie umwandelt. Früher wurde der Begriff auf alle Kraftmaschinen (auch Dampfmaschinen oder Windräder) angewendet, heute versteht man unter Motor den Verbrennungsmotor oder Elektromotor.

Übrigens: Elektromotoren sind in der Überzahl. Luxusautos haben heute nur einen Verbrennungsmotor, doch bis zu über 100 kleine Elektromotoren. Alleine die japanische Firma Oriental Motors macht über 1 Million Stück pro Tag, und selbst das Siemens Kleinmotorenwerk macht über 70.000 Stück am Tag.

Ich hoffe, Sie werden eines Tages mit Ihrem Motor ähnlich erfolgreich sein.
Insofern war Ihre Aussage auf der Internetseite noch immer schlicht falsch - und daher zurückzunehmen, auch wenn Sie den Begriff "Motor" auf Ihre Art definieren. Mittlerweile schein sie das strittige Statement entfernt zu haben. Danke dafür.

Zwei Fragen noch zum Antrieb:
1. Wo bekommen wir - und zu welchen Preisen - in Berlin Köpenick den benötigten flüssigen Stickstoff her?
2. Was würde ein Antrieb kosten mit den folgenden Werten:
Drehzahl 0 bis 1200 rpm regelbar, max. Moment bis 30 oder 40 Nm für Schiffsantrieb. Wie würde ein solcher Antrieb aussehen, von der Größe her und vom Gewicht, und könnten wir an Bord mit welchen Mitteln die vorhande Solarenergie von 200 bis 800 Watt nutzen? siehe dazu www.solarwaterworld.de

Gruss, Roland Reichel, bsm (Bundesverband Solarmobil e.V.)

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----- Original Message -----
From: N-Gine Corporation
To: 'Roland Reichel'
Sent: Saturday, June 28, 2003 12:42 PM
Subject: AW: Nur Stickstoffmotoren schadstofffrei ???????

Sehr geehrter Herr Reichel,
ich denke hier in unserer Konversation dürften wir uns eine gemeinsame Grundlage schaffen sonst endet es wie bei vielen Diskussionen in diesem Land im Chaos.
Definition : Ein Motor ist für die Physik ein Verbrennungsmotor oder ein aus der Verbrennung erzeugtes Druckgas treibt einen Motor oder ein mit Druckgas betriebener Hubkolbenmotor, ob für Boote oder anderswo.
Ein Elektromotor ist für die allgemeine Physik ein E-Motor deshalb der kleine Unterschied und deshalb unterscheidet man sie ja auch im allgemeinen Sprachgebrauch.
Natürlicherweise haben Sie recht wenn sie die beiden unterschiedlichen Systeme gemeinsam betrachten, das es hier zu einer für Sie denkbar ungünstigen Aussage kommt " Wir bewegen zum ersten Male schadstofffreie Boote" Wenn es für Sie so enorm wichtig erscheint, möchte ich mich hiermit im für diesen Werbetechnischen Spruch unserer Webegrafiker entschuldigen und ihn für Sie natürlicherweise Richtig stellen. Meiner Hauptaussage:" Wir haben einen schadstofffreien Motor"
hinsichtlich der hauptsächlich jetzt verwendeten Technologie (99,6 %) denke ich dürfte dies Sie ja dann nicht mehr Irritieren. Wenn es aber um die Definition geht denke ich müssen wir uns um eine
gemeinsame Basis bemühen und erst dann kann diese Diskussion fortgeführt
werden. Bevor Sie aber in Zukunft ein schriftlich Nachricht mit
Sätzen, Ich zitiere " SIE NEHMEN DEN MUND SEHR VOLL " beginnen wäre es wünschenswert sich über ein System zu informieren und hier nicht gleich mit Beleidigungen anzufangen, denn dann ist jegliche Grundlage zum gegenseitigen Meinungsaustausch bereits erheblich vergiftet. Zum System: Wir haben im Gegensatz zu manch anderen unsere Hausaufgaben
gemacht und verfügen über dementsprechende Gutachten die uns bereits von der ersten Sekunde an unsere Behauptung "Schadstofffrei" von amtlicher Seite aus bestätigen.
Zum Stickstoff: Hier darf ich Ihnen mitteilen, die Luft die Sie gerade eben einatmen besteht zu 78,34 % aus STICKSTOFF. Wir entnehmen diesen Stickstoff aus der Atmosphäre, verflüssigen Ihn mit der Sonne, und geben in unmittelbar danach wieder zurück. Unser verflüssigter Stickstoff wird mit der Sonne gemacht und mit der Sonne wieder verdampft. Dabei entsteht Druckgas bis zu 400 bar im Kern und mit diesem Druck treiben wir unsere MOTOREN an. Maximal 12 Bauteile im System, davon 4 bewegliche im Motor.

Mit freundlichen Grüssen
Heinrich Schmid.

PS Wir suchen noch Vertriebspartner und oder Lizenznehmer zum Nachbau in Ihrem Raum.


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Roland Reichel [mailto:rr@solarmobil.net]
Gesendet: Samstag, 28. Juni 2003 09:37
An: N-Gine Corporation
Cc: Roman von Alvensleben; Thomas Meyer
Betreff: Re: Nur Stickstoffmotoren schadstofffrei ???????

Hallo Herr Schmidt,
ihre Reaktion wundert mich etwas.
Ich finde Ihre Motorenentwicklung sehr interessant und werde die
Entwicklung weiter verfolgen.

Zur Erinnerung: ich hatte lediglich bemerkt, dass:

1. Ihre Behauptung, dass erstmals Motorboote ohne jeden
Schadstoffausstoss fahren, falsch ist.
Sorry, aber dabei bleibe ich. Diese Behauptung ist falsch und ist
geschäftsschädigend für die gesamte Solar- und Elektroboote-"Mannschaft", d.h. alle Firmen und Privatpersonen, die sich hier um Schadstofffreiheit bemühen. Zur Erinnerung: Solarwaterworld in Berlin betreibt rund 20 Vermietboote ohne jeden Schadstoffausstoss, und zwar nachweislich. Der
Solarpavillon und die Solarmodule auf den Booten bringen nach Ablesung der Zähler im Jahresmittel mehr Solarenergie ein, als für den Betrieb der Boote und des Pavillons (inklusive der Tiefkühler, Kühlschränke, Licht, Kaffemaschine etc.) benötigt werden. Hier ist also nachweislich ein schadstofffreier Betrieb seit Jahren erfolgt. Damit ist Ihre Behauptung, dass Sie das erstmals erreicht haben, falsch und geschäftsschädigend. Sie ist daher zurückzunehmen.

2. Die Schadstofffreiheit Ihrer Boote ist erst noch nachzuweisen.
Immerhin ist die Energiekette zu betrachten. Stickstoff muss hergestellt werden und damit werden Schadstoffe an der Quelle erzeugt - jetzt noch jedenfalls. Mir ist nicht bekannt, dass Stickstoff in nennenswertem Masse durch regenerative
Energiequellen hergestellt wird. Ich darf darauf hinweisen, dass wir von den jetzigen Verhältnissen ausgehen müssen, nicht davon, was evtl. später machbar wäre.

3. Es ist nicht geklärt, wie die massive Einleitung von zusätzlichem
Stickstoff in die Atmosphäre einzuschätzen ist. Zu vernachlässigen sind sicher einzelne Boote jetzt. Wenn es viele werden, muss darüber nachgedacht werden.

Wie vorher erwähnt: Ich finde Ihre Motorentwicklung recht interessant und werde mich weiter darüber informieren. Falschen Behauptungen jedoch muss ich widersprechen. Daher nochmals meine Bitte, diese Behauptungen zurück zu nehmen.

Gruss, Roland Reichel, Bundesverband Solarmobil
www.solarmobil.net und www.solarwaterworld.de


----- Original Message -----
From: N-Gine Corporation
To: 'Roland Reichel'
Sent: Friday, June 27, 2003 7:25 PM
Subject: AW: Nur Stickstoffmotoren schadstofffrei ???????

Sehr geehrter Herr Roland Reichel,
ich bedanke mich sehr für Ihr Interesse an unserem Antriebssystem und bin über jede objektive Kritik dankbar.
Leider ist es aber nun einmal so dass es Ihre "E-Motoren" für Boote schon seit Hundert Jahren gibt und ich frage mich dann warum sie nicht schon jeder fährt wenn sie denn so gut sind.
Sie als Fachmann dürften doch am besten wissen woran es liegt und ich möchte Sie hier im Gegensatz zu Ihnen auf keine Fall belehren oder Ihre Solarmobile schlecht machen, im Gegenteil ich bin schon seit langen Jahren Inhaber einiger guten Patente die es ermöglichen mit Solarenergie Druckluft und Stickstoff zu machen, und somit ist es auch hier zum ersten male gelungen die Sonnenenergie vernünftig zu speichern. Sollten Sie aber aus Eifersucht und Langeweile nichts Besseres zu Tun haben, wie die ach so agile Mineralöllobby hier bereits im Vorfeld alles was vielleicht irgendwie neu ist gleich mal an die Wand zu spielen, dann könnte ich Sie ja einmal über die Schwefelsäurebatterien
und Ihren Schadstoffanteil aufklären, ob bei Produktion, Gebrauch und Entsorgung, oder über denn Energieverbrauch eines PHOTOVOLTAIKMODULS bei Produktion, Herstellung und und und usw. Ich werde es aber auf keinen Fall tun, da jedes noch so geartete System das "Ohne Erdöl", also ohne das BLUT der Erde, auskommt, für mich herzlich willkommen ist und in
jedem fall zwar kritisiert werden kann, denn es sind nun mal keine
Perpetuum-Mobile, das weiß ich auch. Eines dürfen Sie versichert sein, unsere gesamte Energiebilanz ist in
allen Bereichen die wohl derzeit effektivste die bis jetzt erreicht
wurde, und unserm Antriebssystem sind weder im Drehmoment noch in der PS Leistung noch im Tanken und der Tankzeit keine Grenzen gesetzt. Ich bedanke mich bereits noch einmal für Ihr Interesse und hoffe im Vertrauen auf Ihr Verständnis. Daß es hier wohl möglich sein müsste eine "gemeinsame Basis" zum
geregelten Nebeneinander zu finden, davon gehe ich aus.

Mit freundlichen Grüßen
Heinrich Schmid

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Roland Reichel [mailto:rr@solarmobil.net]
Gesendet: Donnerstag, 26. Juni 2003 20:19
An: info@n-gine.ag
Betreff: Nur Stickstoffmotoren schadstofffrei ???????

Lieber Herr Schmidt,
der Stickstoffmotor klingt sehr interessant, aber auf ihrer Homepage [www.n-gine.ag] nehmen Sie den Mund etwas zu voll:
Sie schreiben dort: "Zum ersten mal in der Geschichte werden Motorboote ohne jeglichen Schadstoffausstoß angetrieben!"

Diese Behauptung ist definitiv falsch. Waren Sie nie am Königsee? Dort gibt es seit mehr als hundert Jahren Motorboote ohne jeglichen Schadstoffausstoss. Oder haben Sie noch nie von Elektrobooten, von Elektromobilen und so gehört. Oder sind Elektromotoren für Sie keine Motoren?

Elektroboote gibt es z.B. in großer Zahl, und sie werden zum Kauf und auch schon zur Vermietung angeboten, siehe www.solarwaterworld.de und www.kopf-design.com

Ich würde mich freuen, wenn Sie Ihre Behauptung auf der Internetseite zurücknehmen würden. Ich würde mich auch über einen entsprechenden Eintrag in dem Forum ebenfalls freuen.

Gruss, Roland Reichel, Bundesverband Solarmobil e.V.

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Und hier meldet sich heute, am 19.1.2004 nochmal der böse böse Roland Reichel zu Wort mit seinen "giftigen" Statements:
(Immerhin hat Herr Schmid seinerzeit auf meine Einwände hin die Behauptung, dass zum ersten Mal ohne Emissionen gefahren wird und dass der Elektromotor gar kein Motor sein, zurückgenommen. Allerdings ist er meinem Rat, seine Meinung in diesem Forum selbst zu veröffentlichen, nicht befolgt. Stattdessen beschwert er sich jetzt, dass ich damals seine Antwort nicht ins Forum gestellt habe. Na bitteschön, ein Forum funktioniert doch so, dass jeder selbst veröffentlichen kann. Warum soll ich die Meinung von Herrn Schmid veröffentlichen? Na ja egal, heute habe ich es ausnahmsweise mal gemacht.)

Nun zur Technik:
1. Ich halte den Stickstoffmotor für technisch interessant.
2. Ob er ein wirtschaftlicher Erfolg wird, steht auf einem ganz anderen Blatt. Die Geschäftskonstruktion mit der USA Adresse und einer Niederlassung in Deutschland mag steuerliche Gründe haben oder hilfreich sein bei der Suche nach Geldgebern. Als deutscher Anleger oder Investor würde mich das sehr misstrauisch machen.
3. Herr Schmid ignoriert weiterhin den Elektromotor. Das ist für ihn kein Motor. Lächerlich, auch er braucht Elektromotoren schon bei der Produktion von flüssigem Stickstoff. Stickstoff mag ein prima Treibmittel sein, eine Primärenergiequelle ist es nicht.
4. Primärenergiequellen sind Sonne, Wind und Wasser, leider noch zu wenig genutzt, und Öl, Kohle, Gas und Uran, leider noch zu viel genutzt. Nimmt man Sonne, Wind und Wasser, so gibt es bei der Umwandlung zu Stickstoff sicher Verluste (die ich hier gar nicht nachrechnen will). Die Vorteile bei der Nutzung von Sonne, Wind und Wasser bei der Umwandlung in Strom und der Nutzung über die Speicherung in Akkus kennen wir, leider auch die Nachteile. Die Vorteile bei der ganzen Umwandlungskette in Stickstoff soll und kann uns gerne Herr Schmid darlegen. Die Nachteile sollte er nicht verschweigen. Für seinen Motor ist nämlich zum Betrieb noch Wärme nötig, genau wie beim Druckluftmotor von Herrn Negre.
Beim Straßenfahrzeug sehe ich Probleme bei der benötigten Wärmezufuhr. Beim Wasserfahrzeug steht mit dem Wasser, in dem das Boot oder Schiff schwimmt, ein schier unerschöpflicher Wärmevorrat zu Verfügung. Da mag es gehen.
Bei Wasserfahrzeugen werden allerdings schon lange und in recht großen Stückzahlen Elektromotoren genutzt, von einigen kW bis hin zur Megawatt Größe.

Lieber Herr Schmid, ich würde mir mehr Sachlichkeit wünschen, ohne persönliche Angriffe gegen mich oder andere Forenteilnehmer.

Gruss,
Roland Reichel

von Roland Reichel - am 19.01.2004 12:18

Re: Niederbayer schiesst etwas zu scharf

Hallo Roland!

Einen schönen Beitrag hast Du da abgeliefert!
Ich denke, da hat sich heute Nacht der Herr Schmid einmal seinen Frust von der Seele geschrieben- so was sollte man verzeihen können- das hast du ja wohl auch schon getan. Inhaltlich hast du völlig recht, bis auf einen kleinen Fehler in einer mail, Stickstoffbelastung der Atmosphäre kann nicht auftreten, da der Flüssigstickstoff ja aus Luft gemacht wird.
Druckluftmotore ( der Stickstoffmotor ist nichts anderes!) sind seit weit über hundert Jahren in Gebrauch und auf vielen Gebieten bewährt, Herr Schmidt und Herr Negre versuchen offensichtlich sie zu verbessern- lobenswert!
Wie sie aber Grundlagen der Wärmelehre manchmal zu verschleiern suchen und gelegentlich so tun, als ob sie das Rad neu erfunden hätten, macht mich schon stutzig! Wer sind die Investoren ?

sonnenelektrische Grüße
Karl

von Karl - am 19.01.2004 14:25

Niederbayerische Schlitzohren?

Hallo Roland!

Ich habe einige interessante links gefunden:
[text.stmwivt.bayern.de]
sehr offiziell!
www.primus-finanz-service.de/sites/gcf.htm
witzig!
[www.propublishing69.de]
interessant, vor allem die Einstiegsseite!

sonnenelektrische Grüße
Karl

von Karl - am 19.01.2004 18:21
Hier noch ein paar Fragen:
Wie ist die Temperaturabhängigkeit des Motors. Das Volumen bei Normaldruck ändert sich (nach Angaben aus meiner Formelsammlung um den Faktor 1,0367 bei einer Erwärmung um 10 K.
Hängt der Stickstoffverbrauch bzw. die Leistung des Motors linear von diesem Koeffizienten ab?

Das würde bedeuten, dass ein Motor bei einer Lufttemperatur von 0 °C einen um ca. 7 % höheren Verbrauch bei sonst gleichen Bedingungen. Wie sieht das mit der Wärmeübertragung bei Luft aus? Im Wasser gibt es da ja deutlich bessere Wäremeleitwerte.

Gibt es bei Stickstofftanks auch die "Selbstentladung" wie bei Wasserstofftanks. Ich habe hier Werte von ca. 2 - 5 %/Tag gelesen auf der Basis von Flüssigwasserstoff. Nun weiß ich auch, dass Wasserstoff extrem flüchtig ist. Wie sieht das bei Stickstoff aus? Gibt es da Erfahrungswerte?

Gruß und schon mal Danke für die Antworten

Markus Borck

von Markus Borck - am 21.01.2004 08:56

Ngine 2.0

Aus den Weiten des WWW

und in Englisch auf das Modern is

[www.dearmanengine.com]

oder als Video

[www.youtube.com]

( bei der Gelegenheit frag ich mich ob der Prevende noch einsitzt :confused: )

sollte doch außer mir noch Einer es lieber auf Deutsch lesen so möge Er diesen Link folgen

[www.messergroup.com]

da steht dann zum Beispiel, so als Leseprobe:

Zitat

Flüssige Luft ist eine wegweisende Lösung des Problems der Energiespeicherung: Erneuerbare Energien werden nicht immer zur „richtigen Zeit“ erzeugt, sodass Überschüsse anfallen – beispielsweise nachts, wenn wenig Bedarf besteht. Durch Luftverflüssigung lässt sich Energie speichern und für Spitzenzeiten und / oder als emissionsfreier Kraftstoff bereitstellen. Flüssige Luft kann in einer Reihe neuartiger Motoren ebenso wie in netztauglichen, großen Energiespeichersystemen eingesetzt werden. (Die britische Highview Power Storage nutzt beispielsweise eine durch SSE bei Slough betriebene Pilotanlage.). Die Technologien zur Luftverflüssigung beruhen auf Standardkomponenten und ausgereiften globalen Logistikketten. Für kryogene Flüssigkeiten gibt es in allen Industrieländern ein gut ausgebautes Vertriebsnetz. Die Luftverflüssigung kommt ohne seltene oder teure Materialien aus, wie beispielsweise Lithium oder Platin.


Ja so ein Baze der Schmid Heini, jetzt könnt des unter gewissen Umständen sogar Funktoniren und
der Haubentaucher hats vor lauter Sprichmacher nur vermurkst :mad:

[www.highview-power.com]

von Manfred aus ObB - am 08.11.2014 22:33
Zitat
Markus Borck
Hier noch ein paar Fragen:
Wie ist die Temperaturabhängigkeit des Motors. Das Volumen bei Normaldruck ändert sich (nach Angaben aus meiner Formelsammlung um den Faktor 1,0367 bei einer Erwärmung um 10 K.
Hängt der Stickstoffverbrauch bzw. die Leistung des Motors linear von diesem Koeffizienten ab?

Das würde bedeuten, dass ein Motor bei einer Lufttemperatur von 0 °C einen um ca. 7 % höheren Verbrauch bei sonst gleichen Bedingungen. Wie sieht das mit der Wärmeübertragung bei Luft aus? Im Wasser gibt es da ja deutlich bessere Wäremeleitwerte.

Gibt es bei Stickstofftanks auch die "Selbstentladung" wie bei Wasserstofftanks. Ich habe hier Werte von ca. 2 - 5 %/Tag gelesen auf der Basis von Flüssigwasserstoff. Nun weiß ich auch, dass Wasserstoff extrem flüchtig ist. Wie sieht das bei Stickstoff aus? Gibt es da Erfahrungswerte?

Gruß und schon mal Danke für die Antworten

Markus Borck


Ich denke, dass Stickstoff bei weitem nicht so flüchtig ist wie Wasserstoff - es gibt doch N2 Dauerreifenfüllungen

von trimaransegler - am 10.11.2014 19:02
Hallo

Hat nichts mit der Flüchtigkeit zu tun sondern mit der Verdampfungswärme.

Es muß soviel verdampfen daß die Wärme die durch die Isolierung kommt kompensiert wird.

Und jetzt kommts noch darauf an ob Gewichts- oder Volumen%

1% /24h sind für kleine Tanks verdammt gut.

Aber das Problem ist ein anderes nämlich wo kommt die Wärme zum verdampfen her wenn das Zeug in den Motor kommt.

Klappt ja schon beim Druckluftmotor nicht und bei Stickstoff ist das Temperaturniveau viel niedriger.

Gibt dann Glatteis im Sommer wegen der vielen Eisbrocken die vom Verdampfer abfallen.

Geht also höchsten in der Kombination mit einem Verbrenner der die nötige Abwärme liefert.


Gruß

Roman

von R.M - am 10.11.2014 20:01
Zitat
R.M


Hat nichts mit der Flüchtigkeit zu tun sondern mit der Verdampfungswärme.

Es muß soviel verdampfen daß die Wärme die durch die Isolierung ......
......
Klappt ja schon beim Druckluftmotor nicht und bei Stickstoff ist das Temperaturniveau viel niedriger.


Aus dem Grund machen des die Engländern auch nicht mobil sondern Stationär,
is zwar in Englisch, aber nett modern, des hätte ein Oberbayer gern schon vor 10 Jahr ( so alt ist der Thread ) gmacht,
aber der Schmid Heini ( obwohl Er dabei wirklich mit Rechtsanwalt Bekanntschaft gemacht hat )
war halt ein Freier Energie Baze und so tun nun die Engländer auf Modern damit :rp:


Bildquelle: [www.engineering.com]

Wie jeder sieht ist die Zeichnung für flüßige Luft, für Stickstoff sollte man etwas mehr Hirnschmalz verwenden
und auch Energetisch könnt ma durchaus noch a bißerl Optimieren, aber zumindest so täts Funktonieren
ein kleiner Trost, wenn man der Frau sagen kann, da schau her, Funktontier häts technisch schon :o

von Manfred aus ObB - am 10.11.2014 23:07
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