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vor 9 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
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Claus., Sascha Meyer, Karl-Heinz Jurkiewicz, Oli A., Natascha Schlüter, R.M, weiss, Max E., Ralf Wagner, ZINNEKE, Bernd_M

Sicherheit von Leichtkraftfahrzeugen

Startbeitrag von Claus. am 15.02.2008 13:16

Sicherheit von Leichtkraftfahrzeugen

da zählen doch City-El und Twike mit dazu.

[www.unfallforschung-der-versicherer.de]


Ganz nette Folien über

• Ergebnisse des GDV-Forschungsprojektes Leichtkraftfahrzeuge in Europa; Praxistest, Low-Speed Crashverhalten
• Ergebnisse des GDV-Forschungsprojektes High-Speed Crashverhalten, Fazit der Studie
• Biomechanische Belastungsgrenzen eines Fahrzeuginsassen
• Gegenwart und Zukunft von Kleinfahrzeugen


Grüße
Claus

Antworten:

Zitat:

Leichtkraftfahrzeuge sind gefährlich –
Gewichtsbeschränkung verhindert mehr passive Sicherheit

Ein autoähnliches Fahrzeug, das nur 350 Kilogramm wiegen darf, kann modernen Sicherheitsansprüchen nicht genügen. Das ist die Erkenntnis eines Forschungsprojekts, das die Unfallforschung der Versicherer im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) 2005 gemeinsam mit dem Allianz Zentrum für Technik (AZT) initiiert haben. Kurz zuvor waren in Deutschland durch die Einführung des Führerscheins Klasse S die rechtlichen Hürden gefallen und die sogenannten Leichtkraftfahrzeuge auch für Jugendliche ab 16 Jahren fahrbar.

Während diese Leicht-Pkw in Frankreich, Italien und Österreich eine gewisse Rolle im Straßenverkehr spielen, sind die Verkaufszahlen in Deutschland noch recht gering. Zum Glück, denn diese Fahrzeuge stellen ein Sicherheitsrisiko dar. Das hat nicht zuletzt mit den gesetzlichen Vorgaben zu tun. Denn Leichtkraftfahrzeuge dürfen nicht mehr als 350 Kilogramm wiegen und auch nicht schneller als 45 km/h fahren. Europaweit werden sie überwiegend von älteren Personen benutzt. Dabei sind die Führerscheinanforderungen in den verschiedenen Ländern sehr unterschiedlich und meist sehr niedrig. In Deutschland sind diese Fahrzeuge für die Zielgruppe der Jugendlichen ab 16 Jahren momentan weniger interessant – nicht zuletzt wegen des hohen Neupreises von zum Teil deutlich über 10.000 Euro und den nicht zu vernachlässigenden Kosten für die Führerscheinausbildung der Klasse S.

Quelle:
www.unfallforschung-der-versicherer.de/Unfallforschung/FS/Lkfz/lkfz_crash.htm

von Karl-Heinz Jurkiewicz - am 15.02.2008 19:52
Hallo

Diese Pauschalierung halte ich schlicht für Blödsinn, man kann ein Fahrzeug mit 350Kg gewicht genauso sicher bauen wie mit 1000 kg wenn man die eingefahrenen Konstruktionswege verläßt.

Würde man Chrashtests als Zulassungsvorraussetzung verbindlich festlegen dann würden plötzlich alle Leichtfahrzeuge diese bestehen auch wenn die Gewichtsbeschränkung bleibt.

Oder haltet ihr einen Formel 1 Wagen für unsicher da er leicht gebaut ist.

Gruß

Roman

von R.M - am 15.02.2008 20:06
Nachtrag in eigener Sache:

[www.ecologicactions.org]

Man beachte:

Girasole - 3 CV
Li-Ion 48 V sécurisée (phosphate)
autonomie à la vitesse maximale 120 km environ

Gruß
Karl-Heinz

von Karl-Heinz Jurkiewicz - am 15.02.2008 20:45
Kann es sein das die Agence de l'Environnement et de la Maîtrise de l'Energie in Frankreich 2000 Euro dazu gibt?

von Karl-Heinz Jurkiewicz - am 15.02.2008 21:07
Hallo Zusammen,

Gewicht hilft bei einem Unfall mit einem anderen Fahrzeug. Aus dieser Sicht müsste man einen Panzer fahren, da das dem Fahrer Vorteil bringt.

Bei einem Aufprall auf ein massives Hindernis ist Gewicht hinderlich. Die Crashtestes von einem Geländewagen, der sich "zusammen gefaltet hat" sind mir noch gut vor Augen.

Fa. www.Horlacher.ch ein Spezialist in Kunststofftechnik hat schon vor vielen Jahren gezeigt, wie sicher man ein Leichtfahrzeug bauen kann. Es gab damals Crashtests von einem Horlacher Elektrofahrzeug gegen einen Audi der beindruckend ausgefallen sind. Nicht zuletzt hat man beim SMART ein erstklassiges Beispiel wie sicher man kleine Fahrzeuge bauen kann.

Es wird also Zeit dass man nicht nur beim Motor "downsizing" betreibt, sonder auch beim Fahrzeuggewicht. Die Industrie ist unter dem Druck der Verbauchsminderung auf dem Weg. "Der nächste Golf" wird leichter war heute zu lesen, währende sich bisher das Fahrzeuggewicht kontinuierlich nach oben bewegt hatte.

Unsere Leichtfahrzeuge bewegen sich meistens in einem niedrigeren Geschwindigkeitsbereich, so dass grundsätzlich die sich bewegenden Energien kleiner sind.

Unsere Leichtfahrzeuge sind leider nicht "sicher", aber es ist grundsätzlich möglich vergleichsweise sichere Leichtfahrzeuge zu bauen.

Ralf Wagner
webmaster




von Ralf Wagner - am 15.02.2008 22:08

Re: Leichtkraftfahrzeug vom feinsten

Auf der Suche nach einem brauchbaren Untersatz welcher 4 Räder hat und man bei Bedarf
auf Elektroantrieb umbauen kann habe ich mir mal wieder ein neues Spielzeug zugelegt.
Auf dem Markt gibt es ja eine Menge potthässliche Fahrzeuge, den hier finde ich ganz ansprechend.

Es ist ein Aixam 500 der Luxus Klasse.
500ccm Diesel mit 9,5 kw und Zulassung auf 75 km/h für 4 Personen (langer Radstand)
Also kein so lahmer 45 km/h Kriecher.



Das Ding ist fast neu, und hat nur 5200 km drauf.
Also eine super Grundsubstanz zum Umbau. Werde aber erstmal per Diesel unterwegs sein.
Verbrauch 3,5l / 100km sind erträglich und der Motor ist schallgedämmt.

OK, den Sicherheitstest vergesse ich mal lieber. Vorsichtig fahren ist die halbe Miete.
Zum Trost, mit einem Motorrad ist man ja auch nicht sicherer.

Grüße
Claus

von Claus. - am 17.02.2008 15:08

Re: Leichtkraftfahrzeug vom feinsten

Hallo

Bei 75 km/h Höchstgeschwindigkeit ist das Teil ein normaler PKW und ein Chrashtest ist vorgeschrieben, oder wird das Teil mit Einzelzulassung verkauft.

Gruß

Roman


von R.M - am 17.02.2008 15:28
Da ich mir das Teil in Österreich gebraucht gekauft habe werden die Papiere in Deutschland nicht anerkannt.
Das zum Thema EU. Ich musste ein Gutachten beim TÜV erstellen lassen zur Umschreibung der Papiere. (125 Euro)
Zugelassen wird das Fahrzeug mit normalem Nummernschild als "4-Räder.KFZ Z.Pers-Bef."
Auf gut deutsch, Zulassung als "4-Räder-KFZ zur Personenbeförderung"
"leichtes vierrädriges Kraftfahrzeug zur Personenbeförderung bis 400 kg Leergewicht und 15 kW (überwiegende Einstufung)"

Grüße
Claus

von Claus. - am 17.02.2008 16:34
Hallo Claus,
Eigendlich sollte Aixam eine EG Zulassung haben ?
Das sind doch die "Franzosen"
[www.aixam.com]

Wenn es eine EG-Zulassung giebt sind doch der "Deutschen"verpflichtet die Zulassung anzuerkennen ?

Bernd M

von Bernd_M - am 17.02.2008 21:45
Hallo Bernd,

die Zulassung ist kein Problem (hoffe ich doch).
Beim TÜV gab es keine Probleme da ja eine Zulassung als "4-Rädriges KFZ zur Personenbeförderung" in der Deutschen Zulassungsbestimmungen vorhanden ist. Die Papiere habe ich schon.
Ich muss noch auf die Zulassungsstelle in München gehen und mir den Fahrzeugbrief ausstellen lassen.
Hier habe ich schon öfters ein Fiasko erlebt. Leider kennen die hier das Gesetzbuch mit allen Kommas auswendig.
Wenn es eine EG-Zulassung für ein Fahrzeug gibt muss es bei uns auch zugelassen werden.
Darum heißt es ja EU-Zulassung.
OK, die TÜV Prüfer haben auch etwas erstaunt geschaut als ich mit dem Ding vorfuhr.

Es haben allerdings nicht alle Fahrzeuge ein EU Zulassung. Die Hersteller machen in manchen Ländern nur Einzelabnahmen da eine EU-Zulassung zu teuer für die Stückzahlen ist.
Ich habe auch schon bei manchen Fahrzeugen eindeutig illegale Zulassungen gesehen.
Wenn TÜV und Zulassungsstelle keine Ahnung haben kommt so was schon mal vor.

Grüße
Claus





von Claus. - am 18.02.2008 11:30
Ich hatte schon mal was zu dem Thema geschrieben. Hier nochmals aufgewärmt:

Sicherheit im LEM (Grundsatzthema)

Viele Leute behaupten, Leicht-Elektro-Mobile (LEM) seien nicht besonders sicher. Oft wird die angeblich mangelnde Sicherheit als Argument gegen die LEM eingesetzt. Um dieses Argument zu entkräften, möchte ich einmal erläutern, was Sicherheit bei Kraftfahrzeugen überhaupt bedeutet.

Die Automobilindustrie unterscheidet nach AKTIVER und PASSIVER Sicherheit. Passiv heisst, wenn ein Unfall nicht vermieden werden konnte, sollen die (Personen- und Sach-) Schäden minimiert werden. Aktive Sicherheit bedeutet, es soll möglichst gar kein Unfall stattfinden.

Aktive Sicherheitselemente sind zum Beispiel gute Bremsen, Anti-Blockier-Systeme (ABS), präzise Lenkung oder elektronische Fahrstabilitätssysteme (ESP). Das diese Systeme durchaus auch den gegenteiligen Effekt haben können, beweist der "Fall" ABS. Nach der Markteinführung der Systeme sagten sich die Versicherungskonzerne: Das ABS macht die Fahrzeuge sicherer, also stufen wir sie in einen günstigeren Versicherungstarif. Nach wenigen Jahren wurden diese Vergünstigungen wieder abgeschafft. Was war passiert? Nun, die Autofahrer sagten sich: Ich habe ja ABS, mir kann ja nichts passieren. Und so standen den durch ABS verhinderten Unfällen plötzlich neue Unfälle entgegen, die durch Fehleinschätzungen oder technische Defekte des ABS verursacht worden waren, da sich die Fahrer ohne ABS niemals in diese Situationen begeben hätten. Dieses Schicksal ereilt viele aktive Sicherheitselemente, die von den Fahrern anstatt in Sicherheit in mehr Geschwindigkeit umgesetzt werden. Das wesentliche aktive Sicherheitselement, welches JEDES LEM SERIENMÄSSIG UND OHNE AUFPREIS besitzt, wird hingegen nicht einmal erwähnt: ANGEMESSENE GESCHWINDIGKEIT. Beim E-Mobil sehe ich jedesmal, wenn ich das "Gas"-Pedal voll durchtrete, wie sich das auf meine Reichweite und damit auch auf den Gesamt-Energieverbrauch und die Kilometerkosten auswirkt. Wenn ich anschliessend wieder nur 10 Sekunden länger vor der nächsten roten Ampel herumstehe, sehe ich ein, dass die "Bleifuss"-Methode nichts bringt. Diesen Psychologischen Effekt sehe ich als ein weiteres aktives Sicherheitselement: Den Elektromobilisten fehlt eben einfach der Raser-Anteil.

Passive Sicherheitselemente sind beispielsweise grosse Knautschzone, Seitenaufprallschutz, Airbags und Gurte. Dabei werden aber meistens nur die Insassen des eigenen Fahrzeuges berücksichtigt (Panzer-Gedanke). Diese Überlegungen bezeichne ich als EGOISTISCHES SICHERHEITSKONZEPT. Um mein ALTRUISTISCHES SICHERHEITSKONZEPT zu erklären, verwende ich gern folgendes Beispiel, um "Normale" Autofahrer zu überzeugen:

Sie biegen aus einer Hofeinfahrt nach links auf eine Strasse ein und übersehen dabei ein sich von links mit überhöhter Geschwindigkeit näherndes Fahrzeug, welches Ihnen nach kurzem Bremsmanöver mit ca. 30 km/h in die linke Seite kracht. Im Beispiel 1 fahren Sie einen Mittelklassewagen mit allen nachrüstbaren Sicherheitselementen. Beispiel 1a: Ihr Unfallgegner fährt den selben Fahrzeugtyp. Beispiel 1b: Ihr Unfallgegner fährt ein Leicht-Elektromobil mit 400kg zulässigem Gesamtgewicht. In welchem Beispiel schätzen Sie die Sach- und Personenschäden am geringsten ein? - (kurze Denkpause) - Beispiel 2a und 2b: Die selben Unfallgegner wie in den vorangegangenen Beispielen. Einziger Unterschied: SIE sind in beiden Fällen ein RADFAHRER! - (längere Denkpause) - Anschliessend erörtere ich noch kurz, welchen Effekt die Schadenssummen auf die Versicherungsbeiträge haben. Das wirkt meistens!

Wenn ich dann noch bedenke, wie sehr sich die Paranoia der Autofahrer auf den Erfindungsreichtum der Konstrukteure ausgwirkt hat (Siehe Smart: Klein UND Sicher) und das sich die meisten Sicherheitselemente auch ins LEM einbauen lassen, dann denke ich, das ich mit meinem TWIKE eines der sichersten Fahrzeuge auf Europas Strassen besitze. Das Ding hat noch nicht einmal eine Lenksäule, an der ich mir die Rippen brechen könnte!

von Natascha Schlüter - am 19.04.2008 23:53
Moin Natasche,

wenn ich mich nicht allzusehr täusche soll einmal ein Autoingenieur gefordert haben das im Armaturenbrett und dem Lenkrad Messer gepflanzt wreden sollten, denn dann würden die Fahrer plötzlich sehr sehr vorsichtig fahren.

Denk blos an die Reifenindustrie mit Ihrer Sicherheitswerbung: Wir Bremsen das schlechte Wetter aus. Das ist doch glatt Anstifftung zu Körperverletzung mit Todesfolgen.

In den Bergen sollte niemnand Sicherheitsgurte anschnallen, denn wenn einer den Berg runterrutscht ist es eh zu spät, mit oder ohne Gurt. Bleibt das Fahrzeug allerdings hängen, dann hängt auch der Insasse und das so stark, das er den Gurt nicht lösen kann.

Ach da gibt es ewig viele Beispiel.

von ZINNEKE - am 20.04.2008 08:45
Ich hatte mal waehrend einer meiner vielen Fahrsicherheitstrainings das Vergnuegen, in einem Ueberschlagsimulator das Loesen eines Gurtes unter Belastung zu trainieren. Wenn man weiss, wies geht (Abstemmen der Fuesse gegen das Amaturenbrett, Loesen der Spannung im Gurt..), ist es Kinderleicht. Gurtmesser sind prinzipiell auch praktisch, obwohl ich noch nie gesehen hab, dass ein Fahrzeuginsasse das Ding in besagtem Fall auch benutzt haette.

von Sascha Meyer - am 20.04.2008 09:12
Hallo Sascha

Dein Überschlagsimulator in Ehren - aber bricht dieser einem auch ein Bein und beide Arme? So siehst Du nämlich aus, nachdem du mit dem Auto 150m den Hügel runtergekuller bist. Und dann möchte ich dich aussteigen sehen. Wenn deine Taktik dann immer noch funktioniert, dann kauf ich dir Glatt einen Rollsroyce mit Elektroantieb!

von Oli A. - am 20.04.2008 10:15
Jaaaneee, meine Taktik (eigentlich iss das ja gar nicht meine, naja, egal) funktioklappert natuerlich nur, wenn man bei nem Ueberschlag nahezu unverletzt ist. Sowas gibts, iss aber natuerlich nicht die Regel. Jetzt ueberleg ich grad, wie ich mir ein Bein und beide Arme brechen lass, damit ich an den Elektro-Rollce rankomm.

von Sascha Meyer - am 20.04.2008 10:25
Zitat
Sascha Meyer
Jaaaneee, meine Taktik (eigentlich iss das ja gar nicht meine, naja, egal) funktioklappert natuerlich nur, wenn man bei nem Ueberschlag nahezu unverletzt ist. Sowas gibts, iss aber natuerlich nicht die Regel. Jetzt ueberleg ich grad, wie ich mir ein Bein und beide Arme brechen lass, damit ich an den Elektro-Rollce rankomm.

Gruesse aus dem Saarland, Sascha


Heh, bitte keine Selbstverstümmelung! Das ist nicht mal ein E-Rolli-Rolli wert. Überleg mal wieviel der wiegt und wie hoch dementsprechend die Rechnung für Strom und Batterieabnutzung wird. Einigt Euch lieber vorher auf ein Seriell-Hybrid-Wohnmobil, das wäre eine wesentlich bessere Investition...

von Natascha Schlüter - am 20.04.2008 20:57
Zitat
Rainer Partikel
In den Bergen sollte niemnand Sicherheitsgurte anschnallen, denn wenn einer den Berg runterrutscht ist es eh zu spät, mit oder ohne Gurt. Bleibt das Fahrzeug allerdings hängen, dann hängt auch der Insasse und das so stark, das er den Gurt nicht lösen kann.

hallo rainer:mad:
mit so einer rund-um falschen aussage kann und will ich nicht leben!
bei uns hier sterben die leute mit solchen gedanken langsam aus, da sie die unfälle nicht überleben.
da sie fast alle durch ihr eigenes fahrzeug erschlagen oder erdrückt werden.
im fahrzeug ist man immer noch am sichersten aufgehoben
Zitat

Ach da gibt es ewig viele Beispiel.

jaja und auch die sterben aus - oder:confused:

es gibt wirklich ganz-ganz-ganz wenige leute die ihr fahrzeug "aufgeben" können und dadurch mit prellungen ausgestiegen sind.
also ich kann mir ein austeigen aus einem twike oder einem el nicht vorstellen, selbst bei einem nacket oder einem cabrio.

von weiss - am 21.04.2008 06:21
Ja, da geb ich dir recht. Ich erlebe diese Maerchen von wegen "ich kenn einen, der waere nicht mehr am Leben, wenn er angeschnallt gewesen waere", staendig. Das sind urban legends.

von Sascha Meyer - am 21.04.2008 06:35
Nö Natascha

So billig lass ich mich nicht abspeisen. Ich biete nen Rolli-Rolli mit Brennstoffzelle und Li-Ion Booster. Rollce Royce ist aus Kohlestoff-Verbundfaser, wiegt gegenüber dem Original mit 2.3 Tonnen, nur knappe 980kg - leer. Wenn Du willst gibts den auch in FSC (Full Solar Carosserie), also komplett mit Solarzellen übersäht...
Er ist mondtauglich (man weiss ja nie wie lange Solarstrom noch steuerfrei zu haben ist auf der Erde), und bringt 180kW Motorleistung :D

Manno Natascha, will doch Sascha sehen! :p

von Oli A. - am 21.04.2008 19:24
Zitat
Sascha Meyer
...
Ich erlebe diese Maerchen von wegen "ich kenn einen, der waere nicht mehr am Leben, wenn er angeschnallt gewesen waere", staendig. Das sind urban legends.

Gruesse aus dem Saarland, Sascha



Du kennst mich? ;-)

Im Ernst, 1983 ist mir ein Reisebus mit 100km/h in die Fahrertür meines Mini Coopers ( der Englische ) gerauscht. Wäre ich angeschnallt gewesen, würde ich das hier nicht mehr schreiben können. Ich hing aus dem hinteren Seitenfenster und die Fahrertür wurde bis auf die Beifahrerseite gedrückt. Mit Gurt hätte ich dazwischen gesteckt...

Bei Frontalaufprall siehts da natürlich anders aus.
Olaf, aka Urban Legend :D



von Max E. - am 21.04.2008 20:32
Selbstverdingbums mag es bei der Masse an unangeschnallten Fahrern solche geben, die einen Unfall nahezu unverletzt ueberstehen. Vielleicht auch aufgrund ihrer Unangeschnalltheit. Ich versichere dir aber, dass sich viele auserhalb ihres PKW´s finden lassen, die ihren Exitus im Auto nicht erlebt haetten. Oder heisst das hier erstorben? Naja. Die Angst vor dem Sicherheitsgurt ist doch eher unbegruendet. Ja, es kommt wohl in manch seltenen Konstrukten vor, dass ein nicht angeschnallter einem Ereignis gesuender entfleucht, aber das kann nicht als Grundlage einer Ablehnung der Anschnallpflicht genuegen..
Ich beglueckwuensche dich selbstverstaendlich zu deinem second Life seit 83. Solche Ereignisse praegen. Machst du seither was anders? Schnallst du dich an? Ich mein, wenn nicht wuerd ichs verstehen, auch, wenn es nicht die Regel sein sollte.

Es gibt uebrigens die Moeglichkeit, sich via Ausnahmegenemigung von der Anschnallpflicht befreien zu lassen. Medizinische Gruende..

von Sascha Meyer - am 22.04.2008 05:20
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