Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Stammtisch
Beiträge im Thema:
30
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
Manfred aus ObB, Bernd Schlueter, Tommy601, R.M, bolkobienert, Manuel., Sascha Meyer, Tomfe, Jens Schacherl, thegray, Claus., Martin Heinrich

Alle reden vom eMobil - keiner kauft

Startbeitrag von Claus. am 24.06.2009 07:19

Ich habe mir gerade den Geschäftsbericht und Quartalsbericht von CityCom angesehen.

Verkauf von Neufahrzeugen 2008 waren 142 Stück !
Davon kann doch kein Unternehmen leben, man muß sich nur mal die Verluste ansehen, laut Bilanz.

Na ja, vielleicht fehlt dem EL einfach noch ein Rad, allerdings bei den anderen Herstellern sieht es auch nicht anders aus.

Ich vermute das nach der Förderung durch den Staat unsere Autoindustrie feststellt das keiner eigentlich ein eMobil will
(kein Wunder bei den Preisen, da kann ich lange Benzin verheizen).

Das ganze hatten wir vor ein paar Jahren (in den 80er) ja schon.

Antworten:

Zitat
Claus.



Verkauf von Neufahrzeugen 2008 waren 142 Stück !
Davon kann doch kein Unternehmen leben, man muß sich nur mal die Verluste ansehen, laut Bilanz.

Na ja, vielleicht fehlt dem EL einfach noch ein Rad, allerdings bei den anderen Herstellern sieht es auch nicht anders aus.


Ich glaub Dir schlägt sich der Dauerregen aufs Gemüt,
sollche Zahlen an frühen Morgen, man könnt fast meinen Du willst Granteln :rolleyes:

Mal ein Frage, wer glaubt Ihr eigentlich kauft Neuwagen

Die Supermarkkassrerin ?
Der Müllmann ?
Buchhalter Fritz der die Bilanzen nicht Frisiert?

Die hätten zwar in der Regel die Kilometeranforderung die ein Eauto erfüllt,
aber nicht die Kohleanforderung die ein Eauto derzeit möcht.

Soviel geschrieben und kein Link, wird Zeit [www.bundestag.de]

"Daraus geht weiter hervor, dass von den rund 3,15 Millionen neu zugelassenen Pkw im Jahr 2007 61 Prozent als gewerblich genutzte Fahrzeuge, 38,1 Prozent als Privatwagen und 0,9 Prozent als Fahrzeuge öffentlicher Stellen angemeldet wurden. Von den insgesamt im Jahr 2007 zugelassenen 46,57 Millionen Pkw in Deutschland seien 89,4 Prozent Privatwagen, 10,3 Prozent gewerblich genutzte Fahrzeuge und 0,3 Prozent Fahrzeuge öffentlicher Stellen gewesen."


So was könnt man daraus ablesen wenn man annimmt das die Statisk richtig oder zuminderst
neutral gefälscht was die Zahlen betrifft:

Das Zweidrittel der Neufahrzeuge nach anderen Reichweitenkriterien gekauft werden als ein E-Auto
So das nur wenn Eautos so weiter konstruiert werden, nach den Motto der Kunde passt sich den
Eauto an nur ein Marktanteil von einen Drittel erschließbar ist.

Davon wird wenn es grad kein Tesla ist der Markt der gehoben Autoklassen nicht gerade
üppig befriedigt,
hmm obwohl wenn ich mir die Preise anschau schon, nur die Technik ist halt unteres Kleinwagensegment.

Tja zum Statiskfälschen und die Masse der Auto fährt nur umara 50 Kilometer am Tag den

*Von den insgesamt im Jahr 2007 zugelassenen 46,57 Millionen Pkw in Deutschland seien 89,4 Prozent Privatwagen,*

toll wenn fast 90 % Privatautos sind warum kauft dann nur so wenige einen Neuwagen?

Also Statistiken so umdrehen das die Bilanzen an Silderstreifen kriegen ist verständlich, allein
das manche Solarmobilisten die erst ins EEG verkaufen und dann noch Schönrechnen des
glauben ist unglaublich, andrerseitz die Glauben ja Ihre eigen Schönrechnerei auch :o


So ich muß wieder wildes Wasser kontrollieren, eventuell leichter wie das lesen von Zahlen.


Grüße aus den Bergen Manfred





von Manfred aus ObB - am 24.06.2009 07:53
Moin,

Doch ! Ich Kaufe mein EL ( jetzt nach 2 Jahren Leasing ),falls
Karl mich dann mal irgendwann anruft, ein anderer bei CC darf
anscheinend dort nicht entscheiden !

Gruß Tom.


von Tomfe - am 24.06.2009 09:24
Sollte unser EL weiter so friedlich laufen, dann übernehmen wir es auch aus dem Mietkaufvertrag. Allerdings kann ich nachempfinden, dass ein Fahrzeug für fast 12000 Euro mit eingeschränkter Reichweite, spartanischer Ausrüstung, mit billigster und liebloser Montage schon abschreckt. Außerdem fehlt das Vertriebs- und Händlernetz weitestgehend. Was soll da zum Kauf motivieren?

Gruß,
Bolko

von bolkobienert - am 24.06.2009 17:27
Zitat
Was soll da zum Kauf motivieren?


Das Selbstbau-Kit für daheim, nach dem Motto der Kunde macht es besser oder Workshop-Meetings beim Händler des vertrauens - wenn die der Schilderungen nach, ohne hin nacharbeiten müßen.
Natürlich mit 20 Prozent Rabat (besser 30 weil die Firma auch bei den bisherigen Rekl. spart)und mit der GANZEN HAUBE damit der Kunde auch da die freie Schnittwahl hat.

von thegray - am 24.06.2009 19:22
Zitat
Claus.
Verkauf von Neufahrzeugen 2008 waren 142 Stück !

Hätten die überhaupt mehr produzieren können, mit ihrer einen (oder warens doch 2?) Maschinen für die Chassis-Herstellung?
Und der Rest wird ja auch alles von Hand zusammengebaut, wie zu Zeiten lange vor Henry Ford... :confused:

Gruß Jens

von Jens Schacherl - am 24.06.2009 21:28
Hallo

Die haben auch mehr produziert, die Leasingfahrzeuge sind da wohl nicht mitgerechnet, werden wohl gesamt so zwischen 250 und 300 Stk gewesen sein.

Mehr als 300 werden aber wohl wirklich nicht zu schaffen sein.


Gruß

Roman

von R.M - am 24.06.2009 21:58
Zitat
R.M
Hallo

Die haben auch mehr produziert, die Leasingfahrzeuge sind da wohl nicht mitgerechnet,



Hmmm

schau ich in Claus Link seh ich

2008 Neufahrzeuge - MP was wohl Mietpool heißen soll und dort werden 43 Stück ausgewiesen

macht nach Adam Riese das 187 kleine Cityel's das Licht der Welt erblickt haben.



Grüße aus den Bergen Manfred

von Manfred aus ObB - am 25.06.2009 07:00
Wenn es 2008 im Ganzen nur 43 Mietpoolfahrzeuge gab, dann ging ein signifikanter Prozentsatz ins Saarland. 43 erscheint mir ein bischen wenig..

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha

von Sascha Meyer - am 25.06.2009 07:07
Hallo zusammen,

in Rosenthal siehts nicht besser aus, da wurde die ganzen Jahre 1 TWIKE pro Woche zusammengeschraubt. Dann gabs noch einen Montageplatz dazu, also Verdoppelung der Produktion!
Im Vergleich halbe Stückzahl dafür doppelter Preis also ca. gleicher Umsatz - zum Überleben scheints zu reichen.

Im Moment sind trotzdem 300 zu kaufende Dreiräder die in D gebaut sind und auch hier verkauft werden besser als die vollmundigen Ankündigungen ala RENAULT/NISSAN von 100000 Einheiten die erst noch irgendwo gebaut werden müssen und dann nicht nach Deutschland exportiert werden!

Gruß Martin

von Martin Heinrich - am 25.06.2009 07:20
Zitat
Sascha Meyer

43 erscheint mir ein bischen wenig..


Ja Sakelzement

Möchtest Du dem Hersteller Deines geliebenten Fahrbarenuntersatzes unterstellen
das es falsche Bilanzberichte erstellt :eek:


Grüße aus den Bergen Manfred

von Manfred aus ObB - am 25.06.2009 07:25
IIIIICCCCCHHHHH? Doch niemals nicht. Nie.Wuerd ich aber doch ganz bestimmt auf keinen Fall bestimmt also aehem ich weiss nich so recht, also aehem...

Nee, also im Ernst, ich bin von CC noch nie mit zweifelhaften Aussagen beglueckt worden. Kann persoenlich nichts negatives sagen, wobei die Kommunikation ja recht schwierig zustande kommt.

Sagen wir mal so, die von CC veroeffentlichten Zahlen sind sicher korrekt, obleich sie mir doch seltsam erscheinen. Man gestatte mit diese Diskrepanz.

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha

von Sascha Meyer - am 25.06.2009 08:45
Hallo thegray,

nach dem Selbstbaukit für meine Heimwerkstatt hab ich bei CC angefragt, bevor wir dann ein Mietpoolteil bekamen. Mir wurde gesagt, aus "Sicherheitsgründen" kann ein Bausatz nicht angeboten werden. Nach inzwischen 1,5 Jahren Erfahrungen mit unserem von "Profis" zusammengenagelten Neufahrzeug kann ich darüber nur den Kopf schütteln. Im Selbstbau hätte ich deutlich mehr Zeit und Sorgfalt walten lassen. Auf jeden Fall wäre die Schwinge nicht nach 250Km aus dem Dom gefallen. ;)

Gruß,
Bolko

von bolkobienert - am 25.06.2009 09:30
Hi Bolko,
"Sicherheitsgründen"
Normalerweise darf an Bremsanlagen von PKW´s nur der KFZ Meister
rumschrauben bzw. die Abnahme machen.
Ich weiß nicht ob CC einen KFZ Meister hat , vermute aber mal , Nein

Gruß Tom.

von Tomfe - am 25.06.2009 09:42
Hallo zusammen,

ich hoffe mir ist keiner Böse...

Ich würde mir durchaus für 10.000 Euro ein Elektroauto kaufen, auch ein Kleinstfahrzeug. Aber ein City-El ist mir da doch zu haarsträubend, die ganze Konstruktion ist mir einfach zu weit weg vom Richtigen Auto... Und eine Gleichstrom-Maschine deren Drehrichtung über mechanische Schütze geschaltet wird, um dann über eine Kette direkt die Achse zu treiben lässt auch das Technik-Herz nicht grad höherschlagen. Sollte ich mal ganz billig (1500 Euro) ein funktionierendes Gebrauchtes schnappen können würd ichs vielleicht irgendwann machen, aber neu auf gar keinen Fall. Auch das Design mit der einen Lampe im Plastikgrill und die 80er Jahre-Rückleuchten... Da finde ich das Twike bedeutend gefälliger, aber das ist glücklicherweise ja reine Geschmackssache.

Mein E-Max hat dagegen Drehstromantrieb und verglichen mit einem konventionellen Roller kann er sich sowohl Design-Mäßig als auch technisch auf Augenhöhe messen. Vordergabel, Schwingen, alles solide gebaut, Rahmen aus Stahl. Bremse sogar recht massiv und mit Stahlflexleitungen. Hier darf man tatsächlich davon ausgehen, verglichen mit einem konventionellen Rollern einen geringeren Wartungs und Reperaturbedarf zu haben, was ja ein großer Pluspunkt der E-Fahrzeuge ist.

Nicht mehr und nicht weniger erwarte ich darum auch vom E-Auto. Es kann gern ein Mini-Auto sein, und Leichtbau hin oder her. Trotzdem möchte ich einen Tragrahmen aus Metall mit Fahrwerk in Qualität und Konstruktion auf Serienautoniveau. Dazu ein richtiges Differential mit Antriebswellen und einen Drehstrom-Antrieb. Blei ist akzeptabel, aber nur wenn die Motorsteuerung und Ladeeinrichtung optimal Rücksicht darauf nimmt und die Reichweite auch unter schlechtesten Bedingungen >60 Kilometer ist und der Hersteller die Batterien zu einem geringen Preis als Ersatz anbietet.

Hätte ich meinen Prius nicht, würde ich mir u.U. einen Elekro-Franzosen gönnen. Diese finde ich schon sehr gut, nur bis vor kurzem wusste ich gar nicht das es die mal gegeben hat... Und etwas kleiner würd ja reichen. Was mir als Mini-Auto gefallen würde wäre z.B. der alte Fiat Panda oder ein Trabant 601 auf Elektro. Gerade das Trabichassis hat Nehmerqualitäten, hab von 2000-2004 einen als Spaßauto gefahren. :) Wenn man bedenkt das besagter Trabi in den 60ern entwickelt wurde, dann ist ein Fahrwerk auf dessen Stand der Technik denke ich nicht zu viel verlangt...

Elektrische Grüße,
Thomas.

von Tommy601 - am 25.06.2009 21:01
Hallo

Einen Rahmen aus Metall wird man hoffentlich zukünftig überhaupt nicht mehr finden, ist einfach von vorgestern und wenn man ernsthaft Leichtbau betreiben will dann geht das halt nicht.

Man kann übers El denken wie man will, aber die Konstruktion ist schon ok, wozu Geld in Technik stecken die nichts bringt.

Bestes Beispiel ist der Drehstrommotor, der Gesamtwirkungsgrad von Controller und Motor ist bei gleichem Preis bis jetzt immer geringer als bei einem guten DC Motor mit Controller

Schütze haben den Vorteil daß sie keinen Spannungsverlust haben und zudem zuverlässig trennen.
Wenn man dan auf Wirkungsgrad schaut haben auch ein Shunt und Schmelzsicherungen nix im Fahrstromkreis verloren

Auch die kette ist an Wirkungsgrad kaum noch zu überbieten, allenfalls ein geschlossene Version würde ich bevorzugen.

Wenn du ein richtiges Auto willst warum kaufst du es nicht, hab gerade heute einen Prospekt über den Mega bekommen, kann man hier kaufen, auch ein Kewet, Twingo, Transit oder ein 12 Tonner laßt sich problemlos importieren.

Gruß

Roman

von R.M - am 25.06.2009 21:44
Der Prius ist prima, und irgendwann bekommst dazu auch einen vernünftigen Umbausatz mit dickerer Batterie und Lader zum geringen Preis. Toyota darf laut Lizenz eben nur die 10 Ah-Batterien einbauen.
du darfst auch größere hineinsetzen, ohne gegen Lizenzen zu verstoßen.
Wenn wir 9000 Euro Preisnachlass auf den Prius ohne Batterie bekommen, ist der Preis doch okay?
dann kommen 12 kWh Lions hinein. Plus 20 kW-Lader. 100km elektrische Reichweite , Benzin unendlich.

von Bernd Schlueter - am 26.06.2009 08:28
im übrigen findet man viele gebrauchte Prius von 2001 für so um die 6000¤.
Verglichen mit den sonstigen Angeboten von den Franzosen-Elektroautos ist das doch noch günstig.

Größere Batterie und Ladegerät rein, Boardcomputer austricksen - fertig? Hast du zufällig auch davon Ahnung, Bernd?

von Manuel. - am 26.06.2009 10:17
Hallo,

mit dem "Design" meines EL bin ich ganz zufrieden. Ehrlich gesagt finde ich das auch nebensächlich. Die Rückleuchten muß ich mir noch mal ansehen nachher, ist mir noch nicht aufgefallen, dass die aus dem Museum sein sollen. ;) Wenn mein "Technik-Herz" höher schlagen soll, dann sehe ich mich mit Sicherheit nicht bei Leichtfahrzeugen um.
Das moderne "Design" der Autos finde ich nicht besonders prickelnd. Alle sehen sich ähnlich und man muß schon auf das Logo sehen um die Dinger zu unterscheiden. Da waren die Designer der 50er und 60er Jahre schon erheblich einfallsreicher.

Zitat
Man kann übers El denken wie man will, aber die Konstruktion ist schon ok, wozu Geld in Technik stecken die nichts bringt.
So sehe ich das auch.

Gruß,
Bolko

von bolkobienert - am 26.06.2009 11:14
Ja, das ist doch ein tolle Sache. Da würde ich mich am liebsten gleich draufstürzen und dann im Wechsel elektrisch langsam fahren oder mit wirtschaftlicher Geschwindigkeit Autobahn. 20 kWh Lions für ebenfalls 6000 Euro und mit 160 kg Masse, vioelleicht aus Feuersicherheitsgründen auf einem Anhänger, das wäre schon was. Ich glaube, ich muss mal die Holländer besuchen. Der Umbau funktioniert doch schließlich, durch Vortäuschen falscher Tatsachen.
Inverterwärmepumpen der großen japanischen Firmen lassen sich hingegen nicht so leicht hinters Licht führen. Da habe ich schon das Handtuch angesichts der Mikroprozessorsteuerungen geworfen.
Nee, das wird das nächste Projekt! Wo? Ab 6000?
Der Verbrennermotor ist dann der nächste Kandidat - zur Optimierung von Erdgasverbrennung. Erdgastank auch auf den Anhänger. Raketentriebwerk mit Lithiumnachbrenner.
Wann fangen wir an?
Ich behaupte mal, mit rein elektrischer Fahrweise braucht das Ding nicht mehr als mein Saxo. Die CO2 - Erzeugung sinkt bei unserem Strommix sogar beträchlich, wenn ich dann außerorts auf Erdgas umsteige.
Warum? Lithium hat einen sehr viel höheren Ladewirkungsgrad als Nicad. Für den E-Motor gilt das Gleiche.
[forum.mysnip.de]

Aha, da muss ich hin. Delft ist 227 km von mir entfernt. Dafür brauchte ich nen Prius.

von Bernd Schlueter - am 26.06.2009 17:53
keine ahnung ob die Links dann bei dir noch funktionieren

[suchen.mobile.de]

[suchen.mobile.de]


von Manuel. - am 26.06.2009 18:37
Und wie die links funktionieren. Vor allem geht mir ein Licht auf. Ich weiß nun, was zu tun ist. Wie bist Du bloß auf die grandiose Idee gekommen? Die Bastelei hat ein Ende. Eigentlich würden mir zwei Zylinder des Prius reichen...Ich glaube, ich weiß, was ich mache...zwei Fliegen mit einer Klappe. Der Motor wird auch noch umgebaut, und dann heißt es, unter 80 Gramm CO2 auf 100km. Mein Saxo liegt bei 180 Gramm pro km, wenn ich von reinem Braunkohlenstrom bei kletschnasser Verbrennung ausgehe. In der Schweiz , Österreich und Skandinavien lade ich dann extern, und bei uns nur noch dann, wenn der Wind ordentlich pustet. Ein Umbau auf Gas wäre ja auch nicht die dümmste Idee. Kompressionsverhältnis 15:1 dann. Zusammen mit dem im Prius eingebauten Ericsson wäre das dann ein Expansionsverhältnis von 1:20.
Ich glaube, dann kann ich Daniel Dingel und Masaru Emoto schlagen. Ohne in Resonanz mit den Weltenergien zu stehen.

von Bernd Schlueter - am 27.06.2009 05:28
klingt toll!

vergiss nicht, alles mit bildern zu dokumentieren.

von Manuel. - am 27.06.2009 13:04

Alle reden vom eMobil - keiner kauft

Nun, das ist ein Fernziel und das ist für mich ein Grund, solch eine Kiste anzuschaffen.
Wenn meine Verbrennerexperimente fehlschlagen, komme ich immer noch elektrisch nach Hause.
am Prius selbst ist nicht mehr zu basteln, als es die Delfter tun.

von Bernd Schlueter - am 27.06.2009 17:34
Hallo nochmal,

hier wurde ja geschrieben, das im Prinzip der Gleichstrommotor ala City-El vom Wirkungsgrad her sehr gut wäre.

Und auch wenn ich hier ne Wissenslücke outen sollte. Mich würde interessieren warum? Die Bürsten stellen schließlich sowohl elektrisch wie auch mechanisch einen Wiederstand da, außerdem kann beim Bürstenmotor keine dynamische Timinganpassung erfolgen, außer ich bastel eine aufwendige Mechanik dafür.

Beim RC-Modellbau haben sich die Leistungen mit der Brushlesstechnik regelrecht vervielfacht und wärend die hochgezüchteten Bürstenmaschinen keine 75% Wirkungsgrad (Spitze!) mehr geschafft haben, kratzen selbst leistungsstärkere Brushless an 90%. Auch sind bei modernen Fahrreglern die Durchschaltwiederstände so lächerlich niedrig das selbst elektronische Vorwärts/Rückwärts, bzw Drehstromregler durch die zwei Transistoren im Leistungsstrang keinen Nachteil mehr bei Vollgas haben gegenüber den reinen Vorwärtsreglern oder gar mechanischer Überbrückungschalter.

Wachsen sich diese Vorteile bei größeren Maschinen irgendwie raus, oder liegt es (wie ich er vermute) einfach nur daran das entsprechende große Brushless-Regler der modernen Generation einfach (noch) nicht in Serie hergestellt werden?

Nette Grüße,
Thomas.

von Tommy601 - am 02.07.2009 19:10
Hallo

Erst mal brauchen Permanentmagnetmotoren keinen Feldstrom und erlauben daher eine wesentlich kompaktere Bauweise mit besseren Eigenschaften, die Scheibenläufer haben eigentlich schon fast die optimale Bauform, je weniger Eisen desto weniger Timing ist nötig.

Der Wirkungsgrad kommt tatsächlich durch den Regler zustande, es gibt zwar entsprechend große Controller aber die sind wenn sie auf den Wirkungsgrad eines Bürstenmotorcontrollers kommen wollen mehr als doppelt so teuer.

Motoren wie der Perm holen ihren Wirkungsgrad aus optimierter Geometrie die für gute magnetische Verhältnisse sorgt und kleinen Bürsten die wenig Reibung haben dafür aber häufig ausgetauscht werden müssen.

Ich kenne einen Entwickler der hält gar nichts von bürstenlosen Motoren und vertritt die Meinung daß von der Auslegung her die Bürsten ungefähr die gleiche Lebensdauer wie Motorlager haben sollten und man beides zusammen tauschen sollte.

Sollte man vielleicht nicht so ernst nehmen, die Jungs kühlen ihre Motoren nämlich auch dadurch daß sie im Betrieb Wasser in den Motor einspritzen.

Wenig Eisen sorgt für wenig Verluste aber halt auch für schnellen Stromanstieg und wenig thermische Kapazität

Gruß

Roman

von R.M - am 02.07.2009 20:53
Zitat
Tommy601


Beim RC-Modellbau haben sich die Leistungen mit der Brushlesstechnik regelrecht vervielfacht und wärend die hochgezüchteten Bürstenmaschinen keine 75% Wirkungsgrad (Spitze!) mehr geschafft haben,



Hmmmm

obwohl ich inzwischen selbst auf Bürstenlos umgestiegen bin
mein ich doch anderes gelesen zu haben ( bedeutet aber der Preisunterschied
nivelliert sich teuer guter Wirkungsgrad Motor Bürste ist billger als
minder Bürstenloser zu erhalten )

[www.plettenberg-motoren.com]


Zeile Zeile 14 steht 83 % Wirkungsgrad

[www.plettenberg-motoren.com]

Zeile 6 sogar 83,9 %

allein es heikel da genau hinzukommen ( Verstellluftschraube [www.ramoser.de] )
und eben über die gesamte Bandbreite ist der Bürstenlose meist etwas effektiver und wird
immer Varianten reicher

[www.rc-toy.de]

als Beispiel Direkt angetriebener Rotor leider konnt ich noch nicht testen wie es mit den
Rastmomenten bei den Motorn aussieht, den eins bleibt nacvh meiner beobachtung gleich
egal ob Bürste oder ohne je höher der Wirkungsgrad je höher die Rastung, bisher konnt
ich noch keinen Motor mit Hallbachanordnung praktisch probieren um zu sehen es soll auch ohne gehen


Grüße aus den Bergen Manfred





von Manfred aus ObB - am 03.07.2009 06:55
Hallo nochmal,

Der Motor hat ja auch 18 Volt gehabt, bei den Autos hat man aber ja das Problem das man auf die 7,2 Volt festgenagelt ist was die Ströme bei Leistungsmotoren extrem hoch treibt.

um mal Zahlen zu nennen,

ich hatte in meinem Auto einen alten 14-Turn Motor von Team Orion mit einem älteren LRP-Regler (Damals 249 D-Mark nur der Regler, war insgesammt recht teuer...)

Die Kohlen unterlagen schon hohen Verschleiß, so das ich nachdem ich den Wagen wieder ausgemottet habe umgerüstet habe auf das Conrad Hurricane Brushless-Set mit 10 Turn Motor. Das kostet nur 99 Euro (Motor UND Regler), lässt sich dank mehrerer verschiedenfarbiger LEDs sehr komfortabel programieren.

Seitdem fährt der Wagen wesentlich schneller, beschleunigt mit 4 durchdrehenden Rädern und fährt vor allem in dem Setup 15 Minuten lang und ich kann Motor und Regler noch anfassen. Beim alten Setup war der Motor und vor allem hinten der Bürstenschild nach dem Fahren so heiß das man erstmal ne Abkühlpause machen musste. Ach ja, und der bürstenlose Motor läuft völlig ohne dieses mechanische Ruckeln, dh. der Wagen rollt auch ohne Gas noch gut weiter wenn man keine automatische Bremsfunktion programiert. Hab ich so gemacht, weil ich lieber mit der Fernsteuerung bremse. Ist natürlich auch möglich das ich beim neuen Antrieb die Übersetzung besser getroffen habe...

Einziger Nachteil dieses preiswerten Systems ist ein etwas ruppiges Anfahren, da auf Lagesensoren für den Rotor verzichtet wurde.

Der Motor von meinem E-Max ist ja auch ohne Kohlebürsten, selbst bei den Billigrollern sieht man inzwischen nur noch Drehstromantrieb das wird denke ich ja nicht ganz ohne Grund so gemacht.

Nette Grüße,
Thomas.

von Tommy601 - am 03.07.2009 13:27
Zitat
Tommy601

Seitdem fährt der Wagen wesentlich schneller, beschleunigt mit 4 durchdrehenden Rädern und fährt vor allem in dem Setup 15 Minuten lang und ich kann Motor und Regler noch anfassen.


Da kann ich eigentlich nicht mitreden, Autos sind bei mir fast 30 Jahr aus und nie meine
große Leidenschaft, gebe aber zu das ein Abstimmen durch den direkte einfluß auf
den Motor ohne die weichere Dämpfung durch die Luft ( Propperlauslegung) wesentlich
schwieriger zu optmieren ist.

Allein da ich alten Kram für Bürstenmotoren von früher hatte, hab ich relativ spät zu
Bürstenlosen gewechselt ( bedingt durch den Reibwiderstand zwischen Daumen und Zeigefinger )

Ich denke das Bürstenlose über die gesammte Bandbreite gesehen ein besseren Wirkunggrad
haben, nur einmal Drägsterrennen eventuell nicht so graviernd.

Aber interessant find ich Deine aussage das Bürstenlose ruckelfrei auslaufen ( außenläufer oder Innen?),
ich hab meien Hubschrauber auf Freilauf umrüsten müssen das beim Gaswegnehmen der sich nicht in
einen Brummkreisel verwandelt hat, aber ich denke es wird noch einiges kommen bei den
Bürstenlosen, ob alles Sinnvoll?


Grüße aus den Bergen Manfred

von Manfred aus ObB - am 03.07.2009 14:01
Hallo nochmal,

der Motor ist ein Innenläufer. Und nur das kein Missverständniss aufkommt, es sind nicht alle Brushless-Motoren ohne Rastmoment. Der Außenläufermotor in einem EPP-Flieger den ich noch habe der hat es so ausgeprägt, das man ihn ohne Propeller direkt auf der Motorwelle kaum gedreht bekommt. . In einem Testbericht der Carson Dragster Motoren (Baugleich) stand was ich interessant fand das die Spulen wohl im Dreieck und nicht im Stern geschaltet sind; sonst hab ich zum Aufbau leider keine näheren Infos. Nur der Motor dreht halt ganz weich wenn man ihn von Hand dreht, obwohl er feste Magneten hat.

Nette Grüße,
Thomas.

von Tommy601 - am 04.07.2009 11:20
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.