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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Stammtisch
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 5 Jahren
Letzter Beitrag:
vor 5 Jahren
Beteiligte Autoren:
Claus., Yardonn, R.M, Stefan B.

Versicherungsfragen

Startbeitrag von Stefan B. am 02.07.2013 15:55

Hallo.
Wie einige wissen, waren in Bad Neustadt die mobilen Ladesäulen bei der jährlichen Veranstaltung der Modellstadt für Elektromobilität falsch angeklemmt. Dabei ging der Bordlader meines Clio electrique hopps.
Ich kämpfe immer noch mit der Versicherung, diese will unter anderem wissen, welche technische Lebensdauer ein Ladegerät hat. Scheinbar wird dann nur anteilig geleistet (nach Abschreibung). Trotzdem mein Ladegerät ein Austauschgerät war und vermutlich noch keine 5 Jahre eingebaut war (beim Vorgänger) trifft mich das hart. Das Tauschgerät liegt beim Händler für knapp 2000Euro ohne Einbau.
Der Veranstalter signalisiert zwar Unterstützung, aber Lippenbekenntnisse helfen nicht weiter.
Ich brauche das Auto dringend repariert für die Arbeit (Schukoladen beim Arbeitgeber) und warte nun schon 2 Monate auf die Reparatur.

Fragen:
Können die mich einfach mit einem Teilbetrag für den Lader abspeisen?.
Wer kann Angaben über die technische Lebensdauer(Betriebsstunden) des Ladegerätes machen? Wie will die Versicherung diese prüfen? (ich hab ja selbst keine Ahnung, wieviele Betreibsstunden der Lader drauf hat.)
Kann es sich eine Modellstadt für Elektromobilität leisten, solch einen Schaden nicht, oder nur teilweise zu beheben?.
Ich bin kein Freund von übertriebener Konfrontation mit Öffentlichkeit, aber bald bin ich soweit. Wer hat Ideen???

Gruß Stefan

Antworten:

Hallo

Es gibt eine Mean time between failure, die für Elektrogeräte maßgeblich ist, da aber der Fehler fremdverursacht war sollte der Schaden ersetzt werden, sprich die Reparatur.

Leider hilft bei solchen Sachen nur der Anwalt, oder selbst eine plausible Rechnung aufzumachen.

Also zum Beispiel lebensdauer 500000h,

80 km je ladung, ladezeit 5h dann den Km Stand nehmen und ausrechnen, vorher mal nach gängigen Werten für Ladegeräte suchen, die als Reverenz nehmen.

Gruß

Roman

von R.M - am 02.07.2013 16:47
Ohne Anwalt geht bei ner Versicherung, die sich quer stellt sowiso nichts...
Das ist keine Frage der Technik, sondern deren Prinzips...

Dein Anwalt kann aber dann die Technischen Details brauchen, die der Vorredner genannt hat.

Alter, MTBF, Abschätzung der schon geleisteten Arbeit.
Evlt. Hilft ein Angebot über einen gebrauchten Lader, und wenn es sowas nicht gibt, wird es schwierig...
Anwaltssachen... die Sache ist aber keine so spezielle Elektromobilitätssache, "Zeitwertfragen" gibt es Täglich bei Versicherungsregulierungen, und dementsprechend sicher unzählige Gerichtsentscheidungen an denen sich die Juristen orientieren können. Als Laie hat man da direkt verloren...

von Yardonn - am 02.07.2013 20:21
Da ein Ladegerät ja keine Verschleißteile hat ist die Lebensdauer eigentlich unendlich :D
Ich denke das Ladegeräte nur über die Elkos altern.
Ich würde für ein Ladegerät eine Lebensdauer von 15 bis 25 Jahren veranschlagen.

Wiki sagt dazu:

Die Lebensdauer von Bauelementen, auch von Elektrolytkondensatoren, wird berechnet nach den im Betrieb auftretenden Ausfällen. Als Ausfall bezeichnet man hierbei einen im Betrieb oder in einer Prüfung auftretenden Fehler, der entweder zur Funktionsuntüchtigkeit des Kondensators führt (Vollausfall: Kurzschluss oder Unterbrechung) oder sich durch eine Überschreitung von elektrischen Grenzwerten äußert (Änderungsausfall).

Wird ein bestimmter Prozentsatz an Ausfällen, Vollausfälle und Änderungsausfälle gelten als gleichwertig, in einer Charge überschritten, so spricht man vom „Lebensdauerende“ bzw. „Ende der Brauchbarkeitsdauer“ dieser Charge. Nach älteren, heute zurückgezogenen DIN-Normen war das Überschreiten von 1 % Ausfällen in einer Charge gleichbedeutend mit ihrem Lebensdauerende.

von Claus. - am 03.07.2013 06:15
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