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elweb Stammtisch
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25
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 4 Monaten
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bolkobienert, inoculator, R.M, Manfred aus ObB, Berlingo-98, Manuel., hk12

Wahnsinn, Energiekiller Spam

Startbeitrag von hk12 am 06.05.2009 07:39

Zitat
Auszug Newsletter von [email
mcafee@connect.mcafee.com[/email] "Spam gefährdet nicht nur Ihr Geschäft, sondern auch unsere Umwelt" vom 1.5.09]
Sehr geehrter McAfee-Kunde,
bisher wurden die Auswirkungen von Spam in Zeit-, Geld- und Produktivitätsverlust gemessen. Aber nun stellt sich heraus, dass dieser auch erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt hat.

Im Jahr 2009 beauftragte McAfee® die Umweltberater ICF International und den Spam-Experten Richi Jennings mit der Berechnung der Auswirkungen von Spam auf die Umwelt. Als Ergebnis stellte sich heraus, dass jährlich die erschreckende Menge von über 62 Billionen Spam-E-Mails versendet wird. Weltweit stellt das Anzeigen und Löschen von E-Mails den größten mit Spam einhergehenden Energieverlust dar. Dieser beläuft sich auf fast 18 Milliarden kWh, das sind 52 Prozent der insgesamt mit Spam in Zusammenhang stehenden Energie. Durch das Filtern von Spam werden jährlich 135 TWh Strom eingespart, was einer Stilllegung von 13 Millionen PKWs entspricht.
...


Weitere Info's zur Studie und CO2 Bilanz von Spam siehe hier:
[spamprotection.mcafee.com]

Also wenn die Zahlen auch nur zur Hälfte stimmen sollten, könnte man damit verdammt lange EL fahren.:eek:

Gruß
Horst

Antworten:

Hallo Horst,

Ihr habt also auch den MCAffee in der Firma?
Schei.... Scanner.... die halbe Zeit läuft die CPU auf 100% beim kleinsten Klick.

Die Dual Core CPUs müssen extra für solche Progamme geschaffen worden sein:
Ein Kern für das System, einer für den Scanner.

Naja... Offtopic....

Ich halte von diesen Milchmädchenrechnungen gar nichts.

Es wird vollkommen außer acht gelassen, daß die Systeme genauso laufen würden, wenn keine Spams durch das Netz gehen.
Natürlich benötigt ein Transfer irgendeiner Information CPU-Zeit und Kapazitäten, aber was da in "BILD"liche Worte gefasst wird, ist bar jeder Realität.

Und wenn ich den Gedanken an die Gegenmaßnahmen mal weiterspinne:
Ursache für die vielen Spams sind doch zunächst mal die DAUs. Da werden Workstations zu Hause ohne Schutz betrieben, von Patchen noch nie etwas gehört. Ein Virenscanner ist ein medizisches Gerät im Krankenhaus und überhaupt klicken wir mal auf alles, was sich bewegt.
Ohne dieses garvierende Scheunentor, ware Spam, was es früher einmal war:
Einfach nur eine kleine Werbemail über die Woche.

So, nun mal zum Energiesparen:
1. Das Patchen eines Betriebssystemes und aller Applikationen wird ab so fort zur Gesetzlichen Pflicht. Wer sein System nicht auf dem aktuellsten Stand hält, wird von Netz getrennt -bzw. darf nur noch auf die Seiten der Herstelleraktualisierung (Microsoft-Update und Co)
2. Der Betrieb eines Virenscanner wird Pflicht. Ohne Scanner, nur eingeschränkter Zugang zum Netz.
3. Ausnahmen zu 1 und 2 werden nur zertifizierten Fachleuten erteilt.

So, jetzt könnt ihr mal alle auf mich einschlagen, aber ich arbeite jetzt seit fast 8 Jahren so tief in der Materie, daß ich nur noch Obiges als endgültige Lösung sehe -und ich rede jetzt nicht ausschließlich über Windows. Auch Linux muss gepatcht werden -macht das aber fast schon zwangsweise by Design -warum also nicht auch bei anderen Herstellern.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 06.05.2009 08:05
Hallo Carsten,


Zitat
So, nun mal zum Energiesparen:
..................


Etwas einseitige Ansichten ;)
Übertragen wir das Ganze mal auf's EL :
1. Das Patchen eines Antriebssystems und aller Fahrwerksteile wird ab so fort zur gesetzlichen Pflicht. Wer sein EL nicht auf dem aktuellsten Stand hält, wird vom öffentlichen Straßennetz verbannt -bzw. darf nur noch auf den Straßen fahren, die direkt zum Hersteller führen (CityCom-Update und Co)
2. Die Beauftragung eines Wartungsmonteurs wird Pflicht. Ohne Monteur, nur eingeschränkte Zufahrt zum Straßennetz.
3. Ausnahmen zu 1 und 2 werden nur zertifizierten Fachleuten erteilt.

Das Ganze hätte den ökologischen Effekt, dieses Forum würde geschlossen, da ja niemend mehr bastelt. Also sparen wir auch dort wieder Strom. Das war ja nur ein Beispiel ............
:D

Gruß,
Bolko

von bolkobienert - am 06.05.2009 08:46
Interessante These.

Du kannst daraus gerne mal einen Lückentext machen und dann verschiedene Blöcke von Wörtern erstellen, welche einzusetzen sind, um einen zumindestens der scheinbar logischen Zusammenhang zu bilden.

Leider sind hier die Kausalitäten doch arg über Bord gegangen -aber ich denke, daß war Dir bewußt, also Du diese Antwort verfasst hast.

Dennoch, wenn Du Deine Gedanken mal weiterdenkst:
1. der DAU ist in Deinem Fall der Feld-Wald-und-Wiesen Fahrer -also nicht Peter J. oder Gero K.
2. Der DAU ist bereits durch Institutionen wie TÜV oder DEKRA sowie der Betriebserlaubnis dazu gehalten, Arbeiten an seinem Fahrzeug ordnungsgemäß durchzuführen.
3. Einem nicht mehr zulässigen Fahrzeug ist die Benutzung der Straße tatsächlich nur noch durch qualifiziertes Personal erlaubt -sei es auf dem Abschleppwagen oder einem anderen geeigneten speziellen Transportmittel.

Und: Es funktioniert. Kein Spam wird durch das EL verbreitet, oder hat jemand schonmal ein Zombie-EL gesehen, welches Spam verbreitet?

Gruss

Carsten

von inoculator - am 06.05.2009 09:03
Zitat
inoculator

von Patchen noch nie etwas gehört.


Gott sei Dank


Das klingt Unanständig und da ruf ich nicht an,
das muß man evetuell Beichten?

Anders gefragt was ist Patchen ( in meiner Jugend hat man höchsten gechacht,
also wen man der Mutter nicht sagen wollt das man den andern mit richtigen
Argumenten was erklärt hat und ein Fremdwort gebraucht hat das nicht weiterfrägt )



von Manfred aus ObB - am 06.05.2009 09:19
Hallo MoB,

auch wenn die Frage aus Deinem Mund einen besonderen Beigeschmack hat -braucht man schließlich bei Dir auch des öfteren einen Übersetzer; so sehe ich sie als berechtigt.

Patchen [das]:
Umgangsprachlicher Ausdruck für das Aktualisieren von Programmen oder Betriebssystemen auf einem Computer. Meistens im Zusammenhang mit neuen gefundenen Sicherheitslücken erwähnt, durch die ein kriminell motivierter Mensch die Kontrolle über einen fremden Computer übernehmen kann, ohne daß der Besitzer davon Kenntnis bekommt. Ein solcher fremdgesteuerter Computer wird dann auch als "Zombie-PC" betitelt.
Markantes Stichworte zu diesem Thema ist unter anderem das "Storm"-Bot-Netz.


Hope it helps

Carsten

von inoculator - am 06.05.2009 09:31
ich hab tatsächlich bewußt die sogenannten Kausalitäten über Bord geworfen um aufzuzeigen, wie gesetzeshörig der gute preußische Bürger (geworden) ist. Jeder verlangt auf seinem Spezialgebiet klare gesetzliche Regelungen um die Handlungen anderer freier Mitmenschen einzuschränken. Vielleicht würde ja eine Aufhebung vieler Gesetze eine Förderung der Eigenverantwortlichkeit mit sich bringen.

Würden wir in unserem Betrieb nicht öfter mal die genormten Standarts und Regelungen unserer IT umgehen, wären wir inzwischen arbeitsunfähig.

TÜV und DEKRA reparieren und warten m.E. keine Fahrzeuge. Sie übernehmen auch keine Verantwortung, sollte das Fahrzeug zusammenbrechen. Es gibt genug Länder in denen es diese teuren Institutionen nicht gibt, gerade dort sind mir besonders wenige "Rostlauben" begegnet.
Ich hab zwar noch kein EL gesehen das Spam verbreitet, aber z.B. genug LKW oder PKW gesehen ohne Profil auf den Reifen, mit einer hinterhergezogenen Ölspur, mit schwarzen Rauchwolken am Auspuff, überladen, ....... Die Liste kann man unendlich weiterführen.

Gruß,
Bolko

von bolkobienert - am 06.05.2009 11:22
Hallo Bolko,

ich kenne Deinen Betrieb nicht, kann aber anhand Deiner Aussage rückschließen, daß es sich um ein sog. Fürstentum handeln muss.
Würden wir uns in unserem Betrieb nicht an die Prozesse und Vorgaben handeln -auch wenn es manchmal wirklich lästig ist; würden wir schon lange nicht mehr arbeiten können.

Aber egal.

zurück zum Spam und dem TÜV.

Es ist erstaunlich, wie schnell Aussagen hier verdreht werden -Du arbeitest nicht zufällig bei einem Boulevard-Magazin?

Ich habe niemals behauptet, daß der TÜV oder die DEKRA etwas repariert oder gar Verantwortung trägt.
Ich habe auch in meinem Ausgangsstatement niemals behauptet, daß die gesetzliche Vorschrift nur durch ihre Existens ein Betriebssystem aktualisiert.

Aber auch Du wirst Dich hüten, Dein EL unsachgemaß zu reparieren, weil Du dann beim nächsten TÜV oder einer etwaigen Kontrolle eventuell tierisch einen auf den Deckel bekommst.

Natürlich gibt es immer noch Fälle, wo das grob mißachtet wird, aber das Groß der Personen bemüht sich zumindestens.

Und davon rede ich, wenn ich von gesetzlichen Regelungen spreche.
Ich gebe einen klaren "Anreiz" mich mit etwas auseinandersetzen zu müssen.
Und dann muss der "Feld-Wald-und-Wiesen" PC Benutzer halt mal fachlichen Rat einholen, um seine Maschine auf einen Stand zu bringen, der wenigstens ein Mindesmaß an Sicherheit bietet.

Um nicht mehr und nicht weniger geht es hier.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 06.05.2009 12:27
Das muß ich ein wenig korrigieren: Ich repariere und warte meine Fahrzeuge (oder andere Dinge, wie zum Beispiel unser Boot) nicht um dem TÜV oder anderen Kontrollorganen zu gefallen, sondern weil ich ein sicheres Gefühl brauche, wenn ich mit diesen Geräten hantiere. Gerade dem TÜV kannst du die dollsten Dinger unterjubeln, und der Prüfer gratuliert dir noch dazu! Da kann ich dir Storys erzählen! Gerade deswegen bin ich der Meinung, diese Organe werden überbewertet und wiegen den Nutzer in falscher Sicherheit. Projeziert auf den PC-Nutzer heißt das, je mehr eingebaute und eigenständig funktionierende Kontrollsysteme ich habe, desto lockerer der Umgang mit dem PC. Kein Hinterfragen wie etwas funzt, einfach draufloshacken, mein Security-Programm wird's schon richten.

Ich arbeite nicht für ein Boulevard-Magazin. Wir konstruieren und programmieren für die Luftfahrtindustrie. Die IT interessiert es nicht, wenn ich 2 Tage nicht arbeiten kann, weil sie meine Rechner nicht gemastert bekommen. Da legen wir schon mal selbst Hand an, wei es unsere Kunden auch nicht interessiert warum wir nicht liefern können. Im Nachhinein werden die Aktionen auch nicht weitergegeben an den Support. Improvisationen halten bekanntlich am längsten. :cool:

"...daß es sich um ein sog. Fürstentum handeln muss. " Was ist denn damit gemeint?

Gruß,
Bolko


von bolkobienert - am 06.05.2009 19:39
Hallo Bolko,

wenn ich Deine Aussage jetzt richtig interpretiere, gehst Du also davon aus, daß ja schließlich alle -und somit der große Teil auch ohne TÜV und Gesetz Ihr Auto in Schuss halten?

Ich lasse das mal so stehen.


Ein Fürstentum ist in unserer Deffinition eine kleine Außenlokation, die sich beharrlich dem Regelwerk der Übergeodneten Einheit entzieht, sei es, weil sie Ihre Probleme nicht aus der Hand geben will, sei es, daß sie aktiv gegen die "Kontrolle" von außen agieren.

Aus Erfahrung gibt es da nur 3 Möglichkeiten der Zukunft:
1. Das Fürstentum wird gesäubert -Mitarbeiter, die nicht mitziehen, dürfen gehen, bzw werden versetzt.
1.a Es ist ein signifikantes Ereignis eingetreten -meisten ein Problem, was die gesamte Einheit an den Rand der Katastrophe geführt hat
1.b Die Blockadehaltung ist der Geschäftsführung zur Kenntnis gelangt.

2. Die Abteilung wird abgestoßen und aus dem Lieferprozess entfernt

3. Die Mentalität des Standortes wandelt sich aufgrund von Fluktuationen in der Belegschaft und besserer Kommunikation in die Übergeordneten Liefereinheiten.

In 3 von 4 Fällen tritt der erste Punkt in Kraft und meistens wegen 1b.



Gruss

Carsten

von inoculator - am 07.05.2009 07:22
Hallo Carsten,
Dank für die Aufklärung betreffend "Fürstentümer" ;)

zu 1 : das passiert gerade. Wie bekannt sein sollte, sind etliche Werke (Airbus) aus dem trägen und überreglementierten Verbund ausgegliedert worden. Die Hoffnung der Belegschaft geht dahin, das im nun kleineren Werksverbund der Wasserkopf kleiner und damit die Flexibilität größer werde.
zu 1a: auch das ist passiert. Man denke an die ( zum größten Teil nicht mal öffentlich gewordenen) Probleme mit der A380. Das dieses Teil fliegt und verkauft werden kann, liegt nur daran, dass hemdsärmeliege Typen den Wasserkopf umgangen haben. Die Ursachen, Fehler in der Reglementierung, sind bis heute nicht beseitigt worden . Mit unserem Militärtransporter passiert gerade genau das gleiche, nur mit weniger Termin- und Kostendruck, da der Steuerzahler hier Kunde ist.
zu 1b: die "Blockadehaltung" ist der Geschäftsführung bekannt. Um nicht einschreiten zu müssen, weil die Projekte ja laufen sollen, setzt sie sich aber eine Sonnenbrille auf.

zu 2 : Auch das wird immer wieder gern versucht, mit dem Erfolg : Es gibt inzwischen statt Bauunterlagen einen Haufen Datenmüll aus nicht mehr nachvollziehbaren Datenquellen, der einfach nicht verwendet werden kann und mit einem Aufwand Faktor 10 aufbereitet werden muß.

zu 3 : Die Belegschaft ist nach meiner Erfahrung stur, solange das Geld stimmt. Auch darüber kann die Geschäftsleitung nicht einfach hinwegsehen, da mit neuer und stur nach DV arbeitender Belegschaft kein Geld verdient werden kann. Das funzt nur im öffentlichen Dienst.

Zitat
wenn ich Deine Aussage jetzt richtig interpretiere, gehst Du also davon aus, daß ja schließlich alle -und somit der große Teil auch ohne TÜV und Gesetz Ihr Auto in Schuss halten?

Dazu folgende Meinung einer Verwandten von mir: "Wartung bei meinem Auto ? Wozu ? Mein Elch spricht mit mir, der sagt mir wenn ihm etwas fehlt. " ich hatte gewagt zu sagen, dass der Auspuff merkwürdig klingt und überprüft werden sollte.
Da ich ein altes Auto habe, das nichtmit entsprechenden Sensoren für Öl,Wasser,Reifendruck, Km-Überwachung, ....... ausgerüstet ist, gehe ich zwangsweise selbst daran und prüfe regelmäßig alle Teile. Außerdem ist mein PKW 2 mal jährlich zur Inspektion in der Werkstatt.
Woher kommt blos immer diese Technikhörigkeit der Nutzer? Wir verlassen uns immer mehr auf Kontrollorgane und -systeme um uns nicht mit der Materie selbst beschäftigen zu müssen.

Mir fällt noch ein Beispiel dazu ein. In den Niederlanden wurden vor ein paar Jahren einige vielbefahrene Verkehrsknotenpunkte entschärft, in dem dort sämtliche Schilder demontiert wurden. Jetzt sind alle VT gezwungen mitzudenken. Entgegen der allgemeinen Erwartung sanken die Unfallzahlen. Inzwischen sind hier in D ähnliche "Projekte" in Arbeit. Das widerspricht der deutschen Regelungswut.

Gruß,
Bolko

von bolkobienert - am 07.05.2009 09:53
Zitat
Bolko
vielbefahrene Verkehrsknotenpunkte entschärft, in dem dort sämtliche Schilder demontiert wurden


hehe.... Du wirst gerade zu meinem Besten Freund.....

Soso, Du arbeitest also bei Airbus.... hmmm.... Was meinst Du, ob ich Chancen als Flugzeugelektroniker bei Euch habe? Ich denke im Laufe dieses Jahres muss ich mir einen neuen Job suchen -> HP kauft EDS.
Dann würde auch das günstige Haus in Deiner Nähe Sinn machen.

Naja... zu dem o.g. Zitat.

Hier geht es tatsächlich um das Kurzzeitbewusstsein des Benutzers.
Wenn er über die Kreuzung will, muss er sich jetzt damit befassen.
Solche Projekte finden in der Tat meine Unterstützung.

Bei der Wartung eines Fahrzeuges reden wir mehr vom mittel bis langfristigen Bewusstsein. Und das.... naja... philosophisches Thema.

Hier müssen einfach andere Wege beschritten werden.
Um auf das Urthema zurück zu kommen, Der Anwender kann ja mit dem PC arbeiten, auch wenn er einen Trojaner, BOT oder ähnliches drauf hat. Er merkt es nicht unmittelbar -was ja Sinn und Zweck der Aktion ist.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 07.05.2009 13:39
Zitat
inoculator


Um auf das Urthema zurück zu kommen, Der Anwender kann ja mit dem PC arbeiten,
auch wenn er einen Trojaner, BOT oder ähnliches drauf hat. Er merkt es nicht unmittelbar
-was ja Sinn und Zweck der Aktion ist.


Das setzt aber voraus das Er ein noch größerer DAU
als ich bin und das wär ja nur einer weil ich der vorletzte
DAU bin.


Trotz Kaspersky Virenscäner und Windos alle 2 Tage oder
noch was Tage Uptade hat ich so einen Sche... drauf
extra Wurmscäner drauf ( ich hab eine von Chip als Nachbar
[www.jagamartl.de]
da sieht man mal wie Erholungsbedürftig man wird wen man mit
combutern umgeht ) und jetzt neuer Rechner und ubuntu


Also von wegen man merkt nix Pfeifendeckel


Grüße aus den Bergen wo Combuterer feiern Manfred


von Manfred aus ObB - am 07.05.2009 14:50
Hallo

Wenn ich mal einen Tipp geben darf, der beste Virenschutz ist ein guter Provider, ich zahl gern 1,70 ¤ im Monat für ein immer aktuelles Virenprogramm, das so gestaltet ist daß es auf den Browser angepasst ist.

Hab solange ich Rechner habe und das sind schon 30 Jahre noch keinen Virus, Wurm oder ähnliches draufgehabt, außer ich hab bewußt auf irgendwelchen dubiosen Seiten nach speziellen Daten gesucht, dann aber mit Atari und Co. da gibts keine Viren mehr dazu.

Gruß

Roman

von R.M - am 07.05.2009 17:18
Ich staune ! Roman, auf welchem Netz warst du denn vor 30 Jahren? Welchen Provider hattest du da? :D

@Carsten: Bei Airbus arbeite ich seit Januar nicht mehr. Unser Werk gehört zu den ausgegliederten. Du solltest es probieren als guter Elektroniker mit der Bewerbung. Soweit ich weiß, werden immer noch Mitarbeiter bei Airbus gesucht. Unser Haus steht allerdings nicht ganz in der Nähe, sondern ca.55 Km entfernt von hier. Zum Airbuswerk in Bremen ist es allerdings nicht weit. :)

Sicher ist es für Computerlaien nicht einfach zu erkennen wenn ein Trojaner im Hintergrund aktiv wird. Allerdings führe ich das auf die mangelhafte Ausführung des Betriebssystems zurück. Welcher PKW Besitzer würde es auf Dauer akzeptieren, wenn ihm mangels Schloss am Tank dauernd Sprit geklaut würde?

Gruß,
Bolko

von bolkobienert - am 07.05.2009 19:13
Hallo

War damals noch etwas rudimentär, und zwar mit Telefonhörer und nur intern über die Schule möglich, also zu Zeiten von Commodore 2001 ging das schon, da hat noch niemand daran gedacht daß man mit dem Netz Blödsinn anstellen kann sondern man war froh wenn es mit 300 baud, Akukoppler und Telefonleitung funktionierte.

Waren halt die Anfänge des Netzes.

Weiter gings dann mit mit satten 2400 baud Modem und dicken Telefonrechnungen zu den Zeiten von Apple II, Atari, Amiga und Co.

Der Atari ist heute noch in Betrieb und die jahrzehnte alte 32 Kanal Datenerfassung die ich damit betreibe braucht sich auch vor heutigen Systemen noch nicht zu verstecken.

Wer kennt noch die kommerziellen Anfänge mit BTX, ich hab jedenfalls schon zu der Zeit fleisig gelötet. Waren noch Zeiten als eine Diplomarbeit noch auf eine Diskette passte und 1MB Arbeitspeicher schon richtig gut waren, mit 4 MB war man der King.


Gruß

Roman




von R.M - am 07.05.2009 22:48
Hallo,

wenn wir die Verbindung mit Telefonhörer als "Netz" gelten lassen, hast du Recht. ;)
Alte Programme auf Kassette, überspielt mit Rekorder, hab ich auch noch rumliegen. Ich glaub, da bau ich mal 'ne Vitrine drum. Im Studium hab ich meinen Rechner auf 32Kb "aufrüsten" lassen. Das Ding hab ich auch noch, allerdings hat die Tastatur einen Schuss.

Ich frag mal neugierig was du mit der 32Kanal Datenerfassung für Daten speicherst. Mir langt nämlich eine 1 Kanalanlage, für Bilder einer Überwachungskamera. Ich habe ( aus gg. Anlass) eine Kamera für die Grundstücksüberwachung installiert. Nun stell ich mir vor, die Daten aus ca. 40 Tagen (z.B. Urlaubsabwesenheit) zu speichern. Dazu hab ich einen Digitalrecorder, der mit SD Karte arbeitet. Leider akzeptiert der nur eine 2GB Karte. Das langt für ca. 10 Tage. Warum mag das Ding keine 8GB Karte ? Vielleicht weiß hier ein Spezialist ja Rat.

Gruß,
Bolko


von bolkobienert - am 08.05.2009 05:21
2GB sind die obere grenze für "normale" SD-Karten. Für größere Kapazitäten gibts seit einiger Zeit SDHC-Karten, die brauchen allerdings nen entsprechenden SDHC-Kartenleser, der auch was damit anfangen kann.
Die Formatierung ist glaub ich auch unterschiedlich, bei den "normalen" ist FAT16 und die neuen brauchen was größeres.

von Manuel. - am 08.05.2009 09:18
Hallo

Das was ich habe ist ein komplette Meßwerterfassungsanlage mit Visualisierung, 32 Kanäle mit 16 Bit Auflösung und 40 khz Erfassungsrate je Kanal.

Ist ein Profigerät aus den 80er Jahren, damit schau ich z.B. den Ladegeräten auf die Finger oder auch irgendwelchen selbstgebauten Anlagen, oder meiner Fotovoltaikanlage. Gibt viele Anwendungen.

Ich hab das Teil aus dem Schrott gezogen, wurde weggeworfen weil sich keiner mehr mit der Atari Hardware auskannt, funktioniert aber einwandfrei, zusammen mit einer Kiste Zubehör konnte ich das im Tausch gegen ein Kiste Bier mitnehmen, funktioniert auch mit 12V und passt ins EL.

Ja in der EDV war meine Schule richtig fortschrittlich, 10* Commodore 2001 + Netzwerk + Drucker und ein 8 Zoll Diskettenlaufwerk war im Jahr 1980 Spitze

Später dann im Studium waren wieder Locharten angesagt, ich hab die Programme von damals noch in irgendwelchen Kisten im Speicher stehen.

Gruß

Roman



von R.M - am 08.05.2009 11:10
Hallo Manuel,
Danke für den Hinweis. Nach deinem Beitrag hab ich mal den Katalog angesehen. Jetzt ist mir auch die "Grenze" bei 2Gb aufgefallen.
Ich muß zu Hause nachher noch mal nachsehen, aber ich glaube die 2Gb-Karte arbeitet mit FAT32. Kann man da was dran drehen ?

Gruß,
Bolko

von bolkobienert - am 08.05.2009 11:11

Re: Wahnsinn, alte Rechner auf Lager

Hallo Roman,
habe ich noch einen Commodore 64 SX. War damals sowas wie ein Laptop, na ja,... wenigstens tragbar, aber nur mit Netzversorgung, keine Batterie. War aber lange nicht mehr in Betrieb, sollte aber noch gehen. Und eine Kiste mit Floppies und auch Bändern, das meiste Spiele. Wir haben damals in unserem Verlag die ersten Bücher mit einem Commodore 64 gemacht. Ein Buch (im reinen Textmodus) ging dann auf 17 Floppies! Als ganz was spezielles habe ich sogar noch eine elektrische Schreibmaschine mit Interface für die Commodore rumstehen. Damit hatten wir seinerzeit Druckvorlagen für Bücher gesetzt......

Einen alten Ur-Laptop, IBM Kompatibel mit bärigen 4,7 MHz Taktfrequenz sollte auch noch irgendwo rumstehen. Hatte immer gedacht, dass die Dinger als "Messknechte", ähnlilch wie bei Dir, noch Dienst tun könnten. Dafür sollte eigentlich auch der alte Sinclair ZX71 oder so herhalten. Liegt aber auch noch auf Lager.... kann mich einfach nicht zum Wegschmeissen aufraffen.

Falls jemand echte Interesse an solchen Oldtimern hat, bin ich bereit, sie abzugeben. Noch im Angebot sind einige alte Kyocera Laserdrucker, ein alter 20" Röhrenmonitor, der aber repariert werden muss, und ein gut funktionierender 17" Röhrenmonitor für Computer.

Was für eine Entwicklung beim Speicher: In der Digitalkamera habe ich heute eine 16 GB SDHC Karte drin. Für Videos und Bilder. Da geht echt was drauf.... Und für die Rechner, die die SDHC nicht so gerne mögen, geht die Übertragung mit so einem kleinen Universal-Lesegerät problemlos und schnell. Hat 5 Euro gekostet und geht dann über den USB Eingang in den Rechner.

Gruss, Roland





von Berlingo-98 - am 08.05.2009 16:36

Re: Wahnsinn, alte Rechner auf Lager

17 Floppies?
"Floppie" war m.E. die Bezeichnung für das Laufwerk. Das schwarze 4-eckige Teil hieß "Diskette". Davon hab ich auch noch welche rumliegen. Floppie war der Ersatz für die "Datasette", oder eben auch den einfachen Kassetenrecorder.

Gruß,
Bolko

von bolkobienert - am 11.05.2009 06:38

Re: Wahnsinn, alte Rechner auf Lager

Zitat
bolkobienert

17 Floppies?

Das schwarze 4-eckige Teil hieß "Diskette".


Hallo Bolko


Ohne das ich was von den Dingern versteh, schließlich kann man
daran nicht mit einen 36er Ringschlüßel rumschrauben, meine
aber das mein Bruder mit so labrige Disketten die größer waren
( eben jene 17") rumhantierte.


Die Dinger waren irgendwie flexibler in meiner verblassenden Errinerung



Grüße aus den Bergen Manfred

von Manfred aus ObB - am 11.05.2009 07:17

Re: Wahnsinn, alte Rechner auf Lager

431,8 mm? Pfffffffffff....

Da hat dein Bruder ja Monsterdisketten verwendet! :D
Die waren bestimmt besonders labberig.

Ich hab die Dinger mit 5 1/4" in Erinnerung.
Wo du den 36er Ringschlüssel erwähnst: Ich hab für den Deutz die Anzugsmomente für die Kopfschrauben gesucht. Ganz einfach beschrieben im Wartungshandbuch von 1933: "Maulschlüssel aufsetzen, 1m langes und passendes Rohr draufstecken und kräftig anziehen" - fertig.

Gruß,
Bolko

von bolkobienert - am 11.05.2009 11:52

Re: Wahnsinn, alte Rechner auf Lager

Hallo

Vor den 5 1/4 Zoll war 8 Zoll angesagt, obs vorher noch größere gab weis ich nicht, war aber schon ein Riesenfortschritt gegenüber den Lochkarten, je Zeile 1 Karte das waren ganz schön gewichtige Programme.

Gruß

Roman

von R.M - am 11.05.2009 15:30
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