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thegray, Ralf Wagner, Peter Dambier, Thomas Pernau (Ion), Emil, Twiker76, Horst Hobbie, wchriss, Manfred aus ObB, R.M

Elektromobilität in D

Startbeitrag von Twiker76 am 01.11.2013 20:56

aus Franz Alt Sonnenseiten:

Sehenswert !

[sonnenseite.com]

das macht wieder Hoffnung ?
Oder doch nicht ?

[www.zdf.de]

Auf jedenfall nicht für Deutschland !

sg

Marcus

Antworten:

Bis auf eine Kleinigkeit:

Die Formel 1 hat es kapiert. 2018 wird die Formel 1 von der Formel E abgelöst. Der Bernie mag ein alter Krab sein, aber die Formel 1/E läßt er sich nicht aus der Hand nehmen, außer vom Sensemann.

Das macht den Rest des Vortrags umso realistischer.

Pfeif auf VW. Wer weint Grundig nach? Kauffe mer halt Samsung oder Tamia Autos.

Ich bin gespannt wann Kraus - Krupp aufs Dach vom Kampfpanzer Tiecher Solarzellen aus Korea klebt und den Elektromotor vom Uboot einbaut.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 02.11.2013 09:40
Nun ja - Die Timeline hatte ich ja in Frage gestellt, das andere nun da brauchen wir zumindest im ELWEB-Multiversum eigentlich keine Visionäre zu sein.

Und wenn würde es im nachhinein Wunderen wenn in ein Paar Jahren hier ein Werk nach dem anderen dicht macht - weil man hier erkennt das das gleiche passiert ist wie in dem Zeiten der 70 und 80er als die US-Hersteller extreme Einbrüche hatten wieso.....

Wie heißt es doch so Plakativ in einem von vielen Zitat : Lerne die die Geschichte der Menschheit und du wirst die Zukunft kennen.

Und das Formel1 so wie Heute, sich schon lange überholt hat - sorry als kleines Kind hing ich noch an der Scheibe - schon seit ca. 20Jahren nehme ich die bestenfalls Ergebnisse beiläufig und Achselzuckend zur Kenntnis.
Was soll da auch groß passieren bei Renn-Etas die in Hunderte von Millionen gehen!
Immer wieder die selben "Eingeschlafenen Köpfe" die das unter sich aus machen.

Schon damals vor 20 Jahren in der Turbo-Säuferzeit war ein Formel-Wagen sparsamer als jedes Serienfahrzeug ich glaube mich erinnern zu können an so 128gr. Treibstoff auf den Kliometer (bei Leistungen jenseits der 1000PS) und was ist davon heute geblieben.....Ein Passatwasauchimmer der immer noch die gleiche Zeit zur Arbeit braucht oder von München nach Hamburg aber viermal soviel kostet. Und nicht Sparsamer dies tut - OK statt mit 75PS heute mit 170 - NAUND ? Was kommt den hinten Raus....

Wenn ich die Wahl hätte Persönlichkeiten kennen zu lernen - wie die S-Brüder ; Lauda; Ickx; Stuard selbst wenn die aus einer anderen Generation stammen dann doch die letzteren wählen Sprache hin oder her..

Formel 1 ist für mich Tot und so wie es jetzt läuft Spekuliere ich ohne Zahlen zu kennen ein Auslaufmodel selbst wenn man in Osten und Asien sich etabliert - man könnte die Frage stellen warum - weil absehbar ist das man hier kein Wachstum mehr generieren kann gegenüber den Kosten. Aber vielleicht bin ich in dem viel zuweit voraus von den möglichen Geschäfts-Szenarien die sich ein stellen können, als das diese Variante zutreffend sein könnte.
Nun ja ich werde es sehen.

von thegray - am 02.11.2013 12:42
Den Vortrag von Lars Thomsen hatten wir ja verschiedentlich schon hier diskutiert. Seine Timeline funktioniert nur wenn unsere Regierung auch will und Voraussetzungen schafft. Ob die wollen daran glaube ich noch nicht!! Dieses Jahr schaffen wir fast eine Verdoppelung der E-Fahrzeuge, (PKW) genau diese jährliche Verdoppelung müssten wir beibehalten um die 1 Mio in 2020 zu schaffen.

Pedelecs haben wir jetzt 1,4 Mio in D mit ähnlichem Wachstum. Die Emobilität KFZ steht etwa da wo die Pedelecs vor 8 Jahren standen.

Hamburg macht einen Vorstoß beim Bund:
1. Verbot des Zuparkens von E-Ladestationen, das ist bisher noch nicht wasserdicht geregelt
2. Frei Parken für E- Fzg in den Städten.

Ob das durchgeht werden wir sehen, zumindest der erste Punkt muss geregelt werden.

Ralf

von Ralf Wagner - am 02.11.2013 15:33
Für mich halt echt beeindruckend, das erzählen von dem was auf die Räder kommt...

Jeder der halbwegs glaubt und so tut kann jetzt nicht sagen er hats nicht gewusst wie schlecht die Verbrenner abschneiden...

da wird leider noch viel Wein in den Ausguss gekippt...

Mir tun meine Kinder echt leid wie auch alle anderen Kinder...

Marcus

von Twiker76 - am 03.11.2013 07:29
Die Regierung spielt bei der Elektromobilität keine oder nur eine kontraproduktive Rolle.

Anders als bei der Energiewände gibt es keine deutsche eAutoindustrie die an die Wand gefahren werden könnte.

Tesla verkauft, mit und ohne Merkels Segen. Mitsu könnte verkaufen, aber sie getrauen sich nicht ganz zu wollen. VW (Audi) haben sich entschieden lieber zu warten, bis der Markt gesättigt ist und sich nacher zu beklagen, daß mit eAutos kein Geld zu verdienen ist. BMW hat den Fedehandschuh aufgenommen, den ihnen Tesla vor die Füße geworfen hat.

Tesla kann man heute schon so fahren wie ich unseren i-MiEV gerne fahren möchte. Wenn es morgen Tesla Tankstellen en Masse gibt, dann wird hoffentlich ein Bastler einen Adapter für mich basteln, daß ich auch dort laden kann. Bei uns auf dem Dorf gibt es etliche Landwirte, die überlegen, den Diesel durch Strom vom eigenen Dach zu ersetzen.

Benzin wird nicht billiger, Solarzellen aber schon und Batterien auch. Kein normaler Mensch betreibt sein Händi mit Bleibatterien, den Schlepptop auch nicht. Also gibt es mehr und bessere Batterien.

von Peter Dambier - am 03.11.2013 15:58
Zitat
Peter Dambier

Solarzellen aber schon und Batterien auch.


Mag als Mantra gut sein, obs wahr is wird die Zukunft weisen :D

von Manfred aus ObB - am 03.11.2013 16:34
Zitat
Ralf Wagner
Den Vortrag von Lars Thomsen hatten wir ja verschiedentlich schon hier diskutiert. Seine Timeline funktioniert nur wenn unsere Regierung auch will und Voraussetzungen schafft. Ob die wollen daran glaube ich noch nicht!! Dieses Jahr schaffen wir fast eine Verdoppelung der E-Fahrzeuge, (PKW) genau diese jährliche Verdoppelung müssten wir beibehalten um die 1 Mio in 2020 zu schaffen.

Pedelecs haben wir jetzt 1,4 Mio in D mit ähnlichem Wachstum. Die Emobilität KFZ steht etwa da wo die Pedelecs vor 8 Jahren standen.

Hamburg macht einen Vorstoß beim Bund:
1. Verbot des Zuparkens von E-Ladestationen, das ist bisher noch nicht wasserdicht geregelt
2. Frei Parken für E- Fzg in den Städten.

Ob das durchgeht werden wir sehen, zumindest der erste Punkt muss geregelt werden.

Ralf



Hallo Ralf vergiss den dritten Punkt nicht !

Ich weis ich bin hier wohl der einzige Rufer.

Eine Verordnung oder besser " Grundgesetz" Ok schimpft mich wieder Spinner oder Schlimmer, dürfte hier Deutschland beides gleich schwer durch zu bringen sein - wenn dann die Arbeit, dann richtig gemacht.

3. Das Mieter und WEG-Nutzer die auf eigene Kosten und Verantwortung sich auf ihrem Parkplatz eine Steckdose legen wollen, darf man es nicht verbieten!.

Warum? Gesetz der Fall es werden sagen wir mal 100.000 Ladesäulen übers Land verteilt und Zufällig auch in der Eck wo man wohnt. WER bitte schön Fährt nach hause guugt ob frei, wenn nicht kommt später nochmal vorbei läuft dann 1000Meter nach Hause und wenn die Ladung fertig steht nochmal auf; zieht die Schuhe an; holt sein Fahrzeug weg, damit ein andere Person sein Fahrzeug laden kann.

Oder für jeden EV eine eigene Öffentliche Ladesäule :eek:

WAS ist das Erste was sich ein Kunde fragt dem ein EV offeriert würde! Wie und wo Lade ich weniger wie häufig!

SO WIE ES JETZT IST - Wird das Wachstum stetig steigen aber dann kommt eine Sättigung in den verschiedenen potentiellen Käuferschichten und DANN. ups.
Der Bundesabeitendefamillinendurchschnittsbürger würde mit eine EL-NG und Co. nichts anfangen können und somit als Wachstumsmarkt wegfallen. Und in so kleines Massenfahrzeug einen Hybrid rein nur weil man das Pferd nicht richtig aufzäumen will.... (Ob der Volpe je kommen wird?)

So wie es jetzt ist kommt die meisten EV nur für Eigenheimbesitzer in Frage in einem Land in dem 80% der Bevölkerung zur Miete oder in WEG Wohnen (mal als Anhaltspunkt) (im Gegensatz zu anderen EU [news.immobilo.de])

von thegray - am 03.11.2013 20:46
Hallo thegray - dabei hast Du einen netten Vornamen -

Das Thema Mehrfamilienhaus haben wir auf der Agenda. Bisher reicht es wenn ein Eigentümer quer schießt damit man die Ladestation nicht bauen darf - das wird sich ändern! WIr arbeiten an Richtlinien die einen empfehlenden Charakter haben für die Umsetzung, die Hamburger Politik hat eine entsprechende Eingabe beim Bund auf den Weg gebracht, mit dem Ziel die Möglichkeit einer Ladestation in Mehrfamilienhäusern rechtlich zu verankern. Ich bin nur sehr gespannt ob man damit durchkommt.

Ich habe die Woche einen Vortrag vor Immobilienleuten zum Thema Ladeinfrastruktur gehalten, es ist vielen klar, dass da was passieren muss. Über die technischen Umsetzungen sind wir uns klar, dass in einem 10 Familienhaus nicht jeder 22 kW Ladeleistung haben kann, sondern vielleicht nur auf 11 kW Wohnung inkl Ladeleistung ausgelegt wird. Über ein Lademanagement kann er sich entscheiden ob er jetzt auf drei Platten kocht oder das Auto lädt.

Ralf

von Ralf Wagner - am 03.11.2013 23:18
Zitat
Ralf Wagner
Ich habe die Woche einen Vortrag vor Immobilienleuten zum Thema Ladeinfrastruktur gehalten, es ist vielen klar, dass da was passieren muss. Über die technischen Umsetzungen sind wir uns klar, dass in einem 10 Familienhaus nicht jeder 22 kW Ladeleistung haben kann, sondern vielleicht nur auf 11 kW Wohnung inkl Ladeleistung ausgelegt wird. Über ein Lademanagement kann er sich entscheiden ob er jetzt auf drei Platten kocht oder das Auto lädt.


Na ja, drei Platten benötigen weit weniger als 11 kW.

Meiner Meinung nach geht es nicht ohne eine Energiezentrale im Haus, die das Laden der Fahrzeuge steuert. So ein System wird dann nur akzeptiert wenn es einmal tatsächlich möglich ist sein Fahrzeug zumindest gelegentlich mit voller Leistung zu laden, und zum anderen wenn es fair zwischen allen ladenden Elektrofahrzeugen geschieht.

Warum also nicht generell jedem Parkplatz einen 22 kW Anschluss gönnen, nur wird die gesamte dem Haus zur Verfügung stehende Leistung unter allen gerade Ladenden gleichmäßig aufgeteilt. Der von Haus aus weniger benötigt macht Kapazität für andere frei. Natürlich muss das ganze Management auch noch mit dem auf dem 10-Familienhaus erzeugten PV-Strom und dem Lastmanagement des Stromversorgers verknüpft werden. Damit es auch einen Anreiz gibt eben die 22 kW nicht auszunutzen, wenn man 10 h Zeit zum Laden hat, und man dann lädt wenn die PV-Anlage Strom liefert, muss natürlich auch eine entsprechende Spreizung beim Preis vorhanden sein.

Das zu realisieren wird eine sehr komplexe Aufgabe. Damit sich sowas durchsetzt muss natürlich auch der Preis für so eine Anlage stimmen. Hier muss eine Standardisierung erfolgen damit der Massenmarkt die Kosten senken hilft.

von Emil - am 04.11.2013 07:24
Zitat
Ralf Wagner
WIr arbeiten an Richtlinien die einen empfehlenden Charakter haben für die Umsetzung, die Hamburger Politik hat eine entsprechende Eingabe beim Bund auf den Weg gebracht, mit dem Ziel die Möglichkeit einer Ladestation in Mehrfamilienhäusern rechtlich zu verankern.
Ralf


wer ist 'wir'?

Thomas

von Thomas Pernau (Ion) - am 04.11.2013 09:27
Hallo Thomas,
ich bin als "Hobby" Obmann der VDI 2166 Blatt 2 "Planung elektrischer Anlagen in Gebäuden - Elektrotankstellen" Die VDI ist kein Gesetz gibt aber Hilfen zur Umsetzung und ist etwas auf dass man sich berufen kann.

Mit Hamburgern, meine ich die Politik dort, die sind recht rührig und haben entsprechende Anträge beim Bund gestellt. Ich müsste das Papier mal raussuchen im Internet.

@Emil, das Thema Mehrfamilienhaus ist kritisch bzgl. Ladung. Das Management gesamt um den Hausanschluss in Summe nicht zu überlasten wäre technisch möglich. Kann ich jedoch laden wenn mein Nachbar gerade Party macht, d.h. wird mir der Saft abgedreht bei der Fahrzeugladung weil der Nachbar gerade viel in der Wohnung verbraucht? Dieses gemeinschaftliche Lastmanagement kann zu jede Menge Ärger mit den Nachbarn führen, oder nicht?

Grüße
Ralf

von Ralf Wagner - am 04.11.2013 11:37
hmmm,

wenn hier im elweb so schnell vom eigentlichen Thema abgewichen wird ist es um die Elektromobilität in D echt schlecht bestellt...
Da kann man nur hoffen dass das Erdöl schneller ausgeht als berechnet...

Ich hatte gestern mit einem Bekannten zu tun der nun nachdem er einen techn. Studiengang abgebrochen hat nun bei der Automobilbranche gelandet ist:
Die deutsche Automobilindustrie sein doch in den letzten 15 Jahren sowas von inovativ gewesen, sei der Spritverbrauch zB. bei Audi von 9 auf 7-8 Liter zurückgegangen ?
Wenn denn die Akkus billiger werden kommt das E Auto von D auch in D :eek:
Wie lang soll ich mir das eigentlich noch anhören ?
Aber jetzt ist erst mal die Diskussion über Snowden in Gang alles andere nur weiter so...
Wenn die Leasingrate von nem ZOE oä. nicht bezahlt wird wird das Fahrzeug stillgelegt und man weiß, da das Fahrzeug mit nem Hauptrechner vernetzt ist, auch gleich wo es versteckt wurde...
Überwachung und NSA sei dank ? Wer wills denn ?

Ich muss mir doch diese kranke Sch... nicht antun !

Marcus

von Twiker76 - am 04.11.2013 16:04
Ich sehe eher von 4,8 Litern auf 9 Liter hochgegangen.

1976 bin ich meinen NSU Prinz 4 mit 4,8 Litern auf 100 km gefahren, bei 90 km/h auf der Autobahn, vom flachen Ried, hoch in die Eifel und zurück (Nato Ralley, jede Woche, bei Schicht sogar häufiger.

Der Prinz war Hightech, Normalbenzin :D

Aber mit dem i-MiEV hat er viel Ähnlichkeit gehabt, vom Fahrgefühl.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 04.11.2013 16:39
Hallo Ralf

Denke mal da wird auch oft an falscher Stelle gespart.

In der Bude wo ich als Student gewohnt hab war jede der 12 wohnungen mit 63A abgesichert, da überall ein 21 kw Durchlauferhitzer und ein E-Herd verbaut war.

Sollte als möglich sein auch ein paar Fahrzeuge zu laden wenn vernünftig geplant wird.


Gruß

Roman

von R.M - am 04.11.2013 21:04
Was ist eigentlich mit den 'intelligenten' Stromzählern? Als 'intelligent' würde ich bezeichnen wenn der Zähler weiß was der Strom gerade kostet und wieviel Strom gerade durch die benachbarten Zähler läuft. Damit hätten wir das Startsignal für die Ladung wenns billig ist und die Zähler würden selbst untereinander ausmachen wieviel noch geht.
Das mit den 21 kW Durchlauferhitzern ist ein schlechtes Beispiel wegen des geringen Gleichzeitigkeitsfaktors. Dass mehrere Durchlauferhitzer die nur wenige Minuten am Stück laufen dann ausgerechnet alle auf einmal losheizen ist unwahrscheinlich. Ein besseres Beispiel sind die Lösungen in den Waschküchern der Mietskasernen: Waschmaschine geht auf den Wohungszähler oder einen extra Münzzähler. Die sind übrigens auf 100% Gleichzeitigkeit ausgelegt, aber eben nur 2,3 kW pro Maschine.

Thomas

von Thomas Pernau (Ion) - am 04.11.2013 21:39
Hallo Thomas,

ich gehe davon aus dass wir dynamischere Stromtarife bekommen, sowohl für Verbrauch wie Einspeisung. Ein Marktgerechter Preis wäre aus meiner Sicht das Richtige.
[attachment 395 elweb_stromtarife.gif]

Die meisten von uns haben fixe Stromtarife, ab und zu gibts HT/NT, später gibts vermutlich mehr dynmaische Tarife. Als Vergleich habe ich mal Preise von der Strombörse eingeblendet. Das Auto wird später klar wissen wann es mit der Ladung reingehen kann, z.B. in der niedrigsten Tarifstufe. Sichergestellt werden muss nur, dass das Fahrzeug morgens voll ist.

Durch die PV ist die größte Spitzenlast im Netz nicht mehr Mittags sondern Abends, selbst jetzt im Oktober.

Eine Absicherung jeder Studentenbude mit 63A ist machbar, was hat dann der Hausanschluss 2MVA? Ladestationen müssen mit voller Leistung laden können, auch wenn es mehrere nebeneinander hat oder es braucht ein Energiemanagement, so steht in der VDE ;-).

Grüßle
Ralf

von Ralf Wagner - am 04.11.2013 22:35
Das Bild zeigt auch die Problematik. Der Unterschied zwischen dem hohem und niedrigen Preis an der Strombörse ist derzeit viel zu gering um eine Lenkungswirkung zu haben. Der eingezeichnete dynamische Tarif lässt sich wahrscheinlich kaum durchsetzen, da der Preis nachts unter den tatsächlichen Kosten (Erzeugung, Netz, Steuern, Abgaben) liegt, was übrigens heute auch schon für den NT-Tarif gelten dürfte. Dies ist auch der Grund warum die Stromversorger den NT im Preis imemr mehr angehoben haben. Nur für die Wärmebereitstellung ist der Strom noch günstiger, weil er teilweise von Kosten befreit ist.

Natürlich ist die Spitzenlast zumindest im Sommer weiterhin um die Mittagszeit, nur dass diese Spitze heute weitgehend durch die PV-Einspeisung gekappt wird. Aber die Residuallast, d.h. die Last die nach Abzug von PV/Wind übrig bleibt hat dann die Spitze in den Abendstunden, weil die Einspeisung zu schnell abfällt. Dies könnte sich in Zukunft durch die Verwendung von Speichern und auch durch vermehrte Ost-/Westausrichtung der Anlagen etwas verbessern.

von Emil - am 05.11.2013 05:35
Und das Bild zeigt dass zwischen 22 und 6 Uhr für 8 Stunden ein günstiger Tarif möglich wäre, da könnte man an einem klassischen Waschmaschinenanschluss (16A einphasig dauerlastfähig) locker 24 kWh ziehen also genug für 100 km Tagesfahrleistung mit einem großen Elektrofahrzeug im Winterbetrieb. Dass Mieter einen Waschmaschinenanschluss bekommen ist ja allgemein unstrittig und das sollte man erst mal auf Elektroautos erweitern bevor man auf die Maximalforderung 22kW Schnellader geht. Ich bin gerade erst umgezogen und musste mich mit den Vorurteilen rumschlagen dass ein Elektrofahrzeug ja waaaahhnsinning viel Strom braucht und Direktleitung zum AKW. Dass die Infrastruktur in Form des Waschmaschinenanschlusses längst schon im Keller liegt war den wenigsten klar. Selbst da hat man aber noch unüberwindbare Hürden gesehen eine 10 Meter lange Leitung von der Waschküche in die Tiefgarage zu verlegen. Also erst mal muss diese Baustelle geklärt werden bevor es an die Riesenanschlüsse geht.

Thomas

von Thomas Pernau (Ion) - am 05.11.2013 07:08
Ja ich sehe das genauso wie Thomas,

ich bin seit 2 Monaten auf der Suche nach einer Mietwohnung, die mir einen Stellplatz ( Garage oder Carport ) mit Stromanschluss bietet. Da ist nicht´s für "Singels" zu finden, lediglich ein paar für ne Famlilie, die aber viel zu groß und teuer ist.
Da ist noch viel im argen, selbst bei jetztigen Neubauten wird ein E-Auto nicht berücksichtigt. Da kommen dann Fragen, für was brauchen Sie einen Stromanschluss am Parkplatz ?
Das Elektroauto ist in den Köpfen der Deutschen nicht wirklich existent.

Gruß
Christian

von wchriss - am 05.11.2013 07:58
BMW konnte seinen Umsatz vom letzten Jahr mit 18 Milliarden nicht steigern obwohl Sie mehr Autos verkauft haben, trotzdem wieder gleich viel Umsatz.
Trend ? wer weiß ?

von Horst Hobbie - am 05.11.2013 08:01
Zitat
Peter Dambier
Ich sehe eher von 4,8 Litern auf 9 Liter hochgegangen.

1976 bin ich meinen NSU Prinz 4 mit 4,8 Litern auf 100 km gefahren, bei 90 km/h auf der Autobahn, vom flachen Ried, hoch in die Eifel und zurück (Nato Ralley, jede Woche, bei Schicht sogar häufiger.

Der Prinz war Hightech, Normalbenzin :D

Aber mit dem i-MiEV hat er viel Ähnlichkeit gehabt, vom Fahrgefühl.

Liebe Grüße von
Peter und Karin


NA und - sage ich da::cheers:

Jetta 2 C der - wer kennt es noch (?) mit dem Pepita-Muster :D Weniger Ausstatung geht nicht mehr. Motorisierung der 1,3L BEnzin Motor der noch aus dem "Audi 50 Zeiten" entwickelt wurde. Vergaser ungeregelter Kat. 5Gang. Kofferraum das eine S-Klasse blaß wird. Mit entsprechender Ladung von Süden nach Norden. mit teilweise 150 beim Überholen 5,5L.

Omega A Komplettausstattung 2L 115PS Benzin ; BasisMotor ist der 2Ventil Grauguss im 70ér Rekord, mit Dreigangautomatik 200tkm; Tankfüllung 77,5 Liter (gemessen) ; Vollbeladen; von Leer zu Leer (Tank) FFM Flensburg FFM ist mein Rekord 1060km also 7,75/100km.......

Seit dem nur noch >20JAhre alte Mittelklasse Benziner Kombis >200-400tKm gefahren; Ausländische Marken mit durchschnittlicher Ausstattung k.Klima.; immer mit 100Kg Zuladung Über 300-400TKm Laufstrecke 15%-20%Autobahn Rest Stadt; komme ich auf einen Durchschnitt von etwa 8,5Liter. Einen Neuwertigen Motor hätte ich auf 8L/100km gebracht.

von thegray - am 05.11.2013 12:33
Zitat
Ralf Wagner
Hallo thegray - dabei hast Du einen netten Vornamen -

Vortrag vor Immobilienleuten zum Thema Ladeinfrastruktur gehalten, es ist vielen klar, dass da was passieren muss. Über die technischen Umsetzungen sind wir uns klar, dass in einem 10 Familienhaus nicht jeder 22 kW Ladeleistung haben kann, sondern vielleicht nur auf 11 kW Wohnung inkl Ladeleistung ausgelegt wird. Über ein Lademanagement kann er sich entscheiden ob er jetzt auf drei Platten kocht oder das Auto lädt.

Ralf


Und - was haben die als zukünftige Empfehlung beschlossen - auch durch dein Mitwirken?

Frage: Wird ab jetzt schon so machbar : Bei WEG-Ware in die Teilungserklärung es Grundrechtlich verankert?
Vielleicht sogar ein Paar hundert Euro - in einen Millionen Euro Projekt für Leerrohre in den entsprechenden ParkplatzKellerraum?

Meine Erfahrung : So Beratung habe das auch schon gemacht und einfach auch mit dem Hinweis das eine Steckdose im 30 Meter entfernten Stellplatz oder Garagen auch anders von Wert sein kann - der sich auch als Satzungsleistung gleich wieder versilbern läßt.

Jetzt könnte man behaupten das waren keine die im voraus denken konnten nun - immer hin wurde in der RH-Kleinst-Siedlung Zentale Wärmeerzeugung und BHKW-Technik verwendet.

Aber Steckdose am Stellplatz? oder wenigstens Leerrohr... Fehlanzeige. (Anmerkung Renault machte schon Werbung)

Wenn jetzt einer der Käufer über Gemeinschaft - Zuwegung .....Ergebnis Negativ


Weiter :
Lademanagment - mein Gott "Schützvorangschaltung" (z.B. Durchlauferhitzer oder E-Herd) fertig.
Bis das mit den EV als "Bewegung" was wird....sind die heutigen Herangehensweisen und Standards Anwendungs-Technisch obsolet oder stehen sich im Weg siehe Lader des Zoe......

Als Beispiel in meiner langjährigen Gejammer über Typ2; Software-Abrechnungssysteme; Fernwartung; Fehlermeldungen; Ladesäulen mit Raketentechnik im Gegenwert einer Garage oder Eigentumswohnung.

Lösung -> Cee (Blau/Rot) wenn es dann sein muß Kommunikation über IP-Protokoll und Powerline.
Stecker kosten nix - ein Powerline Modem kostet(e) damals unter 10Euro und war Weltweit bestehender Standard.

Und Dann- nach drei Jahren doch abzeichnet, nachdem wahrscheinliche hunderte Millionen verbuddelt wurde, Steckerladetechnik ein Auslaufkonzept...->aktuell Thema Brusa Induktionsladen. Und das zu einer Zeit als grade mal 20.000 Fahrzeuge in D angemeldet.

Und hört mir mit Schnellladetechnik und den darus entstehenden Lasten auf - für die Freaks OK - wer seine Wohnung für 32A Ladung 1Stunde stillegen möchte weil es kann OK OK aber der Rest der Bundesdeutschen Alltagsfahrer die mit ihrem Gefährt zur Arbeit; Einkaufen; Kinder Abholen.... kommen auch beim Zwischenladen mit 100-150Km an Tag aus und das kann man ruhig in Schwachlastzeiten uber 16ACee laufen lassen.

von thegray - am 05.11.2013 13:00
Thomas ; Christian

*Kneifall* Danke :cheers:

:D


Eben Eben, Leute macht es nicht komplizierter als es ist.
Die meisten hier Aktiven Fahrer(in) sind Freaks und trotzdem glaube ich das nur 10% von deinen Schnelladetechnik im Alltag brauchen oder Regelmäßig nutzen.

Christian - Haste schon mal über einen Kabelroller in Form eines "Camouflage" -Blumenkastens Gedanken gemacht ? Damit würden zumindest die in Frage kommen die einen Blumenkasten erlauben und der Parkplatz übers Grüne in Kabellänge erreichbar wäre?

von thegray - am 05.11.2013 13:19
Einen Maulwurf anfüttern, bei Katzen klappt das. Man könnte den mit lebenden Engerlingen anlocken.

Dann von Bindfaden über Kälberstrick bis zum HQ07 5x2,5 mm2 hocharbeiten. Die CEE Kupplung ist wetterfest. 5x4 mm2 halte ich für gewagt. Ich könnte es bei Buddhas Weg versuchen. Das mit dem Maulwurf ginge, aber ich glaube wegen der Engerlinge machen die nicht mit.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 05.11.2013 18:45
Zitat
thegray
Die meisten hier Aktiven Fahrer(in) sind Freaks und trotzdem glaube ich das nur 10% von deinen Schnelladetechnik im Alltag brauchen oder Regelmäßig nutzen.


Gerade weil sie Freaks sind, sind sie sehr leidensfähig und akzeptieren die Einschränkungen die ihnen von der Technik auferlegt sind. Sie schränken dann ihre Mobilität erheblich ein oder ahben auch noch ein konventionelles Zweitfahrzeug.

Für die Masse der heutigen Autobenutzer steht aber die Mobilität im Vordergrund. Sie wollen bei einem Elektrofahrzeug auch bei der Reichweite auf nichts verzichten, auch wenn sie diese auch nur gelegentlich brauchen. Um diese dazu zu bringen dass sie Elektrofahrzeuge nutzen braucht man entweder ein zum konventionellen Fahrzeug vergleichbares Paket, oder aber man muss sie "umerziehen". Ersteres dürfte einfacher sein als das Zweite.

Die Reichweite mit einer Ladung muss für den typischen Alltag mit entsprechenden Reserven ausreichen. Wer eine Lademöglichkeit zuhause oder am Arbeitsplatz hat, wird meist damit zufrieden sein wenn er sein Fahrzeug während der Standzeit wieder aufgeladen wird. Dafür braucht man nciht unbedingt eine extreme Schnellladung. Ein Laden in 6-8 h dürfte hier meist ausreichen. Gleichzeitig muss aber auch die Möglichkeit gegeben sein in besonderen Fällen das Fahrzeug schnell zu laden, und mit schnell meine ich in weniger als 5 min/100 km Reichweite.

Dies muss natürlich nicht Zuhause sein, da die Kosten für die dann selten genutzten Schnellladestationen viel zu hoch sind. Diese Schnellladestationen müssen sich über die Fläche verteilen wie die heutigen Tankstellen, damit man keinen großen Umweg fahren muss. Und natürlich muss der Fahrer dann auch akzeptieren, dass die so geladene kWh deutlich teurer ist als am langsamen Anschluss, da sich sonst die Schnellladestationen nicht amortisieren können. Auch langsame Ladesäulen haben es heute schwer zu amortisieren, da die heutigen Elektromobilfahrer doch noch meist Zuhause laden, und nur selten auswärts laden. Es wird auch kein hoher Aufschlag auf den kWh Preis akzeptiert.

Nur mit richtigen Schnellladestationen (>50 kW), wo jedes Fahrzeug höchstens 15 min angeschlossen ist, wird man ein entsprechendes Geschäftsmodell entwickeln können. Das Preismodell muss dann nicht nur die kWh abrechnen, sondern auch die Zeit wie lange der Anschluss blockiert war. Dies führt dann mittelfristig dazu dass immer mehr Fahrzeuge mit Schnelllademöglichkeiten ausgerüstet werden, weil man dann auch Kosten beim Tanken spart.

von Emil - am 06.11.2013 06:21
Emil - im großen ganzen ist das was ich an anderer Stelle schon ....und mir nicht fremd ;-)

Somit gehe ich mit - vor allen unter den so gesetzten Maßgaben.

ABER

Das wird jetzt zu lang habe keine Online-Zeit - nur so viel, die Umerziehung nun die Läuft doch schon und wird noch ärger.

to be contiuend ...

von thegray - am 06.11.2013 10:32
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