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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Stammtisch
Beiträge im Thema:
14
Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Sven Salbach, Richard, Manfred aus ObB, Michael, el El, J_T_Kirk

Nochmal zum Thema, Sportwagen sind das Beste was der E Auto Branche passieren kann :-)

Startbeitrag von Sven Salbach am 28.03.2014 07:59

Ich sags ja..keine Öko Autos..
DAS sind die Autos die erstmal gebaut werden sollten um für ein gutes Image zu sorgen, der Rest kommt dann von ganz alleine.
Menschen sind Herdentiere :-)

[www.youtube.com]

Antworten:

Das ist nicht neu hier im ELWEBforum
vor etwa einer Woche vom Forumshausherrn persönlich

[67183441.foren.mysnip.de]

Allein es ist ein private Meinung das Arschwackeln ( ja das macht der Tesla beim beschleunigen
wenn man unkontrolliert Saft gibt ) ein Kaufentscheidung bei normal Kunden
beschleunigt, solang der Preis in der Liga wo man Dinge haben muß um Trendy zu sein,
bleibts ein Nischenprodukt für Leute die es sich leisten können, nicht Erwachsen zu werden.


Autos sind deshalb ein Massenprodukt weil frühere Generationen preiswerte Autos gebaut und
so Kapazitäten geschaffen, fängt beim Ford T Modell an über 2CV zum KDF Wagen dem Käfer.

Alles andere ist und bleibt was für die welche man mal als Halbstarke bezeichnet hat

[www.youtube.com]

von Manfred aus ObB - am 28.03.2014 08:49
naja..heute dienen Autos als Statussymbol, damals auch, aber da gabs auch weniger Alternativen...
Aber bei den heute 18 Jährigen geht das auch schon wieder deutlich zurück.
Meine TEchniker hatten und wollten oftmals gar keinen Führerschein machen...

von Sven Salbach - am 28.03.2014 09:20
Zitat
Sven Salbach

Aber bei den heute 18 Jährigen geht das auch schon wieder deutlich zurück.
Meine TEchniker hatten und wollten oftmals gar keinen Führerschein machen...



Ist ein typische Dampfplauderer Media oder Neudeutsch Social Media Aussage.

In der Stadt ist der Trend erkennbar, da dort, obwohl Einige gerade dort das natürliche Revier des E-Autos sehen,
ein Auto, ein Problem, Parkplatz Mangelware und der Witz vom Müncher Taxifahrer ist auch schon alt:

Fahrgast * Männeken könnt Sie nicht schneller Vorankommen ? *
da Taxler drauf * Jo scho, aber i derf mei Fahrzeug nicht verlassen *

so das dort ja nach Streiklage in der Regel der Öffentliche Nahverkehr einfacher.

Am Land wo Du ohne mobilen Untersatz aufgeschmißen bist, erzählt Dir das Keiner.

Und wer sein Auto als Statussymbol braucht ist eigentlich eine arme Sau, den wie steht es geschrieben



Zitat
Lukas 18,25
Denn eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt


von Manfred aus ObB - am 28.03.2014 09:48
Ich glaub gerade unter Jüngeren ist ein Auto heute kein Statussymbol mehr. Also jetzt einmal abgesehen von den Leutchen die da so an diversen Tankstellen und Bahnhöfen rumstehen und brm-BRM! machen.

von el El - am 28.03.2014 10:12
"Am Land wo Du ohne mobilen Untersatz aufgeschmißen bist, erzählt Dir das Keiner."
Wirtschaftlich interessant und daher von Bedeutung ist aber die Maße, und das sind nunm als die Städter.
Niemand wird Autos für eine kleine Minderheit entwickeln, wenn dadurch die Kosten nicht reinzuholen sind, geschweige den Gewinn zu machen ist.
Für die Außerhalb ist LPG derzeit wohl das Maß der Dinge, schon alleine weil eben lange Strecken..

von Sven Salbach - am 30.03.2014 06:35
Wir außerhalb, mit drei oder vier Bussen am Tag, werden zunehmend die Mehrheit der privaten Autobesitzer. Das Carsharing ist Realität geworden. Der ÖPNV in den Städten ist gut und das Smartphone lotst einen durch das Fahrplangewirr. Zumindest der Berufspendlermarkt liegt nicht mehr bei den Städtern, nur weil da die meisten Menschen leben.

von Richard - am 30.03.2014 06:48
Das da nur 3-4 Busse am Tag fahre zeigt doch sehr gut, wie klein dort der Markt ist.
Offenbar lohnt es kaum für die Bussunternehmen, dann vermutlich noch weniger für Fahrzeughersteller.
Wohnen auf dem Land wird seit jahren durch die Spritpreise immer teuer.
Ob das Wohnen auf dem Land überhaupt lohnt ist aber schon seit vielen Jahren die Frage...
Das was die Grundstücke/Häuser dort billiger sind, geht doppelt und dreifach an Spit und Autos drauf

von Sven Salbach - am 30.03.2014 06:53
Zitat
Sven Salbach

Wohnen auf dem Land wird seit jahren durch die Spritpreise immer teuer.
Ob das Wohnen auf dem Land überhaupt lohnt ist aber schon seit vielen Jahren die Frage...
Das was die Grundstücke/Häuser dort billiger sind, geht doppelt und dreifach an Spit und Autos drauf


Für Wohnen auf dem Land und Geld machen in der Stadt
mag die These was haben, allein welche Arbeit in der Stadt hat Zukunft,
das Erfinden von Videoklips und Futter für die Spielekonsole, den der Internethandel
zieht sich aufs Land zurück weil dort Billiger.

von Manfred aus ObB - am 30.03.2014 07:12
Der ÖPNV-Markt ist so klein, weil vor jedem Haus 2Autos, 2Roller und ein Motorrad stehen. Dazu noch 1-2 Pedelecs als Zeichen für die eigene Inovationsfreudigkeit :-) Die sind aber nur zum Brötchenhohlen im Sommer.

von Richard - am 30.03.2014 08:36
da beißt sich die Katze in den Schwanz :-)
Stehen die ganzen Autos und Roller etc. nicht da, weil die Öffis so schwach dort präsent sind..und somit jeder selber zusehen muss wie er zurecht kommt...währe es für die Busse interessant, währe auch die Anbindung besser und es währen weniger Autos/Roller etc da...oder etwa nicht :-)

Beweißführung abgeschlossen...
Keine weiteren Fragen :-)

von Sven Salbach - am 30.03.2014 08:41
Das abnehmende Interesse, insbesondere der unter unter 30-Jährigen, am eigenen Auto ist Fakt und keine "Dampfplauderei". Auch das starke Gefälle dieses Desinteresses am Auto zwischen Stadt- und Landbevölkerung (aus den genannten Gründen unterschiedlicher Mobilitätsbedürfnisse) ist Fakt.
Es ist aber auch Fakt, dass neue Autos primär durch finanziell gut/besser situierte Personen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren gekauft werden und eben nicht von jungen Leuten.
Ebenso ist es eine Binsenweisheit, dass alle neuen, kostenintensiven technischen Produkte für Endkunden ihren Weg zunächst über die "Early Adopters" nehmen, die sich eben typischerweise aus der Gruppe derjenigen mit überdurchschnittlichen finanziellen Mitteln zusammensetzen. Erst wenn durch Produktkäufe dieser Gruppe das Geld für die notwendigen Anfangsinvestitionen des Massenmarktes eingespielt worden ist kann sich dieser schnell entwickeln (das war auch schon zu Henry Fords Zeiten so). Ob für den Endkunden bei der Kaufentscheidung ein "objektiv messbarer Gebrauchsnutzen" oder Dinge wie Status eine Rolle spielen ist für die Marktdurchdringung des Produktes zweitrangig. Es ist dabei auch unerheblich ob derjenige, der meint ein Statussymbol zu benötigen aus Sicht derjenigen die es nicht benötigen "eine arme Sau" ist. Entscheidend für die Markteinführung ist ob der Hersteller der Ware mit seinem Produkt einen passenden "Knopf" beim Kunden findet den er drücken kann! Und hier bin ich überzeugt, dass ein Hersteller wie Tesla durch seinen Ansatz wesentlich mehr für die Entwicklung der Elektromobilität tut als alle anderen. Aber da die meisten (mich eingeschlossen) sich ein Fahrzeug wie den Tesla nicht leisten können wird in typisch deutscher Mentalität eine Neiddiskussion auf der Basis von Grundsatzhaltungen (z.B.: "ein Elektrofahrzeug muss klein, leicht und spartanisch ausgestattet sein") geführt (Neid ist halt die deutsche Form der Anerkennung) anstatt anzuerkennen, dass in einer markwirtschaftlich organisierten Gesellschaft große Veränderungen eben nur über Marktmechanismen erreichbar sind.
Die Frage ob man lieber auf dem Land oder in der Stadt wohnt wird übrigens von den wenigsten Menschen primär und objektivierbar über den Geldbeutel entschieden sondern über Lebenssitutation (Arbeitsweg, Familie, etc.) und Lebensstil. Da sich diese weichen Kriterien über die Lebenszeit ändern ist es seit mehreren Generationen so, dass junge Familien gerne stadtnah aufs Land ziehen um dann nach der Kindererziehungsphase wegen der besseren Infrastruktur in die Stadt zurückzukehren. Da allerdings eine zunehmende Anzahl Menschen in unserem Land keine Kinder mehr hat wird die Gruppe derer die aus der Stadt ziehen derzeit prozentual kleiner. Mit der negativen Folge, dass es für die ländlichen Kommunen zu teuer wird ihre Infrastruktur aufrecht zu erhalten.

von J_T_Kirk - am 30.03.2014 08:41
Oder etwa nicht..... Nein, denn Busse sind zu unflexibel für den Zeitgeist des Jetzt und so wie ich will. Aber ich mag nicht streiten und mein Lokaler Eindruck mag woanders schon falsch sein.

von Richard - am 30.03.2014 10:25
Bekomme mal in der Stadt einen Schrebergarten - ganz zu schweigen vom KFZ/Lärm-Wahnsinn.
Ich denke es liegt hauptsächlich an den Kosten, der allgemeinen mauen Wirtschaftslage und dem fehlenden oder armen Einkommen der U30er, daß die weniger Autos kaufen - sich überhaupt leisten können. Man redet sich dann eher damit heraus, umweltbewußt zu sein und kein Auto zu benötigen - und schaft sich dann ein schön glänzendes iphone an bzw. bessere Schuhe zum laufen.

von Michael - am 30.03.2014 11:03
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