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Elektromobil fahren lohnt sich nicht ?

Startbeitrag von Claus. am 15.06.2008 16:16

Elektromobil fahren lohnt sich nicht ?

ich habe mal gerechnet (siehe Tabelle unten) wie ich am günstigsten in die Arbeit komme.
46 km muß ich jeden Tag zurücklegen.

Wenn ich mein unwirtschaftlichstes Fahrzeug nehme (Ford Mondeo) welcher 8,5 Liter schluckt
kommt ein maximale Einsparung im Vergleich zum Elektromobil von 1430 Euro im Jahr heraus.
(Gerechnet Energiekosten für 220 Arbeitstage + Steuer + Versicherungen fürs Jahr, bei einer Fahrleistung von 10120 km)

Das heißt, ich kann mir einen Akkusatz für 1430 Euro und 10120km im Jahr leisten.
Dann fahre ich immer noch gleich teuer wie meine teuerste Benzinkutsche.
z.B. Twike Lipo Akku 11000 Euro / 1430 Euro = 7,69 Jahre oder 77846 km Laufleistung.
Vielleicht beim City-El sieht es besser aus, aber nur wenn die Akkus halten.
Ich denke da wird es eng !

Mit meinem Aixam 500 (Microcar mit 75 km/h Zulassung, 500ccm Diesel, 9,5kw) fahre ich zur Zeit unschlagbar günstig.
Blöderweise ohne Russfilter.

Habe ich da was übersehen bei meiner Kalkulation ? (außer dem Öko Gedanken, welcher sich nicht mit Geld aufrechen lässt)



Antworten:

Hallo

Rechne doch beim EL einfach 3600¤ für 36V nicd und 100000km Lebensdauer des Akkusatzes, das ist praxisgerecht für neue Nicds, dann noch alle 10000km neue Reifen, alle 15000 neue Bremsbeläge und nach 50000 neue Felgen, Kohlen alle 30000, Blattfedern alle 10000 un nur mal die Verschleißteile zu nennen, Mikroschalter und so Kleinkram hab ich nicht aufgeführt.


Gruß

Roman

von R.M - am 15.06.2008 17:06
Hallo Claus,

die Rechnung ist ein guter Anfang, aber wie Roman schon schrieb, es fehlt noch was bei allen Fahrzeugen.

Man muss "Lebenszykluskosten" rechnen für jedes Fahrzeug um es objektiv zu machen. Beim Blei city el schlagen die Batteriekosten dann meistens so hoch wie die Energiekosten auf....

Was kostet das Fahrzeug über die Lebensdauer geteilt durch gefahrene KM. Meine Kosten lagen bei knapp 20 Cent/km beim city el bei 5000km/a. Beim Zafira bei rund 43 Cent / km und beim guten Stern etwas über 70 Cent / km.


Wenn das Thema durch ist, kann man die Rechnung noch erweitern um das Thema ÖPNV und Fahrzeit.

Ich habe mal gerechnet was ich mit dem ÖPNV an Zeit und Geld brauche. Dazu kann man den eigenen Nettolohn mal ins Verhälntnis zur Fahrzeit stellen. > Thema spare ich die Mehrkosten des Autos durch mögliche längere Arbeitszeit ein?

Grüße
Ralf



von Ralf Wagner - am 15.06.2008 18:44
Hallo,

Ich will es ja nicht mit der Berechnung übertreiben.
Verschleißteile oder defekte kann ich ja nicht im voraus mit einrechnen da ich nicht weiß was wirklich kaputt geht bzw. wann. "Lebenszyklus" für Fahrzeug und Akkus sind im Vorfeld auch nicht bekannt.
Meine letzte Blechkiste habe ich 18 Jahre ohne defekte gefahren (außer Verschleißteile).

Ich wollte hier nur die Betriebskosten aufrechnen welche ich hier und sofort erfassen kann.
Fahrzeug Preise sind nicht berücksichtigt da vorhanden. (Geld ist abgeschrieben)
Man kann sich alles schönrechnen aber ich komme immer mehr zur Erkenntnis, das sich eMobil fahren zum Geld sparen eigentlich nicht lohnt (oder nur sehr bedingt) .


von Claus. - am 16.06.2008 07:13
Hallo,

habe die öffentliche Verkehrsmittel des MVV jetzt mit berechnet.
Unschlagbar günstig wer viel, viel Zeit hat. (ich nicht)
Da kann ich pro Tag locker eine Stunde länger arbeiten (220 Stunden im Jahr / 8 = 27 Tage)
27 Tage im Jahr kann ich was anderes machen als in den unpünktlichen und vollen öffentlichen Verkehrsmittel zu sitzen. Also auch keine wirkliche Alternative.

Zeitdifferenz von Auto zu eMobil oder Mircocar ist zu verkraften, 20 min mehr pro Tag.
(Auto kann ich Autobahn fahren, Rest lieber Landstraße)

von Claus. - am 16.06.2008 07:58
Hallo Claus.

Deine Berechnungen in allen Ehren, aber so wirst Du nicht auf einen "Grünen Zweig" kommen.
Du kannst zwar versuchen immer wieder neue Faktoren hinzu zu nehmen, aber damit machst Du auch immer neue Fragen auf.

Beschränke Dich auf das, was fakt ist: Die momentanen Kosten, um von A nach B zu kommen.

Feste Kosten, wie Versicherung und Steuern können, sollten aber nicht berechnet werden.

Verschleißteile und Unvorhersehbarkeiten sind ehr mit Formeln der Chaostherorie zu berechnen, und ich nehme an, keiner der hier Anwesenden, ist mit dieser Art der Abstraktion vertraut.

Ich sehe es mit den Worten eines Forumbeitrages:

Mein Feierabend beginnt, wenn ich ins "Auto" einsteige.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 16.06.2008 08:05
Zitat
inoculator
Deine Berechnungen in allen Ehren, aber so wirst Du nicht auf einen "Grünen Zweig" kommen.
Du kannst zwar versuchen immer wieder neue Faktoren hinzu zu nehmen, aber damit machst Du auch immer neue Fragen auf.
Beschränke Dich auf das, was fakt ist: Die momentanen Kosten, um von A nach B zu kommen.
Feste Kosten, wie Versicherung und Steuern können, sollten aber nicht berechnet werden.
Verschleißteile und Unvorhersehbarkeiten sind ehr mit Formeln der Chaostherorie zu berechnen, und ich nehme an, keiner der hier Anwesenden, ist mit dieser Art der Abstraktion vertraut.


Na na, ich plädiere dafür, die vorhandenen Erfahrungen zu nutzen. Warum was annehmen und rechnen, was nicht bekannt ist, wo wir - oder jedenfalls einige von uns - seit vielen Jahren E-Mobil fahren und daher ganz konkrete Zahlen haben (sollten). Leider habe ich momentan zu viel anderes um die Ohren, so dass ich nicht zu einer Berechnung und Darstellung meiner eigenen Erfahrungen komme (19 Jahre City_El, und jetzt 6 Jahre Citroen AXelectrique sowie parallel dazu 6 Jahre Pöl-VW).

Aus dem Bauch heraus würde ich jedoch immer wieder Elektroautos fahren und tue es ja sowieso. Nicht allein aus finanziellen Gründen. Es gibt allerdings einige andere Gesichtspunkte neben den reinen Kostenfragen:
1. Der Service muss besser werden. Für die meisten E-Fahrzeuge ist der Service schlicht fast nicht vorhanden (Citroen, Peugeot und Renault, sowie auch Kewet und Co sowie - leider auch für den CityEl).
2. Die Fahrzeuge - und ich meine wirklich alltagstaugliche - sollte es mal in Stückzahlen zu kaufen geben.

Solange diese beiden Punkte nicht zufriedenstellend gelöst sind, können wir lange rechnen und rechnen. Es wird einfach keine nennenswerten Stückzahlen geben, die E-Fahrzeuge werden ein Nischendasein führen (was die Anzahlen angeht).

In den USA haben laut letzten Meldungen die Hybridfahrzeuge im April einen Anteil von 3% bei den Neuwagenverkäufen erreicht. Super, es kommt was in Bewegung. Hätten wir das schon seit Jahren, und daher einen Bestand von 3%, dann hätten wir hochgerechnet in Deutschland rund 1,2 Millionen Hybridfahrzeuge. Also Fahrzeuge, die einen Elektromotor auch für den Antrieb nutzen, wenn auch nur teilweise (und nicht nur als Anlasser, Lüfter, Scheibenwischer und so).

Und dann das Beispiel TWIKE: Sehr teuer, aber es funktioniert, und es gibt auch einen Service. Die Nachfrage ist höher als das Angebot, und auch gebrauchte sind nicht gerade billig. Lieferzeit für Neufahrzeuge zur Zeit über 6 Monate. Das Beispiel läßt hoffen und sollte andere Anbieter nachdenklich stimmen.

Lohnen oder nicht, diese Frage wird jeder für sich selbst beantworten müssen. Es liegt in der Natur des Wortes "Auto", das aus dem Griechischen stammt und "Selbst" bedeutet. Und viele Anwender, die von A nach B kommen wollen, womit z.B. "Arbeit" und "Bett" gemeint sein könnte, also der regelmäßige und gut bekannt Weg zur Arbeit und zurück, nehmen dafür gerne ein preisgünstiges kleines E-Mobil. Die festen Kosten und die Verbrauchskosten sind deutlich niedriger als bei Verbrennern, und wenn das Fahrzeug gut genug für den Einsatzfall ist, dann "rechnet" sich das auch. Vor allen Dingen, wenn es ein Verbrenner-Fahrzeug in der Familie ersetzen kann. Allerdings sind wir wieder bei den bekannten neuralgischen Punkten: Es muss funktionieren, und es muss ein Service vorhanden sein. Sonst bleibt es ein Nischenfahrzeug für einige wenige Hobbyfahrer und Freaks, die sich im Zweifelsfalle selber helfen können. Die diskutieren dann hier in den Elweb-Foren ihre Erfahrungen, Erfolge und Misserfolge. Interessenten und Normalverbraucher könnten diese Diskussionen hier sehr wohl abschrecken.

Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 16.06.2008 08:30
Hallo Roland,

keine Angst, ich fahre weiter eMobil, einfach weil es Spaß macht und ich gerne bastel.
Im Prinzip kann man gar nicht ein eMobil mit einem Auto vergleichen. Ist ja was ganz anderes.

Mir ging es nur mal ungefähr zu berechnen wie viel ein Akku kosten darf bzw. wann er sich amortisiert hat.
Nur wer immer mit dem Argument kommt eMobil fahren sei so so billig der belügt sich selbst.
Fakt ist immer, der Preis und die Lebensdauer der Akkus, und die werden einfach nicht billiger.....




von Claus. - am 16.06.2008 11:13
Hallo Claus,
wenn ich der Einfachheit halber mal den Renault Express hernehme und sage alle Kosten sind gleich außer dem Benzin/Strompreis dann folgt:
Benziner 10L (mindestens im städtischen Kurzstreckenbetrieb) =15Euro
Stromer 25KW (höchstens bei Vollbeadung und städtischen Kurzstreckenbetrieb) =5Euro
Macht 10Euro auf 100Km (und über eine angesetzte Lebensdauer von 100.000Km)
10.000Euro auf 100.000Km.
Also kann ich ganz grob gesagt nach 100.000km die Batterien ersetzen und habe noch etwas über.

Da aber die Kosten für Versicherung/Steuer/Wartung/Verschleißteile eher niedriger sind spare ich über die 100.000Km. Da wir unsere Benziner nach 80-120TKm in ca 12-14Jahren Stadtverkehr verschrotten lassen können; könnte ich die 10.000Euro in der Anschaffung drauflegen und habe dann immer noch die eingesparten "laufenden Kosten" und mein Ökoherz schlägt ruhiger.
Also Elektro rechnet sich schon.


Gruß
Alfons.

von Alfons Heck - am 16.06.2008 12:14
Hallo Alfons,

wie gesagt, es hängt alles an der Lebensdauer der Akkus.
Was ist wenn Du keine 100000km sondern nur 50000km schaffst ?
Blöderweise weiß man das erst hinterher.

Beim Twike mit Lipo Akkus muß ich über 77000km fahren und bis jetzt gibt es kein Fahrzeug welches so weit gefahren ist. (Lipo Twike gibt es noch nicht so lange)

CityCom gibt jetzt eine Garantie mit 15000km auf Bleiakkus damit es sich schöner rechnet.
Ich denke da werden viele Reklamationen auf die zukommen.

Deshalb denke ich wenn man eMobil fährt, fährt man einfach und schreibt die Kosten einfach mal ab.
Wenn es sich dann positiv im Geldbeutel auswirkt, Glück gehabt.
Wenn nicht bleibt der Öko Gedanke.



von Claus. - am 17.06.2008 10:46
Verstehe die Rechnung nicht.

Blei 36V - 600¤ ????km
Messmer 36V - 750¤ 12.000km
Saft 100Ah 36V - 2.100¤ 100.000km

Also lohnen sich die Saft 100Ah schon ab 36.000km bzw. 3x Messmer.

Oder halten die Messmer noch länger?

Habe ich mich jetzt verrechnet?

LG
Teri

von Teri - am 17.06.2008 11:21
Zitat
Claus.
wie gesagt, es hängt alles an der Lebensdauer der Akkus.
Was ist wenn Du keine 100000km sondern nur 50000km schaffst ?

Pech gehabt - ein Opfer der statistischen Streuung. Im Normalfall sollen die Saft-NICD jedenfalls mindestens 100TKm (mit 80% Kapazität) halten. Wie eben auch ein Benzinmotor oder eine Glühbirne (und alles) eine mittlere Lebensdauer hat.


Zitat
Claus.
CityCom gibt jetzt eine Garantie mit 15000km auf Bleiakkus damit ..Ich denke da werden viele Reklamationen auf die zukommen.

Wenn es wirklich eine Garantie ist muß CityCom ja alle Akkus die die vorher die garantierten Werte nicht mehr erreichen ersetzen. Mutig mutig.
So wie ich es einschätze wird dann im Einzelfall versucht werden die Batteriebehandlung zu prüfen. Die Garantie dürfte ja an gewisse Vorgaben gebunden sein. Sprich alles (batterierelevante) am Fahrzeug ist original und alle Wartungen und vorgeschriebenen Pflegehinweise wurden durchgeführt und das El zweckgebunden eingesetzt.
Ich kann ja auch nicht bei einem Autohersteller meinen defekten Motor nach einer Prais-Dakar zurückgeben, und mit dem Hinweis auf Garantie Ersatz fordern.


Bei den Batterien gibt es halt ein schönes Streitthema: Wann ist sie als defekt anzusehen. Da muß man halt die Daten genau fixieren. Im Prinzip hat man dasProblem auch bei jedem Benzin/Dieselmotor: die Leistung fällt ab bzw der Verbrauch steigt. Aber da interessiert das keine Sau:cool:

von Alfons Heck - am 17.06.2008 11:57
Hallo,

CC und Garantieleistungen ! :joke: :joke:
Auf dem Papier und der Webseite sieht das ganz toll aus. Seit Februar versuche ich nun bei CC meine Garantieansprüche durchzusetzen. Außer vollmundige Sprüche über Ersatzteile und Monteure die "selbstverständlich schnellstmöglich" geschickt werden läuft da garnichts! Bei den Akkus wird das nicht anders aussehen. Die vertragshändler von CC sollten sich schonmal warm anziehen.

Gruß,
Bolko

von bolkobienert - am 18.06.2008 08:47
Moin zusammen,

ich denke, daß man den direkten Vergleich nicht so einfach führen kann.
Es ist einfach zu viel von der Strecke und den Einsatzbedingungen abhängig.

Wir betreiben in der Familie zwei Elektroautos.

Das El wird als Alltagsauto mit einer täglichen Gesamtstrecke zwischen 5 und 15 km bei einer Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h (ausschließlich Stadtverkehr und die Gesamtstrecke sind immer mehrere Einzelfahrten) genutzt.
Ich rechne bei dieser Minimalbeanspruchung nicht mit technischen Ausfällen oder vorzeitigem Verschleiß.
Beim Verbrenner hatte ich ständig mit den Folgen des Kurzstreckenbetriebes zu tun und der Treibstoffverbrauch kommt beim ständigen "Kaltbetrieb" auch nicht annähernd an die 10 Liter auf 100 km.
12-15 Liter sind realistischer, obwohl das Auto auf Langstrecke mit 7-8 Litern zu fahren war.
Dazu kommt der erhöhte Motorölbedarf, Zündkerzen, ....
Das El sieht im Augenblick nach einer ziemlichen Einspaarung aus!

Den Kewet3 nutze ich als Malocheshuttle für täglich 44 km und bin bei knapp 7 kWh ab Steckdose.
(@Claus: Deine 15 kWh kommen also gut hin ;-)
Meine Strecke geht kurz über Land und dann durch Harburg (fast 30 Ampeln und grüne Welle bei 60km/h)
Meine Kostenkalkulation sieht ähnlich deiner (Claus) aus, ich hoffe allerdings auf eine größere Akkulebensdauer :-)
Die Batts, die ich momentan fahre, sind Gelis mit dem Herstellungsdatum 4.94!!!!
Über Zyklenzahl oder Laufleistung kann ich aber leider keine Angaben machen-hin sind sie trotzdem bald...
Beim Kewet kalkuliere ich momentan eher den Kostengleichstand, was für mich einen Sieg auf ganzer Linie bedeuten würde!

Bleiben eigentlich nur noch die Kosten für die Wartungsintervalle, Öl, Zündkerzen, hier mal ein neuer Auspuff mit 500 Euro, da mal ein Zahnriemen mit 700 Euro, was kostet eigentlich die ASU im Moment? ...

Ein Fahrzeitunterschied ist übrigens bei beiden Fahrzeugen nicht feststellbar.

@Claus - Benzin kostet übrigens nur 1,36 Euro... zumindest war das so, als ich das letzte mal den Wundersaft gekauft habe... ist noch nicht so lange her ;-)

@ nochmal Claus
kann es sein, daß du vergessen hast, die Schadenfreiheitsrabatte in den Versicherungen zu berücksichtigen?
Falls nicht, solltest du zumindest mit den E-Fahrzeugen die Versicherung wechseln!

@ und nochmal Claus
zu deinem Vorhaben mit dem Aixam auf die Autobahn zu gehen.
Aus meiner ErFAHRung mit meinem Hanomag AL28 kann ich sagen, daß Autobahn mit Tempo 80, selbst mit einem LKW mutig ist.
Unter 90 ist da kein Brummi mehr unterweg und die Sitten sind rauh geworden, auf dieser Piste!!
Mit einem Microcar bei 75km/h würde ich von einer BABnutzung ganz dringend abraten!

@ und nochmal Claus
falls du deinen Kewet abgeben willst, mein Nachbar hat nur 25 km täglich und liegt mir schon laufend in den Ohren...

Gruß
Christopher

von UriBli - am 18.06.2008 22:37
Hallo Christopher,

ich weiß, mit diesem Eintrag mache ich mir hier keine Freunde.
Aber man kann es rechnen wie man will, es wird schon knapp.

Da bin ich Deiner Meinung, ein direkter Vergleich ist eigentlich nicht möglich.
Deshalb habe ich mich nur am Verbrauch, Steuer und Versicherung gehalten.
Alles andere ist Spekulation.

--> Benzin kostet heute 1,56 Euro !!!! --> wenigstens schwankt der Strompreis nicht so schnell mit.
--> Schadenfreiheitsrabatte sind berücksichtigt
--> Aixam --> Autobahn, ich fahre nur eine Ausfahrt auf der Autobahn und da halte ich die Luft an.
--> Bis jetzt möchte ich meinen Kewet noch behalten und hoffe das ich bald wieder Zeit habe diesen fertig zu stellen.
Muß jetzt erst noch mein Twike verkaufen das ich wieder flüssig bin.


von Claus. - am 19.06.2008 08:07

Re: Elektromobil fahren mit Herrn Heeg

nur mal 'ne Frage an Alfons Heck

Stimmt es dass der Renault ueber den Herrn Heeg zu mieten ist?
siehe: [cgi.ebay.de]


Gruss
BdasB

von BdasB - am 19.06.2008 14:08
Zitat
Claus.
ich weiß, mit diesem Eintrag mache ich mir hier keine Freunde.

Ich denke, du machst dir sogar sehr viele Freunde!!
Schließlich führst du den Beweis, daß heute selbst der kleinste Verbrenner mittlerweile teurer ist, als ein "Oldtimer-E-Mobil".

Zitat
Claus.
--> Benzin kostet heute 1,56 Euro !!!!

Weiß ich doch - ich brauche aber doch Argumente, daß ich nicht mehr so als ganz frischer Frischling da stehe ;-)

Zitat
Claus.
--> Schadenfreiheitsrabatte sind berücksichtigt

Dann solltest du die Versicherungssummen alle auf die gleiche Klasse umrechnen.
Meine Versicherungen (El und Kewet) sind übrigens, trotz nagelneuer Versicherungsverträge, beide unter 100 Euro.

Zitat
Claus.
--> Bis jetzt möchte ich meinen Kewet noch behalten und hoffe das ich bald wieder Zeit habe diesen fertig zu stellen.

Verkauf doch das Kewet, dann hast du auch Geld.
Ich kenne jemanden, der die Zeit erübrigt, wenn er nicht ständig erklären muß, daß eine Kewetbeschaffung nicht so einfach ist ;-)

@BdasB
Nett gemachte PR-Idee!!!

Gruß aus Buxtehude
Christopher

von UriBli - am 19.06.2008 17:31

Re: Elektromobil fahren mit Herrn Heeg

Zitat
BdasB
Stimmt es dass der Renault ueber den Herrn Heeg zu mieten ist?

Ja.

Gruß
Alfons.

von Alfons Heck - am 20.06.2008 12:43

Ergebnis hängt von den Vergleichsbedingungen ab

Dieser Vergleich ist auf eine bestimmte momentan verfügbare Fahrzeuge eingeschränkt und deshalb nicht allgemein gültig.

Was ich in diesem Vergleich vermisse sind z.B. die Investitionskosten. Dadurch wird der Vergleich erheblich zugunsten der Elektrofahrzeuge geschönt. Wenn man schon keine Neufahrzeuge vergleichen kann dann könnte man zumindest den aktuellen Wert der zu vergleichenden Fahrzeuge nehmen und über eine bestimmte Nutzungsdauer abschreiben.

Für mich ist nach wie vor ein Vergleich nur aussagekräftig wenn auch alle bekannten Kosten enthalten sind. Und für den potentiellen Umsteiger der nicht so viel mit Technik am Hut hat ist es wichtig dass auch Neufahrzeuge zu den aktuell gültigen Marktpreisen verglichen werden.

Es macht z.B. wenig Sinn einen Ford Mondeo mit einem Verbrauch von 8,5 l mit einem City-El zu vergleichen. Dies sind keine vergleichbaren Fahrzeuge. Hier würde ich schon eher einen billigen Motorroller oder einen Elektroroller mit dem City-El vergleichen.

Und da Kleinfahrzeuge wie der Aixam im Vergleich zu günstigen und sparsamen Kleinwagen noch relativ teuer sind ( neu ca. 10.000 Euro) würde sich auch ein Vergleich mit Citröen C1 (7.000 ¤ neu) anbieten. Bei diesen Preisen haben dann neue Elektrofahrzeuge wie das CityEl und vor allem das Twike schon sehr große Probleme bei den Gesamtkosten pro Arbeitsweg mit zu halten.



von Emil - am 24.06.2008 07:58

Re: Ergebnis hängt von den Vergleichsbedingungen ab

Hallo Emil,

da du einen Vergleich mit dem von dir so angepriesenen C1 möchtest, empfehle ich dir das Studium dieses Links
Viel Spaß beim Fehler suchen.

Gruß
Heinz-Peter

von Heinz-Peter - am 24.06.2008 10:32

Re: Ergebnis hängt von den Vergleichsbedingungen ab

Zitat
Heinz-Peter
Viel Spaß beim Fehler suchen.


Das war leicht:
Ein C1 Citroen kostet derzeit neu ca. 7.000 Euro. Dies senkt die Kosten schon mal um ca. 5.000 Euro.

Übrigens würde ein Twike das mein Reichweitenanforderungen erfüllt und einigermaßen vergleichbarer Austattung neu mehr als 30.000 Euro kosten. Das sind weitere 6.000 Euro zugunsten des C1.

Hast Du noch schwerere Aufgaben?


von Emil - am 24.06.2008 11:19

Re: Ergebnis hängt von den Vergleichsbedingungen ab

Hmm

gibt es eigentlich für das Twike Wintereifen?

Den soweit ich der StVO entnehme ist das Fahren ohne Winterreifen
bei Winterlichen Straßenverhältnisen mit Bußgeld belegt und aus meiner
Beobachtung ist die Verkehrsdichte an Twikes schon von der Jahreszeit
abhängig, Winter höchstens eins am Tag Sommer bis zu 10, oder sind
das einfach alles Weicheier :rolleyes:


Grüße aus den Bergen Manfred

von Manfred aus ObB - am 24.06.2008 11:28

Re: Ergebnis hängt von den Vergleichsbedingungen ab

Man findet noch viele andere Fehler in der Berechnung:
1. Radwechsel kostet bei uns max. 20 Euro
2. AU fällt mit dem TÜV Terminen zusammen und ist nur 2 mal
3. Versicherung (Haftpflicht, Vollkasko) bei 30 % kostet mich derzeit knapp 220 Euro/Jahr
4. KFZ-Steuer ist 67 Euro/Jahr
5. Der Wertverlust von 7672 Euro bei einem Kaufpreis von 7.000 Euro ist zu hoch

Wenn man alle diese Kleinigkeiten aufrechnet kommt der C1 nochmal um ein paar Tausender günstiger weg.

Die Berechnung unter dem Link ist völlig unbrauchbar um der Beweis zu erbringen dass ein Twike günstiger ist als ein günstiger herkömmlicher Kleinwagen.


von Emil - am 24.06.2008 11:48
Hallo Manfred,
wenn ich mich nicht irre, interpretierst du die StVO gerade falsch. Bußgeld bezahlst du wenn du den Verkehr behinderst oder an einem Unfall beteiligt bist und festgestellt wird dass du nicht die erforderliche Winterausrüstung hattest. Das gilt übrigens auch für eingefrohrenes Scheibenwaschwasser und noch so ein paar andere Dinge.

Gruß,
Bolko

von bolkobienert - am 24.06.2008 11:54
Zitat
bolkobienert
Bußgeld bezahlst du wenn du den Verkehr behinderst ...


Das gilt ja für die meisten Elektrofahrzeuge ganzjährig. :D


von Emil - am 24.06.2008 11:57

Elektromobil fahren lohnt sich nicht ? im Winter ohne Winterreifen

Hallo Bolko

Du irrst in der Hinsicht das Du Winter als Jahreszeit definierst ich als Zustand
( Saukalt und der Schnee liegt 50 cm hoch ( darunter ist es ein milder Winter ) )

die StVO fast das in folgende Worte

"(3a) Bei Kraftfahrzeugen ist die Ausrüstung an die Wetterverhältnisse anzupassen. Hierzu gehören insbesondere eine geeignete Bereifung und Frostschutzmittel in der Scheibenwaschanlage. Wer ein kennzeichnungspflichtiges Fahrzeug mit gefährlichen Gütern führt, muss bei einer Sichtweite unter 50 m, bei Schneeglätte oder Glatteis jede Gefährdung anderer ausschließen und wenn nötig den nächsten geeigneten Platz zum Parken aufsuchen."

( aus [www.verkehrsportal.de] )

jetzt möcht ich den Schandi sehen der im vorbeigehen beim Parken sieht das mir das
Waschwasser eingefrohren ist, aber das da Sliks darauf sind könnt Er bei normalen Autos sehn,
gut Formmel 1 nicht die haben Heizdecken ;-)


Hallo Emil

ich kann aber öffters beobachten wie Twikes Womos überholen, ergo wär das Womo das Behinderer :p


Grüße aus den Bergen wo gerade der letzte Schnee schmilzt Manfred




p.s. zur Bußgeldhöhe [www.kfz-innung-mittelfranken.de]


von Manfred aus ObB - am 24.06.2008 12:16

Ein persönlicher Eindruck

Ich habe mir die Frage, ob sich der CityEl "lohnt", auch schon gestellt. Und seit 2 3/4 Jahren und 12600km die Kosten mitgeschrieben und mit unserem 6l Diesel/100km Ford Familienauto verglichen. Ob der Vergleich nun passend ist oder mit einem Roller oder sonstwas stattfinden sollte soll sich jeder für sich selbst überlegen. Für mich war der Vergleich jedenfalls naheliegend weil es meiner persönlichen Situation entsprach, und ich die Daten hatte.

Der Eindruck in Kürze:
1. Der Cityel ist finanziell günstiger, aber bei weitem nicht so günstig wie man es erwartet. Er bietet auch nicht den gleichen Mehrwert in Sachen Reichweite, Zuverlässigkeit, Sitzplätze, Winterfestigkeit und Bequemlichkeit. In Punkto Sicherheit sehe ich den CityEl persönlich sogar überlegen, und zwar weil er viel langsamer ist.

2. Der finanzielle Vorteil entsteht vorwiegend bei Steuern und Versicherung. Das eingesparte Benzin wird finanziell von den aufgebrauchten Batterien und dem Strom in Summe in etwa aufgezehrt (Die NiCd Fraktion vergisst an der Stelle gerne den Zeitwert des Geldes). Die Abschreibung ist klar zu Ungunsten des CityEl, für den Kaufpreis bekäme man problemlos was gutes gebrauchtes. Die Verschleißteile (Kette, Reifen, rostender Batteriekorb) und Investitionen in Infrastruktur (Elektrokabel in die Garage des Mietshauses, Meßgerät, Ladegerät zur Batteriepflege, Batterieheizung, Powercheq usw) summieren sich und drücken auf die Ersparnis. Ich denke, daß ein Verbrennerauto mit hoher Kilometerleistung kostenmässig pro Kilometer in die Region eines CityEl kommen kann. Der CityEl dürfte das Verbrennerauto aber bei niedrigen Kilometerleistungen schlagen, denn hier kommt es auf die niedrigen Fixkosten an. Wobei je nach Wahl des Vergleichsmodells auch hier der CityEl wegen der hohen Abschreibung Nachteile haben kann.

3. In Sachen Energieverbrauch und Umwelt ist der Vorteil des CityEl gegenüber einem Verbrenner (und erst recht Zweitaktern) dramatisch, der CityEl ist weit besser. Da sind geringerer Energieverbrauch, lokal Emissionsfrei, umweltfreundliche Stromerzeugung, leichteres Fahrzeug usw die Gründe für.

Für mich heissen die Argumente dafür, daß sich Elektroauto Fahren trotz aller Schwachpunkte lohnt, daher:
- Dramatisch besser in der Umweltbilanz.
- Erhebliche Einsparung an Energie, die nicht unbedingt von zwielichtigen Staaten geliefert werden muß.
- Trotzdem noch finanziell günstiger oder schlimmstenfalls ähnlich zu einem üblichen PKW
- Die "Freude am Fahren", völlig anders und viel intensiver als BMW das versteht.

Fritz

von Fritz Reichmann - am 24.06.2008 12:43

Zeitwert des Geldes

Ein systematischer Rechenfehler ist der fehlende Zeitwert des Geldes. Die rechnen alle ohne Inflation und Zinsen. Es ist einfach nicht das Gleiche, heute 22000¤ zu zahlen, oder heute 10000¤ und die folgenden 6 Jahre jeweils 2000¤. Das Geld kann angelegt werden, bzw es müssen keine Zinsen dafür gezahlt werden.

Anders gesagt: Kaufe ich einen Wagen für 10000¤ anstatt für 22000¤, kann ich die 12000¤ auf die Bank legen und bekomme bei angenommenen 5% dafür jährlich 600¤ (bzw muß diese nicht an Zinsen zahlen). Dafür kann ich schon mal einiges an Steuern und Versicherung oder Diesel zahlen.

Jetzt kann sich jeder über 5% Zinsen, Inflation und verschiedene Methoden der Geldanlage aufregen. Der systematische Rechenfehler zugunsten der Twikes bleibt jedoch erhalten.

Fritz

von Fritz Reichmann - am 24.06.2008 12:59

Re: Elektromobil fahren lohnt sich nicht ? im Winter ohne Winterreifen

Hallo

Außerdem gibts ja Winterreifen, sowohl fürs Twike als auch fürs EL.

Ob sich ein Fahrzeug lohnt oder nicht hängt ja auch von den persönlichen Gegebenheiten ab, ich fahr 95% meiner Jahreskilometerleistung alleine und Strecken unter 70 km, ein gebrauchtes EL und ein vernünftiger Akkusatz haben sich da nach 3 Jahren amortisiert.

Ein Twike ist eine andere Kategorie sowohl vom Anschaffungspreis als auch von den Unterhaltskosten, liegt das Teil nahe an den PSA Fahrzeugen.

Gruß

Roman

von R.M - am 24.06.2008 18:44

Re: Ein persönlicher Eindruck

Hallo

Deine Jahreskilometerleistung ist ja bescheiden, Ich war bei 1 Jahr bei 12000 km mit einem Akkusatz, jetzt mit Nicd werdens sicher über 20000 im Jahr, Und die Rechnung sieht im Moment für Nicd recht günstig aus, Preislich 2 bis 3 Bleiakkusätze gegen 1 Nicd Satz, Die Dinger haben sich also nach spätestens 3 Jahren rentiert, bei mir sogar noch ehr da ich kein Auto mit Verbrennungsmotor mehr brauche.

Gruß

Roman

von R.M - am 24.06.2008 18:51

Re: Elektromobil fahren lohnt sich nicht ? im Winter ohne Winterreifen

Hallo Roman


Ich hab bisher nur von Elwiterreifen gelesen und da auch das der Verbrauch doch merklich ansteigt,
kann also bei manchen ein Grund sein Sicherheit und Reichweite gegeneinader abzuwägen.

Und wenn ich Dein Anforderungen an das Fahrzeug seh, sehn die halt ganz anders aus als meine,
ich bräucht ein Auto das einen Hänger ziehen kann und so ist das man spontan länger Fahrten
machen kann, den nicht alle Ersatzteile sind in Ereichweite und manchmal ist es sehr brauhbar
aus Werksauflösungen Ersatzteile vorsorglich auszubauen, ist also nicht imer das bringt UPS billiger
weil UPS mag nur handlich Pakete und was Handlichkeit betrifft hab ich ganz andere Ansichten als UPS
ich find 1,5 Tonnen noch sehr handlich ;-)



Und das mir jetzt keiner mit den Tomi Engel seiner Altbilder Wiederaufarbeitungs PDF

[www.dgs.de]

Seite 20 bis 23 kommt der fehlt absolut die Reichweite abgeseh das man sie nicht wirklich
zu kaufen bekommt, übrings was die Quellen betrifft, ganz genau nimmt das der Tomi nicht

Seite 30 bis 31

wer aus der Quelle schöpft und die Bezugsquelle nicht nennt www.lupower.at nicht nennt,
der hat wohl was verpennt.

Übrings Verpennen wo ist der Bernd aus Düsseldorf ?

Ab Seite 52 geht's um

"Induktiv oder Konduktiv (Wire or Wireless)"

Grüße aus den ^v^v^v^ Manfred


von Manfred aus ObB - am 24.06.2008 19:55

Re: Elektromobil fahren lohnt sich nicht ? im Winter ohne Winterreifen

Hallo

Ich brauch natürlich ab und zu ein größeres Auto, kann mir aber für das was ein Verbrenner an Versicherung und Wertverlust hat, locker 50 Tage im Jahr einen Mietwagen leisten.

Und in Kombination mit der Bahn ist das zumindest bei meinen oft benötigten Verbindungen unschlagbar schnell und günstig.

Das mag natürlich bei jedem anders aussehen, aber ich empfehle jedem mal aufzuschreiben welche Strecken er fährt und mit wie vielen Personen.

Ich rüste das EL halt dann auch wintertauglich aus, die 20% Reichweitenverlust mit Winterreifen stören mich nicht wirklich, und jetzt kommt noch eine Standheizung rein dann sollte nichts mehr schief gehen

Gruß

Roman

von R.M - am 24.06.2008 20:12

Elektromobil fahren lohnt sich nicht kommt auf die Förderungen an.

So nach lagen warten, steht endlich mal ein Preis auf

[www.lupower.at]

"MOTOR
Verbrennung: Unijet Diesel (136 CV)
Elektro: 84 V / 16 kW

Abmessungen
Höhe Innenraum: 1545 mm
Radstand: 3000 mm


LADUNG
Mit Stromanschluss : 6 bis 8 Stunden
Nach 100 km im Dieselbetrieb können 25 km im Elektrobetrieb gefahren werden




Preis pro Einheit (Stück): 69 678.00 (inkl. 20 % MwSt.) "

( der Rest der Angaben ist mit Fehlern behaftet und das die Aukkus aus Blei sind in der Li-Version
und S und L das gleiche kosten, aber mir wurde am Telephon versproche das wird geändert)

69 678.00 ¤ als Firma kann man die Mwst rausrechnen so das der Kastenwagen auf
ca. 58.000 Netto kommt, nur der interessiert mich nicht so Prikelnd und zum Pritschenwagen
gibt's noch kein Internetpreis, also ans Telephon und im Gespräch frägt mich der Mann aus den
Lungau wie das eigentlich in Bayern oder BRD so mit der Förderung von E-autos für Firmen ist.


Ich darauf Förderung, wär froh wenns keine Behinderung gäbe, er drauf in Österreich 30%

[www.klimaaktiv.at]

"„De-minimis“-Projekte: max. 30 % der gesamten umweltrelevanten Investitionskosten.
Projekte über „de-minimis“: max. 30 % der umweltrelevanten Mehrinvestitionskosten (und allfällige Zuschläge), jedoch max. 30 % der gesamten umweltrelevanten Investitionskosten."

Bo ähj könnt einen der Neid fressen, wobei unklar ist nach Nachfrage ob sich bei einen Hybridumbau
wie den Iveco das nicht nur auf den E-anteil bezieht

Anders siehts für ein Firma in Österreich mit den
[www.lupower.at]

"PERFORMANCE
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Leistung: 0 to 50 km/h in 7 Sekunden
Reichweite: 100 km
Ladevolumen (Batterien inkludiert): 2,5 m3

MOTOR
Motor: Ansaldo asynchroner drei-Phasen
Leistung: 30 kW bei 2200 U/min
Spannung: 216 V

BATTERIEN
Batterien Unterflur: Lithium Phosphat
Lebensdauer Batterien: 2000 Zyklen bei 80% DOD / 3000 Zyklen bei 70% DOD"

aus der zum Schnäpchenpreis von 39 900.00 (inkl. 20 % MwSt.) zu haben ist,
das wär als Firmenwagen bei inanspruchnahme einer Förderung ca. 23.300¤

Schnäpchenpreis deshalb weil der [www.lupower.at]
bei 70 056.00 (inkl. 20 % MwSt.) losgeht, da muß der Sprit schon 10¤ kosten bis man auf seine
Kosten kommt :D



Grüße aus den gelichen Gebirgsmassiv wo auch der Lunga ist Manfred





von Manfred aus ObB - am 25.06.2008 09:06
Zitat
Unter 90 ist da kein Brummi mehr unterweg und die Sitten sind rauh geworden, auf dieser Piste!!


Ja aber das ist auch noch schön gerechnet. Auf Kurzen Strecken habe ich festgestellt das ich um FFM mit meinen Platzda Kombi bei ca.100 KM/h gunstiger komme als durch...

Nun ja wenn ich 100 auf dem Tacho habe werde ich regelmäsig überholt oder bedrängt. - Und ich rede nicht von Sprinter-Klasse sonderen >7,5To

Definition Regelmäsig: 1-2 mal pro 15min Fahrt

Mit meinen 10-11PS Roller mache ich das schon garnicht mehr und das nicht weil ich Angst habe!

von thegray - am 26.06.2008 10:23
Ach was. Alles Kinkerlitzchen. Ich fahre auf der A3/A5/A66/A661 geschäftlich um FFM und habe keine Probleme; ein langsamer LKW findet sich immer. FFM-Wiesbaden zu Siedle und zurück ist eine Strecke die genau zur Batteriekapazität paßt. 85Km und je nach Fahrweise noch 20% - 0% Restkapazität. Selbst die A5 nach Friedrichsdorf mit Steigungen ist unproblematisch.


Gruß
Alfons.

von Alfons Heck - am 26.06.2008 14:09
Hallo Manfred,
wenn mein Auto parkt, ist das eigentlich egal, ob da Winterbereifung oder 4-eckige Räder dran sind. Dem "Schandi" dürfte es auch Wurscht sein ob du Wasser drin hast in der Waschanlage oder Bier. Ich kenne aber sehr wohl Leute die schon mal kontrolliert wurden, "allgemeine Verkehrskontrolle" schimpft sich das dann. Allerdings nicht bei parkenden Autos, sondern du wirst angehalten. Ich bin nach aktuellem Verbandskasten und Vorlegekeilen (LKW) gefragt worden. Inzwischen werden sogar Kraftstoffproben gezogen. Ich bin beim PKW auch schon mal freundlich auf meine Sommerreifen hingewiesen worden, machen konnten sie aber nichts weiter, ist nicht verboten. :D

Gruß,
Bolko

von bolkobienert - am 26.06.2008 18:32
Hallo Bolko


Das siehst Du sehr als Mildwinter Überwinterer ;-)

Wen hier ein Schandi an parkenden Autos entlang geht sieht Er ob 30 cm Schnee draufliegen
das Auto ist unbewegt, oder 2 cm das Auto ist gerade in die Parklücke gefahren mit Sommerreifen.

Ich hab auch nicht auf beiden Autos Winterreifen, den für den alten hätt ich seit 3 Jahren Nagelneu
war aber immer zu faul sie draufzumachen, bin halt bei Neuschnee mit den A2 gefahren ( ist durch
das ESP besser im Schnee ) und wenn die Straße trocken ist kann der Schandi tatsächlich nix machen.

Nur ist das fast so wie mit Eautos wenn man zwischen zwei Autos auswählen kann ( Hauptfaktor
bei mir die Frau muß mit den Kopf niken das Sie an den tag nicht fährt ) ist es leicht sich die
Sache schön zurechnen, man kommt ja Problemlos durch den winter mit Sommereifen und wer
neben den Eauto noch Verbrenner hat, wird auch so fahren das Er nicht schwitzt aus Sorge
Anzukommen, sondern nur die Fahrten wo alles locker geht und auf die lockere Art rechnet sich alles.

Das mit den Kraftstoffproben kenn ich schon lang, seit das Heizöl Rot ist, trotzdem verbrennt es
in BHKW's problemlos, aber auch da muß der Jahreswirkungsgrad stimmen juristisch, sonst gibt`s
doch noch Probleme, wie beim Schandi mit den Wintereifen die in 5 cm Schneematsch stehn :D


Noch ein SZ Artikel für Die die schon immer das Eauto als das einzig mögliche Auto ansahen
und Verbrennerfahrer am liebsten Verbrennen würden

[www.sueddeutsche.de]

""Eine neue Art des Fahrens"
Frank Weber, bei General Motors zuständig für das Elektroauto-Projekt Volt, über Zeitpläne, schwere
Batterien, ordentliche Reichweiten, globale Märkte - und die sinnliche Lust, elektrisch zu fahren.
Interview: Jürgen Wolff "

Da kann nicht mal Jens über die SZ meckern:p ....und die sinnliche Lust, elektrisch zu fahren.....





von Manfred aus ObB - am 26.06.2008 19:24
Hallo

Na wenn ich den Artikel lese dann kommen mir gewisse Zweifel, 16 KWH und 180 kg, nicht gerade das wos unbedingt Lithium braucht, das macht eine Zebra Batterie schon heute besser und für die angestrebte Zielgruppe wär die Temperatur auch kein Problem.

Gruß

Roman

von R.M - am 26.06.2008 19:59
Hallo Roman

ich sehe das nicht als reines Akkugewicht, sondern als, ich zitier den in der SZ und
mal nicht mich selbst

"Weber: Jede unserer Batterien ist flüssiggekühlt und wird per Software gesteuert. Sie kennen also
zu jedem Zeitpunkt die Temperatur und den Ladezustand der Batterie."

das könnt die 180 kg erklären, die Benzler wollen ja auch die einzeln Akkukomponeten schwimmen
lassen [www.heise.de]


Würde eventuell die Aussage erklären, die Temperatur seh ich bei Zebra sowieso nicht
als Problem, nur die Energie die man braucht um Sie im Stillstand bei laune zu halten,
wie ein echtes Zebra das frist auch wen es nichts tut.


Grüße aus den ^v^v^v^ Manfred

von Manfred aus ObB - am 26.06.2008 21:05
Hallo

Wenn die Zebras bewegt werden halten sie die Temperatur über 3 Tage ohne das sie nachgeheizt werden müssen.

Während des Entladens werden sie massiv gekühlt, bei schneller Autobahnfahrt hat die Kühlung ganz gut zu tun daß sie nicht zu heiß werden, genau das verhindert auch eine bessere Isolierung der Akkus, beim besten was heute an Isolierung möglich wäre könnten die Teile mehr als einen Monat rumstehen ohne zu weit abzukühlen.

Ich denke mal bei den Zebras wird ähnlich viel Aufwand getrieben wie bei den Lithiums um das Temperaturproblem in den Griff zu bekommen.

Der Wagen mag ja ein guter Ansatz sein, bleibt aber monströs und viel zu schwer um wirklich effektiv zu sein.

Die PSA-Fahrzeuge haben ähnlich viel Energie an Bord und kommen mindestens 20 km weiter, die Lösung sind diese schweren Fahrzeuge aber auch nicht, da ist noch viel Spielraum.

Allein der Verzicht auf die Bordbatterie und der Einsatz einiger weniger Leichtbaukomponenten würde es ermöglichen ohne Gewichtszunahme statt 100AH Blöcken 140 AH Blöcke einzusetzen.

Beim Ersatz der Nicds durch die ebenfalls erhältlichen NimH Akkus der NHE Serie wären Reichweiten über 200 km mit diesen Fahrzeugen möglich.

Lt. Angaben von Saft sollen diese Akkus ähnlich lange halten wie die Nicds, sie kosten aber das doppelte wie die Nicds.

Gruß

Roman

von R.M - am 26.06.2008 21:36

Re: Ergebnis hängt von den Vergleichsbedingungen ab

Sind doch El-Felgen wenn ich das richtig gelernt habe - da gibt es doch welche! Allerdings kein Bohne ob die auch unter M+S laufen? das wäre dann entscheidend.



von thegray - am 06.07.2008 23:10
StVO hin oder her - das die Versicherung im Fall des Falles dann grob fahrlässiges Handel , anführen - wiegt viel mehr egal wer zuerst Schuld hatte und in diesem immer ein deftiger Batzen beim nicht Winterreifenfahrer anrechnen und wenn sie es drauf anlegen mit Hilfe eines Unfallursachegutachtens bis zu 100+Schaden des anderen (eigentlichen Unfallverursachers)!!!!

Und bevor jetzt des wegen - Warscheinlichkeit und so - dann brauchen wir uns auch nicht über die Sinnhaftigkeit der Haftpflicht zu unterhalten.

Das von mir angeführte ist mittlerweile tägliche Praxis!

von thegray - am 06.07.2008 23:19
Irgendwie verstehe ich das gerade nicht. Wie lange hält denn nun ein Akku im
E-Mobil. ( EL oder im Reva )?
Bei den laufenden Kosten in der Tabelle sind doch der EL und das Twike ganz weit
vorne. Über ein DRITTEL Kostendifferenz gegenüber den Benzinern.
Wenn ihr aber die Kosten für einen Akkusatz, Reifen, Blattfedern etc etc für den EL
mitberechnen wollt, dann müßt ihr doch auch die Kosten für die Benziner mit in die
Rechnung einbeziehen. Wie da wären: Reifen, Öl( Sämtl. Betriebstoffe ), Stoßdämpfer,
TÜV +AU, Inspektionen + Rep.-Kosten und ggf Ersatzteile.
Wenn ich für den Ford an Reifen denke ( Sommer + Winter-Reifen ) und alleine die
Kosten für eine Inspektion? Dann soll ein E-Mobil immer noch nicht günstiger sein
als ein Benziner. Ganz ehrlich, das kapier ich nicht! Erklärt es mir bitte, so das ich
das auch verstehe.
Zu meiner Entschuldigung kann ich sagen, das ich noch sehr unerfahren mit Elektro
Fahrzeugen bin. Bin ja erst auf das Forum hier und die E-Mobile durch Zufall gestoßen.
Nach dem Lesen dieser Atikel hier bin ich jetzt schon sehr unsicher ob es sich
wirklich lohnt ein E-Mobil zu kaufen. Mir geht es bei einem Solchen hauptsächlich
um eine Kostenersparnis für den täglichen Weg zur Arbeit und kleinere Fahrten zum
Doc oder zum Einkaufen. Der Umweltgedanke dabei ist mir hier völlig schnuppe!!!
Primärziel ist eine Kostenersparnis. Ich glaube bevor der Bürger sich Gedanken über
die Umwelt machen sollte, müßte man erstmal die Industrie entgiften, Flugverkehr,
Schifffahrt ( Diesel + Schweröl ). Warum gehen denn unsere Politiker nicht mit gutem
Beispiel voran und fahren E-Mobile. Da müssen es die NEUESTEN Audis und MB´s
sein. Würde da nicht auch ein Smart oder ein Twike etc tun?
...aber ich scheife ab, sorry!!!

Ich hoffe sehr das Ihr mir meine oben genannten Fragen beantworten könnt, denn
sonst ist mein Traum von einem E-Mobil wohl sehr schnell ausgeträumt.
Gerne auch Antworten: KaiBensemann@web.de
oder Tel.: 04175 / 802626

Danke

Kai


von Kai Bensemann - am 15.11.2008 11:04
Hallo Kai,

(von mir stammt die Tabelle am Anfang)

Ich beschäftige mich und fahre mit eMobile seit ca. 15 Jahren.

Je kürzer die Fahrstrecke ist welche ich zurücklegen muß (z.B. fahrt zur Arbeit) desto eher kann sich ein eMobil lohnen (z.B. City-EL).
Warum ? Ein Akku läßt mit der Zeit an Kapazität nach, das heißt, mit einer vollen Ladung kommt man nicht mehr so weit wie am Anfang.
Ich muß eine einfache Strecke von 23 km in die Arbeit zurücklegen. Jemand der nur 10 km Weg hat kann den Akku fast doppelt so lange fahren wie ich.

Es ist also nie eine Aussage pauschal möglich.

Leider sind bei mir die eMobile teurer als meine stinker Autos, aber ich fahre trotzdem eMobile.
Es gibt sinnlosere Dinge sein Geld los zu werden. Mir macht es einfach Spaß und ich bastel gerne.
Wenn man keine Ahnung von Elektrik oder Fahrzeugtechnik hat denke ich sollte man lieber die Finger weg lassen, da doch immer gebastelt werden muß.

von Claus. - am 15.11.2008 19:33
Das habe ich soweit verstanden, aber wie lange kann denn nun so ein Akkusatz halten?
Kommt es hierbei auf die Zyklen an? Wäre es sinnvoll den Akku leer zu fahren und erst
dann wieder aufzuladen? Ggf dafür einen Range-Extender ( Anhänger ) zu verwenden?

Bei deiner Kostentabelle ist mir aufgefallen, das dein Aixam ja nicht wirklich günstig ist.
Wenn ich die hohen Steuern und Versicherung sehe und einen Verbrauch von 3,10 Liter.
Dann aber nur 75 km/h Spitze, das ist ja nicht so prall.
Meine Frau hat sich im April 2008 den neuen FIAT 500 mit 1.4 Multijet Diesel gekauft.
Der kostet 16500,-¤ verbraucht im Schnitt 3,9 bis 4,5 Liter Diesel und kostet im Jahr
200,-¤ Steuern. Dafür habe ich aber ein vollwertiges Auto, mit dem ich auch mal in
den Urlaub fahren kann.
Wir haben im Juli eine Tour von zu Hause, durch die Schweiz ( Faulapass, Berlinapass )
nach Italien gemacht( Lago de Iseo ). Der Verbrauch lag hier nicht über 4,5 Liter.

Was mich interessiert ist wie lange so ein Batteriesatz für ein E-Mobil hält. Wenn ich
jedes Jahr einen neuen Satz Batterien kaufen muß, lohnt sich das für mich nicht
wirklich. Außerdem habe ich noch eine PIAGGIO Ape von 1971. Diese hat einen
original 190 ccm 2-Takter. Bei einem Fahrzeuggewicht von 600 kg verbraucht sie so
an die 9-10 Liter Gemisch. Diese möchte ich ungern verkaufen, daher kam mir die Idee
mit dem E-Mobil. Sollte sich das bewahrheiten mit der kurzen Lebensdauer der Batt.
im EL, dann verkauf ich die alte Ape. Dann gibts dafür die neue Diesel Ape Classic.
Diese verbraucht zwischen 3,5 - 5 Liter Diesel bei 70,-¤ Steuern und ca.85,-¤ Vers.
im Jahr. Auch hier habe ich einen riesen Fahrspass und ich kann noch über 500 kg
Tranportieren.

Kai

von Kai Bensemann - am 15.11.2008 20:18
Ich denke mal, dass man als Einsteiger in die EV-Welt eher dazu tendiert, Bleiakkus zu nehmen, weil sie günstig sind und ja voraussichtlich erstmal eine Weile halten, man sich sowieso unsicher ist über die Nutzung auf längere Sicht, etc

Ich gehe davon aus, dass ein Bleiakku etwa 10.000km und ein NiCd oder LiFePo4 grob 100.000km mitmachen, also in etwader Faktor 10 zwischen den Lebenszeiten steht.
In der Praxis sind es vielleicht auch nur 8, aber das hängt nunmal stark davon ab, wie die Batterien behandelt werden (Ähnlich wie ein "normales" Auto länger durchhält, wenn man regelmäßig Ölwechsel macht etc).
Es gibt ja schon seit vielen Jahren Akkus und ne Zeit lang waren Ni-xx Akkus in Mobiltelefonen und keine Ahnung wo noch überall sehr beliebt. Diese Akkus mögen keine Teilentladungen, weswegen sich noch die Gesetzmäßigkeit hält, dass man Akkus immer ganz entladen muss.
Bei Blei Akkus und bei Li-xx sieht das aber ganz anders aus, denn da sind Teilladungen einen total tolle Sache, denn die Akkus möchten vereinfacht gesagt am liebsten voll sein (Bleiakkus am besten zu 100% und Li-xx nur zu 95% voll)

Fährt man jetzt seine Bleiakkus immer ganz leer und lädt sie dann erst auf, dann sollte sich das auf die Lebenserwartung sehr negativ auswirken. Deswegen sind Bleiakkus einfach nur für sehr kurze Strecken zu gebrauchen, denn dadurch werden sie einerseits nicht so tief entladen und heben hoffentlich länger, desweiteren kann man sie immernoch benutzen, wenn die entnehmbare Kapazität schon auf ein jämmerliches Niveau gesunken ist (15km maximale Reichweite genügt dann immernoch für die 10km Strecke zur Arbeit, während andere Fahrer schon längst nen neuen Satz brauchen)

Wichtig ist in jedem Fall auch eine Überwachung oder Steuerung der einzelnen Zellen, aus denen sich der Satz Akkus zusammensetzt, denn um die Akkus optimal zu Laden, müssen auch alle auf einem gleichen Niveau sein. Sind sie das nicht, werden die einen Zellen zu wenig, die anderen übermäßig geladen und beide leiden.

Geht man nun vom Faktor 8 oder vom Faktor 10 aus, so kann man sich ja ausrechnen, welche Akkus auf den km gerechnet die günstigsten sind. Ich persönlich tendiere deswegen sehr zu LiFePo4, wobei man sagen muss, dass:
-keine Langzeitstudien vorliegen
-sie noch extrem schwierig zu beschaffen sind
-die billigen Chinateile von Ebay sicher eine große Fertigungstoleranz haben
-ich mir die Investition finanziell gerade nicht leisten kann

Aus diesen Gründen fahre ich noch mit meinen Bleiakkus, die beim Kauf drin waren und warte ab, wie es aussieht, wenn diese abgelutscht sind.


Falls Aussagen von mir nicht ganz korrekt sind, will ich das vorsorglich rechtfertigen: Ich habe mir das alles auf diversen Internetseiten und hier im Forum zusammengelesen, es kann also sein, dass ich Dinge falsch verstanden habe oder die Infos ansich nicht korrekt waren (Ich denke dabei immer gerne an "Galileo", die in irgendeiner Sendung mal behaupteten, mit Teilladungen mache man seine Handyakkus kaputt, weil jede Teilladung einem ganzen Zyklus entspricht).
Ich glaube aber im großen und ganzen, dass das korrekt ist, was ich hier von mir gegeben habe und hoffe, dir irgendwie geholfen zu haben.

Gruß,
Manuel

von Manuel. - am 16.11.2008 08:24
Hallo

Ist ja alles richtig, dazu kommt allerdings noch die zu wählende Akkukapazität, bei NIcd kannst du ruhig 95% der Kapazität rausfahren und die Dinger anschließend für 10 Jahre in den Keller stellen,

Bei Blei solltest du ja nur maximal 80 entnehmen und anschliesend sofort wieder laden, bei Lithium ists ähnlich nur daß man jede Zelle peinlich genau überwachen muß und für die 10 Jahre Lebensdauer noch keine Erfahrungen vorliegen.

Man vergleicht also bei den gängigen Akkugrößen 50AH entnehmbare Kapatität bei Blei mit etwa 70AH bei den Lithium und 95AH bei den Nicd

Generell funktionierts mit jedem Typ wenn man die Entladetefe reduziert, also lieber eine Nr. größer einbauen, bei den Nicd kann man die Strecke halt öfter fahren ohne nachzuladen, bei meinen 25 km lade ich halt nur jeden 3ten Tag, wenn ichs eilig habe und die Heizung läuft dann halt auch jeden 2 ten Tag.

Daß ich genug Kapaität habe um im Winter eine vernünftige Heizung mitlaufen zu lassen, halte ich auch für einen großen Vorteil.

Gruß


Roman

von R.M - am 16.11.2008 13:40

Jetzt sehe ich schon etwas klarer. Ich muß mich wohl erst mal sehr intensiv
damit befassen. Wäre bis vor einer Woche nie auf den Gedanken gekommen
mir ein E-Mobil zu kaufen. Jetzt, und gerade bei diesem tollem Forum hier, bin
ich total fasziniert von der Idee.

Was haltet ihr denn von den E-Autos: Citroen Saxo, Renault Clio etc. ???


Kai

von Kai Bensemann - am 16.11.2008 16:50
Alles Info die du wie ich mit viel Zeit anlesen kannst.
Die Franzmänner sind vorm Original Hersteller gebaut und haben die hochwertigen NiCd drin und sind damit sofern richtige Pflege vorausgesetzt lange; lange haltbar. Aber ist der Einstandspreis auch höher! Aber eine def.Zelle kann dann auch richtig in Geldbeutel gehen. Genauso wie Andere E-Teile die Ev-Spezifisch sind sind nur von dem PKW Hersteller zu bekommen sind.

Außerdem kannste die Dinger auch von 2Sitzer zum 4 Sitzer machen. Vmax bis 100Km/h. Und Trotzdem höhere Sicherheit. Allerdings auch höherer Stromverbrauch.

von thegray - am 17.11.2008 00:36
Zitat
thegray
Die Franzmänner sind vom Original Hersteller gebaut und haben die hochwertigen NiCd drin und sind damit sofern richtige Pflege vorausgesetzt lange; lange haltbar.


Fast richtig. Die meisten Franzmänner sind bei Huliez gebaut, natürlich schon im Auftrag von Renault, Peugeot und Citroen, die die Basisfahrzeuge bereitgestellt hatten. Huliez will trotz Krise und Pleite mit Elektrofahrzeugen weitermachen. Huliez hat früher also viel mit PSA und auch Renault gemacht, dann Elektroautos mit Dassault (Societe Vehicule Electrique) entwickelt und auch auf vielen Veranstaltungen gezeigt, u.a. jetzt auch auf dem Pariser Autosalon im Oktober 2008 mit dem "active Wheel" von Michelin.

Siehe dazu auch auf heise.auto über den Pariser Autosalon

Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 17.11.2008 21:28
Hallo Kai
Alternativ zwischen El und den Franzosen liegen auch noch interessatne Fahrzeuge, die günstig zu unterhalten sind. Der Kewet ist nicht so bastelanfällig wie das El, du kommst gut an alle Teile und die Akkus ran, die Ersatzteile sind bis auf Spezialsachen billig. Und das Ding hat einen EU-Chrashtest überstanden (Sicherheitsrohrrahmen). Der Verbrauch liegt zwischen El und PSA. Ist allerdings nur ein 2 (3) -Sitzer und fährt maximal 80 km/h. Interessant sind auch Microcar electrique oder umgebaute Ligier.
Gruß Stefan

von Stefan B. - am 21.11.2008 13:25
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