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vor 5 Jahren, 1 Monat
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vor 5 Jahren
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Bernd Schlueter, Manfred aus ObB, Cavaron, Yardonn

Elektroautos sparsamer machen

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 18.06.2013 05:52

Vorgestern habe ich ein selbstgebautes Elektrofahrzeug, ganz aus Holz, gesehen und ich bin ganz begeistert.
Früher verpesteten Pferdeäpfel die Städte und Kutscher schlugen unverschämt mit der Peitsche um sich. Heute drängen Dich unverschämte Linksfahrer in den Graben.
Der Traum von einer heilen Umwelt wurde vorgestern wieder in mir geweckt. Das Ding muss ich unbedingt fotographieren und, wenn möglich, zu einer Messe entführen.

So stelle ich mir die Elektromobilität der Zukunft vor, mit winzigen, leichten Fahrzeugen von 50kg Masse. Mit denen kommt man mit gemächlichen 25km/h durch die ganze Stadt. Außerhalb der Städte ist Platz, da steigt man einfach um, bevorzugt mit der Seifenkiste in den Magnetkissenzug, ebenfalls aus Holz, der dann auch elektrisch fährt. Mit 100km/h, das reicht. 0,5kWh maximaler Stromverbrauch auf 100km, so wird es aussehen, sowohl für die elektrischen Gefährte in den Städten, wie auf Schienen. Zwei kWh für die für kinderreiche Familien. Was man in den Magnetkissenzügen macht? Klar, da ist ein Laubsägestudio. In Marbella steigt man aus mit nun vier hölzernen Gefährten...endlich kann man die Fahrzeit nutzbringend verbringen.

Schenkt Euren Kindern Laubsägekästen. Ihr werdet sehen, die werden die Welt verändern, wie einst Momo die Heuschrecken verbannte...


Momo fängt die Heuschrecken

Antworten:

Ähm... ja... ist schon ziemlich heiß heute...

von Cavaron - am 18.06.2013 08:03
Zitat
Bernd Schlueter
Außerhalb der Städte ist Platz, da steigt man einfach um, bevorzugt mit der Seifenkiste in den Magnetkissenzug, ebenfalls aus Holz, der dann auch elektrisch fährt. Mit 100km/h, das reicht. 0,5kWh maximaler Stromverbrauch auf 100km,


Momo ist eine Geschichte die Unendliche eine andere ;-)

Ein Magnetkissenzug ist erst ab höheren Geschwindigkeiten von interesse, da ansonsten der
Aufwand zum Aufbau eines Magnetkissen zu hoch, eventuell hasdt du das mit Fuchur den
Glücksdrachen verwechselt, selbige benötigen zum überwinden von Distanzen keine Energie,
nur Glück.

Zum Glück gibts aber Überlegungen den Verkehr trotz Auto ohne Straße zu bewältigen,
man könnte als ohne Auto, wer zuviel Gepäck ( oder Ersatzteile ) rumschleppt mit Auto
nur als Beispiel weil eins von vielen die eingefleischte Eautofahrer als böse Konkurrenz sehen
zu den Supereauto das mit einen Akku so groß wie ein Apfel einmal durch Europa fährt,
natürlich schneller als jeder Stinker. Les ich oft, besonders wens Kalt ist weil da die Nächte
lang zum Träumen ;-)


Bildquelle: [www-nbp.upb.de] %2Fincludes%2Fheader_s..

[www-nbp.upb.de]

von Manfred aus ObB - am 18.06.2013 10:26
Weißt Du, was so ein Transrapid wiegt? Ich rechne mit einem Zwanzigstel von dessen Gewicht. Deshalb auch nur 100km/h, sonst werden mir die Windkräfte zu groß. Statt 40kW für das tragende Magnetfeld nur 2kW und davon nochmals nur ein Viertel, weil ich mit Gleichfeldern mit Permantmagnetunterstützung arbeite, ohne die teure Trasse mit eingebautem und wirbelstromreichen Antrieb.
Ja, mit Lithiumbatterieantrieb und teilweise Oberleitung, durch die die Batterien geladen werden. In den Bahnhöfen +/-5km. Kürzer werden die Dinger auch und 5 Minuten Abstand ist die Regel.

Was meint Ihr, wie viele Leute dann ihren Verbrenner stehen lassen?

Freaks verwenden zum Fahrzeugbau natürlich Legosteine, die sind nicht mein Ding. Ich stehe mehr auf Trix.


30m/s und 3 mal 4m Lichtraumprofil bei cw= 0,1 für Front und Endteil, dazu 500m² Reibungsfläche in Fahrtrichtung, macht eine Windreibungskraft von 702 N plus 292,5N, also ca 1000N. Macht eine Antriebsleistung von 30kW. 30kWh geteilt durch 60 Personen = 1/4 Besetzung, macht 0,5kWh/100km.
Die elektrischen Verluste habe ich vergessen, sagen wir 30% einschließlich Ladeverluste.
Dann sinds 0,65kWh/100km pro Person.

Klar, mit Rädern gehts auch.

37 Grad waren es übrigens nur im Süden Deutschlands, in München, wie ich eben von meinen Bekannten erfahren habe.

Ich verstehe einige Leute nicht. Die wollen Energie sparen, und wenn es ums Sparen geht, erklären sie die Sparer für verrückt.
Überlegt doch mal, mit dern Seifernkisten seid Ihr schneller unterwegs als mit dem Tesla, der seine höchste Durchschnittsgeschwindigkeit bei Fahren mit 60km/h erreicht, dann 6 Stunden Fahrzeit und 6 Stunden Laden, macht 30km/h Durchschnittsgeschwindigkeit. Hamburg-München macht über 24 Stunden. Nach Rom noch langsamer. Mit der Kombination Seifenkiste-Magnetzug 8 Stunden, wenn ich je eine Stunde Anfahrt zum Bahnhof rechne. Jeweils bei Ankunft frisch aufgeladen. Im Zug.
Bahnhof? Son Quatsch. Geschlafen wird im Zug und wer ist bei 5 Minuten Wartezeit schon ausgeschlafen? Überflüssig wie die Gotteshäuser. Der pennt doch in den Wolken, Dragan hat es mit eigenen Augen gesehen und die Konsequenzen daraus gezogen.

von Bernd Schlueter - am 18.06.2013 14:09
Also ich weis bei eurer verklausulierten und mir Sprachbildern überfrachteten Schreibweise wirklich nicht, was ernst und was spaßig gemeint ist. Manchmal verstehe ich garnichts.

Wenn wir wirklich mal spinnen wollen, was ne super energie effiziente Transportmöglichkeit wäre, dann steuere ich mal fogendes in Schlüter-Deutsch bei:

So ne Rohrpostsystem für die Dinger mit Knochen und Muskeln, menschnliche Lebewesen genannt, ob sie intelligent sind weis man ja noch nicht. Das ganze auf Luftleere gezogen, damit kein Atmosphären-Äther das Gefährt langsam streichelt, und mit der zweiten physikalischen Grundkraft zum levitieren gebracht.

Oder wie es jeder versteht:
Eine art Magnetschwebebahn in einer Vakuum-Röhre.

von Cavaron - am 19.06.2013 11:38
Zitat
Cavaron

Also ich weis bei eurer verklausulierten und mir Sprachbildern überfrachteten Schreibweise wirklich nicht, was ernst und was spaßig gemeint ist. Manchmal verstehe ich garnichts.



Hmmm

Ist das jetzt Ernst gemeit, weil ich glaub dann ist das Machmal Falsch, müßt eher heißen meist :o

Knochen und Muskeln, haben ein menge Gattungen hier auf Terra z.B. alle Säugetier arten,
weniger Insekten, wobei die zumindest Muskeln haben, meist mit einen Hirn das für die Funktion ausreicht.

Bei manchen Säugetieren reicht das Hirn zu mehr, z.B. sich in Vorurteile zu ergehen weil man
ja zu 99,246% sowieso alles besser weiß als die Andern unabhängig von der Außentemperatur,
die wirklich Tropisch :rolleyes:

von Manfred aus ObB - am 19.06.2013 15:08
Zitat
Bernd Schlueter
Weißt Du, was so ein Transrapid wiegt? Ich rechne mit einem Zwanzigstel von dessen Gewicht. Deshalb auch nur 100km/h, sonst werden mir die Windkräfte zu groß. Statt 40kW für das tragende Magnetfeld nur 2kW und davon nochmals nur ein Viertel,


Holz ist ein Toller Werkstoff, ja einer der ältersten Werkstoffe überhaupt und richtig gemacht
einer der vieles kann, was die meisten Leut schlicht für unmöglich halten, z.B ein Windkraftturm
Quelle aller Bilder [www.timbertower.de]
Man sieht auch bei Holz kommts wie bei Beton darauf an was man draus macht, gilt aber eben
auch für Stahl, man betrachte nur die Abspannung der Krankonstruktion, ein Geist der Frei
von Vorurteilen kann neue Wege gehen.

Nur Holz ist bei mobilen Anwendungen relativ schwer, auch sind im Unfallfall die Eigenschaften nicht
ganz Optimal, soll aber nicht heißen das für spezielle Aufgaben nicht die beste Wahl, man denke nur
an die Mosquitoplage damals als das Wort Luftlagebericht nicht die Ozonwerte meinte, die bei
so einen heißen Wetter auftreten. Nein ich meine Freeman’s Fohlen, weil der als Einziger in der Führung
der RAF genug Hirn hate zu sehen was man aus Holz machen kann, die andern Lamettaträger
meinten Holz ist veraltet, das keiner eine Ausrede hat Er wüßt nicht worums geht ein Link dazu
[de.wikipedia.org]


Trotzdem kann ich Bernd nicht zustimmen, der erfolgreiche Einsatz in der RAF beschränkte sich
bei Licht betrachtet, nicht unter allen klimatischen Verhältnissen und in eine Zeit wo Rohstoffe
nur bedingt frei verfügbar, also in einer Kriegswirtschaft.

Magnstschienen oder gar Vakuummagnetschienenbahnen ( wobei Vakuum rein aus energiewirtschaftlicher
ein zwar sehr altes Thema ( von Henry Holz Anno 17sowies erfunden ) aber auch sehr interessantes Thema ist,
als der Vakuummotor oder wie die alten dazu sagten der Flammfresser ) nur bei größeren
Distanzen und größeren Geschwindigkeiten als erste Idee wenn überhaupt Sinn machen.

Nimmt man den Rechenstift überlegt den Aufwand an Haltepunkten, oder gar bei Vakuum
den Bauaufwand, so sieht die Kostennutzungsrechnung sehr schnell weniger Toll aus, ja es stellt
sich heraus das einen Magnetbahn mit 400 km/h Spitzengeschwindigkeit und 4 Halts
zwischen Hamburg und Minga nur unwesetlich schneller als ein Kabinenbahn ohne halt mit 160 km/h
und eben kein halt, vom energetischen und Kostenaufwand ja geradezu geschenkt.

Ach ja wählt man einen Kreuzzugs und Hochwaserfreie Hängeausführung ( wesentlich sicher für
Säugetiere, Menschen und verringert Platzbedarf und Versiegelung, Funktionsähnlich der
Magnetschienenbahntrasse aufgeständert ) Variante kann man die Infrastruktur sogar aus
Holz bauen ;-)

von Manfred aus ObB - am 19.06.2013 16:08

Als die Timbern und Teutonen elektrisch nach Rom fuhren

Es ist nicht nur der reichlich vorhandene Rohstoff, der die Verwendung von timber, das englische Wort für Holz, interessant macht. Es ist vor allem die überall vorhandene handwerkliche Fertigkeit, die Unabhängigkeit vom nicht auf Dauer funktionierenden kaoitalistischen System schafft. Staufreie Fortbewegung mit langsamen Vehikeln muss keinesfalls langsamer sein, sehr viel sparsamer im Energieverbrauch auf jeden Fall.
Die langsame Technik ist keinesfalls Steinzeit. Kohlenfaserverbundwewrkstoffe und Mikroprozessorsteuerungen würde ich in sehr viel höherem Maße in der timber-Technikeinsetzen, als es bei den Miefen heute der Fall ist. Langsam ist auch die Seilbahntechnik der Firma Doppelmayr aus Österreich und der Schweiz mit ihren ebenfalls staufreien 25km/h in den Städten, die die Fahrzeiten ganz wesentlich verkürzt. Abseits gelegen , wurde man von der Roland-Reichel-Halle auf der Hannovermesse zu deren Zukunftstadt elektrisch gemieft.
Wenn ich mit dem Fahrrad Düsseldorf quere und die Autofahrer eine halbe Stunde hinter mir lasse, weiß ich, wovon ich rede.
Ergänzend zu meinen Seifenkisten läuft die Verladung in den unendlichen Strom staufreier Holzzüge, die bei Unfällen den Eschede ICE mit seinen messerscharfen Papier-Kunststoff-Hochtechnologie-Verbundstoffen weit in den Schatten stellen. Solch ein Desaster hätte es niemals gegeben.
Holz ist genug da, die stromlinienförmige Verkleidung unendlich viele Einzelfahrzeuge auf Schienen hat unschätzbare Vorteile, unter anderem die 100km/h langsame, haltfreie Geschwindigkeit mit gegenüber dem Kabinentaxi extrem verringertem Energieverbrauch.
Im wesentlich permanentmagnerische Schienentechnik, die den Transrapid in den Schatten stellt, von der unsinnigen Swissmetro-Vakuumtechnik ganz zu schweigen. Nein, die Verladung halte ich für einen ganz wesentlichen Teil der zukünftigen Elektromoilität.
Verladung, ohne die Belastbarkeit der Eisenbahn, alles möglichst leicht, als Hochbahn in Holzständerbauweise, die auch die Städte aufgeständert quert. Federweg: Einen vollen Meter auf 100 Meter Entfernung statt beim Transrapid verlangter Präzision von 0,5cm auf der gleichen Entfermung. Die prozessorgesteuerte Federungs- und Tragetechnik stellt die des Transrapids allerdings völlig in den Schatten.
Die Söhne und Töchter der Bahnzimmerleute müssen sich nicht langweilen, high-tech wird auf dem Ipod entwickelt.

Was nutzt der Porsche im Stau, was nützt das hochmoderne Stealth-Düsenflugzeug, übrigens auch aus Holz, wenn der Treibstoff nicht da ist?

Fassen wir es an, Holz und Kohlenstofffasertechnik samt möglichen Produktionsstätten sind überall vorhanden.

von Bernd Schlueter - am 20.06.2013 02:36

Bescheidenheit zahlt sich aus

Ich habe mir Manfreds timbertower noch mal angeschaut. 100 Meter Narbenhöhe, da erwartet man 5 Megawatt Leistung. Dass man sich mit 1,5 Megawatt begnügt, hat immense Vorteile: Man spart viel Gewicht und Geld, Abschaltungen durch Energieüberangebot werden nicht mehr erforderlich sein. Stahl ist bei solchen Dimensionen ein unzuverlässiger Baustoff, das wissen wir aus der Reaktortechnik, auch von den Windgeneratoren. Natürlich wird man bei der Sturmfestigkeit Abstriche machen müssen, bei der Dauerfestigkeit wohl kaum. Die Verbindungstechnik-hightech, das steht außer Frage.

Lösen wir uns von der Technik der Monopole, die unsere Wirtschaft mit Hilfe unserer Politiker und deren Heuschrecken ruiniert...

von Bernd Schlueter - am 20.06.2013 03:05

Leichtbauweise

Das Twike ist ein Leichtbau. Ein Aluminiumrahmen mit Stoff bespannt, teilweise mit Kunststoff etwas verstärkt. Segelflugzeuge Flugzeuge baute man teilweise ähnlich. Bei größeren Serien zieht man miteinander verklebte Glasfasermutten vor, die bei entsprechender Dicke auch selbsttragend sein können. Am Anfang steht meist eine Holzform. Zur Zeit modelliere ich aus Pappe und Holz Karosserieteile, die dann mit Glasfaser beklebt werden. Trotzdem, das Positiv sollte, wenn möglich eine selbsttragende Holzkarosserie sein, die man auf oder um ein leichtes Fahrgestell setzt.
Ich spreche hier von Konstruktionen für langsame Geschwindigkeiten, die vom übrigen Schwergewichtsverkehr mit tonnenschweren Stahlkarossen ferngehalten werden muss, dann ist die Verletzungsgefahr, wie beim völlig ungeschützten Fahrrad, Motorrad und Quad viel zu groß.

Ehe eigene Trassen für den Leichtverkehr eingeräumt werden, muss erst einmal eine entsprechende Stückzahl erreicht werden, die Wege müssen weder geteert, noch gefedert werden, pro km reicht eine Person, die die Trasse mit einer Schaufel und Schubkarre betreut. Wie in Bergregionen der Schweiz und in Nordskandinavien. Schwierigere Partien werden aufgeständert, statt teure Drainagevorrichtungen einzubauen. Anstiege von über 10% sind kein Problem, der Elektroantrieb schafft dies, die Unterstützung zu Fuß ist notfalls hocheffektiv.

Ein Verbrechen war es, im ICE1 versteiftes Papier einzusetzen. Die messerscharfen Epoxyverstärkten Verbundstoffe schnitten die Passagiere in kleine Stücke. So etwas darf in schnellen verkehrsmitteln, au0er in Flugzeugen, nicht eigesetzt werden, eher Holz, aber nur bei entsprechend eingeschränkter Geschwindigkeit.

Warum Holz?
Es würde im normalen Straßenverkehr heute nicht zugelassen. Erst müssten die anderen fahrzeuge verbannt werden. Das gibt es aber schon in einigen Städten, wo die Rentnermobile die entstandene Nische bereits erobert haben. Produktionsstätten würden wie Pilze aus dem Boden sprießen, wenn erst einmal die Erlaubnis vorliegt, solche fahtzeuge für die Fortbewegung zu nutzen. Ist der Bann erst einmal gebrochen, folgt der Rest von selbst.
Auch das Holz würde zunehmend wieder als Baustoff verdrängt.

Wer meint, Metall könne bei den anfangs geringen Stückzahlen mit Holz bei den Leichtmobilen mithalten, vergleiche einmal den Preis von Holz mit dem des Allewedder-Leichtmobils.
Seifenkisten? Warum nicht? Was spricht gegen Trassen und jetzt noch Fußgängerzonen, die für den Schwerverkehr gesperrt sind. Schaffen wir erst eine mehrheit, die wird dann entscheiden.

Wenn ich wieder elektrisch unterwegs sein werde, halte ich mich viel im ländlichen Raum auf. Es ist den meisten gar nicht bewusst, in welchem Maße Zäune und fehlende Wege die Landschaft verbarrikadieren. Schulkinder müssen sich an lebensgefährlich Landstraßen herumhangeln und in den Graben springen, wenn ein Auto kommt.

Nein, die Welt gehört uns allen muss wieder offener werden. Ein Weg dorthin führt über den Baustoff Holz, wenn auch nur übergangsweise.

Die Aggressivität, die mit dem heutigen Straßenverkehr verbunden ist, halte ich für unerträglich.

Trassen, die für den langsamen Verkehr mit Leichtfahrzeugen angelegt sind, kann man auch als Fußgänger ohne jede Ampelanlage queren.
Autobahnen und Eisenbahnen zerschneiden hingegen das land in kilometerlange, unpassierbare Teile. Sinkt die Achslast der Bahnen von 18 Tonnen erst einmal auf eine Tonne, würde man sehr schnell diese Zerschneidung der Landschaft und die teure und folgenschwere Drainierung überflüssig machen, per Aufständerung.

Arbeitskräfte für den Umbau gibt es übrigens mehr als reichlich.

Das Elektroauto kann die Verbrenner nicht verdrängen. Schaffen wir diese einfach ab auf unseren Trassen. Das Beispiel wird Schule machen.
Holzautos sind unbequem? Klar, bei der heutigen Technik. Selbst Kopfsteinpflaster war allerdings völig problemlos, als man vor 150 Jahren infolge langsamer Geschwindigkeit von unter 20km/h Federwege von bis zu einem Meter einbaute. Da spürte man weder vom Kopfsteinpflaster, noch von den eisenbeschlagenen, ungefederten Räder4n etwas. Zudem, diese harten Räder bewegen sich auf unbefestigten Strecken mit einem heute unerreicht geringem Rollwiderstand, auf Asphalt etwa 1%.

von Bernd Schlueter - am 21.06.2013 06:54

Re: Leichtbauweise

Das Träumen hab ich mir abgewöhnt...
Leichtbau... gibts doch so gut wie garnicht...

Ach so, wollt nur erwähnen, mein Alleweder gibts im Serienzustand mit unter 50 kg Fahrbereit inclusive Akkus.
Selbst mit einigen Modifikationen liegt meines (und das ist mein Alltagsfahrzeug...) bei 60 kg inclusive Akkus für 70 km...

Wie gesagt, das Träumen hab ich mir abgewöhnt, schließlich fahre ich seit 5 Jahren einfach Leichtbau.

Auch so, ein bisschen Träumen tu ich natürlich schon. Mittlerweile gibt es bessere Basisfahrzeuge.
Unmotorisiert, als Fahrrad, aber mit Verkleidung gibts das GoOne K in 20 kg.... Inclusive Motor und Akku kann man ein Fahrzeuggewicht von 30 kg und eine Geschwindigkeit von 70 km/h mit bewährten Komponenten heute leicht erreichen.
Ist allerdings mal TÜV drauf, sieht das wieder ganz anders aus... Weshalb ich mit immer noch mit einen Chassies rumschlagen muss, das ohne Motor und Akkus dage und schreibe 35 kg wiegt....
Aber da geht noch was...

von Yardonn - am 25.06.2013 08:29
Also, ich meine, der größte Teil der Kraftfahrzeuge hat auf den heute normalen Verkehrswegen nichts zu suchen. Vor allem die LKWs sind mir zu schnell und zu bullig. Es gibt so schöne Radwege im Rheinland, die sind oft nur zu schlecht gepflegt und zu schmal. Ein bisschen mehr Breite und mit getrennten Spuren, in der Mitte Blumenrabatten, wie in Holland, das fände ich einfach nur super.

Ihr sollt sehen, der größte Teil des Verkehrs findet dann bald nicht mehr auf den Kraftfahrzeugstraßen statt. Nach transportierten Personen gezählt. Was zählt, sind nicht nur PS , Schnellig- und Bulligkeit.
Klar, eine Geschwindigkeitsbeschränkung muss schon her. Für uns eigentlich nichts Neues. Das hat die Natur so an sich.

Hierzlande wird man für verrückt erklärt, wenn man nicht den allgemeinen Normen hinterherjagt.

Also, es hat mich richtig gefreut, als ich dieses leibhaftige, selbst ausgesägte Elektroauto aus Sperrholz erblickte.Die letzten Male hatte ich immer eine Kamera mit, da war es nicht da. Ihr lacht Euch schief, wenn Ihr es seht, obwohl es mit solchen Gefährten mal wieder ernst werden kann.
Aber Ihr habt es weder gesehen, noch habt Ihr es probiert. Das Cityel und Twike sind schon mal so ein Vorgeschmack...Aber die werden, wie die anderen, gehetzt im Verkehr und bleiben alle Naslang im Stau stecken. Das Sinclair ist etwas zu klein geraten, außer von der Länge her betrachtet.
Das Allewedder, ja, super. Da kommt das Twike nicht mit. Ein wenig unbequem.

von Bernd Schlueter - am 10.07.2013 09:11
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