Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Stammtisch
Beiträge im Thema:
37
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, Mühlen-Kiste, R.M, Manfred aus ObB, Bernd_M, thegray, Holger Keser, Claus., Multimegatrucker, weiss, Marcel P., onetop0

Merkwürdiges Phänömän

Startbeitrag von Mühlen-Kiste am 19.09.2009 23:26



Hallo Detektive

Heute wurden wir von einem Mitbürger besucht, welcher beim vorübergehen am Wasserrad ein Geräusch wiedererkannte, welches Ihm schon seit einem halben Jahr ein ungemütliches Leben in seinem Haus mitten im Ort (ca. 2km Luftlinie ) beschert. Besonders morgens ab 3 Uhr wird es sogar als Vibration im Bett wahr genommen.

Der Gedanke, daß das Wasserrad bis zwei km Entfernung Impulse überträgt ........ .
Heute Nacht hatten wir einen Hörtest durchgeführt und zu einer unbestimmten Zeit das Wasserrad angehalten.

Puh.... die Frequenz war am Haus (zu Glück) immer noch präsent.

Aber was kann das sein.
Frequenz ca.2-4Hz
Vermutlich die Eigenresonanz des Gebäudes, da es mit schwingt.
Die Schwingung ist nicht laut, aber eben 24H da. Ohne Radio im Hintergrund unerträglich. Im Ort fällt mir keine Technik auf die 24H läuft bzw. so niederfrequent arbeitet.
Rheinschiffe fallen auch weg, da diese ja vorbeifahren, wenn sie überhaupt hörbar sind.
4 km übern Rhein gibt es ein großes Spanplattenwerk, 14km weg noch das kkw in Philippsburg. Sonst fällt mir nichts Großes mehr ein.
Mit was kann man das Messen?
Hat wer eine Idee?

Michael

Antworten:


-hat der Kollege mal seine eigene "Hauptsicherung" gezogen?
-irgendwelche Grundwassersenkunkungen im Umkreis ?
-aus aktuellen Anlass: Ein Dachs ( Stromerzeugung) ?

Oder ist es nur Nachts da ?
Dann bauen natürlich die Panzerknacker ein Tunnel ,
in Dagoberts Geldspeicher.

Bernd M

von Bernd_M - am 20.09.2009 06:49
Hallo

Da fallen mir auf Anhieb ein paar Sachen ein, Abwasserhebewerk, Sägewerk. Windkraftanlage

So niederfrequente Geräusche werden leider über mehr als 10 km weitergegeben und sind sehr schwer zu orten.

Gruß

Roman

von R.M - am 20.09.2009 09:08
Zitat
R.M

Sägewerk.


wo Bitte schön

siehst Du in einen Sägewerk so niedrige Frequenzen ?


Grüße aus den Bergen Manferd



p.s. ich kenn kein Sägewerk dort das nachts in Betrieb wär

von Manfred aus ObB - am 20.09.2009 10:58
Schau mal hier nach ;-)

[www.brummt.de]

von Marcel P. - am 20.09.2009 12:18
Hallo

Ich kenn das Problem von einem alten Sägewerk, das Auf und ab der Gattersäge war noch in 30km Entfernung auf einem Seismographen zu sehen.

Das wäre auch eine Möglichkeit festzstellen woher die Schwingung kommt, 2 bis 4 Hz hört man nicht aber man spürt es bei hoher Amplitude.

Von daher müssen da schon enorme Leistungen im Spiel sein wenn Erde oder Luft über größere Entfernungen angeregt werden, wenn man was hört dann ists meistens über 20 Hz.


Gruß

Roman



von R.M - am 20.09.2009 12:47

Ja Sägegatter waren immer ein Thema

nur die laufen in der Regel Nachts nicht ( im gegensatz zu mit Staatshilfen
errichtet Großsägewerken, die verwenden aber eine andere Einschnitttechnolgie )

Sägegatter der Genration ab 1900 bis zu ihren langsamen Siechtum ab 1980
liefen aber mit ca. 220 bis 300 Umdrehungen, vor 1900 gabs auch langsameres


Hallo Michael


einen Frage hört das nur der Betroffene oder hört das jeder in den Haus das das Geräusch
auch real vorhanden?


Anders gefragt ist das Geräusch Elektronisch Aufzeichenbar ?


Grüße aus den Bergen Manfred





von Manfred aus ObB - am 20.09.2009 12:57
Ob die Phillippsburger eine neue Asse bauen? So ganz klammheimlich? Ich bin besorgt. Seitdem ich bei der letzten Stadtratswahl in Krefeld wieder die Grünen gewählt habe, sogar betroffen.
Im Ernst, bei mir brummts auch. Allerdings nur, wenn es brummt, da bin ich sehr empfindlich, auch gegenüber Erdbewegungen. Hier in Krefeld bebts dauernd und die Schiffe sind, gegenüber Oberkassel (Düsseldorf) nicht 1,5km, sondern deren fünfe entfernt und es hört sich so an, als wenn die auch hier zu hören wären. Aber da gibt es noch viele andere Möglichkeiten. Jede Menge Edelstahlwalzstraßen und Straßembahnbau und Kanalbauten.
Züge machen mit ihren 300 Tonnen ja wahre Erdbeben, in Frankreich und Italien hörst Du die auf den neueren Strecken nicht.
Ist nicht merkwürdig, ist so. Mal darauf achten, wenn das Geräusch verschwindet und dann herumfragen, wo. Ist wohl die einzige Möglichkeit.
Vielleicht zapft da jemand die Erdwärme an?




von Bernd Schlueter - am 20.09.2009 13:08
Hallo zusammen

Mal sehen wo ich da anfange zu antworten.

Es ist offensichtlich kein Fantomgeräusch.:confused::confused::confused::confused:
Als eine von mehreren Personen kann ich das bestätigen. Hörte es um 23°°
Eine langwellige Amplitute ist es auch nicht.
Eher ein Intervall in dieser langsamen Frequenz, welcher sich ähnlich dem eintauchen einer Wasserradschaufel in den Zulauf anhört.
Es ist 24 Stunden zu hören, je nach Geräuschkulisse der Umgebung mehr oder weniger. Im Haus wird es so wahrgenommen, daß es latend störend wirkt und nur durch Überlagerung wohlwollender Geräusche ausgeblendet werden kann.
Ob es Akustisch aufgezeichnet werden kann? Vielleicht mit einem speziellen Mikrofon?
Das Haus wurde Technisch schon tot gelegt, ohne Erfolg.
Widder? So weit ich weiß braucht der eine größere Fallhöhe.
Bei uns sind 4m schon ein Berg und eine Brücke mutiert zur Aussichtsplattform.
Erst ab ca. 20km gehts rund 150m auf die Maulwurfhügel. Aber hochgelegene Quellen o.ä. gibt es da auch nicht.
Tinitus scheidet ebenfalls aus.

:confused:

Michael

von Mühlen-Kiste - am 20.09.2009 22:50

Re: Merkwürdiges Phänomen

Einfach mal beim Abwasserzweckverband nachfragen. Schon die Nachbarn von Archimedes konnten nachts nicht schlafen.

von Bernd Schlueter - am 21.09.2009 05:50
hallo michael :-)
nach deinen angaben ist bei dir ja so was von flachland, dass da eh nur noch ein unterschlächtiges wasserrad, das in einem privaten grund betrieben wird, in frage kommt.
dazu dann noch ein etwas ungünstige bauliches umfeld und schon hat einer die sauerei mit dem lärm, obwohl er schon recht weit weg wohnt.


von weiss - am 21.09.2009 13:48
Hallo
Laufen die Schnecken von den Hebewerken 24 H?
Bei uns sehe ich die weniger als selten laufen.
Oder gibt es da Komponenten die durchlaufen müssen?

Unser Radel ises ja nicht, das wurde ja schon ausprobiert!

Gibt es irgendwo eine Art Auskunftstelle wo es auf die Frage
"welche infragekommenden Anlagen wurden vor ca.6 Monaten im Umkreis von 30 km in Betrieb genommen?" eine Antwort gibt.

Mir fällt gerade ein, daß es in Landau (35km) Geotermie gibt.
Wäre da eine Möglichkeit offen?

Michael

von Mühlen-Kiste - am 21.09.2009 22:15

Ein eigenes Seismometer....bzw. Infraschallmicro

Da ga kämme mir doch ein gut erdgekoppeltes Gehäuse in den Sinn, so als Gedankenbasis mir einen Butterweich aufgehängten Lautsprecher dann noch einen schönen Rauschfreien Spanungs -Verstärkerschaltung dran. ..... das ganze geht dann auf eine gute Soundkarte an einen Rechner zur Langzeitaufzeichnung .....

Wenn man es herausfiltern kann...als nächstes

wer fit ist in Software - der nimmt dann noch einen 2,4 Ghz-ISM Transmitter macht ein Netzwerk mehrerer mit Fasenbezug und bekommt Laufzeitdifferezen. Diese Phasenverschiebung in Verbindung mit den Messstaionsabstand bietet dann eine einfache möglichkeit der Triangulation des Ursprungortes. Also genau das was die Profis machen....Wenn man mal wieder Wissen will wer wo auf der Welt das rote Knöpfchen an seinen Potentzersatz äh Spielzeug zündete.

von thegray - am 21.09.2009 22:36
Hallo

Frag mal bei den Erdbebenmeßstationen nach, die gibts in der Rheinebene ziemlich häufig und was 10 km weit vom Mensch wahrnehmbar ist messen die sicher.

Vielleicht kommst du über diese Seite weiter [www.lgrb.uni-freiburg.de]

Ist übrigens recht interessant mal so ein Seismometer in natura zu sehen.

Gruß

Roman

von R.M - am 21.09.2009 22:40
Wie sieht so was in der Praxis aus?

michael

von Mühlen-Kiste - am 21.09.2009 22:42
Geothermie - Ja die haben mit Microbeben zu tun, aber ist das logischer weise nicht regelmäsig "Störsignal" und kann auch jede Geologischemessstation auswerten.

von thegray - am 21.09.2009 22:48
Hallo Roman

Da sieht man nicht viel.
Mittlere Tuberdose aus Blech.
Unterm Deckel etwas Auswertelektronik, der Rest ist verborgen.

Hallo thegray

Wäre das nicht leichter mit L-Pointer-Spiegel....PC ?
Spiegel im Spinnennetz aufgehängt. (geklaut, im Rahmen verbaut -Spinnennetz-)

Michael

von Mühlen-Kiste - am 21.09.2009 22:55
Hallo

Interessant sind die alten Sensoren, Tonnen von Material die über Hebel übersetzt auf den Schreiber gehen, rein mechanisch ohne Elektronik oder sonstigen Kram

So nach dem Motto das Gewicht steht still und die Erde bewegt sich, es wir da also nicht die Nadel des Schreibers bewegt sondern der Schreiber selbst und die Nadel ist in Ruhe.

Gruß

Roman

von R.M - am 22.09.2009 05:16
Nee, frag mal die Erdbebenwarten. Die können den Entstehungsort genau lokalisieren, die haben Atomzeit, genau wie unsere GPS-Geräte. Oder ob da ein Geysir oder sowas in der Tiefe murmelt und kann sich nicht entscheiden, ob er demnächst an der Mühle oder am Ei ausbrechen soll?
Nach dem, was meine besonderen Freunde so in der Nähe der FZK in die Landschaft schütteten...
Aber, die sind eigentlich zu weit entfernt. Trotzdem sollte man geheime Baustellen im Auge behalten.
Wenn es sich auch nur um ein Materiallager handeln sollte.
Es gibt übrigens seit einigen Jahren einen Erlass, der verbietet, dass man das atomare Zwischenlager im Reaktorgebäude unterbringt,, sogenanntes Abklingbecken. Die sollen künftig am sicheren Ort in ca5 bis. 15 km Entfernung zwischengelagert werden. Grabener und Rußheimer sind bekanntlich nicht so entgegenkommend wie die liebenswerten Ahauser.
Möglicherweise fragt man dann gar nicht erst, sondern schreitet gleich zur Tat...
Ihr habt ein wunderschönes Naturschutzgebiet für seltene Mückenarten, eigentlich auch ein ideales Gelände...Vielleicht mache ich aber nur Pferde scheu. Trotzdem solltet Ihr, meine ich, der Sache auf den Grund gehen. Piloten nehmen weiterhin das Ei und seinen Bruder als Markierungspunkt und Binalshibs Interesse haben sowohl Biblis, wie auch Phillippsburg geweckt.

Also, keine Verschwörungstheorie, sondern eine bittere Notwendigkeit, auch ich halte die Zwischenlagerung in einiger Entfernung vom Reaktor für bitter notwendig, der Straßentransport oder über die Schiene frischabgebrannter Brennelemente ist zu gefährlich.

Die Karlsruher, das weiß ich, sind risikofreundlich und haben in der Vergangenheit Dinge getan, die ich nicht verrate...

Trotzdem klärts auf, wahrscheinlich ist es doch nur der Archimedes...?

von Bernd Schlueter - am 22.09.2009 08:43
Hallo Roman

Wie schaffen die das, daß die Nadel nur in eine Richtung schreibt und nicht kreuz und quer. Schließlich weiß ja kam jemand in welche Richtung sich der Untergrund verschiebt.

Michael

von Mühlen-Kiste - am 23.09.2009 23:09
Die Masse ist in Ruhe, die Nadel mächtig übersetzt.
Es wird in drei Richtungen gemessen und daraus werden die Hyperboloide bestimmt, auf denen die Quelle liegt, also, auch in der Tiefe.
Die Bewegungen werden heute fast nur per Funk gemessen, im Zentralrechner werden die Ergebnisse koordiniert und die Laufzeiten bestimmt. Dabei werden die unterschiedlichsten Filter angewandt, mit denen man auch Störquellen herausrechnen kann. Vor knapp 30 Jahren besuchte ich einmal eine private seismische Station im Schwarzen Walde und war erstaunt, über welche Möglichkeiten der Herr Lennarz dort verfügte.
Der war übrigens auch ein bekannter Funkamateur.
[www.lennartz-electronic.de]
[www.l-gm.de]
[www.lennartz-electronic.de]

Wenn es nur auf die Absolutbewegung geht, kann man natürlich auch die Wurzel der Quadrate angeben, sprich, den alten Pythagoras. Pythagoras war ein griechischer Gastarbeiter in Italien. Sucht noch manchmal unsere Schulen heim.


von Bernd Schlueter - am 24.09.2009 07:19
Hallo

Na indem das ganze so aufgehängt wird daß nur ein Freiheitsgrad möglich ist pro gewicht.

Gruß

Roman

von R.M - am 24.09.2009 18:18
Ein hab ich noch...
ein selbstgebastelter Wüllmausschreck...
Die "echten" Gartenliebhaber basteln fast so viel wie wir...


Bernd M

von Bernd_M - am 24.09.2009 22:02
Hallo
Mit dem Betroffenen habe ich kürzlich gesprochen.
Es gibt einzelne Nachbarn welche das Geräusch und zeitweise feine Schwingungen dazu ebenfalls wahrnehmen.
In der ganzen Zeit hat es am Wahlwochenende eine Pause gemacht, arbeitet seit Montag aber fleißig weiter.
Evtl wird sich ein Akustiker damit auseinander setzen.

Windkraftanl., Kläranlagen, Sägewerk und Wasserkraftanlagen sind außen vor.

Michael

von Mühlen-Kiste - am 01.10.2009 23:19
Zitat
Mühlen-Kiste


In der ganzen Zeit hat es am Wahlwochenende eine Pause gemacht, arbeitet seit Montag aber fleißig weiter.


Der soll mal schauen ob ein Parteibüro in der nähe ist


Das klingt sehr nach Gegeseitiges Stühleansägen, insofern war der Gedanke
an ein Sägewerk nicht so falsch ;-)



Grüße aus den Bergen Manfred






von Manfred aus ObB - am 02.10.2009 05:53
Oder da will ganz einfach jemand seine Nachbarn ärgern. So ein Poltergeist. Der will einfach nur beweisen, dass es in Rußheim spukt.
Mit dem Ossi und nem Vorverstärker müsste was zu machen sein. dann wissen wir wenigstens die Frequenz, wenn es nicht gerade das Rauschen im Walde ist.
Am Wahlsonntag war Ruhe?
Vielleicht doch ein geheimer Tunnelbau von Phillips großer Burg zu der von Graf Frankenstein?

[de.wikipedia.org]

Mit Lindwürmern ist nicht zu spaßen. Da kann der Manfred sicherlich etwas von erzählen. Zuletzt verschlang solch einer einen ausgewachsenen Volpertinger aus dem Kochelsee.




von Bernd Schlueter - am 02.10.2009 20:33
Bau die einen Kasten aus Dämmstoff, Styropor etc. lass aber eine Seite offen. In den Kasten baust du einen alten Parabolspiegel mit zentrierten Micro mit Tongenerator oder optischem Anzeigegerät. Damit dürfte eine Ortung doch möglich sein?

von onetop0 - am 04.10.2009 13:01

Ortung

Stimmt, zwei Körperschallmikrofone eingraben und auf dem mühleneigenen Ossi darstellen. Aus der Laufzeitdifferenz lassen sich die Hypoboloideboiloide berechnen, auf denen der Störer sitzt. Mit einem dritten Mikrofon sogar die genaue Richtung. In dieser Richtung dann einen Tunnel graben. Mit einer drehbaren Anordnung reichen zwei Mikrofone, bei denen man die Amplituden zur Deckung bringt.

Ach, ich habs, ich baue einen Phasendetektor und bilde das Produkt der beiden Signale. Die höheren Frequenzen mitteln sich dann zu Null, außer, die Verbindungslinie zwischen den beiden Mikrofonen steht genau senkrecht zu der Richtung, wo der Poltergeist sein unterhaltsames Wesen treibt. Dann gibts einen dauernd positiven Zeigerausschlag. Fürwahr, ich bin ein Erfinder.



von Bernd Schlueter - am 04.10.2009 14:30

Re: Ortung

Da fällt mir ein:

Auf dem letzten Mühlentreffen schlief ich mit Jacqueline im Hofhotel (Anhänger).
Gegen 3 Uhr weckte uns zunächst ein fürchterliches vibrieren. Dieses anfängliche vibrieren wurde stärker und stärker. Dabei wechselte die Amplitude plötzlich zu stoßenden ja gerade zu hämmernen Ausmaß. Erst rythmisch... dann wechselnd pulsierend und stimulierend :D :D

Am Morgen und auch später konnten wir uns an nichts mehr erinnern... mhhh :cool:

Das lag wohl an dem köstlichen Bier... Das mit den Schnappverschlüssen!!! KÖSTLICH. :hot: :hot: :hot:

Grüße
Johannes

von Multimegatrucker - am 04.10.2009 19:26
Ja dann ist das Rätsel meiner Räder, welche seit dem 5° auseinander stehen klar.

Und der Dorfnachbar hört heute noch das Echo!:D:D:D

Michael

von Mühlen-Kiste - am 06.10.2009 23:09

Orten von merkwürdiges Phänomenen

Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?
Wozu den Ossi? Wir haben doch einen eingebauten Richtungsrechner. Nennt sich Stereohören. Was denkst Du wofür wir alte Hasen zwei Lauschlöffel haben? Also, einfach den alten, analogen Stereoverstärker hervorgekramt, den Kopfhörer dran, zwei Mikrofone auf den Boden mit verbreiterter Basis, und schon hört man es genau aus der Richtung zirpen, wo das phenomenale Untier faucht.
Haben schon die alten Römer so gemacht, wenn sie mit zwei langen Holzstäben die Richtung anpeilten, wo der Lindwurm sein Unwesen trieb. Das geht sogar vorteilhaft nur mit den beiden Holzstäben, die senkrecht zur Richtung, aus der die Flötentöne kommen, gespreizt werden.

von Bernd Schlueter - am 16.10.2009 05:59
Hallo

Wie es den Anschein hat müssen sich wohl Landesweit Menschen mit diesem Impulsen auseinandersetzen. Das zuschalten von angenehmen Tonquellen ist die Regel um sich davon abzulenken.
Die Freiburger Uni arbeitet bereits mit seismologischen Instrumenten um dem auf die Spur zu kommen. Selbst an besonders schwingungsfreien Orten ist es messbar. So stand es kürzlich sinngemäß in einer Wissenschaftlichen Zeitschrift.
Versuche den Text wieder zu finden.
Vielleicht muss sich der Rheingraben aus irgend einem Grund mal wieder bewegen.

Michael

von Mühlen-Kiste - am 20.10.2009 22:28
Du meinst den Pfinzgraben oder einfach nur Graben? Die Grabener sind ohnehin ein komisches Volk und es würde mich nicht wundern, wenn die Pfinz bald an einem anderen Ort ihr Bett aufschlägt.
Aber eine regelmäßige Frequenz? In der Natur relativ selten, aber unterirdische Quellen machen schonmal so ein Geräusch, um gelegentlich als Geysir an die Oberfläche zu schießen, ebenfalls mit einer regelmäßigen Frequenz. In der Tiefe, im heißen Festgestein, kann durchaus eine Spalte sein, in der regelmäßig Wasser in die glühend heiße Tiefe prasselt und gleich wieder ein Stück hochgeschossen wird. Menschlicher Eingriff wäre auch denkbar, beispielsweise ist es bei militärischen Bohrprojekten nicht üblich, die Bevölkerung in alles einzuweihen. Selbst in der Schweiz nicht, wo man pausenlos unter dem Land herumbohrt.
Ich muss mal vorbeikommen mit meiner Wünschelrute. Trefferwahrscheinlichkeit genau 50% bei Fragen um ja oder nein.

von Bernd Schlueter - am 21.10.2009 05:57
Zitat
Bernd Schlueter
Ich muss mal vorbeikommen mit meiner Wünschelrute. Trefferwahrscheinlichkeit genau 50% bei Fragen um ja oder nein.

Bernd Schlüter
Krefeld, Saxo 1998


hi hi.... Da fällt mit einer ein:

Mein Hund hört aufs Wort! Wenn ich sach: Hund komm oder komm nicht, dann kommt er oder er kommt nicht...

hö hö hö...


He Bernd, kannst du mit deiner Route auch neue Standorte für Drehstromkisten ausloten???


Holger

von Holger Keser - am 22.10.2009 13:04
Ja, ist auch dringend hier in der Gegend nötig. Hier weht nämlich viel Wind und überall mühlt es herum. Die Müllers wissen noch gar nicht, wohin mit all der Energie. Dem kann abgeholfen werden.
Wer macht mit bei einer solchen elektrischen Mühlenwanderung? Laden ist beim Besichtigen inbegriffen. Ziemlich in Geros Nähe habe ich eine Mühle aufgetan, da darf ich laden. Damit ist für meinen Saxo die Südeifel kein weißer Fleck mehr. Von dort komme ich bis an die Mosel, mehr als der halbe Weg zur Waldmühle.
Fehlt nur noch der Generator am Mühlrad.
Man stelle sich vor, das Wasser der Mühle floss damals durch die über 60km lange Wasserleitung mit Aquaedukten nach Colonia. Dat warn richtige Leckermäuler, die Kölner. Heute saufe die Wupperwasser, von da kommt nämlich das, was die als Bier bezeichnen. Wie heißt die Brühe noch? Wicküler, igitt.
Watt lese ich da? Schlösser Alt ist auch von Wicküler, aus Krefeld. Also, jetzt vergeht mir endgültig der Appetit. Bayerwasser aus Ürdingen, gepanscht mit Bayerwasser aus der Wupper.
Manfred, was sagst denn Du so aus den bayerischen Bergen dazu?

von Bernd Schlueter - am 22.10.2009 17:24
Meine Frau behauptet auch das Sie in der Nacht seltsame Schwingungen wahrnimmt, welche manchmal an ein Erdbeben erinnern und sehr laut sein können.
Wenn Sie mich weckt kann ich nie was hören. Komisch......(schnarch ?)

oder kann das so was sein ?
Solche Teile waren bei uns in der Gegend, da wackelt die Bude....aber nicht so lange.

Angewandte Geophysik (Seismik)

Seismische Vibratoren sind Fahrzeuge, die seismische Wellen für seismische Messungen (Seismik) an Land erzeugen. Man spricht bei der Methode von Vibroseis. Zunächst wird eine Stahlplatte (Rüttelplatte) auf den Erdboden gepresst, so dass das Fahrzeug leicht angehoben wird und mit dem eigenen Gewicht auf die Stahlplatte drückt. Dann wird über hydraulischen Druck die Stahlplatte oszillatorisch angehoben und nach unten gepresst, wobei Druckwellen in den Erdboden gesandt werden. Für typische seismische Messungen, z.B. in der Erdölerkundung, vibrieren die Vibratoren sogenannte sweeps, die mehrere Sekunden lang sind und Frequenzen von unter 10 bis ueber 100 Hertz erzeugen.

von Claus. - am 22.10.2009 19:30
Daraufhin habe ich mal schnell die Erdbebenwarte der Uni Köln in Bensberg angerufen. Dem anwesenden Techniker war von dieser Schwingung nichts bekannt, außer, dass in süddeutschen Raum so etwas behauptet wird. Die einzig omnipräsente Schwingung ist die Schwappfrequenz von ca 6 Hz des Ozeans, die in ihrer Amplitude wechselt. Die ist aber so schwach, dass man sie weder hören noch fühlen kann.
Eine Frequenz im Bereich um 2,5 Hz gibt es allerdings um Windenergieanlagen herum, aber nur im sehr engen Bereich.
Wenn hier noch weiter solche Geschichten erzählt werden, lege ich mir noch ein Lennartz-Bodenmikrofon zu...
Meine These: Da buddelt jemand. Vielleicht nen Geysir, der sich mal die Waldmühle von innen ansehen will.
Sollen wir ihn hereinlassen?

Ich falle bei Erdbeben regelmäßig aus dem Bett. Die größeren von diesen habe ich, im Gegensatz zu meiner Umgebung, immer wahrgenommen. Offensichtlich hatte mein Kölner Haus eine Resonanz mit dem Roermonder Beben, Es staubte und es zogen sich anschließend lange Risse durch Decken und Wände.
Im Schwarzwald, im Holzhaus, war es extrem laut bei 6 Richterlein.


von Bernd Schlueter - am 23.10.2009 07:27
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.