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Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 7 Jahren, 7 Monaten
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Multimegatrucker, Manfred aus ObB, Claus., Alfons Heck, inoculator, chhauser, Jens Schacherl, Bernd_M, R.M, Ralf Wagner, ... und 5 weitere

Was behindert die zügige Einführung des Elektroautos in Deutschland ?

Startbeitrag von Claus. am 12.02.2010 17:32


Was behindert die zügige Einführung des Elektroautos in Deutschland ?

falsche Politik, fehlende Förderung, zu wenig Ladestationen......?????

Grund: Habe eine Anfrage von einem Fernsehsender zu diesem Thema bekommen.
Da meine Meinung ja nicht unbedingt richtig sein muß hatte ich gerne Eure Meinungen zu diesem Thema erfahren.


Antworten:

Aua aua aua
da greifst Du ja voll in die klischee Kiste.

Was erwartest Du jetzt für Antworten?

Was erwartet der TV-Sender für Antworten?

Was sollen "wir" Dir jetzt liefern? Die Antwort auf die Frage aller Fragen ist, wie wir alle wissen 42.

Solange also die Frage nicht ordentlich ausformuliert wird, wirst Du die Antwort nicht verstehen.
Und der geneigte TV-Zuschauer schon mal gar nicht.

Werde Dir klar darüber, daß es auf dem Weg von der Intention bis zur Meinungsbildung viele Filter, Verstärker, Dämpfer, Unterdrücker und auch Umkehrer gibt.

Gut... ich versuche jetzt mal den Versuch einer Antwort auf den wortlaut Deiner Frage.

Die Gesellschaft in Ihrer Gesamtheit verhindert die zügige flächendeckende Einführung von Elektroautos.

Punkt

Gruss

Carsten

von inoculator - am 12.02.2010 18:00
Hallo

Die Frage ist ganz einfach zu beantworten, die Städte und Gemeinden.

Die verhindern inzwischen schon die Aufstellung von Ladestationen überregionaler Betreiber, außerdem könnten die Umweltzonen wie in London einführen.

Die leute werden sich nur Elektrofahrzeuge kaufen wenn sie preisgünstiger sind als andere, das heißt man müßte andere Fahrzeuge teuerer machen.


Gruß

Roman

von R.M - am 12.02.2010 18:03
Zitat
R.M
das heißt man müßte andere Fahrzeuge teuerer machen


Ja danke.
Jetzt denke den Gedanken mal zu ende.

Der Dacia Logan kostet um die 7500 Euro.
Der Belingo Elektro so um die 30.000 oder 40.000?? ich weiß es nicht genau, aber sollte irgendwo da liegen.
Du willst also den Logan auf 45.000 Euro pumpen, damit die leute die sich vorher schon den Belingo nicht leisten konnten nun endgülltig zu Fuß gehen?`

So hilft man der Umwelt auch, stimmt.....

Ne... solche Regulierungen haben uns in der Vergangenheit schonmal ins Genick geschossen.

gruss

Carsten

von inoculator - am 12.02.2010 18:09
Zitat
inoculator
Die Gesellschaft in Ihrer Gesamtheit verhindert die zügige flächendeckende Einführung von Elektroautos.

Punkt

Richtig. Solange wir nicht gewillt sind unser Mobilitätsverhalten zu ändern (und eben die Speichertechnik nicht benziner-konkurenzfähig ist) wird es keine E-Auto-Welle geben. Ohne passende (von der Politik zu schaffenden Rahmenbedingungen) tut sich nichts.
Zu den Rahmenbedingungen hatten wir schon mal eine kleine Debatte:
Tempo 30 in Städten
80km/h Landstraße
100km/h Autobahn
Verlagerung der Transporte auf Schiene, Wasser
besserer ÖPNV
usw


Gruß
Alfons.

von Alfons Heck - am 12.02.2010 18:18
Hallo

So war das nicht gemeint, man sollte im kleinen ansetzen z.B. Verbote für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor zu bestimmten Zeiten oder halt eine Citymaut für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren die sich gewaschen hat.

Also nicht versuchen im großen was zu verändern sondern von innen heraus, es ist leichter in einer Stadt was zu ändern als im Staat.

Gruß

Roman

von R.M - am 12.02.2010 18:33
Zitat

Zu den Rahmenbedingungen hatten wir schon mal eine kleine Debatte:
Tempo 30 in Städten
80km/h Landstraße
100km/h Autobahn
Verlagerung der Transporte auf Schiene, Wasser
besserer ÖPNV


Selten so einen Käse gelesen. Das hat meines Erachtens gar keinen förderlichen Einfluss, im Gegenteil.
Tesla, Ruf Greenster, Lampo, Lighting, Tango usw. haben und werden viel mehr für den Umdenkprozess beitragen als solch abstruse Ideen. MieV, MiniE und E-smarts sind dann die nächste Stufe als taugliche Sympathieträger und sicher nicht Temporeduktionen, ausgeheckt von ultragrünen Spinnern in Twikes.
Ach ja, und Abschalten von AKW's ist wohl auch nicht. Irgendwoher muss der Strom für die nächsten Generationen EV's ja herkommen, bis dann die erneuerbaren Energien in genügender Form etabliert sind. Auch hier ist klar, wie's kommt: wenn der Strom teurer wird, weil knapper durch die Elektromobilität und/oder plötzlich Strassenbenützungsgebühren mit dem Strom bezahlt werden müssen, haben wir schnell viel mehr Photovoltaik auf den Dächern.

Gruss

Christoph

von chhauser - am 12.02.2010 18:43
Zitat
CHHAUSER
Selten so einen Käse gelesen.


Erstaunlich.
Es hat diesesmal keine 7 Einträge -6 Antworten; gebraucht, bis jemand beleidigend wird.

Muss sowas sein????

Gruss

Carsten

von inoculator - am 12.02.2010 19:22
Zitat

Die Gesellschaft in Ihrer Gesamtheit verhindert die zügige flächendeckende Einführung von Elektroautos.


Das sehe ich auch so. Von einem Auto wird ein gewisser Standard (Luxus) erwartet, der in vielen Dingen weit über dem der eigenen 4 Wände liegt. Alles automatisch, elektrisch und vernetzt...

Auf Basis dieses Standards ist es eigentlich erstaunlich, was die modernen Verbrenner leisten können. Ein Elektroauto ist meines Erachtens bei vergleichbarer Ausstattung dann auch nicht mehr energetisch sparsamer (über seine Lebensdauer gerechnet, d. h mit wohl mindestens 1xAkkutausch).

Erst, wenn die "Gesellschaft in ihrer Gesamtheit" in der Lage ist, ihre Kinder 500m zum Kindergarten nicht mehr in einem 2,5t Gefährt mit Katalysatorvorwärmung, Sitzheizung, Klimatronic und sämtlichen Traktionskontrollen und Servosystemen zu fahren, sondern möglicherweise sogar zu Fuß geht, wird sich was ändern.

Solange es Menschen gibt, deren Höhepunkt eines Arbeitstages die "Freude am Fahren" in ihrem Auto ist, tut sich nichts.

Zu Beginn wird ein Elektroauto wohl komfort- als auch preismäßig ein Rückschritt werden.

Aber auch der Städte tun zu wenig: Zum Beispiel ist in München der MVV wieder deutlich teurer geworden, sodass S-Bahn fahren immer (gefühlt) teurer ist als Autofahren. Warum also umdenken?

Gruß
Andreas


von Andreas Friesecke - am 12.02.2010 19:30
Ja, wenn Du es so ausdrückst sind das bestimmt Ansätze.

Man muss Anreize schaffen. Das ist wahr.

Insofern, wenn man es auf das Kleine runterbricht,
Sind solche Vorschläge, wie von Alfons und Dir einleuchtend.

Das Schlimme ist nur, daß diese kleinen Dinge meistens in "großere" Zahnräder eingreifen.
Und diese lassen sich solch eine "friedliche" Revolution nicht gefallen.

Daher war meine Antwort aus der Komplexität des Themas heraus:
Wenn nicht alle sich ändern, dann wird das nichts -oder halt nicht zügig und flächendeckend.

Grundsätzlich sehe ich 2 limitierende Faktoren:

1. Der Preis
Es ist nunmal so, daß die Akkus sehr teuer sind.
Und solange wir nicht Chinas Kinder vergiften wollen, wird das auch so bleiben -ist zumindestens momentan meine Sicht der Dinge
2. Die Reichweite
Solange der Verbraucher unbedingt auf 400km und 10 Minuten Tanken besteht, ist es am "anderen" Ende der Kette blockiert. Es muss die Handy-Mentalität her: Hier bin ich, hier lade ich.

Ich habe einen Lösungsansatz:
Kein Parkplatz mehr ohne Steckdose!
Jeder neue Parkplatz muss per Verordnung mit einer Campingdose ausgestattet werden.
An der kann jeder parkende einfach einstöpseln. Fertig.
Was meint ihr, wie schnell das Argument plötzlich fällt, "ich weiß nicht, wo ich laden kann"
Aber einer MUSS den ersten Schritt machen.
Und eine Steckdose kostet nicht die Welt.

1000 Parkplätze?
Steckdose, Kabel, Sicherung, Monteur.
Bei einem Großauftrag für Lampen habe ich früher für genau so ein Parkhaus mal 25.000 Euro berechnet. Und da war Luft nach unten.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 12.02.2010 19:34
Hallo,
ich persönlich sehe es ganz gern, wenn das E-Fahrzeug ein Nieschenprodukt bleibt. Solange die breite Masse darauf verzichtet, kann ich günstig fahren.

Ansonsten müßte ich mir demnächst etwas neues suchen. ;)

Tempo 30 in Städten
80km/h Landstraße
100km/h Autobahn
Verlagerung der Transporte auf Schiene, Wasser
besserer ÖPNV
Damit kann ich mich durchaus anfreunden. Das hat nichts mit "ultragrünen Spinnern in Twikes" zu tun, sondern eher mit gesundem Menschenverstand und Logik. Über Kurz oder Lang werden wir da sowieso landen.

Gruß,
Bolko

von bolkobienert - am 12.02.2010 19:49
Hallo ,

Ich formuliere das mal um...

Die Trägheit der Gesellschaft verzögert jede Änderung.

Das "normale" Verbrennungsmotor Auto funktioniert einfach zu gut,
und ist für den "deutschen Durchschnittsverdiener" bezahlbar.
Also ,wieso soll er sich für ein Produkt entscheiden das "Einschränkungen" hat,
und auch noch teurer in der Anschaffung ist ?

Anders rum.
Hersteller möchten am liebsten immer das "Gleiche" herstellen !
Jede Änderung birgt ein Risiko !
Solange nicht eine Änderung "erzwungen" wird,
-durch Mitbewerbern,
-verlust von Marktanteilen
-Verknappung wichtiger Bauteile/Verbrauchsstoffe
wird sich nix änder.
Die Politik habe ich absichtlich nicht aufgezählt,weil die reagiert erst
wenn eins von den oben genannten Ergeignisse auftaucht.

Bernd M

von Bernd_M - am 12.02.2010 20:56
Antwort auf die Bemerkung: das ist mein Eindruck und deswegen keine Beleidigung. Dass dies möglicherweise nicht mit der mainstream-Gesinnung in diesem Forum übereinstimmt, und deshalb als Beleidigung angesehen wird, kann ich mir gut vorstellen, ändert aber kaum an der Tatsache, dass Elektromobilität sicher nicht gefördert wird mit noch weiteren unnötigen Temporeduktionen.

Antwort auf die Frage: ja, es muss, weil die Apostel-Variante oder der Weg über Bürgerbevormundungs nicht funktionieren wird. Eine EV-Welle wird's so oder so noch nicht geben.

Gruss

Christoph

von chhauser - am 12.02.2010 21:05
Zitat
Claus.
Was behindert die zügige Einführung des Elektroautos in Deutschland ?

falsche Politik, fehlende Förderung, zu wenig Ladestationen......?????

In erster Linie fehlende Autos.

Solange es keine gibt, kann auch niemand welche kaufen, und die paar übriggebliebenen Saxos/106/Berlingos/Clios reichen nicht für alle.

Wie die ersten Zwischenergebnisse der Mini-E-Flottentests in D und USA bereits gezeigt haben, sind weder eine Reichweite von "nur" ~150km noch ein fehlendes Netz öffentlicher Ladestationen wirkliche Probleme.

Gruß Jens

von Jens Schacherl - am 12.02.2010 22:35
Hallo,
Zitat
chhauser
Selten so einen Käse gelesen.

Du solltest mal bedenken was da alles mit drin ist im Paket:
Weniger Verkehrstote
weniger "Spaßfahrten" zum Bildzeitung kaufen
weniger Hochrüstung in der passiven Sicherheit des Fahrzeugs
weniger Konflikte zwischen den diversen Gruppen: Fußgänger, Radfahrer, Auto...
weniger Streß = Mist alle leben länger, wer zahlt dann meine Rente?
...


Zitat
chhauser
Tesla, Ruf Greenster, Lampo, Lighting, Tango usw. haben und werden viel mehr für den Umdenkprozess beitragen.

Wo soll da ein Prozess (und wohin) in Gang gesezt werden? Bohhh geil ehhh meine Elektrokarre zersägt den Sportler von Klausi dem Arsch:cool: Das ist ein Umdenkprozess?

Zitat
chhauser
MieV, MiniE und E-smarts sind dann die nächste Stufe als taugliche Sympathieträger

Nicht im Ernst, oder? Der MieV und der MiniE sind im Innenraum zu klein und so komplex das sie zu viel Energie verbrauchen um einen Vorteil zum Benziner zu haben. Der Smart ist als Spaßauto und Mercedes Stiefkind doch schon lange unten durch.

Zitat
chhauser
ausgeheckt von ultragrünen Spinnern in Twikes.

Du willst mir ein Twike schenken? Danke - sag wann ich es in Empfang nehmen kann.
Ich denke die Grünen sind als Letzte auf den E-Autozug aufgesprungen.


Gruß
Alfons.

von Alfons Heck - am 12.02.2010 23:30
Zitat
Jens Schacherl
In erster Linie fehlende Autos.

und warum gibt es keine? Weil sie mit den technischen Möglichkeiten nicht in die existierende Autowelt passen.

Unser Fahrverhalten im PS-Benziner ist unsinnig; Selbst wenn es keinen Vorteil bringt:
Ich fahre bei grün im E-Auto an und werde von diversen Fahrzeugen fasst geschoben und dann rechts und links überholt um dann bei der nächsten Ampel hinter den "Sprintern" beim Umschalten der Ampelauf Grün bremsen zu müßen weil die nicht in Gänge kommen. Dann aber mit Speed zur nächsten roten Ampel preschen.


Gruß
Alfons.

von Alfons Heck - am 12.02.2010 23:43
Was ist denn das für eine Frage ?, eine unbequeme und nicht so einfach zu beantworten wenn man mal ein bisschen nachdenkt und seine Emotionen weg lässt.
Es sind mehrere Faktoren was die Verbreitung dämpft.

Jetzt werfe ich mal meine Ideen in die Runde (bitte schön höflich bleiben und sachlich diskutieren)

- Da eine Staatliche Anschub-Subvention fehlt (so wie bei der Solar-Industrie)
- Deutschland wird vom Ausland nicht als Zielgruppe gesehen
- Deutschland wird von der Automobilindustrie beherrscht welche an ihren alten Produkten festhalten
- Deutsche Automobilindustrie "Erfindet beim eAuto das Rad neu" und das dauert
- Die Politik hat keine Ahnung und lässt sich von "Fachleuten" beraten (z.B. aus Automobilindustrie)
- Die Straßenverkehrsordnung muß erweitert werden z.B. Parkplatz Anspruch bei Ladestationen

- Wenn es ein Auto ähnliches Elektroauto auf dem Markt gäbe wird dies viel zu teuer sein
- Die Reichweite ist viel zu kurz
- Komfort eines Elektroauto ist zu schlecht

- Ladevorgang umständlich
- zu wenig Ladestationen vorhanden
- Kein Ladestandart (Stecker, Ladestation)
- Kein Ladestandartabrechnungssystem

- Der Benzinpreis ist zu billig
- Kosten / Nutzen Faktor schlecht
- Umdenken in der Gesellschaft nötig z.B. Fahrverhalten
- Tempo Limit fehlt




von Claus. - am 13.02.2010 07:28
Das deutsche Volk hat im letzten Jahr zu viel Geld für benzingetriebene Neufahrzeuge ausgegeben.
Der Wille, sich dabei an eine neue Technologie zu wagen, war gleich NULL und stand bei keinem zur Debatte.

80.000.000 in Deutschland zugelassene PKW müssten mit der Zeit entsorgt werden. Busse und LKW ebenfalls.
Eine elektrisierende Infrastrucktur müsste her. Konventionelle Tankstellen abgebaut und entsorgt werden. Ladestationen deutschlandweit flächendeckend. Neue Kraftwerke in Gang gesetzt und die deutsche Akkutechnologie müsste vom ersten (Leerlauf) in den 6.Gang schalten.

Das wichtigste aber: Wir selbst (du, ich und dein Nachbar) müssten diesen Prozess in Gang bringen.

Wenn eine einzige Antwort auf die Frage gewünscht wird:
Wir ALLE behindern die zügige Einführung des Elektroautos in Deutschland.

PS.: Oder so. :D Carsten hatte es bereits auf den Punkt gebracht.
Zitat
inoculator
Die Gesellschaft in Ihrer Gesamtheit verhindert die zügige flächendeckende Einführung von Elektroautos.

Grüße
Johannes

von Multimegatrucker - am 13.02.2010 08:55
Zitat
Claus.

- Da eine Staatliche Anschub-Subvention fehlt (so wie bei der Solar-Industrie)


Subventionen sind in der Regel eher angetan Pekonjäre Interessen zu befriedigen als das gewollte, sieh Solar-Industrie die gibts leider nur wenn die Gelder fliesen, ansonsten Zack
nach China, CO2 arm wie gewollt ist der Strom nicht, sondern nur dann wenn
der Lobby glaubt wird, dass eigentlich gewollte Ziel ist also verfehlt

Zitat
Claus.
- Deutschland wird vom Ausland nicht als Zielgruppe gesehen


Welchs Land wäre also Zielland, wenn man der Argumntation folgt das wo der Staat das meiste Geld locker macht, die Frage ist für was

A. für ein Elektroauto egal wieviel es Verbraucht
B. für effizientere Autos egal wie die Effizienz erbracht wird



Zitat
Claus.
- Deutschland wird von der Automobilindustrie beherrscht welche an ihren alten Produkten festhalten


Das ist ein Irrglaube aus früher Zeit wo gedacht wurde wenn eine Firma nur Großgenug
ist dann Passiert nix was die Lebensanstellung dort gefährden könnt ( Simensaner, Boschler
oder so ) das inzwischen dazu mutiert das nix Inovatives passiert was mal die Firmen groß gemacht hatt.


Zitat
Claus.
- Deutsche Automobilindustrie "Erfindet beim eAuto das Rad neu" und das dauert


die wär auch schön Blöd rein Kaufmännisch gesehen sich den Geldhahn der Steuermittel
mit echten eigen Risiko zu zudrehn.

Zitat
Claus.
- Die Politik hat keine Ahnung und lässt sich von "Fachleuten" beraten (z.B. aus Automobilindustrie)


Zitat
Claus.
- Die Straßenverkehrsordnung muß erweitert werden z.B. Parkplatz Anspruch bei Ladestationen


Wer glaubt eigentlich das Märchen das die Politik was zu sagen hat, der Staatsaperat sind die Behörden und Ministerien und da sitzen die Leut die kein Risiko um den Arbeitsplatz haben, nur Ihre Montagslaunen in neuen Vorschrifften manivestieren das zum Würgegriff für Neuerungen wird, weil ist die Zertifiziert nein also ab in den Papierkorb könnt ja
jeder kommen.

Zitat
Claus.
- Wenn es ein Auto ähnliches Elektroauto auf dem Markt gäbe wird dies viel zu teuer sein


Bitte an einen Beispiel belegen das es derzeit nicht so ist

Zitat
Claus.
- Die Reichweite ist viel zu kurz


Bei mir wäre es so, bitte um ein Beispiel das mir bezahlbar das Gegenteil beweist

Zitat
Claus.
- Komfort eines Elektroauto ist zu schlecht


Komfort ist Relativ, aber eine gewisse Alltagstauglichkeit sollte gegeben sein
allein der Winter momentan zeigt doch noch gewisse Einschränkungen


Zitat
Claus.
- Ladevorgang umständlich
- zu wenig Ladestationen vorhanden
- Kein Ladestandart (Stecker, Ladestation)
- Kein Ladestandartabrechnungssystem


Hier ist nochmal darauf hingewiesen das es eigentlich Sinn machen würde Effizentere Fahrzeuge am Markt zu etablieren, in wie weit das dann eine sollche Ladeinfrastruktur
notwendig machen würde wäre dann zu klären, ein Elangstreckenfahrzeug mit 80 kW
in 10 Minuten zu Laden ist wenig Zielführend


Zitat
Claus.
- Der Benzinpreis ist zu billig


Stimmt seh ich als Dieselfahrer auch so

Zitat
Claus.
- Kosten / Nutzen Faktor schlecht
- Umdenken in der Gesellschaft nötig z.B. Fahrverhalten
- Tempo Limit fehlt


Das klingt mir sehr man muß nur genug Vorschriften erlassen das stimmt mein Weltbild
( das Fordern von Erlassen von Einschränkungen die meine Lebensgewohnheiten betreffen
( es soll sich rechnen das mir mobilität erlaubt ( Kosten/Nutzen ) oder meinen Broterwerb ( siehe unsern Forumshausherrn der fährt auch Beruflich und so ist es nich weit her mit den
ändern des Fahrverhalten ) gefährden, oder gar dann sich soweit versteigen die Geschwindigkeit
darf nicht höher als der Dämlichste sie sicher fahren kann ist ganz klar ein Zielkonflikt mit
der Aussage ganz (bitte schön höflich bleiben und sachlich diskutieren) )
denn wenn es keine Effizentere Technik gibt als die derzeitige wäre die nicht so schlecht,
gibts aber eine so gehörte die Realisiert nur siehe Beispiel Solarindustrie und die Mär vom CO2
freine Strom eventuell ist das Auto das den größten Akku hat nicht das effzenteste.


Grüße aus den Bergen Manfred




von Manfred aus ObB - am 13.02.2010 11:08
Zitat
Alfons Heck
Zitat
Jens Schacherl
In erster Linie fehlende Autos.

und warum gibt es keine? Weil sie mit den technischen Möglichkeiten nicht in die existierende Autowelt passen.

In anderen Ländern gibt es ja bereits welche, nur eben nicht in Deutschland.
Aus dem völligen Desinteresse von Firmen wie ZAP, Kewet, Think und MES-DEA am hiesigen Markt schließe ich, dass für andere Autowelten außerhalb des deutschen Mikrokosmos die technischen Möglichkeiten offenbar ausreichend sind.
Sonst gäbe es nämlich dort keine Nachfrage.

Zitat
Alfons Heck
Unser Fahrverhalten im PS-Benziner ist unsinnig; Selbst wenn es keinen Vorteil bringt:
Ich fahre bei grün im E-Auto an und werde von diversen Fahrzeugen fasst geschoben und dann rechts und links überholt um dann bei der nächsten Ampel hinter den "Sprintern" beim Umschalten der Ampelauf Grün bremsen zu müßen weil die nicht in Gänge kommen. Dann aber mit Speed zur nächsten roten Ampel preschen.

Das ist aber ein grundsätzliches Problem und hat nichts mit Elektrofahrzeugen zu tun.
Selbst wenn ich mit meinem Stinkerroller mit 90 durch die 80er-Zone fahre, werde ich noch überholt obwohl die rote Ampel voraus schon deutlich zu sehen ist.
Genau diese Fahrer werden dann hysterisch, wenn ich mich wieder vor sie an die Spitze der Schlange stelle :xcool: .

Gruß Jens

von Jens Schacherl - am 13.02.2010 16:33
Du hast es nicht begriffen. Schade eigentlich.
Anders herum gesehen ist das eines der wertvollsten Güter, die wir haben: Meinungsfreiheit.

von chhauser - am 13.02.2010 18:06
Strommangel dürfte kein Problem sein.

Alleine E.ON erzeugt im Jahr 614,6 Mrd KWh Strom.
Wenn ein Elektroauto 20 kW/h auf 100 km benötigt und 10000 km im Jahr fährt.
Bei 1 Mio. Fahrzeuge sind das 0,32% der Gesamtsumme (wenn ich richtig gerechnet habe)

Wir haben ja noch mehr Energieversorger in Deutschland.
Wer also erzählt, man müsse dann neue Atomkraftwerke bauen, der irrt.



von Claus. - am 13.02.2010 20:58
Ob du so rechnen kannst?
Der Stromabsatz von EON war im letzten Jahr 614,6 Milliarden kWh.

https://www.boerse-stuttgart.de/de/factsheet/aktien/portrait.html?&sSymbol=EOAN.STU

Zitat
https://www.boerse-stuttgart.de/de/factsheet/aktien/portrait.html?&sSymbol=EOAN.STU
Dem Umsatz lag zudem ein um 26% gestiegener Stromabsatz von 614,6 (487,0) Mrd. kWh zugrunde

Kämen plötzlich :D 1 Millionen Elektrofahrzeuge hinzu?! Na?

Aber fangen wir doch erstmal im Kleinen an, Claus.

Fährst du eigentlich ein Elektroauto?? Wieviele km fährst du täglich mit deinem Elektroauto?

Grüße
Johannes

von Multimegatrucker - am 13.02.2010 21:34
Zitat
Multimegatrucker
Aber fangen wir doch erstmal im Kleinen an, Claus.

Fährst du eigentlich ein Elektroauto??

[/url]



Ach ist das ein schönes Wetter draußen


und es gibt so nette Seiten über Eautos


[www.emfm.de]

Hmmm Johanes hast Du eigentlich schon eine Eigene Eautohomepage :rolleyes:

kannst ja den Betreiber der Seite mal fragen wie das geht ;-)

Grüße aus den Bergen Manfred

p.s. im Fasching rechnet man nicht da kommt man ganz schnell mit den Nullen
durcheinander obs den Promill sind oder schon Prozente


von Manfred aus ObB - am 13.02.2010 22:21
Apropo Fasching !!!

Elektroauto: Allaaaaf :cheers:

Elektrotankstellen: Alllaaaaaf :cool:

ELWEB Forum: Alllaaaaaaaf :spos: :spos: :spos:

Grüße
Johannes

PS.: Solange es Elweb gibt, brauche ich keine eigene Eautohomepage :D :D :D

von Multimegatrucker - am 13.02.2010 22:30


Ach ich sag ja schon nix

ich meinte nur im Zusammenhang
mit Deiner Frage an Claus ob er den
aber es ist ja


[www.youtube.com]


obwohl ich war glaub ich vor 51 Jahren des letzte mal im Fasching
oder warens doch bloß 50 Jahr :rolleyes:


weil mit den fasching halt ich es mit den Mesner Franz wenst Ihn kennst


Grüße aus den Bergen Manfred

von Manfred aus ObB - am 13.02.2010 23:05
I versuche es moi in deina Sprache :D

Oh Manfred, du host voa 50 oda 51 Jahrn des letzte moi Fosching gefeiert?
Dann duerftest du eigentli mit Zoin koa Probleme hobn, oda?

Wa is denn da Mesna Franz und wos host du mit ihm gemeinsam?

Gruesse in de weissn Berge
Johannes

von Multimegatrucker - am 14.02.2010 08:37
Hallo Johannes,

> Ob du so rechnen kannst?
Bitte sage mir wie Du richtig rechnest und was an meiner Rechnung falsch ist, ich möchte ja von Dir lernen (und Bitte immer schön sachlich bleiben).

> Fährst du eigentlich ein Elektroauto??
Ich fahre seit 17 Jahren Elektroautos, City-EL, Twike und Kewet.

> Wie viele km fährst du täglich mit deinem Elektroauto?
Ich fahre eine Strecke von 23 km in die Arbeit und zurück. In der Firma kann ich nachladen.

Ich "liebe" immer diese vom Thema abweichende und diffamierende, unsachlichen Beiträge in Foren.



von Claus. - am 14.02.2010 08:52
Zitat
Claus.
Bitte sage mir wie Du richtig rechnest und was an meiner Rechnung falsch ist, ich möchte ja von Dir lernen (und Bitte immer schön sachlich bleiben).


Ganz einfach Claus.. Diese Frage hatte ich bereits sachlich beantwortet. Siehe ca. fünf Beiträge höher...
Es kämen zum derzeitigen Stromabsatz (übrigens Stand 2008) 1 Millionen Elektrofahrzeuge hinzu.

Zitat
Claus.
Ich "liebe" immer diese vom Thema abweichende und diffamierende, unsachlichen Beiträge in Foren.

Als Diffamierung...
Als Diffamierung (v. lat.: diffamare = Gerüchte verbreiten) bezeichnet man heute allgemein die gezielte Verleumdung Dritter. Dies kann durch die Anwendung von Schimpfwörtern oder durch diverse Unterstellungen geschehen.

Kein weiterer Kommentar.

Grüße
Johannes

von Multimegatrucker - am 14.02.2010 09:34
Dass ich mit der Frage, "ob du Elektroauto fährst", voll ins Fettnäppfchen getreten bin, wird mir erst jetzt,... mehr und mehr klar, Claus.
Entschuldige bitte!

Du bist ein Elektroautofahrer der ALLERersten Stunde und ich bin mir sicher, dass du die hier gestellte Frage, auch vor einer Fernsehkamera, korrekt beantworten wirst.

Verschämte Grüße
Johannes

von Multimegatrucker - am 14.02.2010 11:31
Hallo Johannes,

kein Problem, nix für ungut....

Wie lange (oder wie weit) man ein Elektroauto fährt sagt noch lange nichts darüber aus ob man eine Ahnung hat.
Ich habe die "Weisheit auch nicht mit Löffeln gegessen", darum frage ich nach und möchte andere Meinungen hören.



von Claus. - am 14.02.2010 16:27
Hallo Claus,

die Frage hat es aber auch in sich. Ich beschäftige mich schon seit ewiger Zeit mit ähnlichen Fragen.

1452 Elektroautos laufen heute (Stand 22.08.2009) in Deutschland.
Ein paar mehr oder weniger (da kommts nicht drauf an...)
Das kann man hier nachlesen.
Ab und zu kommen ein paar gebrauchte aus aller Welt und PSA-Fahrzeuge aus Frankreich dazu und das wars.

Es müssten Anreize geschaffen werden, auf Elektroauto um zu steigen.
Umweltzonen, die heute nur mit der grünen Plakette befahren werden dürfen, sollten zukünftig nur noch mit Elektrofahrzeugen befahren werden dürfen. Auf dreispurige Autobahnen sollte die linke Spur den Elektroautos vorbehalten sein. Ahnlich wie in Amerika auf den Autobahnen, dass auf der linken Spur nur Fahrzeuge mit mehr als 4 Personen fahren dürfen. In Los Angeles war es jedenfalls so.
Die Spritpreise sind möglicherweise noch viel zu niedrig. Warum sollte ein "normaler" Stinkerfahrer auf sein komfortabeles Gefährt verzichten und auf Elektro umsteigen?
Der Umweld zu Liebe? Wenn das Rohöl wirklich so knapp ist, wie oft gesagt und berichtet... müsste es viel teurer sein und werden.

Vielleicht aber,- und das werden wir ja hoffentlich bald erleben, gibts noch in diesem Jahr neue und auch preiswerte E-Modelle die dem "Stinkerfahrer" zusagen.
Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass wir in Deutschland bis zum Jahre 2020 mehr als 30.000 Fahrzeuge auf den Strassen haben. Ja ich weiß, das ist erschreckend. Es müsste ab sofort sehr sehr viel getan werden damit es viel mehr werden.
Ein E-Volks-Wagen müsste her, die bereits angesprochene Infrastrucktur verbessert, die Batterieforschung in den Allerwertesten getreten werden und jeder einzelne müsste UMDENKEN.

Grüße
Johannes

von Multimegatrucker - am 14.02.2010 19:40
Zitat
Multimegatrucker
Dass ich mit der Frage, "ob du Elektroauto fährst", voll ins Fettnäppfchen getreten bin, wird mir erst jetzt,... mehr und mehr klar, Claus.
Entschuldige bitte!



und ich deut noch drauf, es ist nicht leicht mit Efahrern man kann so nett sein das man
es selber kaum glaubt und sie verstehen einen doch Nicht :rolleyes:


Nun meine Herrn das mit den Kraftwerken ist auch so eine alte Geschicht im ELWEBforum

[forum.mysnip.de]

nur so als Beispiel

ein anders Beispiel ist vom Tomi

"Engel weist dies zurück: „Jeder kalte Winter hat mehr Einfluss auf den Energiebedarf als eine Million Elektroautos.“

aus [www.echo-online.de]

das alte Problem der Eautofahrer Primär und Sekundärenergie auseinanderhalten :rolleyes:


Was sagt die Offizielle Statistik ( obwohl ich kenn Efahrer die sagen wenns nicht passt das ist gefälscht )

[www.ag-energiebilanzen.de]

1 864 398 Terrajoul braucht Deutschland 2007 ( die genau Aufgliederung ist leider so alt )

1 864 398 Tj sind Sakelzemt das ist zuviel fürs Kopfrechnen ergo
[www.volker-quaschning.de]

also so übern :spos: 517888333333.3333 kWh wobei halt 4 Stellen hinterm Komma doch recht grob sind

1 Million Eauto wo jedes 2000 kWh/a braucht gibt einen Verbrauch von 2000000000

das ist etwas unübersichtlich 2.000.000.000 Verbrauch Zukünftig durch Eauto
Verbrauch bisher ( Achtung da sind aber schon 1400 Eautos drin gerechnet insofern
müßte man die rausrechen, aber im Fasching soll man es nett so genau nehmen )

517.888.333.333 ( die Kommastellen hab ich ob des Rechenfehlers weggelassen )
ist bezogen auf 2007 0,386183637 % des Deutschen Stroms. EON halt ich nicht für
relevant da durchaus Auslandsgeschäfte darin enthalten sind


Grüße aus den Bergen Manfred






von Manfred aus ObB - am 14.02.2010 19:48
Hallo Christoph,
Zitat
chhauser
Du hast es nicht begriffen.

offensichtlich nicht. Was wolltest Du also mit Deinem Beitrag sagen? Wäre nett wenn Du es noch mal versuchst.
Das mit der Gängelung ist doch Unsinn denn jetzt gelten doch auch schon Grenzen und diese in eine sinnvolle Richtung zu verschieben ist doch gut (fast alle Länder haben niedrigere Limits).
Autofahren ist ja kein Selbstzweck oder gar Lebensinhalt (für die das der Fall ist = Schumi etc gibt es extra Spielwiesen [und die sollen auch erhalten bleiben]). Daher sind Limits in dem Bereich für alle eine sinnvolle Sache.


Gruß
Alfons.


von Alfons Heck - am 14.02.2010 21:02
Hallo Johannes,
"1452 Elektroautos" ohne Twike und EL !
(Da dreirädige KFZ .)

Bernd M

von Bernd_M - am 14.02.2010 21:42
Ich denke, das richtet sich nach der Zulassung, also großes Nummernschild==> mit dabei

von Stefan B. - am 14.02.2010 23:23
Zitat
Alfons Heck
Hallo Christoph,
Zitat
chhauser
Du hast es nicht begriffen.

offensichtlich nicht. Was wolltest Du also mit Deinem Beitrag sagen? Wäre nett wenn Du es noch mal versuchst.
Das mit der Gängelung ist doch Unsinn denn jetzt gelten doch auch schon Grenzen und diese in eine sinnvolle Richtung zu verschieben ist doch gut (fast alle Länder haben niedrigere Limits).
Autofahren ist ja kein Selbstzweck oder gar Lebensinhalt


Stimmt Selbstzweck ist es in der Regel keiner

Leider gibts wie überall von der Regel Ausnahmen, davon lebt die Tunigindustrie


anderseits dient Mobilität den Lebensunterhalt und Behörden sind wenn mal Vorschriften erlassen ein Maloche im Auslegen derer sie zum Unterhalt der Behörden zu verwenden.

Solang in der BRD kein effizientes Verkehrssystem installiert ist, halte ich ein Rigerose
Einschränkung der Geschwindikeit auf der Autobahn nur wie in vielen Gemeinden Inzwischen ( Private Verkehrsüberwachung ) ein Masnahme zur Geldbeschafung was bringt ein Tempoliment Nachts auf einer Menschenleeren Autobahn, eingeschlafene
und Verunfallte Autofahrer? Tatsache ist doch auf Deutschen Autobahnen passiert weniger als auf Limitireten.

Das Eauto ist was Reichweite und Geschwindigkeit betrifft den Verbrenner nicht
gleichwertig auch wenn etliche Schreiber das so gern hätten, obwohl stimmt nicht man
müßte sagen das Akkuauto, der Elektromotor als solcher sieht da nicht so alt aus, aber
wie bei Solarstromdiskussionen gehts oft weniger um Technik mehr um Standpunkte.



Nehm ich meinen so will ich ein Effizientes Fahrzeug ( Bewertungsgrundlage ist Primär
das Einkaufspreis und Unterhalt unter den bisherigen liegen ) das wie meine Bisherigen
ein großes Ladevolumen und in der regel eine Anhängekupplung für Hänger hatten
( was aber Zwangsweise die Geschwindikeit limitierte ) Beruflich leg ich größere Strecken
zurück und solang mich das Autofahren Lebenszeit Kostet möcht ich es rasch erledigt haben, könnt ich in der Zeit anders tätig sein ( meinetwegen ein Nickerchen halten ) sähe das anders aus, Insofern ist die Frage des Fernsehsenders typisch für die Zeit heut,
Elektroauto ist gerade Hyp also Sendung drüber das unser ganzes Verkehrssystem veraltet und am Zusammenbruch ( sieh gerade Vollsperrung einer Autobahn oder
liegenbleiben von Zügen durch Schnee ) ist erst thema wenn genug Fördergelder zur Volksberuhigung ( allerdings muß es das wie jede arznei selbst bezahlen ) ausgegeben werden, ergebnis die Kohle ist weg die Schei.... Bleibt


Im Klartext mein ich zu den Thesen

"Tempo 30 in Städten"

in gewissen bereichen ja

"80km/h Landstraße"

wozu?

"100km/h Autobahn
Verlagerung der Transporte auf Schiene, Wasser
besserer ÖPNV"

100 km/h auf der Autobahn macht diese als solche Überflüssig
und welcher ÖPNV ist gemeint in der Stadt? da ist er so schlecht nicht
da ist es eher eine Preisfrage


Das Unterhalten von Autiobahnen, Schiennetz Flughäfen ist ein Luxsus
der Ineffizent und Umweltschädlich ist statt Reglemtierungen gehören neue
Systeme her bevor es zu Spät ist

Aber so gesehen ist das Morgen schon Gestern gewesen

[www.youtube.com]


Grüße aus den Bergen Manfred











von Manfred aus ObB - am 15.02.2010 07:24
Zitat
Multimegatrucker
1452 Elektroautos laufen heute (Stand 22.08.2009) in Deutschland.
Ein paar mehr oder weniger (da kommts nicht drauf an...)
Das kann man hier nachlesen.
Ab und zu kommen ein paar gebrauchte aus aller Welt und PSA-Fahrzeuge aus Frankreich dazu und das wars.


Ich habe mir mal bei www.kba.de die Statistik des Fahrzeugbestands in Deutschland am 01.01.2009 heruntergeladen. Da ist es alles ganz genau aufgeschlüsselt:

Kraftfahrzeuge mit Elektroantrieb:
1452 Personenkraftwagen
979 Krafträder
92 Kraftomnibusse
872 Lastkraftwagen
145 land-/forst-wirtschaftliche Zugmaschinen
2 Sattelzugmaschinen
271 Sonstige Kfz
----
3813 Summe der Kraftfahrzeuge mit Elektroantrieb

Elektrisch betriebene PKW und Krafträder zusammen sind also 2431 Stück. Das sind dann 0,0035% der PKW und 0,027% der Krafträder. Das ist wirklich nicht viel.

Mein TWIKE wird in der Statistik als "Kraftrad" gezählt, denn es gehört zur Fahrzeugklasse L5e:

L5e: Dreirädriges Kraftfahrzeug über 50cm3 oder über 45 km/h
L7e: Leichtes vierrädriges Kraftfahrzeug zur Personenbeförderung (bis 400 kg Leermasse und bis 15 kW)
L7e: Leichtes vierrädriges Kraftfahrzeug zur Güterbeförderung (bis 400 kg Leermasse und bis 15 kW)

All diese Fahrzeuge gehören damit in der Statistik zu "Kraftrad" (L). Das sollte alle ELs mit grossem Kennzeichen sowie die TWIKEs beinhalten.

Grüsse,

RalfZ


von RalfZ - am 15.02.2010 12:41
Heute wurde im Bundestag wieder über die Förderung beraten:
Koalitionsfraktionen wollen Elektromobilität fördern...

Aus der Aussage lese ich noch keine konkrete Förderung:
Außerdem soll sie unter anderem die Anschaffung von Fahrzeugen mit einem lokalen Emissionswert von 50 Gramm CO2/Kilometer oder darunter steuerlich fördern und bei Ausschreibungen verstärkt berücksichtigen sowie eine nationale Recyclingstrategie für Batterien und Elektrofahrzeuge erarbeiten.

Ein Entfall der KFZ Steuer ist kein Anreiz mehr ein E-Fzg zu kaufen, zum Vergleich unser Hybrid kostet 36,-/a, der Kleinwagen Spark 20,-/a.Steuer... in Relation zu dem deutlich höheren Invest eines E-Fzg...

Viele E-Fzg kommen erst später nach D als in anderen EU Ländern da dort die Förderung besser ist. Bei uns wird gewartet, bis die eigenen Hersteller am Start sind, klar...

Grüße
Ralf


von Ralf Wagner - am 05.11.2010 21:03
Die Bundesregierung hält , den Nachrichten nach,

heise.de

die Förderungsmilliarden zurück.
Ich denke, die sind völlig überflüssig und führen nur dazu, dass die deutschen Automobilhersteller mal kurz in Japan und den USA einkaufen und dann als Eigenentwicklung zu überhöhten Preisen verkaufen.
Wir sollten die deutschen Hersteller nicht mit solch unsinnigen Aktionen verunsichern und das produzieren lassen, wonach ihnen der Sinn steht.
Ich werde mein nächstes Elektroauto im Ausland einkaufen. Wenn die Zeit dann reif ist, wird sich unsere Industrie in aller Ruhe dann auf die Neuerungen einstellen können.

Gängelwirtschaft hat noch keinem Staat gutgetan.

Also, weiterhin, gib Gas, Michel!



aus kapitalismusfehler.de

von Bernd Schlueter - am 21.11.2010 07:58
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