Asteroid Autoradio mit Android

Startbeitrag von Peter Dambier am 13.09.2013 19:34

Das einzige Radio mit Android Betriebssystem, welches ich finden konnte.

Ich suche ein Händi mit dem man nicht telefonieren kann. Ein Autoradio ist kein Tablett, aber es hat ein Display und weil Android kann man es selber programmieren.

Mit einem Jaybook 9901 von Windows CE auf Android 1.5 umgeschossen habe ich meine Erfahrungen gesammelt. Tolles Spielzeug, Betonung liegt auf Spielzeug. Android 1.5 ist nicht mehr das neueste. Die "Platte" kann nicht mehr als 8 MB auf USB-Stick, Platte oder SDHC. Bluetooth ist nicht, aber WLAN geht.

Parrot ist neuer und kann Bluetooth, aber Feinheiten und Stolpersteine, wer weiß. Doppel DIN ist leider doppelt so teuer wie einfach DIN und 6 Zoll ist insgesamt ... aber für einen 19 Zöller wie in Tesla und Airbus habe ich im I-MiEV keinen Platz. Auf dem Beifahrersitz sitzt Karin.

Wozu das ganze? CanIon zum Beispiel.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

Antworten:

Hallo

Wer nicht selbst Apps programmieren kann für den ist Android auch ein Spielzeug, gibt ja nichts gescheites auser vielleicht mal ein Navi und die Tatsache daß man damit die RWE Säulen ein und ausschalten kann.

Da bleib ich lieber bei windows.

Gruß

Roman

von R.M - am 13.09.2013 23:08
Hallo Roman,

was ich von CanIon gesehen habe ist interessant. Das geht für Peugot, Citroen und Mitsu, alles was wie i-MiEV aussieht. Der i-MiEV selber, zumindest unserer von 2010, ist ziemilch barfuß was Händi und Navi betrifft.

Selber kann ich nur Linux. Entwicklungswerkzeuge für Windows haben mich an den finanziellen Ruin gebracht und vor gut zwei Dutzend Jahren zum Aussteigen gezwungen. Android unter Linux entwickeln geht recht gut, sogar ohne eigene Android Hardware. Im Prinzip ist Android ein verkorxtes Linux.

Das Original Paket mit Naviceiver von Mitsu ist mir finanziell zu schwergewichtig. Android scheint es nicht zu sein.

Windows ist für mich verbrannt, seit ich miterleben mußte, wie Arbeitsplätze für DM 50 Tausend Hardware plus Software pro Platz vernichtet wurden, weil ein Umstieg von Windows 2 auf Windows 3 nicht möglich war. Damals sind ganze Firmen von Windows auf Apple umgestiegen, weil es keinen Weg zur Migration gab. Einfach neue Software ging nicht, weil die Hardware Windows 2 erzwang. Einfach neue, vergleichbare Hardware gab es nicht. Ein Teil der Software auf Windows, 3 ein Teil auf Windows 2 und das Kartenhaus brach zusammen. Für uns Softwareentwickler bedeutete jedes Windows Update den Kauf neuer Entwicklungssysteme und die waren damals astronomisch teuer.

Selber bin ich über OS/2 und diverse Unixe sehr schnell bei Linux gelandet. Diverse Neu PCs mit installierten Windows fallen in meinen Händen innerhalb weniger Wochen aus, weil irgendwelche elektronischen Handschellen meinen eine Raubkopie entdeckt zu haben und ehe ich mich mit dem Lizensgeraffel von 20 Herstellern rumärgere mache ich einen kurzen Versuch mit Linux und der geht immer so aus, daß Linux drauf bleibt. Der Support freier Software ist wesentlich ausgereifter und schneller als das verdongelte Zeug und notfalls in Eigenarbeit möglich.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 15.09.2013 20:29
Nachtrag,

Blaupunkt Navi und Tablett gesehen. Der Bildschirm kommt schon eher hin, als der vom Radio und statt Radio hat er Fernsehen. Preislich gehts gerade so.

Mal weiterschauen.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 16.09.2013 17:40
Android kann mittlerweile recht viel. MS Office Dateien lesen/schreiben. PDF uvm. Bei zig 100k Apps gibt es einiges nützliches dabei. 95% sind aber eher Gruscht. Gute Apps kosten dann auch Geld - warum nicht. Apps um einen NXT per Bluetooth zu steuern. Einfache Fritzbox Fernkonfiguration. Ein echtes OS ist es halt nicht wirklich. Und dazu noch von google - aber die Alternativen sehen auch nicht besser aus.

MS hat sich seit WfW 3.11 schon noch weiterentwickelt :-) Heute läuft eh alles virtuell - da ist es egal ob Linux oder MS drauf läuft. Die Handhabung der virtuellen Maschinen ist recht hübsch. Hardware ist da nicht mehr ein großes Thema. Klar - Lizenzen kosten. Und die Lizenz-Standleitung in die USA ist auch nervig. Produktiv ist es mir Banane ob Linux oder MS. Für mich ist MS produktiver als Linux. Da läuft bei mir alles. Bei Linux ist es immer ein Frickelei bis zum Umfallen - da habe ich keine Lust mehr drauf. Ideologisch gesehen würde ich aber auch auf dem Desktop auf Linux umsteigen. Diverse Server laufen bei mir freilich schon seit Jahren mit Linux. Es geht auch beides.

von Michael - am 16.09.2013 18:27
Hallo Michael,

mich hat gerade das Frickeln an Windows gestört. Es gab da eine Windows Version für unsere Grafik Station, auf der ich mir ein Zeitungsseite DIN A4 vertikal ansehen konnte und eine andere auf der die Software für den Siemens Scanner lief. Um ins Internet zu kommen mußte ich dann auf OS/2 neu booten. Jede Kleinigkeit hat ihre eigenen Treiber mitgebracht und ihre spezielle Windows Version verlangt, auf der die Treiber liefen.

OS/2 lief rund und brachte endlich Programme zusammen die unter einer gemeinsamen Windows Version nie zusammen gelaufen wären, aber nachdem die Treiber sowieso von Linux auf OS/2 portiert wurden. Viel Entwicklung lief auf OS/2 und AIX (IBM Unix) parallel und meine Software lief auf AIX und Linux gleich.

Obwohl die VAX, Friede ihrer Seele, ein Exot war, war sie meiner Software freundlicher gesinnt als Windows. Ich habe einiges hinter mir, aber Windows tue ich mir nicht wieder an.

Die meisten Kumpels von damals sind heute auf Linux und haben es nicht bereut. Die friß oder stirb Mentalität der Windows Welt ist mir zu stressig.

Android ... zum Glück gibt es auch noch CyanogenMod und Replicant

[en.wikipedia.org]

[en.wikipedia.org])

Da Android auf Linux fußt und weitgehend OpenSource ist habe ich da viel weniger Bedenken und vor allem viel mehr Freiheiten als bei Windows.

Im Auto Festplatte, CD oder DVD ist im SUV vielleicht möglich, aber im i-MiEV kann man damit das Lochstreifenmuster der Schlaglöcher dekodieren. Genau da setzt Android an.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 17.09.2013 11:03
Hallo

Du must ja auch nicht mehr richtig programmieren sondern es gibt tolle Tools wo man nur noch Kästchen mit Funktionen verknüpfen muß.

Als Miniitix Board, AD Wandlermodul und Touchscreen und das ganze ist in ein paar h fertig.

Ich verwende die Module [www.bmcm.de] und next view.

die Signalaufbereitung mußt du schon selbst lösen ,ich verwende Teiler 20:1 aus 0,1% widerständen aufgebaut von 180k und 2 mal 10k damit kann ich bis 100V messen.

Für Nicd reicht die Auflösung, für Lithium kanns eng werden müsst man mal prüfen bis wieviel Zellen das funktioniert, eventuell halt Trennverstärker rein.

Das ganze steht und fällt mit der analogen Seite, die ist schwieriger als das programmieren.

Gruß

Roman

von R.M - am 17.09.2013 15:12
Hallo Peter,

OS Halbe ist aber schon seeehr alt. Damals war es wohl das modernste Betriebssystem. Man munkelt, daß manche Banken immer noch auf OS Halbe arbeiten. Vielleicht programmiert niemand mehr dafür Viren. Das Dateisystem war wohl recht nett. Aber man stelle sich nur mal vor, IBM wäre nun an der Stelle von MS ein Desktop-OS anzubieten - help. Oder Apple hätte damals den Markt erobert...
Damalige Windosen sind nicht mehr mit Vista/W7 zu vergleichen. Bei guter Hardware und keinen sonderlichen Software-Experimenten sind Bluescreens recht selten. AIX war wohl vor meiner Zeit.

Ein Nachteil von Windows sind die Eskapaden aus Redmond. Die scheinen Teils 0 Ahnung zu haben, was User und Unternehmen auf dem Desktop benötigen. Bei Linux kann man verschiedene Oberflächen auswählen - wobei faktisch nur KDE und Gnome eher relevant sind. Bei Windows, und man sehe sich nur mal Windows 8 an, muß man das eben nehmen. Bischen langweilig als OS ist Windows schon - aber zum nur mit arbeiten ist es ok. Man kann ja auch schnell per vmware Player ein Debian parallel laufen lassen oder umgekehrt in Linux ein Windows. Was noch fehlt ist, daß Linux wie Windows in Echtzeit wirklich parallel laufen.

Android und Freiheit ist auch so eine Sache. Jedenfalls ist es freier als ein iphone. Wobei das iphone auf BSD beruht. Der Datenstaubsauger Google hat via Android recht schnell alle Adresse bei sich - wenn man da nicht aufpaßt .. Das bisher freiste brauchbare Telefon m.M. war das Nokia N900 - nur gab es da nicht 50 Millionen Äpps. Und man hatte da eine echte shell und keine verkrüppelte wie bei Android. Leider gabs dann die feindliche Übernahme von Nokia bevor Maemo durchstarten konnte.

nunja First World Problems

Gruß
Michael

von Michael - am 17.09.2013 16:55
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.