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vor 4 Jahren, 6 Monaten
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R.M, Bernd Schlueter, Peter Dambier, thegray, Michael, Solarstrom, inoculator, Manfred aus ObB, E. Vornberger, p.hase

Wenn das Kupfer im Boden nur Schrottwert hat....

Startbeitrag von inoculator am 07.10.2013 08:57

... kommt meistens UMTS zum Einsatz.

So auch seit 2012 bei uns.

Moin zusammen.
Die sog. Wupperdörfer sind seit je her ein Stiefkind der Städte und nur teilweise mit adäquaten Leitungen ausgestattet.

UMTS ist zwar ein gangbarer Weg, hat sich aber als sehr unzuverlässig erwiesen.
Von 365 Tagen hatten wir eine Verfügbarkeit der Datenverbindung (nicht Sprache) über:

148 Tage >6.000kbts
136 Tage >1.000kbts
60 Tage

Antworten:

Hallo Carsten


Ich habe mal so was installiert allerdings nicht in Europa war aber ein Anbieter der die Schiffahrt mit Internet versorgt

Funktioniert recht gut, man braucht allerdings eine recht große Antenne, am besten eine mit Cassegrainspiegel und großem Offset damit sie fast senkrecht steht.

Hier könnte auch ein normaler Offsetspiegel funktionieren, wichtig ist nur daß die Antenne nicht verschmutzen kann, da ist das System wesentlich empfindlicher als bei Fernsehempfang.

Und teuer ists natürlich.

Was natürlich auch geht ist ein privates Netz wenn man ein paar Leute kennt dann kann man schon ein paar km überbrücken mit einigen Repeatern, dann wäre eventuell auch LTE eine Alternative.

Gruß

Roman

von R.M - am 07.10.2013 10:14
Kennt Ihr den "Dr. Dish" TV-Sender? Der wäre ideal für Euer Anliegen. Da gibt's Tipps, Tricks, Quellen und Antworten auf Zuschauerfragen rund um Sat und Home-Entertainment. Liegt auf dem Astra. Frequenz habe ich grad nicht griffbereit.

von E. Vornberger - am 07.10.2013 11:21
Wie jetzt doch? *Schmunzel*
Nun mußt halt mal sehen ob es derzeit "Lockangebote" gibt die die notwendige HW beinhalten, dann brauchste dir eigentlich um nichts mehr als die monatlichen Kosten Gedanken zu machen.

Ich gehe mal von aus das das du dann aber auch mit einer professionellen Yagi probiert hast?

von thegray - am 07.10.2013 20:33
Zitat
thegray

Nun mußt halt mal sehen ob es derzeit "Lockangebote" gibt die die notwendige HW beinhalten,


Und was ist ein Lockangebot wenn man am Arsch der Welt lebt :rolleyes:

3 Euro fünfzig oder 30 € nein 29,99 € oder noch über 50€ für ein
15 GB Highspeed Inklusiv-Volumen :confused:

von Manfred aus ObB - am 07.10.2013 20:45
Zitat
Und was ist ein Lockangebot wenn man am Arsch der Welt lebt :rolleyes:


z.B. das du nicht im Vergleich UMTS oder DSL die nicht noch recht teure Satelliten HW bezahlen mußt.... manchmal

von thegray - am 07.10.2013 23:25
wir wohnen an deutschlands meistbefahrener bundesstrasse und bekommen sensationelle 5mBit von der mogelkom geliefert. im vertrag steht "bis zu 16mBit".

über 40% haben doch mutti gewählt, oder? es wäre an der zeit, daß sie mal an der pisastudie dreht. schnellere daten - mehr wissen für die heranwachsenden.

meine lieferanten im ausland lachen sich tot über deutschlands dsl.

von p.hase - am 08.10.2013 07:44
Hallo,

danke für die ersten Töne.

Also ich muss es tatsächlich ein wenig auch vom Geld abhängig machen, da der SAT Anschluss definitiv teurer ist, als das UTMS-To-Go (Call'nSurf) Packet, welches ich aktuell habe (30Euro/Monat inkl. 10GB Volumen und Telefon mit Festnetzflat und Vodafone mobil Flat.
Der Repeater steht direkt in Sichtweite 80m vor unserem Balkon und ist auch ziemlich exakt auf uns ausgerichtet -wenn ich die Hotline anrufe scherze ich immer "Wenn ich das Fernglas auspacke, lese ich ihnen die Seriennummer der Antenne vor!".

Das Problem ist, daß die Bodenstation -also die Kabeleinspeisung; entweder in Wuppertal oder in Düsseldorf passiert. Der Weg nach Wuppertal geht über den Repeater Keilbeck.
Der steht dummerweise so bescheiden, daß bei Regen ständig der Container unter Wasser steht und dann abschaltet -zu mindestens die Datenverbindung. Dieses ist die Hauptverbindung.
Die Zweite Verbindung nach Düsseldorf läuft über das Windrad in Oberdahl.
Auf der weiteren Strecke gibt es dann aber ein Lastproblem, da dort einige Repeater nur einen GSM Repeater mit max. 64kBit/s montiert haben. Je nach Last also UMTS vor Ort, aber die Leistung von GSM.

Soviel zur Ausgangssituation.

Die SAT Angebote unterteilen sich dann in 3 Mischbehälter.
1. mit/ohne Fair-Use
2. mit/ohne Hardware
3. mit/ohne Fernsehen

Telefon wird dort allgemein per VoIP aufgeschaltet -also normales SIP Phone, wie bei jedem Internettelefon -außer Skype.

Preislich scheinen die Pakete sehr flexibel zu sein.
Da geht es von 20Euro bis 400Euro für den privaten Bereich -pro Monat versteht sich.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 08.10.2013 11:28
Zitat
inoculator
UMTS ist zwar ein gangbarer Weg, hat sich aber als sehr unzuverlässig erwiesen.


Eigentlich gibt es doch längst die nächste Mobilfunkgeneration genau für diese Anwendung: LTE
Bei dir nicht verfügbar?

von Solarstrom - am 08.10.2013 14:05
Hallo

Mach doch einfach mal einen Speedtest, normalerweise liegts selten an der Leitung sondern am Server.

Das ZDF schafft z.B. schafft oft nicht mal 2 mbit.

Gruß

Roman

von R.M - am 08.10.2013 18:28
LTE? Braucht man dafür nicht ein Händi?

Bei uns gehen Händis nicht. Weder im Gorxheimer Tal, noch im Weschnitztal und selbst im Neckartal nicht. Der ganze Odenwald ist weitgehend händifrei.

[www.thuraya.com]

Die gehen auch im Odenwald und vor der EU Küste, aber bezahlbar ist anders.

UMTS geht aus dem selben Grund wie LTE nicht.

Ich bin gespannt was nächstes Jahr auf dem Hessentag los ist, der digitale BOS-Funk geht bei uns nähmlich auch nicht.

von Peter Dambier - am 08.10.2013 18:44
Hallo

Für LTE gibts auch Router, einfach Sim Karte rein und gut.

Der Rest ist dann wie sonst auch entweder über WLAN oder LAN


Gruß

Roman

von R.M - am 08.10.2013 19:05
Zitat
Peter Dambier
LTE? Braucht man dafür nicht ein Händi?


Man braucht z.B. soetwas [www.ebay.de]
Und bei Bedarf eine Richtantenne auf dem Dach [www.ebay.de]

Ich überlege gerade, ob ich das DSL light durch soetwas ersetzen soll, um gelegentlich Filme anzusehen. Bei youtube oder direkt auf dem Smart TV. Mein ganzes TV Geraffel (TV, Sattuner, AV-Receiver, BluRayPlayer) hat Smart TV und ich kann es nicht wirklich nutzen.

Alternative wäre vom Kabelnetzbetreiber ein DSL Anschluss. Dafür müsste ich aber den Kabelring der vor meiner Kelleraussenwand vergraben ist aufgraben und in den Keller einführen. Und zum Graben habe ich eigentlich keine Lust. Und auch keine Lust zur Kontaktaufnahme mit dem Kabelnetzbetreiber, die haben damals die Sache mit der Kabeleinführungen nicht auf die Reihe bekommen. Bei allen anderen Versorgern (Wasser, Telekom, Strom) hat das in Kooperation problemlos geklappt.


Zitat
Peter Dambier
Bei uns gehen Händis nicht.


Wie gehen nicht? Keine Inhouseversorung? Oder geht gar nix?

von Solarstrom - am 08.10.2013 19:35
ISDN geht bei uns. DSL-1000 ist die Grenze, geht aber nur wenn ich die Wandwarze durch ein ordentliches CB-Funk Netzteil ersetze, sonst wird der Router, genauer das DSL-Modem, durch die Oberwellen des Gleichrichters zugestopft.

Die ganze Gegend ist von Elektrosmog Gegnern verseucht, außer dem Porzellan für die Stromversorgung wird nichts auf dem Dach geduldet was nach Antenne aussieht und auf den Bergen erst recht nicht.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 09.10.2013 08:41
Wenn ich einen 1- Watt Laser im sichtbaren Licht aufweite und über einen 5cm Refractor den 3km enfernten Fensehturm anstrahle, so erzeugt dieses einen beleuchteten Fleck von ca 0,5 m Durchmesser , also 0,2m². 10 hoch 19 Photonen treffen dort pro Sekinde auf und werden cos-mäßig in alle Richtungen gestreut.
Mit einem gleichen Fernrohr in gleicher Entfernung sammle ich davon noch ca 2 Promille von 1/3.000² auf, also 2 Milliarden Stücker. Von 10 kleinen schwarzen Kindern gehen 9 verloren, dann warens nur noch 2 Millionen.
Auf diese Weise wollte ich am Anfang der Internetzeit eine Verbindung zur Uni herstellen, für die halbe Stadt und ich habe mir alle Teile dafür angeschafft. Richtig in Betrieb genommen habe ich das Ganze aber nie, weil damals noch die Monopolgesetze dagegen sprachen, was ich anfangs nicht wusste. Erlaubt war einzig so eine optische Verbindung für Kinderspielzeuge, sofern keine Nachrichten übertragen wurden, auch mit einer gespannten Schnur und Dosentelefon war das genehmigungspflichtig, erfuhr ich dann.
Heute sind viele Radiofrequenzverbindungen .freigegeben, mit einem deutlich besseren Störabstand zum Elektrosmog als es bei meiner Planung der zum Restlicht, Mondschein oder gar zur Sonne war.
Nur die Bündelung ist da schlechter. Mit passiver Reflektion ist da nichts zu machen.
Wie ist das, ist heute privates, aktives Routen über so große Entfernungen erlaubt? Über die Grundstückgrenzen hinweg?

Das NSA darf das, wir nicht?

Bei mir funkt ganz laut ein WLAN-Router namens "Piratenpartei.de". Darf ich den mitbenutzen? geht wahrscheinlich über wenige Grundstücksgrenzen. Möchte auch Pirat werden, die Betreiber auffinden und Kontakt schließen. Da hatte ich mal so ein schönes kostenloses Äpp auf der Tablette, mit dem man so schön orten konnte. Mit Hilfe großer Kreise wurde die Stärke der gescannten 12 Kanäle samt Namen und Belegung angezeigt. Nur finde ich das Äpp nicht wieder. Weiß jemand, wo?
Hinter den bergisch-grünen Fensterläden gibt es doch sicher auch Piraten, die sich mit der Materie auskennen? Carsten als Pirat verkleidet beim Kaffeetrinken?

von Bernd Schlueter - am 19.10.2013 03:02
Unter den Piraten gibt es auch Freifunker:

[de.wikipedia.org]

[freifunk.net]

Und das Äpp vielleicht das?

[github.com]

und jemand der mehr weiß über das Netz in Deiner Nachbarschaft findet sich bestimmt da:

[www.seidenstadt-piraten.de]

Früher wurden Schwarzfunk und Kabel über den Zaun ganz streng verfolgt. Heute geht es nur noch Kinderfilme, wenn man Zensur meint oder um Störerhaftung wenn man einen Raubüberfall von der Hollywood Mafia meint.

Ein Netz wo "Piratenpartei.de" heißt kannst Du bedenkenlos nutzen.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 19.10.2013 08:49
Schon habe ich mich im Forum angemeldet...
Wir müssen die Zeit des Absolutismus des Staates beenden.
Was ich damals an der Düsseldorfer Universität beobachtete (und in Nepal erlebte), hat mir sehr zu denken gegeben.
Bergische Holzköppe sind unerwünscht, die brauchen kein Internet.
Carsten, schaue doch mal nach, ob sich dort nicht doch Leute herumtreiben, die anders denken und über die Du besseren Anschluss an die Welt bekommst. Besser, unkontrolliert und freiheitsliebend.
Nicht alle in Deiner Umgebung denken so. Wozu Kupfer? Es gibt Funk. Im Schwarzwald wurden wir auch gegen die eingesessene Mafia aktiv. Baden und der Schwarzwald haben eh eine freiheitsliebende Vergangenheit. Auch Du hast Recht auf Freiheit in Deiner von meinen rechten Freunden gut kontrollierten Gegend. Nicht ohne Grund gibt es in Deiner Gegend viele Amateurfunker.
Ja, rechtslastig, also , Vorsicht.

von Bernd Schlueter - am 19.10.2013 16:34
Ok Carsten dann ist alles klar.

Nutzen die anderen Funk-Betrieber die gleichen Standorte?

Wenn nicht wäre es evtl. dahin eine Sichtverbindung möglich, Entfernung erstmal zweitrangig ?(also auch aus höherer Warte -> Dach plus 3-4m) Vor langen gab es Teilweise noch über die Betreiber-Datenbanken die Auskünfte über die Standorte gaben, man müßte schauen was es da Heute noch an Quellen gibt.

von thegray - am 19.10.2013 21:23
Zitat
Peter Dambier
ISDN geht bei uns. DSL-1000 ist die Grenze, geht aber nur wenn ich die Wandwarze durch ein ordentliches CB-Funk Netzteil ersetze, sonst wird der Router, genauer das DSL-Modem, durch die Oberwellen des Gleichrichters zugestopft.

Die ganze Gegend ist von Elektrosmog Gegnern verseucht, außer dem Porzellan für die Stromversorgung wird nichts auf dem Dach geduldet was nach Antenne aussieht und auf den Bergen erst recht nicht.

Liebe Grüße von
Peter und Karin


Ist lange her ich glaubte bei den Fotos immer an einen Scherz, auf der anderen Seite (nichts ist wirklich unmöglich)
In der Südsee gab es mal Leute die haben Palmen (Antenne Materialkosten und regelmässiger Sturmbruch) einen Koax-Anschluss verpasst also implantiert und sind in der Sache mit erstaunlich guten Werten - in den Äther gegangen....

von thegray - am 19.10.2013 21:28

Re: Wenn das Kupfer in Radevormwald nur Schrottwert hat....

Alternative auch für Carsten
xxxxxxxxxxxxxxx
gelöscht,
Ralf
xxxxxxxxxxxxx
Ich befinde mich hier in der Nähe eines freibeuterischen Wlans und das Forum, für das ich mich gerade angemeldet habe, gehört zu "Piratenpartei.de".
Deren Vertreter habe ich bereits meine Stimme bei der letzten Wahl gegeben.
Dies ist auf meine Erfahrungen mit unseren Schlapphüten bei meinem Nepal- , besser gesagt deutschem Schlapphut-Abenteuer aus Schäubles damaligen Bundeskanzleramt zurückzuführen.

Meine favorisierten ÖDP-Grünen waren leider nicht bei der Bundestagswahl angetreten, kooperierten aber wegen ihrer gleichen Absichten zur direkten Demokratie nach Schweizer Vorbild mit den Seidenstadt-Piraten.
Einen Beitritt der Bundesrepublik in die Schweiz würde ich sehr begrüßen. Ohne die Jodelei, natürlich.

von Bernd Schlueter - am 20.10.2013 06:18

Re: Wenn das Kupfer in Radevormwald nur Schrottwert hat....

Zitat
Wlans und das Forum, für das ich mich gerade angemeldet habe, gehört zu "Piratenpartei.de".

Damit geht Dein Verkehr aber durch deren WLAN-Router und insofern unverschlüsselt **, können die * alles mitlesen - wenn die schon Politik nicht können, vielleicht ist dann wenigstens deren WLAN-Kiste per WPA2 gesichert.

* Die sind auch die, die noch den Router nutzen, inosfern man des nich weg konfiguriert
Am besten ich ändere meine ssid auch mal auf piratenpartei.de und warte mal so, was die Leute denn so für Passwörter benutzen.

** also unverschlüsselt bis zum Endpunkt (nicht wpa etc), sprich https, imaps usw...

von Michael - am 20.10.2013 06:56
Ich habe öfter mal Besucher und die haben schon Fritzboxen und Ciscos geschrottet, weil sie nicht mit OpenWRT umgehen können. Wenn ich dann mit dem Fernglas einen grauen Lieferwagen am Verteilerkasten parken sehe wundere ich mich auch nicht, warum das ISDN Telefon von einem Routerausfall betroffen ist.

Sei zuversichtlich, wenn die übers WLAN kommen, dann räumen sie wenigstens Deine Schubladen nicht aus. eBanking? ohne mich. Also was sollten die absaugen, was sie über das DSL-Kabel nicht auch bekommen?

Für den Kram hinter dem Router bist Du zuständig. Roter Zählerkasten aus Plastik mit Powerline? Kabelmodem?

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 20.10.2013 10:37
Ach, mitlesen dürfen die bei mir schon. Vielleicht findet sich dann auch der eine oder andere, den ich für ein Elektroauto erwärmen kann...
Haben wir nicht gerade noch darüber gesprochen, wie wir uns alle miteinander vernetzen können?
Dann sind das bergische Land und Radevormwald keine internetmäßige und elektromobile Pampa mehr. Ich sehe schon überall Piratenfahnen wehen. Macht sich auch am Cityel gut.



von Bernd Schlueter - am 20.10.2013 13:33
Zitat
grauen Lieferwagen

Gibt es noch keinen Mini-EMP zum selbst bauen - ggf an eine Flugdrohne montiert.

Zitat
Also was sollten die absaugen, was sie über das DSL-Kabel nicht auch bekommen?

Also eher der Nachbar oder andere Teilnehmer. Klar auf Dienste-Niveau ist es das selbe. Nur kommt dann Dein Nachbar in den Knast, weil auf den läuft der Router :rp: Und bis der das durch Gutachter nachweisen kann, daß dem nicht so ist, dazu noch die Internet-Neuland-Richter. Oder man lädt mal einen aktuellen Film via Torrent, dann bekommt er auch schnell einen Überweisungsschein zu 1000€ von Waldorf-Frommer etc. Ein offenes WLAN zu betreiben ist in Deutschland kaum möglich, da man entweder die Anwälte oder den Staat am Hals hat, treibt irgendwer obskure Dinge - was je nach Fall berechtigt sein mag.

Interessant ist WLAN ortsbezogen bez. einer Art Orts-Intranet, die Unabhängig vom Internet wäre. Da einen Mail-Server rein, dann könnte der ganze Ort schon ohne eine Spur "Internet" Mails austauschen oder etc tauschen. Da müßten zumindest die Lieferwägen mal hin fahren. Sichert man das per WPA und einem VPN-Server, so müßten die auch schon mal aus dem Lieferwagen aussteigen. Es ist halt meist die Faulheit oder Komplexität diverser Anwendungen, daß alles ins Internet gestellt wird - google macht das schon...

von Michael - am 20.10.2013 14:25
Hallo

Ein bischen was kann man schon selbst tun um es den Schlapphüten etwas ungemütlich zu machen.

Router kann man kaskadieren damit die anderen drausen bleiben, WLAN muß man nicht nutzen, und zum Mailversenden gehe ich über das TOR Netzwerk.

Gruß

Roman

von R.M - am 20.10.2013 15:06
TOR schützt lediglich bischen bez. Anonymität, wobei man nicht weiß, wieviele der Tor Exit Nodes durch Dienste betrieben werden. Wenn Dein Empfänger/Versender die Mails nicht per Tor abruft/verschickt, hilft das nicht viel. Wenn die Mails unverschlüsselt sind, dann werden die auch ab Ende Tor zum Mailprovider wieder normal verschickt und da können die sowieso mitlesen bzw. hängen direkt bei großen Hostern / Mail-Anbietern drin, die die Mails auf deren Server unverschlüsselt gespeichert werden. Siehe den Lavabit-Fall
Mail-Inhalte lassen sich sicher mit PGP verschlüsseln. Wobei man dann immer noch nachvollziehen kann, wer mit wem kommuniziert. Verschlüsselt man, so ist man freilich auch wiederum verdächtig.

von Michael - am 20.10.2013 15:33
Hallo

Mails zu bestimmten Adressaten werden bei mir immer verschlüsselt, und zwar nicht mit einem käuflichen Programm sondern mit einer Schlüsseldvd.

Ohne den Schlüssel gehts nicht da es keinen Algorithmus gibt.

TOR funktioniert zumindest in der Hinsicht daß der Rechner von dem aus versendet wurde nicht identifizierbar ist.

Gruß

Roman

von R.M - am 20.10.2013 22:59
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