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Letzter Beitrag:
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Manfred, andreas, Berlingo-98, Bernd M, Rainer Partikel, pingelchen, Bernhard Leopold, Jens Schacherl

die kohle kanns

Startbeitrag von pingelchen am 15.01.2006 11:31

"In Sydney haben sich die USA, Australien, China, Indien, Japan und Südkorea am Donnerstag auf die weitere Nutzung von Kohle und Erdöl für die zukünftige Energiegewinnung geeinigt."

dahinter steht wohl, zukünftig aus kohle erdölprodukte herzustellen, wahrscheinlich mit ähnlich verherenden wirkungsgraden, wie "sundiesel", u.U. billiger als dieser, aber hochwahrscheinlich teurer als reines pflanzenöl o.ä.

das wäre/ist doch der supergau? wieviel emissionen wollen die vermeiden, um die angeblich 25%, ausgehend vom heutigen emissiongrad, zu erreichen, damit die erde es verkraften kann (also co2 chemisch binden, vom ganzen anderen dreck, der mit fossilen ind ie luft gesetzt wird, wollen wir ja garnicht reden)

Die 50 interessantesten Antworten:

die kohle kanns wen mans richtig macht

Zefix veralts jetz schon wieder was?


Wie soll die Kohle verarbeitet werden IGCC?

Was wird für die Effizentssteigerung getan?

Mir ist lieber Kohle in einer Zukunf mit einem um 50% reduzeirten Gesamtenergiebedarf
die intiligennt genutzt wir und das CO² versecnzdiert* wird, als Kernenergie
mit Wasserstoffwirtschaft.

Also genau sein beim übersetzen.



* Bayernlatein um auf der Suche nach der Erkenntniss zu helfen ;-)

von Manfred - am 15.01.2006 12:06

50% von was?

von einem aus heutiger sicht verdreifachten weltenergiebedarf?

die kolhe wird wohl irgendwie verflüssigt, wahrscheinlich erwärmt, bis sie den aggregatzustand ändert ;)

die effizients könnt eman wohl steigern, wenn man es nicht täte

wo willst es denn verhinsencsdieren, ohne das die mutterlehmboden es ausrölpst?

kohle zu diamanten umwandeln, das wäre doch was und gibts auch schon...

von pingelchen - am 15.01.2006 12:24

Primärenergiebedarfs eines Bewußten Menschenlebens ist

schon eine Gute Frage. Diogenes zum Beispiel wollte nur etwas Sonne.
Sein Name ist Heute noch bekannt ohne große CO² Belastungen der Umwelt aber nicht
alle Zeitgenossen kamen mit Ihm zurecht.

Was Deine Kopfzeile *50% von was?* treffen das ganze schon ganz gut um davon abzulenken
das ich schon wieder das Gefühl hab hier fast alles umsonst zu schreiben (jetzt nicht auf Zeilenhonorar
bezogen), die Chinesen, Amis und sonstige werden schon merken das es nicht das sein kann was die
Amis meinen (die entwickeln sich eh zu Schmuddelkinder Luftangriffe und so) aber Pingelchen könnt
wenn Er wollte zuminderst nachlesen was IGCC ist, der andere Begriff wäre dort erklärt gewesen
[forum.myphorum.de] bzw.
[www.tee.uni-essen.de] zuminderst so gut das er mir
Bumerang entgegenkam [forum.myphorum.de]
"ökologisch sinnvolle Methode zur CO2-Sequestration findet, wie würdest du die beim
Auto implementieren, jeder PKW kriegt einen Anhänger mit CO2-Tank"
Das Bayernlatein steht also für CO2-Sequestration und Du hast recht in Deiner Empörung
*mutterlehmboden* spielt dabei eine Rolle.


Mit Deiner Verflüssigung durch Erwärmung, kennst Du entweder ein neues verfahren oder Du hast keine
Ahnung. Obwohl Ahnung hast Du schon "kohle zu diamanten umwandeln, das wäre doch was und
gibt's auch schon..." und von den Erlös Erneuerbare Energiekraftwerke bauen ;-)

Das mit der Kohlevergasung hat ein ähnliches Problem wie die Holzvergasung, *Heißes Gas* und
das eventuell noch Drucklos. Bei der Kohlevergasung ist aber klar nur mit Sauerstoff und hier kommt
der Hund aufs Eis, bisher LZA mit Rückspeisung des Stickstoffs in den Verbrennungsprozeß also
ungefähr das Verbrennungsprodukt



würde man auf die Rückspeisung weglassen N² die hälfte (wenn man die Kraftmaschine mit Luft betreibt)

Also Pingelchen entweder Kohle zu Diamanten oder mit Synergieeffekten um die Erneuerbaren zu stärken?
Was nicht geht das Märchen vom Schlaraffenland wo die gebraten Tauben in den Mund fliegen oder
die Arroganz Energieverbrauch währe Kultur.

von Manfred - am 15.01.2006 16:30

bevor ich nächste woche

in meiner freizeit obigen thesen nachgehe noch eine konkrete frage, du bist also für kohle mit co2-sequestierung, um atomkraftwerke und wasserstoffwirtschaft eine alternative entgegenzusetzen? die 50% beziehen sich dann wohl ausschliesslich auf strom, oder gesamtenergiebedarf ? und 50% sind bei dir 50% eines prokopfverbrauches, der gewissenhaft und sparsam ist?

von pingelchen - am 15.01.2006 17:24

Prokopfverbrauches, der gewissenhaft und sparsam ist?

Hallo Pingelchen


Ich denkemal das Du mit Prokopfverbrauch den Verbrauch von kWh pro Mensch meinst,
und nicht Kopfverbrauch auf einige Beiträge von mir :D

Natürlich hoffe ich das Du denn in der Freizeitnach gehst und nicht in der Kostbaren zeit Deiner
Ausbildung zum Ingenör dem nichts zu schwör.

Ich bin nicht direkt für Kohle (was ist bei Manfred schon direkt? (doch wenn er seinen Hund
aus dem Eis holt geht's direkt zu Sache)) aber bereits jetzt ist es der Dominante Anteil unseres
Gesamtenergieverbrauchs und eine Verbesserung kann da nicht direkt schlecht sein.


Die 50% beziehen sich natürlich nicht nur auf den Strom (hast Du zulange das Handy am Kopf
gehabt weil jemand Dich am Telephon terrorisiert?) weil das ist schließlich ein Eauto offtopic
wo ein Teil des Stromes auch Mineralöl einspart. Der Teil an Weitstrecken Fahrten der nicht
Stromtechnisch machbar ist ( ebenfalls in dem 9 Seiten Thread (wo ist eigentlich andreas?)
kann dann aus dem H² der O² Bereitstellung für die Vergasung erfolgen und solange man Kohle
braucht ist der die Zweitewahl nach dem aus der Holzvergasung.

Um also auf die 50% Gesamtenergieverbrauchseinsparung zu kommen muß man erreichen das
sich die Felder übereinander schieben :eek: Ja das mein ich schon so :cool: Der Anteil des
Stromenergiebedarfs ist jetzt zu Ca. Zweidrittel Abfall und das ist kein Zustand also muß die
effizens rauf auf mindestens 50% (auch bei Biomasse) und der Wärmeabfall in den Sektor
Hauswärme rein bei 50% (oder darüber ) Stromwirkungsgrad langt aber der Wärmeabfall nicht
und so braucht man Eautos um genug Strom zu brauchen (gerade im Winter wo weniger
Solarstrom in die Autos kommt) um die Wärmemenge zu bekommen das Im Gesamtenergiebedarf
der Anteil Hausheizung nicht mehr auftaucht. So gäbe es Nur noch Anteil Energiebedarf für
Stromerzeugung, weil aus der Stromerzeugung sich die Hauserwärmung geschieht und der Wasserstoff
der Abfällt den Verkehr über die weiteren Stecken hilft.

So und Zu Abschluß kann ich dann nur den Gabriel zitieren Energiesparen ist die beste
Energieerzeugung :hot:



Grüße aus den Bergen Manfred

von Manfred - am 15.01.2006 18:58
pingelchen schrieb:
Zitat

"In Sydney haben sich die USA, Australien, China, Indien,Japan und Südkorea am Donnerstag auf die weitere Nutzung von Kohle und Erdöl für die zukünftige Energiegewinnung geeinigt." [...]
Dieser Satz macht nur dann Sinn, wenn dahintersteckt, dass sie Alternativen zu Kohle und Erdöl mit allen Mitteln verhindern wollen.
Ansonsten hätten sie genausogut beschließen können, dass auch zukünftig die Sonne morgens auf- und abends untergeht. Etwas zu beschließen, worauf man sowieso keinen Einfluß hat, ist immer sehr beeindruckend...

Von wem stammt das Zitat eigentlich, Sabine "Wir-talken-Deutschland-in-den-Untergang" Christiansen persönlich? Die Laufzeit ihrer Quasselrunde sollte man als erstes verkürzen!

Gruß Jens

von Jens Schacherl - am 15.01.2006 23:57

Erdölquellen und Informationsquellen wer manipuliert sie?

Hallo zusammen


Nach der Präventivinformation von Pingelchen der erhellenden ARD
Atomdiskussion bei Sabine (Das Gesicht vom Glos in Großaufnahme,
sowas von erhellend, ein Franke der einen Grantigen Bayern imitiert.
Eben ein Wasserkraftbetreiber der für Atomenergie sein mußte) die
ich mir nicht ganz angesehen hab. Aber Trittin hat mir gefallen auf den
Ehevertrag von Glos, damit hät Er keine Erfahrung mit sowas, gut das
der Fischer nicht da war, das wär ein :joke: gewesen.

Allgemein Infos zur Weltlage [www.heise.de]

Detailinfo zu Sauerstoffvergasung die ich vergessen hab, als Dreiviertelstudie
zur Wasserstoff/Sauerstoffnutzung bei Braunkohle, das mitdenken zur Erneuerbaren
Nutzung entweder selber oder als Intillegente *Dumme* Frage.
[www.ver-gmbh.com] Piktogramm 9 + 10 Anlage 1 + 2

Zwar handelt es sich hier um eine Braunkohlevergarung zur Treibstoffherstellung
(die Überschrift ist auch zur Desinformation "Null CO² Emission" und Herstellung, das hängt
davon ab wo der Strom zur Elektrolyse herkommt und der Kraftstoff ist garantiert nicht CO²
frei in der Anwendung (aber eben die Suggestion davon)

Denkszenario also für die Holzvergasung unter Captain Picard (the next generation)

Feuerungsleistung (das ist das was an Energie reinkommt ) 1000 kWh 100%
Nutzholzgas aus den Vergaser 900 kWh 90%
*Brenstoffzellenmodul mit Microturbine 75% Wirkungsgrad 675 kWh 67,5% Bruttostrom
110 kWh Arbeitsstrom für die Hot Elly 565 kWh 56,5% Nettostrom
100 kWh H² aus der Hot Elly Effektiv bei Anwendung 50 kWh 5%
Nutzwärme 200 kWh 20%


Einsparung an Primärenergie Strom 565 KWh nach Heutigenmaßstäben 1695 kWh
Einsparung an Heizöl usw. für Wärme 200 kWh " " 220 kWh
Einsparung an Benzin durch H² 50 kWh " " 200 kWh

Die Anlage würde 4266 Fm pro Jahr benötigen oder knapp 2000 Tonnen Holz (328 Hektar)
in Bayer wären also theoretisch 6200 Anlagen wäre eine Einsparung von übern Daumen
113.296.320 MWh Primärenergie in Bayern ( die Grau Energie zu Walderzeugung
Brennstoff Kommt aus dem Restholz Sägeindustrie das ich vernachlässigt hab)

Ach ja Hot Elly Hochtemperatur Wasserstoffelektrolyse 93% Spitzenwirkungsgrad
und als neuerste Lektüre beim Feind (Atomindustrie gefunden Verena und so) gefunden
aber nur für ganz harte Leser [www.fzk.de]


zu den * es gäb natürlich auch gute Verbrennungsmotoren aber psssssssssssst
Elektroautofahrer ;-)

von Manfred - am 16.01.2006 11:57

Wieviel Kohle würde überhaupt noch gebraucht werden?

Hallo zusammen


Weil mich doch ein Paar angeschrieben haben zu Raps Liter Kilogramm und wie es sein kann
das dann die Gurus sowas verbreiten?

Zu denn Gurus keine Ahnung, kann nur vermuten Sie wollen Ihre Bücher verkaufen?

Jedenfalls keine Kritik von Alt, Fell, Scheer und Trittin an BTL, aber zuminderst im Fernsehen
von Schweizer PSI.

Für Die die mit den letzten Zahlen aus dem Wald, sich noch ein bisserl im Wald fühlen

6200 theoretische Anlagen in Bayern a 500kw sind 3,1 Gw also 2,3 Kernkraftwerke


Raps vom Acker in Bayern hab ich nicht nur Gesamtdeutsch (liegt etwas daran, der Raps ist
kein Gebirgler, jedenfalls nach der Rapskarte [www.ima-agrar.de] )
2004 ca.860.000 Hektar ( [fnr-server.de] ) a 1,6 Tonnen Öl ist theoretisch
1.376.000 Tonnen (teilt sich aber auf in Biodiesel und Rapsöl) Grob 13.760.000 MWh Primärenergie
plus Rapskuchen also der Rückstand der Pressung ( [www.agriserve.de]
Rapskuchen 5,1 kWh/kg mit aktuellen Preisen ) der ebenfalls Verstromt werden kann

Allerdings nicht in einer Thermischen Vergasung besser in einer Biogasanlage 20.640.000 MWh
Primärenergie könnten in Brennstoffzellen wie jetzt bei Stuttgart in Erprobung 12.384.000 MWh Strom
geben und 6.192.000 MWh Wärme was ca. 688.000.000 Litern Heizöl entspricht (ich weiß da fehlt
noch Wärme aber die braucht der Fermenter)

Der nicht flüssige Rest des Rapsöls hat (die Stengel vom Acker nicht eingerechnet (keine Angaben gefunden))
also noch genug Energie um 1 AKW zu ersetzen und obige 688.000.000 Liter Heizöl einzusparen

Wieviel Liter Kraftstoff Benzin/Diesel durch das Rapsöl ersetz werden können hängt vom Verteilschlüssel
Biodiesel/Rapsöl ab, je mehr Biodiesel destoweniger wird ersetzt.


Inwieweit man das ganze durch Einsatzoptimierung der Biomassekraftwerke zu Regelkraftwerken
optimieren kann und dadurch Kohleregelkraftwerke einsparen kann (Prozeßdampfvorhaltung) spare
ich mir.

von Manfred - am 17.01.2006 12:14

Erdölquellen und Informationsquellen wer manipuliert sie?

Hallo Manfred
Habe mal Deinen Link weiterverfolgt: [www.fzk.de]
Seite 10
"Da der physische Transport von
H2 aufgrund der geringen Dichte
immer ineffizient ist, sollte eher
bestehende Infrastuktur z.B.
Stromnetze zur Verteilung und die
einfache Umwandlung Strom/H2
genutzt werden."

Brauchen wir also eine Wasserstoffwirtschaft, wenn wir gute Sekundärzellen und Stromnetze haben?

Ist denn der Prozess Windkraft-Strom-Wasserstoff-Strom-Motor im Wirkungsgrad besser als mit einer Batterie(60-80%)? Ist das technisch einfacher? Kennst Du belastbare Zahlen dazu? Ich lese nur immer: theoretisch kann ein Wirkungsgrad nahe 100% erreicht werden. [de.wikipedia.org]
Stimmt das, was da für die Wirkungsgrade unter Brennstoffzellentypen steht?
Stimmt das, was hier steht? [www.zeit.de]

Gruß
andreas

von andreas - am 17.01.2006 20:40

Ist Wasserstoffwirtschaft H² Nutzung?

Hallo andreas


Also so wie der Zeit Artikel geschrieben ist stimmt er, es ist Blödsinn Wind, Sonne oder irgend
einen anderen Primärenenergieträgerträger in Wasserstoff zu verwandeln wenn man schon
Strom hat. Also ist der Windkraft-Strom-Wasserstoff-Strom-Motor immer schlechter als
Wind-Strom(Überlegung wäre Gleichstrom)-Akku-Motor.


Nur ich hab ja geschrieben vom Feind lernen und damit meine ich logischerweise das was Er
gut macht, Mist machen kann man selber.

In Dem FZKlink ist ein Wasserstoffherstellungsverfahren beschrieben ohne Strom nur mit Hitze
den Wasserstoff herzustellen und aus Wasser ist immer Sauerstoff (Ver-Gmbh link als Beispiel) im Spiel,
jetzt hab ich auch wieder den Link mit der Ur Hot Elly aus den 70ern
[www.uni-muenster.de] Seite 2 (ich bin leider nicht
in der Lage das Bild einzustellen ) da wird Wasserstoff eben mit 93% Hergestellt und Sauerstoff.

So und wenn Du meinen Text liest und nicht die Zeit, aber Dir für meinen Zeit nimmst wirst Du merken
ich will keinen Wasserstoff Transportieren ( hier wird von Transport als Tankwagen gesprochen ) sonder
lokal produzieren als Abfallprodukt der Sauerstoffherstellung. Du hast Recht wir brauchen keine
Wasserstoffwirtschaft so wie dort beschrieben, sondern ich denke über die Verwertung von Abfall H²
nach (laut)

So kurz überflogen dürften bei Wiki die Wirkungsgrade bei Brennstoffzellen stimmen (Achtung heiße
MCFC und SOFC können noch microturbinen betreiben) aber immer kuken Luft oder Sauerstoff und
nicht verpauschalieren.

grüße aus den Bergen Manfred

von Manfred - am 17.01.2006 21:45

Re: Ist Wasserstoffwirtschaft H² Nutzung?

Hallo
Warum verbrennst Du den Rapskuchen nicht im Winter in einer Zentrale für 1-4 Wohnhäuser oder so? Warum dieser aufwendige Prozess, um einen Rohstoff nutzen zu können. Warum nicht Rapsöl in TDIs oder Heizungen verbrennen? Warum daraus Wasserstoff herstellen? Warum sollte man den Prozess nicht trennen: Naturprodukte und Solar zur Heizung und Warmwasser, Elektrische Energie wie WKA und PV zur Stromversorgung und Batterieladung Richtung Mobil. H2?
Gruß
andreas

von andreas - am 17.01.2006 22:32

Re: Woher die Energie?

Hallo Andreas,

>>>>>>>>> Warum verbrennst Du den Rapskuchen nicht im Winter in einer Zentrale für 1-4 Wohnhäuser oder so?
Hab ich probiert mit ein paar Kübeln Rapskuchen. Die Probleme liegen im Detail: Rapskuchen darf nicht feucht werden, dann schimmelt er schnell. Rapskuchen gibt es nicht zum Nulltarif, ich hörte von rund 12 C/kg. Rapskuchen ist sehr eiweisshaltig. Ich habe keinen speziellen Rapskuchen-Brenner oder Ofen gefunden. Das Verbrennen in normalen Holz- oder Kohleöfen bring sehr schlechte Abgaswerte und wird auf größten Protest der Umweltschützer, Zulassungsbehörden und Schornsteinfeger stossen.

>>>>>>>>> Warum dieser aufwendige Prozess, um einen Rohstoff nutzen zu können.
Die Prozesse gerade beim Verbrennen und der Energieumwandlung in Kraftwerken werden hauptsächlich deshalb immer aufwendiger, weil man Umweltverschmutzung, Gestank, Abgase und so vermeiden will.

>>>>>>>>>>> Warum nicht Rapsöl in TDIs oder Heizungen verbrennen?
Gute Frage. Das mach ich seit gut 3 Jahren mit einem VW Golf III TD, und bisher hats sehr gut funktioniert. Bin über 80.000 km bisher mit Rapsöl gefahren. Preis zur Zeit 75 C pro Liter ab Öhlmühle mit Tankstelle. Vom Verbrennen in Heizungen wird abgeraten. Die Anpassung der Brenner ist bisher nur individuell erfolgt und wohl machbar. Allerdings steht überhaupt nicht genug Rapsöl für Mobilität und Heizungen zur Verfügung. Man sollte es für Mobilität lassen. Es gibt da Bereiche, wo es wichtig ist und vorgeschrieben werden sollte, z.B. in Bootsantrieben in Booten, die auf empfindlichen Gewässern fahren.

>>>>>>>>> Naturprodukte und Solar zur Heizung und Warmwasser
Gute Idee. Wie verhalten wir uns, wenn die Landwirtschaft sich zwischen Energienutzung und Nahrungsmitteln entscheiden muss. Landwirte verdienen zur Zeit bei einigen Getreidesorten für Nahrung fast nichts, für Heizung aber gut. Also Getreide verbrennen, sozusagen als eine Art Natur-Pellets?

>>>>>>>>> Elektrische Energie wie WKA und PV zur Stromversorgung und Batterieladung Richtung Mobil.
Sehr gut, das mache ich z.B. mit dem Strom für meine Elektrofahrzeuge, d.h. Batterieladung. Außerdem speist meine eigene Photovoltaik-Anlage rund 3500 kWh p.a. ins Netz. Meinen Windkraftanlagen Anteil werde ich mal nachrechnen, vor Jahren entsprach er mal rund 20.000 kWh p.a.

Zur Zeit suche ich eine vernüftige Lösung für mein Heizungsproblem. Will weg vom Öl. Holz ist leider arbeitsaufwendig im Gebrauch und auch nicht soooo billig, wenns man kaufen müßte. Die billigsten Lösungen wären Getreideverbrennung (rund 2 bis 3 C pro kWh Wärmeenergie) oder eine elektrische Wärmepumpe (auch rund 3 bis 4 C pro kWh Wärme, basierend auf 11 C / kWh Schwachlasttarif und Nutzungszahl 3). Die vielen noch billigeren "Freie Energie" Geräte, von denen ich in den letzten 30 Jahren gehört habe, habe leider allesamt noch keine Nutzenergie geliefert oder wurden nie (als käufliche Geräte) angeboten.



von Berlingo-98 - am 17.01.2006 23:58

Raps und Wassergehalt gibt Wasserstoffwirtschaft?!?

Hallo andreas


Hallo Roland Danke das Du einen Teil der Fragen von andreas aus dem Blickwinkel des Eautofahrers,
Energie und EEGnutzers beantwortet hast.


Aber andreas ich sehe das aus einen etwas anderen Blickwinkel und versuche denn Dir zu erklären
Hätte aber auch ein paar Fragen.

Als erste wie kommst Du darauf das Raps und H² miteinander zu tun hat?
Wie hast Du das gelesen das Du das so siehst? könntest Du mir bitte die Textteile von mir zeigen, damit
ich es eventuell besser erklären kann.

Zum Raps verbrennen. Wie Roland schon geschrieben hat Wassergehalt, ist auch wenn Du die Aufstellung
gelesen ( [www.agriserve.de] ) hast das einzige Produkt das beim
.Heizwert ein ? hat, eben weil es auf denn Wassergehalt ankommt (in meinen ersten Beitrag vom 17.1 stand
auch keine Thermische Vergasung).

Raps ist eine Feldfrucht und muß erst einmal bearbeitet werden. Einer der ersten Schritte ist Pressen
[www.mr.or.at] und so
entstehen in diesen Beispiel aus 1150 to Rapskörnern vom Feld (der Wassergehalt ist rausgerechnet)
770 to Rapskuchen und 380 to Rapsöl
1150 to Rapskörner ( nicht ökologisch [ipp.boku.ac.at] ) aus
ca. 240 ha Anbaufläche ergeben also 380 to Rapsöl das wie Roland schon schreibt vorrangig der
Mobilen Anwendung dienen sollte.

Dieses Rapsöl kann auf zwei unterschiedlichen Wegen weitergenutzt werden Rapsöl pur
(Roland VW Golf III TD ca.6 Liter/100 km) Manfred A2 Biodiesel ( je nach TDIvariante 2,9 bis 4,5 Liter)
nur Biodiesel braucht mehr Energie in der Herstellung ( [www.campa-biodiesel.de] )

so und nun der Rapskuchen ( wieso das Kuchen heißt ist mir schleierhaft, ich stell mir unter Kuchen was
andres vor) 770 t Primärenergie wovon bei etwas bemühen die hälfte Strom sein könnte, Verheizen?

"Warum sollte man den Prozeß nicht trennen" andreas, andreas ich könnt heulen. Das größte Problem
in der Stromerzeugung wohin mit der Wärme das es einen Sinn hat und Du möchstes das Wirken
ganzer Generationen von Kämpfern für die Dezentralerstromerzeugung in diesen paar Worten Vernichten?

Ein BHKW bezieht seine Existenzberechtigung aus der Wärmelieferung, es ist der einzige Weg den
Primärenergieverbrauch zu halbieren



also schau Dir diese Bild an (gut von 2002) und erklär mir den Sinnvollen Grund zu Trennung (das Wort weil's
Bequem ist sollte nicht darin vorkommen)

Photopholtaikstrom ist leider so wie zur Zeit gesetzlich gehandhabt und das heißt es ist völlig legal, nicht
Sinnvoll zu Reduzierung des Primärenergieverbrauchs, der Prozeß wird sich durch die Degression abnehmen was auch nicht Sinnvoll ist. PVstrom (eventuell aus Anlagen um 1000 kw) ohne Hirn und Verstand
ins Netz zu schicken ist mir ein Vorgang aus der Steinzeit der Elektrowirtschaft und hat mit einem neuen
Virtuellen Netz nichts zu tun.

Mit Hydroelektrischen Grüßen Manfred (400.000 KWh/a)

von Manfred - am 18.01.2006 10:10

Rapskuchen war nur ein Beispiel...

...für nachwachsende Rohstoffe, bei denen die Reste nicht zu qualitativ hochwertigen Brennstoffen verarbeitet werden. Diese Reste kann man - mit mehr oder weniger Aufwand- thermisch verwerten.

Manfred, wenn ich Dich richtig verstanden hatte, willst Du aus Abfall H2 produzieren und den Kohlenstoff in die Erde verbannen. Rapskuchen wäre zumindest ein Abfall. Und auch aus Biogas läßt sich H2 extrahieren, wie Deine Links zeigen. Aber ist H2 wirklich so einfach und effektiv umzusetzen? Ich denke an Wikipedia und die Wirkungsgrade...

Aber Roland, warum soll man nicht Rapsöl in Ölheizungen verbrennen, wenn es mit Holz, Holzpellets, Stroh usw. auch funktioniert? Es liegt an der Besteuerung, daß das Rapsöl ins Auto gehört, und nicht in die Heizung. Mit dem aufwendigen Prozess meinte ich die Umwandlung von Biogas in H2, um es in mobilen Brennstoffzellen in Strom zu verwandeln. Wenn wir eine Nahrungsmittelüberproduktion haben, dann sollten wir sie schnell verbrennen, bevor wir die Märkte anderer Kontinente komplett zerstören. Ich weiß nicht, woran es liegt, daß Getreide in Deutschland billiger als Heizöl ist, aber liegt es vielleicht an Steuern und Subventionen? Ein vom Gesetzgeber gewollter Zustand läßt sich auch ändern.
Wenn man es schafft, mitten in Frankfurt eine Müllverbrennungsanlage zu betreiben (thermische Verwertung), warum sollte man dort keinen Rapskuchen oder andere Pflanzenreste verbrennen können? [www.fes-frankfurt.de]

Und nochmal an Manfred: Daß man bei der Stromerzeugung Abwärme hat, ist nur in unseren Breiten und auch nur im Winter ein Vorteil, ansonsten ist es ein lästiges Übel! Ich heize mit Fernwärme, die stammt aus einem BHKW, und ich kann Dir sagen, es ist die teuerste aller Heizungsarten. Es ist eher so, daß man Wärme termingerecht braucht, und nebenbei Strom hergestellt wird. Aber brauchen wir in Zukunft wirklich noch so viel Heizenergie? Geht das nicht mit Niedrigenergiehäusern, Wärmespeichern und Solar/nachwachsenden Rohstoffen viel einfacher? OK, stationärer Rapsölmotor mit Stromerzeugung wäre auch nicht schlecht, aber decken sich die Investitionen? Wie groß soll ein BHKW sein? Eine Ortschaft, ein Straßenzug, ein Industriepark oder nur ein Reihenhaus? Warum sollten sich die Deutschen ein BHKW ins Haus stellen? Damit sie autark sind? Woher kommt die Vorstellung, daß Dezentralität ein Vorteil ist?

Und bitte gib die Quelle zu Deinen Bildchen an, das letzte bezog sich wahrscheinlich auf den Energiemix in Deutschland für alles?

Mein Stammtischfazit: Es gibt viele Möglichkeiten, Energie einzufangen oder zu behalten, H2 ist eine besonders teure und ineffiziente Art der Umformung.

So sprach der Ignorant
andreas

von andreas - am 18.01.2006 21:19

Entschuldigung über die späte Antwort

Aber als ich das laß (kein Mannsmiley gefunden)



Hallo andreas

Der H² ist Abfall bei der Sauerstoffproduktion nicht H² aus Abfall.

Rapskuchen ist kein Abfall sondern Energie Pur in der Biogasanlage (kannst auch den Umweg über die
Kuh nehmen und warten bis die Energie liefert aber die richt mehr (Kuhmist)) daraus Wasserstoff zu gewinnen
ist Ineffizient.

Der Wasserstoff ist nur in Zusammenhang mit Thermischer Vergasung interessant weil für hocheffiziente
Vergasung Sauerstoff gefragt ist. Der Wasserstoff ist also fast Gratis.

Das Du an Fernwärme hängst ist jetzt so nicht einfach zu beantworten, wenn man nicht weiß woher.

Größe der BHKW's stand doch drin 1000 Kw Feuerungsleistung.


Du willst die Quelle des 2002 Bild's
Du kannst Schwimmen
[www.ag-energiebilanzen.de] oder [www.stmwivt.bayern.de]

und BHKW's [www.bhkw-infozentrum.de]

Solltest Du noch Quellen brauchen melden oder einfach Fragen haben, zumbeispiel über effiziente BHKW's
einfach in den Luftraum der Stammtische eindringen. Mal schauen was die Luftabwehr macht.

Manfred der das seinen Vornahmen schuldig ist.

von Manfred - am 18.01.2006 22:07

Re: Rapskuchen war nur ein Beispiel...

Hallo Manfred,
die Internetveröffentlichung von [www.agriserve.de] hat mich doch sehr nachdenklich gemacht, jedenfalls bei der Frage der Körnerverbrennung.

Andreas, dies ist nur für Deutschland relativ neu, in den USA scheint es schon recht üblich zu sein. Wenn Getreide gar nicht subventioniert werden würde, wäre der Preis noch niedriger, d.h. das Verbrennen wäre noch lohnender. Insofern verstehe ich Deinen Seitenhieb auf die Subventionierung nicht ganz.

Hier zur Erinnerung der Orginaltext von www.argriserve.de aus dem Jahre 2004:
Es ist klar, daß kein Unternehmer, der rechnen muß, auf diese Gewinne verzichten kann.
Bei 1000 Tonnen Gerste sind beispielsweise sind bei der üblichen Verwertung rund 88.000,- Euro Verkaufserlös zu erzielen.
Die Herstellungskosten liegen ebenfalls bei (mindestens) 88.000,- Euro, sodaß der Landwirt bei der üblichen Verwertung keinen Gewinn macht und umsonst gearbeitet hat.
Wovon soll er Steuern zahlen?
Wovon soll er seine Familie ernähren?

Diese 1000 Tonnen Gerste können aber bei der Nutzung in Feuerungsanlagen
rund 500.000 Liter Heizöl ersetzen, welche derzeit rund 200.000 Euro kosten.
Der Heizölpreis beträgt derzeit 40 Cent je Liter.
Somit kann der Landwirt einen Gewinn von 112.000,- Euro machen.
Selbst wenn nur 400.000 Liter Heizöl verdrängt werden,
dann kosten diese 160.000,- Euro und der Landwirt kann einen Gewinn von 72.000,- Euro machen.


Und dann der Preisvergleich laut Tabelle vom 12. Januar 2006
Heizöl 16,45 Euro für 1000 MJ (ca. 277 kWh Energieinhalt)
Getreide -Stroh 2,88 Euro für die gleiche Energiemenge
d.h. 17 Prozent vom Heizölpreis !

Frage: Gibt es schon preisgünstige kleine Getreide-Verbrennungsöfen für den Hausgebrauch?

Wie erwähnt: Ich will weg vom Öl, weil mein Kessel sowieso ersetzt werden müßte. Da kann und will ich gleich auf eine andere Energieart umsteigen und bin daher sehr auf der Suche. Die Diskussion ist für mich also weniger akademisch oder philosophoisch / weltanschaulich als vielmehr recht praktisch mit dem Gedanken: Was tun? Jetzt!



von Berlingo-98 - am 18.01.2006 22:26

Getreideverbrennung

Hallo Roland

Ich kenn keine, ist aber nicht aussagekräftig da ich zu Thema Hausbrand nicht
surfe. Denke nur das die Schadstoffe das Problem sind Chlor








aber vielleicht kann man es ja durch das Örtliche Schwimmbad leiten.


Grüße vom Hackschnitzelheizer Manfred


p.s. [www.getreide-heizung.de]

von Manfred - am 18.01.2006 22:37

Re: Getreideverbrennung

Hallo Manfred,
bin gerade auf den entsprechenden Seiten wegen Getreidekörner Verbrennung am Surfen, z.B. bei: [www.agriserve.de]

Da fand ich auch den inhaltsschweren Satz:
11. Die Gesetzeslage:
Bei Anlagen unter 100kW ist in vielen Teilen Deutschlands die Getreidekörnerfeuerung verboten, in anderen Teilen Deutschlands erlaubt oder geduldet.
Es ist ratsam, bei der Erlangung der Betriebsgenehmigung mit Bedacht vorzugehen.
Bei Anlagen über 100kW ist ein sehr aufwendiges Genehmigungsverfahren notwendig.

"Getreidekörner enthalten in gewissem Maße Chlor, sodaß die Flamme und das Rauchgas die Feuerungsanlage angreifen." siehe [www.agriserve.de]

Ja Manfred, wie Du schon schreibst: Das Chlor und die Schlackenbildung sind die Probleme. Oder wie ich in einem früheren Beitrag andeuten wollte: es geht im Prinzip viel, der Teufel steckt im Detail. Interessant, dass Guntamatic schon Kessel für Körnerverbrennung gebaut hat (Guntamatic Powerkorn Kessel). Danke für den Tip.

Das hauptsächliche Detail für mich zur Zeit ist, dass es nur wenige Versuchsanlagen gibt und noch nicht sowas wie den "Stand der Technik".
Bei den jetzigen und wohl zukünftig noch größeren Preisunterschieden zwischen Getreide und Heizöl wird sich da wohl schnell was ändern. Ich denke, dass es in ein paar Jahren ein breites Angebot geben wird.


P.S. Es gibt drei örtliche Schwimmbäder in unserem kleinen Reifenberg, das nur knapp 200 Einwohner hat. Eines davon ist in meinem Garten und hat 38 qm Wasserinhalt. Im Winter, während der Heizperiode also, ist aber kein Wasser drin.

von Berlingo-98 - am 18.01.2006 23:09

Re: Getreideverbrennung

Moin zusammen,

ich muß es einfach loswerden......
Die GTZ hat vor einiger Zeit einen weltweiten Jugendfotowettbewerb durchgeführt. Die Wanderausstellung ist um die Welt gereist und die Gewinner, eine kleine Gruppe Jugendlicher aus allen Ecken dieser Welt , durfte Europa kennenlernen.

Da trug es sich zu, das ein afrikanischer Junge sah wie ein Pferd in einem Pferdetransporter hinter einem Pick Up gezogen wurde. Der Junge stellte die Frage warum der Fahrer nicht das Pferd benutzt das wäre doch einfacher und auch sinnvoller. Glaubt Ihr das dieser Junge es verstehen wird das wir Getreide verbrennen um Energie zu gewinnen......

ZINNEKE

von Rainer Partikel - am 19.01.2006 12:48

Getreide oder Holzverbrennung

Hallo Rainer

Das ist wieder ein Beispiel wie weit die Dinge nach ¤ bewertet werden

Etwas mehr Gefühl für die Dinge und etwas mehr Verstand fürs Detail
wären für den Hochzivilsations Europäer gut (beim Ami glaub ich machmal
alles zu spät) Verschwendung ist und bleibt Verschwendung auch wenn
es profitabel erscheint.

Europa ist in der Verantwortung, der Welt ein gutes Beispiel zu geben,
lang genug war es ein Schlechtes.


Deshalb *Fortiter in re, suaviter in modo* Manfred





p.s. wenn aber Getreibe verheizen dann effizent - gibt ein Forum
dafür [www.getreide-heizung.de]
da gehts zu einer Aussage über Steuer und Rapsöl

von Manfred - am 19.01.2006 13:56

Re: Getreideverbrennung

Hallo Roland,
zur Zeit sind ja die Holz-Pellets modern.
Ich kenne zur Zeit nur die Vorteile:
-Nachwachsener Rohstoff (CO2 neutral)
-Zur Zeit fällt noch mehr Abfallholz an ,als von den Privaten Verbraucher verbrannt werden kann.
-Es gibt mehere Anbieter von Pellets (kein Anbieter Monopol)
-Ein Vollautomatischer Betrieb ist möglich,wenn der Vorratsbehälter "höher"steht als der "ofen".
-Förderprogramm extra für dieses System

Meine Informationen sind ca 3Jahre alt.
Hat sich da an der Frond was geändert ,oder warum willst Du Getreide verheizen?

Ich habe vor 3 Jahren eine Gasheizung bekommen und letzten Sommer habe ich ein paar Warmwasser Solarpanele dazugebaut.

Bernd M

von Bernd M - am 20.01.2006 21:28

Re: Getreideverbrennung oder Pellets

Hallo Bernd M,
da Du mich gezielt und namentlich genannt nach meinen Wünschen fragst, so möchte ich Dir meine Überlegungen nicht vorenthalten, die z.B. auch auf den Werten der folgenden Tabelle basieren:



Die Tabelle ist Teil der Internetseite www.agriserve.de. Die setzten sich dort recht einghend mit diesem Problem auseinander, u.a. auch aus der Sicht der Landwirte, die dadurch wieder eine vernünftige Absatzmöglichkeit für Getreide haben.

Ich habe hauptsächlich zwei Nachteile bei der Körnerverbrennung gefunden:
1. normale "Brotsorten" eigenen sich wegen des hohen Eiweissgehalts nicht so gut für die Verbrennung. Daher muss man spezielle Sorten benutzen, die dann auch angebaut und angeboten werden müssen. D. h. die kontinuierliche Versorgung muss erstmal aufgebaut werden.

2. Es entsteht bei der Verbrennung zuviel Chlor. Das ist offenbar auch den Behörden, Schornsteinfegern und so bekannt, daher braucht man für Körnerverbrennung noch erschwerte Zulassungen bis hin zur Einzelzulassung unter besonderen Auflagen. Die speziellen Sorten für energetische Nutzung sind da Grundvoraussetzung, denn diese Sorten sind nicht so eiweisshaltig und machen daher nicht ganz so starke technische Probleme.

Und übrigens: Strohverbrennung scheint das absolut günstigste zu sein. Hier habe ich allerdings noch keine Öfen für den Hausgebrauch, also in der 10 bis 25 kW Klasse gefunden.

Was für Körnerverbrennung steht, ist der zur Zeit unschlagbar günstige Preis.
Allerdings ist mir durchaus klar, dass die Preise für alle Energieformen im Fluss sind. Körnerverbrennung ist erst kürzlich so billig geworden, und das kann sich auch wieder ändern. Eine Sicherheit für die nächsten 20 Jahre oder so gibt es nicht.

Das gilt natürlich für alle Energieformen. Ein Kollege liebäugelt (auch) mit einer Pelletheizung. Der Brennstoff ist rund 40 % billiger als Heizöl. Allerdings sollte man auch die Anlagenkosten mit berücksichtigen. Dies ist nur sehr individuell möglich. Berücksichtigt werden muss dabei, ob man sowieso gerade neue Anlagen braucht. Dann sieht die Rechnung natürlich besser aus. Aber nochmal zum Kollegen: Er wird wohl eine Pelletheizung schon deshalb einbauen, weil ein Lieferant ihm für die nächsten 5 Jahre den Pelletpreis schriftlich garantiert hat.

Mit anderen Worten: Deine Einschätzung, dass Pellets noch für eine Weile preisgünstig zu haben sein werden, scheint zu stimmen. Heizöl, das jedenfalls ist meine Einschätzung, wird sicher nicht billiger werden. Wenn die Irankrise sich verschärft, können die Preise für Rohöl auch leicht über 100 Euro pro Barrel ansteigen, und dann sieht es bitter aus für alle Heizöl-Verbraucher.

Holz ist natürlich unschlagbar günstig, wenn man selber mitarbeiten (kann). Wenn man es getrocknet ofenfertig kauft, ist der Preisunterschied zu Heizöl zur Zeit nicht so gross. Und dann dauernd zum Ofen rennen und auffüllen.... Wie heißt es dazu in den entsprechenden Foren ".. man macht sich zum Sklaven der Heizung". Bei Holz ist der Gesichtspunkt der Bequemlichkeit durchaus ernst zu nehmen. Das läßt sich nur individuell und auch nicht so leicht finanziell bewerten. Mit anderen Worten: das muss jeder für sich entscheiden, was er da machen kann und will. Übrigens: Holzheizung ist in Stadt- oder Mietwohnungen sowieso kaum machbar wegen des Holzlagers.

In der obigen Tabelle fehlt die Kombination Strom und Wärmepumpe. Erstaunlicherweise ist die kWh Wärmeenergie hier zur Zeit echt billig: Schwachlasttarif mit 10 Cent pro kWh geteilt durch Nutzungszahl 3 (die hoffentlich im Jahresmittel erreicht wird) ergibt dann 3,33 Cent pro kWh Wärme. Bei einem Bedarf von 20.000 kWh Wärme p.a. würden das "nur" 666 Euro p.a. an Heiz-Energiekosten ergeben. Nicht schlecht gegenüber zur Zeit rund dem doppelten bei Heizöl. Und bequem dazu, man braucht nicht mal einen Heizkeller und einen Öltank oder Holzspeicher. Z.B. die Luft-Wasser Wärmepumpe kann draußen - oder besser - sollte draußen stehen.

Nochmal zur Klärung: Ich bin noch immer in der Phase des Lesens, Diskutierens und Lernens. Noch ist bei mir privat keine Entscheidung für eine neue Heizung gefallen. Holz und Pellets sind noch immer im Rennen. Und der Gesichtspunkt der Bequemlichkeit steht bei mir ziemlich weit oben. Ich möchte also die Möglichkeit eines automatischen Betriebs ohne ständigem manuellem Nachfüllen sehr gerne haben.



von Berlingo-98 - am 21.01.2006 12:13

Holz ist natürlich unschlagbar günstig, wenn man selber mitarbeiten (kann).

Hallo Zusammen

Es ist auch zu bedenken das das den Heizwert erhöt

Ist zwar abhängig von der Art der Mitarbeit,
denn offen Traktor im Winter heimfahren, erhöt den Heizwert nicht.

Aber im Frühtau zu berge wenn die Andern
frisch, from, frei und frölich seine Axt geschultert und für Ausgleich
im Biomassehaushalt gesorgt.
Ermöglicht aberns einen gesunden

während im Automatikbetrieb duraus das vorkommen kann

Dringend von der Selbstwerbung abzuraten ist bei zwei linken Händen
sonst sieht das beim Bier bestellen so aus

von Manfred - am 21.01.2006 12:48

Re: Holz ist natürlich unschlagbar günstig, wenn man selber mitarbeiten (kann).



Hallo Roland,
Die Tabelle habe ich leider nicht gefunden.
Aber erkundige dich bitte mal wovon hier die Rede ist.
Es könnte ein grosser Unterschied sein ob der Landwirt sein Getreide selber verbrauch oder Du dir das Getreidebesorgen musst ,mit Anlieferung.

Bei Pelletheizungen in der Stadt wird das Hauptproblem nicht der Lagerraum sein,sonder die "lieben " Nachbarn.Geruchsbelästigung (oder gibt es schon Filteranlagen?)
Als Lagerung werden teilweise "Säcke"verwendet .Gefüllt werden Sie mit Schläuche die ca.15cm Durchmesser haben (Pressluft).Dieses System ist Jahrelang erprobt bei z.B.Kraftfutter in der Landwirtschaft.
Nur Beispiel:
[www.solarvent-biomasse.de]
[www.solarvent-biomasse.de]

Diese Probleme wirst Du aber mit Getreide auch haben.

Bernd M

übrigens habe ich vor kurzen gelesen das man für Benzin ,Diesel und Heizölvorratsbehälter Richtlinien eingehalten muss.Für Rapsöl nicht da es als Lebensmittel und nicht als Kraftstoff gilt.Einige Landwirte überlegen schon ob sich der Umstieg lohnt.

von Bernd M - am 21.01.2006 22:52

Re: Getreideverbrennung oder Pellets

ja,genau Manfred,
und direkt darunter steht was ich vermutet habe.Die Schreiber wollen das der Landwirt das Getreide verheizt und nicht der Endvebraucher.
Und da könnte ein kleines Problem in der Rechnung auftreten.

Mit dem Strom schwimmen heizt Pellet,Gas und co ,ansonsten genau nachfagen.
Wie schon mal angedeutet gibt es in einzelnen Bundesländern die Richtlinie das Getreide nicht verbrand werden darf.

Übrigens Laut Tabell ist Stroh noch günstiger ,also am Besten gleich ein "kleines" Nebengebäude mit einplanen.(Die Tabelle muss ja recht haben)

Einige Menschen behaupten auch, das die Agrar-Subventionen nicht den Landwirten helfen sondern eher den Händlern und Endverbraucher.
Also wenn der Landwirt bald die Alternative hat billge Nahrungsmittel oder teure Energie zu Erzeugen ,erleben wir bald eine Überraschung wenn wir bei ALDI einkaufen.

Bernd M

Gehört zwar nicht zum Thema aber interessant
"Daten zur Energiespeicherung mit Bleiakkus:
eta = ca. 75%, Speicherkosten ca. 20-30 Pf/kWh
Batteriekosten ca. 200-400 DM/kWh
Lebensdauer ca. 300-800 Zyklen bei 70% Entladung"

Also ganz andere Werte,wie hier im Forum sonst gerechnet wird

von Bernd M - am 22.01.2006 00:33

Re: Getreideverbrennung oder Batterie, was war eigentlich das Thema?

Hallo Bernd M,
an welcher Stelle und wo in unseren Foren hast Du den zitierten Beitrag über Bleibatterien gefunden?

Die Zahlen sehen gar nicht mal sooo unvernünftig aus. Im FAQ Forum habe ich bei Bleiakkus allerdings so geschrieben:
"Die Preise für Bleibatterien liegen etwa zwischen 100 bis 250 Euro pro kWh Speicherkapazität, bezogen auf die Nennkapazität. Folgende Kostenüberlegungen gelten z.B. für einen Batteriesatz 36V 100Ah (typisch für den City-El). Die Batterien kosten etwa 500 Euro und haben eine tatsächlich ausnutzbare Kapazität von 36V 55Ah, was fast genau 2kWh ergibt. Bei geschätzten 500 Vollzyklen Gebrauchsdauer ergibt sich eine gesamte Kapazität von 500 x 2kWh = 1000 kWh. Damit kostet jede kWh (also Laden und Entla-den) ca. 50 Cent. Dies ist eine typische Größenordnung für Bleibatterien: Gute Batterien mit höherer Zyklenfestigkeit sind zwar teuerer in der Anschaffung, machen aber mehr Zyklen. Preisgünstigere Batterien machen nicht so viele Zyklen. Diese Beispielrechnung basiert darauf, dass die Akkus wirklich die von Hersteller versprochenen Zyklenzahl erreichen. Liegt sie wesentlich darunter, sieht die Rechnung ungünstiger aus."

Siehe [forum.myphorum.de]

Daher also nochmal meine (und Manfreds Frage):
Woher hast Du die Angaben zu den Batterien??



von Berlingo-98 - am 22.01.2006 17:49

Re: Getreideverbrennung oder Pellets

< In der obigen Tabelle fehlt die Kombination Strom und Wärmepumpe. Erstaunlicherweise ist die kWh Wärmeenergie hier zur Zeit echt billig: Schwachlasttarif mit 10 Cent pro kWh geteilt durch Nutzungszahl 3 (die hoffentlich im Jahresmittel erreicht wird) ergibt dann 3,33 Cent pro kWh Wärme. Bei einem Bedarf von 20.000 kWh Wärme p.a. würden das "nur" 666 Euro p.a. an Heiz-Energiekosten ergeben. Nicht schlecht gegenüber zur Zeit rund dem doppelten bei Heizöl. Und bequem dazu, man braucht nicht mal einen Heizkeller und einen Öltank oder Holzspeicher. Z.B. die Luft-Wasser Wärmepumpe kann draußen - oder besser - sollte draußen stehen. >

Schwachlasttarif steht oft nur wenige Stunden pro Tag zur Verfügung. Um damit dieselbe Wärmemenge pro Tag zu erreichen, muss die Wärmepumpe und vor allem der Erdkollektor (sofern man nicht Grundwasser anzapfen kann) um ein Vielfaches größer dimensioniert werden - und das geht ins Geldd. Was Sinn machen würde ist in der Übergangszeit mit Schwachlaststrom zu heizen und wenn es wirklich kalt wird umzuschalten und den ganzen Tag laufen lassen.

von Bernhard Leopold - am 22.01.2006 18:26

was war eigentlich das Thema?

Kohle

Hallo Roland

Also für Pellets und Holz wäre das Forum gut
[www.carmen-ev.de]

um sich heimisch zu fühlen mit Rechtschreibfehler z.B.
"der die Ladepume ein - und ausschalten soll und"
es sei denn es gibt neue Technik und ich kenn sie nicht.

Und wenn Du Bernd M so im zusammenhang Blei und Urspungsbeitrag
frägst? Past doch Kohle 200-400 DM/kWh

von Manfred - am 22.01.2006 19:00

Re: Getreideverbrennung oder Pellets

Hallo Bernhard,
ich habe Schwachlasttarif seit vielen Jahren täglich von 22.00 bis 6.00 Uhr und vom Samstag 14.00 Uhr bis Montag 6.00 Uhr.
Ich lade zu diesen Zeiten meine E-Autos, es wird dann die Wäsche gewaschen und der Geschirrspüler läuft zu diesen Zeiten. Im Schnitt ist die Hälfte meines Stromverbrauchs sowieso jetzt schon zu Schwachlastzeiten, der Preis liegt so um die 11 Cent inklusive Nebenkosten und Steuer. Muss mal genau ausrechnen, es hängt davon ab, wieviel von den Grundpreisen man dem Schwachlasttarif und wieviel dem Hochlasttarif zuschlägt.

Ob und zu welchen Zeiten man Schwachlasttarif tags für Wärmepumpe/Heizung bekommt, ist eine Tarif/Vertragsfrage. Normalerweise werden so und so viel Stunden innerhalb von 24 Stunden garantiert. Ich habe allerdings noch nicht bei EON angefragt. Das ist mein Versorger hier.



von Berlingo-98 - am 22.01.2006 19:57

Re: Getreideverbrennung oder Batterie, was war eigentlich das Thema?

Hallo Roland,Manfred
die Angaben habe ich auf :
[www.agriserve.de]
gefunden.(Ein Mausklick weiter als die Tabelle)

@Manfred
Agrar-Subventionen:
Der Artikel ist auch interessant.Was ich aber meinte ist das der Verkaufspreis der Lebensmitter durch die Subventionen künstlich niedrig gehalten wird.Dadurch braucht der Endverbraucher weniger Geld für Lebensmittel ausgeben.
Du sagst ja immer das Du schon so Alt bist.Wie war es den damals ,wieviel Prozent deines Einkommen hat Du für Lebensmittel und wieviel für "Wohnen" ausgegeben.
Und wie sieht es heute aus?
(Aber nein Du bist ein schlechtes Beispiel,selbst bewohntes Eigentum,abbezahlt und dann auch noch eigene Energiequelle)
über 50%Prozent gehen doch heute schon fürs " Wohnen" weg.

Bernd M.

von Bernd M - am 22.01.2006 21:04

Re: was war eigentlich das Thema?

Hallo

Sorry, ich kann nicht, wie einige hier immer präsent sein und ich kann auch nicht alles lesen, leider fehlt mir die Zeit dazu. Andererseits lerne ich viel und hab dazu eine Meinung, die euch vielleicht interessiert:

Manfred, welche Sauerstoffproduktion meinst Du? Willst Du das CO2 aus dem Erdgas trennen, das C in die Erde, das O2 in die Athmosphäre? Dafür bräuchte man sehr viel Energie, kanns also nicht sein. Außerdem entsteht dabei kein H2. Aus Kohle also? Wozu braucht und produziert man O2 massenhaft? Wo fällt dabei massenhaft H2 ab? Ich versteh nicht, was Du meinst.

Ich find ja die Zukunft der Kohle, der das Thema dieses Threads war, als Primärenergieträger der Zukunft nicht gerade erstrebenswert, aber wahrscheinlich für die Menschen in Mitteleuropa immerhin beruhigend. Immerhin haben wir einen Primärenergieträger unterm Hintern, der zwar im Moment nicht konkurrenzfähig gegenüber Weltmarkt-Kohle ist, aber in 10- 300 Jahren sein könnte. Und er kann in Strom und Wärme verwandelt werden, und wird damit effizient umgesetzt. Daher mein favorisierter Primärenergieträger fürs Elektroauto, falls es einen braucht. Im Unterschied zu Mineralöl, das importiert werden muß und immer teurer wird und das man sowieso im Tank mitführen kann, um es zu verbrennen. Das wird sowieso bleiben, aber ich denke, es wird einen Übergang geben, zu (H2, Mineralöl/gas, Naturöl -)Hybriden und reinen EAutos und einigen anderen. Der Markt wird sich bei steigender Knappheit weiter diversifizieren, es wird viele Parallelentwicklungen geben. Das EAuto ist daher immer ein "Open Source", es ist aufs "Grid" angewiesen, das heißt, es hängt am Netz, nimmt am Stromversorgungsmix teil und beeinflusst diesen vielleicht in Zukunft. Zu behaupten, das EAuto hinge von "grünen" Energien ab, finde ich daher Quatsch, es gilt derzeit nur zu 10%. (Auch wenn jetzt jemand behauptet, daß er mit grünem Strom fahre, hat er diese Energie dem Markt entnommen, da sie ihm anderenfalls hätte zugeführt werden können).
Deshalb finde ich, daß EE subventioniert ins Stromnetz eingespeist werden sollten, und die gesamte Gesellschaft daran teilhat und die Kosten trägt, aber es muß erträglich bleiben, solange es nicht zum Selbstläufer wird.

Roland R, was meintest Du damit, daß Getreide in D noch billiger wäre, wenn es nicht subventioniert würde? Weil es wegen fehlender Regulierung dann noch mehr gäbe? Mehr Ackerland?

Viel Meinung-wenig Fakten-> zur Unterhaltung
andreas

von andreas - am 22.01.2006 21:19

was ist eigentlich ein BRPPS?

Hallo andreas


Natürlich ist jede Meinung im Offtopic intressant, und da es ja von Ackerbau und Viehzucht bis Railguns
geht (aber bitte, bitte jetz nicht zu Railguns schreiben und wenn dann an den dazugehörigen Thread)
ist so zoemlich alles abgedeckt und schon beschrieben wie das mit dem warum Sauerstoff
[forum.myphorum.de] oder in einen IGCC Kohlekraftwerk
statt einer LZA anno der 30er Jahre vorieges Jahrhundert.

Keinesfals will ich CO² aus Ergasabtrennen, andreas das was ich schreib erzählt Dir kein ALT,Fell oder Scheer das ist zimlich exclusiv in den Bergen und Manfred denkt auch erst seit 1975 darüber nach.

Leider hast Du nichts zu Deiner Fernwärme geschrieben, so das ich Dir nicht vorrechnen kann warum es
leider soviel kostet und warum EEG und KWKgesetz mit Emissonshandel ein anfang sind der machmal Kontraproduktiv sind, aber keine Lösung.

Zum Thema mehr Ackerland hätt ich noch was für Dich [www.steuler.de] wie man mit weniger Acker mehr erntet (stand aber auch schon mal Offtopic)


Ach ja Unterhaltung und Offtopic was ist eigentlich ein BRPPS

von Manfred - am 22.01.2006 22:49

Batteriedaten gefunden

Hallo Bernd M


Der Du mich an manches erinnerst.

Nein nicht Deine Wohnraum und Energiebetrachtung zu meiner Person weil nicht vollständig,
meine Frau baut Ihr Gemüse überwiegend selber an inklusive die Kartoffel für die Knödel.
Nur das animalische lebet bei uns lang.

Ich wurde durch Deine Quellenangabe wieder darauf aufmerksam gemacht, das Alter fordert seinen
Tribut das mit der Brille kriegt immer mehr Priorität.

Als Anmerkung noch zu Deinen Wohnen/Essen Verhältnis, ist etwas Deutsch weil Deutschland denn
niedrigsten Eigentumsanteil in Europa hat. Auch ist das mit dem Eigentum als Häuschen im Grünen
mehr mode als Sinn, 50 Km von der Arbeit ist die Abhängigkeit von der Mobilität extrem und das Gärtchen soll
auch 46 m² nicht überschreiten das der Grillplatz noch geht aber die 3 Grashalmfläche keine arbeit macht.

Ich hab hier im Dorf Deutsch/Russen aus Sibirien nette Leute, aber als meine Frau Kartoffel anbaut
kamm schon der Einwand, warum soviel Arbeit, bei Aldi billiger. Mein Einwand Aldi kostet trotzdem was und wen
Geld immer weniger Wert dann Kartoffel besser als nix. Nein immer Aldi, in Rußland ja muß selber Kartoffel aber deshalb Deutschland. So jetzt ist aber dieses Bild nicht nur im Ausland von Uns, sondern
auch noch in einen großen Teil der Einheimischen, wir sind viel zu teuer für die Arbeit.

Ja und Wohnen, hier ist ein Zimmermeister (bin ja so ne art Handwerkerhof) der hat kurz nach der Wende
Wohnungen in Dresden gekauft, möchtest Du preiswert wohnen frag Ihn. Mieten sind immer eine frage wo.

Was richtig ist an Deiner grundsätzlichen Betrachtung der Wert von Lebensmittel ist in keiner Relation
zu Ihrer Wichtigkeit. Ebenfalls Energie immer ein Thema in der Geschichte der Menschheit, heute möcht
jedes Hänschen nen Porsche und die Sau rauslassen (gut ich könnt Sie eh nicht schlachten) ohne Hirn
aufs Gas. Dabei ist Energie zwar angeblich unendlich in Deutschland vorhanden, nur mit den finden
haperts.

Aber gerade die Landbevölkerung wär da privilegiert, ein Dorf denkt nach und baut auf zusammengelegten
Stilllegungsflächen ein BRPPS das wär in der lage ein Hybriden der nach dem Muster gebaut ist
[forum.myphorum.de] also grob 3 Liter Raps auf 100 km
und 1/3 R 2/3 E 41.000.000 km im Jahr zu betreiben. Jetzt hab ich aber noch irgentwo einen Rechenfehler
weil das Auto müßte grob 4600 Km/h fahren um die Kilometer im Jahr zusammenzubringen, nur dan brauchts
mehr wie 3 Liter? Irgentetwas stimmt noch net.

von Manfred - am 23.01.2006 19:12

Re: Öl, Kohle, Holz oder Getreide?

Hallo Andreas,
ist vielleicht doch nicht so eine gute Idee, in einen Ofen für Getreideverbrennung zu investieren, siehe Bericht im Handelsblatt:

Wenn Bauern zu Scheichs werden
[www.handelsblatt.com]

Da wird z.B. geschrieben:
"Da die weltweit verfügbaren agrarischen Nutzflächen begrenzt erscheinen, drohen aus dem Mix von Bevölkerungswachstum und steigender Lebensmittelnachfrage mittelfristig erhebliche Versorgungsprobleme. Dies dürfte die Preise für Agrarrohstoffe nach oben schießen lassen"

Ich liebäugele also doch wieder mehr mit Holz als Brennstoff.



von Berlingo-98 - am 23.01.2006 20:22

Gold und Silber lieb ich sehr gebs für Öl, Kohle, Holz oder Getreide her

Hallo Roland

"Da die weltweit verfügbaren agrarischen Nutzflächen begrenzt erscheinen"

ja eben darum brauchen wir die BRPPS


zur Liebeäugelung mit Holz Newsletter von heut HZB (Holzzentralblatt)

[23.01.2006]
Anteil von Waldrestholz zur Stromerzeugung steigt
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat am 19. Januar die Studie "Ausbau
Erneuerbarer Energien im Stromsektor bis zum Jahr 2020" vorgestellt. Strom aus
erneuerbaren Energien kann danach im Jahr 2020 bereits zu einem Viertel zur
deutschen Stromversorgung beitragen. Nach Ansicht der Verfasser der Studie wird
in stark steigendem Maße Waldrestholz eingesetzt werden, da industrielles
Restholz bereits heute weitgehend genutzt wird. Bis 2010 erwartet man einen
Zubau entsprechender Anlagen um 82,5%, bis 2020 sinkt der Zubau in diesem
Bereich auf 12,2%. Für Kraftwerke auf Basis von Altholz erwarten die Autoren
"keinen nennenswerter Zubau" mehr. Grund ist die deutliche Absenkung der
Vergütungssätze (auf 3,78 Cent/kWh) für Anlagen, die nach dem 30. Juni 2006 in
Betrieb gehen.

Jetzt würd mich intressieren wo hat der Verfasser die Zahlen her?

von Manfred - am 23.01.2006 22:34

Getreide, Kühe Viehzucht Evulution und dritte Zähne

Hallo Rainer


Also die Kuh ist für Getreide gar nicht so optimal, eigentlich suboptimal
Verdaugssysteme für Grüngut ausgelegt. Was für Kuh nicht schlecht ist, ist Stroh,
kann in guter Haltung Kuh glücklich machen.

Evulotonäer gesehen ist der Mensch Sammler und Jäger
(falls Du die Zweiten noch hast,etwas vor den Backenzähnen gibt's die
Reißzähne, der pseudozivilisierte sagt auch Eckzähne dazu)
der Feuermensch hat dann versucht das nicht so zufällig werden zu lassen
mit den Jagterfolg und auch die Körner gezähmt für die ausgewogene
Nahrung, nur ein Teil (vermutemal sogar der Großere) ist immer noch Sammler
und Jäger weil der Angebotsorentiert ist, was Er sieht will Er haben.

Viehzucht war in der Evultion ein Mittel Grünland der Nahrung zu erschließen.
Die Kuh frißt Gras und verträgts, ich nicht (vertrag mich aber mit Kühen, hab
nur da eine innerlogigbruch als Knödelbeilage vertrage ich sie auch)

Die Sau ist in Traditonelen Landwirtschaft ein Energiespeicher weil zur schweren
Körperlichen Arbeit Fleisch oder Schmalz notwendig war. Zum Bulldog fahren
eigentlich nicht.

Problem ob Essen oder Energie seh ich eigentlich in der nicht statgefundenen
Weiterentwicklung, ob Baumarkt oder Supermarkt, Signalfarbe drauf und
die Beute rascheln lassen, gerade der schlechte Jäger wird diese Witterung
aufnehmen.

Was ich aber auch so sehe wie Du in ein BRPPS gehört kein Getreide

von Manfred - am 24.01.2006 10:20

Re: Getreide, Kühe Viehzucht Evulution und dritte Zähne

Moin Manfred,
danke für deine Antwort. Bitte macht Euch die Mühe und lest diesen Artikel: [www.welthungerhilfe.de]
Beeindruckend ist, das in einer Fleischkalorie bis zu zwölf Pflanzenkaloriene stecken.
Da kann man doch ins grübeln kommen wenn hier einer Getreide verbrennt um Energie zu gewinnen.
ZINNEKE

von Rainer Partikel - am 24.01.2006 10:53

Re: Getreide, Kühe Viehzucht Evulution und dritte Zähne

Hallo Rainer

Jetzt könnt ich aber aber auf Deinen Einwand antworten

Weizen lieber verheizen als Tiere zu Mästen um Amis zu züchten

(das passende Bild ist mir aufgrund fellender Quellangabe nicht einstellbar
sehr schade teilweise recht hübsch )

12 Einheiten (ob kWh oder kalorien egal) um 1 Einheit zu bekommen
(ist ja schlechter als Solarwasserstoff)
ist ein Effizens von 8,33333333333%

wenn man Ihn verheizt den Weizen von 85%

So Rainer jetzt wirds Grüblig

von Manfred - am 24.01.2006 11:12

Getreide aus Kornkreisfelder oder ist die Antwort 42?

Hallo Rainer


jetzt steh ich am Bahnhof (oder ist es schon ein Weltraumbahnhof)


Unterschrieben Reiner? Rechtschreibfehler? Heisenberg? mit den Hinweis
Korn = Kornfeld, Kornkreis? Kornkreis UFO? Per Anhalter durchs All allso 42?

oder auch diese Gedanken ineffizent? (ist eigentlich der Stoffwechel eines
Borg effizenter? und mag ein Borg uberhaupt Schweinshaxen?)

Alle Gedanken sind ineffizent solange die beweggründe dieser Gedanken
Währungen sind ob Dollar oder Euro, Geld ist eine Massenillusion und nur
solange effizent als es zur Grundlage von Effizenz gemacht wird.
Deshalb kann sich heute rechnen was Morgen Unfug ist und Vorgestern strafbar.


(im Mittelalter war in England bei Todesstrafe verboten Kohle zu verbrennen
der Geruch des Teufels und Christen Geldgeschäfte mit Zinsen auch da
sei der Teufel drin (vielleicht haben sie aber auch nur nicht rechnen können ;-) ))





Hilfe das ist ja ein Vogenen Raumschiff

von Manfred - am 24.01.2006 12:24

Könnte es an der mangelden Kenntnis der metaphern liegen?

Hallo Rainer

Schnellkurs [www.macrobee.de]

Allerdings ersetzt kein Film ein Buch.

Vogenraumer sind Schmutzig deshalb die Hausfrau

und komm mir jetzt nicht mit der Erklärung die Vogonische Dichtkunst
sei zwar die zweitschlechtrste im All aber es wär jetzt schön ein paar Zeilen
davon zu lesen.



von Manfred - am 24.01.2006 12:58

Re: Getreide, Kühe Viehzucht Evulution und dritte Zähne

Hallo Rainer,
nicht nur lesen, auch danach handeln.

Dann gibt es neben Schweinepest, Rinderwahnsinn und Vogelgrippe ein weiteres Argument, kein Fleisch mehr zu essen.

Als ob ich all das schon vor Jahren geahnt hätte:
seit dem 4. April 1979, also jetzt bald 27 Jahre, esse ich kein Fleisch mehr.

Seit drei Jahren tanke ich (fast) kein Diesel mehr.
und seit über 20 Jahren beschäftige ich mich mit solarer Mobilität.

Sorry, ist zwar sehr Off-Topic, aber mußte mal gesagt werden.
Jetzt will ich bei der Heizung auch noch vom Öl weggkommen .... so hat dieser Thread mal angefangen.



von Berlingo-98 - am 24.01.2006 17:17

die kohle kanns-Sie kann auch genutzt werden

Hallo andreas

Ob ich was im Auge hab darüber braucht man nicht streiten,
das merk ich schon.

Im Auge hab ich Dein "Überhitzter Dampf im Brennpunkt?"
was bedeuten kann Du hast schon etwas begriffen aber leider auch
Du hast noch nicht mal denn Dunst einer Ahnung weil Du alles Durcheinanderschmeist.

Dampf weiter zu überhitzen ist ein Konzept des Klassischen Carnot Prozesses,
was für immer weiter so Denker.

Dampf im Brennpukt könnte aber auch in der Klassischen Kohlevergasung gemeint sein?

Überhaupt zur Kohlevergasung? Was weist Du davon andreas? Herkunft? Alter? Grund?
die verschiedenen Ziele?

Erste Kohlevergasungen Idee Zwanziger Jahre (Fischer Trop) Ausführung in 1,2% von 1000 Jahren
Ziel Kraftstoff

Zweiter Ansatz 80 Jahre als Kobra Ziel Wirkungsgradverbesserung nach dem Ölschock

Dritter Anlauf jetzt IGCC Wirkungsgrad gepart mit kontraprduktiven CO2-Sequestrierung Gedanken.

Alle Drei Versuche mit einer LZA (Luftzerlegungsanlage ja ich weiß das ist Deutsch steht aber so in den
Texten)

Bevor ich weiter an meinen Augen reibe weil ich angeblich was drin hab, kleiner Grundkurs über denn stand
der Technik bei IGCC ohne CO2-Sequestrierung


Die Umwandlung eines flüssigen oder festen Brennstoffs – etwa Steinkohle oder Raffinerierückstände – in ein Synthesegas läuft in mehreren Schritten ab:
Lufttrennung (1): Für die Vergasung ist reiner Sauerstoff nötig. Dazu wird Luft vom Verdichter (2) der Gasturbine (7) oder mit einem separaten Verdichter auf 10 bis 20 bar komprimiert und verflüssigt. Die Abtrennung des Sauerstoffs erfolgt durch Destillation bei Temperaturen um - 200 °C.
Vergasung (3): Chemisch ist dies eine Verbrennung mit reinem Sauerstoff – allerdings mit weniger Sauerstoff, als für eine vollständige Verbrennung nötig wäre. Dabei entsteht ein Rohgas, hauptsächlich aus Kohlenmonoxid (CO) und Wasserstoff (H2). Mit Wasserdampf wird CO in CO2 und weiteren Wasserstoff überführt. Zur Vergasung von Festbrennstoffen wie Kohle oder Petrolkoks gibt es drei Verfahrensprinzipien, von denen bei IGCC die Flugstromvergasung dominiert: Kohlenstaub wird unter Druck mit einem Fördergas wie Stickstoff einem Brenner zugeführt und im Vergaser mit Sauerstoff und Wasserdampf zum Synthesegas umgewandelt.
Rohgas-Kühlung (4): Das Synthesegas muss vor der weiteren Behandlung abgekühlt werden. Hierbei entsteht Dampf, der in der Dampfturbine der GuD-Anlage zur Stromerzeugung beiträgt.
Reinigung (5): Nach der Abkühlung des Gases halten Filter zunächst Aschepartikel zurück, anschließend kann bei Bedarf auch Kohlendioxid entzogen werden. Andere Schadstoffe wie Schwefel oder Schwermetalle werden ebenfalls durch chemische und physikalische Verfahren gebunden. Das bringt gleichzeitig die nötige Brennstoff-Reinheit für den Betrieb der Gasturbinen.
Verbrennung: Das wasserstoffreiche Gas wird vor der Brennkammer (6) der Gasturbine mit Stickstoff aus der Lufttrennung oder mit Wasserdampf vermischt. Das senkt die Verbrennungstemperatur und unterdrückt so weitgehend die Bildung von Stickoxiden. Das dann aus der Verbrennung mit Luft entstehende Rauchgas strömt auf die Schaufeln der Gasturbine (7). Es besteht im Wesentlichen aus Stickstoff, CO2 und Wasserdampf. Durch die Vermischung mit Stickstoff oder Wasser wird der spezifische Energieinhalt des Gases auf rund 5 000 kJ/kg reduziert. Erdgas hat hingegen den zehnfachen Energieinhalt. Deshalb muss bei gleicher Leistung der Brennstoff-Massenstrom durch die Gasturbinen-Brenner beim IGCC-Kraftwerk rund zehnmal höher sein.
Abgas-Kühlung (8): Nach Entspannung des Rauchgases in der Gasturbine und anschließender Abwärmenutzung in einem Dampferzeuger wird das Abgas an die Atmosphäre abgegeben. Die Dampfströme aus der Rohgas- und Abgaskühlung werden kombiniert und gemeinsam der Dampfturbine (9) zugeleitet. Nach der Entspannung in der Dampfturbine gelangt der Dampf über den Kondensator und den Speisewasserbehälter zurück in den Wasser-bzw. Dampf-Kreislauf. Gas- und Dampfturbine sind mit einem Generator (10) gekoppelt, in dem die Umwandlung in elektrische Energie erfolgt.
Text aus [www.siemens.com]

Also andreas wen ich das durchlese schäme ich eigentlich für eine Deutsche Firma deren Haussprache
Englisch ist, ob's daran liegt kann ich nicht beurteilen?

Nur das ist der Stand der Technik [www.pro-physik.de]

Wirkungsgrad 51% derzeit ohne CO²-einlagerung ziel 55 -58% minus 15% bei Sequestrierung


So und nun kannst Du dir überlegen ob ich denn Stand der Techik im Auge hab oder nur Katzenhaare
oder ganz was and(r)e(a)s?

Grüße aus den Bergen Manfred

von Manfred - am 25.01.2006 12:43

Re: Auch eine lange Reise begint mit denn ersten Schritt

Hallo Manfred
Ich verstehe immer noch nicht: Das Ziel zur Anwendung im BZFzg ist doch reiner H2. Der taucht aber nirgends auf.
"Mit Wasserdampf wird CO in CO2 und weiteren Wasserstoff überführt. " Klar, hier handelt es sich um ein Gasgemisch. Trennt man in dieser Phase Wasserstoff ab, dann geht ein Teil der Energie für den Verbrennungsprozess flöten, woraufhin weniger Strom erzeugt wird. Aber immerhin, man hat ihn vor der Verbrennung abgezweigt, statt nach 50% Turbinenwirkungsgrad mit Elektrolyse zu arbeiten.
Wie gut kann man denn H2 aus einem Gasgemisch trennen? Der Schrit fehlt noch.
Gruß
andreas

von andreas - am 25.01.2006 21:17

Wo du immer das zweite Lenkrad herhast?

Irgendwie errinnerst Du mich an die Seite auf der ich hängengeblieben bin

[www.cartoonland.de]

Ich hab Dir was zum Stand der Technik Kohlevergasung zu Optimierung der
Stromergebnise geschikt. Wenn allso H² darinn vorkommen würde, würde
ich dann drüber granteln? Gäb ja keinen Grund dazu.

Jens schimpft Wasserstoff ist schwachsinn, ich hab ihn in der Form noch nie
widersprochen, ich schreib nur immer Wasserstoff müsste kein Schwachsinn sein.

kann allso der Stand der Technik die Wasserstoffgewinnung beinhalten?

Was hast Du also vom Stand der Technik IGCC verstanden?

Übrings das Brennstoffzellen nur Wasserstoff wollen ist ein Märchen wenn
Du alle Brennstoffzellen meinst.

Also den richtigen Lenker in die Hand und nicht wieder abbiegen.

Zu Deinen Trost der Schrit zum Wasserstoff fehlt wirklich, genau deshalb
grantle ich ja auch immer

von Manfred - am 25.01.2006 21:32

Bleiben wir beim Wasserstoff

Ach ich vergaß Du hasts ja losgetretten

und wofür andre Jahre brauchen

gehts an einen Abend

[www.ltk.mw.tum.de]


und vergiß das Lächeln nicht das andre länger brauchen



p.s. ist übrings der Stand der Gadanken an den Universitäten :D

nicht in den Bergen

von Manfred - am 25.01.2006 21:53

Die erste Regel *Keine Panik*

Hallo andreas

Ich muß mich Entschuldigen die erste Regel verletzt zu haben * Keine Panik*

Aber Dein "come out--wo ist der Knackpunkt?" hat mich etwas emotionalisiert
in meinen Beitrag [forum.myphorum.de]
ist es Erklärt

"Feuerungsleistung (das ist das was an Energie reinkommt ) 1000 kWh 100%
Nutzholzgas aus den Vergaser 900 kWh 90%
*Brenstoffzellenmodul mit Microturbine 75% Wirkungsgrad 675 kWh 67,5% Bruttostrom
110 kWh Arbeitsstrom für die Hot Elly 565 kWh 56,5% Nettostrom
100 kWh H² aus der Hot Elly Effektiv bei Anwendung 50 kWh 5%
Nutzwärme 200 kWh 20%


Einsparung an Primärenergie Strom 565 KWh nach Heutigenmaßstäben 1695 kWh
Einsparung an Heizöl usw. für Wärme 200 kWh " " 220 kWh
Einsparung an Benzin durch H² 50 kWh " " 200 kWh"

und erst im nachdenken wer von uns beiden was nicht begriffen hat, habe ich verstanden ICH
hätte beinahe einen Fehler gemacht, da Du aber der Sache näher bist als ich mußt ich das erst erkennen.

Die Struktur des Universums

"Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau rausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist,
dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch etwas noch Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt. Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist." Aus: "Das Restaurant am Ende des Universums"
( Rechtlicher Hinweis für Co-Admin Zitat aus [de.wikipedia.org] bei nicht gewerblicher Verwertung erlaubt)

Also das ich dem so nahe bin habe ich nicht geahnt, aber Danke jetzt weiß ich's.

Trotzdem andreas noch ein paar Anmerkungen für die den Universalen Ende nicht so nahe stehen.

CO in Brennstoffzellen als solches und im speziellen MCFC [www.wbzu.de]
und wie geschrieben als solches [www.wbzu.de] und beim folgen
der seitlichen Links schnell Erkenntnis MCFC
"Deshalb wird die MCFC optimalerweise mit kohlenstoffhaltigen Brennstoffen betrieben, wobei das kohlendioxidhaltige Anodenabgas der Kathode zugeführt wird." deshalb Wirkungsgrad 50% (Biogas)
oder DMFC die aber den Kohlenstoff nur verträgt aber nicht verwertet Wirkungsgrad 20 - 30%

Der Rest an Brennstoffzellen mag keinen Kohlenstoff, schlimmer es ist ein Killerstoff (das heißt einmal
Kohlenstoffgas Entsorgungsfall)

Bis auf die SOFC, die hat auch ein breites band und nochwas sie ist der technische Nachfolger der Hot elly
in Richtung Strom gedacht ( ich weiß andreas ich soll nicht denken Gefahr für das Universum)

Aber auch zu den letzten Link von mir Verfasser Jürgen Karl, Mitarbeiter von Prof D.Heim der einen verrückten
Bayern mal im 84er Jahr des vorigen Jahrhunderts erklärt hat " Gasturbinen gehen gar nicht an eine
Holzvergaser " aus dem anschließenden Dialog (es ringt aber einen schon ein Grinsen ab wenn man den
Dialog kennt, da geb ich Dir recht andreas (vor allem wenn sich eine Seite durch Hochnäsigkeit auszeichnet))sind verschiedene Wege geworden der Link ist einer, aber eben nicht meiner.

Anmerkung auf Seite 28 und 29 (Warum die Seite doppelt ist weiß ich nicht, vermutlich als versteckter hinweiß auf den Fehler) Juchvergaser Siebenlehen ist natürlich falsch der stand in Espenheim, der in
Siebenlehen (mit etwas Kleingeld erwerbbar) ist mit Freiberger technik bestückt. Auch ist die Meinung
von Jürgen Karl ( Seite 31 ) es existieren keine Verfahren außer *Seiner*, eine Meinung.


Also andreas Du siehst ich mach mir Gedanken zu Deinem "come out--wo ist der Knackpunkt"
Ludwig Wittgenstein soll Dougles Adams Inspieriert haben der stellt nämlich unter 6.5. fest
„Zu einer Antwort, die man nicht aussprechen kann, kann man auch die Frage nicht aussprechen.“
der Umkehrschluß daraus ist aber wer nicht Frägt weil Er schon alles weiß wird keine Antwort bekommen
weil er eigentlich keine will.

Wer also alles weiß kann nichts lernen, ich grantle dagegen in der Erkenntniss *ich weiß das ich nichts weiß*
bin also keine Gefahr für das Universum, hmm für das Vorurteilsuniversum hoffentlich schon.

Ahh noch ein Vorurteil andreas das Du mir gegenüber pflegst mir geht
es nicht um die Anwendung von Brennstoffzellen sonder um die effektivste
Art der Energiebereitstellung. Wie ist immer von den möglichkeiten abhängig,
ob Thermoverwertung von Holz oder Kohle über Vergasung oder Grünerbiomasse
über Vergärung in einen BRPPS ist mir egal nur effizent soll es sein.

von Manfred - am 26.01.2006 13:57

Die 0. Regel: Helfe der Menschheit!

Hallo Manfred
Vorurteile entstehen in einem selbst!
Entschuldige, wenn ich Dich nerve, ich habe keine Ahnung von dem Gebiet! Du bist hier der Experte! Ich versuche nur zu verstehen, was Du da entdeckt hast. Es scheint so viele Möglichkeiten zu geben, aber ein einfacher, billiger und erneuerbarer Energieträger scheint nicht dabei zu sein. Also hoffe ich als "weiterso"- Denker auf die regenerativen Energien, als Ergänzung zu unseren primären, auf daß uns noch eine Menge Ideen kommen! Ich find halt die Idee vom Hochleistungsbatterieauto faszinierender, weil sie in der Anwendung mehr Probleme erschlägt, als die H2-Systeme. Wovon ich halt Träume ist die Versorgung der Ebatts mit Drehstrom, wodurch kurze Ladezeiten ermöglicht werden und dadurch die flächendeckende Versorgung vereinfacht wird! Wenn man einen ausgepowerten Akku in 1 h, 12KW (Die Anschlussleistung eines 3-Phasen Durchlauferhitzers), wieder fit bekommt, dann stellt sich die Frage nach der Reichweite nicht mehr so sehr! Man tankt einfach in kürzeren Intervallen nach, erreicht aber trotzem eine hohe Durchschnittsgeschwindigkeit!
Gruß
andreas

von andreas - am 26.01.2006 22:57

Re: Die 0. Regel: Helfe der Menschheit!

Hallo Andreas,
ich glaub Manfred will dir die ganze Zeit erklären das der Vergaser einen Wirkunggrad von ca. 90% Prozent hat.Alle nachfolgenden Prozesse veringern nur den Wirkungsgrad.
Wenn Manfred von Wasserstoffwirtschaft,Atomkraft oder synteschen Kraftstoffen spricht ist mit Ironie zu rechnen.

Bernd M

@Manfred .Schlag zu wenn ich unrecht habe.

von Bernd M - am 26.01.2006 23:39

Helfe der Menschheit! Wenn sie sich helfen läst

Hallo andreas

Nur soviel das was Du willst ist mir schon klar, nur hat das nichts mit eine
Intillgent geführten Zukünftigen Stromnetz zu tun. Stecker rein und Power,
ist eh egal der kommt ja aus der Dose.

Erneuerbare Energien unterliegen Schwankungen und so ist die Bereitstellung
wie Du schon mal geschrieben hast Entgeltabhängig, wer aufs Hirn verzichten
will und immer und überall volle Power der soll es auch etsprechend vergüten.
Also einsteck und in einer viertel Stunde weiterfahren 33¤ einstecken auf
Ausgleichstromtaste drücken in einer Stunde weiterfahren 6¤

Nur ob das die Durchschittsgeschwindikeit hebt?

Grüße aus den Bergen Manfred

p.s. ich bin kein Experte ich versuche nur zu verstehen und das schon seit Jahrzehten.
Und ich hab auch nix dagegen wen einer keine Ahnung hat, nur
wenn Er so tut und hat keine Ahnung, das ist nämlich heut normal.

Überhaupt bist Du mir noch liste Fragen schuldig z.B an welchen BHKW hängst
Du mit der Fernwärme?

von Manfred - am 26.01.2006 23:39

Re: Ironie der Ironie ist das sie ironisch ist

Hallo Manfred
Ich schreibe in jedem zweiten Artikel, daß ich keine Ahnung von H2-Wirtschaft habe, warum bezeichnest Du mich als Experten? Weil manchmal eine dumme Frage dabei ist?

Warum sollte es schädlich sein, 12 oder 20 KW aus dem Stromnetz zu entnehmen? Weil es dann dezentral nicht mehr geht? Wie gesagt, das macht jeder große Durchlauferhitzer, und davon kann es auch mehrere in einem Haus geben. Warum sollte man nicht aus einer Umspannstation zig KW entnehmen können, dafür sind sie doch gebaut! Ich finde dieses Argument kleinlich. Eine richtige Eauto-Tankstelle hätte schließlich mehrere Stellplätze, die sich einen 100KW Anschluss teilen. Wenn die Leistung insgesamt zu hoch ist, dann wird halt der zuletzt kam verspätet eingeschaltet, d.h. er muß warten, obwohl er eingesteckt (oder indiziert) ist. Schließlich warte ich an der Tankstelle auch nicht darauf, daß der Diesel in den Tank tröpfelt, daß der Wind bläst, oder die Sonne scheint. Wenn wir darauf angewiesen sind, dann geht es nicht! Schleißlich machen EE bisher nur 10% bei der Stromproduktion aus. Klar, daß sich so etwas über den Preis regeln läßt, es ist die Frage, ob ein Eauto, welches gerade geladen wird, irgendeinen Nutzen hat?
Ein 2,4KW-Netzteil mit Spannungsregelung gibt es als Einschub ab 1200$, sie lassen sich kaskadieren und an verschiedenen Phasen anschließen, um den Strom zu vervielfachen, PFC ist selbstverständlich. Mir ist auch klar, daß das mit heutigen großen klobigen Blei-Zellen nicht funktioniert, da man die Verlustleistung nicht wegbekommt, siehe [forum.myphorum.de] . Im Prinzip ist so ein Bleiakku für C5 ausgelegt, alles andere mündet in vorzeitiger Alterung. Belastet man seine Bleiakkus aber tatsächlich mit C5 statt C0,7, dann kann man am Hang nicht anfahren. Ein Dilemma, ein fauler Kompromiss! Thundersky ging denselben falschen Weg der Monsterzellen, Saft braucht Wasserkühlung. Schuld sind die hohen Innenwiderstände, der Wirkungsgrad der Chemie, bzw. der Zwang zur Überladung- euphemistisch auch Ausgleichsladen genannt!

Ich hänge tatsächlich an einem BHKW, in F gibt es davon 10 Stück im Betrieb der Mainova. Die Kosten betragen 50 Euro Heizung und 25 Euro WW /Monat inkl. allem für 4 Zi, 2 kleine und 2 große Menschen. Das BHKW wird m.W. mit Gas betrieben und versorgt mindestens 1000 Haushalte. Das sind 1000 Schornsteine weniger!
[www.mainova.de]
Gruß
andreas

von andreas - am 27.01.2006 19:24
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