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Manfred aus ObB, Bernd Schlueter, Ralf Wagner, Emil, Eurolore, Max E., Manuel., bolkobienert, R.M, Martin Heinrich, weiss

400 Mrd Euro für Solarenergie aus Wüsten

Startbeitrag von Emil am 16.06.2009 10:21

[www.spiegel.de]

Ich verfolge die Initiative Desertec schon seit einigen Jahren. Bisher hatte sich wenig getan. Ob die Länder dort alle mitmachen werden?

Antworten:

Warum das kann sich rechnen für die Konzerne


Siehe [www.rp-online.de]

1,4 Milliarenden auf die nächsten 30 Jahre, ohne nur ein Milliwatt zu liefern das ist doch
ein gutes Geschäft für die Konzerne, gut der Steuerzahler hat die Arschkarte, aber wer
interessiert schon für denn für denn? Der würd mit Seinen Geld eh nur Blödsinn mache :o


In diesen Sinne Grüße von einen Steuerzahler aus den Bergen




von Manfred aus ObB - am 16.06.2009 10:47
Der Steuerzahler hatte sich SOLAR MILLENNIUM Aktien gekauft und freut sich über 23% Gewinn allein am heutigen Tag :-).

SOLAR MILLENNIUM sind die "Jungs" aus Erlangen die die Solarrinnen-Anlage in Spanien gebaut haben, ähnlich wie die Anlagen jetzt in Afrika gebaut werden sollen

Sonnige Grüße
Ralf


von Ralf Wagner - am 16.06.2009 20:56
Hallo

Bei den Investoren sind da doch sicher die ganzen Firmen die an der Hochspannungsgleichstromübertragung arbeiten beteiligt schreit ja geradezu danach, ob da mal wieder Forschungsgelder locken.

Gruß

Roman

von R.M - am 16.06.2009 21:04
Hallo Roman,
HGÜ ist fertig und funktioniert in Afrika und China und auch sonst da und dort. Da gibts nichts mehr grundlegend zu entwickeln. [de.wikipedia.org]

Grüße
Ralf

von Ralf Wagner - am 16.06.2009 21:35
Zitat
Ralf Wagner

Da gibts nichts mehr grundlegend zu entwickeln.



Man könnts meine


schließlich war die erstem in Bayern und das schon zu Zeiten von Kini


aber

auch da hat Pettenkoffer schon Holz vergast und an Kini sein Uhrmacher einen 4 Taktmotor damit betrieben
( also schon vor dem Otto sein 4 Takter )

und was muß man lesen

[www.heatpipe-reformer.de]

"Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Jürgen Karl wurde an der TU München in den Jahren von 1999 bis 2007 die Idee und das Konzept des Heatpipe-Reformers entwickelt und patentiert.

Aufgrund der sehr guten Ergebnisse und Erfolge wurden für die technische Umsetzung Förder- und Entwicklungsprogramme mit einem Gesamtvolumen von 3,5 Mio. Euro bewilligt. "


gut ihr habt recht nur 3,5 Mio nicht Milliarden, also nicht mal der Rede wert erwähnt zu werden,
nur was muß man schon wieder lesen

[portal.tugraz.at]

Aha Förder und Forschungsgelder in Österreich klar wenn ein Bayer im Jahr 2000 gefragt hat, in München
kann man das Kaufen, nein nicht solangs Fördergelder gibt.

Übrings parallel zu den Strom aus der Sahara zahlt der brave Steuerzahler noch etliche Fusionsreaktoren

Und Ralf HGÜs gibts aber kein Rückradverteilsystem den das bedeute Auskopplungspunkte in den HGÜleitungen
und ganz unter uns Pfarrerstöchtern das ist doch noch nicht ganz Stand der Technik, da sollt der Steuerzahler
nicht so geizig sein, so 10 Nullen sollte das schon wert sein, was sind schon ein paar Nuller hin oder her :o


Grüße aus den Bergen die kleiner sind als der Schuldenberg Manfred

von Manfred aus ObB - am 16.06.2009 22:20
Zitat
Ralf Wagner
Der Steuerzahler hatte sich SOLAR MILLENNIUM Aktien gekauft und freut sich über 23% Gewinn allein am heutigen Tag :-).


Den Gewinn hat der Steuerzahler nur wenn er die Aktien auch verkauft hat. Sonst steht der Gewinn nur auf dem Papier genauso wie die Schulden des Steuerzahlers. :rp:

Denn wer sind denn die Kreditgeber für den Staates? :D

Kreditinstitute die das Geld der Steuerzahler anlegen und die Steuerzahler selbst. :cool:

von Emil - am 17.06.2009 13:46
Hallo Emil,
stimmt schon, bis jetzt sind das Buchgewinne. Heute waren es nochmal 21,9%. Ticker: S2M.DE
Ich will trotzdem dabei bleiben... Zwei Bekannte arbeiten am Andasol Projekt mit.

Sonnige Grüße
Ralf

von Ralf Wagner - am 17.06.2009 23:12
Zitat
Emil


Denn wer sind denn die Kreditgeber für den Staates? :D

Kreditinstitute die das Geld der Steuerzahler anlegen und die Steuerzahler selbst. :cool:


Du stmmst mich Nachdenklich Emil


Du meinst also der Steuerzahler leiht den Staat Geld das diese Steuern erheben muß
um das Geld zurückzu zahlen.


Würde bedeuten wenn keiner den Staat Geld leiht gibts keine Steuern?


Mal eine andere Überlegung

das Andasol Projekt ist relativ klein ( neue Anlagen gibts aber in Spanien nur noch nach erfüllen strengerer Auflagen und die Vergütung soll geringer sein ) gibt aber mehrere
[www.solarmillennium.de]


Aber in Afrika sollen riesige Flächen gebaut werden effizents 25 % was macht das Wetter wenn
auf einer Flächen von 30 mal 30 Kilometer 25 % der Wärme die sonst entsteht entzogen wird?


Tiefdruck/ Hochdruck Winde? Kondensation von Wasserdampf und damit Nebel über der nlage?

Theorie und Praxsis sind nicht immer das selbe und wie soll das Afrika EEG aussehen das so
still eingefordert wird ( steht ja gern dabei der Strom soll garantiert zu garantierten Preis abgenommen werden )
vor heimischen Erneuerbaren? wer garatiert die Reserve wen die HGÜ ausfällt?

Es gibt viel Unklarheiten aber eine große Hoffnung der Wohlstandszuwachs wie bisher wird
schon weitergehn, dabei leben wir jetzt schon über unsere Verhältnise.

Grüße aus den Bergen Manfred


von Manfred aus ObB - am 18.06.2009 06:04
Hallo,

Zitat
....was macht das Wetter wenn auf einer Flächen von 30 mal 30 Kilometer 25 % der Wärme die sonst entsteht entzogen wird?


--Das frag ich mich auch schon die ganze Zeit.

Das keine Änderungen zu erwarten sind hat man uns auch im Bezug auf den neuen Tiefwasserhafen ( Jade-Weserport) versprochen. Angeblich wurden alle Einflussmöglichkeiten simuliert und berechnet. Allerdings kann ich jetzt schon einfach nur mit GPS und Echolot starke Veränderungen feststellen und der Terminal soll erst in ein paar Jahren fertig werden.

Wenn ich auch nicht glaube, dass das von Menschen bislang erzeugte CO2 großen Einfluss auf das Weltklima hatte, so schafft er den propagierten Klimawandel allerdings sehr flott mit seinem Wahn zum Gigantismus in vielen Bereichen.


Gruß,
Bolko

von bolkobienert - am 18.06.2009 06:25
hallo manfred :-)
beim zitat braucht es immer eine "quote namen" und ein "/quote"
dann funktioniert es auch mit dem na....

im letzten beitrag fehlt genau eine "/quote"

die " müssen natürlich gegen [ und das ] ausgetauscht werden.

von weiss - am 18.06.2009 06:27
Zitat
Manfred aus ObB
Du meinst also der Steuerzahler leiht den Staat Geld das diese Steuern erheben muß
um das Geld zurückzu zahlen.

Würde bedeuten wenn keiner den Staat Geld leiht gibts keine Steuern?


Mit den Krediten wird ja nur ein kleiner Teil der Staatsausgaben finanziert. Der größte Teil ist direkt über Steuern und Abgaben abgedeckt. Den wird man auch weiterhin bezahlen müssen.

Zitat

Aber in Afrika sollen riesige Flächen gebaut werden effizents 25 % was macht das Wetter wenn
auf einer Flächen von 30 mal 30 Kilometer 25 % der Wärme die sonst entsteht entzogen wird?


Haben wir nicht schon mal über die Änderung des Albedo diskutiert? ;)

Zitat

Tiefdruck/ Hochdruck Winde? Kondensation von Wasserdampf und damit Nebel über der nlage?


Wo soll die Feuchtigkeit mitten in der Sahara herkommen?

Zitat

vor heimischen Erneuerbaren? wer garatiert die Reserve wen die HGÜ ausfällt?


Leider sind die Studien in englisch, sonst könntest Du die Antworten selbst finden.

1. Der Anteil an der Stromversorgung soll nur etwa 15 % betragen.
2. Es soll eine Vielzahl von Anlagen und Verbindungen quer über alle Länder verteilt geben.
3. Es wird weiterhin Reservekapazität in Europa geben so wie es heute auch der Fall ist.

Zitat

Es gibt viel Unklarheiten aber eine große Hoffnung der Wohlstandszuwachs wie bisher wird
schon weitergehn, dabei leben wir jetzt schon über unsere Verhältnise.


Wir schon, aber die Leute in den Erzeugerländern sicher nicht. Für die ist es auch ein Wohlstandsprogramm. Ein solche Entwicklungshilfe ist meiner Meinung nach viel besser als den Ländern Lebensmittelhilfe zu geben und nur ihre Rohstoffe auszubeuten.

Ich persönlich sehe das auch nur als Ergänzung zur Nutzung unseres heimischen Energieangebotes. Die lokale Nutzung sollte weiter Vorrang genießen.

von Emil - am 18.06.2009 06:40
Zitat
bolkobienert
Wenn ich auch nicht glaube, dass das von Menschen bislang erzeugte CO2 großen Einfluss auf das Weltklima hatte, so schafft er den propagierten Klimawandel allerdings sehr flott mit seinem Wahn zum Gigantismus in vielen Bereichen.


Selbst wenn das CO2 keine Rolle spielen sollte, brauchen wir trotzdem einen Ersatz für die fossilen Energieträger. Und wenn wir regenerative Energien nutzen wollen brauchen wir riesige Sammler die die Energie kostengünstig liefern. Das Hauptargument der Gegner der regenerativen Energien sind doch immer die hohen Kosten. Das Desertec-Konzept gibt den Befürwortern einer regenerativen Energieversorgung ein Instrument in die Hand dieses Argument zu entkräften. Denn die Kosten für die kWh werden dann auch nicht höher sein als von einem Atomkraftwerk und es wird auch Grundlaststrom geliefert.

Dass dies auch Auswirkungen auf die lokale Umwelt hat ist unbestreitbar. Aber die Verhinderung weiterer Atomkraftwerke in Europa ist mir dieser Kompromiss wert. Ohne Kompromisse geht es nicht.

von Emil - am 18.06.2009 06:54
Zitat
bolkobienert

Wenn ich auch nicht glaube, dass das von Menschen bislang erzeugte CO2 großen Einfluss auf das Weltklima hatte,



Hallo Bolko


Stell Dir ein Hochseilartisten vor, der geht mit ein Balansierstange von einen Hochhaus zum andern,
irgendwan kommt ein Vogel geflogen mit 2 % der Masse der Artisten und setzt sich ganz ans
Ende der Balancierstange,
verkralt sich und fliegt wie angestochen rum, wenn jetzt der Artist von Seil fällt was hat das bewirkt,
manche sagen jetzt die Blendung der Sonne.


Andreseitz die Erde ist kein Seiltänzer da sind die Menschen drauf und der Klimawandel gefährtet sogar,
genau genomen unmitelbar nicht mal Menschen, sondern mehr Sachgüter, Hochwasser, Sturm, Trockenheit.
alles Ding die man durch Umsiedeln ausweichen kann, sie New Orleans einfach zack woanders hin,
nur wer Zahlt das ah die Münchner Rück, moment die macht do da grad was ?

Vorteil für Münchner Rück Medial Wirksam, weil Riskominderung ( Klimawandel fällt einfach aus wen
man das macht ) eventuell nimmt man das ins Portofolio um Wackelkandidaten die derzeit drinn,
durch etwas zu ersetzen wo man Anleger sagen kann im 20 Jahren schwimmst im Geld statt
im das angestiegen ist wegen der Klimaerwärmung.


Grüße aus den Bergen Manfred

Klimawandel ist real, nur mit Gigantismus kann man den nicht verlangsammen, man setzt eher was drauf.

von Manfred aus ObB - am 18.06.2009 06:57
Zitat
Emil


Das Hauptargument der Gegner der regenerativen Energien sind doch immer die hohen Kosten.


Tja das bedeutet Abschied von Grünen träumen

Deutschland ist kein Photovoltaikland, zumindest was Freiflächenanlagen betrifft.

Wer Grünen Strom aus Norwegen zertifiziert und dann schreit man kann AKW's abstellen
weill man Stromexportiert
( die Norweger wären schön blöd uns tatsächlich Strom zu liefern und den selber teuer einkaufen,
nein die liefern auf den Papier und wir exportieren Atomstrom auf den Papier und dann
sind alle Glücklich, also zuminderst so um die Gesellschaft alt 68er )
der will keinen Wandel, der will weiter Spengelder für angeblichen Umweltschutz

Es geht nicht um eine Verringerung von Stromerzeugung ( auch wenn das so in den Medien dargestellt wird )
sondern um Primärenergieinsparung und deutschland könnt seit 30 Jahren 55 % einsparen
würden wir nicht in einer Energieverschwendungsgesellschafft leben.


Tja und wenn man das so weitermachen will nur mit sogenannten Regenrativen Energien dann wirds teuer, das ist nun mal so.


Grüße aus den Bergen Manfred



von Manfred aus ObB - am 18.06.2009 07:08
Zitat
Emil
Haben wir nicht schon mal über die Änderung des Albedo diskutiert? ;)



Wo soll die Feuchtigkeit mitten in der Sahara herkommen?

Zitat



Zu Albedo

ja haben wir diskutiert zu Zeiten als es hier ein Co-Admin gab, da das Ergebnis
eventuell nicht im Einklang der gewollten Meinung war, wurde der Thread damals geschlossen.

Insofern wäre da noch Nachholbedarf.

Zu Feuchtigkeit in der Sahara



Quelle [www.uni-graz.at]

dort sind Durchaus Luftfeuchten um 50 % vorhanden änderst Du die Temperatur, kann
das dann auch schon mal ein Luftfeuchte bis 100% ergeben und wie gesagt es ändert sich
auch der Luftdruck so kann mehr Feuchte Herangeführt werden, mag durchaus auch
positive reginal haben, aber so zu tuen alls das ist alles nur ein Klacks und man braucht nur
zweimal mit den Finger Schnippen und Milch und Honig fliest, so ist es nicht jedes Land wo Milch und Hönig
fließt hat irgendwann mal die Rechnung präsentiert.


Grüße aus den Bergen wo Gott sei Dank Wasser fliest und auch das macht Arbeit das es so bleibt Manfred



p.s. Holzgas macht noch mehr Arbeit :rolleyes:


von Manfred aus ObB - am 18.06.2009 09:35
Der Manfred spricht mir aus der Seele, was unsere grünen Großmäuler angeht. Aber bei denen gibt es auch vernünftige Leute, nur haben die zur Zeit nichts zu sagen.

400 Milliarden, wo wird unser Geld da wohl landen? Besser als Krieg meint die Claudia Roth.



Was die Bepflasterung der Wüsten angeht, Manfred, nachts strahlen die Solarfelder weniger Wärme aus, die Abwärme bleibt jedoch dort. Ich sehe da nicht so schwarz, eher rot.

von Bernd Schlueter - am 18.06.2009 09:40
Also, die Albedo kann man beeinflussen, ganz, wie man will, für Licht und Wärme getrennt und mit einem Anstrich die Temperatur bekommen, die man will, auch, wenn man 15% Energie nach Europa abschöpft. Wäre doch nicht schlecht, wenn da wieder ein grüner Zipfel entsteht?
Aber erst einmal müssen wir unser ganzes Politikerpack auswechseln. Ich brauche ein Gebiss. Wer zeiht mit um in die Schweiz?

von Bernd Schlueter - am 18.06.2009 09:45
Zitat
Bernd Schlueter


Was die Bepflasterung der Wüsten angeht, Manfred, nachts strahlen die Solarfelder weniger Wärme aus, die Abwärme bleibt jedoch dort. Ich sehe da nicht so schwarz, eher rot.



Ganz egal ob schwarz oder Rot,
viel wichtiger ist das man Durchblikt.


So Bernd der den Mederer kannte, was ist Abwärme bei so einen Kraftwerk?


A. es ist anders als bei einen Kohlekraftwerk, da wird was verbrannt es entsteht Wärme, die wird
unr zu einen Lächerlichen Teil ( so um 33 % heut, wenn Steuergelder fliesen forscht man an mehr ) genutzt,
der Rest ist Abwärme vor Ort.

Dort Strahlt Wärme ein bruzelt vorrangig den Boden Auf und dann komm die Umwandlung in verschieden Strahlungen und was ja in den Geschlossenen Thread schon mal war
siehe [forum.mysnip.de]

Also wie Kann dort Abwärme entstehen wenn ich von 100 % Einstrahlung laut wir sind Super Meldung
25 % in Strom verwandle?


B. es wird sich wahrscheinlich um Grundlastkraftwerke Handeln ( es ist die Schreibe von Hybridkraftwerken,
ergo Nachts Stromerzeugung ) den eine HGÜ ist nicht besonders Wirtschaftlich im fall von Spitzenlaststrom, was bedeuten würd bisher kühlts in der Sahara Nachts auf fast Null °
dann kommt aber tatsächlich abgeschöpfte Wärme ( Energie ) des Tages in Form von Kondesationsabwärme der Turbinen
in die Umgebung, möcht jetzt nicht von Abwärme sprechen sondern von verschobener Wärme.



Grüße aus den Bergen Manfred

von Manfred aus ObB - am 18.06.2009 09:57
Hallo Manfred,

dein Vergleich mit dem Artisten war ja schon nicht schlecht. Ich ergänze ihn mal ein wenig: Auf der einen Seite der Stange setzt sich ein Vogel, von dem ich annehme dass er 2% des Körpergewichtes des Artisten ausmacht, verkrallt sich in der Stange und flattert wie wild herum. Der anderen Seite nähert sich ein Hornissenschwarm. Jetzt gerät der Artist in einen Konflikt - soll er den Vogel abschütteln und mit der unkontrollierten Bewegung der anderen Stangenseite die Insekten provozieren, eine konzentrierte Gewichtsverlagerung versuchen, ein Übel oder gar beide ignorieren? Runterfallen tut er sowieso, fragt sich nur wie schnell.
Ich würde die Stange wegwerfen und einen Abschwung versuchen. ;)
Im übertragenen Sinne wäre das die Energieeinsparung ( erstmal in Höhe der angestrebten 15% der 400 Milliarden-Anlage ).

Mir geht es darum festzustellen, dass es gefährlich ist ein Übel zu ersetzen, von dem mir die Gefahren weitestgehend bekannt sind, durch ein neues Übel mit u.u. gigantischen Ausmaßen von dem mir die Auswirkungen nicht bekannt sind (oder ich sie einfach ignoriere) nur um mein direktes persönliches Umfeld sauber und bequem zu erhalten.

Gruß,
Bolko

von bolkobienert - am 18.06.2009 12:36
Zitat
Bernd Schlueter


Also, die Albedo kann man beeinflussen, ganz, wie man will, für Licht und Wärme getrennt und mit einem Anstrich die Temperatur bekommen, die man will, auch, wenn man 15% Energie nach Europa abschöpft.




Wärend ich so lern was die Alten vor 100 Jahr eh schon gewust hätten,
hab ich über Deinen Anstreicherein Nachgedacht.


Also im Gegensatz wo wir mal über das Albedoverhalten bei Solarzellen dischkriert haben,
gehts diesemal um Parabolrinnenkraftwerke

nimmt man die Angabe eines Herstellers so wird 70 % des Einfalls eingefangen ( als best Zahl )
davon werden 40 zu Strom gemacht was ungefähr die 25 Wirkungsgrad sind, ohne es jetzt alles nachgerechnt zu haben,
bedeutet das 45 % der Energie wärden als Wärme in die Luft eingeleitet, nicht wie bisher in
den Wüstenboden.


Das Albedo Verhalten ist für den Teil weder mit Farbe noch mit mit Zwertifikaten so leicht zu beinflußen,
nochmal Gigantismuß ist und bleibt Gigantismuß.


Grüße aus den Bergen Manfred

von Manfred aus ObB - am 18.06.2009 16:03
Nur eine bescheidene Frage:
Wieviel Fläche soll denn in Nordafrika zugepflastert werden? Liegt das eher im Promillebereich des gesamten Streifens brauchen wir uns um Klimaveränderungen keine Sorgen machen, oder?

Und wenn sich lokale Mini-Hochs bilden, wird an entsprechender Stelle gleich ein Windkraftwerk gebaut :D

Gibts eigentlich Studien über die Umweltveränderung im Bereich von Windparks?
Olaf


von Max E. - am 18.06.2009 17:03
und wie reagiert die umgebung, wenn man plötzlich ne riesige stadt in die landschaft knallt, wo vorher etliche kilometer wiesen und wälder waren?

statt einer stadt kann das doch auch ein kraftwerk sein und statt wiesen und wälder kanns auch ein stückchen wüste sein.
die energie, die dort geerntet wird, muss nicht an einer andern stelle freigesetzt werden und das is einfach ne gute sache, da muss man nicht grantln, nörgeln, schlechtreden, etc.


von Manuel. - am 18.06.2009 17:20
Zitat
Manuel.


und das is einfach ne gute sache, da muss man nicht grantln, nörgeln, schlechtreden, etc.


So einfach mag die Welt in jungen Jahren sein, weil man ja noch 60 Jahre hat die
Schulden zurückzuzahlen, wenn man älter wird denk man da etwas anders.


Gute Sache, so noch seh ich kein Milliwatt aber was les ich

[www.stromauskunft.de]

"Neben Subventionen während der Startphase sind vor allem politisch stabile Länder als Standort eine unbedingte Voraussetzung."

Also was ist die Startphase achso die ersten 10 Lieferjahre 2019 solls eventuell anfangen, da hätt aber der Transrapid auch schon.
So alt ich bin kann ich Dir einen ganze Liternai an Großprojekten nennen die alle in die Hosen gegangen sind,
inclusive das mir Vorgeschwärmt wurde anno 1959 auf 60e das mal der Atomstrom so billig wird,
das man damit im Winter die Autobahn heizt und was is, immer noch gibts Subventionen für den Dreck.





Städte baut man in der Regel nicht so knall auf Fall und wenn sinds nix bsonders worn, was kennst Du eher
Rio oder Brasilia, halt Las Vegas als ich jung war war das ein Nest, übrings das selbiges ein Ökokastrophe ist,
ist jeden Klar allein sollang man damit Geld machen kann, übersieht man das gern.


Hallo Olaf


Ein Windrad entnimmt wie eine Wasserturbine einen Medium Energie, richtig gemacht Umweltverträglich,
negativbeispiel Wasserkraft 3Schluchtendamm 10 kleiner Staustuffen wären billiger und Umweltverträglicher gewesen,
allein nicht so Spektakulär.

Stell dir ein Windrad vor es reduziert den Wind in seiner Geschwindigkeit, ändert aber das Grundverhalten der Luft,
aus der der Wind besteht nicht im geringsten, dort verwandelt man Strahlungsenergie in ganz anderer weise wie gehabt in
Wärme und Strom. Die Wärme geht ganz anders als bisher



Quelle [www.atmosphere.mpg.de]

in die Umwelt



Andreseits das letzte mal als wir in Afrika Kolonien hatten, gabs dafür ein Flotte
aber für Flotten sind wir hier in Bayern nicht zuständig, die wär bei Bolko in der Nähe
statoniert.


Grüße aus den Bergen Manfred


von Manfred aus ObB - am 18.06.2009 18:29
Der größte Teil der Sonne wird in den Weltraum reflektiert oder von den heißen Teilen dorthin abgestrahlt. Nachts wird entsprechend weniger abgestrahlt, es sei denn, man dreht die Spiegel nachts um. Dann werden sie vom warmen Wüstenboden taufrei gehalten.

von Bernd Schlueter - am 19.06.2009 03:57
Wenn die Araber nach Düsseldorf ziehen, ziehe ich dann eben in die Wüste und bau mir nen Eiskeller daraus. Den Rhein leite ich dann auch noch dahin um, über, Alpen, Pyrenäen, Sierra nevada und Atlas, zum Zwischenspeichern von Energie. Außerdem brauchen wir den zum Herstellen echt Düsselorfer Biers, das eigentlich aus München kommt.

von Bernd Schlueter - am 19.06.2009 04:09
So gewaltig kann das mit der Wärmespeicherung von trockenem Wüstensand aber nicht sein. Jeder weiss, dass es dort nach Sonnenuntergang sehr schnell sehr kalt wird.

Der Einfluss von Windbrechern auf das dahinter liegende Land ist zwar anderer Natur, weil es zwar Energie aus der Luft zieht, aber keine Wärme. Dennoch wäre interessant zu wissen, ob sich die Anzahl windbestäubter Pflanzen verändert hat oder ob sich die Niederschlagsmenge im Lee reduziert...

Vielleicht sollten wir das Hochvolt-Gleichspannungskabel lieber auf einen hohen Turm über die Wolken installieren, da ist die Sonneneinstrahlung ja noch viel höher. Aber mit hohen Türmen haben schon die Babylonier keine guten Efahrungen gemacht.

Gruss
Olaf


von Max E. - am 19.06.2009 07:34
Zitat
Max E.
So gewaltig kann das mit der Wärmespeicherung von trockenem Wüstensand aber nicht sein. Jeder weiss, dass es dort nach Sonnenuntergang sehr schnell sehr kalt wird.



Na ja das ist jetzt mehr Karl May durchs wilde Kurdistan und ein Weißheit von
Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah

Sicher wird es kalt in der Wüst gäbe der Sand aber keine Wärme ab wärs dort nicht Kalt sondern Saukalt.

Jedenfals hat dammals ein Schwabe Karl May gelesen und sich gedacht mensch wenns dort so heiß
ist dan könnt man dort mit der Sonne Strom machen und lies sich das 1907 Patentieren

( kannst nachlesen [www.kolloquium-erneuerbare-energien.uni-stuttgart.de]
Seite 15 )

und das erste Kollektorfeld entstand so 1912 in Agypten, als etwa 40 Jahre nach der ersten HGÜ
Übertragung in Bayern

auf Seite 32 ist eine kleine Betrachtung zu Umwelteinwirkungen Wind/Wasser/Solarthermie usw.
aber trau keiner Statistik die Du nicht selbst gefälscht hast.

Seite 38 zeigt ein Bild wo Afrikastandorte nach Kosten aufgeschlüßelt sind und siehe da 1912
waren die nicht Blöd ( was wenn man das auf heutige Veröffentlichengen anschaut man eher meint
das Sie einen für selbiges Verkaufen möchten )

Die ganze PDF ist wohl mit Zahlen von der Firma wo manche Steuerzahler Akten haben und die möcht
auch sollche Kraftwerke bauen



Quelle [www.solarmillennium.de]

Schaust die PDF

[www.sbp.de]

auf Seite 11 an siehst ein Graphik wo eine gelbe Linie darüber auskunft gibt wie es sich derzeit verhält,
also mit Boden Sonne speichern und des Nächtens nur bis zum Gefrierpunkt ankühlen lassen.

Grüße aus den Bergen Manfred



von Manfred aus ObB - am 19.06.2009 08:33
Für den Manfred:
So berechnest Du überschlägig den Wirkungsgrad eines Aufwindkraftwerkes:
Ein m³ Luft habe eine Masse von rund 1kg/ m³ und eine mittlere Temperatur von 300 Kelvin. Steigt sie in dem Turm um 1000 Meter auf, so fällt ihr Druck von 1 bar auf rund 0,9 bar Denn 1000 mal 10 Newton Gewichtskraft pro m² macht 10.000 Pascal oder 1/10 bar. Das entspricht aber der Energienutzung eines idealen Verbrennungsmotors mit einem Druckverhältnis von 0,9.
Mit dem Exponenten (kappa-1)/kappa von 0,4/1,4=0,28 bekommst Du eine adiabatische Abkühlung von 0,9^0,28=0,971. Sprich, die Luft hat sich um ca 2,9% abgekühlt. Genau das ist aber der thermische und im Wesentlichen auch Gesamtwirkungsgrad der Anlage, sagen wir, Reibungsverluste mit eingerechnet, 2,5%. Angesichts der Einfachheit der Anlage ein hervorragender Wert.
Ein Aufwindturm von 3 km Höhe hat fast den dreifachen Wirkungsgrad, aber hier müsste man schon mächtig die Luft überhitzen, da in irgendeiner Höhe die atmosphärische Inversion beginnt. Dann kann Manfred sich um den Turm herum die Haare fönen, der Wirkungsgrad sinkt. Doof in der Wüste, denn da gibts keinen Kochelsee.
Den solltest Du Dir dann schnellstens unter dem Riesenglasdach anlegen, denn der speichert tagsüber die Wärme im Meerwasser, das diese zu anderen Zeiten, wenn Strom benötigt wird, wieder mitsamt Wasserdampf an die Luft abgibt. Insbesondere in den Morgenstunden kommt es dann zu starken Regenschauern (Süßwasser!) und Höhengewittern, denn mit der Abkühlung (Steigungsregen) kondensiert der mitgeführte Wasserdampf.
Der Wirkungsgrad zur Stromgewinnung sinkt jedoch mit der Wasserpanscherei.

Ich sehe schon Manfred mit seiner Lieblingsente im Wüstensee herumpaddeln.

Zusatzbemerkung: Lässt man die gespeicherte Wärme morgens früh oder nachts ab, steigt die Dampfwolke in große Höhe und regnet dabei völlig ab. Dabei wird dann die gesamte, auch die im Wasserdampf gespeicherte, Wärme frei. Bei Windstille entsteht an der Turmspitze eine stationärer Tornado, der bis in die Stratosphäre reicht und Wirkungsgrade von 50% erreichen kann, die tatsächlich unten auch ankommen, denn der dünne, rasende Luftschlauch wirkt genau wie eine Verlängerung des Turmes.
Gewitter und Tornados haben einen sehr hohen Wirkungsgrad, umgesetzt voll in Windenergie.
Da heißts, den Gamsbart festzurren.

von Bernd Schlueter - am 19.06.2009 16:29
Zitat
Manfred aus ObB
[
Deutschland ist kein Photovoltaikland, zumindest was Freiflächenanlagen betrifft.


Klar ist es ein Photovoltaikland, auch was Freiflächen betrifft. Während eine Vollversorgung mit Strom mit Biomasse auf den Flächen undenkbar ist, wäre sowas durchaus mit PV denkbar. Bei einem Ertrag von 250.000 kWh/ha pro Jahr wäre nicht Mal so viel Fläche nötig.

von Emil - am 20.06.2009 12:38
Zitat
Emil

Klar ist es ein Photovoltaikland, auch was Freiflächen betrifft. Während eine Vollversorgung mit Strom mit Biomasse auf den Flächen undenkbar ist, wäre sowas durchaus mit PV denkbar. Bei einem Ertrag von 250.000 kWh/ha pro Jahr wäre nicht Mal so viel Fläche nötig.



Emil das Wort undenkbar ist meist nur die Verschleierung der Tatsache
über selbiges noch nie selber Nachgedacht zu haben sondern einfach
mit den Wölfen heulen.

So heulen die Wölfe Heut ( gab auch Zeiten da wars undekbar das die
Eisenbahn viel schneller wird als eine Pferdekutsche )

[steivan.com]

Seite 9 da steht

"Die tatsächlich erreichten Werte sind in der Tabelle oben aufgeführt. Während kurzer
Spitzenzeiten können Wachstumsraten auftreten, welche die durchschnittlichen Jahreswerte
um ein Mehrfaches übertreffen."

und was ist noch zu lesen C3 Pflanze Spitzenwert 7,3 Kg pro m²

jetzt sagst was soll der Schmarrn unter Ganzjährig ist zu lesen 2 Kg pro m² und s wird ein Rapsfeld halt gerechnet,
da braucht man nicht viel Nachdenken, Solarfreiflächen werden vom EEG so gefördert das sichs Rechnet für den
Betreiber so muß man denken.

Stimmt in einer Diredare Wirtschaft scho, aber momentan hinkt der Diredarwirtschaft, selbst Porsche geht
schon fast am Stock.

So eine Freiflächenanlage in Solarzellen kann man zwar im Sommer Schönrechen im Winter
gibt sogar der Mösl Roland zu da klemmts hint und vorn
[auto.pege.org] so genug gescherzt was an Fakten ist
vorhanden um Biomasse in unseren Breiten efizenter zu gestallten.

Als erstes brauchen wir die Effizenterste Pflanzenart Lehrmeinung und der breiten Masse geläufig durch Alt 68 er Franz Alt

( in obigen PDF Link Seite 8 ) die C4 Pflanze

"Die energetisch effizientesten Pflanzen sind sogenannte C4-Pflanzen. Sie heissen so, weil
im Laufe der Photosynthese eine C4-Verbindung (Oxalacetat) auftritt. Sie sind
erdgeschichtlich jung (sie erschienen erst vor weniger als 25 Mio. Jahren), wachsen am
besten bei Temperaturen zwischen 30 und 45 Grad Celsius
und machen heute erst etwa 5%
der weltweiten Biomasse aus. Zu ihnen gehören z.B. Gräser, Chinaschilf, Hirse, Seggen,
Mais und Zuckerrohr."

So, so Erdgeschichtlich sehr Jund und Warm solls sein, na des ist halt so und weil so ist ist alles andere Undenkbar.

Oder was denkst wenst des liest

"Weniger effizient sind die sogenannten C3-Pflanzen. Sie sind erdgeschichtlich älter, sind
hinsichtlich CO2-Variation sensibler als C4-Pflanzen (da früher die Atmosphäre CO2-reicher
war als heute
), sie wachsen am besten bei Temperaturen zwischen 15 und 25 Grad Celsius"

Stimmt die sind mal gewachsen wie Sau, weil aus der Zeit stammt unsre Fosile Energie von heut.
So Emil wie effizent könnten C3 Pflanzen werden wen wir ein Drittel des Geldes was
eine Freiflächen
Photovoltaikanlage Kostet bei Ganzjährig Versorgung, die Hälfte das gleiche oder sogar mehr?

Grüße aus den Bergen Manfred








von Manfred aus ObB - am 20.06.2009 22:16
Aus den weiten des WWW

[www.spiegel.de]

"Branchenkennern zufolge spekulieren einige Mitglieder des Desertec-Konsortiums bei der
Umsetzung des Projekts auf Staatshilfen. Tatsächlich ist es ihnen nach aktuellen
EU-Richtlinien ausdrücklich erlaubt, Fördergelder für Energie-Projekte außerhalb des alten
Kontinents zu beantragen. Unterstützung gewährt die EU beispielsweise bis Ende 2016 für
den Bau von Stromleitungen.


In Deutschland hätten es Konzerne dagegen schwer, an Fördergelder zu kommen. "Eine
Finanzierung über Kapital, das im Rahmen des Erneuerbaren Energiegesetzes gewährt wird,
fällt weg", sagt Wolfram Krewit vom DLR. Diese würde nur für inländische Projekte
gewährt. "Es gibt aber bereits Diskussionen, Förderkonzepte für Energieimport auf der
Basis des EEG zu entwickeln
."


Da fällt mir nicht viel ein dazu, obwohl



Quelle [www.welt.de]



Grüße aus den Bergen Manfred

von Manfred aus ObB - am 22.06.2009 09:24

Solarstrom aus Afrika, Finanzielle Verhältnismäßigkeit?

Ich find das der Solarenergiefürderverein Deutschland e.V. das treffend formuliert

besonders wichtig ist mir dieser Teil des Textes:
Finanzielle Verhältnismäßigkeit?

Doch noch einmal zurück zu dem Vorhaben, einen Teil des Desertec-Stromes nach Deutschland zu liefern. Wenn man eine solche Absicht in die Tat umsetzen will, dann muss sich der Leitungsbau auch wirklich lohnen. Die Rede ist von beeindruckenden 15 Prozent des europäischen Strombedarfs. Diese Prozentangabe lädt zu einem Vergleich mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland ein. Fast der gleiche Prozentanteil an Solar-, Wind-, Biogas und Kleinwasserkraftstrom wird bereits durch deutsche Privatleute unter dem Anreiz des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes ins deutsche Stromnetz eingespeist. Keine Rede davon, dass dies auch nur einen kleinen Teil von 400 Mrd Euro gekostet hätte! Im Gegenteil, die deutschen Stromverbraucher werden inzwischen sogar entlastet, denn die Einspeisung von Wind- und Solarstrom senkt bereits seit 2006 den Strompeis am Spotmarkt der Strombörse in Leipzig. Und keine Rede davon, dass es 10 Jahre gebraucht hätte, bis der erste Strom geflossen wäre. Mit dem EEG ging es also in Deutschland vergleichsweise erheblich billiger und schneller.
Der beeindruckende Aufwand von 400 Milliarden besagt also nichts über die Qualität des Projeks. Nicht alles was teurer ist, ist auch besser.



von Eurolore - am 22.06.2009 10:03

Re: Solarstrom aus Afrika, Finanzielle Verhältnismäßigkeit?

Gerne bezahlen wir den Scheichs so zwei, drei Euro mehr für ihr Öl. Dafür finanzieren die uns dann die Anlagen. Was meint Ihr, wie schnell dann alle auf Elektrofahrzeuge umsteigen. Die Stromverbraucher werden dann wiederum vom Staat zur Kasse gebeten. Ist ja schließlich importierter Strom. Wird uns dann der Strom der Scheichs zu teuer, steigen wir wieder um auf Kohle. Damit neue Wüsten entstehen.
Was die Solarfelder angeht: Sand gibt es genug. Seltene Erden für die Supraleiter werden wir auch noch auftreiben. Der Rest ist Arbeitskraft. Die gibt es auf Erden im Überfluss. Da müsste eigentlich nichts teurer werden.
Wie wir die Wüsten wieder in blühende Landschaft verwandeln? Durch Aufwindkraftwerke, deren Solardächer genau doppelt so viel Durchmesser haben, wie zur Stromproduktion nötig ist. Der Boden unter den Solardächern ist von nachts verdunstendem Meerwasser bedeckt. Jeden Morgen sind dann pro m² Solardach 4 Liter Regen gefallen, macht 1,5 Meter Niederschlag im Jahr. Reicht.
ich würde einmal schätzen, billiger als die Solarrinnenfelder.Außerdem kann der Strom über den ganzen Tag verteilt erzeugt werden, was die Supraleitungen entlastet.

Wenn wir allerdings Europas Flüsse über alle sieben Berge in die Sahara zu den sieben Zwergen leiten, überwinden diese einen Höhenunterschied von 10 km. Bei 5000 m³/s macht das eine speicherbare elektrische Leistung von 500 Gigawatt. Das ist reichlich.
Phantasie?
Nein, das ist alles geplant. Ob Allah auch danach strebt?

Alternative: den nahen Kongo in die Wüste leiten. Dann wird alles grün und mit dem Strom aus der Wüste wirds nichts werden. Der Kongo hat 40.000m³/s Abfluss. Das reicht. Auch, um ganz Afrika mit Strom zu versorgen.
Wie beim Bewässerungsprojekt mit Europas Wässern in die Sahara wird das Wasser mit überschüssigem Strom auf die Berge gepumpt und bei Bedarf von Turbinen wieder freigelassen.

Übrigens, schon bemerkt? Wir haben Weltwirtschaftskrise, mit weniger Staubanfall. Das Kohlendioxyd ist allerdings nicht weniger geworden. Demnach haben wir zur Zeit eine doppelt so starke Überhitzung der Atmosphäre wie bisher. Stimmts?
Meine Messungen mit der Wirkung von Staub ergaben allerdings etwas anderes, als Stand der Wissenschaft ist.
Stand der Wissenschaft ist: CO2 ist gar nicht so schlimm. Staub lässt eiszeiten entstehen ("Krakatau"). Also, staubt mal schön!

von Bernd Schlueter - am 23.06.2009 03:57

Re: Solarstrom aus Afrika, Finanzielle Verhältnismäßigkeit?

Staub? Gehts dabei um Feinstaub?
Dann fangen wir jetzt an, täglich zu grillen und verbrennen alles, was uns sonst noch unter die finger kommt. Partikelfilter überall ausbauen und schon wachsen die Eisberge wieder?

Ansonsten staubt es hier bei mir in der Wohnung immer sehr, das merke ich an den Staubschichten, die sich innerhalb kürzester Zeit auf so ziemlich jeder Oberfläche bilden. In Zukunft werde ich die Fenster länger geöffnet lassen, damit der Staub schön nach draußen kann :)

von Manuel. - am 23.06.2009 08:51

Re: Solarstrom aus Afrika, Finanzielle Verhältnismäßigkeit?

Zitat
Eurolore
Keine Rede davon, dass dies auch nur einen kleinen Teil von 400 Mrd Euro gekostet hätte!


Irgendwie geht Deine Rechnung nicht auf. 15 % des europäischen Stromverbrauches ist doch deutlich mehr als 15 % des deutschen. Zudem werden alle installierten Anlagen in D über den Zeitraum der EEG-Förderung wohl deutlich mehr kosten als die Anlagen in der Sahara. Schließlich soll Desertec den Strom zu konkurrenzfähigen Preisen von 5 ct/kWh liefern während der Strom aus den Anlagen hier in D bedeutend mehr kostet. Selbst der Strom für Wind kostet im Schnitt noch 8 ct/kWh, von PV brauchen wir gar nicht erst reden. Bei dem heute geringen Anteil von PV-Strom kostet die EEG-kWh im Schnitt etwa 12 ct. Und dieser Preis wird in den nächsten Jahren wegen des immer höheren Anteils von PV noch weiter steigen.

Bis eine PV-Anlage in D den Strom zu 5 ct/kWh liefern kann wird es noch erheblich länger als 10 Jahre dauern. Insofern sind 400 Mrd ¤ für Desertec weit effizienter eingesetzt als 400 Mrd ¤ für PV-Anlagen bei uns. Selbst bei einem Preis von 1 ¤/Wp, wovon wir bei reinen Dachanlagen noch mehr als den Faktor 3 entfernt sind, könnte man damit in PV nur eine Leistung von 400 GWp finanzieren. Diese 400 GWp würden bei 1000 kWh/kWp/a nur 400 TWh Strom pro Jahr liefern. Desertec liefert aber 700 TWh/a, und zwar das meiste als Grundlast 24 h am Tag.

Dass der durch das EEG zwangsweise eingespeist Strom den Strompreis an der EEX drückt ist zwar richtig, aber in dem Zusammenhang kein Argument das nur für den regenerativ erzeugten Strom in D spricht. Auch der Strom der von Desertec kommt würde den Strompreis an der Börse entsprechend drücken.

Es geht bei Desertec nur um 15 % Anteil an der Stromversorgung. Und mir ist es allemal lieber wenn die großen Stromkonzerne das Geld in Desertec stecken anstatt in neue Kohlekraftwerke ohne/mit CCS, oder gar in neue Atomkraftwerke. Und 85 % der Stromversorgung muss dann immer noch aus lokalen Quellen gedeckt werden.

von Emil - am 24.06.2009 06:06

Re: Solarstrom aus Afrika, Finanzielle Verhältnismäßigkeit?

Deutschland erhöht ab 2009 die Einspeisevergütung für Windstrom auf 9,2 Cent pro kWh aber nur bei Binnenanlagen,
bei Offshore in Deutscher Küstennähe aber schon 15 Cent pro kWh. (Warum eigentlich?)

Wie hoch soll dann die Einspeisevergütung für Desertec-Strom aus 4000 - 6000 km Entfernung sein?
mit einer hohen Anfälligkeit gegenüber Unwetterkatastrophen oder Sabotageakten, na ja und dann noch die Dauer bis der erste Strom fließt in 10-15 Jahren



von Eurolore - am 24.06.2009 18:19

Re: Solarstrom aus Afrika, Finanzielle Verhältnismäßigkeit?

300.000 Tonnen wiegt ein einzelnes Aluminium-Kabel aus der Sahara bis zu uns, 1 Million Tonnen ein Dreierbündel. Der natürliche Widerstand beträgt dann ca 300 Ohm, der ohmsche 20 Ohm pro Kabel.
Bei 1MV Wechselspannung laufen dann ohne jegliche Kompensation über das Dreierbündel 3,3 Gigawatt, also der Strom von 3 Kernergieanlagen. Ganztägig, mit Zwischenspeicherung im Wasser der in die Sahara umgeleiteten Flüsse.
Verlust: 10%, mehr nicht.
Was kostet dieses Kabel an Material? 1200 Euro etwa ist der Tagespreis zur Zeit pro Tonne. Macht 1,6 Milliarden für das Dreierbündel.
Natürlich braucht das 1000 Jahre, bis das per Elektrolyse gewonnene Aluminium energetisch wieder heringekommen ist:
Genauer berechnet mit den 14 kWh Energiebedarf pro kg dauert es 3300 Stunden, bis durch das Kabel die zur Herstellung erforderliche Energie bis zu uns geflossen ist, also 4,6 Monate. Mit dem bei Grünen üblichen Lügenfaktor von 1000 gerechnet, sind das immerhin 380 Jahre.
Ja , total unwirtschaftlich. Solar- und Wind- und Wasseranlagen haben sich bis dahin schon 20 mal amortisiert, mit dem dann angewandten Antilügenfaktor sogar schon nach wenigen Stunden.

Das alles ganz ohne sabotage- und störanfälliger Supraleitung.

Was hatte ich vergessen? Das Kabel ist 10.000km lang! Müsste reichen. Stromverteilung ist das billgste Verfahren der Energieverteilung, so werden wir belogen. Pipelines haben längere Amortisationszeiten. Natürlich kostet das Kabel etwa das Dreifache vom Materialpreis. Aber auch dann gilt das Gesagte immer noch.

Mosata kann dann einpacken. Super, dass Du immer noch Werbung machst. Herr Koekraf ist ja auch auf Deiner Seite!

[eurolore.blogspot.com]


von Bernd Schlueter - am 27.06.2009 05:56

Re: Solarstrom aus Afrika, Finanzielle Verhältnismäßigkeit?

Zitat
Bernd Schlueter
300.000 Tonnen wiegt ein einzelnes Aluminium-Kabel aus der Sahara bis zu uns, 1 Million Tonnen ein Dreierbündel.


Hallo Bernd der über gebrauchte Prius nachdenkt


Nicht das ich was von der Sahasra Idee halte ( also Strom für Europa, für Afrika ist es was andres )
aber Dein 3 Aluleitungenrechnung kannst Dir sparen es geht um HGÜ hat auch nix mit Supraleitung zu tuen.

Ganz am Anfang hat Ralf schon mal was Verlinkt ich schreib noch einen Preussisch Manipulierten Link ( wie schon beim Ottomotor wird unterdrückt das in Bayern die erste war )
[de.wikipedia.org] über den Werdegang der HGÜ hinzu

Du siehst es gibt Freileitungen, Seekabel und Landkabel (Sonderformen wo das Meer ein Kabel ist
[de.wikipedia.org] ) allein ein Verteilnetz ist bisher noch
fast nirgens sondern immer von Endpunkt zu Endpunkt, Rechnat man also ein Dezentraleerzeugung Europa Generator bis Steckdose so ist die Afrikanischelösung nicht bei 10% sondern bei 25% Verlust ( ist aber auch wenig gegen die erste da 25% der Wirkungsgrad )


Grüße aus den Bergen Manfred



von Manfred aus ObB - am 27.06.2009 08:55

Re: Solarstrom aus Afrika, Finanzielle Verhältnismäßigkeit?

Hallo Manfred,

die 25% Wirkungsgrad einer Solaranlage machen mir keine Sorge, da die Sonne keine Rechnung schickt, im Gegensatz zu vielen anderen Energielieferanten.

Was ich allerdings gerne mal kalkulieren würde sind die tatsächlichen Verluste auf dem Netz. 25% Verlust wären schon schmerzhaft, wobei man den reduzieren kann durch mehr Invest (Leitungsquerschnitt). Es wird dann einen Idealpunkt geben in der Kostenrechnung zwischen Invest- und Verlustkosten.

HGÜ hat viele Vorteile, siehe Wikipedia Eintrag. Es wird dann Sinn machen Vor Ort mehrere Kraftwerke nahe beeinander zu bauen um dann Leitungen auszulasten und wenig HGÜ Vermaschungen zu bekommen.

mfG
Ralf

von Ralf Wagner - am 27.06.2009 11:03

Re: Solarstrom aus Afrika, Finanzielle Verhältnismäßigkeit?

... hier
[www.dpg-physik.de]
hat schon mal einer gerechnet an der Verbindung Nordafrika / EU. Mit 10% Verlust sollte es auch gehen.

mfG
Ralf

von Ralf Wagner - am 27.06.2009 11:17

Re: Solarstrom aus Afrika, Finanzielle Verhältnismäßigkeit?

Zitat
Ralf Wagner
Hallo Manfred,

die 25% Wirkungsgrad einer Solaranlage machen mir keine Sorge, da die Sonne keine Rechnung schickt, im Gegensatz zu vielen anderen Energielieferanten.



Da hast mich jetzt eventuell falsch Verstanden


die erste Hochspannungsgleichstromübertragung hatte einen Wirkungsgrad von 25 %



Quelle [www.deutsches-museum.de]

oder wem es interessiert [www.vde.com]

was aber auftreten könnt ist das trotz Euphorischen Minerstrialpapieren
[www.transnational-renewables.org]
bei einen so weiten und und mit mehreren Einspeisungs und Entnahmepunkten doch über 15 %
Verluste in der HGÜ entstehen und da bis zum Endverbraucher noch ins Wechselstromnetz gegangen wird
auch das hinzu zurechnen ist, so das ich da auf 25% komme.

( zur Verdeutlichung

(Wikipedia-Image: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/e/ed/Stromversorgung.png)
Quelle [de.wikipedia.org]
der Strom aus Afrika kämme nach meinen Verständnis ganz oben zwischen Kohlen und AkW Kraftwerk an )

Dem gegenüber wär eine Europäische Dezentrale Energieversorgung primär im unteren Mittelspannungsnetz ( 6 KV )angeordnet,
nur der Küstenwind müsste ins Landesinnere Transformiert werden, das aber ist nicht ganz
mit der Saharageschichte zu vergleichen da die Erzeugung an der Küste nach derzeitiger Machart Schwankend ist.

Mehrentnahme HGÜ's sind selten, aber gerade ein Beispiel einer solchen HGÜ ist ein Hinweis das Terroranschläge denn
Einsatz verhindern [de.wikipedia.org]


Grüße aus den Bergen Manfred




von Manfred aus ObB - am 27.06.2009 11:56

Re: Solarstrom aus Afrika, Finanzielle Verhältnismäßigkeit?

Hallo Ralf


Jetzt hab ich mir erst die Tränen aus den Augen wischen müssen, das Papier war ja noch mit DM gerechnet :rolleyes:

Schau ich mir Seite 3 Punkt 6 an so sind die Leitungen rund 1000 Kilometer zu kurz
Basel ist nicht Köln ( 500 km ) und in Anfrika sind die Zielpunkte eher Küstennähe und auch
nochmal 500 Km draufzulegen

Seite 2 Punkt 5 Schätzkosten

"Leitungsverlust ca 4 -5% je 1000 Km" bei 3000 km Trassenlänge ergo 15% ( optimale Wirkungsgrade sind in der Praxis nicht immer machbar )

Das Papier das zu Deutsche Mark Zeiten gerechnet wurde ( manchmal beschleicht mich mich
das ungute Gefühl da kommt nochmal was und ich werd noch dem ¤ Nachweinen )
geht von 0,7% Umwandlungsverlusten je Umspannseite aus, ganz ehrlich das kommt mir
zu Optimistisch vor und unklar wenn Knotenpunkte eingeführt werden ob das mal 2 genommen werden muß.

Grüße aus den Bergen Manfred

von Manfred aus ObB - am 27.06.2009 12:28

Re: Solarstrom aus Afrika, Finanzielle Verhältnismäßigkeit?

Hallo,

nette Schautafel, Strom in Volt und elektrische Leistung in Pferdestärken:D

Gruß Martin

von Martin Heinrich - am 27.06.2009 16:54

Re: Solarstrom aus Afrika, Finanzielle Verhältnismäßigkeit?

In Australien rechnen die mit Kängurustärken. Unabhängig davon hat man den geringsten Verlust, wenn die 100% Wirklast genau dem Wellenwiderstand der Leitung entspricht. Ich hatte mit 300 Ohm Wellenwiderstand und 20 Ohm Verlustwiderstand für die gesamte Leitung gerechnet, entsprechend 100 cm² Aluleiterquerschnitt mit großem Durchmesser, um einen geringen Wellenwiderstand und möglichst wenig Koronarverlust zu erhalten. 1 Million Volt effektiv. Natürlich kann man bei 25% Verlust deutlich mehr Leistung übertragen. da, wie ich vorgerechnet habe, das Material aber ausgesprochen billig ist, wäre das am falschen Ende gespart. Die meerenge von Gibraltar ist natürlich ein Hammer, das habe ich mal außer Betracht gelassen, genau, wie es Aufwand macht, den Rhein in die Sahara umzuleiten. Da bietet sich der Kongo viel eher an. Das wäre auch schon lngst geschehen, das Geld der Weltbank steht schon seit 50 Jahren bereit, aber afrikanische Verhältnisse erlauben keinerlei langfristuige Projekte. Auch das Sahara-Projekt nicht. Allah flüstert da jedem was anders zu.
Dazu habe ich mit meinen speziellen Genossen zu lange gesprochen, um urteilen zu können, das gehtet nicht ohne Hilfe Allahs, und Ungläubigen hilft Allah nicht. .

von Bernd Schlueter - am 27.06.2009 17:52

Re: Solarstrom aus Afrika, Finanzielle Verhältnismäßigkeit?

Zitat
Martin Heinrich
Hallo,

nette Schautafel, Strom in Volt und elektrische Leistung in Pferdestärken:D

Gruß Martin


Du machst es mir heut wieder schwerlich

Bedenke das dies gescha 22 Jahre bevor hier an diesen Ort von dem ich schreib der erste Strom
geliefert wurde ( jetzt nicht verwechsel mit den Walschenseekraftwerk das kamm nochmal 15 Jahr später,
denn von den bin ich nicht der Zeitabschnittsbevollmächtigte ( die Wasserkraft gabs vormir und ich werd mein möglichstes tuen auch nach mir))
so war das kWh nur sehr wenigen bekannt um nicht zu sagen unheimlich.

ein Buch aus späterer Zeit ( aber noch zu Zeiten des Prinzregenten )

[books.google.de]

bei den erwähnten Leuchtgas handelte es sich oft um Holzgas liest Du die Seiten vorher
( so ab Seite 104 ) so wird deutlich das alten Handwerker durchaus die Kosten
von Energie bewust waren, egal ob in Pferdestärken oder des Zefix Elektrische.

Zur Verdeutlichung ein [www.youtube.com] Beitrag

Grüße aus den Bergen Manfred


p.s. auf Seite 97 ist noch ein Säge von den Typ wo durchaus aus meiner Sägerzeit stammt

von Manfred aus ObB - am 27.06.2009 18:10
Hallo Bernd,
die Sache mit dem Wellenwiderstand bei der HGÜ musst Du mir mal erklären (f=0!).

mfG
Ralf

von Ralf Wagner - am 27.06.2009 18:20

Gleichspannung funktioniert nicht

Ich habs mal hierhin geschrieben:

[forum.mysnip.de]

Wegen der wahnsinnigen gespeicherten Energien, die im Magnetfeld eine solchen massiven Kabels gespeichert sind, würde jeder Fehler, jeder Blitzeinschlag, verheerende Wirkungen haben. Es sei denn, man teilt die Leitung in 1000 10 km-Abschnitte mit je einem aufwendigen Schaltwerk mit SF6-Schalteinrichtung auf. Irgendwie sind da keine Physiker am Werk, der Angela wäre schon längst aufgefallen, dass das nicht funktionieren kann.
Beachtet bitte noch zusätzlich, dass das innere Magnetfeld der Leiter noch stärker ist und zu immensen zusätzlichen Verlusten und Störungen führt. Wechselspannungsleitungen lassen kein Feld ins Innere eindringen.
Ich sehe nur die überaus bequeme Lösung über herkömmliche Hochspannungsleitungen mit voller Nutzung des natürlichen Wellenwiderstands. Es sind dabei auch Verluste deutlich unter 5% , bei Wirtschaftlichkeit, möglich, abhängig vom jeweiligen Diskontsatz, sprich eingesetzter Materialmenge.
An natürlichen Hindernissen, Bosporus, Gibraltar, Messina, Belt, Kanal, Sierra, Pyrenäen und Alpen trennen wir selbstverständlich die Netze über genau jene Gleichstromkurztrennverbindungen auf. Allein schon wegen der überaus vorteilhaften Phasenkorrektur und Umsetzung auf Festspannung im Verbrauchernetz.

von Bernd Schlueter - am 28.06.2009 14:57

Re: Solarstrom aus Afrika, Finanzielle Verhältnismäßigkeit?

Hallo Manfred,

wollte es Dir nicht schwer machen, dafür steht ja das :D

Solange es Dir aber immer wieder so nette Zeitzeugnisse entlockt:rolleyes:
Die Säge ist echt "scharf"!

Video muß ich morgen schauen, hab hier kein Ton, Gruß Martin



von Martin Heinrich - am 29.06.2009 09:35

Re: Solarstrom aus Afrika, Finanzielle Verhältnismäßigkeit?

Hallo

am einfachsten sparst du Material und Leitungsverluste ein indem du mit der Spannung hoch gehst, 380 kV sind Schnee von gestern, heute rechnet man mit Spannungen von über 1MV

Gruß

Roman

von R.M - am 30.06.2009 21:26
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