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vor 4 Jahren, 10 Monaten
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thegray, Bernd Schlueter, Manfred aus ObB, Michael, i-MiEV, Emil, Christian s, UweMic

Haben die Engländer nichts aus Fukushima gelernt?

Startbeitrag von UweMic am 22.10.2013 15:21

Hallo.

In England sollen bis zu 8 neue AKW gebaut werden.
Die Bevölkerung sagt nichts dagegen sondern man hört sowas wie "Ist doch grüne und gute Energie"
Finanziert von einen Französischem und Chinesischem Konsorzium. Dafür bekommen diese dann eine Strompreisgarantie über 35 Jahre die doppelt so hoch ist wie jetzt plus Inflationsbereinigung.

Ich bin :confused:
Ich hoffe die wissen wohin mit dem Müll. Aber halt da ist ja viel Wasser um die Insel :o

Gruss
Uwe

Antworten:

Meine Tochter war vor 2 Jahren 8 Monate in England in der Schule.
Die sind dort regelrecht für die Atomkraftt indokriniert worden. Div .Vorträge Lehrfilme, Diskussionsrundne etc. .Es wurde sehr gegen die Windkraft gewettert . so eine Windanlage sei ja höher als big Ben !!

Für ihre Mitschüler dort war Atomkraft sowas von logisch. sie fanden es echt strange, daß siese kontinentale Austauschschülerin da was auszusetzen hatte .

von Christian s - am 22.10.2013 17:18
Fuku WAsss

Die Bomben und U-Boote brauchen auch Futter:joke:

Und Bitte was war das für eine unheilige Allianz Bush und der Ex-Prim als es um den Nahen Osten ging... ohne die langfristigen Folgen zu bedenken...... ich Reise zwar nicht aber wenn bin ich froh drum keinen GB oder USA auf meinem Reispass stehen zuhaben!

Wohin - nun nach Sellafiled eine der berüchtigten Lecken Aufarbeitungsanlagen......

von thegray - am 22.10.2013 18:07
Hier ein Link zu diesem Thema.

von Emil - am 23.10.2013 04:45


Nett das privater Atomstrom doppelt so teuer wie normaler Strom und das Staatlich Garantiert
( Also kein EEG sondern ein AEG Hmmmm eventuell ist die Namensgebung geschützt :confused: )
und obwohl der Strom doppelt so teuer, von Versicherung der Kraftwerke nix zu lesen.

Aber die Kraftwerke sind ja bei den Briten, die können ja Wetten abschließen wann es Rummst :o

Die Grünen wird es trotzden Freuen, können Sie dann 2045 nachweisen das das EEG besser war,
bleibt nur zu hoffen für den Bürger, das bis dahin nachgewiesen, es waren beides Irrwege der Ideologie :rolleyes:

von Manfred aus ObB - am 23.10.2013 08:20
Zitat

Die sind dort regelrecht für die Atomkraftt indokriniert worden.

Jetzt aber - Schule ist toll :-) Dumm (ein)gebildet ist gut genug.

von Michael - am 24.10.2013 18:08
Ich sehe das Fatalistisch:
A: Sollen die Chinesen ruhig ihr Geld verbrennen: Mal sehen wie hoch die veranschlagten Kosten überboten werden.
Wie was das bei den Skandinaviern die ja einen der jüngsten gebaut haben ? Wieviel xmal hunderte Millionen über ...und noch kein Ende gefunden?

B: Dann ist auch da ein wichtiger Wissenstransfer gewährleistet, auf das die VRC die Dinger etwas besser macht als geplant.....wobei gegen Schlamperei in der Großmansucht hilft auch keine noch so feine Technik - evtl. sogar kontra Produktivsein , also wenn ich auf Gedeih und Verderb die wählen müßte den Rest meines Lebens fliegen zu müßen - zwischen einen Fiseler Storch oder dessen Ostkopie und einen Kopie eines 380 aus den Händen die Chinesen - hm

Zurück zum Neubau also ich bin kein AKW Spezi aber ich entsinne mich, bei den Finnen man möge mich strafen:
~15 Jahre geplant.
2005 Angefangen
2009 Fertig - Nein sollte Fertig sein !
Vorsichtige Schätzungen reden von 2015?
Festpreis 3,2 Milliarden für 1600 MW
Derzeitig manipulierte Aussage 6,6 Milliarden! Wie war das BER?

Lassen wir das mal am Ende auf 10Milliarden "Gesamtschaden" belaufen. (der ohne Rückbau; Unfälle>kleine Reparaturen und Einlagerkosten ins Endlager hm - Wer hat den schon Erfahrungen damit .... am Ende noch mal soviel?
Sagen wir mal Spaß halber .

1600MW mal durchschnittlich 2500 Stunden im Jahr mal 40 Jahre ~ 160 Millionen Megawattstunden
Macht gesamtwirtschaftliche Kosten von Pro Megawattstunde von 8.000.000€
Hab sich so simplifiziert noch ein Fehler drin ? Eine Megawattstunde 8Mio?
Das Wären 8.000€ für die Kilowattstunde. Eurovolkswirtschftlicher Schaden - ICh glaube da fahrei ich mit Zink-Kohle ohne Kupferkopf noch billiger incl. Recyclingkosten.

:hot:
:joke:

Ach wer soll in England bauen VRC und Franzosen hm in dem obigen Fall sind ausführende Siemens und die Franzosen gewesen. Mann müßte ja meinen bei über 50 eigenen Kraftwerken sollte man irgend wann das kleine 1x1 beherrschen.


Sagen wir mal man hätte wenigstens dort dazu gelernt und schafft es für ein Viertel - dann sind das immer noch 2000€ für die Kilowattstunde Gesamtwirtschaftliche Kosten über alles .

Und wir streiten uns um Anschaffungskosten pro Installierte KW 300Euro in Lixx oder 1000 für PV oder wie viel in Wind? Wasser? Die dann ohne problematischenMüll so wie AKW gepflegt werden locker 40-60 oder mehr Jahre halten können wieviel KWh produzieren pro installierte KW.?
Meine Fresssssse

Ach ja ich kann mich auch entsinnen das die Franzosen mal mit "Straßenarbeitern" einen Forschungsreaktor? abgerissen haben oder es noch tun? k.a.
Die veranschlagten Kosten wurden um ganz grob sowas um das 20fache überschritten, und das bei den Franzosen die es mit der Sicherheit und Verschmutzung nicht ganz so eng sehen.

PS.: die Deutschen Betreiber wissen nicht wie - aber rechnen mit 1Milliarde reinen Abrißkosten für ein AKW.

ERGO: Wie War das NOCH mit BER; B-HAuptbahnhof; Stuttgart 21; HH-Phillharmonie usw. usw. immer wieder ist das Projekt nicht zu Ende und im Schnitt was das was ~4fache? gekostet?

Jetzt lege man das mal auf die AKW an als Maßstab, vielleicht wird das dann realiter ......

von thegray - am 24.10.2013 19:17
Zitat
thegray
1600MW mal durchschnittlich 2500 Stunden im Jahr mal 40 Jahre ~ 160 Millionen Megawattstunden


Falscher Ansatz, die ATomkraftwerke bekommen wie im EEG Vorrangrechte, also 8000 Vollaststunden,
ist das zuviel für die Insel wird wie im EEG der Bürger ( in dem fall der Tommy ) zur Kasse gebeten.

von Manfred aus ObB - am 24.10.2013 20:10
OK OK

Manfred du weist es besser als ich in 40 Betriebsjahren Jahren hat welches AKW mal 8000 Volllast stunden gehabt? Ah kann man nicht weil 40 Jahre ......nun mal Extrapolieren......
Macht mit allen Ausfall; Wartungs; Renovierung; Fehlplanungs und Umbauarbeiten im schnitt Real?

+ Denn Brennstoffkosten den ich mal außen vorgelassen hatte - ups.

Dann in einer weiter optimiert simplifizierten Rechnung nach Gray soooo ganz grob die KWh dann kostet nur das man so mal die Richtung sieht .......wenn schon nicht den strahlenden Horizont den die Kinder, Enkel; Ur Ur Ur Ur Ur Ur Ur Ur Großenkel Periode vor Augen aber in der Hand haben werden.


OK OK jetzt lass mal die 20 Stunden der GROWIAN bitte außen vor ;-)

Denn die haben ja die gleichen "Versorger" gebaut!!!:joke::hot: Blöd nur das andere dann zeigten das GroßWindAnlagen sich doch dauerhaft drehen können ohne gleich kaputt zu gehen.

UND JETZT KOMM MAN ANDERER MIR NICHT MIT BANKEN RETTUNG sonst werde ich mal "UNPFLEGELEICHT":angry:

von thegray - am 24.10.2013 20:32
Zitat
thegray
OK OK

Manfred du weist es besser als ich in 40 Betriebsjahren Jahren hat welches AKW mal 8000 Volllast stunden gehabt? Ah kann man nicht weil 40 Jahre ......nun mal Extrapolieren......


Gut erwischt war Kaufmännisch gerundet, es sind nur 7710 Stunden

[de.wikipedia.org]

von Manfred aus ObB - am 24.10.2013 21:24

Windscale-Sellafield

Der Wind macht einmal Pustekuchen und schon ist das Zeug im Meer.
Die können sich auch mehr erlauben, als unsereins.
Wir sollten uns sowas gar nicht mehr erlauben.

von Bernd Schlueter - am 26.10.2013 19:35
Zitat
Manfred aus ObB
Zitat
thegray
OK OK

Manfred du weist es besser als ich in 40 Betriebsjahren Jahren hat welches AKW mal 8000 Volllast stunden gehabt? Ah kann man nicht weil 40 Jahre ......nun mal Extrapolieren......


Gut erwischt war Kaufmännisch gerundet, es sind nur 7710 Stunden

[de.wikipedia.org]


Manfred - äh Sorry :
Aber mal hinterfragt die Zahl stammt aus Wikipedia, könnte das von jemanden sein mit Nähe zu den Versorgeren ;-)
Ach ja und was steht da die Zahlen kommen von : Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW)

Und klar die werden doch nicht - ich sage nur in Richtung "glaube keiner Statistik die du nicht selber " gefälscht hast".....

Besten Falls - schwächt vielleicht das meine Argumentationsführung ein wenig, in der Richtung beleibt es aber trotzdem stabil .

von thegray - am 28.10.2013 08:17
Zitat
thegray

Ach ja und was steht da die Zahlen kommen von : Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW)

Und klar die werden doch nicht - ich sage nur in Richtung "glaube keiner Statistik die du nicht selber " gefälscht hast".....


Das mit den Statistiken fälschen ist halb so schlimm, wenn immer nach den gleichen System gefälscht wird
und da sind Statistiken die über Jahre gleich verlässlicher als reine Marketingags.

Der BDEW ist so gesehen also sehr verlässlich und die Zahlen die da im Wiki stehen sind
für Wikiverhältnisse nicht so märchenhaft, z.B. für Biogas.

Natürlich kann ich schon als Ausleger der Anlage ein bischen daran drehen.

Leg ich mit neueren Maschinentypen die Anlage Kaskadenförmig aus, also statt 1 mal 300 kW
3 mal 100 kW und sag die Anlagenleistung ist 200 kW plus 100 kW Redundanz und Spitzenlaststrom
( gibts derzeit Kohle nur fürs bereitstellen ) so bekomme ich bei völlig gleicher Jahres kWzahl bei
1 x 300 kW 4000 Volllaststunden bei 2 x 100 kW plus 100 kw anders deklariert 6000 Volllaststunden.

Es gilt halt das ganze so synergetisch und kalkulatorisch zu gestalten das es Überzeugt ;-)

von Manfred aus ObB - am 28.10.2013 08:35
Zitat
Manfred aus ObB

Natürlich kann ich schon als Ausleger der Anlage ein bischen daran drehen.

Es gilt halt das ganze so synergetisch und kalkulatorisch zu gestalten das es Überzeugt ;-)


Nun ja Tendenziell ticken wir da in die Gleiche Richtung - will ich jetzt mal soo Interpretieren.

Denn mal ganz so übers Knie gebrochen - die Angabe dort ist ja was - ein Duchschnitt aller AKW! Richtig ? - Also wenn ich mal alle ; die Mal in Betrieb waren und jetzt evtl. ausklingen oder wieder angefahren werden - wie auch immer.
Weil unrentabel; Störfallmeister; oder wegen zig Nachrüstungen und Reparaturen zusammen gerechnet Jahre außer Betrieb waren aber trotzdem deren Probleme und bleiben usw.

Dann müßten andere um das im Durchschnitt auszugleichen 7/24/365/40j. pa. gelaufen sein - hm ich behalte mir vor das nicht zu glauben.

von thegray - am 28.10.2013 12:25
Zitat
thegray


Nun ja Tendenziell ticken wir da in die Gleiche Richtung - will ich jetzt mal soo Interpretieren.


Da hast Du die AKW Rechnung nicht zu interpretieren, das Beispiel BHKW für Biomasse oder
auch andere Energiearten ist nur eine Auslegungsart, die noch kein Endgültige weil unklar was in
Zukunft so eine Vergütung erhät das die Wirtschaftlichkeit steigt. Zimlich klar ist Bioenergen Energie bekommen
im einen eventuell fortgeschrieben EEG wesentlich weniger, anderseits wird gesicherte Leistung bezahlt,
da macht RWE druck, mit wir legen die Braunkohle still. Unklar ist ob die gesicherte Leistung nur für
größere Einheiten gelten soll, was bedeutet man muß einzelne BHKWs so wie Lichtblick Verscwarmstromen.

In der Windkraft passiert ja ähnliches größer Rotor mit kleineren Generator, das bedeutet bei guten Wind
weniger Strom bei flauen Wind genausviel Strom aber mehr Volllaststunden, der Politiker und andere bescheißen halt gern.
Vor allen Die die gern beschießen werden und sich dabei noch Toll fühlen :rp:

Zur Atomjahresverfügbarkeit [www.contratom.de]

Zur Erinnerung 8000 Stunden im Jahr sind im Normjahr 91,32% die letzte Kommastelle Kaufmännisch gerundet.

von Manfred aus ObB - am 28.10.2013 13:53
Manfred - wenn ich schreibe ich interpretiere etwas und mit Bezug darauf - dann daß, das wir "einstellungstechnisch" wahrscheinlich mehr in vergleichbare Richtung Denken als Diametral :eek: äh was... mußte mal was hochgestochen her wenn wir schon uns im Kreis drehen :joke:
Und da wir ja in Raumzeit also nicht nur zweidimensional Denken Pardon Leben mal einen schritt weiter um das ganze aus Abstand zu betrachten.

Wobei in größeren Dimensionen Denkend können auch scheinbar entgegengesetzte Richtungen (Linien) sich an Punkten treffen. Je nach "Gewichtigkeit " der Argumente mal eher mal später...:cool:


Ja und was soll es dann haben wir eben nach den Zahlen der IAEA (hmm.... ;-) ) eben über 80%
Prozent Verfügbarkeit - na und.

Anmerkung: Satzung der IAEA Zitat:
"Die IAEO soll laut Satzung „den Beitrag der Kernenergie zu Frieden, Gesundheit und Wohlstand weltweit beschleunigen und vergrößern“;[2] sie soll also die Anwendung radioaktiver Stoffe und die internationale Zusammenarbeit hierbei fördern "

Denn unabhängigen Wissenschaftlern nichts in Abrede stellen, aber mir kommt da z.B. sowas wie ...den Bock zum Gärtner machen...in den Sinn.


Wenn ich das Geld nehme das man sich da Volkswirtschaftlich erlaubt zum "Spielball Atomkraft" zu verbaleren Pardon wir arbeiten hier ja mit Hitze - also zu verbraten; plus die "Zinsen" die die Kinder der Kinder der Kinder zu Zahlen haben.
Dann back ich dir so viele Virtuelle Lithium-"Pumpspeicherkraftwerke" für alternative Energien das man sogar einen Nukelaren-Winter noch zu 100% Verfügbarkeit Fernsehen könnte.....ohne das ich Täler brauche die es nicht gibt um sie zuzubetonieren; aber ganz sicher zudem noch dort wo sie gebraucht werden und nicht j.w.d

Wenn sich einer fragt was soll das ?
- Ein Stromnetz wie unseres hat auch Schwankungen - Die herkömmlichen "Batterien" der früheren heutigen Versorger sind Pumpspeicherkraft Werke denn die haben schon immer mit Schwankungen zu tun gehabt.
In D etwa 7GigaW die Größten haben etwa die Leistung eines AKW-Blocks.
Einer der Gründe gegen Energie die nicht aus Kohle; GAS; ÖL; ATOM kommt ist man braucht mehr Speicher und denkt herkömmlich weil paßt ja gut in die Pläne Pardon Marktoligopolkontrolle an Wasserpumpspeicherkraftwerke..... aber D. hat keinen Platz für die (üblichen Pump) Speicher - Ergo ergibt nach dem Motto - es kann nicht sein was nicht sein darf -> Kein Speicher keine Sinnvolle Verwendung von alternativen E.
Somit keine garkeine Alternativen also weiter mit den Abhängigkeiten und Geschäften wie bisher....
Und man unternimmt alles auch durch Lobbyisten in Politik und Gesetzgebung genau diese Situation herbeizuführen die sich selbst bestätigt - das nenne ich dann das "Markt-&Politische Perpetuum Mobillee".

von thegray - am 29.10.2013 14:30
Mal sehen, was das Strontium macht, nebst einigen anderen Elementen. Gefährlich ist die Strahlendosis, gleich, welches Element. Caesium ist, verdünnt, unschädlich, denn es breichert sich, wenn, dann nur kaum an. von Strontium weiß man es.
Nunja, kann man jetzt alles wunderschön messen. Da muss man keine Amis oder Weihnachtsinselbewohner mehr opfern. Japaner gibts jetzt genug. Mist, die Akiko kam aus Fukushima...

Mag einer von euch noch Fisch?

von Bernd Schlueter - am 29.10.2013 20:58
Gut wenn Du keinen Fisch mehr isst. Dann hat es mehr für mich ;-) Mit dem Alter 60+ kann man so viel Fisch essen wie man will. Radioaktivität verhilft einfach zu strahlendem Aussehen :-)

von i-MiEV - am 29.10.2013 21:28
Zitat
i-MiEV
Gut wenn Du keinen Fisch mehr isst. Dann hat es mehr für mich ;-) Mit dem Alter 60+ kann man so viel Fisch essen wie man will. Radioaktivität verhilft einfach zu strahlendem Aussehen :-)


Genau wenn ein Großteil des Ausländischen Obst und Gemüse Kobald60 bestrahlt wird um u.a. Microorgannissmen abzutöten - kann das ja beim Menschen auch nur Frisch halten:D

von thegray - am 30.10.2013 11:22
Da nehme ich auf mein Alter keine Rücksicht. Alter ist eh unwertes Leben. Mir geht es um die Menschheit und die sollte sich nicht selbst vernichten. Zu sagen hat die Lobby. Fragt nur nicht, welche. Auf jeden Fall nicht die gewählte. Die Lobby wählt ihre Mäzene und die bist nicht Du!

Weißt Du schon, wie sich Strontium verhält? Und einige andere Elemente? Caesium in der See ist wirklich abgehakt und ungefährlich. 200 weitere Isotope und Verbindungen werden beobachtet und sind gar nicht alle so harmlos, weil man nichts davon hört...

Aber, wie gesagt, 50 Bequerel/kg sind wirklich zu ertragen, wenn sich nichts anreichert, aber es reichert sich einiges an.
Ich habe einen etwas verseuchten Scintillationszähler aus der Kraftwerksanlage Karlsruhe hier liegen, mit dem kann ich messen.

Habe mal bei Schülern gemessen und sehr unterrschiedliche Werte erhalten, und das war vor Cernobyl.

Wir Elektroautofahrer leben wirklich sehr nahe an der Atomenergie. Es macht mir Bedenken, wenn ich Dich so sprechen höre..
Eine Ladung meines Saxo beträgt 12 kWh. 100Ah bei 120 Volt. Das sind 130.000Gray, die unschädlich im Reaktor anfallen. In Sievert wird die Wirkung auf den Menschen gemessen, die liegt rein definitionsgemäß viel höher als das Gray. Diese Schelme!
Die andere Hälfte bleibt der Umwelt in Form von strahlenden Spaltprodukten nicht nur einige Tausend Jahre erhalten.
Aber Du hast wahrscheinlich keine Vorstellung davon, was das bedeutet und wie stark Dein Elektroauto unseren Lebensraum zerstört.
Bedenke, es gibt 10 Milliarden Menschen. wenn die alle ein Elektroauto mit nächtlichem Atomstrom laden, dann kommen wir ganz schnell dahin, wohin wir gerade mit Gewalt hinmarschieren!

Darum: Stoppe diesen Mord an der Menschheit und verhalte Dich so, wie mir der Personalchef bei Interatom in Bensberg 1975 bei meiner Bewerbung geraten hat.
Ich rechne nicht erst seit damals selbst, weil man gerne das, was man nicht sieht, hört oder riecht, verdrängt.

Für mich führt auf Dauer kein Weg an Desertecähnlichem vorbei.

Halt, doch, ein Weltkrieg, aber da sorgen schon andere für.

Über 0,5% der Oberfläche des Ruhrgebiets bestehen aus menschlicher Haut (=Einwohnerzahl mal 2m² Körperoberfläche gerteilt durch die Fläche des Ruhrgebiets) dazu 5 Millionen Lungen, die den Staub aus der Luft filtern. In eine der am dichtesten bevölkerten Regionen der Erde gehört kein Atomkraftwerk.

Wir füttern unseren Müll am Cap in den Kanal, von dort treibt ihn der Golfstrom ins Polarmeer, wo er absinkt und sich gut mit dem noch unverseuchten Atlantikwasser vermischt.
Wenn wir auf Fisch verzichten, haben wir also auch ein relativ lange erträgliches Endlager, statt mitten in Ahaus.

Ich denke, es ist an der Zeit, dass wir unsere Meere opfern. Schließlich sind wir alle irgendwo Japaner.

Die Weltmeerfischproduktion, zusammen mit der radioaktiv weniger betroffenen Aquakultur macht unter 70 Millionen Tonnen aus.
Vergleicht doch mal mit den Zahlen für die Landproduktion, hier nur drei Getreidearten:

(Wikipedia-Image: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/77/Welternten-Mais%2C-Reis%2C-Weizen-2011-BMK.jpg/800px-Welternten-Mais%2C-Reis%2C-Weizen-2011-BMK.jpg)

Die Lage ist also nicht so bedrohlich, wie die meisten meinen.

Wir haben die Wahl: Das Elektroauto weiter nachts mit Atomenergie laden und auf Meeresfisch verzichten oder darauf vertrauen, dass Tebbartz van Eltz und Gott das Richtige für uns tun. Zu Amaterasu kann ich nur sagen: Frauen gehören nicht ans Steuer.

Japanerin am Steuer

von Bernd Schlueter - am 30.10.2013 11:37

Re: Aber eines haste vergessen in deiner betrachtung Haben die Engländer nichts aus Fukushima gelernt?

;)

Wenn die So machen wie geplant haben die in 30 Jahren kein Versorgungsproblem das haben wir ja schon heute ....

Nein die stehen dann da und wiegen jeden Gramm Uran-Brennstoff mit Platin auf - denn nach heutigen Verbrauchsstandard - sind die bekannten und geschätzten vorkommen für grob ~50 Jahre ausreichend - so sagt man - wenn die Inder und Chinesen aber so weiter machen haben wir bald doppelt so viele Verbrauch von dem Zeug ......... dann erledigt sich das Entsorgungsproblem eigentlich auch. Dreck drin lassen - Tür zu nach Hause gehen.

Die nächsten paar tausend Jahre die Hochspannungsmasten schon Pflegen damit man die Kühlsysteme und Pumpen noch am Laufen halten kann ...... und hoffen das nichts ver- oder durchrottet.

von thegray - am 30.10.2013 13:19

Haben die Engländer nichts aus Fukushima gelernt? Doch, sie haben.

Ich fürchte, die Engländer haben längst begriffen:
"Den atomaren Wahnsinn machen wir nicht mit".
Wie kann man nur auf die Idee kommen, den atomaren Abfall an Land, wo die Menschen wohnen, zu verbuddeln? Das kommt eh irgendwann wieder hoch.
Als erste versenkten die Engländer ihren gesamten atomaren Abfall im Meer, gegen den Protest der anderen. Um sie zu beruhigen, behaupteten sie, in sicheren Bleisärgen. Das war gelogen, es kam heraus.
Die meisten Engländer sind Nichtschwimmer, in weiser Voraussicht. Schon Jesus forderte seine Freunde auf, das Fischen sein zu lassen und einer anderen Beschäftigung nachzugehen, die Stelle kann man nachlesen. Lukas 5,1bis11. Hindus und Buddhisten ist das Fischen schon immer verboten.

So, nicht, das einer meint, das sei von mir aus der Luft gegriffen, die Pläne, einfach das Meer als Müllkippe zu gebrauchen, bestehen schon lange.

Wenn wir nur die Wahl hätten, an Energiemangel zu sterben oder auf alle Meeresfrüchte zu verzichten, würde ich auch die urenglische und jetzt auch japanische Lösung wählen.
Ihr meint, wir würden dann verhungern? Weit gefehlt. Nur 10% unserer Nahrung kommen aus dem Meer, davon noch die Hälfte als Kraftfutter für unsere Fleischproduktion. Darauf können wir verzichten und statt genmanipulierten Genmais und Miscanthus am gleichen Ort Nahrungsmittel anbauen. Das bringt mehr zur Ernährung der Weltbevölkerung. Fossile Energieresourcen werden geschont, der Urwald erhalten. Krieg? Wozu dann noch? Wir brauchen das Öl der amerikanischen Weltbeherrscher dann nicht mehr und lassen die Moslems leben.

Es ist tatsächlich so: die radioaktiven Stoffe verdunsten nicht aus dem Meer und verbleiben, sehr gut verdünnt, und strahlungssicher, dort. Möven sind neben Pinguinen und Walrössern so ziemlich die einzigen auch auf dem Land lebenden Tiere, die dann aussterben. Millionen andere Arten, auch wir, überleben dann.

Ehe wir alle draufgehen, sollten wir darüber nachdenken.

Ich habe mir schon abgelegene Gebiete in Russland als Standort für meine schnellen Brüter ausgeguckt, ja, und vielleicht jetzt auch Japan. Die Japaner können dann bei mir Zuflucht finden, ich mag Japaner.

So abwegig es sich anhört, das ist es nicht. Auch für unsere geliebten beräderten Gefährten wäre es kein Fehler. Die alten englischen Pläne werden von den Engländern wieder ausgegraben, bis Desertec das radioaktive Zeitalter ablöst. Das Meer bleibt dann tot.Für immer.

Ich habe die Explosionen meiner schnellen Brüter längst eingeplant: Nicht einmal ein halbes Prozent der Radioaktivität, wie bei den heutigen Supergaus, wird dann freigesetzt, bis auf das radioaktive Jod 131, das längst zerfallen ist, ehe es die teilweise umgesiedelte Zivilisation erreicht. Außerdem gibt es Jodtabletten, die ich direkt nach Cernobyl geschluckt habe. Es wird pausenlos aufbereitet und damit entgiftet (Abfall ins Meer!).
Noch einen Vorteil haben schnelle Brüter: Sie kennen die gefährliche Xenonvergiftung nicht, die angeblich Tschornobühl ausgelöst hat. Vielleicht war es auch eine Erdbewegung, das ist eigentlich egal.
Brennstoffmangel? Nie.

Warten wir ab, vielleicht lässt sich der Pazifik doch noch retten? Aber auch ohne Meer kann das Leben weitergehen!


Nachtrag: Mein schnelles Brüterprojekt ist soeben doch gestorben: Das radioaktive Plutonium ist doch über 1000km nach Gomel und Minsk weitergetragen worden. Meine schnellen Brüter enthalten 4 bis 7 % Plutonium.

Es war angenommen worden, das sei vorher abgeregnet. Das war aber nicht der Fall.

Schränken wir uns ein mit unserem Energieverbrauch!

von Bernd Schlueter - am 01.11.2013 15:35

Mal langsam die Plutoniumeier ausbrüten

Da bin ich nicht der erste, der das versucht, da gibts nen indischen Kollegen.
Plutonium ist reaktortechnisch gar nicht mehr so eklig, wenn man es mit total langsamen Neutronen beschießt. Die schlafen fast ein, wenn sie unterwegs sind und können erfolgreich brüten.
Angenommen, es gelänge, so etwas zu bauen, auch dann gäbe es Brennstoff genug.

Also nur, wenn Ihr dann unbedingt Eure Elektroautos atomar fahren wollt. Ich will nicht und lade in den Morgenstunden statt nachts. Mein norwegisches Wasser fließt schließlich auch in den Morgenstunden.
Aber, wenn die Tölpel weiterhin 4/5 unserer Erdoberfläche so versauen, wie bisher, dann gibt es für den verbliebenen Rest doch einen Weg:

Es werden die Brennelemente meines noch nicht vollständig erfundenen Patentreaktors pausenlos aufbereitet, der Reaktor kommt in gottverlassene Gegenden, wo Hase und Igel längst vergessen haben, sich gute Nacht zu sagen. Dann könen wir uns in Ruhe etliche Excursionen erlauben. Alles, was radioaktiv übrig bleibt, bis auf die Gase, kommt ins Meer, einfach so, dann gibt es auch keine Überraschungen mehr. Schließlich sind wir ja schon einiges gewöhnt. Dadurch, dass wir dann nicht mehr unsere anderen Recourcen ausbeuten müssen, herrscht atomarer Friede und der Ölhunger der Amis ist endlich gestillt.

Es wird unmodern, am Meer zu wohnen, baden kann man da nicht mehr, Fisch ist sowieso ungesund.

Nichts an Radioaktivität klettert mehr aus dem Meer an Land, also praktisch nichts, außer ein paar sterbende Möven, die uns mit radioaktivem Fisch bewerfen uns so ein paar verschwindend geringe Mengen von Spaltprodukten, die die Unverschämtheit besitzen, in radioaktives Gas zu zerfallen. Alles andere radioaaktive Gas wird aufgefangen und separat und sicher verwahrt, Millionen Kinder vor Leukämie bewahrt, wofür ich den Nobelpreis beanspruche. Außer mir denkt doch keiner daran! Xenon-Vergiftung? Was ist das? Ich hab doch gesagt, dass ich Gase immer sofort aus dem Reaktor entferne, nachdem mich der Herr Wigner darauf aufmerksam gemacht hat, samt dem in meinem Reaktor wichtigen Abbau der Wignerenergie.
Experten ahnen jetzt, wovon ich spreche.

Also, wenn Ihr nicht artig seid und schön gegen den Ausbau der Kernenergiereaktoren bleibt, dann mache ich Ernst mit meinen Reaktoren. Vor einem halben Jahrhundert habe ich praktisch alle Szenarien durchgespielt. Das ist eine Drohung von mir, und, wenn Ihr englische Freunde habt, dann haltet die ebenso ab, einen großen Fehler zu begehen!

Das Hauptproblem der Kerntechnik ist, dass die Katastrophenszenarien nie richtig durchgespielt wurden und alles Unangenehme verschwiegen oder abgeleugnet wird. Wenn es dann soweit ist, wissen sie nicht, was sie tun müssen.

Ich hatte damals Deutschland schon für verloren gehalten. Klaus Traube ist für mich ein Retter, wie Snowdon und Manning auf einem anderen Gebiet.

von Bernd Schlueter - am 03.11.2013 11:03

Ist der Schlüter verrückt geworden?

Also, gestern habe ich mir die Zeit genommen und habe in den verschiedenen Suchmaschinen unter NSA-Beobachtung nachgeforscht, wie viele Kernreaktorprojekte in der Welt laufen, geplant sind und wahrscheinlich auch verwirklicht werden.
Ich bin zum Schluss gekommen, dass ich nicht in der Lage bin, die Leute zu stoppen, die das Atomgeschäft betreiben, noch kann ich verhindern, dass in Zukunft das, was bieher passierte, sich nicht in hundertfacher Zahl wiederholt.
Ich denke, wenn das so ist, wie es ist, sollten wir uns entscheiden, welches Leben wir vernichten wollen. Das an Land, oder das im Meer.
Es ist alles andere als verrückt, in Betracht zu ziehen, dass die Menschheit in Zukunft vernünftig handeln wird.
Ansonsten lade ich bei Wind und Sonnenschein und bei deren Ausfall morgens, nur nicht mehr nachts und möglichst nicht an den Wochenenden.
Das ist mein bescheidener Beitrag zur Vermeidung atomarer Verseuchung.
Nein, das funktioniert auch, wenn man keine Solaranlage sein Eigen nennt.

von Bernd Schlueter - am 04.11.2013 11:33
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