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elweb Stammtisch
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Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Manfred, pingelchen

atomlobby die x-te

Startbeitrag von pingelchen am 21.01.2006 00:27

fundstück der woche auf der sonnenseite:

:: Pflanzen produzieren Methan
+ 21.01.2006 + Pflanzen produzieren einen erheblichen Anteil des Treibhausgases Methan. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine Studie des Heidelberger Max-Planck-In­stituts für Kernphysik.
Pflan­zen setzten jährlich etwa 60 bis 240 Millionen Tonnen Me­thangas frei, wie die Forscher um Frank Keppler im briti­schen Fachjournal „Nature" (DO1: 10.1038/nature04420) berichten. Das sind 10 bis 40 Prozent der weltweiten Methanemissionen. Methan ist nach Kohlendioxid (C02) das am weitesten verbreitete Treibhausgas. Die Methankonzentration in der Atmosphäre hat sich in den vergan­genen 150 Jahren nahezu ver­dreifacht. Am bekanntesten ist Methan als Erdgas.

Entgegen aller bisherigen Annahmen entsteht Methan nach Erkenntnis der Forscher aus Pflanzenmaterial auch in Gegenwart von Sauerstoff. „Methan darf so eigentlich nicht entstehen", erläuterte Keppler, „es ist eine bisher anerkannte Lehrbuchweisheit, dass biogenes Methan nur un­ter Ausschluss von Sauerstoff gebildet werden kann. Des­halb hat bislang einfach nie­mand genau hingesehen." Le­bende Pflanzen setzten sogar 10 bis 100 Mal mehr Methan­gas frei als abgestorbene Pflanzen.

Diese Erkenntnis trage dazu bei, die Wechselwirkungen zu verstehen, die zwischen der globalen Erwärmung und der Produktion von Treibhausga­sen bestehen, heißt es in dem Artikel. Denn das Ansteigen der Temperatur und der C02-Werte könnte in Zu­kunft auch zu einem größeren Pflanzenwachstum führen, be­tonte Keppler. „Das könnte einen Rückkoppelungsprozess bewirken, denn dadurch könnte deutlich mehr Methan produziert werden, was zur Klimaerwärmung beitragen könnte." Ungeklärt ist bislang, welcher Prozess der Bildung von Methan in Pflanzen zu Grunde liegt. Die Forscher, deren Daten auf Laborversuchen fußen, planen nun um­fangreiche Feldstudien.
Quelle:
Badisches Tagblatt 2006
Max-Planck-In­stitut für Kernphysik Heidelberg

--> müssen wir wohl doch atomare pilze züchten ;) oder könnten holländer gar die lösung haben?

Antworten:

in welchem verhältnis

stehen die heutigen täglichen weltweiten methanausdünstungen lebendiger pflanzen zu den "ausdünstungen" aus kohle, erdgas und erdöl, die einem biomasseäquivalent von 500 000 tagen entsprechen?

wieviel methan kommt von der sibirischen tundra, wieviel von den dortigen erdgasleitungen?

das die überbordende fleischproduktion aus künstlicher tierzucht einen erheblichen anteil an methan ausstösst ist klar, aber meistens kann man das gut (konzentriert und unkompliziert) abfangen für eine biogasanlage ;)

von pingelchen - am 21.01.2006 09:12

Lang hats dauer bis Du mir die Frage beantwortet hast

Hallo Pingelchen

Erinerst Du Dich noch
[forum.myphorum.de]

hab jetzt keine Zeit, schönes Wetter da möcht ich Elektomotoren durch die Luft jagen.

Aber ein Link auf die Schnell [www.idee-nrw.de]
Piktogramm 3 und den Rat von obern merken

"Des­halb hat bislang einfach nie­mand genau hingesehen."
übring's lies den Satz mal auf bayrisch

so jetzt hab ich keine Zeit will raus ob so oder so

von Manfred - am 21.01.2006 13:09

methanausdünstungen lebendiger pflanzen und andre Ideen

Ja das heißt dann wohl besten alles zubetonieren?

Oder ist das dann zu sehr als Stützungsmaßnahme für die Bauindustrie gedacht


Also Pingelchen wie lange glaubst Du gasen die Pflanzen so vor sich hin?
Seit es Pflanzen gibt oder seit ein Atomlobyist auf ein nach seiner Ansicht das *Argument* kam


Ich hoffe wir gehen in der Ansicht konform das es schon vor den schlauen Lobyisten war.
Grob verallgemeinert die Methanumwälzung der Pflanzen ist teil des Gleichgewichts der Biosphäre
die der Homo sapiens zum leben braucht, ähnlich dem CO² Gehalt.

So jetzt hat hier einer schon öfters geschrieben wie lange wächst ein Wald? Antwort in der Regel

Tatsache ist das Wälder und Pflanzen heute besser wachsen als früher weil der CO² der Atmosphäre
höher ist. Das fällt sogar den Lobyforscheren auf
"Das könnte einen Rückkoppelungsprozess bewirken, denn dadurch könnte deutlich mehr Methan produziert werden, was zur Klimaerwärmung beitragen könnte" also alles zubetonieren oder

denn Zuwachs nutzen


Genial oder wieder nix neues? Eben nix neues sondern wir leisten uns den Luxsus darauf zu verzichten.


[energie1.physik.uni-heidelberg.de]
als relative Graphik und [www.physi.uni-heidelberg.de]
Piktogramm 11 zum absoluten Eindruck.

Als das mehr Biomasse zu Methan und CO² wird als früher ist auf die Faulheit des/der Menschen zurückzuführen das Öl im Tankwagen bequemer ist.

Das wir uns von der Buschadministration verarschen haben lassen weil die dafür noch Emissonsgutschriften
wollten ist nur noch der Gipfel.

Pingelchen da haben sich die Atomlobyisten ins Knie gebohrt nicht mehr Kernenergie heißt das,
sondren Holzvergaser vor

Ach ein kleinen winzigen Link mit ein paar Infos [www.farago.info]
um das Hirn locker zu halten.





p.s. im letzten Link steht unter "Aus Tabelle 11" Dinge die Roland intresieren könnten,
wobei ich immer noch nicht verstanden hab, wann der Niedrigtatif ist
von den Er schreibt, Nachts? da ist es drausen kalt und nix mit 1 : 3

und an Michael Riecken jetzt weiß ich immer noch nicht ob Du weißt was ein
Leseschein ist? Oder suchst du noch den Lederstrumpf aus der Kirchenbücherei
damit Du es zurückbringen kannst?

von Manfred - am 21.01.2006 23:00

ohne schon alles gelesen zu haben

wir reden jetzt mal nur über die lebende pflanze und ihre methanausdünstungen.

(das bush mit den gutschriften für wälder daneben liegt sollte klar sein, weil dann gehts ja auch um den verfaulungsprozess des toten holzes)

meiner meinung nach:

1. kann es sein, dass dort das jährlich verfaulende blattwerk drann schuld ist und für die grosse spreizung der "möglichen" methanausdüstungen zuständig ist (blatt vs nadel-baum)?

2. inwiefern gab es früher noch häufiger prozesse, die diese methanprozesse unter die erde verlagerten (was dann heute kohle, erdöl, erdgas ist), was heute nicht mehr in dem maße vorkommt und daher direkt in die atmosphäre?

von pingelchen - am 22.01.2006 10:10

ohne schon alles gelesen zu haben

Warum konnten manche Saurier fliegen?


Weil Sie keine Ahnung vom Aerodynanik oder wie des host hatten?

von Manfred - am 22.01.2006 10:27
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