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elweb Stammtisch
Beiträge im Thema:
10
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
Manfred aus ObB, inoculator, Bernd Schlueter, R.M, Karl W

Schöne Neue Welt des WWW oder Naturgesetze gibt es nicht

Startbeitrag von Manfred aus ObB am 18.06.2007 09:16

Hallo Zusammen


Im * elweb Forum zur Technik der Elektrofahrzeuge * geht's zum Zeit ums Dauerthema Druckluftauto

Druckluft ist zwar in Handwerk und Industrie eingesetzt gilt aber als einer der teuersten Energiformen.
Trotzdem gibt's Kreise im WWW die immernoch Geldanleger für ein Druckluftauto suchen, und auch ein

Wikipediaseite .
Auf dieser Seite findet man nun einen Diplomarbeit über Luftdruckantriebe das macht das ganz
natürlich erheblich glaubwürdiger, befürchte ich, ist es doch ein Magisterarbeit für

* Magister der Sozial und Wirtschaftswissenschaften *

also es ist nachzuweisen das der Prüfling dieses beherrscht ob Druckluft funktoniert ist
bei eine entsprechenden Prüfer überhaupt nicht relevant.

Wenn in einen Auto eine Steroanlage eingebaut wird prüft der Tüv ob es den Vorschriften
entspricht, ob die einen Saumäsigen Klang hat interessiert Ihn nicht.

Zum Beispiel
Seite 63 ein Bild Sollarthermie mit 450° aus einen Flachkollektor
Seite66 dort ist folgender Text zu finden:

" Im Grunde genommen braucht ein nach diesen System betriebens Fafrzeug keinerlei
externen Treibstoff mehr, sonder bezieht seine Energie aus den eigenen, im Auto
befindlichen Luftdruckflaschen, die sich durch die Temperaturdifferezen der Luft von selbst
wieder auffüllen"

So was soll man dazu sagen?

Ist die Welt verrückt oder bin ich es?
Zählen heut Naturgesetze überhaupt nichtmehr, sondern ist das Internet die neue Welt?
Da im Internet man sich ja Seine Naturgesetze selber machen kann.


Grüße an alle die noch in eine realen Welt leben egal ob auf Bergen oder im Flachland Manfred



Antworten:

Hallo MOB,

das ist in dem Bericht etwas mißverständlich dargestellt, inhaltlich aber richtig.

Ich nehme einen leeren Druckbehälter mit dem Füllvolumen X
Bei umgebungstemperatur (23°C) verschließe ich ihn über ein Druckventil.
Nun nehme ich einen temischen Sonnencollektor und heize den Behälter um 200°Kelvin auf 223°C auf.
Der Druck in der Flasche steigt nun von 0Bar auf 0,7 Bar Überdruck. Diese 0.7 Bar reichen für den Betrieb des Motors aus. Bei entsprechendem Füllvolumen über eine annehmbare Strecke.

Ist der Behälter wieder auf Umgebungsdruck (0 Bar) so schalte ich die Wärmezufuhr über den Kollector aus und öffne das Ventil.
Beim Abkühlen füllt der Behälter sich auf die Ausgangswerte und das Spiel geht von Vorne los.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 18.06.2007 10:12
Nachtrag:

Teoretisch kann ich die Abkühlphase sogar für den Vortrieb des Motors verwenden (Strömungsumkehr)



von inoculator - am 18.06.2007 10:14

Schöne Neue Welt, gut das ich dafür zu Alt bin

Hallo Carsten


Es ist etwas Unklar worauf sich Deine Erläuterung bezieht

Seite 63 Flachkollektor?
mit eine Flachkollektor erreichst Du keinen Steigerung um 200 Kelvin auf 223° Celsius

oder Seite 66 das Wunderfahrzeug?

Auch da ohne die Sonne zu konzentrieren und entsprechend Volumen an Flaschen
was entsprechendes Gewicht kostet Niente


Richtig ist was Du sagst

"Ich nehme einen leeren Druckbehälter mit dem Füllvolumen X
Bei umgebungstemperatur (23°C) verschließe ich ihn über ein Druckventil."

hier knakts aber im Gegälk
"Nun nehme ich einen temischen Sonnencollektor und heize den Behälter um 200°Kelvin auf 223°C auf."

das gibt's aber nicht Mobil und nicht als Flachkollektor, was ginge aus BHKWabgasen da sind's
450° C

"Der Druck in der Flasche steigt nun von 0Bar auf 0,7 Bar Überdruck. Diese 0.7 Bar reichen für den Betrieb des Motors aus. Bei entsprechendem Füllvolumen über eine annehmbare Strecke."

Da schreib ich nix dazu da liefets Du noch entsprechends Zahlematerial

"Ist der Behälter wieder auf Umgebungsdruck (0 Bar) so schalte ich die Wärmezufuhr über den Kollector aus und öffne das Ventil.
Beim Abkühlen füllt der Behälter sich auf die Ausgangswerte und das Spiel geht von Vorne los."

Hab ich schon geschrieben Statonär denkbar

Zweiter Beitrag

"Teoretisch kann ich die Abkühlphase sogar für den Vortrieb des Motors verwenden (Strömungsumkehr)"

könnte man aber man kann auch ein Abkühlbehälter nehmen, der Durch Zeolitkühlanlagen den auf
Minus Temperaturen kühlt ist, und so das Antriegsgas verflüsigt. was einen Unterdruck im Behälter
Hervorruft und so das Druckgefälle für den Motor erhöt.

Diese gekühlte flüssigkeit veruracht weniger Energie zum einpumpen in die Wärmetauscher
als Gas.

Nur das ist für Statiönäre Anlagen nicht in ein Mobil unterzubringen


Also zumindersts in meiner Welt imm WWW sicher


















von Manfred aus ObB - am 18.06.2007 10:54

Re: Schöne Neue Welt, gut das ich dafür zu Alt bin

Ich bezog mich auf deinen Markieren Bereich:

Zitat
MOB
die sich durch die Temperaturdifferezen der Luft von selbst
wieder auffüllen"

So was soll man dazu sagen?


Und sonst nix.
Das das Termische Prinzip funktioniert, lässt Du ja schon selber anhand Deiner Verbesserungen durchblicken.

In wieweit ein Motor mit der Energie ein KFZ betreiben kann lasse ich offen.
Inwieweit ein Flachkollektor die 200°K erzeugen kann ebenso.

Tatsache ist, das mit o.g. Prinzip kein externes Tanken/Befüllen mehr nötig ist, soweit man das Ansaugen von Umgebungsluft nicht als externes Befüllen bezeichnen möchte.

Nicht mehr und nicht weniger wollte ich erläutern.


Gruss

Carsten

von inoculator - am 18.06.2007 11:51

Schöne Neue Welt, gut das ich dafür zu Alt bin

Hallo Carsten


In Deinen Ersten Beitrag steht 223° C das ist nicht die * Temperaturdifferezen der Luft *
das wär irgendwo zwischen Autoboden und Autodach in der Sonne, gut in der prallen Sonne
( ich möcht anschliesend nicht in das Auto einsteigen ) 60° C

damit kannst ein Holzmodell Hubschrauber andeutungsweise die Rotorblätter drehen, geht aber rein
Sollar für einzehntell des Preises, der Magisteranspruch ist Ökonomisch allso ein Zusammnehang.

Was ich anhand der Möglichkeit zeigen wollte und das wiederum bestätigst Du, das aus der Tatsache das
unterbestimmten Umständen evetuell eine ökonomischen Darstellbarkeit gibt, Fakten so umgewidmet
werden bis die Fakten nicht mehr stimmen und es dann zum Betrug wird und wenn dieser einen Unistempel bekommt,
könnt ich platzen.


Das absolut gefährliche ist darann das hier wieder völlig Verschiede Sachen zu einer Aussage
verwoben werden wo Wundermittelhändler genau wieder den Rollstuhlfahrer in der Menge plazieren
der den staunenden Puplikum als der geheilte Patient vorgeführt werden soll.

Ich weis nicht ob Du die Comicfigur Lucky Luke kennst?

Da gibt es manchmal auch sollche Wundermittelhändler, nur dort in der gerechten Comicwelt
werden Sie Geteert und Gefedert und nicht Magister,

Aber weil gerade von Lucky Luke die schreibe ist, machmal kann ich so einen Cowboy nachfühlen

"I'm a poor lonesome cowboy"

Lonesome cowboy, lonesome cowboy, you're a long long way from home
...............


[www.lucky-luke.de]






von Manfred aus ObB - am 18.06.2007 12:53

Re: Schöne Neue Welt, gut das ich dafür zu Alt bin

Hallo

Klar funktioniert das, nennt sich in Fachkreisen dann warscheinlich Stirlingmotor und muß nicht neu erfunden werden.

Gruß

Roman

von R.M - am 18.06.2007 21:04

Re: Schöne Neue Welt, gut das es schon immer Tüftler gab!

Hallo Roman,
daran habe ich auch sofort beim Überfliegen der Beiträge gedacht !

Sonnenelektrische Grüße

Karl




von Karl W - am 18.06.2007 21:34

Re: Schöne Neue Welt, gut das ich dafür zu Alt bin

Hallo Roman


Bitte was fuktoniert?

Ein Auto in der Sonne zu parken etliche Flaschen anzuordnen und es läuft?

und wie soll ich das verstehn?

"nennt sich in Fachkreisen dann warscheinlich Stirlingmotor und muß nicht neu erfunden werden."

also ich bin kein Fachkreis weil ein Fach selten über den Tellerrand kuckt

und welcher Stirlingmotor soll was bei welcher Temperatur können?
Oder meinst Du denn in der Magisterarbeit der mit Schall funktoniert?


Ich hab doch schon geschrieben ich bin zu alt fürs WWW



Grüße aus den Bergen Manfred







von Manfred aus ObB - am 18.06.2007 22:24

Zapperlot nochmal

Klar, ist mir noch gar nicht aufgegangen: Das Aircar ist ein Solarauto mit 120% Wirkungsgrad!
Man muss nur die Energie , die durch Abkühlung bei der Expansion verloren geht, durch Sonnenenergie wiederauffüllen!
Außerdem müsste man von 300 auf 1 bar kontinuierlich expandieren und keine weiteren Verluste haben! Tutet der Negerguy aber gar nicht tuen, sondern nur von 30 bar auf 5 oder so, bei zusätzlichen immensen Verlusten. Rechne mal mit 25 kWh für 2km, nach denen das Aircar an Unterkühlung stirbt. Nach Wiederauftauen insgesamt vielleicht 20 km Reichweite...

Also tatsächlich: Beim isothermen Komprimieren wird exakt so viel Wärme frei, wie Kompressionsenergie hineingesteckt wird.
Die muss man abführen.

Die fehlt aber genauso wieder, wenn man die Eismaschine von Motor betreibt. Da muss dann eben unsere liebe Sonne drauf scheinen und die verlorene Wärme wieder zurückbringen. Geschieht das bei 90 Grad Celsius, hat man theoretisch tatsächlich 120% solaren Wirkungsgrad, wenn man die zum Komprimieren hineingesteckte Energie nicht mitrechnet.
Also, richtig superhaft und toll.
Kauft, Leute, kauft Lizenzen zum goldene Nasen verdienen!
Guy Negre und seine Nachfolger, die Wohltäter der Menschheit.
Was ich von den übrigen Airkarren halte, wisst Ihr hoffentlich.
Die meinen es alle nicht ehrlich. Vielleicht der Italiano di Pietro, aber der wird nur von den anderen benutzt. Der verspricht selbst nicht mehr als seine Kältemaschine.
Manfred, die Zeolitgeschichte, die ist nichts anderes, als eine Dampfmaschine, nur schlimmer. Adsorbieren ist praktisch das Gleiche, wie Verflüssigen.

Nee, nee, nee, das darf doch alles nicht wahr sein. Die Pressluftautos waren noch nie so schlecht, wie heute. Damit hätte sich vor 150 Jahren niemand auf den Straßen blicken lassen.

Vergesst lieber diese ganze Bande. Keiner von denen meint es ehrlich. Wenn der Rubel einmal gerollt ist, warum soll man sich dann noch anstrengen und wenigstens einen anständigen Wärmetauscher einbauen? Ansonsten, für einen kurzen Sprint sind die Dinger gut, dann ist erst mal Ruhe im Karton. Bis die wieder aufgetaut sind.
In den Bergwerken, da funktionierte das noch: gute Kompressoren mit mäßigem Druck und riesigen Flaschen. Zwei Stunden Zeit zum Wiedererwärmen bzw. der Klimatisierung vor Ort und Einfüllen der Kohlen. Dann wieder zwei km Fahrt bis zum Aufzug oder Ausgang, zum Aufladen und Drucklufttanken und die kalte Frischluft drückte die Lok dann auch noch ans Hangende, ganz ohne Wetterschacht. Aber für die Straße? Nicht mit Abzock und Co!
Lasst Euch bloß nicht erwischen von mir und Ihr spendet nen Euronen. Dann lass ich Euch eigenhändig die Luft raus aus Euren Batterien.


von Bernd Schlueter - am 19.06.2007 16:23
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