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Privates Smartgrid mit E-Fzfg

Startbeitrag von Ralf Wagner am 05.04.2013 20:57

Hi Zusammen,

ich mache mir gerade ein paar Gedanken zum privaten Smart Grid. Solangsam kommen die Stationärspeicher für zu Hause und viele von Euch haben Speicherbatterien mit Rädern ;-).

[attachment 122 smart_grid_ev.gif]

Konkret es gibt Lösungen wie den Sunny Island von SMA, der eine PV Anlage mit einer Batterie kombiniert. Bevor Energie ins Netz zurück gespeist wird, wird zuerst die Batterie geladen. In den Abendstunden wird die Batterie genutzt um den Netzbezug zu minimieren.

Eine Möglichkeit ist das E-Fzg, so es gerade da steht mit einzubeziehen. Bisherige Fahrzeuge konnte man i.d.R nur mit der "alles oder nichts" Methode laden, d.h. man könnte eine geschaltete Steckdose vorsehen , die das Fahrzeug automatisch zuschaltet wenn (deutlich) mehr PV Leistung vorhanden ist, als der Haushalt verbraucht.

Mit der Typ 2 Verbindung gäbe es zudem die Möglichkeit die Ladeleistung des Fahrzeugs zu steuern und dem PV Überschuss anzupassen, beginnend ab 6A 1Ph, also ca. 1380 VA bis max Ladeleistung. Viele Ladekontroller haben einfache Eingänge, z.B. Steckbrücken um den Ladestrom zu codieren. Komplexere Ladekontroller kommunizieren optional über Bus-Systeme, z.B. CAN.

Interessant wäre jetzt einen Inselcontroller mit der Box zu verschalten, so dass mit Überschüssen priorisiert das Fahrzeug geladen wird und erst danach die Stationärbatterie.

Die Möglichkeit die Energie wieder aus dem Fahrzeug heraus zu holen habe ich noch ausser acht gelassen, das wäre dann ein weiterer Schritt.

Machbar wäre die ganze Aktion, mal sehen wann wir erste Produkte dazu sehen.

Grüße
Ralf

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Solche Produkte gibt es doch längst:

Steca XTender kann WR-unabhängig die Batterieladung und die Zuspeisung (SmartBosst mit Akkuvorrang) regeln, so dass der Bezugszähler so lange stillsteht, bis der Speicherakku eine definierbare Entladetiefe erreicht hat. Bei Stromausfall kann man diese tiefer ansetzen, so dass sich eine USV ergibt. Lässt sich von ein- bis dreiphasig realisieren. Dagegen ist der SunnyIsland mit seiner SMA-Bindung nicht so mein Ding.

Power-Dog ist ein Teil, was nicht nur die PV logt und per Sensoren verschiedenste Meßwerte erfassen kann, sondern auch den PV-Überschuss (u.v.a.m.) berechnen kann und als digitale Schaltbefehle an Aktoren oder als analoges Signal ausgibt. SMA nutzt dazu den SunnyHomeManager - ist allerdings wenig flexibel.

Damit kannst Du wohl so ziemlich alles realisieren, was vorschwebt. Die regelbaren Typ2-Lader sind wohl derzeit eher in der Minderheit. Mich würde eine Adapterschaltung interessieren, die programmierbar das analoge Power-Dog-Signal in eine Steuerspannung 0-10V umsetzt - dann könnte man die verbreiteteten Elkon/TCCharger problemlos aus dem PV-Überschuss füttern.

:xcool:

von Joe-Hotzi - am 05.04.2013 22:00
Hallo Joe-Hotzi,
naja fertige Produkte die das so können sind das nicht, aber Danke für den Hinweis, so detailliert habe ich mich in letzter Zeit nicht damit befaßt.

Ich habe mir die zwei Links mal angesehen. Mit dem Power Dog könnte man Binärausgänge programmieren, die in verschiedenen Stufen den Ladecontroller ansteuern. D.h. je Stromstufe am Auto einen Binärausgang am Power Dog konfigurieren. Wenn der Power Dog die Ladeleistung am Auto hoch setzt und das Auto nicht am Netz ist, müsste er so schlau sein in die Batterie umzuleiten. Das könnte man so machen, dass er erst die Ladestromstufen hoch setzt und als höhere Stufe, falls immer noch Überschussleistung vorhanden ist, den Batteriespeicher aktiviert.... als letzte Stufe kommt dann der Heizstab im Wärmespeicher ;-). Denkbar wäre einen Mikroprozessor zu solchen Aufgaben ranzuziehen, inkl Programmierung des PWM Signals fürs Auto.

Mit 1 kWp PV braucht man nicht anfangen, 3 kW sollten es dann schon sein.

Ralf

von Ralf Wagner - am 05.04.2013 23:48
Bei mir werkeln 7,6kWp auf dem Dach und irgendwann soll die Sonne ja wieder herauskommen. :rolleyes:

Das Laden der Akkus würde ich nicht generell über die im XTender integrierte Funktion machen lassen, sondern zusätzliche Module installieren, die wie z.B. der TriStar-Regler von Morningstar , Steca Tarom o.ä., direkt den Akku laden. Nur wenn Netznachladung nötig, über XTender.

Der Powerdog soll bei mir je nach PV-Überschuss 3 einzelne TCCharger 1,5kW stufenweise aufschalten. Mit 2sec Messabstand reagiert die Steuerung sogar auf Wolkenwechsel. Es lassen sich Mindestlaufzeiten programmieren. Eleganter wäre natürlich die Nutzung des analogen Signals, da dann kein Abschalten, sondern zeitnahe, analoge Leistungsregelung.

Aber:
- ich traue mich nicht, einfach per Spannungsteiler vom PowerDog auf die TCCharger draufzuschalten
- ich weiß auch nicht, ob ich die 3 Steuereingänge einfach parallel schalten darf

PowerDog ist ziemlich schlau (auch der SHM). Du kannst verschiedene Verbraucher mit verschiedenen Prioritäten und Bedingungen programmieren. Wenn Dein Auto nicht dran hängt, nimmt er dann halt andere Verbraucher - so vorhanden. Es lässt sich auch eine "spätestens fertig sein muss" Bedingung programmieren, falls die Sonne ausbleibt, oder Waschmaschine /Bügeleisen den PV-Strom weggezogen hat ...

Nur was letztlich als "Restüberschuss" noch da ist (wenn der Heizstab im Wärmespeicher auch abgearbeitet ist, oder mit etwas höherer Priorität?), könnte /sollte über die XTender-Ladung verbraten werden, bis der Akku voll ist. Solange noch PV-Überschuss anliegt, speist der XTender natürlich auch nichts zu, sondern hebt es sich für die Nacht auf ... (da würde ich dann natürlich nicht aus dem Akku laden).

Ziel:
- möglichst hoher Eigenverbrauch mit PV-Vorrang vor Akku
- möglichst geringer Netzenergiebezug, "Nachtspeisung"
- USV-Funktion bei Netzausfall Dabei glaube ich weniger an den großen BlackOut, aber die Abschaltung der PVA gerade bei Netzausfall wäre da ja nun wirklich unsinnig.

von Joe-Hotzi - am 06.04.2013 01:30
Hallo

Meiner Meinung nach sollte man erst mal rechnen wann sich so eine Luxuslösung lohnt.

Erst mal klein beginnen z.B. mit 1kwp und 500W für die Einspeisung.

Das reicht schon mal für den gesamten Standby Verbrauch und Kühlschrank, das E Fahrzeug wird dann halt nicht ausschließlich mit dem selbst erzeugten Strom geladen sondern nur wenn der Akku im Haus schon voll ist, dafür stehts aber als Reserve für schlechte Tage zur Verfügung solange man nicht fährt.


Gruß

Roman

von R.M - am 06.04.2013 07:00
Hallo Roman,
schon klar, das Thema Wirtschaftlichkeit muss man betrachten. Mir gings im Moment um die Machbarkeit. Joe-Hozi hat gerade gezeigt, dass man es machen kann zumindest in der Variante digitale stufige Zuschaltung von Ladern. Mir gings drum eine Lösung mit Typ 2 zu überlegen bei er man die neuen Möglichkeiten der intelligenten Ladeverbindung ausnutzt. Binärsignale zwischen Energiemanagement Haus und Ladebox wären die einfachste Lösung.

Ich würde das Auto vor dem Stationärakku priorisieren, wenn man einen konstanten Strompreis hat. Sollte man bis dahin dynamische Strompreise haben und man Zeit hätte, könnte man Überschusstrom in den Akku packen und das Auto Nachts mit günstigem Strom laden.

Ralf

von Ralf Wagner - am 06.04.2013 08:14
Das Konzept ist gut. Die Finanzierung muss sich danach ergeben.
Eine von außen steuerbare Wallbox oder Modus 2 Ladebox ist machbar, allerdings wäre es eine eigene Entwicklung. Ich nehme an, dass viele Walboxen schon für eine externe Regelung (über Stromleitungskommunikation) vorbereitet sind, da sie ja evt. mittelfristig in ein Smart Grid eingebunden werden sollen. Aber wie an die Logik rankommen?
Bis dahin muss man basteln. Es gibt ein open source Projekt für eine Ladebox mit Schaltplänen. Hier kann man bestimmt die externe Lesitungsvorgabe noch ergänzen:
Open EVSE

von E. Vornberger - am 06.04.2013 08:33
Zitat
Ralf Wagner

Ich würde das Auto vor dem Stationärakku priorisieren,


jau kann man

Zitat
Ralf Wagner
Sollte man bis dahin dynamische Strompreise haben und man Zeit hätte, könnte man
Überschusstrom in den Akku packen und das Auto Nachts mit günstigem Strom laden.


Das ist so formuliert das man bis dahin schon den LORMO laden kann, den gibt es ganz sicher bis 20XX

Trotzdem ist mir die Aussage etwas pauschal, im gegensatz zu anderen Hausgeräten
kann das Eauto wenn das Richtige Ladegerät vorhanden und das Kabel ins Haus
entsprechend auch mal 40 kW sehr CO2 armen Windstrom aus dem Netz
beziehen und zwar nicht genuckelt sondern als ordenlichen Schluck der Preis sollte um 25¢
liegen, meint zuminderst RWE

[www.duesseldorf.de]

Seite 14

Was sollte also dan der Strom aus dem Akku kosten, derzeit setzen die meisten noch mehr als 30 ¢ an


P.s natürlich wenn es an Tagen wie heut aus die Maus mit Solarstrom aus dem Akku ist,
denn die Vorhaltung von Solarstrom ist in der Regel weniger als 24 Stunden, wenn man
es abwägt zwischen Rechenschieber ähh Taschenrechner und Ideologie :o

Teilweise gibts ja auch negative Strompreise ( die kosten aber trotzdem Netz und und und )
[attachment 123 Laustromderordentlichkost.png]

Orginalbild ( läst sich aber derzeit nur 31 Zurückverfolgen ) von da

[www.agora-energiewende.de][controller]=Graph#TxAgoraGraph_PowerGeneration_e9dd9d609b4b633cefead6e9735dd588f2905c20_a

eingefügter Text aus diesen Artikel [www.stern.de]

von Manfred aus ObB - am 06.04.2013 09:49
Ca. 1kWp für die Akkuladung sind auch etwa meine Vorstellung - auf Süd- und Nordfassade verteilt (Dach ist mit Einspeiseanlage voll).

Wenn Du mit den 500W AC ein Mininetz (Insellösung) baust und Kühlschrank, Heizungssteuerung, ... ranhängst, wird das sicher deutlich preiswerter.

Einspeisung ins Hausnetz wird halt aufwendiger, da eine Netzsynchronisation und Netzfreischaltung erfolgen muss. Oder Du nutzt so etwas wie miniJoule oder Plug&Safe, also Modul-Wechselrichter - genehmigungsfrei und ohne EEG-Aufwand.
Wenn Du nicht die volle Anschlussleistung über den XTender laufen lassen musst, reichen evtl. die kleinen Modelle XTS.
Ich habe vor, mir bis zum Auslaufen der EEG-Vergütung eine Halbinsel einzurichten - da soll pro Phase ein XTM ran. Klar "rechnet" sich das in absehbarer Zeit erst einmal nicht. Aber heute habe ich noch die Kohle zum Investieren und kann die Kosten steuerlich geltend machen - nach den 20Jahren muss man dann privat investieren. Und (möglichst hohe) Unabhängigkeit scheint mir durchaus ein lohnendes Investitionsziel.

Ach ja: ich werde nicht wieder mit Manfred diskutieren. Aber wer sucht, der findet auch Nächte (keine PV) wo wenig Wind wehte (kein "WKA-Überschuss"), aber trotzdem negative Strompreisspitzen entstanden ... ! Das dies heute öfter vorkommt, liegt nicht nur an der fehlenden Bereitschaft, die fossilen KWs zu drosseln, sondern auch an der Tatsache, dass man die Kosten werbewirksam den Verbrauchern als "EEG-Kosten" aufs Auge drücken kann!

von Joe-Hotzi - am 06.04.2013 10:24
Zitat
Ralf Wagner
Interessant wäre jetzt einen Inselcontroller mit der Box zu verschalten, so dass mit Überschüssen priorisiert das Fahrzeug geladen wird und erst danach die Stationärbatterie.


Schönes Thema, danke für deinen Beitrag :cheers:
Letztlich brauchst du in deinem privaten Stromnetz eine zentrale Instanz, welche entscheidet was mit dem anfallenden Solarstrom gemacht wird. Also z.B. die Wärmepumpe einschalten, das Elektroauto aufladen, den Stromspeicher laden/entladen, ..... oder/und ins öffentliche Stromnetz einspeisen. Ich sage zu dem Teil mal ganz schlicht Energiemanager. Dieser Energiemanager wird aber in Zukunft nicht nur die Interessen des eigenen, privaten Stromnetzes berücksichtigen müssen, sondern auch die Notwendigkeiten des öffentlichen Stromnetzes. Also bei wenig PV- und Windstromanteil in Deutschland möglichst die Verbraucher im privaten Stromnetz abschalten und ggf. sogar Energie aus dem privaten Stromspeicher ins öffentliche Stromnetz einleiten.

Als ersten Ansatz gibt es einen solchen Energiemanager bereits, halt noch ohne Smart Grid Funktionalitäten fürs öffentliche Stromnetz. Nennt sich SMA Sunny Home Manager:
[www.sma-sunny.com]
[www.sma-sunny.com]

Als ersten Ansatz für das Laden des Elektroautos mit angepassten Ladeströmen in Abhängigkeit von den Solarerträgen gibt es von Schletter die EWS Box und die Sache nennt sich dann SmartPVcharge. Natürlich gesteuert/geregelt vom SMA Home Manager. Hier ein wirklich interessanter Artikel darüber:
[www.schletter.de]

Der von dir genannte Wechselrichter/Batterielader SMA Island 6.0H wird natürlich genauso vom SMA Home Manager gesteuert. Allerdings lassen sich daran bisher nur Bleiakkus direkt anschließen. Bezüglich LiION Akkus gibt es zwar komplette Speicherlösungen, z.B. von Akasol, welche zumindest mir aber viel zu teuer sind. Um LiFePO4 Akkus betreiben zu können, braucht es ein externes BMS, welches über den CAN Bus mit dem Island (Anschluß ComSyncIn) kommuniziert. Ich stehe diesbezüglich gerade mit dem Hersteller des EMUS BMS aus Litauen in Kontakt und hoffe auf eine vernünftige Lösung.

Natürlich lassen sich auch noch andere Verbraucher mit dem SMA Home Manger schalten/steuern. Entweder über die Blutooth Zwischenstecker von SMA oder direkt über Ethernet mittels SmartGrid-Ready Geräten.

von Solarstrom - am 06.04.2013 12:11
Den Sunny Home Manager habe ich mir ja auch angeschaut.

Positiv fand ich:
1. sehr guter Hersteller-Support (z.B. im PV-Forum )
2. intelligente Feature, wie die Auswertung einer Wetterprognose zur Koordination der Verbraucher und "lernen" der Verbrauchskurven der angeschlossenen Verbraucher
3. preiswerter Einstieg

Weniger gut fand ich:
4. an SMA-Produkt gebunden (entweder SMA-WR oder eben der Sunny Island - beides habe ich nicht)
5. Probleme mit der Meßwerterfassung und Auswertung (30sek.-Raster ist für wechselhafte Tage zu grob)
6. Probleme mit Prognose und Realität - was nützen Einschaltpunkte auf Grund prognostizierter Erwartungen, wenn wegen regionalem Nebel der Ertrag ausfällt ...
7. lediglich Funkzwischensteckdosen als Aktoren verfügbar
8. keine offene Schnittstelle

Aus diesen Gründen habe ich mich PowerDog zugewandt. Vor allem Punkt 5 war für mich ein K.O.-Kriterium, um dass sich trotz Anfrage der Christian Hoehle von SMA etwas "gedrückt" hat. In Deinem sehr interessanten Bericht wird die Problematik unter "6.3. Regelungsverhalten von Verbrauchern am Beispiel E-Herd" sehr anschaulich dargestellt. Es geht dabei nicht nur um die Bezugsspitzen, sondern gerade bei wechselhaftem Wetter (SMA bildet gern Beispiele mit wolkenlosen Sonnentagen ab ...) auch um das Ausregeln des wechselnden Ertrages, statt einem kurzfristigem Wechsel zwischen Bezug und Einspeisung. Hier setzt der Steca XTender an, in dem er im "SmartBoost-Modus" genau diese Bezugsphasen mit Akkustrom füllt.
Beim SHM wird dieser Zustand (derzeit) ausgeblendet (Mess- und Reaktionszeiten zu träge) bzw. führt in Verbindung mit der weichen 70%-Abregelung sogar zu vorzeitiger Abregelung ...

"SmartPVCharge" lese ich in der Quelle erst einmal als Simulation (man beachte: "Die jeweils rechten Kurven stellen eine theoretische Simulation dar. ") - also noch nicht als Realität. Dagegen kann PowerDog genau diese Funktionalität schon realisieren: entweder über mehrere zuschaltbare kleinere Einzellader (wie vorerst von mir angestrebt) - oder über die Nutzung des analogen Signals "PV-Überschuss", welches mit regelbarer Wallbox und reglbarem Autolader (!!!) genau die aufgezeigte Möglichkeit bietet - mit 2Sekunden Reaktionszeit.

Gerade der im Beispiel angeführte Nissan Leaf bietet meines Wissen nach neben seiner CHAdeMO Möglichkeit (die privat kaum nutzbar ist) lediglich eine ungeregelte Ladung mit 2,3kW (ICCB an Schuko) bzw. ca. 3,3kW über Wallbox.

von Joe-Hotzi - am 07.04.2013 14:23
Wieso privat? Nur, damit die Versorger die Preise noch weiter erhöhen können? Wir leben zusammen in einem einzigen Staat. Warum können wir uns nicht, wie früher, einigen und ein einziges netz betreiben, bei dem die Gemeinschaft bestimmt, wo es lang geht? Was sollen diese Monopole, was sollen diese unsinnigen Insellösungen? Smart grid, das heißt, zumindest kontinentweit.
Insbesondere die Ladestationen sollten , wahlweise, gridgesteuert sein. Mit zweierlei Preissystem: volle Ladegarantie, teuer, oder variabel, mit wechselndem Energiepreis. wählbar nach verschiedenen Programmen. dann gibt es Zeiten, in denen die Volladung trotz Billigpreis relativ sicher ist. Für Autobahnen sternförmiges Parken vor einer Ladestation, mit drahtlosem Benachrichtigungssystem und Parkgebühren, wenn die Säule nach Volladung nicht freigemacht wird. Sternförmig: eine Ladestation für möglichst viele Fahrzeuge vorne eng hinten genug Platz zum Öffnen der Türen. Trotzdem: gegen Spitzenzeiten, Notstromaggregat, im Koffer, außen aufgeschnallt. Von mir aus, im Oldtimer-replika-Look.
Nein, meine Träume stimmen mit Euren überhaupt nicht überein. Auch der Windheizungsunsinn von RWE gefällt mir nicht, außer, durch Wärmepumpe.
Vergessen wir nicht, Elektrizität ist die hochwertigste Energieform. Wir dürfen sie nicht verschwenden. Sie wird aber immer noch verschwendet. Diese Idioten in der Industrie, die aus der Hitlerzeit übriggeblieben sind, mit denen kann man wirklich nicht mehr reden. Die können es uns einfach nicht verzeihen, dass wir mit der Atomlobby nicht einverstanden sind. Die Grünen, jetzt die CDU treiben den Wahnsinn noch auf die Spitze und Ihr macht den Blödsinn mit.
Mit den Leuten aus der Industrie kann man durchaus reden, aber, wenn Ihr selbst das Hänneschen mit Euch machen lasst?
Ich stimme auch nicht immer mit Manfred überein, aber was er sich selbst erarbeitet hat, hat Hand und Fuss und manchmal muss ich ihm recht geben, wo ich auf dem Holzweg war.
Er bringt immer wieder Statistiken über die Wege der Energie, und ohne die wäre mir nie klar geworden, welches Spiel mit uns getrieben wird. Ich selbst bin darauf gekommen, dass die Grünen für mich nicht mehr wählbar sind, ich meine DIE GRÜNEN, denen sich leider das Weimarer Bündnis 90 angeschlossen hat. Da muss ich mir schon andere Grüne suchen...hier in Krefeld, da sind die noch in Ordnung, leider nur Ortsgruppe.

von Bernd Schlueter - am 08.04.2013 13:35
Zitat
Joe-Hotzi
Positiv fand ich:
1. sehr guter Hersteller-Support (z.B. im PV-Forum )
2. intelligente Feature, wie die Auswertung einer Wetterprognose zur Koordination der Verbraucher und "lernen" der Verbrauchskurven der angeschlossenen Verbraucher
3. preiswerter Einstieg


Meiner Meinung kommt dazu:

a) Sie arbeiten mit großen Geräteherstellern zusammen, damit diese zum Home Manager kompatible Schnittstellen/Software in ihre Geräte integrieren. Z.B. Miele (Waschmaschine, ...), diverse Wärmepumpenhersteller, .... Und SMA ist als Marktführer groß/wichtig genug, daß die Gerätehersteller nicht an SMA vorbeikommen. Siehe auch Schletter und seine Ladeboxen.

b) Ich habe den Eindruck der HM ist ein strategisches Produkt von SMA und zumindest die Software wird laufend weiterentwickelt. Und ich glaube SMA hat sehr gute Chancen die PV Krise zu überleben, damit der HM auch wirklich weiterentwickelt wird.



Zitat
Joe-Hotzi
Weniger gut fand ich:
4. an SMA-Produkt gebunden (entweder SMA-WR oder eben der Sunny Island - beides habe ich nicht)
5. Probleme mit der Meßwerterfassung und Auswertung (30sek.-Raster ist für wechselhafte Tage zu grob)
6. Probleme mit Prognose und Realität - was nützen Einschaltpunkte auf Grund prognostizierter Erwartungen, wenn wegen regionalem Nebel der Ertrag ausfällt ...
7. lediglich Funkzwischensteckdosen als Aktoren verfügbar
8. keine offene Schnittstelle


zu 4.) Mit Einschränkungen kann man auch die Daten vom Stromzähler (eHZ) nehmen, anstatt vom Wechselrichter. Das mit dem Sunny Island ist kein Nachteil, im Gegenteil. Das ist ein WR, welcher definitv mit dem HM zusammenarbeitet. Welcher andere Anbieter von Monitoringhardware hat das zu bieten?

zu 7.) siehe oben, mein Punkt a)

zu 5.) Wenn das so ist, muß ich dir in diesem Punkt voll zustimmen. Wobei es die Frage ist, was man z.B. bei einem taktenden Herd machen soll? Soll bei der absteigenden Flanke für 3 Sekunden die Wärmepumpe eingeschaltet werden? Oder das Auto wieder 3 Sekunden aufgeladen werden. Und das nach 5 Sekunden Pause immer so weiter?

Wobei speziell beim Herd ich mir die Frage stelle, ob man da anstatt der taktenden Energieregler nicht besser wie früher eine 7 Takt Schaltung einsetzten solle, welche 3 Heizwendel in unterschiedlicher Zusammenschaltung aktiviert und man somit ohne zeitliche Taktung auskommt.




Zitat
Joe-Hotzi
"SmartPVCharge" lese ich ... Dagegen kann PowerDog genau diese Funktionalität schon realisieren: entweder über mehrere zuschaltbare kleinere Einzellader (wie vorerst von mir angestrebt) - oder über die Nutzung des analogen Signals "PV-Überschuss", welches mit regelbarer Wallbox und reglbarem Autolader (!!!) genau die aufgezeigte Möglichkeit bietet - mit 2Sekunden Reaktionszeit.


Bist du dir sicher, dass diese mittels Powerdog mit jeder Wallbox funktioniert? Was machst du wenn nicht? Beim HM kommt der Wallbox Hersteller nicht umhin, diese innerhalb kurzer Zeit für SMA gangbar zu machen. Oder weshalb nimmt Schletter für seine Wallboxen den HM und nicht den Powerdog?

von Solarstrom - am 08.04.2013 19:40
Zitat
Solarstrom
Meiner Meinung kommt dazu:

a) Sie arbeiten mit großen Geräteherstellern zusammen, damit diese zum Home Manager kompatible Schnittstellen/Software in ihre Geräte integrieren. Z.B. Miele (Waschmaschine, ...), diverse Wärmepumpenhersteller, ...


So so, ich hab eher den Eindruck, derzeit kochen viele Gerätehersteller ihr eigenes Süppchen (wie bei den E-Auto Tankzugängen) und die "Home-Manager-Hersteller" müssen reagieren ...

Zitat
Solarstrom
Und SMA ist als Marktführer groß/wichtig genug, daß die Gerätehersteller nicht an SMA vorbeikommen. Siehe auch Schletter und seine Ladeboxen.


Hast Du da einen Link? Bis jetzt kann ich bei Schletter keinerlei Produkte anklicken - oder mache ich etwas falsch? Die PV-gesteuerte E-Auto-Ladung ist lt. dem Bericht jedenfalls erst einmal eine "theoretische Simulation" - kein kaufbares Produkt! Dass man den SHM vom WR-Marktführer SMA benutzt hat, um eine Datenbasis für Solarertrag und Verbräuche zu schaffen, macht sich natürlich gut in den Medien oder bei Fördermittelanträgen ...

Natürlich könnte ich mir vorstellen, dass man bei SMA für den SHM auch andere Aktoren integriert. Aber warum soll ich mir das Teil heute kaufen, wo es das eben nicht kann, was ich benötige? Jeder, der ab und zu mit 3kW an Schuko mit einem Zwischenstecker (bspw. Steckerzähler) geladen hat, weiß was passiert ... (von 3 Phasen über Funkzwischenstecker für Drehstrom fange ich lieber nicht an.)

Dabei ist (auch lt. "Schletter") doch gerade die Fahrzeugladung der Punkt, an dem sich tatsächlich Energiemengen managen lassen!

Zitat
Solarstrom
b) Ich habe den Eindruck der HM ist ein strategisches Produkt von SMA und zumindest die Software wird laufend weiterentwickelt. Und ich glaube SMA hat sehr gute Chancen die PV Krise zu überleben, damit der HM auch wirklich weiterentwickelt wird.


Indirekt bestätigst Du meinen Eindruck: Ja, SMA hat das Potential, so etwas zu stemmen. Nein, der derzeit verfügbare SHM erfüllt heute noch nicht die Anforderungen ...

Zitat
Solarstrom
Das mit dem Sunny Island ist kein Nachteil, im Gegenteil. Das ist ein WR, welcher definitv mit dem HM zusammenarbeitet. Welcher andere Anbieter von Monitoringhardware hat das zu bieten?


Einschränkungen hat der SHM schon genug. Schau mal in die Kompatibilitätsliste der Anleitung (S.27 Buskommunikation) zum PowerDog, wieviele WR "definitiv" (teils sogar gemischt!) mit ihm zusammenarbeiten ... "Bis zu 100 Wechselrichter (auch Hersteller-Mischbetrieb (*1) auf 2 Bussen ..]SMA, KACO, PowerOne, Kostal, RefuSol, Fronius, SolarMax, Danfoss, sunways (weitere auf nachfrage)" Lt. Forum ist man da recht aktiv, Wünsche zu erfüllen - WR-Hersteller-unabhängig ....

Zitat
Solarstrom
zu 5.) Wenn das so ist, muß ich dir in diesem Punkt voll zustimmen. Wobei es die Frage ist, was man z.B. bei einem taktenden Herd machen soll? Soll bei der absteigenden Flanke für 3 Sekunden die Wärmepumpe eingeschaltet werden? Oder das Auto wieder 3 Sekunden aufgeladen werden. Und das nach 5 Sekunden Pause immer so weiter?


Tja, in PowerDog wird eine Einschaltschwelle des PV-Überschusses definiert - und eine Mindestlaufzeit des Gerätes. Denn manche Geräte sollte man nicht mehr unterbrechen. E-Herd managen zu wollen ist Nonsen - siehe "Schletter-Quelle". Der SHM hat den innovativen Ansatz mit der Wetterprognose - aber etliche Defizite bei Geräteprogrammierung, Messwerterfassung und Steuerung. Zum Teil gleicht das der SunnyIsland aus - wenn man ihn hat.

Ansonsten ist genau dieses Schwanken ein Grundproblem! Bei SMA gibts da leider nur ein fantastischer Tag mit viel Sonnenschein – wenig zu tun für den SHM - geplant wird ausschließlich nach Wetterprognose und Momentanertrag - nicht nach Überschuss.
Mittags: "Leider verzeichne ich einen starken Einbruch in der PV-Erzeugung. Erneut Wolken! Besonders solche Schönwettertage neigen mittags zu vermehrter Wolkenbildung. Da gerade alle Geräte laufen, ist keine Neuplanung notwendig." Auf gut deutsch: Wenn die Geräte laufen, laufen sie durch, der SunnyIsland muss es richten und zuschießen - immerhin kann er bis 4,6kW!

Beim Sunny Island lese ich: "Die Zwischenspeicherung der PV-Energie wird dabei so gesteuert, dass der Haushalt möglichst keine Leistung aus dem öffentlichen Netz beziehen oder einspeisen muss." Gegen 17.00Uhr im verlinkten Beispiel: "... kann ich noch den Rest der PV-Energie nutzen und gleiche den Rest mit Strom aus der Batterie aus." - also hat der SunnyIsland eine Funktion ähnlich "SmartBoost" bei Steca.

Der Steca XTender bietet auch: "mit fast allen schon vorhandenen Wechselrichtern... die Unterstützung von externen Wechselstromquellen ... Unterstützung der Wechselstromquellen (Smart-Boost) ... Automatische Unterstützung für große Leistungsspitzen (Power-Shaving), ..."

Praktisch heißt das, wenn SmartBoost und Akkuvorrang programmiert wird und jemand einen Verbraucher einschaltet, der mehr als die momentan anliegende PV-Leistung benötigt (oder wenn die Solarleistung schwankt) wird (bei geladenem Akku) genau soviel Energie aus dem Akku zugeschossen, dass kein Netzbezug mehr erfolgt. Da braucht der "Home-Manager" eben nur die Startzeitpunkte sinnvoll nacheinander zu koordinieren. Eigentlich reichen dann auch Schaltuhren ...

Bei Schletter lese ich:
"Das Potential der Eigenverbrauchsoptimierung wird i.a. bedeutend überschätzt. Der Großteil der Verbräuche im Haushalt kann zeitlich nicht verschoben werden. "

Zitat
Solarstrom
Bist du dir sicher, dass diese mittels Powerdog mit jeder Wallbox funktioniert?


Kennst Du eine Wallbox, die im Betrieb analog leistungsgeregelt werden kann? Ich bisher nicht, denn der Zoe soll wohl das erste Auto sein, dessen Lader überhaupt eine Leistungsregelung im Betrieb ermöglichtl ... Ein/Aus kann über ein Schütz der PowerDog jede Wallbox schalten - sinnvolle Mindestlaufzeit oder eben XTender /SunnyIsland gegen "Flattern" ...

Mein Hotzi aus 1995 kann jedenfalls nicht analog ladegeregelt werden, deshalb schrieb ich: "mehrere zuschaltbare kleinere Einzellader"- denn das geht definitiv! Dafür gibts die Funkschalter , für 62,-Euronen - keine 120Euro für einen Zwischenstecker ...

Zitat
Joe-Hotzi
Was machst du wenn nicht? Beim HM kommt der Wallbox Hersteller nicht umhin, diese innerhalb kurzer Zeit für SMA gangbar zu machen. Oder weshalb nimmt Schletter für seine Wallboxen den HM und nicht den Powerdog?


Es gibt keine Wallbox von Schletter ... - oder doch?!? Bitte verlinken! Mal sehen, wann Bettermann "nicht umhin kommt ..." ihre Produkte "innerhalb kurzer Zeit für SMA gangbar zu machen" ... :rolleyes:

von Joe-Hotzi - am 08.04.2013 23:07
Zitat
Ralf Wagner
Mit der Typ 2 Verbindung gäbe es zudem die Möglichkeit die Ladeleistung des Fahrzeugs zu steuern und dem PV Überschuss anzupassen, beginnend ab 6A 1Ph, also ca. 1380 VA bis max Ladeleistung. Viele Ladekontroller haben einfache Eingänge, z.B. Steckbrücken um den Ladestrom zu codieren. Komplexere Ladekontroller kommunizieren optional über Bus-Systeme, z.B. CAN.


Hallo Ralf,

so mache ich das bei mir, denn Pufferbatterien halte ich derzeit für absolut nicht rentabel. Ich lade meinen Smart ED3 wie folgt:

- Quellen: PV 3,5kWp, BHKW 1kWp, Netzbezug
- Ladebox: Bettermann 6-16A mit 2 Steuereingängen (0-10V zur Ladestromanpassung und Öffnerkontakt zur Ladesperre/-freigabe)
- Server (RasPi reicht) mit fhem (fhem.de) und 1-wire Bus zur Ansteuerung der Bettermann-Schnittstellen (fhem macht bei mir noch anderes im Haus, die wichtigen Sachen verkabelt mit 1-wire, sonst Homematic und FHT, ein paar wenige unwichtige Sachen mit FS20).

Fhem ist eine völlig offene Software für Linux, die so ziemlich alles im Haus steuern kann. Die liest meine Stromzähler, berechnet den aktuellen Überschuss und steuert nach den von mir vorgegebenen Regeln Verbraucher. Darunter eben auch den Bettermann-Lader.

Grund für die zweite Schnittstelle zur Ladefreigabe: Der Smart akzeptiert minimal 6A Ladestrom, das kann abends, wenn gekocht wird oder sontiger Kram läuft auf Komplettbezug des Ladestroms aus dem Netz hinauslaufen. Wenn ich nach Hause komme und weiß, dass die Nacht lang genug zum Laden ist, schließe ich das Auto an, gebe aber die Ladung erst später frei, wenn es im Haus ruhiger wird.

Regelung Ladestrom:

- Nachts, wenn nur das BHKW läuft, 6A fest. Geht das BHKW aus: Ladeunterbrechung (wenn voll genug - muss ich im Sommer noch testen, derzeit läuft das BHKW noch 24/7).

- Tags (Wochenende z.B.): Gemäß jeweils aktueller PV+BHKW-Leistung (5min Durchschnitt) 6-16A. Spitzenverbraucher wie einen Teekocher beachte ich nicht (könnte ja sonst sperren).

- Wenn eilig: 16A fest.

Kann den Ladestrom jederzeit auch über das Webinterface von fhem übersteuern, über VPN auch von außerhalb.

Heraus kommt immer ein Ladestrommix, aber mit deutlich geringerem Netzbezug. Teilweise hatte ich schon negative Ladekosten, wenn ich eben viel PV laden konnte. Details zum Strommix hier in den Kommentarbubbles: [www.spritmonitor.de]

Grüße
Georg

von molab - am 09.04.2013 07:43
Danke, weiß nicht recht, warum ich die nicht gefunden habe. Was liest man denn so zu den Schletter-Teilen:
"Vernetzungsfunktion über LAN-Bus (EWS-Box)" oder: "mit EWS-Box zur Mode-3 Ladung nach IEC 61851-1" - viel mehr nicht.

Nach meinem Verständnis ist Mode 3 "Ladung mit spezifischen Ladestecksystemen für Elektrofahrzeuge mit Pilot- und Kontrollkontakt" und kann über Pulsbreitenmodulation eine gesteuerte Ladung mit variabler Leistung realisieren - tut es das bei Schletter auch, vor allem während des Betriebes (nicht nur bei der Anmeldung)? Die meisten Wallboxen beschränken sich auf die Einstellung bei Anmeldung /Anstöpseln des Autos und haben keine Möglichkeit, die Ladeleistung im Betrieb zu regeln.

Dazu finde ich leider auch bei Schletter nichts rechtes (" Per Kommunikationsmodul webfähig und extern steuerbar"???) und damit bleibt die private Lösung von "molab" mit seinem SmartED und der speziellen Ladebox von Bettermann derzeit das einzige Teil mit variablem Ladestrom im Betrieb, was nachgewiesenermaßen reale Existenz hat. Aber wenn es Einer kann, können es andere sicher auch - wenn sie wollen.
Da ist es schon mal interessant, dass der Smart-ED3-Lader mit 22kW schon diese Funktionalität besitzt, denn das ist sicher für die Zukunft interessant.

Oder kann jemand auch die Werbeaussagen von Schletter verifizieren?

von Joe-Hotzi - am 09.04.2013 12:21
Zitat
Joe-Hotzi

Die meisten Wallboxen beschränken sich auf die Einstellung bei Anmeldung /Anstöpseln
des Autos und haben keine Möglichkeit, die Ladeleistung im Betrieb zu regeln.


Es ist nicht leicht mit Dir, des kann ich Dir sagen :rolleyes:

Da schreibst noch des is ja Interessant was in der Schletter PDF steht
( hast auch des mit der Einsparung von Strom gelesen wenn ma mitten
warmen Wasser Wäsch wascht Seite 8 )
jedenfalls steht auf Seite 11


Zitat

jedoch mit
gesteuerter Fahrzeugladung SmartPvCharge.
Ladung beginnt selbsttätig bei Überschreitung der
Minimalleistung, anschließend wird die Lademenge
nach den Einstrahlungsbedingungen geregelt und
bei Unterschreitung der minimalen Ladeleistung
deaktiviert. Somit erfolgt die Fahrzeugladung zu
100% mit Überschuss-Strom der PV-Anlage.


Nicht das ich sagen würd Du mußt was von Schletter kaufen, oder gar nur PV geladen
ist CO2 arm geladen, des wär ja geschwindelt :D

Nur auch bei Elektroautolader gilt, auch andere Mütter haben schöne Töchter
und im Gegensatz zur Ehe, erlaubt die Kirch das scheiden von einen Ladegerät,
wenn sich was besseres findet :o

von Manfred aus ObB - am 09.04.2013 13:37
Zitat
Manfred aus ObB
Zitat
Joe-Hotzi

Die meisten Wallboxen beschränken sich auf die Einstellung bei Anmeldung /Anstöpseln
des Autos und haben keine Möglichkeit, die Ladeleistung im Betrieb zu regeln.


Es ist nicht leicht mit Dir, des kann ich Dir sagen :rolleyes:

Da schreibst noch des is ja Interessant was in der Schletter PDF steht hast auch des mit der Einsparung von Strom gelesen wenn ma mitten warmen Wasser Wäsch wascht Seite 8 )
jedenfalls steht auf Seite 11

Zitat

jedoch mit gesteuerter Fahrzeugladung SmartPvCharge.
Ladung beginnt selbsttätig bei Überschreitung der Minimalleistung, anschließend wird die Lademenge nach den Einstrahlungsbedingungen geregelt und bei Unterschreitung der minimalen Ladeleistung deaktiviert.
Somit erfolgt die Fahrzeugladung zu 100% mit Überschuss-Strom der PV-Anlage.


Du hast Recht, Manfred, es ist nicht leicht mit mir. Ich fange halt meist am Satzanfang an zu Lesen und zu Denken und da steht dann auf S.11:

Simulation desselben Tagesverlaufs, jedoch mit gesteuerter Fahrzeugladung SmartPvCharge.
Ladung beginnt selbsttätig bei Überschreitung der Minimalleistung, anschließend wird die Lademenge nach den Einstrahlungsbedingungen geregelt und bei Unterschreitung der minimalen Ladeleistung deaktiviert.
Somit erfolgt die Fahrzeugladung zu 100% mit Überschuss-Strom der PV-Anlage.


Und "Simulation" bedeutet für mich, dass man theoretisch darstellt, was man erreichen will - sonst stände da "Messwerte" oder "Darstellung" oder "realer Verlauf". Aber dass es technisch machbar ist, ist ja geklärt.

Ganz unten steht übrigens noch:
"Anwendungstests mit SmartPvCharge erfolgen ab Jan 2013 mit der Steuerungs- und Automatisierungssoftware „Next System“ der Automation Next GmbH (Schletter-Gruppe)." Na evtl. ist man also heute soweit, dass das Teil käuflich ist. Dann sollte man "Eigenverbrauch im Haushalt - Daten und Erfahrungen aus der Praxis - Optimierungsmöglichkeiten durch Integration eines E-Fahrzeuges" einfach mit realen Ergebnissen aktualisieren ...

von Joe-Hotzi - am 10.04.2013 12:24
Zitat
Joe-Hotzi

Du hast Recht, Manfred, es ist nicht leicht mit mir. Ich fange halt meist am Satzanfang an zu Lesen und zu Denken ......


Da muß ich Dir widersschreiben :D
Du sortierst Deine Vorurteile ein :rolleyes:

Zwar steht da Simulation des Tagesverlaufs nur steht da nicht das Gerät ist Simuliert, ich kenn
1000 Studien zu simulierten PVverläufen und Gott weiß ich hätte nix dagegen wen die PV
dazu nur Simuliert wär, ist aber leider nicht so wie jeder an den EEG Kosten sieht,
auch hier gilt wieder das geschriebene, Du sortierst Dein Vorurteile siehe:

Zitat
Joe-Hotzi 06. April 2013 12:24


Ach ja: ich werde nicht wieder mit Manfred diskutieren. Aber wer sucht, der findet auch Nächte (keine PV) wo wenig Wind wehte (kein "WKA-Überschuss"), aber trotzdem negative Strompreisspitzen entstanden ... ! Das dies heute öfter vorkommt, liegt nicht nur an der fehlenden Bereitschaft, die fossilen KWs zu drosseln, sondern auch an der Tatsache, dass man die Kosten werbewirksam den Verbrauchern als "EEG-Kosten" aufs Auge drücken kann!


Die Kosten der Kohlekraftwerke werden nicht wie Du es darstellst durch das EEG bezahlt,
sondern es senkt den Baseloudpreis in Leipzig und macht das einspeisen von BHKWs
unwirtschaftlicher, was entsteht ist ein größer Abstand vom Börsenpreis zum EEG und
die EEG Umlagekosten steigen. Die Behauptung Kohlekraftwerke würden vom EEG bezahlt,
ist also die Summe Deiner Vorurteile, wenn kann man Kohlekraftwerke durch andere
Praktiken bezahlen lassen wie Netzkosten, auch das verhindert nachhaltig BHKWstrom
außerhalb des Eigenverbrauchs zu vermarkten, allein ich weiß BHKWstrom ist des Teufels
und gehört eigentlich verboten.

Also noch ein Versuch ob das lesen ohne Vorurteile zumindest nach Übung klappt

[www.emobilserver.de]

Moment der Link ist vom 14.06.2012 oh je jetzt heißt wieder der ist nicht Aktuell :rolleyes:



Zitat

Lokales Lastmanagement zur Einbindung in Smart-Grids

Zentrum der Wallbox Duo ist die P-CHARGE EWS-Box. Sie stimmt die Ladevorgänge auf die Fahrzeuge ab, bricht bei defektem Ladekabel den Ladevorgang eigenständig ab und verhindert auf diese Weise etwaige Kurzschlüsse oder gar Kabelbrände. An den beiden seriellen Schnittstellen lassen sich ein RFID-Kartenleser, ein Display oder ein Notebook anschließen. Über den LAN-Bus/Ethernet lässt sich die EWS-Box in Netzwerke integrieren, komfortabel steuern und individuell konfigurieren. Auch ist dadurch ein lokales Lastmanagement möglich – ein entscheidender Schritt hin zur Einbindung in Smart-Grids.


Es bedeutet halt je nach Aufgabe wird aus einen Grundmodul ein Produkt zu konfigurieren,
welches den Kundenanforderungen entspricht ohne die Kosten durch die Decke zu jagen,
oder Schund zu liefern der schneller kaputt als montiert :o

Trotzdem ist dieser Beitrag kein Kaufempfehlung, sondern mehr ein Weckerklingeln
um die Option zu ermöglichen aus dem Vorurteilsdöszustand aufzuwachen.

von Manfred aus ObB - am 10.04.2013 13:55
Zitat
Manfred aus ObB
Moment der Link ist vom 14.06.2012 oh je jetzt heißt wieder der ist nicht Aktuell :rolleyes:


Also um das gemecker zu umgehen ein Aktueller


Bild und Quelle des folgen Textes: [www.verlag-henrich.de]

Zitat

Tanken mit Sonnenenergie


Oh mei schon wieder so ein Ach wie bin ich ein CO2 Freischwindler,
aber was willst machen wir leben in der Zeit wo der Glaube an den Solarenendsieg vorherrscht:

Zitat

Der Privatanwender kann durch den Einsatz einer Wallbox das innovative Ladeverfahren Smart-Pv-Charge nutzen: Der Ladestrom des Fahrzeugs wird hier auf Basis der Überschussenergie einer installierten PV-Anlage freigegeben und geregelt und ermöglicht so die Idealvorstellung der regenerativen Mobilität der Zukunft: Tanken nur mit Sonnenenergie.


von Manfred aus ObB - am 10.04.2013 14:40
Zitat
Joe-Hotzi
Kennst Du eine Wallbox, die im Betrieb analog leistungsgeregelt werden kann?


Die Frage stellt sich mir persönlich nicht. Leider sind die Schnittstellen von Smart Grid Geräten derzeit immer noch nicht definiert/genormt. Aus diesem Grund machen die Gerätehersteller heute ihre Produkte meist nur Smart Grid Ready, bei welchen sich aber je nach späterer Normung die passenden Kommunikationsschnittstelle nachrüsten bzw. austauschen lassen.





Aber es läuft derzeit alles auf eine Kommunikation über Ethernet, WLAN (Funk) und Powerline (Stromkabel) hinaus. Und zwar bidirektional, um z.B. den aktuell vom Gerät gezogenen Strom dem Energiemanager mitzuteilen. So würde *ich* mir persönlich jetzt nur ein SmartGrid Ready Gerät oder eines mit Ethernetanschluß kaufen. Ein passendes Kommunikationsmodul oder die Firmware kann nachgerüstet werden, irgendwelche Geräte mit ganz speziellen Schnittstellen kann ich ggf. in ein paar Jahren wegwerfen.

Der Zwischenstecker von SMA passt mit seiner Bluetooth Kommunikation natürlich auch nicht ins Schema. Das ist halt historisch gewachsen aus ihren Wechselrichterschnittstellen RS485 und Bluetooth. Aber auch SMA ist dabei ihre Wechselrichter endlich mit Ethernetschnittstellen (Speedwire) auszustatten. Der Island 6.0H wird ja z.B. schon standardmässig über Ethernet an den Home Manager angebunden.

von Solarstrom - am 10.04.2013 20:28
Zitat
Solarstrom
... Leider sind die Schnittstellen von Smart Grid Geräten derzeit immer noch nicht definiert/genormt. Aus diesem Grund machen die Gerätehersteller heute ihre Produkte meist nur Smart Grid Ready, bei welchen sich aber je nach späterer Normung die passenden Kommunikationsschnittstelle nachrüsten bzw. austauschen lassen.


Klar, man soll die Katze im Sack kaufen und keiner kann heute schon die für später versprochene Funktionalität zusichern.

Zitat
Solarstrom
... Der Zwischenstecker von SMA passt mit seiner Bluetooth Kommunikation natürlich auch nicht ins Schema. ... Aber auch SMA ist dabei ihre Wechselrichter endlich mit Ethernetschnittstellen (Speedwire) auszustatten. Der Island 6.0H wird ja z.B. schon standardmässig über Ethernet an den Home Manager angebunden.


Ja, bisher hat SMA da ein sehr eigenes Süppchen auch mit starker Eingrenzung auf Firmenprodukte betrieben. Und auch die Funktionalität des SHM ist (war?) durch die einzig schaltbaren Funksteckdosen und die fehlende Überschussberechnung (schaltet nur nach im 30sec.-Raster gemessener PV-Erzeugung) doch stark eingeschränkt.
Oder hast Du Informationen, dass der SHM außer den Schaltbefehlen weitere Signale ausgibt oder mittlerweile den PV-Überschuss berechnet? Oder dass die Messwertermittlung /Auswertung verbessert wurde? 30 Sekunden - da ist die Wolkenbank schon weitergezogen ...

Laut Manfred steuert der SHM von SMA angeblich sogar die Schletter-Wallboxen je nach PV-Erzeugung. Allerdings konnte ich bisher nirgends eine Information finden, wo /wie das dazu notwendige Signal vom SHM bereitgestellt /ausgegeben würde und lt. der Schletter-Information handelt es sich lediglich um eine "Simulation", bei der vom SHM bereitgestellte PV-Ertragsdaten verwendet wurden. Da steht: "Aufzeichnung der Tages-Verläufe: SMA Sunny Home-Manager. Die jeweils rechten Kurven stellen eine theoretische Simulation dar. "

Manfred sieht das anders und mit Ihm zu diskutieren bringt eh zur Sache nichts.
Dass die Wallboxen von Schletter die "Smart Grid Ready" Funktionalität bieten können, ist ja unbestritten - andere können es ja auch. Wie dabei das SmartPvCharge umgesetzt wird, würde mich schon interessieren. Aber evtl. hat ja doch einer Informationen, dass SMA seinen SHM weiterentwickelt hat oder dass eben Schletter mit ihrer "Steuerungs- und Automatisierungssoftware „Next System“ bspw. die Ertragsdaten vom Sunny-Portal abgreift ...

Im SMA-Planungsleitfaden auf Seite 7 liest sich das derzeit jedenfalls so:
"Der Sunny Home Manager bietet über das Sunny Portal verschiedene Hilfen zur manuellen Verbrauchersteuerung an, wie Statusberichte, Prognosen und Handlungsempfehlungen. Darüber hinaus kann der SHM über SMA Funksteckdosen angeschlossene Verbraucher nach intelligenter Planung ein und ausschalten."

Irgendwie wird da eine analoge Leistungssteuerung /Nachregelung nicht einmal erwähnt ...

von Joe-Hotzi - am 11.04.2013 12:35
Zitat
Joe-Hotzi
Manfred sieht das anders und mit Ihm zu diskutieren bringt eh zur Sache nichts.


Das komt auf die Sach an :D wenn Du meinst die Sach ist die, das Du Recht hast,
kannst schon Recht haben mit Deiner Meinung ;-)

Zum Thema gehste am Besten selbst nachschauen z.B. Lausitzring



Bild und folgende Textquelle: [www.lausitzring.de]

kannst dann dort Solarladen schreibens ( schreiben kann man viel ):

Zitat

Insgesamt 480 Stellplätze bietet der von der ....
Solarcarport, der auf dem VIP-Parkplatz des EuroSpeedway Lausitz entstanden ist.
......
4.548 Module mit einer Gesamtleistung von 999,21 kWp erzeugen pro Jahr voraussichtlich 943 MWh an elektrischer Energie


so,so VIP-Parkplätze :rolleyes: na ja andrerseits wer soll sich sonst an Tesla leisten :rp:

Zitat

Solare Stromtankstelle
Zudem ist eine solare Stromtankstelle in den Carport integriert. Fünf Ladestationen stehen den Fahrern von Elektroautos hier zukünftig zur Verfügung, um ihre Fahrzeuge direkt mit aus Sonnenenergie gewonnenem Strom aufzuladen. Die Tankstelle wird täglich geöffnet sein.


Hmmm obs im LEMNET zu finden :confused:

von Manfred aus ObB - am 11.04.2013 14:05
Zitat
molab
Naja, Thema war Smartgrid und inzwischen finde ich hier absolut nichts mehr zur Regelbarkeit. Lausitzring schon mal gar nicht.


Muß ich widersprechen ( wird jetzt keinen so Überraschen :o )
wenns schon Englisch sein muß * Smartgrid * so bedeutet das nicht das selbiges ein Haus ist,
sowas wie der Lausitzring kann auch ein Smartgrid sein, ja gar ein ganze Stadt, steht zwar seit Jahren hier im ElWEB, aber in den Medien ist es zur Zeit nicht Out of Rosenheim sondern

"Welt braucht mehr Rosenheims"

die Überschrift von von dem Artikel in dem Link

[www.ovb-online.de]

( Zefix Sackelzement jetzt kost a Geld. hätten heut Nachmittag speichern sollen )

aber es gibt ja noch eine PDF dazu

[www.ge-j920gasengine.com]

öisonach aus der Zitiert bzw. a Biudel von Seite 2
[attachment 128 SmartgrindofRosenhoam.png]
( wers schärfer haben will PDf anklicken )

des rechte Bild im Buidel zeigt das der grüne Bezugsbalken von auserhalb bis 20dingsda
deutlich kleiner durch KWK zwar noch einer ineffizienten weil der Jenbacher nur rund 48% el Wirkungsgrad der Rest geht in einen Wärmespeicher statt in einen Exergiespeicher
aber man soll mal was positives dabei sehen, de san zuminderst ner ganz daneben und man kann auch das dort lesen J920 FleXtra des heißt also man will von vornherein die
fluktuierenden integrieren. Was ja die Solarapostel nicht wollen, die wollen die Welt beherrschen und KWK wie Biomasse am liebsten verbieten, wens geht so wie anno 1500
die Nutzung von Kohle in England.

Nimt man aber den ganzen Treadtitel Privates smartgrind, hast net Unrecht :rolleyes:


Allerdings

Zitat
molab
und freue mich an meiner real funktionierenden Lösung :-)

wart nur wenns Wärmer wird dan ist Dein BHKW mit Wärmespeicher gleich nicht mehr
24/7 was hast den da überhaupt fü eins, schreib mir jetzt nicht ein Heizung mit Alibistromerzeugung :angry:

von Manfred aus ObB - am 11.04.2013 19:33
Zitat
molab
... Im Übrigen lese ich interessiert mit, frage mich wieviel das alles kostet (SHM kann schonmal weniger als ein simpler Raspberry Pi + fhem) und freue mich an meiner real funktionierenden Lösung :-)


Das ist es, was mich abhält, das Geld auszugeben. Der SHM ist derzeit völlig ungeeignet um etwas PV-geführt nachzuregeln (auch wenn man das bei Schletter evtl. ander verstehen kann), beim PowerDog braucht es mindestens die M-Variante für etwa 600Euronen und dann kommen ja noch die Komponenten, die man mit dem Überschuss-Signals ansteuern will - hier die Ladebox. Dabei ist der PowerDog M mit seinen Log-Funktionen für eine private PVA völlig überdimensioniert. Die integrierten Steuermöglichkeiten dagegen eher mau ...

Gibt es für Deine Lösung eine Anleitung im Netz? Oder eine Möglichkeit, sich die Sachen konfektionieren zu lassen?

Im Idealfall sollte der Raspberry Pi neben der E-Autoladung auch noch Sonneneinstrahlung und Temperaturwerte (Wind?) aufnehmen und Rollläden, Markise usw. ansteuern mit zeitlichem und Helligkeitsprogramm (Beschattung). Wenn dann auch noch eine Nutzung für die Heizungssteuerung /Lüftung realisiert würde, hätte man wirklich einen "Home-Manager" Auf einen tollen TouchScreen kann ich dabei durchaus verzichten und am PC konfigurieren. Wenn einmalläuft, schaut man eh kaum noch hin.

Ich zweifele keinesfalls daran, dass es technisch geht - aber ich zweifele an meinen Fähigkeiten, dies allein selbst umzusetzen ...

Derzeit krankt es ja schon am Auslesen der Zählerdaten. Ich habe zwar einen Zweirichtungszähler, der (angeblich) mit zwei So ausgestattet sein soll. Aber nun heißt es schon wieder, der Netzbetreiber würde die Anbindung höchsten über ein Trennrelais gestatten - was eine sinnvolle Datenerfassung ausschließt ...

von Joe-Hotzi - am 11.04.2013 19:35
Manfred, in meinem vorherigen Post hatte ich die mangelnde Regelbarkeit bzw. Integration der Tanke bemängelt, nicht dass der Park in kein Haus eingebaut ist. Smartgrid in Städten fände ich natürlich prima - gibt's in der Praxis halt nicht, daher muss man selbst tun, was man kann - und das ist dann eben das Haus. Na egal.
BHKW ist ein Vaillant EcoPower 1.0 und ich habe es seit Anfang August 12 in Betrieb. Es hat eben seine 5058. Betriebsstunde geleistet. Der Sommer wird mich nicht überraschen, denn ich hatte ja schon einen. Im Sommer lief es bei normalem Warmwasserverbrauch täglich "nur" ~5-6h (vorzugsweise nachts, steuere ich vielleicht noch um auf "wenn Auto lädt auch tags bis Puffer voll"), um den 500l Puffer zu laden. Ich kann im Sommerbetrieb wählen, ob der Puffer halb oder voll geladen wird - 5-6h sind eine halbe Ladung - da wäre also noch Reserve. Mehr brauche ich im Sommer nicht, denn tags kommt der Strom dann eher von der PV. Alle größeren BHKW (und auch Sterling) würden mir in der Tat zu viel Wärme für mein Haus machen und keine Betriebsstunden schaffen. Für mich passt das kleine Vaillant/Honda und ergänzt sich für meine Begriffe gerade auch gut mit einer PV (da abgestimmt - womit wir wieder beim Smartgrid@home wären).

von molab - am 12.04.2013 07:23
Zitat
molab
Es ist das neue mit Knickpleuel



Arrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrg


Ist zwar nicht das Thema, aber ich krieg Magenkrämpfe wen ich sowas les, ein Knickpleuel
ist ganz was anderes und so gut wie Tod ( vor Jahren gern von Bernd vom Rheine und andern
Schreibern öfters Diskutiert )

Das ordinäre Knickpleuel an sich ( der Erfinder lebt, die Idee ist eine Fehlgeburt )


Infos und Bildquelle: [www.nuetec-forschung.de]

Dann der Mederermotor ( Erfinder Tod und da Er zu Lebzeiten der Meinung ohne Ihn stirbt auch Idee, könnts so kommen )


Bildquelle: [www.evert.de]

Kenner der Materie wissen, das Quellen wo das NET-Journal erwähnt, nur mit Vorsicht zu genießen (also auch Evert) den die dort beschrieben Wundereffekte, sind oft nur Wunscheffekte.

So und nun zum Ecopower 1.0 der im Unterschied zu Knickpleuel die Hubhöhe variiert ( das kann
ein normales Knikpleuel nicht ) der Motor mit den 2 Kurbelwellen


Bildquelle und Ursache der falschen aussage Knickpleuel : [www.sbz-monteur.de]

Die Seite enthält mehr Fehler, beliebte Praktikerfrage an Praktikanten und Professoren warum ist dieses Bild Falsch


Bildquelle wie oben

Ja und je nach Antwort trennt sich dann die Spreu vom Weizen :o

von Manfred aus ObB - am 12.04.2013 09:10

Anderes Konzept nötig?

Hallo Ralf,

wie Du selbst schon erkannt hast gibt es nichts fertiges was passt.

Für mich stellt sich die Frage, ob man wenn man den Eigenverbrauch maximieren und auch über Autarkie nachdenkt, letztlich nicht ganz andere Lösungen braucht.

Grundsätzlich halte ich Lösungen, wie die von SMA, wo zuerst die Gleichspannung der Solaranlage in Wechselspannung und dann zum Batterieladen wieder von Wechselspannung in Gleichspannung verwandelt wird, für suboptimal. Die erste Stufe der Wandlung zwar mittlerweile einen hohen Wirkungsgrad, aber die zweite Stufe der Wandlung ist in der Regel weit schlechter und damit geht dann doch einiges an Energie verloren. Zudem wird so ein System doch recht komplex und derzeit auch extrem teuer.

Ideal wäre eine Lösung wenn man die Gleichspannung der PV-Module mit geringem Spannungsunterschied direkt zum Laden von Akkus verwenden könnte, stationär aber auch mobil. Dazu müsste aber die Spannung beider angepasst werden. Dies kann man vielleicht bei neuen Anlagen machen, aber bei bestehenden Anlagen ist das Neuverschalten der Module meist nur sehr aufwändig machbar.

Wenn ich eine Stromversorgung überwiegend aus Eigenerzeugung unabhängig von EEG und Netzeinspeisung realisieren würde, dann würde ich das ähnlich wie realisieren wie heute in meinem Wohnmobil. Ich würde das hausinterne 230 V Stromnetz völlig vom Netz trennen. Die Versorgung erfolgt ausschließlich über ein Konstantspannungsladegerät, das nur anspringt wenn die Batteriespannung unter eine gewisse Schwelle fällt, z.B. ca. 3 V/Zelle bei Lithiumakku. Die Solarmodule hängen über MPP-Regler am Akku und sorgen dafür dass dieser geladen wird. Wenn gewisse Schwellen überschritten werden, können zusätzlich Geräte geschaltet werden. Es gibt Solarladeregler, die solche Funktionalität eingebaut haben. Ich nutze das z.B. heute um in meinem Wohnmobil Warmwasser mit einer Elektropatrone zu erzeugen, wenn der Akku einen programmierten Ladezustand überschritten hat.

Günstige Inselwechselrichter versorgen alle 230 V Verbraucher. Ein 6 kW Sinuswechselrichter kostet heute nur etwa 100 €/kW Leistung. MPP Laderegler kosten auch nur etwa 200 €/kWp PV-Leistung. Zusammen mit 500 €/kWh Batteriespeicher mit Thundersky und BMS, erhält man eine kostengünstige Gesamtlösung, die nicht nur den Eigenverbrauch maximiert, sondern auch zeitweise eine vollständige Netzunabhängigkeit ermöglicht.

Gruß,
Emil

von Emil - am 24.04.2013 06:35

Re: Anderes Konzept nötig?

Hallo,

die Lösung wie von Dir beschrieben praktiziere ich mit den Modulen ((36 Zeller) die Offgrid sind.
Geht sogar (nicht hauen) mit simplen Dioden.

Der Charme der SMA-Lösung ist, dass solange tags Ertrag ist es nicht den Umweg über die Batterie braucht.
Das heißt wenn ich Verbrauch habe speißt den direkt der PV-WR - schont die Batterie (und den Insel-WR) weiters fallen keine chemischen Verluste an.
Insgesamt hat man bei Sonnenschein (wenn die Batteriebank was hergibt) die Leistung von PV-WR und Sunny-Boy in Summe, insgesamt können die Insel-WR also kleiner ausgelegt werden. Außer es kommen alle Nachts zum laden an der DSK...

Gruß Martin

von Martin Heinrich - am 24.04.2013 07:54
Zitat
Joe-Hotzi
Gibt es für Deine Lösung eine Anleitung im Netz? Oder eine Möglichkeit, sich die Sachen konfektionieren zu lassen?

Im Idealfall sollte der Raspberry Pi neben der E-Autoladung auch noch Sonneneinstrahlung und Temperaturwerte (Wind?) aufnehmen und Rollläden, Markise usw. ansteuern mit zeitlichem und Helligkeitsprogramm (Beschattung). Wenn dann auch noch eine Nutzung für die Heizungssteuerung /Lüftung realisiert würde, hätte man wirklich einen "Home-Manager" Auf einen tollen TouchScreen kann ich dabei durchaus verzichten und am PC konfigurieren. Wenn einmalläuft, schaut man eh kaum noch hin.


Nein, mir ist keine fertige Anleitung bekannt. Was ich mache, habe ich bei Goingelectric ab S. 14 genauer beschrieben, mit weiterführenden Links zu fhem bzw. zur leichter bedienbaren Windows-Alternative IP-Symcon. Beide Programme können die komplette Haussteuerung, alles was Du willst (und viel mehr).

Ich habe im selben Thread ab S. 16 unten auch eine viel einfachere und billigere Lösung beschrieben, die ganz ohne Rechner auskommt und viel billiger ist. Einfach den Lader über eine kleine zusätzliche Solarzelle ansteuern. Echtzeit und billig :-)

von molab - am 26.04.2013 10:41
Zitat
Bernd Schlueter
Ein Solarregler sucht das Maximum des Ausgangsstromes, wechselstrommäßig.. Bei unserer Anwendung wäre das gleiche ideal, nur gleichstrommäßig. Ich behaupte, ein normaler Solarwandler lässt sich umbauen. Downregler mit MPP-trackingmodul.
Aber bitte mit Spannungs- und Strombegrenzung, gegen Elektrisieren und Zerstörung.
Obwohl der solare Tod ein besonders smarter und umweltfreundlicher sein soll...


Das macht doch Letztlich jeder normale MPP Solarladeregler. . Ich verwende z.B. welche von MPP-Solar.

Wie wäre es eigentlich wenn man den Akku mit BMS direkt an den Gleichstromkreis der PV Module höngen würde. Wenn man die Spannung geschickt zum MPP der Module wählt dann bräuchte man an dieser Stelle keinerlei Spannungswandler. Das BMS würde dafür sorgen dass die Spannung in einem vernünftigen Bereich bleibt. Dasist natürlich nicht absolut optimal, da der MPP je nach Bedingung etwas anders ist, aber man spart sich dafür die Wandlungsverluste.

Zur Not könnte man aber auch sogenannte Power Optimizer für das MPP-Tracking verwenden. Ausgangsseitig kann man dann die Spannung unabhängig vom MPP einstellen.

von Emil - am 27.04.2013 03:51
Energetisch wäre die Kopplung Fahrzeugakkus über MPP an die Module sicherlich optimal, jedoch ist das nicht machbar. Bei den Hausspeichern sehe ich auch dass die neuen Kleinanlagen für Häuser eine sehr kleine Batteriespannung , z.B. 24 oder 48 V gegenüber der sehr viel höheren Strangspannung haben.

In Freund ist Solarteur, muss aber für einen Bleispeicher mit Elektronik fix montiert mit 6 kWh rund 8.000 € verlangen, dabei hat er noch nicht viel verdient. Ich denke die stationärspeicher haben noch Potential nach unten zu kommen im Preis.

Grüße
Ralf

von Ralf Wagner - am 27.04.2013 06:12
Zitat
Ralf Wagner
... Bei den Hausspeichern sehe ich auch dass die neuen Kleinanlagen für Häuser eine sehr kleine Batteriespannung , z.B. 24 oder 48 V gegenüber der sehr viel höheren Strangspannung haben.


Des ist wohl so bisher, wenns miten Diredare nur Weh tuen soll und kein Finanziellerselbstmord
nur mit Blei geht, soll des ganze aber mal an Sinn haben ( also auch aus dem Zwischenkreis des
BEKW Wechselrichters, besser der Wechselrichter richts überhaubt vom Gleichstrom
zum Wechselstrom ) wirds aber wohl mehr Spannung werden.

Da wären die Einzellen zwar kleiner, dafür könnt durch mehr Stückzahl bei der Herstellung
eventuell die Sach mit der Reibung zwischen Daumen und Zeigefinger erhöhen ;-)

So nach dem Motto von Tesla* lernen heißt verkaufen .......

* Tesla als Automarke, nicht gemeint der Erfinder des Wechselstroms und Ikone
der freien Energieler

von Manfred aus ObB - am 27.04.2013 07:35
Natürlich lese ich da mit und habe mit Begeisterung und Bewunderung die Umsetzungen bis zur Regenwassermessung verfolgt. Aber ehrlich: Ich kann zwar einen Lötkolben halten und habe nicht nur linke Daumen - aber elektronisch /digital verstehe ich meist "Bahnhof". Ich habe ja mehrere TCCharger, die über eine analoge Eingansspannung geregelt werden können:
Use 2-5V (dividing by resistance) controlling the charging enable wires and stop charging and be able to set up the output current from 0% to 100% for the charger.
Ich benötige also nicht einmal ein normgerechtes PWM-Signal und etliche hier im Forum mit neueren /zusätzlichen Ladern nutzen auch diese Teile. Die erste Frage wäre schon, ob ich die Regeleingänge meiner drei Lader einfach parallel mit der gemeinsamen Steuerspannung beaufschlagen kann, oder ich für jeden Lader eine elektrisch /galvanisch getrennte Steuerspannung benötige - wenn ja, wie.

OK, ich schaue mir den von Dir verlinkten 1-Wire-Helligkeitssensor an und stolpere über:
Solarsensor:VAD: Solarspannung 0-4V (0V = Dunkelheit), 0-5V, Auflösung 10mV, 10 Bit bzw.: Helligkeitssensor: VAD: Hel ligkeitswert (5V = Dunkelheit), 0-5V, Auflösung 10mV, 10 Bit, ...
Ja was denn nun?!? Was kommt denn nun "hinten raus"? Sind im Gehäuse tatsächlich zwei Sensoren (bzw. mit Temp. sogar drei) verbaut und ich nutze einfach nur den Solarsensor? Wie lege ich dies fest?

Gut, denke ich, da gibt es ja noch den:
1-Wire Analog Ausgang galvanisch isoliert (0-10V) Wenn ich den mit einem PC-Netzteil seine +5v /+12V Versorgungsspannung gebe, kann ich den Sensor dann einfach anklemmen und erhalte ein 0-10V Ausgangssignal? (bzw. über Spannungsteilwiderstand 0-5V) Woher weiß der Baustein, dass ich nur den Solarsensor auswerten will? Oder muss ich da noch mehr zusammenbasteln, programmieren, ... ?!?

Für jemanden, der weiß wie es geht, sind das sicher alles Trivialitäten. Aber für mich als Laien, der einfach nur eine Lösung "nach"-nutzen will, sind das schon Hürden ... Ich bin mir recht sicher, hier im Forum (oder auch bei "GoingElectric ") würden einige eine ausführliche Anleitung /Nachbauplan begrüßen.

Dabei wollte ich letztlich eine zeitnahe überschussgesteuerte Ladung, also über Auswertung von Erzeugung und Verbrauch. Die reine PV-Steuerung wäre also nur der erste Schritt. Da hatte ich schon an stufiges primärseitiges Zu- /Abschalten der Lader gedacht. Aber dazu bräuchte man ebenfalls das Steuersignal und zusätzlich ja noch spannungsgesteuerte Schalter... Also wohl sogar aufwendiger wie die analoge Regelung.

von Joe-Hotzi - am 27.04.2013 10:18

6 kWH Speicher für 8.000 € ist überteuert.

Zitat
Ralf Wagner
Energetisch wäre die Kopplung Fahrzeugakkus über MPP an die Module sicherlich optimal, jedoch ist das nicht machbar. Bei den Hausspeichern sehe ich auch dass die neuen Kleinanlagen für Häuser eine sehr kleine Batteriespannung , z.B. 24 oder 48 V gegenüber der sehr viel höheren Strangspannung haben.


Wenn man die PV-Analge hin auf einen Batteriespeicher mit 24/48 V optimiert dann braucht man keine hohe Stringspannung verwenden. Es würden hier Module mit einer MPP-Spannung reichen, die jeweils eta 5-10 V über der max. Ladespannung der Batterie liegt.

Zitat

In Freund ist Solarteur, muss aber für einen Bleispeicher mit Elektronik fix montiert mit 6 kWh rund 8.000 € verlangen, dabei hat er noch nicht viel verdient. Ich denke die stationärspeicher haben noch Potential nach unten zu kommen im Preis.


Das erstaunt mich doch jetzt schon. Ich habe in meinem Wohnmobil 24 kWh Bleispeicher und der hat mich etwa 2.500 € gekostet. Der MPP-Regler zum Laden der Akkus kostet etwa 200 €/kWp PV. Man kann wegen der Programmierbarkeit der Regler auch Lithium-Akkus verwenden.

von Emil - am 27.04.2013 11:30

Re: 6 kWH Speicher für 8.000 € ist überteuert.

Ich habe seit 2006 12 Stk Effekta BTL-150F in einem 24 V System im Einsatz.

Das Gewicht beträgt 600 kg, aber das spielt bei maximal 19,2 t Gesamtgewicht keine so große Rolle. :xcool:

Geladen wird mit 1.920 Wp Solar mit zwei MPP Ladereglern, einer Lichtmaschine mit 150 A/28,8 V, oder zwei Netzladern mit je 30 A/28,8 V.

Zur Stromversorgung stehen 2x Sinus-Wechselrichter mit je 6000/12.000 W Leistung zur Verfügung. Damit werden Elektrokochplatten mit 3,3 kW, Kompaktbackofen mit Mikrowelle mit 3,6 kW, Wasserkocher mit 2,5 kW, Kontaktgrill mit 1,8 kW, Elektrische Heizung/Warmwasserspeicher mit 2 kW, Kaffeautomat, HD-Fernseher und eine Vielzahl von anderen Kleingeräten versorgt.

Von Frühling bis Herbst ist das Fahrzeug in der Regel völlig autark, wenn es alle 2-3 Tage bewegt wird auch im Winter.

von Emil - am 27.04.2013 11:51

Re: 6 kWH Speicher für 8.000 € ist überteuert.

Zitat
Manfred aus ObB
Zitat
Joe-Hotzi
im WoMo unterbringst und welchen Typ Du verwendest.


eventuell [www.youtube.com]


:xcool: Ich meinte natürlich, welchen Akkutyp ...


Zitat
Emil
Ich habe in meinem Wohnmobil 24 kWh Bleispeicherund der hat mich etwa 2.500 € gekostet.
Ich habe seit 2006 12 Stk Effekta BTL-150F in einem 24 V System im Einsatz.
Das Gewicht beträgt 600 kg... :xcool:
....


Jetzt muss ich rechnen:
12x 12Vx 150Ah (Effekta BTL-150F) ergeben bei mir 21,6kWh nominal.

12x niedrigster Preis: 230€ =2760€ ohne Versand, Kabel, Akkumanagement, Solarregler und Zubehör (Akkutröge, Sicherungen, Schalter, ...)

Gewicht 12x 44,5kg = 534kg netto - das kommt mit Trögen und Kabeln mit Deinen 600kg sicher hin.

Ich werde nicht streiten, aber Bleiakkus sind im Auto außer als Stinkerstarter m.E. nach out - schon wg. dem Mehrgewicht und Temperaturabhängigkeit. Dass man 6kWh Lithium (12x 3,2Vx 160Ah =6,1kWh ab etwa 2.000€ ) preiswerter als 8.000€ bekommt, stimmt sicher. Da hat man aber immer noch keinen funktionierenden Solarspeicher. Im Selbstbau sicher immer noch preiswerter als 8.000€ - kann aber eben nicht jeder. Und die 8.000€ waren ja wohl der "Fix-Fertig-Preis" mit Montage und Inbetriebnahme ...

von Joe-Hotzi - am 27.04.2013 13:50

Re: 6 kWH Speicher für 8.000 € ist überteuert.

Zitat
Joe-Hotzi

Jetzt muss ich rechnen:
12x 12Vx 150Ah (Effekta BTL-150F) ergeben bei mir 21,6kWh nominal.

Dass man 6kWh Lithium 12x 3,2Vx 160Ah =6,1kWh ab etwa 2.000€.


Ich auch Rechnen 21,6 : 6,1 ( grübel grübel na halt ) 3,54 mal 2000 über 7000 €
also 2500 € der Mann ausgegben hat, der ein Luftgekühltes WOMO fährt, ganz abgesehen
das die 2006 noch einen ganz andern Preis hatten.

Nebenbei bemerkt von 2006 bis heut ist auch ein klein Weile ( ja wie werden auch alle älter )
und die Dinger gehen scheinbar heute noch ( ja sogar besser hamm ja jetzt fast 25kWh :o )
ob sich da eine Ersparnis vom Geld her einstellt weil eine Ergetische ersparnis im Wirkungsgrad :confused:

Vor allem wo der Solarstrom nix Kost

von Manfred aus ObB - am 27.04.2013 14:31

Re: 6 kWH Speicher für 8.000 € ist überteuert.

Wie Ralf oben schrieb ging es um Bleispeicher und da halte ich die 8000 € für völlig überteuert.

Selbst wenn man absolut hochwertige Bleigelakkus mit bis zu 15-20 Jahren Lebensdauer nimmt, dann kommt man in der Regel auf Kosten für den Akku alleine für etwa 300-400 €/kWh.

Ich habe mir damals auch ein Angebot für hochwertige Gabelstablerbatterien machen lassen. Die kosteten damals auch etwa 4.800 €. Nachdem ich gerechnet habe, dass ich im Jahr etwa 50 Tageszyklen haben werde, wobei dies zu höchstens 50 % entladen werden, kam ich zu dem Schluss dass sich der Mehrpreis für mich nicht lohnt. Man ist sich auch nicht sicher ob die Lebensdauer wirklich wesentlich länger ist. Was anderes ist wenn wir dauerhaft im Fahrzeug leben werden. Dann ist Lithium bei täglichen Zyklen ein Muss. Wenn die aktuellen Akkus schlapp machen dann werde ich den Wechsel auf Lithium vollziehen. Aber ich denke sie halten schon noch ein paar Jahre. Nur wenn ein Schnäppchen über den Weg läuft dann würde ich zuschlagen. Aber bei den Chinesen sind die Versandkosten immer so hoch.

Bezüglich der Solarspeicher habe ich das Gefühl, dass die Leute heute doch ziemlich abgezockt werden. Wenn die Kosten tatsächlich so hoch wären, dann ist ist irgendwo ein Fehler im Konzept. Wenn man ein System ohne EEG wirklich vorwiegend auf den Eigenverbrauch auslegt und direkt von den Modulen die Akkus lädt und dann die Verbraucher im Haushalt vorwiegend aus den Akkus versorgt, dann geht es meienr Meinung nach viel günstiger als es heute so angeboten wird. Allerdings würde ich da auch nicht auf Blei setzen sondern auf Lithium. Blei hat ja den Nachteil dass wenn der Akku längere Zeit ungeldaden ist, er sulfatiert. Man kann also den Solarspeicher eigentlich nicht leer machen wenn man nicht weiss dass er bald wieder aufgeladen wird. Bei Lithium ist es dagegen überhaupt kein Problem sie längere Zeit teilgeladen oder völlig entladen stehen zu lassen.

von Emil - am 27.04.2013 15:32

Re: 6 kWH Speicher für 8.000 € ist überteuert.

Zitat
Emil

Ich habe mir damals auch ein Angebot für hochwertige Gabelstablerbatterien machen lassen. Die kosteten damals auch etwa 4.800 €.


Leider hab ich vor Weihnachten ein Zelle bei meine Estapler ersetzen müßen, der
Batteriemensch meinte des sei des billigst.

Ich jammerte, des geht net des kost zuviel ( war ich die letzten 30 Jahr so gewohnt )
der meinte Hmmm echt so schlimm, ich unter Tränen ja aber mit 50% wär mir geholfen.
Darauf er des war aber gleich 50 Rabatt, jetzt verdrehts mir die Augen eine 600Ah Zelle
einzeln ( also 1,2V und so nach der Rechenschema aus Sachsen 0,7 kWh ) ohne MWST
100,--€ des wärn so um 140€ die kWh bei 100% Speicherausnützung, schont man den Akku
so rund 200€ die kWh ich weiß nicht ob da Lithium wirklich so mithalten kann,
der Rest der Staplebatterie ist jetzt über 20 Jahr und machts immer noch.

Neu hätt Er mir 48V mit 600Ah für so um 2500€ ( sann immerhin immer no 5000 Mark )
angeboten der Preis ist ohne MWST

von Manfred aus ObB - am 27.04.2013 15:53
Emil, richtig, aber ich möchte die doppelte Wandlung vermeiden und direkt aus der solaren Gleichspannung per Gleichstrom-donwandler laden, mit dem gleichen bzw. gleichstrommäßigen Treckingmodul. Simmt, habe ich gar nicht eindeutig so ausgedrückt.
Das MPP-Modul arbeitet immer auf die relativ kostanten 230 Volt, mal drei bei den größeren Wandlern, der Ladesolarregler müsste auf die veränderliche Ladespannung arbeiten, was eher noch problemloser ist. Denn die ändert sich viel langsamer als der MPP-gesteuerte Ladestrom.
Im Wesentlichen also nichts anderes, wie Du schon feststellst.

Die Solarspannung ist meist so hoch, da muss dann doch ein Trafo zwischen...

von Bernd Schlueter - am 28.04.2013 13:02
Alles nicht sinnvoll. Die Speicher fehlen in unseren Autos, und nur da gehören sie hin!
Dort lohnen sie sich tatsächlich doppelt und dreifach. 100% Wirkungsgrad, der sonst bei der Katze der Familie Schmitz proprietär ist.
Die Stürme kommen nicht ganz unangemeldet, und wenn wir endlich lernen, beim Anblick eines deutschen Wetterfrosches sofort die Austaste zu drücken, gilt das auch für unsere liebe Sonne.
20 Milllionen Elektroautos, alle nur zur Hälfte gefüllt, was meint Ihr, was da rein passt?
Wer es dann immer noch nicht lassen kann, kann ja auch noch sein Badewasser damit heiß machen.

von Bernd Schlueter - am 14.05.2013 15:09
Ja, das ist was für mich. Das sind glatte 22 Cent mehr für den Überschussstrom, den sonst der Versorger für 4 Cent die kWh bekommt. Gleich, ob aus BHKW oder Solaranlage. Der Wechselrichter der Solaranlage ist eh vorhanden, und da wäre ich sogar bereit, das Netz mit zu stützen. Denn meist steht das Auto in der Garage oder davor. In 10 Jahren fahre ich vielleicht 60.000km, 500 Zyklen. 3000 hält die Batterie aus, also, da ist viel drin, kostenlos, denn die Batterie benötigt mein Auto ohnehin, aber braucht sie nie auf.
Der Einspeisezähler hat ja immer mehrere digitale und eine analoge Anschlussmöglichkeit, für die Ausgabe des entnommenen und den eingespeisten Strom, so das A1350 von Elster. Ob da angeklemmt wird?

Angela, ich glaube, Du bekommst jetzt Dein smart grid!
20 Millionen Elektrofahrzeuge bis 2030, die können 5kW laden oder 5kW einspeisen.
Macht 200 Gigawatt Regelleistung, das reicht. Nunja, bei der Hälfte der Fahrzeuge ist nicht eingestöpselt. Aber das reicht immer noch.
Bei mehrwöchigen Orkanen bei Mitternachtssonne stellen wir einfach die Braunkohlenkraftwerke ab.

von Bernd Schlueter - am 28.05.2013 19:16
Hi Zusammen,

Danke an Emil für den Link zum PVGiS. Das Tool nutze ich auch beruflich ist sehr zuverlässig in der Berechnung des Solarertrags Europaweit.

Die Speicher werden erst mit dynamischen Strompreisen rentabel, das soll zumindest hier bei uns bis Ende 2014 kommen. Die Dynamik, d.h die Differenz zwischen teuerstem tageszeitlichem und günstigstem Strom soll nur 20% sein, das würde mich sehr enttäuschen. Die Versorger haben zu bestimmten Zeiten wie z.B. an diesem sonnigen Sonntagmorgen ein Problem mit Überschussenergie, da sollte die Dynamik eigentlich heftiger ausfallen.

An die Fahrzeuge als Speicher (V2G) glaube ich nicht, das Abrechnungsmodell wird mir zu kompliziert (Wem gehört die Batterie, Abnutzung...) es werden eher stationäre Süeicher kommen. In Berlin macht sich Younicos ans Werk und nimmt mit Speichern am Handel an der Strombörse teil.

Für die Fahrzeuge kommt gesteuertes Laden, ich habe von einem Ladestationshersteller die Signalisierung das spezielle Controller kommen die passende Schnittstellen haben.

Sonnige Grüße
Ralf

von Ralf Wagner - am 16.06.2013 07:31
Zitat
Ralf Wagner
Die Speicher werden erst mit dynamischen Strompreisen rentabel, das soll zumindest hier bei uns bis Ende 2014 kommen. Die Dynamik, d.h die Differenz zwischen teuerstem tageszeitlichem und günstigstem Strom soll nur 20% sein, das würde mich sehr enttäuschen. Die Versorger haben zu bestimmten Zeiten wie z.B. an diesem sonnigen Sonntagmorgen ein Problem mit Überschussenergie, da sollte die Dynamik eigentlich heftiger ausfallen.


Wenn man bedenkt, dass die derzeitigen Stromkosten an der Börse nur etwa 10-20 % des Endkundenpreises ausmachen, sind 20 % beim Endkundenpreis schon sehr viel.

V2G ist kurz- und mittelfristig keine Lösung. Erst wenn die gespeicherte kWh in der Nähe der Stromerzeugungskosten liegen, ist ein rentabler Betrieb auf Netzebene denkbar. Bis dahin bietet die Speicheurng und der Verbrauch des eigenen Stromes, die einzige Möglichkeit. Denn hier kann man mittlerweile schon eine Spanne zwischen PV Selbstkosten und Netzkosten von 10 ct/lkWh erzielen.

von Emil - am 16.06.2013 11:08
Zitat
R.M

Das gesteuerte Laden funktioniert bei 48V schon prima, man braucht nur einen Wechselrichter mit Akkulademöglichkeit, der steuert dann alles was über ist in die Akkus, wenn voll dann ab ins Netz.


Ja genau das soll aber mit den neuen Speicher ( die Oma Käthe wieder mitzahlen darf )
nicht geschehen, siehe [www.solarwirtschaft.de] Seite 2

Bild: auf die Richtige Speicherung kommt es an oder man geht suchen und finds in der Schweiz zum Verlinken


Bildquelle: [www.ee-news.ch]

von Manfred aus ObB - am 16.06.2013 11:49
Zitat
Ralf Wagner
Das passt ja zum Thema,
heute (jetzt) Preis an der Strombörse -20 Cent / kWh, d.h. ein negativer Strompreis!
[www.eex.com] > Market data > power > Hour Contracts | Spot Hourly Auctio
(sorry direkter Link geht nicht)

Das Geld das jetzt rausgepulvert wird, teilweise Strom ins Ausland und Geld hinterher, damit könnte man Speicher fördern, einfach über einen dynamischen Preis. Es bräuchte gar keine Förderprogramme nur den dynamischen Preis.


Das ist aber kein Solarüberschuß, zuminderst derzeit noch nicht, das ist einen mangelnde Sonntagsnachmittags
Nachfrage ( die meisten Pumpen an der Elbe saufen Diesel ), das Problem sind das
Abschalten der herkömmlichen Kraftwerke ist teurer ist für die Betreiber teurer als das Stromzahlen,
den letztlich kann man die Kosten über Umwege dem Stromkunden auf bürden und CO2 Zertifikate
ach was für ein Lachnummer, leider keine wirklich Lustige :mad:

Wie schauts also aus mit der Planerfüllung einen Tag vorm 17 Juni in einen Jahr mit einen 3er am End

[www.transparency.eex.com] ( auch ich such noch ein Bild zum im Bild zu sein )

Planerfüllung Mittags PV 19.762,2 MW Windstrom 9.293.8 MW und was steuern die
Reaktionären Werke bei 21.325,1 MW die Frage ist wie weit liegen wir über den Verbrauch Gesamtdeutschland:confused:

Mich ärgerts Tierisch ich hatte mal eine schöne Seite finde sie aber nicht da mein Rechner
( wie mein Hirn ) Gedächtnisprobleme.

Bis 14°° wurden dann die konventionellen Kraftwerke auf 18.885,8 MW gesenkt bei etwas mehr Solarstrom.

Es wäre besser und billiger vor allen CO2 sparend und Sicher, das Geld für effizentere angepasstere
sichere Erzeuger auszugeben, was machst mit Speicher wenn das Wetter wie zu beginn des
Hochwassers, kein PV Strom und leere Stromspeicher und dann, ja dann müß ma halt und
laufen die wenig im Jahr wird der Griff in die Tasche tiefer:o

von Manfred aus ObB - am 16.06.2013 15:22
Zitat
Ralf Wagner
Das passt ja zum Thema,
heute (jetzt) Preis an der Strombörse -20 Cent / kWh, d.h. ein negativer Strompreis!


Es is net einfach wen man Alt wird, ois dauert länger :o

Des Buidel von Heit mit Lastprofil
[attachment 227 BildschirmfotoStomverschenken16juni2013.png]

Wer selber nachschauen will [www.agora-energiewende.de][controller]=Graph#TxAgoraGraph_PowerGeneration_6c3344ff1605348e89f6c6f99b5ee0f9626199b0_a

von Manfred aus ObB - am 16.06.2013 15:53
Noch eins zum Verlauf während der Tage vor dem Hochwasser
[attachment 228 Hochwasserzeitbuidl.png]

Der PV einfall ist für ganz EEG Gebiet als Deutschland in den Grenzen von 2013
In den Thread gehts aber um Hausspeicher kann also bedeuten je nach Region gabs eine
Woche so gut wie nix zum Laden, Windstrom war reichlich, nur wenige haben ein Windkraftwerk.

Was man noch schön sieht das die Wasserkraft bei soviel Wasser weniger wird, mein z.B.
ging letztlich ein halben Tag um 20% zurück, durch den Wasserrückstau verringert sich die
Fallhöhe, im Schnitt über die Zeit um etwa 10%

Sicher laufen nur Kraftwerke die Energie aus einen Speicher abrufen, ob selbiges Biomasse,
Gas oder Öl ist ein Frage des Preises, alles was teurer wie 16¢ ohne Steuer die kWh an der
Steckdose ist unsozial.


Eine frag am Rand is warum heit die Strombörse so Minus ist, das die Kurve in den
Export geht passiert öfters, ohne das in Leipzig ein Minuszeichen aufleuchtet :rolleyes:

von Manfred aus ObB - am 16.06.2013 16:10
Zitat
Bernd_M
und der Wind weht bei diesen Bild Mittags am stärksten ?
Ist wohl nur Zufall....


Gott sei Dank is des Wedda ( Hochdeutsch Wetter ) Zufall
wurd da der Mensch drin rumwerken könne, ja mir gangst :rolleyes:
[attachment 229 Maijuni2013.png]

des is so die letzten 31 Tage und die zwei Werte sind in etwa die extreme der PV in der Jahreszeit
als Tagesmaximum, Nachts natürlich dunkel und der regen fällt bis zum Boden.

Wind eigentlich immer als so grobes Minimum 0,353 GW bis umara 16,09 GW was zeigt Windstrom
ist für die Allgemeinheit billiger und benötigt weniger Speicher aber halt eventuell weil so
vergeigt wie es in Eintracht alle Staatstragenden Parteien vergeigt haben, noch ein Netzausbau.

von Manfred aus ObB - am 16.06.2013 21:34
Zitat
Solarstrom
Als ersten Ansatz für das Laden des Elektroautos mit angepassten Ladeströmen in Abhängigkeit von den Solarerträgen gibt es von Schletter die EWS Box und die Sache nennt sich dann SmartPVcharge. Natürlich gesteuert/geregelt vom SMA Home Manager. Hier ein wirklich interessanter Artikel darüber:
[www.schletter.de]


Ich war gestern auf der Intersolar in München und habe auf dem Schletterstand nach dem SmartPvCharge gefragt. Der Programmierer ist wohl erst seit 2 Wochen dran. Und in der Photon 6/2013 steht in einer Schletteranzeige "SmartPvCharge bietet diese Technik schon heute". Mehr sage ich nicht dazu :-(

von Solarstrom - am 21.06.2013 15:49
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