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CB-Funk für,s City-EL,Twike...(E-Fahrzeuge)

Startbeitrag von Hobbyschrauber Mario am 09.06.2009 23:48

Hallo leute,

wie ich heute mal wieder über eine Kiste mit einem alten CB funkgerät gestolpert bin habe ich mal überlegt ob man sowas nicht in die E-Fahrergemeinde einführen kann.

Die Idee ist E-Fahrzeuge mit einem CB Funkgerät aus zu statten.

Der Vorteil währe eine Komunikation mit anderen Fahrern.
(wobei wir bestimmte Kanäle für unsere E-Fahrer gemeinde festlegenkönnten)


z.B Wie bei Johannes Barcelona fahrt mit dem Solarnet-Team.
Bei solchen fahrten kann es von vorteil sein Informiert zu sein fals etwas passiert.


(Da mann nicht duchgehend spricht ist der leistungsbedarf klein und könnte aus einen kleinen Akkupack betiereben werden.)


weitere info,s: [de.wikipedia.org]


app:

Ich habe vorne bei meinen El eine kleine Solarzelle auf dem Tacho liegen womit ich mein Handy sehr oft Lade.
(so etwas könnte als zusatz energie quelle für ein CB-Funkgerät verwendet werden. )

Meine idee für euch
[Vieleicht sogar eine idee für die nechste Barcelona fahrt]


M.f.g
Mario

Die 50 interessantesten Antworten:

Moin,

im Prinzip nicht schlecht, aaabeeer:

> Reichweite tags über sehr eingeschränkt
> Sehr lange Antenne erforderlich, metallisches Gegengewicht sehr wichtig (beim EL schwierig darzustellen)
> Fan-Gemeinde fast ausgestorben (leider)
> Funk-Amateure nutzen das 11m Band eher selten (sie wählen ihr Band nach den sich stündlich ändernden Ausbreitungsbedingungen und tummeln sich heute vermehrt auf UHF und Satellit)

Ich will es trotzdem nicht tot reden, vielleicht wäre CB-Funk eine Ergänzung zu den kleinen PMR-Funken, die mit Stummel-Antennen 6km Reichweite erreichen können und heute oft von anderen Teilnehmern genutz werden.

Noch 'ne Möglichkeit: Wir machen die Amateur-Prüfung :D .
Seit auf Kurzwelle kein Morsen mehr abgefragt wird, wurde es einfacher.

Gruß

von Friedhelm Hahn - am 10.06.2009 06:12
Ob Du's falsch verstehst weiß ich nicht.
Eventuell hast Du ja eine soo gute Flatrate das eine 10Std Online-Konferenzschaltung
mit 3 und mehr Teinehmern kein Problem ist.
Bei mir würde der Provider das Konto plündern und da
hätte ich nicht wirklich Spass dran.

Auf Touren ist es jedenfalls von Vorteil, wenn man sich verständigen
kann. Sei es die Meinungen verschiedener Navi's abzugleichen oder
Fahrzeuge die im Stadtverkehr auseinanderdriften wieder zusammenzuführen
oder einfach nur mal Smaltalk zu halten.
Wenn man sich dann doch mal ausserhalb der Reichweite der Funkgeräte
verliert, kommt natürlich das Handy zum Einsatz.

Gruß
Horst


von hk12 - am 10.06.2009 08:49
Ich hab keine Flatrate für's Handy. Ich brauch das Ding auch selten. Allerdings frag ich mich schon was ich auf einer Vergnügungsfahrt mit einer "10-Stunden-Online-Konferenzschaltung" soll. Smaltalk über CB in einer unbekannten Stadt, in der ich mich wieder mit den anderen Gruppenteilnehmern zusammenführen lassen soll, finde ich ehrlich gesagt gefährlich. Nicht umsonst sind sogar Handys am Steuer verboten.
Ist übrigens meine Meinung, muß jeder selber entscheiden. In Skipperkreisen hab ich schon die gleichen Diskussionen erlebt. Dort wird auch der UKW-Funk als der große Sicherheitsbringer gelobt. In meinen Augen Blödsinn, da die Funke im wirklichen Ernstfall als erstes ausfällt. Wenn man dann so einige Privatgespräche am WE mithört, kommen einem dann Zweifel am Geisteszustand der Teilnehmer auf. ;)

Gruß,
Bolko

von bolkobienert - am 10.06.2009 09:16
Ja, für den "allgemeinen Anruf". Können die handies nicht. Da musst du vorher wissen, wen Du anrufst. Das handy ist der erste Schritt zur Funkamateurstation, dann setzt der den allgemeinen Anruf (2m oder so) und wiederum per handy wird die engültige Verbindung geschaltet. Klar, alles über Satellit oder Mobilfunk. So zu sagen, ein Notruf- Vermittlungssystem. Klar, wer darf, sendet auch im 2 Meter-Bereich. Normale Sterbliche dürfen das nur per handy. Ist ein wenig umständlich, die ganze Drehstromliste durchzuwählen, bis einer anbeißt. Ansonsten, für ein paar km und fahren im Pulk reicht normaler Walkie-Talkiefunk. Oder SMS.

ADAC, schön und gut, aber, wenn wir uns unter Eingeweihten bewegen, ist das effektiver.
Ich rätsele ohnehin, wohin ich mich mit der HUK-Schutzgeschichte schleppen lassen soll. Was ist das eigentlich, eine "Fachwerkstatt"? Bestimmt nicht Citroen. Sagem?
Wir sollten schon ein Hilfesystem organisieren, klar auch zur sonstigen Kommunikation. Viele Fehler lassen sich telefonisch beseitigen.

Es gibt doch ne Internet-flatrate für das mobile Infranet, um mails zu versenden? Nicht teuer, wenn ich mich recht entsinne? O2? greift zur Zeit noch auf D1 zurück, ist also gut verfügbar. Gibt es aber vielleicht nicht mehr. ICQ oder etwas Ähnliches, wäre natürlich ideal, wenn das mit einer flatrate funktionierte.

CB? Klar, auf kurze Entfernungen.

Machen wir uns mal ein paar Gedanken.

Übrigens, mit meinem O2-Festnetz kann ich jedes O2-handy umsonst anrufen.Das wäre doch genau das richtige, statt Amateurfunk oder Cityband.
Andere O2: Lösung:
Wir bilden eine fette Mobil-community mit dem Duo- oder Firmensystem: da gibt es evtl. etwas Brauchbares. Mit allgemeinem Anruf oder ICQ-Ähnlichem.
Habe gerade mal eine entsprechende Anfrage bei O2 gestellt.
Armer Gero! Keine Ruhe mehr vor dem handy.

von Bernd Schlueter - am 10.06.2009 09:22
Wenn Du mal eine größere Tour mit mehreren Teilnehmern
fährst wird sich Dir die Sinnhaftigkeit schnell erschließen.
Du glaubst garnicht wie hilfreich es (besonders bei fast leeren Akkus) ist
von den vorausfahrenden, aus den Augen verlorenen, Fahrern die Info
zu bekommen, dass Du an der nächsten Kreuzung abbiegen mußt
statt den Berg runterzufahren den Du dann wieder raufschieben müßtest.
Das ist nur eine von vielen Möglichkeiten.
Man muß ja nicht ständig quatschen, kann sich aber verständigen.

Ich benutze meine Funke übrigens mit Freisprecheinrichtung und brauche nur
beim Sprechen am Lenkrad auf den Knopf zu drücken. Das ist auch beim
Handy erlaubt.

Gruß
Horst



von hk12 - am 10.06.2009 09:35

Ich habe mich schon immer gefragt

warum das keiner macht!!!
Es muss nicht CB Funk sein, sondern diese kleinen Walki TAlkis mit 5km REichweite die Motorradfahrer häufig nutzen (ab 19¤!! für zwei Geräte!!)
Ich als ehemaliger CB Funker finde das auch super, und würde eine Gruppenfahrt auch NUR mitmachen wenn alle mit einem Funkgerät ausgestatet wären, denn so kann man sich wenigstens unterwegs was erzählen oder auch probleme hinweisen oder Schlaglöcher was auch immer!!!

Da ich von meinen Eltern zwei Geräte leihen könnte, würde ich diese IMME r bei eienr Tour mitnehmen und dem begleitfahrzeug eines davon geben!!

Ein CB Funk Gerät verbaucht etwa 1A beim Senden und unbedeutend viel beim Epmfang! vielelicht 250ma, je nach Austattung und Beleuchtung:-)

von Sven Salbach - am 10.06.2009 10:08

Re: Ich habe mich schon immer gefragt

Hallo

Von den PMR Funkgeräten halte ich nicht viel, die sind auch in Profiausführung schnell an der Grenze.

Mit einer vernüftigen CB Anlage hast du auch in der Stadt 20 km Reichweite, von daher also durchaus brauchbar zumal die Frequenzen inzwischen wieder ziemlich leer sind.

Die Geräte sind preiswert und klein, eine lange Antenne halte ich fürs El für gar nicht so schlecht, verbessert die Sichtbarkeit allgemein.

Und die Hilfsbereitschaft unter den CB Funkern ist groß, da könnten auch neue Ladehalte rausspringen, außerdem wäre eine Weiterleitung auserhalb des eigenen Sendebereichs machbar.

Wärend der Rückfahrt von der Dänemarktour habe ich bei einer CB Funkbude nachgeladen, um die Wartezeit etwas zu verkürzen haben wir mal probeweise was angeschlossen, Batteriekorb als Gegengewicht und 4W Gerät damit hatten wir selbst in Hamburg knapp 25 km Reichweite.

Das Teil war ein Handgerät mit externem Antennenanschluß, also auch außerhalb des Els brauchbar.

Gruß

Roman


von R.M - am 10.06.2009 10:45

Re: Ich habe mich schon immer gefragt

Für eine Spanien-Tour Mitte der 90er habe ich den Wagen meines Cousin und unseren mit CB-Funk ausgestattet, beide mit einer Magnetfußantenne auf dem Dach. Wenn mehr als 2 Fahrzeuge zwischen uns waren, war keine Verständigung mehr möglich ... mag aber sein das es eine sehr unglückliche Konfiguration war, auf jeden Fall keine Billiggeräte.
Die „Billig Walki-Talkis“ meiner Tochter liefern da deutlich bessere Ergebnisse.

Zitat
Friedel
Uii, die ist 2,70m lang.


Auf der Plexiglashaube sehe ich da schon 200er Karosserie-Scheiben!

Gruß Jörg
(Rissgeschädigt)


von Jörg Nick-EL - am 10.06.2009 12:11

Re: Ich habe mich schon immer gefragt

Also, bei uns im größeren Umfeld ist PMR schon lange Standard.
Sobald wir mit mehr als 1 Fahrzeug unterwegs sind, sind auch die Geräte
dabei.
Für die Anforderung der gemeinsamen Reise reicht die Kapazität auch vollkommen
aus. In Extrem und Notfällen steht ja das Handy zur Verfügung.

Ich habe z.B. neben meinem Profigerät noch einen 19¤ Doppelpack den ich
bei Touren auch mitnehme und an Teilnehmer ohne Funke ausleihe.
Ausserdem haben viele Leute diese Dinger eh im Familiensortiment so dass
auch Gelegenheitstourenfahrer ohne gesonderte Aufwendungen mitmachen
können.

Ich sehe zwar auch die von Roman angesprochenen Vorteile durch z.B. Hilfsbereitschaft
der echten Funker, denke aber das die Nutzung von CB auf unseren Touren zur 2Klassen-
gesellschaft führt (die mit und die ohne Gerät).
Aus meiner Sicht macht das also nur Sinn, wenn die CB-Geräte abwärtskompatibel
auch PMR abdecken.
Gibt es sowas?

Gruß
Horst


von hk12 - am 10.06.2009 13:07

Re: Ich habe mich schon immer gefragt

Hallo Roman,

Du wirst es wissen, ich spreche mal für die anderen Interessierten...

Mit der Sendeleistung direkt auf die Reichweite zu schließen, ist so eigentlich nicht möglich. Es sei denn man erhöht die Leistung bei einer bestehenden Anlage.
Bei gleicher Sendepower kommt man (tagsüber) auf freier Sicht mit PMR sehr viel weiter als CB.

Sprechen wir mal von Funkverbindungen mit Hindernissen, wie es in der Praxis meist vorkommt (bebautes Gebiet, Wald, kleiner Berg etc.).

CB-Funk ist Kurzwelle bei 27 MHz, die Ausbreitungsbedingungen sind tagsüber moderat (wenige km im zweistelligen Bereich), abends durch die fehlende Sonnenaktivität und Mehrfach-Reflexion in der Stratosphäre sehr viel weiter (aber auch mit vielen Störungen durch Überreichweiten aus aller Herren Länder ;) ).
Wegen der großen Wellenlänge sind zur effektiven Abstrahlung vergleichsweise lange Antennen nötig.

PMR hat zwar die kleinere Sendeleistung welche aber durch die höhere Frequenz (446 MHz) wieder wett gemacht wird.
Allerdings nur bei Sicht-Verbindungen, das ist der Haken.
Im bebauten Gebiet schrumpft der Vorteil u.U. auf wenige hundert Meter.
Die Antenne kann wegen der Wellenlänge von 70cm sehr klein gehalten werden.

Das 11 Meter-Band (CB) reagiert auf Hindernisse weniger empfindlich, überbrückt auch schon mal einen seichten Hügel.

Das Abgleichen einer CB-Antenne (Befestigung am EL) ist übrigens kein Hexenwerk, dafür gibt es günstige SWR-Messgeräte.
Meist wird die Antennenspitze raus oder rein gedreht, bis es passt.
Problematisch ist da eher, einen brauchbaren Platz zu finden.
Wenn man es ernsthaft betreiben will, sollte der Spargel nicht zu kurz gewählt werden, Verkürzungsspulen oder Helix-Stäbe können da den Verlust nur zum Teil ausgleichen.
Wer auf große Tour geht, könnte eine kompakte Antenne montieren und für den Notfall drei 90cm Stäbe zum Zusammenschrauben mitführen (gemeinsamer DV-Fuß).

Gruß

von Friedhelm Hahn - am 10.06.2009 13:49

CB-Funk: DNT Carat Exclusive gesucht

Ich bin dabei.....


aber nicht mit meiner Midland. die kann nur die alten 40FM.
Es müsste ein kleines Multiband sein, welches auch die neuen 400er Frequenzen abdeckt -zusätzlich zu den "alten" 27MHz Kanälen.

Das Problem der fehlenden Masse hat Hirschmann gut im Griff.

Wer nicht unbedingt Überreichweiten Nachts um halb 2 erfunken will, kommt da auch im EL sehr gut mit hin.

Ansonsten stimme ich der "Walkie-Talkie" Fraktion zu. Die Dinger gibt es im Set mit KSG und Ladestation.

Gruss

Carsten

PS: Die Carat suche ich aus nostalgischen Gründen. Darf ruhig die "gepimpte" 40/40 sein mit der "alten" Software ;-)



von inoculator - am 10.06.2009 17:09

Re: CB-Funk

Moin,

die sagenumwobene Raute.
Bringt das wirklich so viel?

Ich habe gestern mal im Keller gekramt.
Eine Albrecht 40 Kanal, SWR/Power Tester und DV-Antenne wären noch greifbar, sogar eine große, noch verpackte Stationsantenne...

Seit wenigen Jahren ist sogar SSB-Betrieb erlaubt, hat da jemand Erfahrung mit?
Die Technik macht bei vergleichbarer Leistung größere Reichweiten möglich.
Kann aber nur mit Geräten empfangen werden, die für SSB ausgerüstet sind.
Sonst hört es sich sehr "näselnd" und vollkommen unverständlich an.

Gruß

von Friedhelm Hahn - am 11.06.2009 05:53

Re: CB-Funk

Single Sidband Modulation erfordert auch genaue Abstimmung des Empfangsgerätes auf die Sendefrequenz. Ansonsten klingt die Stimme höher oder tiefer.
So was sollte man während der Fahrt tunlichst vermeiden!
Also FM ist da die störfestere und Handhabarere Modulationsart.

Was noch erlaubt ist: Man darf als Funker im Gegenteil zum Telefon ein Mikrofon während der Fahrt in der Hand halten und benutzen.

Über neue Amateurfunker freut sich die Gemeinde!
Es wird übrigens gerade über eine neue Einsteigerlizenz nachgedacht!

Wer sich genauer Informieren will: www.darc.de
DARC = Deutscher Amateur Radio Club.

Viele Grüße , Frank , DL1DUK

von DL1DUK - am 11.06.2009 06:52
Gegengewicht? Da empfehlen sich Bleiakkus oder eine Schleppantenne. Bei den holländischen Elkawefahrern wünschte ich mir so einen Schweif, möglichst für das 80 Meter-Band und genügend Reißfestigkeit. Die kämen zumindest schneller heim damit. Die meisten Tiere sollten uns da ein Vorbild sein.
Wie ist das bei 10 Meter? 5 Meter ist Lambdahalbe, 75 Ohm. 2 Meter Länge brauchen minestens 4fache Spannungsüberhöhung (geschätzt) sprich die Verlängerungsspule ist schon fast ein sehr engbandiges Collins, da können wir auch ne schmalbandige Magnetantenne wickeln...
Stabo und Kenwood freebandgeräte kosten 150 bis 250 Euro, die gehen schon bis etwas hinter den Horizont.
Aber ist wohl doch alles nicht das Optimum. ich suche noch mal woanders.
Mobilfunk, noch habe ich keinen Rückruf bekommen. Also: ebay:


von Bernd Schlueter - am 11.06.2009 15:24

Re: CB-Funk

Hallo Friedel,
sicher ist das mit dem lernen und Prüfung machen, so ein Ding. Aber heute sind die Prüfung einfacher gehalten und wenn man das will, das schafft man das auch.
Sicher ist es wieder ein Hobby, aber gerade dieses Hobby ist ein Hobby ohne Ende.
Technische Neuerungen kommen meistens aus diesem Bereich, und durch die Mikroelektronik gibt es immer was neues zu bastel.

Einen Mast und Antennenwald... na das ist zwar schön, aber auch der Einsatz von simplen Dingen wie Langdraht und Hühnerleiter können bei schönem Wetter mitten in Mutter Natur auch seinen Reiz haben.
Morsen muß sein, damit geht es immer, und ist universell also wenn KW dann auch in CW.

von EL-HP - am 11.06.2009 15:30

ICQ, buddy list, Java, MSN

Einige von uns sind immer im Internet und haben so nen Messager im Blickfeld , ICQ, ne Java-buddylist oder ICQ.
Notruf oder Kommunikationswunsch aus dem Fahrzeug ins Internet kostet nicht unbedingt die Welt, das kann ne SMS über gateway ins Web sein oder direkt ins ICQ oder zum MSN. Von dort leitet dann ein beliebiger von uns den Anruf weiter, mit Ortsangabe usw.
Hier geeignete Geräte:
Siemens C55, alle möglichen Nokias, die Javabohnen kauen können,

ebay:
280356825931
oder
270406546408
280356825931

Das erste ist ein Einzelgerät, aber das letztere, schaut doch mal, was das alles kann!
Ein Test wäre doch wohl gar nicht schlecht!

Vielleicht kann ja jemand hier Javabohnen malen?

Eigentlich schade, dass wir bald keinen Amateurfunk mehr brauchen...



von Bernd Schlueter - am 11.06.2009 15:37

Re: ICQ, buddy list, Java, MSN

Sven, so uninteressant ist das gar nicht mit der Javaprogrammierung, da gibt es auch fertige Produkte, auch für Dein PMR, aber ebenso über Freenet, wo es auch Gruppenruf gibt, Stabo und besser noch Kenwoodgeräte. Freenet ist 2 Meter. Unter gewissen Bedingungen ist auch eine externe Antenne erlaubt.
Lies bitte mal unter

[de.wikipedia.org]

dort unter "gateways", dann weißt Du, wovon ich spreche.
Klar, PMR ist absolut geignet, bis zum Horizont.

Ich dachte nur, die Bemerkungen unter

[de.wikipedia.org])

seien auch richtig.

Ich sehe aber gerade bei ebay, PMR446 ist ein ganzes Stück billiger und hat, bis auf etwas weniger Reichweite, die gleichen features und erlaubt ebenso Gruppenbildung. Insofern ist PMR tatsächlich, wie Du sagst, ein Muss für uns bei Gruppenfahrten.

Ist aber im Wesentlichen nur ein Walkie-Talkie.
Mit dem handy kannst Du aber auch weite Entfernungen überbrücken, über das Internet, sofern das gateway stimmt. ich dachte, dass wir diese Lösung nicht außer Acht lassen sollten. Das Internet könnte offen sein für handies, PMR, 2 Meter, Festnetz, Amateurfunk und alles Sonstige für das es gateways gibt. Das bequemste gateway ist dabei natürlich Tastatur, Maus, Mikrofon, Kamera, bluetooth und Wlan, siehe die fertigen ebay-Produkte...
Vielleicht haben wir aber auch genug Amateurfunk-Oms, die bereit wären, ihre Stationen als Relais rund um die Uhr zur Verfügung zu stellen?


von Bernd Schlueter - am 11.06.2009 17:01
tach allerseits,

in den 80ern hatten ... wir hatten grad mal den Lappen ... sind wir häufig im Stinkerkonvoi nach Holland gefahren. Wir hatten billige kleine CB-Funken dabei ... die Kommunikation war grandios ...

Letztens im Münsterland mit noch etwa 10 anderen verrückten Ellisties hatten alle diese PMR-dinger dabei. Ich hatte mir eins von meinen Kindern geliehen.
Das war genau so gut wie damals mit den CB´s. Die Reichweite ist zwar nacht ganz so gut aber es reicht. Wenn man keinen Kontakt mehr hat dann geht´s eben per Handy.

Also mein favorisierte Version für die Praxis ... Im El ein PMR mit Freisprechteil. CB braucht´s nicht .


Gruß Andreas


von el suerte - am 11.06.2009 17:31

Re: CB-Funk

Hallo,

letztendlich kommt man am Amateurfunk nicht vorbei.
Neben dem "Nachteil" eine Lizenz zu erwerben stehen eine Menge Vorteile gegenüber.
- Die Geräte sind leistungsfähiger
- Die Antennen kleiner, das Angebot ist größer.
- Wichtig! man kann Relaisfunkstellen benutzen.(Damit wird die Reichweite vervielfacht.)
- Es gibt Ausbildungsrufzeichen, die nichtlizensierte nutzen können.
- Mann kann auch CB-Funkkanäle benutzen.

Alles andere ist leider nicht praktikael. Viele Amateurfunker kommen aus CB-Funkkreisen, ich auch.

Gruß in die Runde

Günter
(DK6AK)


von El-Frosch - am 11.06.2009 20:30

Re: CB-Funk

Sorry Günter,

ich möchte hier keinem (Amateur-)Funk-Begeisterten auf die Füsse treten.
Aber, für das was wir wollen(benötigen), ist das doch total oversized.

Wir wollen uns auf einer Gruppenfahrt mit Vorder- und Hintermann (Männern)
verständigen. Das kann mal Smaltalk sein, das kann eine Abstimmung zur Strecke,
oder aber im Stadtverkehr, wenn sich mal wieder ein SUV/LKW dazwischen
gesetzt hat, die Frage nach dem Verbleib des Anderen sein. Dafür reicht eine Reichweite
von 2km absolut und das Gebrabbel aus 20km Entfernung währe eher störend.
Ich brauche die Funke nicht um Hilfe zu hohlen, dafür hab ich ein Handy. Mit der
Funke ins Internet will ich auch nicht und Interesse an einer Prüfung habe ich, der
den Funk nur als Mittel zum Zweck sieht, schon garnicht.
Auch die Antenne geht nicht kürzer als bei dem PMR-Gerät ;).

Was nützt mir das schönste CB oder Amateurfunkgerät wenn die mit mir
fahrenden Gelegenheits-Touren-Fahrer keine kompatible Ausrüstung haben?

Wer Spass am Amateurfunk hat, soll sein Fahrzeug gerne entsprechend ausrüsten.
Ein Standard für's EL -Fahren wird das aber sicher nie werden.

Gruß
Horst

von hk12 - am 11.06.2009 22:05
Also, ist unser Problem doch gelöst. Geht es gemeinsam auf Reisen, sollten wir uns auf gemeinsame Geräteform und Frequenz einigen. Da ist eben PMR446 angesichts der Angebote bei ebay unschlagbar und viele Geräte sind trotz niedrigem Preis richtig gut.

Fahren wir alleine, ist es piepegal, ob CB, PMR, freenet , Schleppantenne hinter dem Cityel fürs 80 Meterband oder handy: Wir kommen immer ins Internet und können unsere Nachricht rechts unten im browser hinterlassen, gleich über welches gateway.

Das Schöne an der Verbindung über Internet ist, dass sie auch im Ausland ohne Zusatzkosten funktioniert (außer beim handy) . Man braucht nur eine Relaisadresse bzw. eine mit gateway.

Gibt es eine Liste mit für uns verfügbaren gateways? Nicht jeder hat eine Amateurfunklizenz.


von Bernd Schlueter - am 12.06.2009 11:43
Ich bin auch nicht DER Experte, habe aber schon einiges rosa gefunkt und mit Relais herumgespielt.
Deswegen berufe ich DL1DUK oder einen anderen Experten zur ehrenvollen Aufgabe, für uns einmal die nutzbaren gateways herauszufinden, mit denen wir uns für unsere immer wieder etwas abenteuerlich endenden Fahrten gegen Unbill schützen können. Ich bin dann gerne bereit, mich am Aufbau eines leistungsfähigen Notfunknetzes zu beteiligen.
Zwar haben unsere 446 Megahetzbilligegeräte bei freier Sicht nur wenige km Reichweite, aber selbst die bieten dann eine unschätzbare Schutzfunktion gegen Unsinn und Leichtsinn von fachfremden Autoschlossern.
Über die überaus preiswerte Möglichkeit, uns über Funk zu verständigen, wenn wir im Pulk aufkreuzen, und die Rennfahrer auf der Autobahn zur Schnecke machen, brauchen wir nicht zu reden.
Viel interessanter und nicht so gut bekannt ist, dass damit, gleich welche Funkart und welche Modulation, eine Verständigung über Internet möglich ist. Allerdings müssen wir das schon ein wenig organisieren, wenn ich alleine schon daran , wie viele unterschiedliche Modulationsarten es gibt...

Ich denke, das wäre auch ein Projekt fürs Wiki...

Ich hätte übrigens Verbindung zu einer "etwas" stärkeren Station, für die deutschlandweite Verbindungen über Kurzwelle zu jeder Tageszeit kein Thema sind. Für Notrufe natürlich nur. Außerdem nur in total entstörten Cityels mit hinreichend langer "Schlepp"antenne.

Ich bin mir sicher, in Amateurkreisen könnten wir sehr leicht Anhänger fürs Elektroautofahren finden. KW ist gar nicht so schlecht, wenn wir uns einsam auf einem Berg in der Pampa befinden und das gute Stück sagt keinen Pieps mehr. Vor allem können wir demnächst Johannes auf seiner Perufahrt begleiten, wenn sein kleiner Löwe am Machu Pichu um Strom bettelt...


von Bernd Schlueter - am 13.06.2009 09:19

Re: CB-Funk

Hallo

Das ist ja genau das Problem, auf freier Strecke gehts ja noch da sind so 6 km drinnen, aber in der Stadt 2 mal falsch abgebogen und man hat keinen Empfang mehr, ich hatte die Dinger in der Profi Ausführung ein paar mal dabei, bringt gar nichts.

In Deutschland reicht das Handy, im Ausland auch wenn man sich eine Prepaid Karte des jeweiligen Landes besorgt. Handys für 2 Karten kosten ungefähr soviel wie ein vernünftiges PMR Gerät.

CB wäre gut aber ich glaube nicht daß sich das unter den Fahrern durchsetzen wird, immerhin muß man sich da etwas mit beschäftigen.

Die Elektronik des Els ist ja auch nicht gerade störunanfällig, ob man da so einfach mit 4 W Sendeleistung hantieren kann ohne daß es Ausfälle gibt bezweifle ich.

Gruß

Roman

von R.M - am 13.06.2009 12:27

Re: CB-Funk

Hallo Günter,

ich bestreite nicht, das es leistungsmäßig Besseres gibt, und das
diese Ausstattung den Ansprüchen des Funk-Profis vielleicht nicht
genügt, mag durchaus sein.
Es ist eine praktikable Lösung die sich schon auf vielen Touren
bewährt hat und an der viele teilhaben können. Wenn jemand ins
Ausland fährt und über I-Net Kontakt halten will, ist das eine andere
Hausnummer da man dann eh mit anderem Equipment unterwegs ist.
Für die normale Tour reicht schon eine Reichweite von 1km in der
Stadt, da man eh versucht zusammenzubleiben. Wenn einer an der Ampel
hängt und das rechtzeitig mitteilt, warten die Anderen und alles ist gut.
Wie bereits mehrfach gesagt, zur Not gibts dann noch das Handy. Oft benutzen
mußten wir es zu diesem Zweck noch nicht.

Gruß
Horst

von hk12 - am 13.06.2009 17:46
Hallo Bernd..

Es ist doch recht schwierig , alle unter einen Hut zu bekommen.
Ich versuche mal zusammenzufassen.
Mal auch bisschen vereinfacht: Je höher die Frequenz , desto kürzer die Reichweite.
Das alle EL Fahrer Funkamateure werden ist , denke ich eine Utopie.
Aber trotzdem noch mal kurz zur KW. Bei 80m Ist die machbare Antenne im Verhältnis zur Wellenlänge bei Mobilbetrieb so kurz , das kein Vernünftiger Wirkungsgrad rausspringt.
Paar Prozent abgestrahlte Energie ist alles.
CB Funk Gateways kenne ich mich nicht aus.
Also was bleibt erst mal übrig:
CB Gerätä: Vorteil denke ich Du kannst auch mit LKW Fahrern reden.Ansonsten ist die Frequenz ja recht leer. Nach einer Straßenecke ist nicht gleich Schluß , 10km dürften drin sein.
Nachteil: Antenne doch noch recht lang
Freenet ist ja auch 2m Funk. Nachteil:Das ist nicht ganz so verbrteitet , die Gerätepreise liegen aber höher als PMR. Paar km Reichweite sind drin. Vorteil:Auch um eine Ecke in der Stadt kommt man noch , wenn's nicht zu weit wird.
PMR ist ja gleich 70cm Funk.
Vorteil.sehr Preiswerte Geräte , paar km bei freier Sicht
Nachteil: Bei einer Stadtdurchfahrt kommt man schnell an eine Grenze.

Nun könnte man diskutieren und es wird jeder zu einen anderen Schluss kommen.
CB wäre noch das beste nach meiner Meinung da die Frequenzen in vielen Ländern erlaubt sind , Du mit Feststationen auf der ev. Gegenseite eine größere Reichweite hast und es bei der Zahlenmäßig doch recht großen Gruppe der Trucker auch benutzt wird.

Ich hatte in meinen PKW eine Twinstar von Stabo. Autoradio und CB-Funk in einem.
Zumindest auf der Autobahn habe ich durch einfaches mithören auf Kanal 9 AM so manchen Stau durch rechtzeitiges Abfahren vermieden.
Ich denke , auch paar mobile Radarfallen hatten dann nicht das Vergnügen , mich zu kontaktieren.
Es gibt da auch Handys. Natürlich ist dann mit der Gummiwurst die Reichweite auch nicht groß , aber man kann es von jetzt auf gleich in Betrieb nehmen und legal eine Außenantenne anschließen ist auch kein Problem.

Viele Grüße , Frank

von DL1DUK - am 14.06.2009 07:00
Hallo Frank,

einige haben sich eine Halterung an den Überrollbügel gebastelt mit der das PMR-Gerät auf Kopfhöhe
befestigt ist.
Ich klemme meine Funke immer ans Lenkrad in die Speichen. Das geht aber nur deshalb, weil mein Gerät einen rund um die Speiche, festschließenden Bügel hat. D.h. es besteht keine Gefahr dass das Teil abfällt. Dabei integriert sich das Gerät so gut , dass keine Behinderungen beim Lenken entstehen was natürlich absolut Sicherheitsrelevant ist.

Tja, ob das mit dem Begrüßen des unvermittelt Entgegenkommenden klappt :confused:; ich hab meine Funke eigentlich nur auf Touren dabei. Auf dem täglichen Weg zur und von der Arbeit (da bin ich eigentlich immer allein unterwegs) bleibt das Equipement in der Regel zu Hause. In dieser Situation würde ich Dir also nicht antworten können.

Gruß
Horst

von hk12 - am 14.06.2009 17:19
Ahoi.

2009 ist schon ein Bisschen her und unser i-MiEV ist bereits ein Jahr alt und ich habe immer noch keine Funk-Erfahrungen gemacht.

Meine Kurzwellengurke versuche ich garnicht erst. Der große ICOM, Mobilgerät mit 3 Modulen und Fernbedienung. FM auf 2m, 10m und 70cm mit 25W, 10W, 10W und braucht ca 15A bei 12V. Das Bedienteil ist flach wie eine Tafel Schokolade und hat Radio (DIN-Schacht) Abmessungen. Glasfaser zwischen Kofferraum und Amaturenbrett. Beide liegen seit über 10 Jahren im Keller und ob sie noch gehen - wer weiß.

Baofeng UV-3R ist ein tolles Ding, kann LPD, Freenet und PMR und Amateurfunk auf 2m und 70cm aber ich kann es nur bedienen, wenn ich es vorher per Linux vorprogrammiere. Anders ist es für mich unbedienbar. 99 Kanäle ist auch lustig und Radio hören (UKW) kann es auch noch. Vor allem macht es viel Krach. Sieht aus wie ein Händi und war wohl auch eins. 3 Volt und kaum Strom, für 100 milliWatt oder 1 Watt, aber mit externem Mikro oder Ohrhörer spinnt es auf 2ḿ bei 2Watt und Außenantenne sollte man nur zusammen mit Pi-Filter sonst macht man sich eventuell unbeliebt.

Dann sind da noch 3 Alte Stabo 40 Kanal FM Geräte mit Magnetfußantenne, ca 50 cm hoch für CB. Eines der Geräte (ca 15 Jahre alt) hat den Geist aufgegeben. Kondensatoren gealtert. PLL rastet nicht mehr. 40 Kanäle FM ist 40 Kanäle FM und 4 Watt sind 4 Watt, ansonsten gibt es schon bessere Geräte. Haben einmal 150 DM kostet, das Stück, samt Magnetfuß.

Die 70 cm Moba halt an einem Baum ihre Spule abgewickelt. Die 2m Moba 6K Fenster klemm geht noch, aber die Scheibe vom i-MiEV ist so dünn daß sie nicht stecken bleibt und ich Angst habe, daß sie brechen könnte.

Mir bleibt also nur Baofeng im Becherhalter am Amaturenbrett oder CB mit Magnetfuß.

Auf dem Golf Variant war die Magnetfuß trotz ihrer Kürze besser, als was Längeres an der Dachreling. Einen Versuch wäre es wert, notfall auch von einem Parkplatz auf einem Berg

Loch auf dem Dach vom i-MiEV ist nicht ohne, denn da oben sind zwei Airbags.

Kabel durch die Tür klemmen geht schlecht, die Türen passen noch genauer als beim Golf. Bleibt der Spalt am Fenster oben, durch den auch die Ladeschnauze und das Netzkabel geht. Wir haben die Augenbrauen (Windabweiser), weil es sonst reinregnet, wenn wir das Fenster einen Spalt offen lassen.

Ach ja, es gibt nichts Besseres als Amateurfunk, wenn es denn Funkamateure gäbe, die am Funkgerät sitzen. Meine Kumpels von früher sitzen aber lieber im Altersheim und lesen Zeitung. Dank Digitalfunk und Internet wird Mobilfunk vergessen.

Wir wohnen im Funkloch. Händi tut nicht. Wir haben es uns abgewöhnt und beim Polizeifunk gehe ich auf die Barikaden, wenn ich sehe welchen Unfug die machen mit dem Digitalfunk. Zwei CB-Gurken im Keller (Tiefgarage) funktionieren, aber zwei Händis und zwei Digitalgurken im selben Keller kann man weiter werfen als man damit funken kann.

Fahren in der Meute und Steckdosen anpeilen geht am Besten mit CB-Funk oder PMR. Bei mir hat auch LPD funktioniert. Die 10 Milliwatt reichen auf dem Dorf 8 Kilometer mit Außenantenne.

Außenantenne und fest einbauen geht eigentlich nur mit CB-Funk. Bei PMR sind zwar nur 8 Kanäle, aber wie sieht es mit der Squelch Kodierung aus? Und wie nagelt man auf dem Amaturenbrett fest?

Würde mich interessieren, wie Ihr das bei der Kreuzfahrt um die Mühle gemacht habt.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 15.08.2013 21:28
So ne 10 Meter Schleppantenne wäre nicht schlecht. Wenn die Lastwagenfahrer dann wieder zu dicht auffahren, bekommen die einfach eine gefunkt.
Dann noch ein etwas verlängertes Lambdaviertel für 20 Meter aufs Dach , dann kann man die in größeren Städten frei verspannte Energie unauffällig nutzen.
Wozu sind die Drähte schließlich da?
Also, irgendwie hat Funk etwas für sich. Allgemeiner Anruf funktioniert mit dem Händi eben nicht. Bis ich da alle Nummern herausgesucht und angerufen habe, sind die alle schon wieder längst zuhause und haben mir den Kaffee leergetrunken. Außerdem will man ja nur die nähere Umgebung erreichen.
Mist, ich hab den meisten Plunder weggeworfen. Gehört eigentlich auch an jede Drehstromtanke.

von Bernd Schlueter - am 16.08.2013 08:00
Also ich habe mal auf einer Fahrt mit Johannes - PMR verwendet obwohl die Akkus Flau waren ging es für ein paar Stunden (wenn man nicht wegen jeder "ungelegenheit" die Quaselstrippe betätigt).
Nun das El ist nicht grade die Störfreiheit selbst aber draußen Überland gehen schon mal ein paar Kilometer.

Und mal schnell einen Info Ruf absetzten wenn sich die NAVI´s nicht einig sind ist soviel einfacher als mit dem Handy. Auf längen Fahrten hat sich das schnell Bezahlt gemacht.

Also wenn das häufiger laufen würde würde ich das aus dem Gehäuse und mit einer Optimierten Antenne fest verbauen. evtl. mit zuschaltbaren Headset und VoiceSendefunktion (Auch wenn das wieder Verboten wäre - drauf geschissen) PMR hat halt auch den Vorteil das es in den meisten EU Ländern eingeführt ist somit auf Langstrecke im Ausland nutzbar.
Die Sprachqualität ist auch bei preiswerten Geräten gut wenn die Feldstärke noch OK also weniger als 4-5 KM - )also für Lein die Leistung mit der ein Ab-Sender reinkommt gut ist - meist von der Entfernung Abhängig.)

Praktisch auch wenn am vermeintlichen Ladehalt sich aufteilt zum Suchen ; Einkaufen usw.

Die Rauschspeere hat fast immer ausreichend gut funktioniert und die Nerven des Hörers und Akkus geschont.

Der Nachteil ist auch der Vorteil - bedingt durch die Physikalisch geringere Reichweite (Leistung Frequenz) gegenüber CB-Funk reichen die 8 Kanäle vollkommen aus wenn man man nicht grade entlang einer EU-Autobahn fährt. Am Tag muß man vielleicht 2mal die Frequenz umschalten.

In Gruppen vereinfacht das das Fahren doch! Alleine Unterwegs Nutzlos!

Außer als Bastler man hängt an einem Fest verbauten ein Audiomodul das bei Ereignissen dann an ein Zweitgerät eine Nachricht sendet. Das Wäre wieder so eine Erweiterung für Leute die kein Firmen-Flatrate haben für XTelefone und für ein Can-Bussystem.

von thegray - am 16.08.2013 10:26
Als ich das Thema eröffnete war 2009 ? Man wie rennt die Zeit !

Ich für meinen Teil habe CB für mich als möglichkeit entdeckt manchmal den Brummis mit zu teilen, dass ich hier und da nicht schneller kann und sobald möglich sie vorbei lasse. :D

Manchmal ist das Ganz lustig auf Kanal 19 :cool:

Heute !!!!!!!!!!!!!!!

,,Da rollt en, gelbe kiste mit 50 vor mir weg´´

Als nett gemeinte Warnung :rolleyes:

,,Salve ich mach bei nächster Gelegenheit platz !´´

Nach der antwort ist der sofort auf Abstand gegangen !

Das mal dazu :cool:

Es gab mit der zeit immer mal wieder Nette Dialoge :rp:

von Hobbyschrauber Mario - am 16.08.2013 15:52
Zitat
Michael
Zitat
Man wie rennt die Zeit !

Irgendwie funken die Behörden nur noch digital und die Scanner dazu sind wohl s. teuer. Und ich dachte mit einem analogen Scanner würde man noch, außer Radio, was mitbekommen ... Muß ich irgendwie verpaßt haben - den digitalen Umstieg.


Ok die alten Möhren waren schon teilweise älter als die eigenen Kinder - Aber was glaubt du was da im Digi-Bereich für ein Mist gebaut wurde. Nach Jahrelangen Querelen in der Anwendung und behördlicherseits - Gibt es Landstriche da haben die wieder die Rolle rückwärts gemacht und die Analogmöhren aus allen Ecken wieder zusammen gekramt und wieder aufgeladen. Problem war nur das die alte Infrastruktur auch schon ersetzt war .......

von thegray - am 16.08.2013 17:16
Gerade im Spon gelesen, beim Hochwasser neulich, wäre fast der Hauptknoten abgesoffen - gute Nacht Deutschland.

Es soll möglich sein, auch mit dem Nachbarn in der Tiefgarage zu funken, falls beide wissen wie es geht.

Deshalb auch die Frage nach PMR, es sind zwar nur acht Kanäle, aber viele Kodierungen und so ein Dickes PMR, wie das Baofeng UV-3R geht notfalls auch ohne.

Interessantes Spielzeug:

[s174453994.online.de]

oder

[www.dp07.com]

Dort auf den E-Shop und dann Funkgeräte, Midland Base Camp 446

Mir scheint, das Ding ist nicht mehr im Handel, aber die haben noch welche.

Es sieht so aus, als könnte man es irgendwie auf dem Amaturenbrett unterbringen. Mit etwas Glück kann es durch die Frontscheibe funken.

Es ist einfach so, legal einbauen mit Außenantenne geht nur CB-Funk. Gescheit gehen täte eher PMR. Ohne Außenantenne will der Hersteller vom Auto nicht und Händi ist Unfug.

Nochmal Spon, nach Sachsengate gibt auch Schleswig-Holstein bekannt, warum Händis oft nicht funktionieren und wenn sie gebraucht werden nie!

Ei weil man über den IMSI-Catcher nicht telefonieren, sondern nur Daten sammeln kann.

CB hat viel für sich. Amateurfunk mit falsch eingestelltem Baofeng auch. Da geht eine Außenantenne per SMA Anschluß dran.

Eines meiner Schlüsselerlebnisse mit Händi, kurz vor der Juhöhe die Überreste eines Autoaufbruchs entdeckt. Händie tot. Um die nächste Kurve gelaufen und nach Abmeldung Notruf versucht. Leitstelle Mannheim, nicht zuständig, ich soll auflegen und nochmal anrufen. Beim nächsten Versuch haben sie gleich unterbrochen, ohne sich zu melden.

Im 2m Band auf der Kalmit jemand erreicht, der für mich die 110 gewählt hat. Wenig später kam dann ein Sheriff und hat den Kopf geschüttelt, über seine Kollegen. Amateurfunk hat was, aber ich fürchte wir sterben aus. Quasselfunk geht kaum noch, einfach keiner mehr da.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 16.08.2013 21:52
Hallo

PMR Geräte gibts auch mit abgesetzter Antenne, [www.thiecom.de], sind dann aber leider nicht in allen Ländern erlaubt.

Im El ist ne abgesetzte Antenne recht nützlich.

Ich würde CB Funk bevorzugen, da sind die Leute immer hilftsbereit auch wenns mal mit Strom knapp wird oder man sich verfahren hat.

Ich hab mal in Hamburg an ner Tankstelle mit CB funker Bude in nem Container neben der Tankstelle geladen.

Der Besitzer war nett und hilfsbereit hat mich laden lassen, und mir auch noch den Weg gezeigt, nebenbei haben wir noch den optimalen Platz für ne CB Funke im El gesucht, den scheints aber nicht zu geben, eigentlich kommt nur der Batteriekorb für die Antennenmontage in Frage.

Gruß

Roman

von R.M - am 17.08.2013 10:01
Bei PMR und LPD wirkt ein Serviertablett aus Blech schon Wunder. Amateurfunkantennen für 70 cm passen.

Für CB-Funk, ich denke für uns alle, als große Meute ist das der vernünftigste Weg, aber für einen Plastikbomer ohne Blechdeckel wird es schwierig. Entweder Schokoladenpapier, Alufolie oder vielleicht Dampfstop oder Wärmefolie aus der Dachdeckerei?

Nofalls wie früher bei den Flugzeugen, Drähte verspannen

Ich habe einen Schuhkarton mit 2 Stück DNT Start, 4 Watt, 40 Kanal, im Kofferraum und eine Bowerbox mit Luftpumpe und 9 Ah Batterie. Mal sehen wie der i-MiEV als Gegengewicht funktioniert.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 17.08.2013 13:45
Auf CB ist AM inzwischen so gut wie verboten. 40 Kanäle FM, 4 Watt ist beinahe EU (CEPT) und in Polen und da wo es 80 Kanäle gibt, läuft alles aus dem Ruder. Moderne Geräte lassen sich auf ein Land programmieren und machen dann dort, was sie dürfen.

Meist herrscht tote Hose auf "meinen" 40 Kanälen. Die Start ist inzwischen auch schon über 10 Jahre alt und manche Elkos verdorzelt. Vielleicht höre ich deshalb nichts.

CB in FM ist nicht wesentlich anders als 2m FM. Mit 150 DM für Funkerät mit Mikrofon und Magnetfußantenne war das mal ein Schnäppchen. Die Magnetfüße haben auch auf 10m FM funktioniert, aber Wiesbaden ging zwar auf 70cm nur auf 10m nicht. Abstimmen muß sein. 40 oder gar 80 Kanäle mit einer 50cm langen Antenne ist zu breit.

Krachmacher (Industrie) gibt es immer noch, aber in FM stören die weniger. Alles beherrschbar, die Antenne kann man notfalls mit Lüsterklemmen ... besser nicht.

LPD (70cm 10 Milliwatt) hat 69 Kanäle und geht überraschend gut, ca 10 Kilometer von Mobil zu Feststation, aber nur mit Außenantenne. Schön wäre es gewesen LPD mit Amateurfunk zu mischen, aber die ewigen Besserwieser, die heute im Altersheim über 80m AM und SSB Runden plaudern, haben das verhindert.

Ich muß mal versuchen Karin zu einem Funktag auf der Kreidacher Höhe, der Tromm oder besser noch dem Katzenbuckel zu gewinnen. Die Turmschänke hat eine rote (400V/16A) Steckdose für Übernachtungsgäste. In Eberbach gibt es 4 mal CEE 230V/16A blau für Wohnmobile.

[www.turmschenke.de]

oder "[maps.google.de]; "Turmschenke, Katzenbuckelstraße, Waldbrunn"

Die Schenke wäre vielleicht auch etwas für ein kleines inoffizielles Treffen - 3 mal 16A

Mir geht der AETC nicht aus dem Kopp, der Auto Elektrische Teetrinker Club, so als Gegengewicht zum ADAC. Was machen die, wenn ich mit leerer Batterie auf einer Autobahnrasstätte parke? Tieflader zur nächsten Werkstatt mit Steckdose. Mich hat es fast zerrissen.

Nicht, daß es passiert wäre, aber alleine die Aussicht...

Eine Powerbox hat ca 10 Ah bei 12 Volt. Aufgeblasen reicht das für 500 Meter mit einem i-MiEV. Vier Autobatterien in einem Fahrradanhänger an einem Pedelec, 48V, 50 Ah, das sind 2,5 Kilowatt. Damit kommt ein i-MiEV schon 20 Kilometer weit.

Orangenes Pedelec mit Blinklicht, CB-Funk und orangenem Babyanhänger als Pacemaker vor 20 Kilometer PKW Stau rettet Elektroauto. Kommt garantiert im Fernsehen und jeder weiß was der AETC ist. "A" muß sein. "E" kommt im Telefonbuch vor ADAC und AVD. Teetrinker als Verballhornung von CHAdeMO.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 17.08.2013 15:13
Die Sperrtopf-Antenne ist vom Prinzip ein Dipol. Der untere Strumpf ist durch den Collins tatsächlich von der Koaxleitung isoliert - oder angepaßt.

Ein ausgestreckter Sperrtopf wäre ein guter Strahler, ein aufgewickelter ist zumindest ein Kindergatter, welches verhindert, daß die Kleinen herumstrolchen und Unfug treiben. SWR und RFI lassen grüßen. Der Strumpf ist ein ausgewachsenes Gegengewicht zum Strahler. Liegt zwischen Erde und Groundplane. Und der ist Heiß, besonders am Ende, Richtung Funkgerät. Das Koaxkabel ist dafür kalt, kälter als es mit Mantelwellen wäre.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 18.08.2013 06:46
Hi Gemeinde,

was hier so schön diskutiert wird - wir haben das schon längst getestet.

Ewald, Martin und ich hatten in den El´s bereits 11 Meter Geräte eingesetzt - mit der ernüchternden Erkenntnis, daß da einfach zu viel an "Gegengewicht" für die Antenne fehlt.

War also nicht so toll. Ach die im 2 Meter Band liegenden Freenet Kanäle waren dran. Die sind praktikabel und eine kleine Aussenantenne geht allemal. Im Vergleich aber haben sich die PMR
Geräte, die in 70 cm angesiedelt sind, bisher am besten bewährt. Da gibt es von Baofeng oder so ähnlich, sehr schöne kleine Handfunken, die das können... ( 2m, 70 cm )

Und auf diesen 70 cm Frequenzen sind wir heute bei unseren Fahrten miteinander verbunden, Wer meine Youtube Videos kennt, kann sich das sogar ansehen / anhören ..... damit war selbst die Verständigung auf dem Nürburgring keinerlei Problem. Und während der Fahrten in der Kolonne sowieso nicht....

Unser Resume: 70 cm PMR, bestens geeignet, preisgünstig, vollkommenausreichend.

LG Jörg

von Jörg P. aus B. - am 18.08.2013 16:55
Danke Jörg,

auf Dich hatte ich gehofft. Gute Verständigung im Video, das kann man hören.

Die Sperrtopfgeschichte funktioniert auf Glasfiberyachten und im Segelflieger. Aber 70cm funktioniert sogar da noch, wo 2m den Geist aufgibt, in der Großstadt. Freenet oder Amateurfunk funktioniert gleich, Freenet sind aber nur 3 Kanäle, da wir es schnell eng. LPD, PMR und Amateurfunk wieder gleich, aber LPD ist im Amateurfunkband und hat nur 10 Milliwatt Sendeleistung (dafür 69 Kanäle) PMR hat seine eigenen 8 Kanäle nur imens viele CTCSS Kodierungen die einem das gehört Werden erschweren. Beim Baofeng UV-3R kann ich das abschalten, aber das kann sowieso alles, Freenet, LPD und PMR samt Amateurfunk auf 2m und 70cm. Wie habt Ihr das mit dem CTCSS gehalten - oder habt Ihr das Gerät schräg gehalten, daß das CTCSS rausfällt?

Liebe Güße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 18.08.2013 18:57
Zitat
Peter Dambier
Danke Jörg,

auf Dich hatte ich gehofft. Gute Verständigung im Video, das kann man hören.

Die Sperrtopfgeschichte funktioniert auf Glasfiberyachten und im Segelflieger. Aber 70cm funktioniert sogar da noch, wo 2m den Geist aufgibt, in der Großstadt. Freenet oder Amateurfunk funktioniert gleich, Freenet sind aber nur 3 Kanäle, da wir es schnell eng. LPD, PMR und Amateurfunk wieder gleich, aber LPD ist im Amateurfunkband und hat nur 10 Milliwatt Sendeleistung (dafür 69 Kanäle) PMR hat seine eigenen 8 Kanäle nur imens viele CTCSS Kodierungen die einem das gehört Werden erschweren. Beim Baofeng UV-3R kann ich das abschalten, aber das kann sowieso alles, Freenet, LPD und PMR samt Amateurfunk auf 2m und 70cm. Wie habt Ihr das mit dem CTCSS gehalten - oder habt Ihr das Gerät schräg gehalten, daß das CTCSS rausfällt?

Liebe Güße von
Peter und Karin


Hi Peter und Karin,

kann ich nicht sagen. Wo sehe ich das denn beim von Dir genannten Gerät ?
Einige von uns hatten diese Billigteile aus dem Baumarkt - auch die waren vollkommen ausreichend. Ich hatte übrigens bei unserem letzten Aufenthalt bei der Waldmühle dem Sascha so ein Teil in die Hand gedrückt. Er war recht angetan davon....

LG Jörg

von Jörg P. aus B. - am 18.08.2013 19:41
Mit den Stehwellensperrtöpfen ist es mehr oder weniger Spielerei.
Einen ordentlichen Collinstransformator, dann reicht für 11m auch der Alufolienumwickelte Batteriekorb und ein 70cm-Antennenstab, bei ca 100 Volt "Stehwellen"-Amplitude, um 1 Wtt abzustrahlen. Bei stark verkürzten Antennen:
(Strahlungswiderstand proportional der Länge im Quadrat, kapazitive Impedanz indirekt proportional zur Länge.) Ich spreche hier von 75% Verkurzung, DL2BCM von nur 20%.
Ja, auch das ist alles Tesla, nicht etwa Marconi. Wurde damals nur nicht von der Umwelt verstanden.

Die Funken, die der ebenfalls um 75% verkürzte Loran-C-250kW-Sender auf Sylt am Boden zog, waren nicht mehr feierlich. Ich denke mal, 25.000 Volt Tankkreisspannung.

Tesla verwendete Millionen Volt in seinen Tankkreisen, die ja im Wesentlichen reine Luftspulen waren.

Daniel baut uns, wenn wir artig sind, allen solch einen Tankkreis ans Äll. Bis die Funken sprühen.

Aber trotzdem, um den Störabstand von der Ällelektrik zu erhöhen, sollten wir auf höhere Frequenzen gehen., dann reichen auch normale Lambdaviertelantennen mit Koaxialleitung.

Mit den heute üblichen Modulationsverfahren kenne ich mich nicht mehr aus. Wo lese ich das nach? Funkschau ja wohl eher nicht mehr?

von Bernd Schlueter - am 19.08.2013 04:24
Am Zeitungskiosk inspirieren lassen?

Außer Google habe ich noch nichts allumfassendes gefunden. "reichelt.de" und "conrad.de" verkaufen. Reichelt ist deutlich überschaubarer und hat meist auch Doku zu den Geräten.

Als Funkamateur kann ich den Baofeng UV-3R empfehlen. Ich denke die neueren können noch mehr. Also 2m, 70cm und Freenet samt PMR446 zum Reinhören :rp:

Reichelt hat nur ein Midland aber das kann LPD (70cm Amateurfunk für Lenzenslose) und PMR. Midland hat tolle Sachen, aber ich glaube die werden immer nur solange gebaut, bis der Import verboten ist und dann kammt was Neus...

Mein Baofeng habe ich Offenbach bei

[www.difona.de]

Difona gekauft. Wir sind alte Bekannte, auch wenn wir uns nur alle 10 Jahre sehen. Mit denen kann man auch telefonieren.

Bei CB gibt es 40 Kanäle, FM, 4 Watt für (fast) das ganze CEPT Europa und mehr. Deutschland und noch ein paar haben inzwischen 80 Kanäle aber nicht mehr so ganz anmeldefrei und scheinbar ist sogar SSB legal, aber wo? Und AM gibt es zumindest auf 12 Kanälen immer noch.

Ein Gerät ca 200 Euro habe ich gesehen, das kann je nach Programmierung 12m und 10m Amateurfunk oder CB-Funk brav, oder für Mitglieder der Ehrenwerten Gesellschaft alles was verboten ist. Ich wollte mich mal bei den Chinesen als Honorarconsul bewerben, um eine "Lizens" dafür zu bekommen, aber weil die Straße in der die Botschaft liegt, bei Frankfurt, im Taunus, die Straße mit der besten Kanalreinigung ist, nein, uns sind nicht die Händis in die Gullis gefallen, wir haben wirklich keine ...

Kann ich nur empfehlen, wer nichts zu Verbergen hat, einfach mal bei den Chinesen vorbei schauen, aber nicht erschrecken, die sind sehr furchtsam. Die Russen sind da robuster und bieten schwarzen Tchai oder noch schwärzeren Kaffee an und haben einen Humor, der es an Schwärze mit beiden aufnehmen kann.

Danach hatte ich im Kreistag meinen Spaß.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 19.08.2013 10:25
Für 8 Euro und weniger monatlich gibts doch die Internetflat bis 300MB. Kann man da nicht einen allgemeinen Anruf implementieren? Das würde europaweit Schule machen.
Hmm, eine gemeinsame mailbox, bei der man sich anmeldet und die dann eine SMS schickt, in der die jeweilige Nummer des Hilfesuchenden steckt? Die dann automatisch angewählt wird.
Wir lassen uns doch auch sonst veräppeln und könnten doch mal eine entsprechende Äpp schreiben, die Händi und Internet verbindet?
e-plus ist natürlich ein schwaches Bild im Wald, aber alles andere doch auch?


Habt Ihr schon mal was von Sipgate gehört? Sind Entwickler hier in Düsseldorf. Die sind mit Sicherheit flexibel und an Ideen interessiert. Da hast Du einfach einen Telefonhörer mit Tastatur am smartphone oder was kleineres, ganz nach Geschmack.
Schließlich sind wir auch eine große Firma und da ist ein ICQ gang und gäbe. Man stelle sich vor, der Wotan werde von der Möhne verschluckt und habe seine Badehose vergessen...der käme gar nicht mal heran, dann hätten wir ihn schon gerettet.

Sipgate rettet Wotan aus der Möhne

von Bernd Schlueter - am 19.08.2013 14:02

Zurück zum CB-Funk?

0,5 Watt sind erlaubt bei FM.
4 Watt Dauerstrich und 12 Watt Hüllkurvenhöchstleistung bei AM. War nur zwischenzeitlich untersagt, lese ich.
Da ist jede Menge Empfindlichkeit drin:
Schmalstbandempfang eines Pilottons.
Von den 12W bekommen wir mit einer Teslaantenne (ungerechterweise auch Collins genannt) bestimmt 10 Watt in die Luft, mit einer 1m langen Zittiällantenne.
Selbst im dichtesten Urwald und im tiefsten Schwarzwald oder Emmertal wird man da noch gehört

Also, im Bau der extrem stark verkürzten Antenne sehe ich kein Problem. Das Cityel besteht größtenteils aus Kunststoff und verschluckt nicht viel Energie.
Die Koaxialsperrlösung ist da machtlos.

von Bernd Schlueter - am 19.08.2013 14:30
Das Baofeng kann UKW-Radio und Schmalband FM auf 2m und 70cm. Interressant ist das Tongeschirr, aber ich kapiers nicht. Ich benutze ChirpX zum Programmieren, mit dem Mäuseklavier und Brille kann ich es nicht. Und da kann es die wilden Töne, von 67 Hertz bis 254,1 Hertz. Außerdem kann es DTCS von 17 bis 754 wie das bei einem PMR Gerät heißt und aussieht, wer weiß.

Ich habe gesehen, daß manche, vielleicht alle, immer den CTCSS oder DTCS oder DCS Ton- oder Digitalsquelch benutzen. 32 Kodierungen, das sind vermutlich die Töne, welche Nummer entspricht welchem Ton? Leider sind fast alle Geräte brutal und bügeln, was sie nicht hören wollen.

Programmieren ist nur welcher Kanal zu welcher Frequenz und dann noch Relaisablage und Ton oder Code. Der Preis war verlockend. Im Prinzip ist das Ding ein durchgeknalltes Händi. Es hat sogar den typischen Händi-Akku. China und billig, aber goldig.

SSB auf UKW gibt es kaum noch. Meist als Huckepack im Kurzwellengerät. Im CB-Funk und besonders in Geräten die auch oder anstatt Amateurfunk können ist SSB verbreitet.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 19.08.2013 14:35

Händilis

Inzwischen habe ich mit meinem Bekannten von Sipgate gesprochen. Programmieren kann man Vieles, auch meine Telefonzentrale in Verbindung mit "Latitude, das google am 9. August gerade eingestellt hat, weil es Deiner Frau und dem BSA stets mitteilt, wo Du Dich gerade aufhältst und das möchtest Du sicher nicht in jedem Fall. Dazu gab es Äpps, die alles Interessante, Deine Freundinn oder auch Freunde aus facebooks, aus der Oper und vom Seeräuberkahn , die sich in der Nähe mit allem Pipapo und Bewegungsprofil innerhalb beliebiger Zeitspannen als Punkte auf einer Karte darstellen, und das möchtest Du sicher nicht immer. Die scheinheiligen Neusser schälten die Äpp nur ein, wenn sie sich gerade in der Kirche befinden, obwohl Petrus doch auch ohne Händi alles sieht. Also, wegen Protest gegen Geheimnisverrat eingestellt, aber google hat versprochen, Ersatz anzubieten, bei dem der Aufenthalt bei Deiner Freundin ausgeblendet wird.
Also, das geht mit jedem Smart-Händi, das man programmieren kann, unabhängig vom Anbieter und vom Netz. So schlecht ist auch e+ nicht mehr, und dazu gehört auch sipgate
Ihr müsst alle mal tüchtig nachdenken, was man am besten macht, es gibt auch kostenlose Simkarten, die Dein komplettes Bewegungsprofil an das NSA melden, der dafür dann die monatliche Rate bezahlt. Hab vergessen, wie der Anbieter heißt. Wenn das NSA dann rückmeldet, wer sich alles in der Umgebung Deiner liegengebliebenen Scherbe befindet, haben wir eigentlich das, was wir brauchen. Arabische Elektroautofahrer dürfen nicht teilnehmen. Das NSA verwechselt zu oft die Namen, dann schicken sie auch schon mal Hilfe in Form einer Drohne statt den Elektrodoktor..
Mag sich lächerlich anhören, aber das ist tatsächlich so, wie ich sage. Die bezahlen dafür. Ist ja schließlich unser Geld.
So, jetzt geht mal alle in Euch, und fragt Euch, ob das nicht eine Lösung sein könnte. Ihr werdet dann auf google map als verschiedenfarbige Punkte dargestellt:
Rot, blinkend: Notfall
Grün: elektrisch lustwandelnd
Blau: voll,besoffen, oder auch nur die Batterie voll
Gold: elektrische Blondine
Gelb: Elektroautofahrer, brünftig
schwarz: Bundesbruder von Kohl (ich bin so etwas Ähnliches, hört, hört!)

Anklicken:Händiverbindung oder Skypeverbindung wird aufgebaut.

Aldi und andere sind teilweise billiger als Sipgate und bieten auch freies Telefonieren untereinander.

Ich halte so etwas für die sinnvollste Maßnahme, wir müssten uns nur auf den Anbieter einigen.
Mit dem Teslaschen Resonanztransformator bekommen wir allerdings auch per CB ausreichend Leistung in die Luft. Dann fehlen aber die Übersicht, das Navi zum blinkenden Punkt usw.

Skype über mobiles Internet ist immer mit Verzögerung verbunden, sollte man wissen, aber die Verzögerungen beim Pilotton-CB sind größer.

von Bernd Schlueter - am 19.08.2013 19:27
Händi im Odenwald geht nicht. Das Neckartal, das Weschnitztal und das Gorxheimer Tal sind mit GSM schlecht bis garnicht versorgt. Von anderen Tälern höre ich ähnliches und die Digital BOS Funker bei uns beißen sich die Zähne aus. Wir funken immer noch analog und mit dem Hessentag in Bensheim wird das sicher lustig, nächstes Jahr.

Mit dem Baofeng Handgürkchen und mit einem CB-Funkgerät (DNT Start, 4 Watt, 40 Kanal FM) habe ich jetzt ein par Expeditionen im 100 Kilometer Umkreis unternommen.

CB-Funk wärend der Fahrt macht keinen Spaß. 2m geht toll (Amateurfunk, hauptsächlich Relais) aber hauptsächlich mit der Handgurke im Stehen, draußen. 70cm geht nicht ganz so doll, ich habe aber noch nicht alle Relais in der Nachbarschaft programmiert. Dafür geht 70cm aber auch aus der Kaffeehalterung, am Amaturenbrett.

An Freisprech und Händi kann ich mich noch erinnern, aber mit Hörgerät macht Händi keinen Spaß. CB-Funk und Amateurfunk sind deutlich besser zu verstehen. Mit Leuten telefonieren, die im Auto unterwegs sind, ob Freisprech oder nicht, ich verstehe sie schlecht.

Zufällig ist mir eine Fahrschule mit Motoradfahrerfernsteuerung über den Weg gelaufen. PMR446, sehr gut zu verstehen. Die Geräte sind billig und werden meist in Paaren verkauft. Ein Gerät welches LPD und PMR kann (Midland) ist vielleicht besonders interessant. Im Gedränge einen von 69 LPD Kanälen zu finden, der unbenuzt ist oder einen von 8 PMR Kanälen und bei LPD könnten die Amateufunker vielleicht versucht sein, zum Zuhören zumindest, das "dicke LPD" zu nehmen, das eh schon vorhanden ist.

Generell ist mir aufgefallen, wochentags und tagsüber tote Hose auf allen Bändern. Ab Feierabend im 2m und 70cm Band, auf den Relais gemäßigt Betrieb. Früher war mehr los. CB-Funk nur tot Hose.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 23.08.2013 19:58
Bei VoIP braucht man halt den Funkempfang. Spaß macht das nur mit UMTS oder höher. Teils gibts es nur GPRS, dann macht es nicht mehr so viel Spaß - geht aber gerade noch so. GPRS hat wesentlich höhere Antwortzeiten als UMTS. Teils gibt es wohl SIP Clients, die bei GPRS erst gar nicht erlauben zu voipen - war damals bei Nokia so.

Für Android ist sipdroid ganz gut:

[play.google.com]

Damit rufe ich eine sipgate Nr an die wiederum auf meine Fritzbox verbindet - kostenlos. Die Fritzbox kann solche Anrufe auch ab der Fritzbox aus weitervermitteln. Dann entstehen die Kosten von der Fritzbox zur Gegenstelle. Hat man hier eine Telflat - kostet es nichts.

VoIP TK anlagen gibt es viel, viele kostenlos. Man muß dir nur einrichten. Per vserver könnte das dann auch im Internet stehen. Dann könnte man sich per VOIP kostenlos (vsörver kostet) einwählen. Asterisk z.B. kann auch gut mit Konferrenzschaltungen umgehen. Mit VoIP geht schon viel.

Großer Aufwand - des einfachste wäre eher eine Telflat - dann kann man anrufen wo man will - auch wenn nur GSM zur Verfügung steht.

von Michael - am 06.09.2013 05:16
Wir haben vorgestern mit 9,6 kB/s allerbesten Empfang gehabt, da gibt es alles in der Äpp, Sammelruf und man braucht, wegen der Ausblendung anderer Gruppen, überaus wenig Volumen.
Nein LTE und UMTS sind völlig überflüssig. Ich werde fragen, welche Äpp in das S3 veräppelt wurde.
unsere Schmarts können alle Mpeg, da ist die Bandbreite gerade einmal 500 Hz. In den Pausen Null. Was sollen da 10 MB/s?
Ansonsten, in den Mobilfunkläden wird gelogen, dass das Zeug nicht mehr hält.
Soll ich mich mal nach einem günstigen Angbot für alle erkundigen? Also, die Äpp kann alles, da braucht man kein Relais. Name, Erreichbarkeit...alles Erdenkliche wird angezeigt.

Denkt auch daran, im Gegensatz zu CB und Händili gibt es eine Paketausfallsicherung, sodass Tunnel, bäume usw. nicht ins Gewicht fallen. Dann natürlich mit Verzögerung, was, weil kein Duplex, in keinster Weise ins Gewicht fällt.

Nein, Ihr braucht den himmlichen Äther nicht mehr mit wertvoller niederfrequenter Bandbreite von 4 Watt vollzumüllen.

von Bernd Schlueter - am 06.09.2013 06:23
Wos - bei "allerbestem Empfang" wäre es UMTS und höher gewesen. Meintest Du allerbeste Sprachqualität dann ist beste oberhalb eines z.B. GSM Codecs - der auf dem Niveau eines schlechten analogen Telefons ist - spricht um die 9,6 KByte/s. Wie gesagt sind die Latenzen, voipt man via GPRS sehr hoch (zischen 400 und 1000 ms) Für echtes vom Hirn empfundenes schönes Telefonieren braucht man so um die 40 ms.

Du hattest vielleicht UMTS etc. und es wurde aber ein Codec verwendet, der eben nur 9,6 KB/s nutzt - da wäre das Problem der Latenzen nicht. Aber wie gesagt VoIP mit GPRS ist nicht so schön.

Zitat
gibt es eine Paketausfallsicherung, s
gibt es eine Paketausfallsicherung


Nicht wirklich. VoIP Codecs nutzen i.d.R UDP und da gibt es keine große Sicherheit - die kommen an oder auch nicht.
[de.wikipedia.org]

Und bei VoIP werden die dann bei schlechter Verbindung verworfen.

von Michael - am 06.09.2013 06:44
Heute war Großfunktag.

CB und Fotoapparat zu schwer. Auf die Neunkirchnerhöhe (Neunkirchen Odenwald) gefahren und zum Radarturm gepilgert. Die Luft war etwas knapp, 600 Meter Höhe, aber meine Lunge hat vor kurzem etwas Salzwasser abgekriegt und war der Hauptgrund für den Urlaubstag.

Mit dem Handgürkchen auf 2m 7 Relaistationen gehört. Auf 70cm waren es 10. Auf PMR war auch was los, hat sich nach CB-Funk angehört.

Mangels Luft habe ich nicht sehr viel geplaudert. Der eine Funker war gerade in Worms, auf dem Caravan-Stellplatz, da wo ich vor kurzem geladen habe.

PMR und Amateurfunk geht also. CB habe ich immer noch nichts gehört. Wenn ich wieder mehr Puste habe versuche ich weiter.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 03.10.2013 19:02
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