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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Stammtisch
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 6 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 6 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, BdasB

E-Mobility Blog by RWE

Startbeitrag von BdasB am 01.09.2011 09:26

E-Mobility Blog by RWE E-Mobility
Der erste offizielle Blog der RWE E-Mobility. Wir berichten hier über die verschiedensten Themen zur Elektromobilität. Besonders im Fokus steht aktuell unser Wettbewerb "The Art of E-Mobility". Wir wünschen viel Spaß mit unserem Blog.
[rwe.com]

Ein Auszug aus dem BLOG:

Kurze Fotosession, bisschen Shakehands und ein paar lustige Sprüche später hatten Fethi und Jonathan die mobile Ladesäule verpackt und für unseren Fiat schon den ersten Einsatzzweck gefunden…erst mal zur Uni nach Venlo! 65 km vollelektrisch und dort dann mittels der mobilen Säule wieder aufgeladen für die Rückfahrt nach Essen.

... und wir fragen uns immer "wo laden" - die nehmen die LADESTATION einfach mit ...
genial - warum ist da bisher noch keiner drauf gekommen ???


... da gibt's auch lustichheee Musik:
[rwe.com]

Antworten:

So macht das RWE die Elektroautomobilität kaputt

Eine Ladesäule, die fast nichts kostet. dazu ein Ladestecker, so teuer, dass er den Preis meines Elektroautos, zugegeben, ein Schnäppchen, in den Schatten stellt.
Dann überall Ladesäulen, die ich mir nicht leisten kann, weil sie alle entfernt von mir stehen, nur nicht in meiner Stadt. Ich würde sie also maximal 5 mal im Jahr nutzen können, um maximal je 10 kWh laden zu können, und dann sind mir die dann umgerechnet über 5 Euro pro geladener Kilowattstunde zu viel.
So wird es den meisten Elektroautofahrern gehen , die eine eigene Ladesteckdose haben und nicht für jede Fahrt in eine andere Stadt ein ganzes Jahr lang 20 Euro im Monat bezahlen wollen.
Die RWE-Ladesaülen sind ein Ärgernis, denn sie behindern einseitig das Aufkommen von Konkurrenz freier Ladepunkte, zum anderen schränken sie die Elektromobilität ein, weil man in fast jeder Stadt andere Anbieter mit ihrem eigenen teuren System hat.
Jonathan, ich finde das ganz schön blöde, wie ihr die Elektromobilität abblockt oder bloggt, oder wie ich das nennen soll.

Sollte Jonathan das nicht verstanden haben, würde ich sagen, wir Lemnet- und Drehstromlistenteilnehmern geben an RWE-Ladesäulennutzer keinen Strom ab, solange das System nicht geöffnet wird und allen zur Verfügung steht.

Nix gegen RWE-Strom aus Biblis und aus der Braunkohlenschleuder, da kommt meiner auch her, aber dieses herrschaftliche Gebahren eines Monopolisten ist unerträglich!
Boykottieren wir deren Ladesäulen, so lange hier nicht Einigkeit und Gleichheit herrscht!
Essen und Mülheim-Ruhr sind für mich erst einmal verbotene Städte und ich werde vorerst meine Fahrten auf die zu Bekannten und nach Düsseldorf und Köln zu den Düsseldorfer und Kölner Stadtwerken beschränken.
Das RWE kassiert monatlich 20Euro für die Nutzungserlaubnis der Tanksäulen, plus Stromkosten, natürlich.
Mein Vorschlag:
Auch kein Mennekes-Stecker an unsere Fahrzeuge. Der ADAC stellt die Stecker wenigsten zum Laden kostenlos zur Verfügung und öffnet seine Dosen für alle in Not geratene Elektrofahrer. Der ADAC hat einige Säulen der RWE aufgestellt.

Ich plage mich schon mit dem Gedanken, für meine wenigen weiteren Fahrten einen Stinknotstromgenerator einzupacken und vor den RWE-Säulen laufen zu lassen.

Auch die Aachener, Bergheimer und andere Stadtwerke geben Nichtmitgliedern Strom!
Die kann ich dann nach Belieben nutzen, was ja nur sehr gelegentlich geschieht. Hilfsbereite Menschen, die mir bisher mit der Erlaubnis, ihre Schukosteckdose zu benutzen, aushalfen, werden uns künftig an die RWE-Dosen verweisen, oder der anderen Unternehmen, die uns dann ausnehmen können. Mein Stromverbrauch beträgt jährlich knapp 1000 kWh zu 220 Euro für meinen Saxo. Ich werde meinen RWE-nahen Anbieter wechseln müssen, denn 1000 Euro jährliche Zusatzkosten für die Vergoldung von Männekes-Steckern und die ehrenvolle Mitgliedschaft in vier Stromsäulenteilnahmelisten , um in einige der Städte der Umgebung fahren zu können, kann ich mir nicht leisten.
Nein, da tickt etwas nicht richtig.
Wir verplempern unsere Steuergelder, um damit unter der falschen Erklärung "Förderung der Elektromobilität" unsere Elektromobilität einzuschränken.
Nein, Jonathan, das ist nicht weise vom RWE.






von Bernd Schlueter - am 01.09.2011 13:08

Defekte RWE-Säulen

Eigentlich hatte ich mich über die RWE-Säule an der Düsseldorfer Straße in Mülheim-Ruhr-Saarn gefreut. dann musste ich aber feststellen, dass sie schon jetzt in einem verwahrlosten und defekten Zustand war. Wenn da wenigstens mal jemand nach schauen würde. Aber da sie für mich nur nach Zahlung einer horrenden Gebühr nutzbar ist, sehe ich keinen Grund, dort tätig zu werden.
Unsere Steuergeldscheine für die vielen Säulen hätten wir wohl besser zum Fenster herausgeworfen. In der Hoffnung, dass sie jemand auffängt, der Vernünftigeres damit anzufangen weiß.

Klar, wer mit der dann "privatisierten" Säule für 20 Euro im Monat einen zentrumnahen Dauerparkplatz ergattert, der freut sich über die staatlich verteilten Investitionen.


Wir sollten uns einmal Gedanken machen, wie ein sinnvolles und preiswertes Abrechungssystem aussehen kann. Vielleicht vom Ausland aus, wo der Monopolist nicht jede Entwicklung lähmt. Die grenznahen Niederländer wundern sich eh seit langem über das Monopolgebahren aus dem Ruhrgebiet.


Übrigens, RWE heißt gar nicht mehr "RWE", sondern "Evonic". Man residiert wie die Ghadafis in Glaspalästen in den erlesensten Gegenden Deutschlands und fährt schwarze Mercedesse und Be-M-Dabbeljus und trägt schwarze Anzüge, genau wie in dem Märchen "Momo" von Michael Ende.

Keine Änderung mehr, nur die Zeit (Horus) rinnt dahin. Geschlossene Gesellschaft.

Jonathan, fühlst Du Dich in der Gesellschaft wohl?


von Bernd Schlueter - am 01.09.2011 13:15
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