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vor 4 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 8 Monaten
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Bernd Schlueter, Gerald_, bastelwastel24, Matthias Rau, Multimegatrucker, Manfred aus ObB, stormspirit, Thomas Pernau (Ion)

Taifun "Haiyan". Einmalige Gelegenheit zu HELFEN !!!

Startbeitrag von Multimegatrucker am 12.11.2013 22:47

Nothilfe für die Philippinen: WEB.DE verdoppelt Ihre Spende!

"Haiyan", einer der schwersten Taifune aller Zeiten, hat dramatische Auswirkungen auf das Leben der Kinder und ihrer Familien auf den Philippinen. Zerstörte Häuser, kaputte Straßen und stündlich mehr Opfer: Auch nach zwei Tagen lässt sich nur erahnen, was noch alles auf die Menschen des Inselstaates zukommen wird - sie brauchen dringend unsere Hilfe! Die Naturkatastrophe hat Chaos und Verzweiflung hinterlassen. Gerade Mädchen und Jungen sind in ihrer Not besonders bedroht und brauchen Schutz. Viele arme Kinder hatten schon vor der Katastrophe einen schlechten Gesundheits- und Ernährungszustand. Sie haben der extremen Situation wenig entgegen zu setzen.

Alle Beträge, die Sie bis zum 30.11.2013 spenden (Einmalspenden bis max. 1.000 Euro), werden von der United Internet AG verdoppelt.

Der Link direkt zum Spendenformular

Männers!

Uns geht es so gut, doch wenn ich mir die Bilder dieser verherenden Katastrophe anschaue, treibt es mir Tränen in das Gesicht.

Ist jeden seine Sache, die Welt ein bisserl besser zu machen.
Traut euch bitte... und spendet!

Viele Grüße
Johannes

Antworten:

Nur so am Rande.

Wir planen eine direkte Lieferung von 500 St. PV Anlagen mit Speicher und Wechselrichter.
Sponsor für 500 St. PV Panel haben wir.
Rest wird gerade zusammengestellt.
Wird per Luftfracht direkt geliefert.
Dann wird kein Verwaltungsaufwand fällig.....
Und wir wissen das nichts versickert....

Gruß

Peter

von bastelwastel24 - am 13.11.2013 04:52
Zitat
Bastelwastel24
Nur so am Rande.


Hallo Peter,

warum "Nur so am Rande"? Das Ehrt euch ungemein und ich ziehe den Hut!

Die vielen Kinder dort haben jetzt in diesem Moment...

Kein Trinkwasser
Keine trockene Kleidung
Nichts zu essen
Kein Dach über dem Kopf

Strom wird es erst in drei Monaten geben! Soforthilfe ist angesagt sonst sterben noch viele tausend Menschen.

Und apropos versickern.
UNICEF existiert seit 1946 und hilft derzeit jedem dritten Kind auf der Welt. Ich bin sicher, dass meine Spende am richtigen Platz gelandet ist zumal WEB.de die eingezahlten Beträge bis zum 30.11.2013 verdoppelt.

Wie hoch bei UNICEF der Verwaltungs,- und Personalaufwand und somit scheinbare Versickerung stattfindet, kann ich nicht sagen.
Durch die Verdoppelung der Spendenbeträge durch WEB.de, bin ich mir sicher, dass Hilfe dort ankommt wo sie in diesem Moment benötigt wird und nicht erst in drei oder vier Monaten.

herzliche Grüße
Johannes

von Multimegatrucker - am 13.11.2013 09:07
Das war auch nicht auf Dich bezogen....

Es gibt aber viele Trittbrettorganisationen die sich durch Unglücke und Elend eher selbst erhalten....

Gruß

Peter

von bastelwastel24 - am 13.11.2013 10:43
Hallo Peter,

was ist das für ein PV System? 200W Modul + Laderegler/Wechselrichter in einem + Akku? Mich fragen immer wieder Leute was für ein System wohl praktikabel wäre für kleines Geld. Bisher habe ich vom Wechselrichter abgeraten. LED-Licht, Funkgerät, Radio und Pumpen gehen auch mit 12V, meistens sogar effizienter. Kann das System mit Wechselrichter in den Tropen einen (Medikamenten-) Kühlschrank versorgen?

Thomas

von Thomas Pernau (Ion) - am 13.11.2013 16:49
Hi

ohne Spannungswandlung geht das natürlich ohne Verluste....

Aber 230 V oder 110 V Geräte sind meist billiger und in unserem Fall auch vor Ort zu beschaffen
oder vorhanden.

Es gibt komplette Boxen mit allem drin von 10 A 12V / 24V und 300 W AC Dauer bis 1000 W mit
allen Strippen dran...also 5 m mit MC4 und Kabel für die Batterie ab 149.-
Ein LCD Monitor mit DC und AC Spannung und Schätzwert für die Kapazität ist auch dabei.

Und es kann auch der Dorfdepp anstöpseln....

PV Modul sollte min. 100W haben.

Wir werden diese Boxen in kurzer Zeit auch in den allgemeinen Vertrieb aufnehmen.
Es besteht Bedarf für diese Systeme.

Gruß

Peter

von bastelwastel24 - am 13.11.2013 17:13
Hallo Johannes,

Zitat
Multimegatrucker
Nothilfe für die Philippinen: WEB.DE verdoppelt Ihre Spende!

"Haiyan", einer der schwersten Taifune aller Zeiten, hat dramatische Auswirkungen auf das Leben der Kinder und ihrer Familien auf den Philippinen. Zerstörte Häuser, kaputte Straßen und stündlich mehr Opfer: Auch nach zwei Tagen lässt sich nur erahnen, was noch alles auf die Menschen des Inselstaates zukommen wird - sie brauchen dringend unsere Hilfe! Die Naturkatastrophe hat Chaos und Verzweiflung hinterlassen. Gerade Mädchen und Jungen sind in ihrer Not besonders bedroht und brauchen Schutz. Viele arme Kinder hatten schon vor der Katastrophe einen schlechten Gesundheits- und Ernährungszustand. Sie haben der extremen Situation wenig entgegen zu setzen.

Alle Beträge, die Sie bis zum 30.11.2013 spenden (Einmalspenden bis max. 1.000 Euro), werden von der United Internet AG verdoppelt.

Der Link direkt zum Spendenformular


Vielen Dank für den Tipp! Eine tolle Aktion von web.de.

Ich werde gleich spenden.

Es ist dramatisch, wie schlimm es die Menschen dort erwischt. Schlimm auch, dass es bei solchen Katastrophen meist Menschen erwischt, die eh schon nur sehr wenig haben und arm sind.

Viele Grüße
Gerald

von Gerald_ - am 14.11.2013 16:14
Trinkwasser, Nahrung und ärztliche Versorgung fehlen, sonst dürfte alles auf den Philippinen gut funktionieren. Die Korruption greift Spenden ab, das sollte man wissen. Die Philippinen sind gut beheizt, die Leute hilfsbereit, sonst gäbe es nicht so verhältnismäßig geringe Opferzahlen

Wer wenig besitzt, kann auch nicht viel verlieren, Wellblechhütten werden sogar in Bochum bei Sturm zerstört. Da ist es gefährlich, seinen Besitz zu verteidigen.

Organisation und gerechte Verteilung sind vordringlich. Tropenstürme sind heftig und regelmäßig. Wer weiß, wer sinnvoll hilft?

Hier wird Werbung für Unicef gemacht. Vielleicht sollte man auch mal kritische Stimmen anhören?

Kritik an Unicef

Damit es nicht nur Unicef trifft

Aus Nepal habe ich damals erfahren, dass man tunlichst kleine, objektgebundene und persönlich bekannte Organisationen unterstützen sollte. Großprojekte rufen nur Kriminelle auf den Plan.

Kann auch ein Schneeballsystem sein: "Wir legen die Hälfte hinzu".

Also, möglichst nicht die organisierte Kriminalität unterstützen, die aus Zolllagern heraus die Spenden verkauft!! Je größer die Organisation, desto schwieriger ist die Kontrolle.

von Bernd Schlueter - am 15.11.2013 10:40
Zitat
Bernd Schlueter


Großprojekte rufen nur Kriminelle auf den Plan.


Ja mache kommen gar mit einen Flugzeugträger zu Hilfe. weil ja Flughäfen auch betroffen,
Hmmm und was hilft da ein Flugzeugträger :confused:

von Manfred aus ObB - am 15.11.2013 10:55
Hallo Bernd,

ja, es stimmt, man weiss nicht 100%, ob die Spendengelder auch tatsächlich alle ankommen werden und ob nicht ein paar was abfangen.

Also es kann sein, dass nur 90, 95% der Gelder ankommen.

Aber es gibt eine 100% Garantie: Wenn nichts gespendet wird, kommt zu 100% gar nichts an!

Viele Grüße
Gerald

von Gerald_ - am 15.11.2013 13:31
Doch, der Flugzeugträger hilft. Die Armee hat Fallschirme. Da wirft man die -zig Tonnen sowohl von Flugzeugen, wie von Hubschraubern ab. Manches geht verloren. Aber ein Großteil erreicht trotzdem, dann gerecht verteilt, das Ziel. Lebensmittel am Ort, da kann kaum jemand Missbrauch mit treiben.
Mich würdet Ihr möglicherweise nicht unter Euch zählen können, wenn wir nicht damals in Nepal ausschließlich ausländische Hilfe bekommen hätten. Organisatorische aus der Schweiz, direkte von Amerikanern. Die Kriminellen saßen in der deutschen Botschaft und im Bundeskanzleramt. In den ausländischen Vertretungen war man bestens informiert. Die Deutschen beraubten
Nein, in Deutschland leben nicht immer nur die "Besten".

Bedenkt, es sind nur ca 5000 Tote zu beklagen. Das sind angesichts der Zerstörungen nicht sehr viele. Direkte, physikalische Hilfe, nicht mit Geld, kann da nur helfen. Ein katholisches Land, glücklicherweise weit weg von der Mafia im Vatikan. Da müsste die Verteilung eigentlich recht gut funktionieren.
Bei Geld werden selbst die Jünger von Jesus schwach.
Die beauftragen regelmäßig auch Werbeagenturen, um Geld zu scheffeln.
Auch Amis sind nicht immer Engel, aber direkte Hilfe, wie auch in Fukushima, ist genau richtig.
Dort schleppten sie einen großen Süßwasserbehälter direkt vor die Anlage. Die Tepcos bauten trotzdem Mist.

von Bernd Schlueter - am 15.11.2013 13:38
Zitat
Bernd Schlueter
Bedenkt, es sind nur ca 5000 Tote zu beklagen.


Nur???? :eek:

Jeder Tote ist ein Toter zu viel.

Viele Grüße
Gerald

von Gerald_ - am 15.11.2013 14:25
Die Geschichte der Philippinen ist eine sehr blutige, die von der Weltbevölkerung kaum wahrgenommen wurde. Die meisten Philippinos kamen im Krieg mit den USA ums Leben.
Die unterschiedlichsten Clans kämpfen um die Macht, die Bevölkerung ist die Leidtragende.
Eigentlich könnten die Philippinen ein reiches Land sein. Es wäre vordringlich, eine diktaturfreie Selbstverwaltung aufzubauen. Dann können auch die jährlichen "Umweltkatastrophen" besser überwunden werden. Leider zielen Interessen des Auslands nicht immer in die gleiche Richtung.

Wir erinnern uns an die Geiselnahme der Familie Wallert auf Jolo, die in unserer Presse nicht richtig wiedergegeben wurde. Die Familie zahlte Lösegeld. Tatsächlich ging es aber um die Befreiung von ca 50 deutschen Ingenieuren, die die im zweiten Weltkrieg erbaute deutsch-japanische U-Bootwerft unter der moslemischen Insel erkundeten. Im Interesse der USA.
Auch wir werden nicht immer richtig aufgeklärt und es ist immer wieder zu befürchten, dass angebliche Spendengelder, in diesem Fall Lösegeld, in den falschen Kanälen landen.

Ich erinnere mich, dass ich mit meiner Spende für die armen Kinder in Biafra den Krieg gegen die Bevölkerung mitfinanzierte, ermuntert von meinem heiligen Papa im Vatikan.

Also, bitte ein wenig Umsicht mit den dringend benötigten Hilfen für die Bevölkerung der Philippinen! Die amerikanische Hilfe für die Philippinen halte ich für unverdächtig.
Die USA haben Einiges gutzumachen.

von Bernd Schlueter - am 15.11.2013 16:33
Zitat
Bernd Schlueter
Also, bitte ein wenig Umsicht mit den dringend benötigten Hilfen für die Bevölkerung der Philippinen!


Da fehlen mir jetzt tatsächlich die Worte.

Es ist wohl tatsächlich so, dass es uns zu gut geht. :-( Wahrscheinlich viel zu gut.

Viele Grüße
Gerald

von Gerald_ - am 16.11.2013 11:25
Ja, Du solltest darauf achten, dass direkte Hilfe geleistet wird. So, dass die Hilfe auch ankommt.
Also, für eine Aktion spenden. Da gibt es einige, für die sich namhafte Leute einsetzen.
Ich persönlich würde auch den großen kirchlichen Organisationen vertrauen, die ja auf den Philippinen sehr zahlreich vertreten sind und wissen, wo Not herrscht.
Eine Million Menschen haben ihr Zuhause verloren, das ist eine organisatorische Aufgabe, die nicht mit Geld zu lösen ist.
Das ist, wie die ärztliche Versorgung, eine Aufgabe, die am besten mit Mitteln des Militärs zu lösen ist.

Unicef ist in der Vergangenheit sehr ins Gerede gekommen, auch das deutsche Rote Kreuz pflegt Werbeagenturen zum Sammeln einzusetzen. Die große, gemeinsame Aktion aller großer Organisationen bietet auch Gewähr dafür, dass effektiv geholfen wird und dass Kontrolle ausgeübt wird. Blind spenden ist kontraproduktiv.

Ärzte ohne Grenzen pflegen direkt zu helfen, da zählt der persönliche Einsatz, weniger das Geld.
Ich bin mir sicher, dass Indien sehr effektive ärztliche Hilfe leistet, alsdort könnte man auch mit Geld viel bewirken. Indische Ärzte arbeiten häufig auch als Voluntäre, wo Not ist.

Auf jeden Fall sind die Philippinen ein eigentlich reiches Land mit einer Regierung, die grundliegend reformiert werden muss. Die Bevölkerung wird ausgeplündert.

Kontrollierte Hilfsorganisation

Die Aktion Deutschland Hilft wurde auch wegen unerfreulicher Vorgänge in der Vergangenheit ins Leben berufen. Ich denke, dort sind Spenden sicher aufgehoben. Direkte Hilfe, Kontrolle.

Die nächsten Katastrophen kommen mit Sicherheit.

von Bernd Schlueter - am 16.11.2013 13:08

Ominöse Spendensammelaktionen

Nicht ohne Grund habe ich kritische Anmertkungen zu früheren Spendenwerbeaktionen von z.B. Unicef und Deutsches Rotes Kreuz gemacht.
Wenn web.de helfen will, dann kann es das auch direkt. Wir können doch nicht auf diese Weise web.de zwingen, für uns mitzuspenden.
Nein, das gefällt mir nicht, dass weiterhin, wie schon früher, mit solchen Tricks gearbeitet wird, auf die jeder Unbedarfte hereinfällt.

Die "Aktion Deutschland hilft" hat sicherlich nicht ohne Grund Unicef und Rotes Kreuz nicht in die Organisation aufgenommen. Die Vielzahl der Politiker, die dem Kuratorium angehören und die Vielzahl kleinerer Hilfsorganisationen sind Garant dafür, dass nicht zu viel Geld in falschen Kanälen versickert.
Ich würde sagen, eine solche Initiative, also nicht die der amerikanischen Agentur im Verbund mit Unicef, ist unbedingt unterstützenswert.

Ich persönlich, ich kann da irren, ziehe noch die katholischen Verbindungen über Gemeindepfarrer vor, die auf den Philippinen fast über das ganze Land verstreut sind. Klar, den steinreichen Aquinos gönne ich davon keinen Cent. Die sind nämlich auch katholisch und mehr schein- als heilig. Benigno kenne ich zwar nicht persönlich, aber gegenüber dem Clan hege ich ausgesprochenes Misstrauen.
Klar, starten die Aquinos jetzt eine große Wiederaufbauaktion. Mit Wiederaufbau konnte man auch nach dem Krieg das meiste Geld machen. Ob Unicef den Aquinos dabei zur Hand geht? Das sollte man wenigstens prüfen.

Die Deutschlandaktion organisiert vor Ort.

von Bernd Schlueter - am 16.11.2013 15:04

Ich stehe offensichtlich nicht alleine mit meinem Verdacht

Man braucht ja nur ein wenig gugeln, dann fällt es einem wie Schuppen von den Augen.
Ich hatte meine obigen Artikel nur aus der Erinnerung und daraus entstandenem Verdacht geschrieben.

Man prüfe, an wen man spendet


Gerald, Du bist sicher ein Gutmensch. Lies ein wenig, vielleicht warnst Du dann mit? Dir haben wir zu verdanken, dass ich noch mal gegugelt habe...

Bei Bahr gibts übrigens wieder 20%. Bei web.de 100%
United Internet (Aktiengesellschaft) , Unicef und web.de sind nicht voneinander unabhängig, wie es im Kuratorium der Deutschlandstiftung der Fall ist.

von Bernd Schlueter - am 16.11.2013 15:35

Re: Ich stehe offensichtlich nicht alleine mit meinem Verdacht

Hallo Bernd,

ich bin da ganz bei Dir, dass es wichtig ist, sich zu überleben, auf welches Konto man spendet.
Und dass es immer wieder Fälle von Missbrauch gibt, ist leider eine Tatsache, Aber bitte, es sollte uns nicht davon abhalten, mit einer Spende zu versuchen, dass es anderen Menschen damit etwas besser geht.
Ich kann es halt nicht nachvollziehen ,wenn ich von Dir lese, dass es "nur 5000 Tote" seien. Auf den Philippinen spielt sich ein Drama ab, unglaublich viele Menschen sind obdachlos und sind/werden krank. Viele Menschen haben nicht mal was zu trinken.

[www.t-online.de]

Viele Grüße
Gerald

von Gerald_ - am 17.11.2013 05:31
Da vertue dich mal nicht, was das Improvisationsvermögen und die Hilfsbereitschaft der philippinischen Bevölkerung angeht! Die haben eine durch und durch korrupte Regierung und ihre Helfer in Deutschland, die mit Betrug arbeiten.
Es ist einfach nicht wahr, dass man unsere Besserwisserei benötigt und die Toten nicht birgt, um Seuchen zu verbreiten. Da wird Vieles von unserer Journaille übertrieben und falsch dargestellt, um einige Cent mehr für ihre Berichte zu ergattern und um blinde Spendenwut auszulösen. Die landet dann tatsächlich bei den falschen Auftraggebern.
An Wasser fehlt es mit Sicherheit nicht. Im Gegenteil, man ist froh, dass der Monsunregen nachließ.
Natürlich sind jetzt etliche Brunnen verseucht und vollgelaufen. Dort bringen Desinfizieranlagen etwas, aber nur da. Es wird eben mit allem Spendenwut angefacht, was das Schreibzeug herhält.

Organisation ist auf den Philippinen alles, unsere jetzt staatlich geprüfte Hilfsaktion mit Herrn Weizsäcker als Vorsitzender garantiert, dass kein Missbrauch getrieben wird. Darauf können wir uns, ohne 100% Zulage durch Uniceftöchter, verlassen.

Ansonsten ist es eine Meisterleistung, das trotz der Zerstörung der Behausungen von 2 Millionen Menschen nur 5000 Todesopfer zu beklagen sind. Dass man die Opfer nicht unmittelbar nach der Katastrophe verscharrt, hat auch seinen Grund. Dieses würde die Identifizierung erschweren. Gleichzeitig müssen Plünderungen bekämpft werden. Das können wir nicht von hier aus.

Die Hütten sind leicht gebaut und lassen sich leicht wiederherrichten, was bereits geschieht.
Gut, wenn dabei unsere Hilfe auch wirklich die Betroffenen erreicht und nicht in deutschen und philippinischen Abfischerkörben hängenbleibt.
Leider war das auch noch bei der letzten Hilfeaktion in Sri Lanka zu beobachten.

Tsunamihilfe

Nein, keine Philipina lässt ein philippinisches Waisenkind verhungern, wie uns unsere kommerziellen Spendeneintreiberagenturen, im obigen Fall eine Aktiengesellschaft, weis machen wollen. Die Not ist an anderer, medizinischer und organisatorischer Stelle.

von Bernd Schlueter - am 17.11.2013 06:57
Zitat
Bernd Schlueter
An Wasser fehlt es mit Sicherheit nicht. Im Gegenteil, man ist froh, dass der Monsunregen nachließ.


Dann sind die Meldungen und die Interviews alle gefaked? :eek:
Du lehnst Dich ganz schön weit aus dem Fenster mit solchen Äußerungen.

An Wasser fehlt es bestimmt nicht. Es fehlt aber anscheinend an Trinkwasser.

[www.dw.de]

[www.heute.de]

[www.caritas.at]

Ich klink mich dann mal raus, wir kommen da wohl nicht näher zusammen. ;)

Viele Grüße
Gerald

von Gerald_ - am 17.11.2013 10:05
Das Problem ist, die Brunnen sind verseucht, schon immer, auch außerhalb der Katastrophengebiete und es fehlt nun die Möglichkeit, abzukochen. Das normale Getränk ist Tee.
Da dies ausfällt, ist die einfachste Möglichkeit, zu desinfizieren.

Das ist eine der wenigen Hilfestellungen, die die Unsrigen sinnvoll leisten können, neben ärztlicher Versorgung, Einrichten von Hygieneeinrichtungen und dem Aufbau von Zelten gegen den Regen.

Nein, Wasser ist mehr als genug da. Das Hauptproblem ist häufig, die Hilfsmittel an den habgierigen Regierungsbeamten, die vorbeizuschleusen, die gerne aus Notlagen Geschäfte machen.

Ich spreche aus Erfahrung. Der deutsche Botschafter in Nepal nahm uns unser ganzes verbliebenes Geld ab, forderte von unseren Angehörigen Lösegeld ein, damit wir ausreisen durften, nachdem wir von Raubmördern überfallen und schwer verletzt wurden. Wir haben erst selbst nicht geglaubt, was einem fern der Heimat widerfahren kanni. Du weißt sicher auch nicht, was Korruption heißt.

Also, ich empfehle, Spenden nur an zuverlässige Organisationen, die sich mit den Gegebenheiten auskennen. Die Bundesregierung hat diesmal gut vorgesorgt. Leute, wie damals unser deutscher Botschafter, werden möglichst nicht mehr eingesetzt.

Ja, klink Dich mal aus.

von Bernd Schlueter - am 17.11.2013 11:16
Zitat
Bernd Schlueter
Du weißt sicher auch nicht, was Korruption heißt.


Nein, keine Ahnung, was das ist. Kann man das essen?

:sneg:

Viele Grüße
Gerald

Ich war in Vietnam (wurden ausgeraubt) und Thailand unterwegs (Rucksack).... ich weiss, was Sache ist.

von Gerald_ - am 17.11.2013 15:41
Rege Dich nicht auf Gerald.
Du hast das für Dich richtige getan.:spos:
Ich übrigens auch.

Gruß Matthias

von Matthias Rau - am 17.11.2013 18:41
Tacloban ist eine eigens nach der Monsunkatastrophe des letzten Dezembers angelegte Wellblechsiedlung für die damals Evakuierten. So schaffte man sich Terrain für profitable Grundstücksverkäufe und gleich eine neue Einnahmequelle durch das neue Desaster in diesem Jahr, das sich jährlich wiederholen wird. Eine regelrechte Notstandswirtschaft, an der viele gut verdienen. Spendengeld wird jetzt auch für das nächste Jahr zurückgelegt.
Die seriösen internationalen Organisationen haben daraus gelernt und kontrollieren nun selbst, welche philippinischen teams zuverlässig arbeiten. So, wie bisher, darf es nicht weitergehen.
Auf philippinische Hilfeteams aus der Bevölkerung ist man angewiesen, die gerne von Notstandskriminellen an ihrer Arbeit gehindert werden.
Das philippinische Rote Kreuz hat 22.000 Namen von Toten oder Vermissten registriert.
Im Vordergrund der Hilfemaßnahmen stehen im Moment Hygiene zur Vermeidung von Epidemien , Baumaterial (Werkzeug) und Sicherstellung, dass das Material auch bei den Bedürftigen ankommt.
Für Zeltsiedlungen ist kein Platz vorhanden, diese würden von den Falschen requiriert und schaffen zusätzliche organisatorische Probleme..

Alltagsprobleme

Das Wetter ist jetzt gut. Überflutungen in den Wüstengebieten Arabiens mit vielen Opfern durch Ertrinken. Das ist "normal", keine Klimaänderung.

von Bernd Schlueter - am 18.11.2013 08:34
Zitat
Matthias Rau
Rege Dich nicht auf Gerald.
Du hast das für Dich richtige getan.:spos:
Ich übrigens auch.


Danke, Matthias! :-)

Viele Grüße
Gerald

von Gerald_ - am 18.11.2013 09:23
Ja, die meisten meiner Bekannten haben auch für die richtige Organisation gespendet. Ich konnte sie noch rechtzeitig warnen. Wenn Ihr es noch nicht bemerkt habt, die Aktionen unzähliger fragwürdiger Hilfsorganisationen laufen jedes Jahr. Oft Hand in Hand mit der Aquino-Familie. Die kennt keine Skrupel und bringt sich auch noch gegenseitig um.
China hat bei den letzten Katastrophen auf westliche Hilfe ganz verzichtet. Die wissen, warum.
Deswegen meine Bitte: spendet effektiv, sprich, nicht an die Falschen. Hinsehen!

Unicef war in den letzten Jahren ganz böse aufgefallen. Deshalb: wer jetzt an diese Kölner Unicef-Werbe-Aktiengesellschaft mit Sitz in Miami gespendet hat, die können es sich eigentlich gar nicht mehr erlauben, dass sie alle Spendengelder hinterziehen. Wir passen auf.

Wenn die jetzt 50% hinterziehen, hat web.de im gleichen Hause wie Unicef Deutschland und die ominöse Firma immerhin 100% hinzugelegt. Dann kommt ja doch alles von Eurer Spende auf den Philippinen an und so reich wie die Rockefellers ist die Aquino-Familie schließlich auch nicht...300 Millionen sind für die Rockefellers peanuts.

Die Witween- und Waisenkasse

von Bernd Schlueter - am 18.11.2013 11:37

Unbefriedigend

Ich finde es traurig, hier der Spendenbereitschaft einen Dämpfer verpassen zu müssen, aber es muss etwas geschehen.
Die Aktion "Deutschland hilft" ist mit Sicherheit kein Allheilmittel, aber immerhin ein Versuch, die schlimmsten Auswüchse wie im Kölner Höninger Weg zu bekämpfen. Nein, auch "Deutschland hilft" wird wegen seiner noch indirekteren Sammel- und Verteilweise kritisiert.
Wer von Euch eine Idee hat, wie wir den Missständen begegnen können, warum nicht auch hier? Wir sind eine Gemeinschaft mit besonders vielen Gutmenschen, die nicht betrogen werden wollen.
Es wird betrogen, auf schändlichste Art.
Also, als Nächstes steht wieder Bangla Desh an, und, dass man nicht voller Hinterhältigkeit Tacloban wieder am gleichen Ort aufbaut, nur, um uns nächstes Jahr wieder mit voller Absicht die Tränen in die Augen treiben zu können!

von Bernd Schlueter - am 19.11.2013 11:08

Re: Unbefriedigend

Hallo Bernd,
wie wäre es wenn Du ein eigenes "Spendenforum" eröffnest.
Dann könntest Du auch andere Bevölkerungsgruppen einbinden.
Vielleicht sogar auf internationaler Ebene.
Für mich ist das Thema durch.

Gruß Matthias

von Matthias Rau - am 19.11.2013 11:42

Rechenschaftsbericht "Deutschland hilft"

Jahresberichte in PDF weit unten!!

Deutschland hilft benötigt zwar auch gut 6% für die Verwaltung, aber da geschieht vermutlich auch einiges Sinnvolles:
So wird nicht um jeden Preis das Geld ausgegeben, sondern umverteilt und vor allem zurückgestellt, sodass bei Erpressung in Krisengebieten, wie auf den Philippinen durch raubgierige Familien oder in Kriegsgebieten , die Lieferungen ganz ausgesetzt werden können. Dafür kann dann bei unvermittelt einsetzenden Katastrophen sofort geholfen werden, ohne erst langwierig den Gutmenschen durch spezialisierte, teure Unternehmen die Tränen in die Augen treiben zu lassen. In der Kaiserstraße in Bonn steht kein Palast .

Auch bei "Deutschland hilft" ist man nicht mit allen bedachten Hilfsorganisationen ganz zufrieden, aber man tut, was man kann. So macht es zumindest den Anschein. Den harten, körperlichen Einsatz leisten die Organisationen, endlich auch mit einer gewissen Kontrolle.

Höninger Weg: 30% Verwaltungskosten, danach noch einmal ein zweiter Posten mit 30% Verwaltungskosten. Ich komme oft am Höninger Weg vorbei. Unicef in Köln wird nicht von "Deutschland hilft" mit unseren Spendengeldern bedacht. In der Not greifen manche dann zu allen Mitteln.

Krieg ist übrigens noch schlimmer als das Geschäft mit der Not und den Tränen.

von Bernd Schlueter - am 19.11.2013 12:02
Wo kann ich auch kleidung pakete spenden?

von stormspirit - am 19.11.2013 20:17
Zitat
stormspirit
Wo kann ich auch kleidung pakete spenden?


Kommt drauf an aus welchen Land Du bist :rolleyes:

von Manfred aus ObB - am 19.11.2013 22:39
Zitat
stormspirit
Wo kann ich auch kleidung pakete spenden?


Geldspenden statt Sachspenden

Die Hilfs- und Menschenrechtsorganisation Medico International bittet die Bürger darum, Geld zu spenden und keine Gegenstände. Die Hauptstadtregion um Manila sei nicht zerstört, dort könnten alle nötigen Güter gekauft werden.


Quelle: [www.welt.de]

von Gerald_ - am 20.11.2013 09:22
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