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elweb Stammtisch
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vor 6 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 6 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
°eLA°, inoculator, Manfred aus ObB, thegray, Stefan B., el3331, Alfons Heck, weiss, BdasB, Bernd Schlueter, ... und 9 weitere

Was halten potentielle Nutzer von Elektrofahrzeugen?

Startbeitrag von °eLA° am 01.03.2011 08:23

Hallo zusammen,

wie jeder weiß, befindet die Forschung im Bereich alternative Antriebe, insbesondere die der elektrisch betriebenen Fahrzeuge, im Moment auf Hochtouren. Schließlich sollen laut dem Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen unterwegs sein.

Was halten aber potentielle Nutzer davon?


Dies wird mittels einer Studie zur Akzeptanz von Elektrofahrzeugen, am Beispiel des MINI E, an der Technischen Universität Chemnitz im Zusammenhang mit einer Bachelorarbeit sowie Dissertation überprüft.
Der Fragebogen dauert ca. 25 Minuten und wird ab sofort bis zum 15. März online verfügbar sein. Dabei ist es für die Beantwortung unwichtig wie viel Sie über Elektrofahrzeuge wissen oder ob Sie bereits Erfahrungen in diesem Bereich gemacht haben.

Noch ein Wort zur Anonymität und zum Datenschutz: Natürlich erfolgt die Umfrage anonym und alle Daten werden streng vertraulich behandelt!

Und so gelangen Sie zum Onlinefragebogen:
[phil-gate.phil.tu-chemnitz.de]

Wir freuen uns über jede Mithilfe, sowie Meinungen zum Thema Akzeptanz von Elektrofahrzeugen. Bei Problemen oder Anmerkungen können Sie uns gern kontaktieren: franziska.buehler@psychologie.tu-chemnitz.de

Vielen Dank!
Franziska Bühler & Mitarbeiter der TU Chemnitz

Antworten:

Re: Hallo Batscheeeeloretten ???

Wieder eine BEFRAGUNG ?!

Kommt da nun monatlich "sowas" ;-) ???
(http://forum.mysnip.de/read.php?569,316930)

Ein Auszug ..
„ein Elektrofahrzeug, wie den MINI E, und seine Komponenten als Gesamtsystem“ auf der Grundlage ihres jetzigen Wissensstandes zu bewerten..."
nützlich - nutzlos angenehm - unangenehm schlecht - gut nett - nervig
effizient - unnötig ärgerlich - erfreulich hilfreich - wertlos
nicht wünschenswert - wünschenswert ... aktivierend ...
erinnert mich eher an einen DEMENZ-TEST ?!?

Bitte beurteilen Sie ein Elektrofahrzeug, wie den MINI E, als Gesamtsystem.
... lieber nicht ...
sonst muesste man antworten:
Da BMW ja NIX MIT E-AUTOS "in der Pipline" hat(te) - wurde einfach bei AC-Propulsion
das 'Drivekit' bestellt (welches auch im Tesla) zum Einsatz kommt (incl. dem total
unpassenden AKKU !!!) ... techn. eher NOT-Loesung als Meisterleistung ...

es gab ja schon seit 2007 in den USA eine 'bessere techn. Loesung"
[www.li-ionmotors.com]
[www.ecorazzi.com]
[www.wattgehtab.com]
[www.youtube.com]





von BdasB - am 01.03.2011 10:10

Re: Hallo Batscheeeeloretten ???

Jo, ich habe auch nach 2 Seiten abgebrochen.

Sieht nach einer Umfrage aller Guttenberg aus.
Hat jemand die Fußnoten gefunden?

Die sollen sich ein Schweißgerät und nen Schraubenschlüssel in die Hand nehmen und mal so ein Ding bauen.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 01.03.2011 10:12

Re: Hallo Batscheeeeloretten ???

Hat die Welt nicht schon genug Probleme?
Brauchen Wir wirklich noch mehr Umfragen????
So langsam könnte man einen Spamfilter ins Forum einbauen...

von Thomas.Keller - am 01.03.2011 10:41
habe die Befragung auch gerade angefangen und nach 4 Seiten abgebrochen.

Viele Fragen, die ich so wie sie gestellt sind gar nicht beantworten kann und will, weil der Mini das falsche Fahrzeug ist.


von Andi aus Bad Essen - am 01.03.2011 12:19
Dieser Fragebogen ist in der Tat etwa zu umfangreich. vielleicht habe ich ein anderes Mal mehr Geduld.

von mallema - am 01.03.2011 13:19
Wollen die überhaupt das Watschelohr retten oder treibt da jemand Scherze mit uns?


von Bernd Schlueter - am 01.03.2011 15:33
Moin

Die wollen wahrscheinlich die Leidensfähigkeit der E-Fahrer testen.
Meine hat bis zu dem Punkt gereicht wo ich das _4._ mal gefragt wurde
ob mich ein leises Fahrzeug stört.

bis denne
Jan

von Jan-EL - am 01.03.2011 19:24
Was heist hier eigentlich "potentielle Nutzer "?

Was fahren wir denn da eigentlich, und die meisten schon seit Jahren?
Die Umfrage ist bei uns im total falschen Forum gelandet.
Könnt mal bei Dieselschrauber und co anfragen :hot:

von modulo - am 02.03.2011 11:08
hallo an alle,

schade, dass viele von euch nach ein paar Seiten abgebrochen haben :(
Ich kann aber verstehen, dass es nicht grad motivierend ist, wenn man zum 4. Mal zur Geräuschkulisse gefragt wird^^ Jedoch ist es für meine Berechnungen notwendig, da es eine Modelltestung ist (Modell zu Messung von Akzeptanz).
Es ist eine erste Version, dieses Fragebogens, also bin ich über jede Anmerkung und konstruktive Kritik erfreut :)

Es wäre super, wenn ihr den Fragebogen bis zum Ende ausfüllt, und mir am Ende in dem vorgesehenen Feld eure Anmerkungen mitteilt!
Danke!

liebe Grüße
°eLA°

PS.: Ich richte den Bacheloretten einen schönen Gruß aus :D

Für nähere Infos der Elektromobilitätsforschung an unserer Uni:
[www.tu-chemnitz.de]

von °eLA° - am 02.03.2011 23:12
"Potentielle Nutzer", weil diese Umfrage an alle gerichtet ist, unabhängig vom Wissen und von der Erfahrung...Aber du hast Recht, ich hätte bei euch das "potentiell" weglassen können :)

von °eLA° - am 02.03.2011 23:17
Bei den Scienologyretten habe ich mal aus halbem Interesse deren Psychologietest unterworfen und ab der zweiten Seite alle Fragen, die sich mit nur unwesentlichen Wortänderungen wiederholten, jeweils gegenteilig zueinander stehende Antworten angekreuzt. Das Ergebnis war dann auffällig. Warum, das haben die nicht herausgefunden. Ich schien jedenfalls in der Zeit danach wohl eine Art Jesus für diese zu sein, so sehr haben die mich umworben.
Auch der große Rishi (Maharishi), ein Tienäitscher, kam damals groß heraus und alle meine Bekannten fingen an, Psüschologie zu studieren.

von Bernd Schlueter - am 03.03.2011 09:06
Hallo eLA,

ich kann zwar nicht für alle sprechen, aber Du musst verstehen, daß wir schon seit Jahren -teilweise Jahrzehnten; in der Branche unterwegs sind.
Während wir "damals" als Ökospinner abgetan wurden, werden wir heute gemieden und geschnitten, in der Form, daß sich ehemalige Kaffeemaschienenverkäufer als die Guru's der Elektromobilität ausgeben und durch erzeugen eines PAL-Schildes uns in die Nicht-Beachtung schieben.

Wenn wir jetzt mit Umfragen Deiner Art bombardiert werden, kommt eine menschliche Reaktion zum Tragen, die ein wenig Frust, eine Menge Wut und auch ein bißchen kindliches Schmollen beinhaltet.

Bis jetzt scheinen alle wieder mit der Grundlagenforschung anfangen zu wollen.
Daß es einen Erfahrungs- und Wissenschatz gibt, der weit über jede Grundlagenforschung hinausgeht, wird offenkundig "ge-PALed" -ignoriert.

Unter diesem Aspekt, kann von Dir keine ordentliche Beantwortung dieser Fragen erwartet werden.
In der Statistik müsste ein Rauschfaktor hinzugefügt werden, der die Stimmungslage der alteingesessenen E-Fahrer unter Berücksichtigung des PAL-Effektes so wie der aktuellen Nachrichtenlage über erneute Subventionen und Schlipstragende E-Mobilfachleute beinhaltet.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 03.03.2011 09:51
der da mit vielen Zungen spricht - :joke::spos:

Und lasse es mich ergänzen,
Zitat
seit Jahren -teilweise Jahrzehnten;
nicht notwendig zu sein.
1Jahr mal mit verschiedenen geliehenen "Projekt"fahrzeugen - sprich gelebt - sich viele Fragen Feststellungen in diversen Umfragen; Studien usw. erledigt haben bzw. bestenfalls akademischer Natur sind und in der Praxis im statistischen Rauschen untergehen würden. Denke ich mal für mich - aber ich werde es mir mal antun reinzuschauen. Man muß ja Wissen was man ....

von thegray - am 03.03.2011 23:10
Hallo,

@ Carsten: Danke für deine Hinweise, ich werde sie bei meinen Auswertungen auf jeden Fall berücksichtigen. :)

Mir ist bewusst, dass ich im Bereich Elektrofahrzeuge wahrscheinlich nicht einmal 1/4 von eurem Wissen und eurer Erfahrung besitze. Jedoch ist für meine Bachelorarbeit besonders der Akzeptanzaspekt und das zugrundeliegende Modell wichtig und diese psychologischen und methodischen Aspekten beherrsche ich sehr gut :)

Neben Experten, wie ihr es seid, haben auch Laien den Fragebogen ausgefüllt, was es für mich nicht gerade einfacher bei der Konstruktion gemacht hat. Jedoch könnten gerade Unterschiede zwischen euch und Elektroauto-Unerfahrenen interessant sein...

Am Ende möchte ich bei meiner Bachelorarbeit nicht sagen: Die Akzeptanz ist hoch, oder niedrig (das wäre einfach Schwachsinn und geht so einfach nicht), sondern möglichst ein Modell haben, welches Akzeptanz vorhersagt. Dazu benötige ich viele Personen, die den Fragebogen ausfüllen und mir auch Kritik und auch Verbesserungsvorschläge mitteilen. Gerade aus eurer Sicht...Was müsste sich ändern, damit der Fragebogen eurer Meinung nach sinnvoll wäre?

DANKE
viele Grüße
eLA

von °eLA° - am 08.03.2011 21:44
Zitat
°eLA°
...
Es wäre super, wenn ihr den Fragebogen bis zum Ende ausfüllt, und mir am Ende in dem vorgesehenen Feld eure Anmerkungen mitteilt!
...


hallo °eLA° :-)
anderst rum wir ein schuh draus!
bei abbruch kommt die bemerkungsseite!

ich werde anfangen zu lügen -ok, ich kann ja einmal dich und einmal mich belügen- um anschießend ein kommentar abgeben zu können. mal ehrlich, hast du sowas schon mal gehört :confused:

anmerkung:
ich habe erst gar nicht angefangen damit, nach den ersten beiträgen.

allgemeines zu den umfragen:
für mich sind derzeit die umfragen alle so gestaltet, dass die antwort schon vor der auswertung feststeht oder höchstens noch bestätigt werden kann. in solchen fällen ist es uninteressant für die befragten.

von weiss - am 09.03.2011 07:04
Hallo eLA,

ok, zunächst einmal die positive Seite: Du bist Disskusionsbereit ;-)

Ich kann die Ziele Deiner Arbeit nicht beurteilen.
Leider machen Deine Aussagen die Sache nicht einfacher, da es mehr oder weniger auf Helfers-Helfer zur Erfüllung Deiner Arbeit abzielt -das erzeugt eventuel einen weiteren faaden Beigeschmack, der mit dem Thema selber nichts zu tun hat.

Um eine echte Win-Win Situation zu erzeugen, müsste "uns" -also den E-Fahrern; klar werden, welche Konsequenzen aus Deiner Arbeit erwachsen können oder werden.

Jeder von uns hat Vorstellungen an die Leistungen eines E-Fahrzeuges.
Da treffen Minimalisten auf E-Manta-Fahrer -um es mal zu verbildlichen.

Diese Vorstellungen auf ein einzelnes Fahrzeug zu reduzieren halte ich für einen schlechten Ansatz.
Zumal dieses Fahrzeug auch noch ein sehr "juppyhaftes" Image mit sich trägt. Da können sich hier nur ausgewählte Forenmitglieder mit identifizieren.

Vieleicht solltest Du Dir die Zeit nehmen, und erstmal schauen, was aktive Fahrer wirklich so denken. Schau mal in den Terminkalender und komm' einfach mal vorbei. Das bringt Dir bestimmt mehr, als der Fragebogen ;-)

Gruss

Carsten

von inoculator - am 09.03.2011 09:27
Hallo Carsten,

eine Win-Win-Situation gibt es sowieso: Ihr fühlt euch gut, weil ihr einer armen Studentin geholfen habt und ich freu mich über jeden vollständig ausgefüllten Fragebogen :joke:

Ich schätze jedoch, dass meine Arbeit eher auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse abziehlt, da es wie gesagt eine Modelltestung ist. Möglicherweise könnte es noch im Bereich Marketing und Vertrieb interessant sein, besonders bei einer Weiterentwicklung des Fragebogens. Überzeugt euch das? ;)

Was du als "juppyhaftes" Image bezeichnest könnte möglicherweise ein Trend für die zukünftige Elektromobilität sein....schau die den Audi e-tron an (ok wird nur eine Kleinserie...), Automobilhersteller bauen schließlich das, was die Kunden wollen und kaufen und da im Moment Elektromobilität stark im Trend ist (was euch ja so sehr freut :joke:)...und wer kann sich das dann leisten? Vielverdiener, die auf "juppyhaftes" Image stehen...

Danke für das Angebot! Ich könnte jetzt sagen, dass qualitative Daten sowieso mehr Wert haben als quantitative Daten, aber oft zu subjektiv beladen sind^^
Ein direktes Gespräch ist meist sowieso interessanter und aufschlussreicher, aber eben eher nicht für die Wissenschaft geeignet...

viele Grüße
eLA

PS.:schließlich noch die positive Seite: du bist diskussionsbereit auch mit einer die wahrscheinlich eher zur Fraktion der

Zitat

Guru's der Elektromobilität


gehört :D

von °eLA° - am 09.03.2011 21:03
Zitat
°eLA°

schau die den Audi e-tron an (ok wird nur eine Kleinserie...), Automobilhersteller bauen schließlich das,



Gnade


Bitte kein Geseiher ach wie toll und neu und und und

die Verarschungskleinserie bei Audi hatten wir schon vor 15 Jahr vor 20 Jahren
nannte sich Audi Duo war ein Hybrid wo der Prius heut noch den Schwanz einziehen tät,
oder unweit Eurer Akademischen Bildungsanstalt, in Zwikau der UNI 1 wahrscheinlich
nie was von auf Eurer Uni gehört, was Psychologisch tief Blicken läst :rolleyes:

Audi e-tron was für ein Gogolres Wankelgenerator, gut VW hat NSU und Auto Union Audi
gemacht um den alten Namen aus Zwikau ( deshalb ist der UNI1 durchaus in der Tration
hätt einen Audi Diesel drin gehabt ) und aus Nekarsulm stammt halt mal der Wankel, aber
die Effizienz von den ist Kontrer zum Sinn des Eautos.


Ich bin sicher kein Eauto Guru dafür hab ich zuviel mit Kolbenmotoren am Hut, nur die
pseudo Fragerei und ach mir müssen das neu Erfinden ( es tät reichen sich vertraut zu
machen was bereits real Vorhanden und da was Vorwärts zu bringen ) als mit der Fragebogen
Erfinderei, die Satire aus einer hier schon öfters Zitierten Englischen SiFic Geschichte Realität
werden zu lassen

[www.youtube.com]


In diesen sehr Traurigen sinn Grüße aus den Bergen Manfred

von Manfred aus ObB - am 09.03.2011 21:44
Hallo Manfred,

ich glaube es ist unnötig hier Diskussionen über psychologische Methoden und Forschung einzugehen. Es ist immer ein Problem, dass Realität und Wissenschaft ein wenig auseinanderklaffen...Natürlich freue ich mich über jeden, der mich unterstützt, kann aber auch verstehen, wenn man genervt ist.

Zitat
Manfred aus ObB
Bitte kein Geseiher ach wie toll und neu und und und

Habe ich nie gesagt, oder sagen wollen. Ich kenne mich mittlerweile doch ein wenig mit der Geschichte der E-Fahrzeuge aus und weiß, dass es das nicht erst seit 10 Jahren gibt. Nur habe ich keine praktische Erfahrung mit E-Fahrzeugen (zu meinem Nachteil).

Zitat
Manfred aus ObB
unweit Eurer Akademischen Bildungsanstalt, in Zwikau der UNI 1 wahrscheinlich nie was von auf Eurer Uni gehört, was Psychologisch tief Blicken läst :rolleyes:

Natürlich, sicher --> Psychologen haben ja keine Ahnung von der Welt und erst recht nicht von der Technik :joke: ...wie lustig :rolleyes:
Ich mag Zwickau als Stadt sehr und kenne sehr wohl die historischen Wurzeln von Audi, geprägt durch August Horch. Ich freue mich auch, dass mich das WHZ Racing Team bei meinem Fragebogen unterstützt (http://www.whz-racingteam.de/), welches eines der Aushängeschilder der Uni ist und mir bei technischen Fragen zur Seite steht.

Ich freue mich über vorurteilsfreie Diskussionen :D
viele Grüße
eLA

von °eLA° - am 10.03.2011 08:40
Zitat
°eLA°

Ich mag Zwickau als Stadt sehr und kenne sehr wohl die historischen Wurzeln von Audi, geprägt durch August Horch. Ich freue mich auch, dass mich das WHZ Racing Team bei meinem Fragebogen unterstützt (http://www.whz-racingteam.de/), welches eines der Aushängeschilder der Uni ist und mir bei technischen Fragen zur Seite steht.

Ich freue mich über vorurteilsfreie Diskussionen :D


Ich als alter Handwerker der bald 50 Jahr aufen Bau ist hab halt so meine Erfahrungen mit
den Studierten, weil damals 68ig sind die zum Solidarisieren zu der Arbeiterschaft gekommen,
war dann des Bier aus ist man zur nächsten Arbeiterschaft zum Solidarisieren gezogen und wer
hat dan neues holen dürfen, richtig der Jüngste, selbiges bin ich heut aber Nichtmehr.


Nun ich merk schon Diskutieren mit Dir ist was anders als die Fragebögen beantworten,
beim Diskutieren muß man nämlich zuhorchen was der ander sagt und nicht nur die Vorkonfektonierten
Antworten einordnen,

Hab ich was von der Zwikauer Uni geschrieben :rolleyes: mit der Du mir eine hervorragende Zusammenarbeit vorschwärmst :o

Nein hab ich nicht ich hab geschrieben, Moment zitiere mich Selbst

"in Zwikau der UNI 1 wahrscheinlich nie was von auf Eurer Uni gehört"

der UNI 1 von Sachsenring


Quelle [www.trabant-szene-fuerth.de]

( der Text in der Quelle ist von eine echten Trabifahrer mit gemisch im Blut, so zu lesen dort
Die Batterie liefert nur für kaum zweistellige Kilometerzahlen Saft, arbeitet aber mit 284 Volt Spannung, und zwar Gleichstrom, der ab etwa 120 Volt absolut tödlich wirkt. Bei einem Crash könnte ein Hybrid-Auto somit im ungünstigsten Fall zum elektrischen Stuhl werden, rein theoretisch.
tja so ein Text läst psychologisch durchaus den Schluß zu, bleibts mir vom Leib mit dem Glump )

noch ein Text zum UNI 1

[people.fh-landshut.de]

Als die jungen Damen den Fragebogen einstellten ( geb zu als alter Handwerker hat man was
das Technische Verständnis von Frauen betrifft so seine Prägungen
[www.youtube.com] ) so hab ich den gelesen und wenn ich da les
was da alles an wie kommt man an Steuergelder und verkauft das nett steht, na da frag ich
wo ist das Wissen der damaligen Hochburgen der Technik geblieben.

Im VEB (K) Diesel-Kraftmaschinenwerk Karl-Marx-Stadt wurde schon an Motoren gearbeitet
die heut erst in Studien ( also Demonstrationsmodelle um an Fördergelder zu kommen ) von
Dieselhybridhubschraubern Anwendung finden und nun kommt aus der Ecke die Belehrung

"vorurteilsfreie Diskussionen"

und dann ein nicht verlinkter Link vom Racingteam ( ein sogenannter halber Guttenberg )

Also wo ist ein gesamt Energiebilanz des Modelles das den Fragebogen zu Grunde liegt,
oder gibts da garkeins und ist nur so hochglanz für die Facebooggenraischen wie in den Fall


Quelle [www.facebook.com]

Grüße aus den Bergen Manfred













von Manfred aus ObB - am 10.03.2011 09:40
Hallo Manfred,

entschuldige, du hast recht, ich habe von Uni 1 zuvor noch nichts gehört. Danke aber für die Info, man lernt ja nie aus :)

Zitat

Also wo ist ein gesamt Energiebilanz des Modelles das den Fragebogen zu Grunde liegt,
oder gibts da garkeins und ist nur so hochglanz für die Facebooggenraischen wie in den Fall


Energiebilanz ist möglicherweise das falsche Wort, eher Erkenntnisgewinn. Das Akzeptanzmodell basiert auf dem geprüften Modell von Arndt* und wurde entsprechend erweitert. Falls Interesse besteht, kann ich gern im August einen Überblick über meine Ergebnisse und das zugrundeliegende Akzeptanzmodell liefern.

*Arndt, S. (in Druck). Evaluierung der Akzeptanz von Fahrerassistenzsystemen : Prüfung eines Modells zur Vorhersage des Kaufverhaltens von Endkunden. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
--> Unwissenschaftlichkeit möchte ich mir ungern nachsagen lassen

viele Grüße
eLA

von °eLA° - am 10.03.2011 10:17
Uaah eLA- wenn ich das im Kontext Lese - Vor ab - bitte nicht persönlich verstehen,
Zitat
Möglicherweise könnte es noch im Bereich Marketing und Vertrieb interessant sein, besonders bei einer Weiterentwicklung des Fragebogens. Überzeugt euch das? ;) Was du als "juppyhaftes" Image bezeichnest könnte möglicherweise ein Trend für die zukünftige Elektromobilität sein....schau die den Audi e-tron an (ok wird nur eine Kleinserie...), Automobilhersteller bauen schließlich das, was die Kunden wollen und kaufen und da im Moment Elektromobilität stark im Trend ist (was euch ja so sehr freut :joke:)...und wer kann sich das dann leisten? Vielverdiener, die auf "juppyhaftes" Image stehen...


bekomme ich das k...

Denn die meisten auch die gebildeten und u.a. Manager sind Herdentiere
Zitat
Bereich Marketing und Vertrieb
zielen drauf ab bei potentielle Kunden - andere sagen Opfer einen scheinbaren Bedarf zu wecken der dann
Zitat
hersteller bauen schließlich das, was die Kunden wollen und kaufen und
:joke: ich kann es nicht mehr Hören/lesen diesn M...und wenn sie das Ziel erreichen im besten Fall
Zitat
und da im Moment Elektromobilität stark im Trend i
ein Trendsetter sind und das auch noch in einem Segment das
Zitat
das dann leisten? Vielverdiener, die auf "juppyhaftes" Image stehen...


SOMIT das ganz und garnicht Richtig ist!
(Inhaltlich und von der Entwicklung Golf1 TD den konnte man mit unter 10.000 Euro kaufen und unter mit knapp 4Liter fahren (GTI mit unter 6) und Inspektionen und Reparaturen fraßen nicht komplette Jahres Gehälter auf.
Hier ist es nun das die Automobilhersteller (hier) nach der Vogelstrausspolitik seit Jahren einen heraufziehenden echten Bedarf in der Nutzung(synergien) und im Kundenbedarf - an sich vorbei gehen läßt. Weil man seine Milliarden Ivest in von überholte Technik sicheren möchte - das in der Kurzzeit Bilanz ja so auch berechtigt wäre/ist- Leider die fehlen die auch mal wieder die alte Tugend der Langfristigen Invet. suchen und begehen.....

Denn grade den Ländern die als Verschwender gelten (sei es auf der einen Seite z.B. VRC oder auch die USA) eine ganz andere Politik aber auch vorgehen in der Wirtschaft gibt, man bedenke das in China ein klare Absage an die alte Verbrennertechnik gibt sich auf einen Markt zu stürzen der schon von anderen Besetzt ist und in Kürze (auch etwas länger) zusammenbrechen dürfte. Und trotz der vielen Außen und Innenpolitischen Probleme die USA um ein Vielfaches in den vergangenen 2-3 Jahren auf die Beine oder zumindest Weg gebracht hat als die doch so "grünen Teutonen" und mit den Worten die Spinnen doch die mit ihrem ......(das wäre jetzt ein lange Liste)
Jetzt werden einige sagen der Spinnt "überholte Technik" ach ja Wie vielkann man noch von seinem Netto fürs heilige Blechle abzwacken? Man hat wie in den Medien die Tage gezeigt, ja schon ausprobiert was passiert wenn man an der Tanke den Preis auf 1,70 oder 1,80 anhebt - nichts es wird getankt! ab etwa 2¤ wird beim deutschen Schaf gemuhrt. Aber mal abwarten was sich noch alles an echten Krisen zusammen braut das was in Ende 2010 Anfang 2011 tut könnte nur das Vorspiel sein- Wir haben jetzt schon die Höchten Spritpreise aller Zeiten und er Rohölpreis ist ohne ECHTE VERKNAPPUNG schon wieder bei 120Dollar das Fass bei den ehemals 150-160 werden wir in einer Urlaubszeit an der 1,70 Grenze bewegen. Und wenn irgend wann dann die Weltwirtschaft da weiter macht wo sie vor ein paar Jahren aufgehört hat - sind die 2¤ auch nicht mehr fern - dann aber werden die Ineffizenten Volkswirtschaften sich aber sekber ausbremsen. Ich kenne Leute die könnten bei 1,80¤/L am Monatsende nur dann zur Arbeit wenn sie an den Sparstrumpf gehen ... folge ..... alloes was über 4-5L/100km verbraucht ist nur noch für den Export..

(Laufende Kosten)- bei gleichzeitig steigenden Mobilitätsanforderungen der Arbeitgeber/Industrie an ihre Mitarbeiter, bei geringeren verfügbaren Nettoeinkommen sich schon seit geraumer Zeit eine Schere auftut.

Neben dem "Grünen" Aspekten die in der allgemeinen Bevölkerung sicher eine von der Politik; Medien; Wirtschaft verkannten Art, abgesehen - also die Bürger für sich im Kopf schon viel weiter als die "anderen" sind.

Einfach eine Alternative brauchen!

IN diesen Sinn ja, der Markt wäre da aber nicht für die rückständigen Europäischen Hersteller - die werden trotz oder eben auch deiner und anderer Markforschung und Marketing Szenerien/Analysenmethoden keine Rolle mehr Spielen in 10-15 Jahren. Bestenfalls noch eine Situation wie in den USA in den 70und 80er Jahren und nach Rettungsaktionen die dem Bankenspielschen in nichts nachstehen wird (was ohne Hin nicht mehr bezahlbar ist > Monopolygeld) nur noch eine Untergeordnete Rolle spielen wird und von Glorreichen Zeiten berichten konnte.


Eigentlich macht man viel heiße Luft um mit Macht das alte Spiel der Ineffizient solange es geht weiter zu machen und wenn es dann zum (Energie) Knall :eek:kommt Ups das konnte doch keiner Wissen....mit /um Hilfe des kleinen Mannes Hose gefochten wird. In der Hoffung wieder an dem Alten anzuschließen wenn der Sturm vorbei ist

Leider hat sich vieles geändert und es ist doch immer mehr bei scheinbar regelmäßigen Systemen zu erkennen das es mehr Chaotische sind und wenn den mal etwas zu sehr in ungleichgewicht ist mit noch so viel Macht und Geld nie auch nur annähernd das Rettende Ufer erreicht wird.

Ehrlich ich möchte unter den derzeitigen Rahmenbedingungen nicht erleben Müßen was bei =/>2¤/L in EU passiert.

von thegray - am 10.03.2011 10:50
Zitat
°eLA°

entschuldige, du hast recht,


Ja Sakelzemnt ( also die alten mit an Zenten ( 50 kg ) Gewicht )
wos is des für ein komischer Dog 3 Foren 3 Entschuldigungen

Zitat
°eLA°
Energiebilanz ist möglicherweise das falsche Wort, eher Erkenntnisgewinn.


Eine Energiebilanz ist eine Energiebilanz, was sein kann das man daraus die Erkenntnis gewinnt
ja so ein ausgemachter Schmarrn.

Beispiel etwas Rechs von Chemnitz Freiberg und die BTL geschichte Coren und Sunfuel

[www.nordzucker.de]

wobei ich BTL anders Ausschreiben würd als Die nämlich Betrug, Täuschung und Lüge

eine Art Energiebilanz ( wobei auch da gilt trau keiner Statistik die Du nicht selbst gefälscht )


Quell Eigenarchiv

Da siehst Du ganz links unten im Eck wo fast nix mahr rauskommt von den Einsatz der
Ursprünglichen Energie das Rote Kringerl Biomasse das ist das von damals Politik und Lobby
ach so Tolle BTL und nun sol eine V2G und andrer Mist verkauft werden, öh Entschuldigung
das Volk besteht nicht nur aus Lesern der Bildzeitung.

Oh bin ich da zuweit gegangen

"
--> Unwissenschaftlichkeit möchte ich mir ungern nachsagen lassen
"


Hmm ich kenn halt im den Zusammenhang

"Modells zur Vorhersage des Kaufverhaltens von Endkunden."


Quelle [www.sinus-institut.de]
( die Aktuelle Kaffesatzkäuferverhaltenversion ist für schlappe 2500,--¤ erhältlich )

na halt da ist mir der Falsche Link reingerutscht des Bild stammt von [www.lisaneun.com]

wenn ich da les und mich so in die Wissenschaftlich Schublade zuordne wo ich hingehör

[www.sinus-institut.de]

so denk ich bei mir wenn das Wissenschaftlich ist bin ich froh das ich nur bals 50 Jahr am Bau war.


Grüße aus den Bergen Manfred




von Manfred aus ObB - am 10.03.2011 11:00

Mein Eindruck zur Umfrage

also mal ehrlich: klar ist dass ständig neue Umfragen auf uns zukommen, aber:
Respekt für eLA.
Sie hebt sich nach meinem Eindruck deshalb aus der Masse heraus, weil sie dranbleibt und mitdiskutiert, sagt offen, dass sie nichts weis und lernfähig ist. Das ist doch schon mal was.
Selbst in Diskussion mit Manfred wird sie nicht müde und scherz mit.

@eLA
Also weiter so und lass deine Erfahrungen hier in den Fragebogen einfließen, damit er richtig gut wird.
Aber nimm bitte den Vergleich mit dem E-mini raus. Das ist nämlich ein Plagiat. und was bei Plagiaten geschieht, kann man derzeit in der Zeitung lesen. Es ist wie beim E10. Einfach machen und nicht groß reden. Dann kaufens die Leute (oder hat es jemanden gejuckt, als in den Diesel Biodiesel beigemengt wurde, einfach so ohne groß zu fragen?) Das Zeug E10 zu nennen ist der Fehler. Man hätte einfach bei "Benzin" bleiben sollen.
Also nennen wir das dingens einfach "Auto-zum fahren" nicht E-Auto usw.
Dann merkts vielleicht keiner;)

Stefan

P.S. Nochwas.
Ich glaube nicht, dass die meisten hier erfreut sind, wenn sich das E-Auto als Massenobjekt durchsetzt. Wir lieben unsere Niesche... zumindest hoffe ich, dass ich hier richtig liege!

von Stefan B. - am 11.03.2011 23:57

Re: Mein Eindruck zur Umfrage

Zitat
Stefan Bretscher
...
P.S. Nochwas.
Ich glaube nicht, dass die meisten hier erfreut sind, wenn sich das E-Auto als Massenobjekt durchsetzt. Wir lieben unsere Niesche... zumindest hoffe ich, dass ich hier richtig liege!

hallo stefan :-)
das nischendasein ist uns eh schon gewiss....

von weiss - am 12.03.2011 07:05

Re: Mein Eindruck zur Umfrage

Hallo,
das sollte aber eigentlich nicht so bleiben oder?

Grüße

Lothar

von el3331 - am 13.03.2011 22:07

Die Umfrage

Hallo eLa,

Zitat
Webserver
Error: Email failed, this may indicate a PHP Mail Setup problem on your server. Your survey details have still been saved, however you will not get an email with the details. You should note the "name" and "password" you just used for future reference.


öhm.... PHP Sendmail nicht richtig eingerichtet?

Naja... ich habe mich dann doch mal mit dem Fragebogen auseinandergesetzt.
Allerdings nicht mit den Fragen einzeln, sondern mal im Zusammenhang.

Ein Schelm wer Böses dabei denkt. Du hast eine Menge Fallen eingebaut, welche erkennen lassen, ob der Benutzer auch wirklich gelesen hat. Man könnte hier auch eine Analyse erstellen, über das Benutzerverhalten bei Umfragen.

Was mit relativ schnell ins Auge gefallen ist -ich bin noch nicht 100% durch; daß Du den Begriff
"Rekuperation" zwar verwendest, aber die Funktion nicht erklärst.
Für uns ist das ein normaler Begriff, für Otto-Verbrenner-Fahrer ehr nicht.

Auf den ersten Blick scheinen sich bestimmte Fragen zu wiederholen, jedoch in unterschiedlichen Kontexten. Ohne Hintergrundwissen erscheinen solche Fragen dann als Sinnlos und Ermüdent.
Entweder sind sie tatsächlich ohne wirklich Kenntnis der Materie so zusammengewürfelt, oder es wird noch ein weiteres Ziel verfolgt, welches sich nicht unmittelbar erschließt.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 14.03.2011 08:48
Hallo an alle,

ich freue mich, dass es trotz sehr großer Kritik einige Personen gibt, die sich wirklich ernsthaft mit der Umfrage beschäftigen, Danke :)
Da ich gern noch ein paar Stimmen mehr haben würde, läuft die Umfrage noch eine Woche länger, bis zum 22.03.2011 --> Wer noch nicht hat, der darf noch gern :D

@ Manfred aus ObB
Interessant, womit du dich so beschäftigst :)
Zitat

http://www.sinus-institut.de/loesungen/sinus-milieus.html

Personen in Schubladen stecken ist nicht so sehr mein Ding^^ auch wenn es möglicherweise wissenschaftliche Arbeit ist (habe mich zu wenig damit beschäftigt, um es beurteilen zu können)

@Stefan Bretscher
Danke, insofern konstruktive Kritik geübt wurde, werde ich es auf jeden Fall nutzen. Mir ist bewusst, dass der MINI E nicht gerade der Prototyp eines E-Fahrzeugs darstellt. Ich denke in der verbesserten Version würde sich möglicherweise eine Übersicht über mehrere bis dahin auf dem Markt befindliche E-Fahrzeuge anbieten, oder?

@Lothar
Zitat
el3331
Hallo,
das sollte aber eigentlich nicht so bleiben oder?

Was genau meinst du damit?

@Carsten
Danke :)
Zitat

öhm.... PHP Sendmail nicht richtig eingerichtet?

Welche Sendmail? Lässt sich sicher ändern, wenn ich weiß, was du meinst^^

Zitat

Man könnte hier auch eine Analyse erstellen, über das Benutzerverhalten bei Umfragen.

Möglich wäre es^^, aber dazu sind die Bedingungen zu unkontrolliert...

Zitat

"Rekuperation" zwar verwendest, aber die Funktion nicht erklärst.
Für uns ist das ein normaler Begriff, für Otto-Verbrenner-Fahrer ehr nicht.

Zu Beginn wird Rekuperation erklärt, jedoch habe ich schon von mehreren Personen den Hinweis bekommen, dass ich stattdessen eher den Begriff Bremsenergierückgewinnung nutzen soll, da man sich darunter möglicherweise eher noch etwas vorstellen kann.

Zitat

Ohne Hintergrundwissen erscheinen solche Fragen dann als Sinnlos und Ermüdent

Ja, da ist ein sehr großer Kritikpunkt am Fragebogen. Besonders Personen ohne E-Fahrzeugerfahrung fällt es schwer eine angemessene Einschätzung zu geben...

Zitat

Entweder sind sie tatsächlich ohne wirklich Kenntnis der Materie so zusammengewürfelt, oder es wird noch ein weiteres Ziel verfolgt, welches sich nicht unmittelbar erschließt.

Das Ziel ist es, ein Modell vorliegen zu haben, welches in der Lage ist unter gegebenen Faktoren Akzeptanz von E-Fahrzeugen zu messen. Dabei gibt es eine Reihe Faktoren, die dem Modell zugrunde liegen und mit den Aussagen/Fragen gemessen werden sollen. Ich gehe davon aus, dass alles schon sehr überlegt zusammengestellt wurde, sich natürlich aber Fehler einschleichen können.

Für weitere Fragen und Tipps bin ich natürlich offen :)
Übrigens mag ich eurer Forum, sowie Layout sehr und würde es nicht zwingend ändern.
Viele Grüße
°eLA°


von °eLA° - am 14.03.2011 14:15
Zitat
°eLA°

Übrigens mag ich eurer Forum, sowie Layout sehr und würde es nicht zwingend ändern.


Also da kann ich nur sagen, bei der großen Kompetenz an Erforschung von Verbraucherverhalten, sollte man dieser Ansicht zu möglichst 1000 oder mehr %
Folge leisten :D


Grüße aus den Bergen Manfred

von Manfred aus ObB - am 14.03.2011 14:47

Re: Die Umfrage

Hallo,
Zitat
inoculator
Du hast eine Menge Fallen eingebaut, welche erkennen lassen, ob der Benutzer auch wirklich gelesen hat. Man könnte hier auch eine Analyse erstellen, über das Benutzerverhalten bei Umfragen.
...
Auf den ersten Blick scheinen sich bestimmte Fragen zu wiederholen, jedoch in unterschiedlichen Kontexten. Ohne Hintergrundwissen erscheinen solche Fragen dann als Sinnlos und Ermüdent.
Entweder sind sie tatsächlich ohne wirklich Kenntnis der Materie so zusammengewürfelt, oder es wird noch ein weiteres Ziel verfolgt, welches sich nicht unmittelbar erschließt.

richtig nervig diese Fragerei von links, von rechts und so weiter. Wie Carsten schon anmerkte blieben etwa 20% Fragen wenn man alles nur 1mal beantworten müßte. Die 80% um unsere Konsequenz bei der Beantwortung zu testen sind eine Frechheit. Vieles läßt sich auch nicht richtig beantworten da man als Elektroautofahrer nie weiß ob man es mit Blick auf den eMini (ein eher sinnfreies E-Auto) oder mit Blick auf "gute" Elektroautos beantworten soll.


Gruß
Alfons.

von Alfons Heck - am 14.03.2011 15:34

Re: Die Umfrage

Zitat
Alfons Heck
Zitat
inoculator
Du hast eine Menge Fallen eingebaut, welche erkennen lassen, ob der Benutzer auch wirklich gelesen hat. Man könnte hier auch eine Analyse erstellen, über das Benutzerverhalten bei Umfragen.
...
Auf den ersten Blick scheinen sich bestimmte Fragen zu wiederholen, jedoch in unterschiedlichen Kontexten. Ohne Hintergrundwissen erscheinen solche Fragen dann als Sinnlos und Ermüdent.
Entweder sind sie tatsächlich ohne wirklich Kenntnis der Materie so zusammengewürfelt, oder es wird noch ein weiteres Ziel verfolgt, welches sich nicht unmittelbar erschließt.

richtig nervig diese Fragerei von links, von rechts und so weiter. Wie Carsten schon anmerkte blieben etwa 20% Fragen wenn man alles nur 1mal beantworten müßte. Die 80% um unsere Konsequenz bei der Beantwortung zu testen sind eine Frechheit. Vieles läßt sich auch nicht richtig beantworten da man als Elektroautofahrer nie weiß ob man es mit Blick auf den eMini (ein eher sinnfreies E-Auto) oder mit Blick auf "gute" Elektroautos beantworten soll.

Ich glaube ihr seht diesen Fragebogen viel zu sehr mit einer "wissenschaftlichen Brille". Es geht hier nicht darum das Lastenheft für ein neues Elektroauto zu schreiben.
Ich würde es mehr als eine "Meinungsumfrage" sehen - und die muß nicht schlüssig sein...

Ralf

von RalfZ - am 14.03.2011 15:52

Re: Die Umfrage

Zitat
RalfZ
Ich würde es mehr als eine "Meinungsumfrage" sehen - und die muß nicht schlüssig sein...

Dann sollte man mal eine Meinungsumfrage zur gefühlten Frequentierung der E-Lädesäulen machen. Da werden wir sicher gigantische Werte erreichen die in graßem Gegensatz zur tatsächlichen Nutzung (mangels vorhandener E-Fahrzeuge) stehen. Aber alle Politiker und sonstige Öffentlichkeitsaktivisten werden damit in Ihrem Drang bestärkt sich neben einer solchen Stromtankstelle ablichten zu lassen:p


Gruß
Alfons.

von Alfons Heck - am 14.03.2011 16:11
Meine Antwort zielte auf die Schlussbemerkung von Stefan

"...P.S. Nochwas.
Ich glaube nicht, dass die meisten hier erfreut sind, wenn sich das E-Auto als Massenobjekt durchsetzt. Wir lieben unsere Niesche... zumindest hoffe ich, dass ich hier richtig liege!"

Grüße

Lothar

von el3331 - am 14.03.2011 20:01
Hallo

Stimmt schon aber ein bischen Hype macht da nix wie sollen wir sonst in ein paar Jahren günstig an gebrauchte Fahrzeuge kommen.

Ich hoffe darauf daß es bald viele entäuschte Fahrer geben wird so daß ich billig an ein Fahrzeug komme:joke:

Gruß

Roman


von R.M - am 14.03.2011 20:10

Lacher des Tages!

Hi Roman,:joke:
Danke!!!:spos:
:joke: DU hast mich heute wieder mal zum lachen gebracht, Bruhahhhahahah!!!:D:D:D:joke::joke::joke:
Stefan:joke:
@ ela: nimm doch als Fahrzeug den Mia, der kommt viel besser hin.

von Stefan B. - am 14.03.2011 21:44
Sooo,
im 27.Anlauf hab ichs, am ursprünglich letzten Tag der Umfrage, auch mal ganz durch diesen Bogen geschafft.
Ich muß zugeben, sehr zäh, spätestens ab der Hälfte überwiegt der Wunsch einfach irgendwas anzu-tippen, weil ich das Gefühl hatte gegen mich selbst ausgespielt zu werden:rolleyes:
Ein paar echte Leckerchen sind dabei:
"Ich wäre vom Fahrspaß des MINI E begeistert" oder aber mein neuer Klassiker:
"aktivierend oder einschläfernd" (da denk ich an die, die mal ein El geschoben haben:drink:...)

Trotzdem viel Erfolg mit dem Moped und schön, dass sich Ela hier stellt und nicht in der Versenkung bleibt.

Roman, kauf mir ja nicht die ersten günstigen Gebrauchten weg, mein Clio will vll auch mal abgelöst werden...

Gruß
Michael

der gespannt ist auf die Ergebnisse der Umfrage, soll ja sogar ne Diss werden.


von Kömmi - am 15.03.2011 06:32
Hallo Männer (gibt es hier eigentlich auch E-Fahrzeug begeisterte Frauen?),

wie schon gesagt verspreche ich im Juli/August ein paar Ergebnisse meiner Bachelorarbeit hier zu zeigen :)
Die Dissertation wird von Franziska Bühler geschrieben, jedoch nimmt die Umfrage dabei nur einen Teil ihrer Arbeit ein. Wer mehr Interesse hat: [www.tu-chemnitz.de]
oder ein Artikel von ihr: [amonline.trb.org]

@Roman: Ich drück dir die Daumen, dass dein Plan aufgeht :D

@Stefan: Habe mich mal ein wenig über den Mia belesen, danke für den Tipp. Mich stört nur ein wenig, dass es vorn nur einen Sitz gibt...
Sehe ich es also richtig, dass für eingefleischte E-Fahrer ein umgebauter Benziner/Diesel ein NoGo ist?

@Michael: Danke für's Ausfüllen und auch die Anmerkungen. Das kann ich wirklich gut nutzen!

von °eLA° - am 15.03.2011 11:29

Re: Die Umfrage

Hallo Ralf,
Hallo eLa,

ich glaube doch richtig verstanden zu haben, daß es bei dem Fragebogen um einen wissenschaftlichen Hintergrund geht, oder?
Vieleicht sehen wir das Ganze zu technisch. Dem würde ich zustimmen.

eLa, negative Zahlen bei der Frage, wann wäre der richtige Zeitpunkt, ein E-Auto zu kaufen waren leider nicht möglich.
Ich hätte sonst mit "-25" geantwortet ;-)

Fragebogen: Ich habe Fertig!

Gruss

Carsten

von inoculator - am 15.03.2011 13:17
Zitat
°eLA°
Hallo Männer (gibt es hier eigentlich auch E-Fahrzeug begeisterte Frauen?),


Klar aber schreiben wenig im Forum eher per E-Mail im Hintergrund aber das liegt am Charm


Zitat
°eLA°
Sehe ich es also richtig, dass für eingefleischte E-Fahrer ein umgebauter Benziner/Diesel ein NoGo ist?


Von Sportwägen ( was ich persönlich für ) über Pickups, Trabis ( Hallo Trabipeter der E-stapler bräuchte Dich nochmal )
zu Audi A2

[forum.mysnip.de]

nur das ELWEBforum ist kein Fragebogen wo man Meinungen eiwichtet, es ist eine Fundquelle
erster Güte der Infos und Wissen ehrlich will, aber keine Einbahnstraße.

Grüße aus den Bergen Manfred


von Manfred aus ObB - am 15.03.2011 15:17
Zitat
°eLA°

und auch die Anmerkungen. Das kann ich wirklich gut nutzen!


Ja, ja etwas Bauchpinseln

Eine Anmerkung von mir zu eingefleischte Efahrer, es gibt auch Eingefleischte Porschefahrer
wie alle Eingefleischten ( Vegtarier sind auch Eingefleischte ) wos nur ums Glauben geht
und wenig um Fakten, hilft Wissen wenig ergo auch die Wissenschaft, da gehts um Ansichten.

Ich der ich Strom mach und deshalb was brauchbars bräucht ich bin was etwas Emobiles mit
Nummernschild betrifft immern noch ohne.

Was mir taugen tät und zumindest Ideen mäßig wie der Mini den BMW propeller trägt
( obwohl wahhrscheinlich 96,4 % der BMW Mitarbeiter noch nie was von gehört haben )
der
NexGen Hybridfahrzeug Hybridfahrzeug mit modularem Mehrzylinder-FKLG

nachzulesen so ab Seite 30 in der PDF

[www.c-na.de]

oder eben im ELWEB da stehts auch seit Jahren drin, aber de Wissenschaft hat erst seits
Geld von Angi gibt gemerkt, Heppala es gibt ja auch Euatos :rolleyes:


Grüße aus den Bergen Manfred







von Manfred aus ObB - am 15.03.2011 16:01
Zitat
Manfred aus ObB
im ELWEB da stehts auch seit Jahren drin, aber de Wissenschaft hat erst seits
Geld von Angi gibt gemerkt, Heppala es gibt ja auch Euatos :rolleyes:


Ja, da muss ich dir wohl recht geben...nur so ist das MINI E Projekt entstanden und ich bin zu meiner Abschlussarbeit gekommen :)
Aber ist ja nicht nur in Deutschland so, ganz Europa wurde "infiziert". Wie und wann kam es eigentlich genau zu dem Trend?

Ich danke euch, ihr habt mich zwar teilweise sehr demotiviert, andererseits wieder motiviert und mich noch ein wenig mehr für das Thema interessiert :D

Nun haben fast 300 Teilnehmer am Onlinefragebogen teilgenommen, ich bin gespannt, welche Ergebnisse ich erhalte und werde euch dann einige zeigen.

Viele Grüße
°eLA°

von °eLA° - am 21.03.2011 16:38
Zitat
°eLA°

Wie und wann kam es eigentlich genau zu dem Trend?


na ja so ab 1890 also der König Ludwig II hatt es nicht mehr erlebt.


Grüße aus den Bergen die der Kini so sehr liebte Manfred

von Manfred aus ObB - am 21.03.2011 18:29
Hallo eLA,

wann es zu dem "Trend" kam?

Also wenn Du vorher Europa als Ganzes einbeziehst, war der Trend schon in der Ölkrise um die 70er klar zu erkennen.
Ich glaube Mitte der 80er kam dann die erste Welle von Großprojekten. Vor allem in Frankreich.

Leider zu einem Zeitpunkt, wo die Ölpreise wieder sanken: [de.wikipedia.org]

Tja... die Wirtschaft macht das schon von alleine.

Tolles System!

Gruss

carsten

von inoculator - am 22.03.2011 07:52
hier ein link über den city el konstrukteur Jensen u seine idee [www.ieahev.org]

von Christian s - am 22.03.2011 13:26

Re: Trend zu Elektrofahrzeugen?

"Aber ist ja nicht nur in Deutschland so, ganz Europa wurde "infiziert". Wie und wann kam es eigentlich genau zu dem Trend?"

Wieso Trend ... sollte die Frage nicht eher lauten "wie haben die Marketingabteilungen und Lobyisten
der DEUTSCHEN Autoindustrie es so lange geschaft das Thema in -D- vollkommen auszublenden" ?
Denn um uns her herum hat doch schon alles vor viieeelen Jahren begonnen (und wurde bis heute
weitergefuehrt ... ob nun im hohen Norden, in Frankreich (z.B. La Rochelle), oder im Sueden (z.B.
der MesDea Smart -- Horlacher usw.) ... Park+Charge) usw. usw. usw.

Die ganzen E-Auto-Projekte der 90er kennt doch heutzutage niemand mehr ...


... hier mal ein "kurzer Abriss" (DANKE nach Erlangen) ;-)


Flottenversuche mit Elektrofahrzeugen

Flottenversuche und Förderprogramme für Elektrofahrzeuge in Deutschland von Christian Dürschner (Dezember 1995)

Ing.-Büro für Alternative Antriebe & Erneuerbare Energien
Anna-Rosenthal-Weg 21, D-91052 Erlangen
Tel. 09131-303 222, Fax. 09131-303 566
email: ea2901@fen-net.de

Neben der Bezuschussung (Subventionierung) des Kaufpreises im Rahmen von verschiedenen Förderprogrammen, die aber meistens bereits abgeschlossen sind, werden die Nutzer von Elektro-Pkw in Deutschland derzeit nur durch eine Kraftfahrzeugsteuerbefreiung für fünf Jahre unterstützt. Für alle anderen Elektrofahrzeuge gilt, ebenso wie für E-Pkw nach dem genannten Fünfjahreszeitraum, ein günstiger Steuersatz, der sich nach der Fahrzeugmasse richtet und zur Zeit bei 11 DM pro angefangenen 200 kg zulässigem Fahrzeuggesamtgewicht liegt.

Flottenversuch in ausgewählten Städten in Baden-Württemberg
Mit finanzieller Unterstützung des Baden-Württembergischen Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Technologie wurde in den Jahren 1991 bis 1993 in dreizehn Modellorten ein Flottenversuch mit Elektrofahrzeugen durchgeführt. Bei diesem Förderprogramm handelt es sich nur insoweit um einen Flottenversuch, als daß die Erfahrungen der Zuwendungsempfänger mit den Elektrofahrzeugen im Rahmen einer begleitenden Untersuchung erfragt und ausgewertet wurden. Mit dem Ende der Befragung am 30. September 1993 endete der Flottenversuch.

Für die zu beschaffenden Fahrzeuge (ausschließlich Elektro-Pkw und Kleinbusse, nur Neufahrzeuge) wurden Zuschüsse in Höhe von 30 % (bei den E-Pkw beschränkt auf maximal 7.500 DM) gewährt. Neben dieser Förderung konnten die Modellgemeinden Zuschüsse zum Bau von Solartankstellen beantragen und auf Gemeindeebene Sonderregelungen bezüglich der Nutzung von Busspuren und Parkplätzen speziell für Elektrofahrzeuge aussprechen. Bei den 13 Modellstädten und -gemeinden, die im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens ermittelt wurden, handelte es sich um: Bad Dürrheim, Bad Mergentheim, Bad Waldsee, Heidelberg, Heidenheim, Karlsruhe, Ludwigsburg, Pforzheim, Radolfzell, Rottweil, Stuttgart, Tübingen und Ulm.

Ursprünglich sollten landesweit rund 1.000 Fahrzeuge gefördert werden. Bis zum 15. Oktober 1991 (Antragsende) wurden für insgesamt 408 Fahrzeuge Förderanträge mit einem Bewilligungsvolumen von rund 3 Mio. DM gestellt. Lediglich 237 Fahrzeuge (= 58%) wurden auch in Betrieb genommen. Für diese Fahrzeuge wurden Fördermittel in der Höhe von rund 1,4 Mio. DM (= 47%) ausbezahlt. Die Differenz bei den Prozentzahlen erklärt sich zum großen Teil aus dem Verzicht auf den Kauf von drei Elektrozügen. Daß nicht alle Förderanträge realisiert wurden, lag nach Aussage des mit der Projektleitung beauftragten Instituts zum Großteil an den extrem langen Lieferzeiten der Fahrzeuge, die die Nutzer nicht abwarten wollten.

Unter den 237 Fahrzeugen war das City-El mit 118 Fahrzeugen am häufigsten vertreten. Neben dem Pinguin 4 bzw. dessen Nachfolgemodell Puli 2 (42 bzw. 16 Fahrzeuge) und dem Kewet El-Jet (18 Fahrzeuge) waren auch Fahrzeuge des Typs Tavria (8), Colenta (7), Favorit (6), MicroCar (5) und Solec Riva (5) sowie Pop E (4) vertreten. Alle weiteren Fahrzeuge sind nur als Einzelstücke aufgetreten und werden deshalb nicht besonders erwähnt.

Von Privatleuten (d.h. Haushalten) wurden 143 Elektrofahrzeuge eingesetzt, von Firmen 94 Fahrzeuge. In den zwei Jahren (aufgeteilt in vier Befragungszeiträume zu je einem halben Jahr) haben die am Flottenversuch beteiligten Elektrofahrzeuge eine Fahrleistung von insgesamt knapp über 1 Mio. Kilometer erbracht. Bei der Auswertung der Kaufmotivation zeigte sich, daß die Bevölkerung grundsätzlich bereit ist, sich Alternativen zum herkömmlichen Pkw anzuschaffen, allerdings bedarf es zur Kaufentscheidung aufgrund der eingeschränkten Leistungsfähigkeit von Elektrofahrzeugen oft eines finanziellen Anreizes.

Am Ende des Versuches wurden die Teilnehmer befragt, ob sie sich wieder (auch ohne Förderung) ein E-Auto zulegen würden. Rund 60 % der Versuchsteilnehmer beantworteten diese Frage mit ja: 18 % würden sich "in jedem Fall" und 42 % "wahrscheinlich ja" wieder ein Elektrofahrzeug anschaffen. Ablehnend haben nur 40 % geantwortet: 10 % würden "auf keinen Fall" und 30 % "eher nein" ein Elektrofahrzeug anschaffen. Die meisten gaben als Grund an, daß ein Elektroauto ohne Förderung heute zu teuer wäre. Die eingeschränkte Reichweite und die Probleme mit den Batterien wurden nur vereinzelt als Ablehnungsgrund genannt.

Flottenversuche mit Elektrofahrzeugen in Bayern
Ursprünglich war auch in Bayern geplant, den Kauf von Elektrofahrzeugen in zehn Modellgemeinden (analog zu der Förderung in Baden-Württemberg) mit einem Zuschuß von 30 % bzw. maximal 10.000 DM zu fördern, doch dieses Förderprogramm des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Technologie für private Nutzer und Gewerbetreibende scheiterte im Bayerischen Landtag. Mit finanzieller Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Landesentwicklung und Umweltfragen (StMLU) wurden in den vergangenen Jahren jedoch mehrere Feldversuche mit Elektrofahrzeugen durchgeführt. Den beteiligten Organisationen, die im Rahmen der Flottenversuche verschiedene Elektrofahrzeuge einsetzten, wurden die Mietkosten für diese Fahrzeuge für die Dauer von sechs bis 18 Monaten ersetzt. Als Gegenleistung mußten sie ein Fahrtenbuch führen und einen Erfahrungsbericht erstellen.

Elektrobusse in bayerischen Kurorten
Das Bayerische Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen fördert in Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft für autofreie Kur- und Fremdenverkehrsorte in Bayern e.V. seit Mitte 1992 den Einsatz von Elektrobussen. Im Vordergrund steht dabei die Umweltentlastung in Ballungsräumen, Kurorten und Feriengebieten, aber auch die Prüfung der Alltagstauglichkeit und die Verbesserung der Akzeptanz. In einem Feldversuch werden seit Mitte des Jahres 1992 mehrere Elektrobusse im Nationalpark Bayerischer Wald sowie je drei weitere Elektrobusse in Berchtesgaden (seit dem 1. August 1992) und in Oberstdorf (seit dem 14. August 1992) eingesetzt.

Außerdem fahren seit dem 1. November 1993 drei Elektrobusse auf zwei Linien-Rundkursen in Bad Füssing, die über sechs Kilometer durch die Innenstadt führen bzw. über 20 km die umliegenden Gemeinden mit Bad Füssing verbinden. Ein weiterer Elektrobus ist seit Mitte 1994 in Nabburg unterwegs und verbindet verschiedene touristische Attraktionen und Stadtteile mit dem historischen Altstadtkern. Ziel bei diesem Einsatz ist es, den Besuchergruppen den Zugang zur Stadt zu erleichtern, ohne den motorisierten Individualverkehr weiter zu erhöhen. In Rothenburg o.d.T. werden seit Mitte 1994 drei weitere Elektrobusse eingesetzt.

Die verschiedenen Projekte mit Elektrobussen wurden vom bayerischen Umweltministerium bislang mit insgesamt 8,5 Mio. DM unterstützt. Die Elektro-Busse in den bayerischen Städten und Gemeinden sind Teil einer umfassenden Konzeption des Bayerischen Umweltministeriums, das zum einen den Umweltschutz fördern und zum anderen den Standort Bayern durch die Entwicklung von Zukunftstechnologien sichern soll.

E-Pkw bei kommunalen, karitativen und staatlichen Stellen in Bayern
Ein weiteres Experimentierfeld stellte der Feldversuch des Bayerischen Staatsministeriums für Landesentwicklung und Umweltfragen mit dem Betrieb von 20 Elektro-Pkw (VW Golf CityStromer) mit wartungsfreien Blei-Gel-Batterien und Natrium-Schwefel-Hochtemperatur-Batterien in Augsburg, Nürnberg, München und Würzburg dar. Dieser Feldversuch, den das bayerische Umweltministerium mit rund 2 Mio. DM unterstützt hat, wurde Ende 1993 abgeschlossen. Im Anschluß daran wurde für ein halbes Jahr der Einsatz von 15 Elektro-Pkw bei kommunalen und karitativen Stellen mit 300.000 DM gefördert. Ende August 1994 begann in München ein Behördenfeldversuch mit sechs Elektro-Pkw (BMW 3er Reihe) mit Natrium-Nickelchlorid-Batterie, der mit 500.000 DM unterstützt wird.

Das Elektrofahrzeug-Förderprogramm der Hansestadt Hamburg
Bereits 1989 hatte ein Förderprogramm der Umweltbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg die Entwicklung und den Bau von 24 verschiedenen Solar- und Elektrofahrzeugen mit einer Gesamtfördersumme von 210.000 DM unterstützt. Diese Fahrzeuge wurden vor allem im Hinblick auf eine Teilnahme am "Hanse Solarmobil Cup 1989" konstruiert und sollten durch die zu erwartenden Erfahrungsberichte vor allem aktuelle Erkenntnisse über den Entwicklungsstand und den Einsatz von Solar- und Elektrofahrzeugen liefern. Im Rahmen dieser Förderung wurden die Investitionskosten anteilig bis 35 % (max. 21.000 DM) übernommen. Dieses Förderprogramm soll hier aber nicht weiter vorgestellt werden, da es vor allem die Entwicklung und den Bau von Solar- und Elektrofahrzeugen unterstützte. Es ist aber der Vorläufer für das nachfolgend vorgestellte Förderprogramm.

Aufgrund der positiven Erfahrungen mit dem ersten Förderprogramm entwarf die Umweltbehörde ein zweites Förderprogramm, das sich aber nicht mehr an die Entwickler und Konstrukteure, sondern an Käufer von zulassungsfähigen Serienfahrzeugen wandte. Durch dieses zweite Elektromobil-Förderprogramm wurde in den Jahren 1990 bis 1992 der Kauf von 102 Elektrofahrzeugen mit insgesamt rund 640.000 DM gefördert - unter der Voraussetzung, daß der Strom dafür aus regenerativen Energiequellen (Wind oder Sonne) erzeugt wurde. Bei diesem Förderprogramm handelt es sich nur insoweit um einen Flottenversuch, als daß die Zuwendungsempfänger in einem vergleichsweise eng abgegrenzten Gebiet wohnen und die Erfahrungen mit den Elektrofahrzeugen im Rahmen einer begleitenden Untersuchung erfragt wurden.

An die Gewährung eines Zuschusses waren bestimmte Bedingungen geknüpft: Die Fahrzeuge durften bei 50 km/h nicht mehr als 10 kWh/100 km verbrauchen. Der Antragsteller mußte mit erstem Wohnsitz in Hamburg gemeldet sein, das Fahrzeug mußte in Hamburg zugelassen und für mindestens drei Jahre betrieben werden. Es mußte darüberhinaus der Besitz einer Anlage nachgewiesen werden, die aus regenerativen Energiequellen Strom erzeugt (mit einer Spitzenleistung von mindestens 1 kW) und im Netzverbund betrieben wird. Zusätzlich wurde ab 1992 die Erstellung eines Erfahrungsberichtes gefordert, der nach dem ersten Betriebsjahr zu erstellen war. Die Fördersumme für Solar- und Elektrofahrzeuge wurde im Rahmen dieses Förderprogrammes auf max. 4.500 DM pro Sitzplatz beschränkt, wobei ab vier Sitzplätzen oder bei Zweirädern individuelle Regelungen gefunden wurden.

Bei der Wahl des Elektrofahrzeuges spielte vor allem (bei 42 % der Befragten) der - angemessene - Preis eine Rolle. Rund ein Drittel der Käufer ermittelte vorher relativ genau seinen Mobilitätsbedarf und entschied dann, welches Elektrofahrzeug für diesen Zweck ideal sei. Unter den Fahrzeugen war das einsitzige City-El am stärksten vertreten (43 Fahrzeuge), gefolgt vom Kewet El-Jet (16), dem Pinguin 4 (9), dem Tavria (7), dem MicroCar (5) und anderen. Die Elektrofahrzeuge legten durchschnittlich 4.000 km pro Jahr zurück, wobei die zwei- und mehrsitzigen Fahrzeuge deutlich häufiger, zum Teil bis zu 15.000 km pro Jahr, genutzt wurden.

Die Befragung der Elektrofahrzeug-Nutzer zeigte, daß Elektrofahrzeuge grundsätzlich in der Lage sind, große Teile der individuellen Mobilität abzudecken, auch wenn Batterieleistung, Service und Zuverlässigkeit noch verbessert werden müssen. Die Erfahrungen der Zuwendungsempfänger fielen insgesamt überaus positiv aus: 64 % der Versuchsteilnehmer würden wieder ein Elektrofahrzeug kaufen, 30 % eventuell und nur 6 % würden sich kein Elektrofahrzeug mehr zulegen. Es wurde u.a. auch berichtet, daß der Umgang mit einem Fahrzeug, dessen Energiespeicher begrenzt ist, das Mobilitätsverhalten der ganzen Familie veränderte. Man ging viel bewußter mit dem Fahren um, verzichtete auf unnötige Wege und benutzte zudem häufiger das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel. Interessant war auch die Feststellung, daß man sogar mit dem - immer weniger benötigten - Benzin-Erstwagen bedächtiger und ökologischer - also sparsamer - fuhr und grundsätzlich bewußter mit der Energie umging.

Förderung von Solar- und Elektromobilen in Hessen
Von 1990 bis 1995 (das Förderprogramm endete am 30. Juni 1995) wurden im Bundesland Hessen Solarmobile und Elektroautos mit einem Zuschuß von bis zu 40 % des Kaufpreises gefördert. Vor dem Hintergrund der CO2-Problematik sollte durch diese Förderung eine Anschubwirkung bei der Einführung von Solar- und Elektrofahrzeugen erreicht werden. Ziel des hessischen Förderprogrammes war es, den interessierten Bürgern den Start in die solarmobile Zukunft durch einen Investitionszuschuß zu erleichtern, die schon vorhandenen Hersteller kleinerer Solarautos zu ermutigen und die großen Automobil-Hersteller zu motivieren, baldmöglichst - auch bei kleinen Absatzerwartungen - in das Solar- und Elektromobil-Geschäft einzusteigen. Bei diesem Förderprogramm handelt es sich ebenfalls nur insoweit um einen Flottenversuch, als daß die Erfahrungen der Zuwendungsempfänger mit den Elektrofahrzeugen im Rahmen einer begleitenden Untersuchung erfragt und ausgewertet wurden.

Der Förderung vorausgegangen war eine Klausurtagung Anfang Februar 1990, auf der unter Leitung des damaligen Hessischen Ministeriums für Wirtschaft und Technik (heute: Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie und Bundesangelegenheiten) in teilweise kontroversen Diskussionen ein "Pflichtenheft für die Konstruktion von Solar- und Elektroautos" erarbeitet wurde, das den Begriff "Solarmobil" wie folgt definiert: "Als Solarautos im Sinne dieses Pflichtenheftes werden Elektroautos mit einem Verbrauch von höchstens 10 kWh pro 100 km verstanden, deren Strombedarf nach Möglichkeit aus erneuerbaren Energien gedeckt werden kann." Diese Zielvorgabe konnte bislang nur vereinzelt erreicht werden: Unter Solarautos im Sinne des hessischen Förderprogrammes wurden deshalb Elektrofahrzeuge mit einem vergleichsweise niedrigen Stromverbrauch (Zweisitzer max. 15 kWh/100 km sowie Drei- und Mehrsitzer max. 20 kWh/100 km) verstanden, deren Strombedarf nachweislich aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt wurde.

Gefördert wurden Fahrzeuge, die gewisse technische Mindestanforderungen erfüllten (z.B.: Energieverbrauch siehe oben, Reichweite mindestens 60 km bei 50 %iger Zuladung, Höchstgeschwindigkeit mindestens 65 km/h, Anfahrsteigfähigkeit mindestens 15 % etc.). Die Förderung erfolgte gemäß der §§ 5 bis 8 des Hessischen Energiegesetzes vom 25. Mai 1990 im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel, ein Rechtsanspruch auf die Förderung bestand nicht. Der Fördersatz betrug in den ersten Jahren des Förderprogrammes bis zu 40 % der Ausgaben für die Anschaffung der Fahrzeuge, als Obergrenze war ein Richtpreis von max. 10.000 DM pro Vollsitz und max. 5.000 DM pro Notsitz/Kindersitz vorgegeben. Ab 1993 betrug der Fördersatz nur noch bis zu 30 % der Anschaffungskosten, die den Betrag von 18.000 DM überstiegen, begrenzt auf insgesamt max. 5.000 DM pro Fahrzeug. Die teilweise Nichterfüllung einzelner der oben beispielhaft aufgeführten Leistungsdaten führte ggf. zu einer entsprechenden Reduzierung des Fördersatzes.

Der Zuschuß wurde nur gewährt, wenn das Fahrzeug der privaten Nutzung dienen sollte, der Antragsteller mit erstem Wohnsitz in Hessen gemeldet war und das Solar- bzw. Elektromobil in Hessen angemeldet wurde. Weiterhin mußte sich der Antragsteller verpflichten, das Solar- und Elektromobil mindestens drei Jahre nach der Zulassung zu betreiben und über die Betriebserfahrungen mit dem Elektromobil drei Jahre lang jeweils zum Ende eines Betriebsjahres zu berichten. Außerdem wurde ab 1993 zur Auflage gemacht, daß der Antragsteller eine Anlage zur regenerativen Stromerzeugung in Hessen installiert und in Betrieb nimmt, die die für den Betrieb des Elektrofahrzeuges notwendige Energie (mindestens 1.500 kWh/Jahr) erzeugt und diese Anlage mindestens während der vorgenannten Dreijahresfrist in Betrieb hält.

Im Rahmen des hessischen Förderprogrammes (Stand: 31.12.1994) wurden insgesamt 102 Förderanträge für 103 Elektrofahrzeuge positiv beschieden, die bei einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von knapp 3 Mio. DM mit Fördermitteln in Höhe von ca. 1 Mio. DM unterstützt wurden. Leider wurden 38 Förderbescheide nicht in Anspruch genommen, für die verbleibenden 65 Förderbescheide wurden Haushaltsmittel in Höhe von ca. 650.000 DM ausbezahlt.

Das Prokom-Programm der RWE Energie AG
Die Förderung der Elektrofahrzeuge durch die RWE Energie AG hat zum Ziel, die Zahl gleichartig ausgeführter, betriebssicherer Elektrofahrzeuge zu erhöhen, um eine kostengünstige (Klein-) Serienherstellung auszulösen und dadurch einen zukünftig subventionsfreien, wirtschaftlich vertretbaren Einsatz von Elektrofahrzeugen zu ermöglichen. Um den potentiellen Betreibern eines Elektromobils den Einstieg in diese neue Technologie zu erleichtern, hat die RWE Energie AG im Herbst 1990 das Förderprogramm PROKOM eingerichtet. Im Rahmen dieses Programmes bietet das RWE den Kommunen und kommunalen Betrieben im Versorgungsgebiet des RWE einen Leasingvertrag an, der es erlaubt, ein Elektrofahrzeug zu demselben Preis wie ein konventionelles Auto zu leasen.

Im Rahmen von PROKOM sollen die Städte und Gemeinden ermutigt werden, Elektrofahrzeuge als ganz normale, nützliche und betriebssichere Helfer zur Erfüllung ihrer Fahraufgaben anzusehen. Für dieses Programm stehen insgesamt 5 Mio. DM zur Verfügung. Bislang wurden ca. 50 Elektrofahrzeuge (Fahrzeuge des Typs Colenta und Pfau, der Peugeot J5 Electrique, der CityCar von Erk sowie der CityStromer von VW) mit rund 1 Mio. DM gefördert, insgesamt können also etwa 250 Elektrofahrzeuge gefördert werden. Die Förderung von Elektrofahrzeugen im Rahmen von PROKOM gliedert sich dabei in fünf Punkte:

Anwendungsberatung:
Die Anwendungsberatung dient der Vermeidung von Fehlinvestitionen bei der Beschaffung eines Elektrofahrzeuges. Zusammen mit der an der Beschaffung eines Elektrofahrzeuges interessierten Kommune wird hierbei überprüft, ob die geforderten Anwendungseigenschaften kommunaler Fahrzeuge durch ein Elektrofahrzeug erfüllt werden können.

Probebetrieb:
Während eines Zeitraums von zwei Wochen können die Kommunen im Rahmen eines unentgeltlichen Probebetriebes die Anwendungseigenschaften des Elektrofahrzeuges bei der Erfüllung der vorgesehenen Aufgabe prüfen. Weiterhin können sich die kommunalen Bediensteten - nach einer gründlichen Einweisung in die Bedienung des Elektroautos - mit dieser neuen Technik vertraut machen und abklären, ob unter Umständen der Betriebsablauf des kommunalen Fuhrparks an die Anwendungseigenschaften des Elektrofahrzeuges angepaßt werden kann.

Subventionierung der Anschaffungskosten:
Die Anschaffungskosten eines Elektrofahrzeuges werden für die Kommunen soweit subventioniert, daß die Jahreskosten, die sich aus den jährlichen Amortisationskosten für Fahrzeug und Batterie sowie den Betriebs- und Energiekosten, die beim Elektrofahrzeug deutlich geringer sind als beim konventionellen Fahrzeug, zusammensetzen, etwa vergleichbar mit den Jahreskosten eines konventionellen Fahrzeuges sind, das die gleiche Aufgabe erfüllt.

Vermietung der Antriebsbatterie:
Im Rahmen von PROKOM wird die Vermietung der Antriebsbatterie angeboten. Dies führt vor allem dazu, daß der Betreiber des Elektrofahrzeuges vom Risiko des vorzeitigen Ausfalls der Batterie entlastet wird.

Service an der Antriebsbatterie:
Die Antriebsbatterie wird einmal pro Jahr einer Prüfung unterzogen, die für den Betreiber kostenfrei ist. Weiterhin stehen an Bord der Fahrzeuge Fehlerdiagnosegeräte zur Verfügung, die zusammen mit einer zentralen Ersatzteilehaltung eine schnelle und kostengünstige Reparatur ermöglichen.

Fahrzeuge für PROKOM:
Im Rahmen von PROKOM werden (laut RWE) nur Elektro(nutz)fahrzeuge angeboten, die den elektrotechnischen Bestimmungen, die in den einschlägigen Normen und Richtlinien festgelegt sind, in allen Punkten genügen, und deren Batterie nebst Peripherie so ausgestattet ist, daß für sie entsprechend der vorliegenden Betriebserfahrungen von RWE Energie eine langjährige Lebensdauer gewährleistet ist.

Die Felderprobung von Elektrofahrzeugen der 2. Generation auf Rügen
Das Bundesministerium für Forschung und Technologie (heute: Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft, Forschung und Technologie) unterstützt einen Praxistest mit 60 Elektrofahrzeugen auf der Insel Rügen in Norddeutschland, der am 02. Oktober 1992 offiziell begonnen hat. Die ursprüngliche Projektplanung vom August 1992 sah vor, daß bereits im Dritten Quartal 1993 die komplette Flotte von 60 Fahrzeugen auf der Insel im Einsatz sein sollte. Tatsächlich fehlten aber genau ein Jahr später, am 23. August 1994, immer noch drei E-Fahrzeuge. Diese Verzögerungen begründen sich hauptsächlich mit der Tatsache, daß die für einen Teil der Fahrzeuge vorgesehene Natrium-Schwefel-Batterie aufgrund technischer Probleme kurzfristig zurückgerufen und vom Markt genommen wurde.

Der gesamte Fuhrpark besteht aus Serienmodellen, die auf elektrischen Antrieb umgerüstet wurden. In einem Vierjahreszeitraum von 1992 bis 1995 werden 37 Elektro-Pkw, 20 Elektro-Transporter und drei Elektro-Busse der Firmen BMW, Mercedes-Benz, Opel, Volkswagen und Neoplan eingesetzt. Die Halbinsel Rügen wurde ausgesucht, weil dort neben guten topographischen Voraussetzungen (kaum Erhebungen) auch gute Voraussetzungen für die Versorgung von Elektrofahrzeugen mit erneuerbaren Energien (Wind und Sonne) bestehen. Zudem bot die Insellage eine natürliche flächenmäßige Abgrenzung des Versuchs.

Im Rahmen des Flottenversuches können neben Einzelpersonen und städtischen Betrieben auch kommunale und öffentliche Ämter, Kurverwaltungen, karitative Einrichtungen und Handwerksunternehmen Elektrofahrzeuge nutzen. Die Fahrzeuge werden den jeweiligen Nutzern kostenfrei zur Verfügung gestellt, die sich dafür aber an einem intensiven Meßprogramm beteiligen müssen. Ziel dieses umfangreichen Feldversuches ist es, Elektrofahrzeuge mit modernsten Batterie- und Antriebssystemen zu testen und Aussagen über deren Verhalten unter Praxisbedingungen zu gewinnen. Die verschiedenen Batteriesysteme sollen zeigen, welche Zuverlässigkeit und welche Lebensdauer sie erreichen können. Der finanzielle Aufwand für das Projekt beläuft sich auf ca. 40 Mio. DM, das Bundesministerium für Forschung und Technologie unterstützt das Vorhaben mit rund 22 Mio. DM. Auch das Land Mecklenburg-Vorpommern beteiligt sich im Rahmen der Energiegewinnung und -bereitstellung an den Kosten einer Photovoltaik-Anlage sowie der Elektrotankstellen.

Per 30. März 1995 legten die Elektrofahrzeuge auf Rügen bisher insgesamt eine Strecke von rund 700.000 km zurück. Es ist zu erwarten, daß bis Ende 1995, also bis zum Ende des Erprobungsbetriebes im Rahmen des Flottenversuches, rund 1 Mio. Kilometer erreicht werden. Die durchschnittliche Tagesfahrleistung mit Nickel-Cadmium-Batterien betrug knapp 40 km, die mit Natrium-Nickelchlorid-Batterien rund 60 km. Mit diesem Batteriesystem wurden aber auch schon Spitzenwerte von 130 km pro Tag ohne Zwischenladung erreicht. Optimiert werden mußte vor allem die Versorgung mit notwendigen Ersatzteilen. Spezielle Anfälligkeiten der Versuchsfahrzeuge waren im Bereich der elektrischen und elektronischen Peripherie zu beobachten.

Flottenversuch der Deutschen Post AG
Zusammen mit mehreren Partnern aus dem In- und Ausland führt die Deutsche Post AG in Kürze einen umfangreichen Flottentest mit 64 Elektrofahrzeugen durch, deren Energiespeicher ein neuartiges Zink-Luft-Energiesystem bildet. Der zweijährige Praxisversuch startet im 2. Halbjahr 1995 und soll Anfang 1997 abgeschlossen sein. Er wird in erster Linie Erkenntnisse für große Flottenbetreiber liefern, Erkenntnisse für den Individualverkehr sind vermutlich nicht zu erwarten. Erste Zwischenergebnisse und Bewertungen werden für Mitte 1996 erwartet. Der Flottenversuch soll vor allem die Frage nach der Wirtschaftlichkeit des Zink-Luft-Energiesystems und des Aufwandes für die erforderliche Infrastruktur klären.

Der Postdienst insgesamt betreibt derzeit ca. 37.300 Kraftfahrzeuge aller Kategorien. Von der Unternehmenssparte Briefdienst allein werden rund 29.700 Fahrzeuge eingesetzt. In einer Potentialanalyse wurde festgestellt, daß prinzipiell 80 % der existenten dieselmotorisch betriebenen Flotte des Briefdienstes (das entspricht 60 % der Fahrleistungen) durch Elektrofahrzeuge ersetzbar sind, daß aber das aktuelle und das mittelfristige Angebot an emissionsarmen bzw. -freien Antriebssystemen nicht den Anforderungen der Deutschen Post AG entspricht und hier insbesondere die Batterien der Schwachpunkt sind.

Als Testfahrzeuge kommen ausschließlich serienmäßig mit Elektroantrieb und dem Zink-Luft-Energiesystem ausgerüstete Fahrzeuge der Typen Opel Corsa Kombi (44 Fahrzeuge) und Mercedes-Benz 410 E (20 Transporter) zum Einsatz. Das Zink-Luft-Energiesystem ermöglicht im Vergleich zu einer gleich schweren Blei-Batterie eine wesentlich größere Reichweite. Es kann aber nicht (wie alle anderen Batteriesysteme) an einer Steckdose wieder aufgeladen werden, sondern es muß aus den Fahrzeugen ausgebaut und in einer Regenerationsanlage wieder "aufgeladen" werden. Standort dieser Regenerationsanlage für die Energiespeicher wird Bremen sein. Haupteinsatzort der Testfahrzeugflotte und Standort der zentralen Wechseleinrichtungen für das Energiesystem ist ebenfalls Bremen. Darüberhinaus wird über ein Logistiksystem an mehreren Fahrzeugstandorten außerhalb Bremens verschiedenen Testteilnehmern das Zink-Luft-Energiesytem zur Verfügung stehen.

Außerdem beteiligen sich auch die Deutsche Telekom AG sowie die Stadtwerke Bremen, Hamm und Main als Nutzer bzw. Anwender am Flottenversuch. Das Bayerische Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen wird sich durch die Errichtung einer eigenen Regenerationsanlage und das Betreiben von zwei Elektrobussen mit dem Zink-Luft-Energiesystem in Oberstdorf dem Flottenversuch anschließen. Auch die schwedische Post und das schwedische Energieunternehmen Vattenfall werden während des Testzeitraums in Schweden gemeinsam drei Elektrofahrzeuge unter Mitnutzung der Bremer Regenerationsanlage betreiben.

Flottenversuch der Deutschen Telekom AG
Die Deutsche Telekom AG erprobt im Einzugsbereich der Telekom-Direktion Köln seit März 1995 in einem auf drei Jahre angelegten Flottenversuch alternative Antriebe. Es steht ein Etat von insgesamt 10 Mio. DM zur Verfügung, mit dem 40 Elektro- und Hybridfahrzeuge (u.a. Ford Ecostar, Opel Astra Impuls, ATW-Ligier, Hotzenblitz, Colenta-Transporter) auf ihre Tauglichkeit untersucht werden. Die Fahrzeuge werden von der Telekom für die Dauer des Flottenversuches angemietet. Die Auswahl der Testflotte wurde von der Technischen Hochschule Aachen getroffen, die den Versuch wissenschaftlich begleitet.

Eine kleine Bitte zum Schluß:
Für Hinweise auf weitere, hier nicht vorgestellte Förderprogramme und Flottenversuche in Deutschland ist der Autor sehr dankbar.


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von BdasB - am 22.03.2011 22:33

Noch ne Umfrage

eLA,

redet doch mal miteinandern:

-->Mal wieder eine Umfrage

von inoculator - am 23.03.2011 07:42

Re: Was halten potentielle Nutzer von Elektrofahrzeugen? eLA , Elle L'a

So grade versetzt und gelangweilt - mal den Spätzünder gespielt und gedacht - wenn schon rummäckeln dann auch wissen worüber - leider ist grade wie angekündigt der Link tot. Falls die Auswertung noch nicht gemacht wird - könnte es es 301 falls noch anderweitig freigeschaltet wird. Somit wäre einen Pattsituation ausgeschlossen :joke:

von thegray - am 23.03.2011 10:48
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