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vor 8 Jahren, 2 Monaten
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Manuel., Manfred aus ObB, Bernd_M, Boris Michaele, Herbert Hämmerle, Stefan B., vkp, Bruno44, Marcel P., little mama, ... und 5 weitere

Sind Elektrofahrer eher Veganer?

Startbeitrag von Manuel. am 30.07.2009 14:15

Rein aus Interesse und weil ich mich ungern im OffTopic bewege, will ich einen extra Thread hier aufmachen.

Ich gehe davon aus, dass der Umweltgedanke bei vielen Elektrofahrern zumindest teilweise dazu beigetragen hat, sich dieser Fortbewegungsart anzuschließen, die ja derzeit noch mit unnötigen Hürden verbunden ist.

Auch bei einer veganen Ernährung treten die positiven Umweltschutzaspekte desöfteren heraus. Auch dort stößt man auf heftigen Widerstand der Fleischesserfraktion.

Gibt es hier im Forum, in dem sich vermutlich viele "Freidenker" aufhalten, vielleicht auch übermäßig viele Vegetarier und Veganer?
Oder ist es vielleicht genau umgekehrt, in etwa mit der Argumentation "Ich muss kein schlechtes Gewissen gegenüber der Umwelt haben, schließlich fahre ich elektrisch und habe somit in anderen Bereichen wieder etwas gut"

Schließlich noch: Wer ist der bessere "Umweltschützer", der vegane Stinkerfahrer oder der fleischfressende Elektroflitzer?

PS: Bitte keine Diskussionen über körperliche Auswirkungen irgendwelcher Ernährungsformen, da drum gehts hier nicht.

Antworten:

Na der Zusammenhang ist aber weit hergeholt. Der Umweltschutz beim E-Auto bezieht sich ja auch rein auf die vermiedene Verbrennung von Erdöl, trotzdem müssen die Autos hergestellt werden, Strassen gebaut werden, Landschaften zugepflastert und sonstiges. Und ob Emmissionen an anderer Stelle nicht genau passieren, ist auch nicht ganz klar. Auch Wasser, Wind und Sonnenkraftwerke greifen massiv in die Umwelt ein, viele Langzeitauswirkungen sind ja heute gar nicht bekannt. Und über den ach so sauberen Atomstrom reden wir mal gar nicht. Und auch nicht von Lithium Batterien aus China.
Und vegan aus Umweltschutzgründen??? Vegetarisch vielleicht, lieber 10 Leute vom Mais sattwerden lassen als einer von der Kuh, die die Menge Mais braucht. Nichtsdestotrotz ist das eine persönliche unnatürliche Selbstbeschränkung. Wie immer machts doch das Verhältnis. 2 Gurken essen und dann 400 mal mit einem 2 Diesel, BJ 74 um den Häuserblock oder 3 Hähnchen vom Grillroland und elektrisch nach Hause.
Wer wirklich bewusst mit seiner Umwelt umgehehn will, soll sich immer überlegen, ob diese Fahrt jetzt wirklich nötig ist, egal ob Elektro oder Verbrenner. Und sich beim Essen auch fragen, ob 100 oder 150g Fleisch nicht ausreichend sind und Kartoffeln und Gemüse genauso satt machen.

von vkp - am 30.07.2009 15:28
Zitat
vkp
Wer wirklich bewusst mit seiner Umwelt umgehehn will, soll sich immer überlegen, ob diese Fahrt jetzt wirklich nötig ist, egal ob Elektro oder Verbrenner. Und sich beim Essen auch fragen, ob 100 oder 150g Fleisch nicht ausreichend sind und Kartoffeln und Gemüse genauso satt machen.



Danke Volker,
dem ist nichts hinzuzufügen

Grüße

Bruno

von Bruno44 - am 30.07.2009 15:44
Also ich zähle dich jetzt einfach mal zu den nicht-veganern/vegetariern.


von Manuel. - am 30.07.2009 15:45
ja, völlig richtig, aber ich zähle auch zu denen, die beim Grillen auch Salat und Brot essen können:)

von vkp - am 30.07.2009 16:15
Hallo,
eine interessante Frage, unterstellt sie doch, dass Emobilisten per se die Guten sind. Aber alles eine Frage der Perspektive. Vielleicht sind die Efahrer die Guten, gibt es doch die vermuteten Schlechteren, die mit den Stinkern.
Aus Sicht eines überzeugten Nutzers des ÖPNV oder eines Radfahrers sind wir immer noch Autofahrer
Der gemeinsame Punkt der Forumsteilnehmer ist doch das Elektrofahrzeug, entweder weils gefahren wird oder wegen einem allgemeinen starken Interesse daran. Das heißt noch gaaaanz lange nicht, das hier nur Grüne, Atomkraftgegner, kirchentagsbewegte Solarfanatiker rumgeistern.
In einem ähnlichen Forum, fmso, ist das ähnlich, dort geht es ums fahren mit Pflanzenöl.
Da triffst du unter anderem auch die größten Umweltschweine an, denen es nur ums billige fahren geht, andere sind nur an der besonderen Technik interessiert, wieder andere sehen es eher ganzheitlich.

Da stell ich doch mal ne andere These auf: Einmal in den Urlaub geflogen und alle ökologischen Gründe, Elektroauto zu fahren, kannst du in die Haare schmieren.

Gruß Georg
Vegetarier, kein Veganer


von Georg Brendebach - am 31.07.2009 14:19
Zitat
Georg Brendebach
...
Einmal in den Urlaub geflogen und alle ökologischen Gründe, Elektroauto zu fahren, kannst du in die Haare schmieren.


:spos:
Olaf, Fleischosaurus



von Max E. - am 01.08.2009 08:11
also ich bin eifriger ÖPNV Nutzer, habe kein Elektromobil und stehe zur notwenigen Energiewende.
Gerne wäre ich reiner Veganer aber da ich auch gerne auswärts esse, muß ich damit leben hin und wieder tierische Produkte zu konsumieren. Restaurants und Cafes sind einfach noch nicht so weit.
Ich sehe schon einen Zusammenhang zwischen Veganismus, Umweltfreundlicher Mobilität und Erneuerbaren Energien, wenn man ökologisch konsequent leben will.
Ich sehe Menschen Kritisch, die sich z.Bsp. für Solarstrom einsetzen und weiterhin von Tieren leben.
Religionen, wie Universelles Leben oder die Gralsbewegung könnten weiterhelfen, wenn sie sich nicht so strikt gegen die ev. und kath. Kirche wenden würden.
Ich würde mir eine Gesellschaft wünschen, die Aufmerksamer mit diesen Themen umginge.



von Boris Michaele - am 02.08.2009 11:20
Zitat
Boris Michaele
Ich sehe schon einen Zusammenhang zwischen Veganismus, Umweltfreundlicher Mobilität und Erneuerbaren Energien, wenn man ökologisch konsequent leben will.


oh, da müssen wir aber noch eine Menge dazulernen, die Töpfe gestern abend bei den Mühlentagen waren da mit bedenklichem Anteil an Tierischen Teilen gefüllt.:eek:

Grüße

Bruno

von Bruno44 - am 02.08.2009 18:33
Zitat
Bruno44
oh, da müssen wir aber noch eine Menge dazulernen, die Töpfe gestern abend bei den Mühlentagen waren da mit bedenklichem Anteil an Tierischen Teilen gefüllt.:eek:

hallo bruno :)
nee lass mal sein so wie es ist!

jedem das seine so wie er will.

ein bekennender grün- und fleischproduktevernichter :p

von weiss - am 02.08.2009 19:01
Ich tanke mein Auto nur mit Strom aus ökologisch erzeugtem Biostrom. Dazu esse ich nur Bio-Kühe, die rein Öko-Vegan ernährt worden sind. Ebenso filtere ich mein Weissbier nur mit braunen Bio-Melitta Filtertüten, natürlich bleifrei.
Frage: stehen E-Autofahrer eher auf Wasserspülung oder doch auf Bio-Sickergrube mit Torfschüttung. Wäre mal interssant zu wissen?

PS: meine PV frisst nur reine Biosonne ohne schädliche, gepulste UV-Strahlung. Außerdem telefoniere ich mit Wählscheibe, also fest verdrahtet...

Nix für ungut.
Stefan

von Stefan B. - am 02.08.2009 20:06
Hallo Bruno

wieso bedenklich, mit hats geschmeckt:D

Gruß Martin
der es ganz schön OffTopic findet wenn nun nicht mehr nur drum gestritten wird mit welchem Saft die Autos gefüttert werden sondern auch noch mit welchem Treibstoff deren Fahrer:rolleyes:

von Martin Heinrich - am 03.08.2009 10:42


Das ist halt alles eine Frage des Heiligenscheins


es gibt jetzt sogar schon Heiligenscheinträgerkongresse


[karmakonsum.de]


übrings die Hippies sind auch verschunden als sie der Kommerz gefressen hatt


Grüße aus den bergen Manfred

von Manfred aus ObB - am 03.08.2009 11:01
Zitat
Manfred aus ObB
Das ist halt alles eine Frage des Heiligenscheins


Heiligenscheinträger sind mir auch suspekt, lieber sind mir diejenigen, die handeln statt zu prahlen.
Aber wenn man gewisse Dinge des "normalen Alltagswahnsinns" hinterfragt, wird man allzuoft als Heiligenscheinträger ausgelacht oder beschimpft. Der Durchschnittsbürger will ja auch in Ruhe konsumieren und nicht geweckt werden.
Mit der Zeit bekommt man das Gespür dafür, wer für welche Themen aufgeschlossen ist. Missionieren ist nutzlos und ich wechsle das Thema.

von Herbert Hämmerle - am 03.08.2009 11:12
Zitat
Boris Michaele
Religionen, wie Universelles Leben oder die Gralsbewegung könnten weiterhelfen, wenn sie sich nicht so strikt gegen die ev. und kath. Kirche wenden würden.


Die UL-Anhänger haben einige gute Ideen (ich habe ihre Fernsehkanäle gesehen). Obwohl ich vielen Dingen der Amtskirchen kritisch gegenüber stehe, finde ich die Hetze des UL aber gar nicht positiv.

Als Chorsänger finde ich z.B. den Ausspruch des UL "wir brauchen keine Kirchen aus Stein" unvernünftig. Sie sollen mal die wunderbare Akustik einer alten Kirche erleben !

von Herbert Hämmerle - am 03.08.2009 11:21
Zitat
Werner Weiß
Zitat
Bruno44
oh, da müssen wir aber noch eine Menge dazulernen, die Töpfe gestern abend bei den Mühlentagen waren da mit bedenklichem Anteil an Tierischen Teilen gefüllt.:eek:

hallo bruno :)
nee lass mal sein so wie es ist!

jedem das seine so wie er will.

ein bekennender grün- und fleischproduktevernichter :p

euer weiss aus dornbirn


na das hört sich ja relativ konservativ an. Immerhin sind Konsumenten von tierischen Produkten mitverantwortlich für so Greueltaten wie das abholzen von Regenwälder. Insbesondere die Nachahmung des Konsums von tierischen Produkten wie sie in reichen Ländern gang und gebe ist zum Beispiel in Afrika oder teilen von Asiens gibt mir zu denken. Europa sollte Vorbild sein und nach alternativen suchen. Dabei spreche ich mich aber für den ganzheitlichen Verzicht von tierischen Produkten aus. Milch- und Eier Produkte bedeuten mehr Ausbeutung der Tiere an Melkmaschinen und in Legebatterien.
Letztendlich setzt der Verzicht auf tierische Produkte Pflanzenenergie frei, die zur Verstromung auch für die elektrische Mobilität genutzt werden kann.

von Boris Michaele - am 03.08.2009 21:02
Zitat
Boris Michaele

Letztendlich setzt der Verzicht auf tierische Produkte Pflanzenenergie frei, die zur Verstromung auch für die elektrische Mobilität genutzt werden kann.



Also mein Großvater hat Fleisch gegessen

( allerdings höchstens ein zweimal die Woche mehr war damals nicht )

das hat nicht die Regenwälder abgeholzt ( was leider nicht heißt das extensiver Fleischverzerr
das nicht bedingen kann, aber regionales Bauernhoffleisch sicher nicht und Almwirtschaft
gleich garnicht, weil es blödsinnig wär Sojafutter auf 12 - 1400 m Raufzukarren).

Legebatterein gehören verbotten und ich kenn wenig Fleischesser die bewußt Legebattereieneier
kaufen, eher Nudelfresser da selbige als Flüssigei in der Teigwarenindustrie gefragt sind.


Also Nudelesser fressen Ökostrom?


Welche Tierart frist übrings Holz?

Hmmm stimmt Holzwürmer, damit kannst mich allerdings jagen :rolleyes:


Übrings ich pflege es mit Fleisch wie mein Großvater zu halten, was mein Oma gut konnte


Gefüllte Kalbsbrust

"

1. Fleisch waschen, trockentupfen. Von innen und außen salzen und pfeffern. 2. Brötchen"

entschuldigung da muß ich nochmal unterbrechen meine Oma hat nie Brötchen verwendet
sondern gestrige Semmeln ( ich mußte dan immer die Kurbel der Schneidmaschine drahn
( klar nebei vom Semmedog naschen ))


"würfeln und mit heißer Milch übergießen. Zwiebeln abziehen und sehr fein würfeln.
3. Champignons waschen, putzen und würfeln. Butter erhitzen, Zwiebel- und
Champignonwürfel darin 2-3 Minuten dünsten. Zu den Brötchenwürfeln geben.
4. Petersilie waschen, fein hacken. Mit dem Ei zur vorbereiteten Masse geben, abschmecken.
5. Füllung in die Fleischtasche geben. Öffnung zunähen. Öl in einem Bräter erhitzen,
Braten und Lorbeerblätter hineingeben. Fond erhitzen, über den Braten gießen.
6. Im vorgeheizten Backofen bei 200° ca. 11/2 Stunden braten. Während des Bratens die
Kalbsbrust öfter mit dem Font bepinseln.
7. Möhren waschen, schälen, feinwürfeln. Schnittlauch waschen, in feine Röllchen schneiden.
8. Braten aus dem Fond nehmen. Wasser zugießen, aufkochen lassen. Sud in einen
kleineren Topf umfüllen. Möhren zugeben und darin ca. 3 Minuten kochen. Mit Salz, Pfeffer und Essig abschmecken. Schnittlauch zufügen.
9. Kalbsbrust in Scheiben schneiden. Nach Wunsch mit Lorbeerblättern garnieren. Soße dazu reichen. "


Guten Appetit aus den Bergen Manfred

von Manfred aus ObB - am 03.08.2009 21:29
Hallo Boris,
dann wirst Du ja sicherlich auch nur Produkte kaufen die in deiner Näheren Umgebung erzeugt wurden.....

Eigendlich regen mich solche Pauschalen Aussagen auf
"Europa sollte Vorbild sein "
Lieber nicht wenn man die letzten 200Jahre betrachtet..
habe wir fast alles mitgemacht was heute die "Weltverbesserer" anderen vorwerfen.

Wie hat mal ein alter Preusse gesagt "möge jeder nach seiner Facon selig werden"

Bernd M

von Bernd_M - am 03.08.2009 21:44
Zitat
Bernd_M
dann wirst Du ja sicherlich auch nur Produkte kaufen die in deiner Näheren Umgebung erzeugt wurden.....


Bernd M


klar doch

Regional, Saisonal, Ökologisch und Pflanzlich. Dann kann man nichts verkehrt machen.

Übrigens macht es viel Spaß , Bewusst zu leben. Findet auch immer mehr Anhänger.

von Boris Michaele - am 04.08.2009 04:30
Bei der Frage komme ich schon wieder ins........

Ich esse alle Arten von Fleisch und Fisch, fahre noch zwei Stinker, habe keine Solaranlage, halte nichts von sofortigem abschalten von Atomkraftwerken und fahre trotzdem Elektroauto und setzte mich dafür ein.

Mist, ich falle total aus dem Raster.....

von Claus. - am 04.08.2009 04:36
Es sollte doch inzwischen bekannt sein, dass der Transport von Lebensmitteln in großen Frachtern kaum Einfluss auf die Umweltbilanz nimmt.
So kann der Apfel aus Neuseeland besser dastehen als der aus dem Nachbarort, je nachdem wie er dort behandelt, geerntet, transportiert wurde.

Die Herkunft spielt damit kaum eine Rolle.

Man könnte daraus auch schließen, dass man aus unseren reichen Ländern mit 130% Bedarfsdeckung durchaus ärmere hungernde Länder versorgen könnte.
Natürlich nicht mit Fleisch, sondern mit Pflanzen.

Ihr habt doch bestimmt den Film "HOME" geguckt. Erinnert ihr euch nicht an das Beispiel, dass für ein kg Kartoffeln 120l Wasser, für ein kg Rindfleisch dagegen 14000l Wasser verbraucht werden?

@Manfred: Wieso muss man auch Eier in die Nudeln tun? Die schmecken dann überhaupt nicht mehr und werden viel schneller schlecht.

Zitat

...aber regionales Bauernhoffleisch sicher nicht und Almwirtschaft
gleich garnicht
Wenn auf der Alm weit und breit Wiesen sind und es Grünzeug im Überfluss gibt, fällt dir das sicher nicht auf. Es gibt wie gesagt alles im Überfluss und scheinbar muss kein Regenwald abgebrannt werden. Denkt man aber mal global, so müssen viele Menschen versorgt werden, nicht nur die aus deiner Alm. Wenn die Almleute ihre Produkte exportieren würden, müsste vereinfacht betrachtet weniger Regendwald für andere Menschen abgeholzt werden.
Wie Norwegen mit Grünem Strom.
Da der Produktionsbedarf dann größer wäre, als der ürsprüngliche Eigenbedarf der 5 Almbewohner und diese in diesem Zuge sicherlich ihre Produktion erweitern würden, würde der Überfluss an Grünzeug immer kleiner und man stünde vor der gleichen Rechnung: 50kg Pflanzennahrung /100 Menschen= 5 kg "beliebigestier"-Fleisch/10Menschen mit der Berücksichtigung, dass gleich viele Ressourcen verbraucht werden.
Also: Norwegen kauft einfach billigen Atomstrom von außen ein. Die Alm macht das (laut dir) nur deswegen nicht, weil die Transportgebühren zu hoch sind (Wobei ich mich nicht wundern würde, wenn für einen Großbetrieb auf der Alm gekauftes Sojakraftfutter günstiger wäre, als das Futtermachen auf den eigenen Wiesen).


von Manuel. - am 04.08.2009 08:11
Zitat
Manuel.


@Manfred: Wieso muss man auch Eier in die Nudeln tun? Die schmecken dann überhaupt nicht mehr und werden viel schneller schlecht.



Hmmm

[www.zabler.de]

da les ich Ei ( zwar Frischei aber Ei )

Zu Alwirtschaft

[www.agrarkulturerbe.de]

Almen sind in der Regel Genossenschaftsähnliche Vereinigungen von mehrern
Ortsansässigen Bauern zur Nutzung von Sommerweideflächen um im Flachland
Heu zu Gewinnen ( weniger Transportkosten ) für den Winter

zu Neuseeland

etwas Offtopic
[de.wikipedia.org]

Zitat daraus

" Energieversorgung

Über 75 % des Elektrizitätsbedarfs Neuseelands wird durch erneuerbare Energien
gedeckt. Während der bei 67 % (1998) liegende Anteil der Wasserkraft vornehmlich auf
der Südinsel produziert wird, ist die Energieerzeugung durch die Geothermie, die bei etwa
6,5 % (1998) liegt, ausschließlich auf die Nordinsel begrenzt. Den größten fossilen
Brennstoff bildet Erdgas, das etwa 22 % (1998) des Stromverbrauchs abdeckt. Weitere
wichtige Brennstoffe sind Kohle (hauptsächlich Braunkohle) und Grubengase. Obwohl das
Land über eigene Gasfelder verfügt, ist Neuseeland nicht unabhängig von anderen
Fördergebieten der Erde, da das meiste Öl als Kraftstoff für Autos importiert werden
muss. Eine immer wichtiger werdende Rolle spielt neben der Solarenergie und der
Energiegewinnung aus Biomasse auch die Windenergie."


Hmmm kein Wort von Kernkraft, oh doch im nächsten Absatz

"n den 1960er-Jahren bestanden zwar Pläne zum Bau von Kernkraftwerken in Neuseeland,
die aber nach der Entdeckung großer Kohlelagerstätten und Gasfelder 1972 schließlich verworfen wurden.
In den folgenden Jahrzehnten wurde die Wasserkraft immer mehr ausgebaut, und Neuseeland wurde zu einem „Vorzeigeland“ mit einem grünen, sauberen Image."


Ähh wie kommst Du also zu der Aussage

"Also: Neuseeland kauft einfach billigen Atomstrom von außen ein." Neuseeland hat garkein Kabel nach außen?


überhaubt zu Äpel aus Neuseeland sollte man die ursprünglich Aussage betrachten

[www.handelsblatt.com]

"„Ein Apfel aus Deutschland ist nicht per se klimafreundlicher als ein Apfel aus Chile oder Neuseeland. Das liegt daran, dass die monatelange Lagerung deutscher Äpfel im Kühlhaus viel Energie benötigt und CO2-Emissionen verursacht. Die Klimabilanz heimischer Äpfel verschlechtert sich daher mit jedem Monat der Lagerung.

Einheimische Äpfel sind nur in der Zeit von ihrer Ernte im September bis Mai klimafreundlicher als ausländische."

Das besagt nicht die Herkunft spielt keine Rolle, sondern der richtige Verbrauch spielt eine
entscheidende Rolle, ein Veganer der im Juni Neuseland Äpfel verzehrt emitiert mehr
als ein Fleischesser der ein extensiv

[www.sonnenhof-undingen.de]
gehaltenes Jungtier verzehrt.


Grüße aus den Bergen Manfred




von Manfred aus ObB - am 04.08.2009 09:10
Nudeln: Ich weiß, dass das oft gemacht wird. Trotzdem sind Eier in Nudeln eher störend und geschmacksverschlechternd.

Alm: Meinetwegen sind das Vereinigungen oder die Nutzung von irgendwelchen Flächen. Trotzdem kriegt man mehr Futter aus Pflanzen als aus Kühen, Pferden, Schafen, etc.
Im Übrigen können Kühe auch durch Landschaften laufen, ohne danach gegessen zu werden. Das geht durchaus, wirklich.

Nordischer Strom: Ich kenne mich mit Stromnetzen sicherlich weniger aus als du. Ich würde mich aber echt wundern, wenn Neuseeland tatsächlich keine Leitungen nach außen hat, wo man hier doch zertifizierten Wasserstrom aus Neuseeland bestellen kann. So ein Betrug wäre viel zu offensichtlich, wenn nicht einmal Leitungen existieren.

Äpfel: Ich sagte nicht, dass die Herkunft überhaupt gar keine Rolle spielt. Sie ist nur ziemlich klein gegenüber anderen Faktoren und sollte deswegen nicht als erstes Maß für Umweltfreundlichkeit genommen werden. Wenn ich mit einem Benzinauto 5km zum nächsten Bauern fahre, um dort einen Sack regionale Äpfel zu kaufen, bringts das echt nicht.

von Manuel. - am 04.08.2009 09:45
Zitat
Manuel.

Nudeln: Ich weiß, dass das oft gemacht wird.


Hmmm

[www.nudelnmachengluecklich.de]

Zitat daraus

"Ei macht Nudeln wertvoll
Etwa vier Fünftel aller in Deutschland produzierten Teigwaren sind Eiernudeln."


Zu Stromimporten aus Norwegen


Norwegen liegt hier

(Wikipedia-Image: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/1/19/Norwegen.png)

Quelle [de.wikipedia.org]

so ungefähr 1000 Kilometer Zertifikatstransport für Ökostrom

Neuseeland liegt hier


(Wikipedia-Image: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e5/LocationNewZealand.png)

Quelle [de.wikipedia.org]

etwas rechts von Australien und oberhalb des Südpols


Grüße aus den Bergen Manfred

von Manfred aus ObB - am 04.08.2009 09:58
Ups :rolleyes: ich hab tatsächlich 2 Länder verwechselt/gleichgesetzt. Danke für die Geografienachhilfe ;)

von Manuel. - am 04.08.2009 10:01
An Manuel.
Wenn wir schon von effizienter Nutzung der natürlichen Ressourcen reden.
Ich hoffe du trinkst nur Landkaffee statt den Arabica aus Brasilien, Kakao ist ganz verboten, weil keine Alternative zum intensiv gewässerten Naturprodukt existiert. Bitte kauf auch keine Kleidung mehr, Baumwolle benötigt erhebliche Agrarflächen. Schaafwolle sollten wir auch ausschließen. Die bösen Tiere würden ja nur unsere Agrarfläche für unseren Getreidekonsum zertreten. Getreide ist auch ein gutes Stichwort, Reis zum Beispiel gehört ja auch zu dieser Gattung, schon mal Reis gegessen? So eine Umweltferkelei, was da an Wasser verschüttet wird.
Mit der Kleidung könnte man abhelfen... Ganzkörpertattoo. Muss man blos noch gelegentlich abwaschen, möglichst nicht kochen, bügeln erst ab 60 Jahre.


Gruß
Marcel



von Marcel P. - am 04.08.2009 10:12
Klar, am umweltfreundlichsten ist es immernoch, sich umzubringen.
Es ist jedoch schöner, einen Kompromiss zu finden, der sowohl für die Welt, als auch für einen selbst erträglich ist.
Wem das egal ist, der kann sich natürlich auch einfach nur darüber lustig machen.

von Manuel. - am 04.08.2009 10:26
Zitat
Manuel.


Es ist jedoch schöner, einen Kompromiss zu finden, der sowohl für die Welt, als auch für einen selbst erträglich ist.


Kann ich zustimmen

deshalb werd ich mir jetzt eine Leberkässemmel ( von hießigen Metzger ) genehmigen


Grüße aus den Bergen Manfred

von Manfred aus ObB - am 04.08.2009 10:29
Toller Kompromiss, du bist deinem Gegenüber erstaunlich großzügig entgegen gekommen ;)

von Manuel. - am 04.08.2009 10:33
Zitat
Manuel.

Toller Kompromiss, du bist deinem Gegenüber erstaunlich großzügig entgegen gekommen ;)


Ja soll des heißen Du magst auch ein Stück



Quelle [zoee.in]

( da Bild auf [de.wikipedia.org] zu groß )

davon?


Grüße aus den Bergen Manfred

von Manfred aus ObB - am 04.08.2009 10:43
Den Senf vielleicht, der Rest sieht irgendwie ekelerregend aus.

von Manuel. - am 04.08.2009 10:49
Zitat
Manuel.
Den Senf vielleicht, der Rest sieht irgendwie ekelerregend aus.



So jetzt hast ma den Apettit verdorben

also den Senf heb ich Dir auf zum dazugeben,
den Leberkäs hab ich den Hund gegeben
( stell Dir vor ich teil die Wohnung neben einer Frau mit einen Hund
4 Katzen und im Garten und aufen Fenstbrett sind noch 2 Füchse )
aber was ist jetzt an einer Semmel ( Brötchen im Norden ) noch Ekelerregend ?



Appetitlose Grüße aus den Bergen Manfred

von Manfred aus ObB - am 04.08.2009 11:01
Willkommen im Club :-)


von Stefan B. - am 05.08.2009 00:06
Hallo Ihr lieben,
da mein Internet so lange kaputt war, kann ich jetzt erst schreiben. Danke lieber Manfred, für das Kalbsbrust Rezept, kann ich am nächsten El treffen verwenden. Für die paar Vegetarier gab es am Treffen auch was zum futtern. Wohin mit unserem selbergemachten Strom, wenn Michael nicht El fahren würde? Der würde ungenutzt aus der Steckdose neben dem Wasserrad fließen und das wäre Verschwendung! Übrigens, keine Milchwirtschaft ohne Fleischwirtschaft oder glaubt da jemand nur Kühe bekommen Kühe? Die Ochsen müssen auch verbraucht werden. Und bei mir gibt es auch Eier ohne Nudeln.
Liebe Grüße, Andrea

von little mama - am 16.08.2009 23:07
Zitat

Übrigens, keine Milchwirtschaft ohne Fleischwirtschaft oder glaubt da jemand nur Kühe bekommen Kühe? Die Ochsen müssen auch verbraucht werden.

Ja, das verdrängen Ei-Milch-Vegetarier gerne. Ist ähnlich mit den Hühnern: man nimmt einfach die männlichen Kinder und zermatscht sie :)

von Manuel. - am 17.08.2009 12:43
Solange Vegetarier und Veganer wissen wie Sie Ihr Nährstoffhaushalt in den Griff bekommen,
ist das doch OK !
Die Überlegung mit den Hähnchen ist irreführend,solange die Fraktionen nicht wesendlich grösser wird.

Bernd M



von Bernd_M - am 17.08.2009 13:27
Zitat

Die Überlegung mit den Hähnchen ist irreführend,solange die Fraktionen nicht wesendlich grösser wird.
Erklär mir das doch bitte. Ich weiß nicht, was du mir sagen möchtest.

von Manuel. - am 17.08.2009 13:49
Hallo Manuel
Zitat
Manuel
Ist ähnlich mit den Hühnern: man nimmt einfach die männlichen Kinder und zermatscht sie

Du unterstellst das der "Ei-Essenende Vegetarier" billigend in Kauf nihmt das die Hähnchen sterben müssen.
Ich unterstelle mal einfach das bei der "Vegetarier-Dichte" in Deutschland dieser Effekt pratisch nicht nachzuweisen ist.

Übrigends, was mir nicht gefällt, ist wenn jetzt der "Veganer" die Vegetarier zerfleischt!:sneg:
Freue dich lieber über jeden Vegetarier der den halben Weg zum Veganer geschaft hat....

Bernd M


von Bernd_M - am 17.08.2009 18:50
Zitat
Bernd_M
Ich unterstelle mal einfach das bei der "Vegetarier-Dichte" in Deutschland dieser Effekt pratisch nicht nachzuweisen ist.




Na ja


die Veganer versuchen das durch den Einsatz von Fleisch zu ändern




Quelle [www.promicabana.de]


Grüße aus den Bergen Manfred



von Manfred aus ObB - am 17.08.2009 20:24
Zitat

Ich unterstelle mal einfach das bei der "Vegetarier-Dichte" in Deutschland dieser Effekt pratisch nicht nachzuweisen ist.
Wie darf ich denn das verstehn? Etwa so wie "Ätsch, ihr könnt mir nix nachweisen, also bin ich unschuldig!" ?

Kennst du Achim Stößer? Zwar recht militant, regt aber zum nachdenken an: [vegetarier-sind-moerder.de]

Zitat

Freue dich lieber über jeden Vegetarier der den halben Weg zum Veganer geschaft hat....
Ja, ich hab diesen Umweg auch genommen und kann das verstehen. Wir leben in einer Gesellschaft, die davon überzeugt ist, dass man früher oder später tot umfällt, wenn man auf Tierprodukte verzichtet. (höhö..)
Vegetarier werden gerade noch so akzeptiert, immerhin nehmen die ja ihre überlebensnotwendigen Zauber-Kräfte durch Eier und Milch auf, so ganz geheuer ist das aber trotzdem keinem, schließlich fehlt ja Fleisch. Veganern dagegen fehlt sogar jede erdenkliche Quelle Lebens, daher ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie verhungern, tot umfallen, geistig verblöden, etc.
Heute erst wurde ich davor gewarnt, dass mein Hirn austrocknet, wenn ich nie Fleisch esse.

Solche Meinungen, die erschreckenderweise mehr als 90% der Bevölkerung teilt, hält einen nunmal leicht davon ab, Veganer zu werden. Und: Man darf sich keine Fehler erlauben. Wird man krank, ist selbstverständlich sofort der Veganismus als Ursache ertappt. Stirbt man mit 50 an nem Herzinfarkt, weil man sich die ganzen Jahre über seine konservativen Mitmenschen aufregt, ist natürlich auch der Veganismus schuld und es wurde wieder einmal bewiesen: Veganer werden nicht alt.

Im Übrigen: Diese Fleischzauberkraft heißt B12 und sollte natürlich dringend in einer anderen Form zugeführt werden. Wie kommt es ins Fleisch? B12 produzierende Mikroorganismen leben auf Pflanzen, die Kühe essen diese Pflanzen und haben B12 in sich. Würden wir Menschen diese "schmutzigen" Pflanzen essen (vegane Inder tun das afaik meistens), bekämen wir das B12 auch. Würden wir andere Menschen aufessen, bekämen wir es ebenso - aber wer will schon Menschen essen? Daher gibt es dieses Bakterienprodukt als Extrakt zu kaufen.

von Manuel. - am 17.08.2009 22:04
Hallo Manuel,
zusammengefasst :

ich bin ein Tier-Mörder

Du hast dich Informiert und weißt was Du tust.

Also ist doch alles im grünen Bereich !

Bernd M

von Bernd_M - am 17.08.2009 22:55
Jo.

[secure.peta.org] Video

von Manuel. - am 17.08.2009 22:57
Zitat
Manuel.
Jo.

[secure.peta.org] Video



gibts auch in Deutsch

ttp://www.petatv.de/video/10-Gründe-Vegetarier-zu-werden/941d03456994be4b4b5d13fbcbfbd143


nur wenn ich mir das anschau Lifestyletypen die noch nie im Leben was gearbeitet haben das
dem Auskommen des gemeinen Volkes dient, sondern Selbstdarsteller, möchtegern Stars
und Argumente die teilweise aus den Fingern gesaugt nur niedrigste Instinkte ansprechen sollen.

Ich bin für den Bewusten Umgang mit Fleisch Massentierhaltung ist mir ein greuel aber
aber Volksverblödung auch, was da an Filmtechnik und möchtgern Starlets rumkutschiert wird
( und glaub kaum das die mit den Fahrrad zum Set fahren ) hat nix mit Klimaretten zu tuen sondern wie komm ich an Spendengelder.

ich hab selbst 4 Katzen ( letztes Jahr ein kleine Zugelaufen ) und was hat ein Katzenklo
mit Pelzen zu tuen, oder gar so ein Beitrag

[www.petatv.de]


Hier soll lediglich mit angeblich moderen Medienmittel schlechts Gewissen erzeugt werden,
es gab immer in der Geschichte der Menschheit ein Schicht die sich zu Priestern berufen
( die logischer weise von der profanen Arbeit befreit, da höheren geweiht ) fühlt und
Ihre höhere Etik als das Volk sich vom Volk bezahlen lassen wollen.


Aber Wasser predigen und Wein saufen ist auch ein Kennzeichen diese Schicht, in den ganzen
Peta Videos ist nicht ein normal Arbeitender Mensch zu sehen der alltäglich sein Brot verdient
nur sollche Typen

[www.petatv.de]

wenn man vorher völlig Weltfremd vor sich hinlebt das man das Kotzen kriegt und
dann völlig undifferenziert von der Fleischindustrie faselt, ohne zu differenzieren das es auch
Artgerechte Tierhaltung geben kann, ist einfach nur ein Selbstdarsteller, das es Tierversuche
gibt
wust ich mit 5 jahren, da mußt ich nicht in Amerika ( hingeschwommen oder doch im Flieger gesessen )
soviel fressen das man nur noch Kotzen kann, Vergane Lebensmittels können übrings auch
von Bakterien befallen werden und Bauchkrämpfe verursachen

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Grüße aus den Bergen Manfred








von Manfred aus ObB - am 18.08.2009 08:04
Du unterteilst also in "richtige" und "falsche" Arbeit. Wo ziehst du denn da die Grenze? Jemand, der Musik aufnimmt und verkauft, arbeitet nicht richtig, dagegen der Schrauber bei Audi schon?
Der, der sich gegen Tierkonsum einsetzt arbeitet nicht richtig, der Metzger aber schon?
Ein Umweltschützer arbeitet nicht richtig, aber der Arbeiter, der den Regenwald abfackelt, der arbeitet?

Und deshalb sollen die "falschen" Arbeiter den "richtigen" Arbeitern nicht auf die Nerven gehen und ihnen "vorschreiben", wie sie sich verhalten sollen? Letztere haben doch sowieso so wenig Zeit, weil sie den ganzen Tag arbeiten müssen, wie sollen sie denn da noch nachdenken oder sich um Probleme kümmern, die sie gar nichts angehen? Sie vergrößern doch schon die Wirtschaft, da kann man sich nicht noch nebenbei um was anderes kümmern..

Es ist wahr, dass oft Wasser gepredigt und Wein getrunken wird, jedoch gibt es eine schwammige Sichtweise davon, was der "Wein" überhaupt ist:
Ruft jemand dazu auf, kein Fleisch mehr zu essen und weist darauf hin, dass man dadurch neben den ganzen Grausamkeiten gegenüber den Tieren auch noch einen beachtlichen Teil der Umweltverschmutzung zurücknimmt, kommt gleich der nächstbeste Fleischliebhaber und wirft dieser Person vor, dass sie z.B. ja auch Auto fährt und damit die ganze übrige Argumentation nichtig ist.

Niemand ist perfekt, und diese Tatsache wird oft dafür missbraucht, sein eigenes Fehlverhalten zu legitimieren. Anstatt den anderen konstruktiv auf seine Fehler hinzuweisen, motzt man lieber und lebt weiter in seiner eigenen bequemen Welt (, die ja so anstrengend ist, weil man den ganzen Tag arbeiten muss).

Eine artgerechte Tierhaltung ist praktisch nicht machbar.

von Manuel. - am 18.08.2009 08:51
Zitat
Manuel.

Eine artgerechte Tierhaltung ist praktisch nicht machbar.



Zeig mir mal eine Artgerecht Menschenhaltung



Grüße aus den Bergen Manfred.


p.s. es gibt Artgerechte Tierhaltung und ein Nachhaltige Wirtschaft,
beides ist mit Arbeit verbunden und würde vielen momentan Ihren Broterwerb
unmöglich machen, da in eier Artgerechten Tierhaltung und in Nachhaltigenwirtschaft
der Bedarf an Stemplern und Zertifizieren inklusive Spendensammlern um ein gutes Gewissen zu verkaufen, sehr gering ist.







von Manfred aus ObB - am 18.08.2009 09:21
Was verstehst du denn unter Menschenhaltung?
Unter Tierhaltung verstehe ich, dass man Tiere ihrer Freiheit beraubt, sie züchtet und ab dann für seine eigenen Zwecke verarbeitet.
Das finde ich nun schon gar nicht mehr artgerecht, denn ein Huhn ist nicht von natur aus eingesperrt oder gezüchtet. Sie würden viel lieber in Büschen rumlaufen und sich verstecken, ab und zu ein paar Eier legen. Das wäre dann artgerecht, aber einfach nicht praktikabel: Wie viele Hühner bräuchte man auf der Welt, um den riesen Bedarf an Eiern zu decken, wenn jedes Huhn im Jahr nur 10 Eier legt?

Und komm jetzt nicht mit so Aussagen wie: Der Mensch wird vom Staat versklavt und zum Arbeiten gezwungen, nebenbei setzt man ihm noch Lügen in den Kopf, um die Produktivität zu steigern.

von Manuel. - am 18.08.2009 09:43
Zitat
Manuel.


Und komm jetzt nicht mit so Aussagen wie: Der Mensch wird vom Staat versklavt und zum Arbeiten gezwungen, nebenbei setzt man ihm noch Lügen in den Kopf, um die Produktivität zu steigern.



wenn den so wäre wie Du das Formulierst, wären das keine Menschen

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ist nicht Produktiv und frist noch Fleisch


neben den Mann im Bild fressen noch andere Fleisch ( früher sogr den Mann,
also Löwe oder was auch immer an Raubtieren durch die jeweilige Gegend läuft )

Hühner sterben in freier Wildbahn selten an Alterschwäche, vom Hühnerhabicht bis
zum Fuchs steht selbiges bei vielen auf den Speisplan.


Indianervölker sind in meinen Augen eines der Menschengeschlechter die ein sehr
bedachten umgang mit Naturrersursen praktizieren, Greenpeace druckte Jahrelang
den Spruch von Indianerhäuptling und das man Geld nicht essen kann ( stimmt schmekt nicht )
trotzdem ist mir kein veganes Indianervolk bekannt.


Wennst mich nach Artgerechter Menschenhaltung fragst, soviel Arbeit wie einer Nachhaltigen Wirtschaft
nötig, soviel Freiheit wie ohne nachhaltige Störung des Globalenhaushaltes möglich,
möge jeder mensch nach Seinen Fähigkeiten leben ohne andere Auszubeuten, sei es Ihnen
Schrott zu verkaufen oder eine Ideoliegie mit angeblich guten Gewissen um selber weniger
echte Arbeit ( Arbeit ist das Erzeugen von Waren und Dienstleistungen die nachgefragt sind
ohne das die Nachfrage danach erst durch Gesellschaftlichen Druck erweckt werden muß ein
Statussymbol zu besitzen, das andere billig herzustellen zu haben um selber durch die Ausbeutung
derer ein angeblich höheren Sozialen stand zu erreichen, etwas kurz formuliert,
das bedeutet wen Du künstlerisch Dich betätigst weil es Dein Ausdruck ist, ist das Okay
plärt einer eine Platte voll weil gerade was Mode ist und andere Merschendaising dann das,
ist es für mich kein Artgerechte Menschenhaltung, sonder Rindvieher auf zwei Beinen
werden in einen Menscheunwürdigen Leben ein Leben lang gemolken )
leisten zu müssen, den alte Weißheit, im Schweiße Deines Angesichts sollst Du Dein Brot verdienen
( Zins und Aktienhandel ist dort sogar einen sehr geächtete Art Geld durch Geld vermehren zu lassen )

Grüße aus den Bergen Manfred





von Manfred aus ObB - am 18.08.2009 10:17
Wieso soll das kein Mensch sein? Ich hab doch nicht annähernd eine Definition von mir gegeben, was ein Mensch ist?

Dieser junge Mann lebt in einer anderen Kultur, als wir es tun. Seine Lebensgewohnheiten, persönlichen Bedürfnisse, Möglichkeiten sind komplett anders als die unseren.
Das gilt auch für Raubtiere, die leben auch anders als wir.
Du kannst Verhaltensweisen anderer Gruppen nicht 1:1 auf uns übertragen. Unsere Technologie ist dermaßen hochentwickelt und ausgebaut, dass wir es nicht mehr nötig haben, Tiere zu jagen, um zu überleben. Wir benötigen keine Tierfelle und auch kein Fleisch, um uns wohl zu fühlen, aber wir nehmen es uns trotzdem.
Du kannst einem Raubtier nicht vorwerfen, zu unrecht andere Tiere umzubringen. Beim Raubtier geht es um dessen Überleben, bei uns Menschen geht es um den Spaß am Essen. Spaß, den wir nicht vermissen würden, wenn wir ihn nicht kennen würden.
Spaß, der bei anderen aber riesige Kosten verursacht.

Wenn du allen Kindern den Gameboy wegnimmst, wären sie auch erstmal traurig. Aber sie würden sich daran gewöhnen und eine alternative Beschäftigung suchen, denn Gameboyspielen ist nicht überlebensnotwendig.

von Manuel. - am 18.08.2009 10:51
Zitat
Manfred aus ObB
Zitat
Manuel.

Eine artgerechte Tierhaltung ist praktisch nicht machbar.




Denke schon, dass es eine Artgerechte Tierhaltung gibt. Aber bestimmt nicht mit unserem ungebremsten Konsum. Eigentlich müsste jeder Umweltfreund Veganern oder denen die ihren Konsum tierischer Produkte reduzieren dankbar sein, Nur mit der Achtung vor Tieren lässt es sich Verantwortungsvoll leben.

von Boris Michaele - am 18.08.2009 17:04
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