Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Stammtisch
Beiträge im Thema:
91
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Joe-Hotzi, Emil, Manfred aus ObB, Stefan B., Ralf Wagner, R.M, Peter End., Alex aus NW, spunty, wotan,der ältere, ... und 6 weitere

Nochmal PV mit Eigenverbrauchsoptimierung

Startbeitrag von Stefan B. am 18.04.2014 20:16

Hallo.
Ich habe nochmal intensiv nachgedacht und dann alle bisherigen Pläne mit Akkubank, DC/AC Wandler, Ladegerät für 48V usw. über den Haufen geworfen.

Ich habe eine PV mit SMA Tripower (Nennspannung 600V) dazu ein PSA-Fahrzeug mit Marechal.


Folgende Idee:
Ich wollte eigentlich mein Auto nachts als Stromspeicher verwenden. Ich greife, wenn das Auto am Marechal hängt an den Schnellladekontakten 130V DC ab.
Wenn die Sonne untergegangen ist, schalte ich um auf Autobetrieb. (Zeitschalter oder Dämmerungsschalter) Ein DC/DC-Wandler macht aus den 130V DC 600V DC. Dies geht dann anstelle der PV in den SMA Tripower. Dieser macht dann ein 3 phasiges Netz draus und ich kann den Nachtverbrauch im Haus bis zur Leistung des DC/DC-Wandlers nutzen. Falls mehr Strom gebraucht wird, kommt er aus dem Netz.
Falls weniger Strom gebraucht wird, darf er natürlich nicht ins Netz wegen EEG.(Wie realisiere ich das?)
Somit spare ich mir umständliche zusätzliche Wandler auf AC und eine stationäre Akkubank. Gleichzeitig wird mein Standbyverbrauch nachts zählermäßig auf 0 gebracht.
Kann das funktionieren?
Stefan

P.S.
Schade, dass der Tripower mind. 188V Einschaltspannung braucht, sonst könnte man das Auto direkt dranhängen. Mit einem Tesla würde es so funktionieren, da liegen die DC-Anschlüsse auch nach außen frei.

Die 50 interessantesten Antworten:

Obacht Stefan,

der SMA-Tripower ist doch ein EInspeisewechselrichter oder ?
Er wird also versuchen so viel einzuspeisen, wie die Quelle hergibt.
Deine Quelle ist zuerst der Fahrzeugakku und dann der DC/DC-Wandler.

Dreh und Angelpunkt ist der DC/DC...

Der SMA-wird zunächst aller Leistung bis zu seiner Nennleistung ziehen und somit den DC/DC aus- bzw überlasten. Ein typischer DC/DC wirft bei Überlast die Last ab. Kurzschlussfall.
Das darf nicht passieren. Weiterhin darfst Du nicht einspeisen.

Du musst also einen DC/DC haben, welcher in seiner Leistung regelbar ist, also einen einstellbaren Konstantstrom hat. Ähnlich unser Ladegeräte im UI-Betrieb.

Die Sollgröße richtet sich nach Deinem aktuellen Verbrauch.

Wie misst Du den aktuellen Verbrauch Deines Hauses ?

Diese Information musst Du dann in die Stellgröße für den DC/DC umwandeln - ggf Arduino oder ähnliches.

Dann brauchst Du noch einen DC/DC mit den genannten Spannungswerten und der gewünschen Leistung. Fertig kenne ich da keinen..

Alternativ kannst Du dir ja auch eins/zwei kleine (300W) netzgeführte Wechselrichter (Grid-WR) suchen, die zu den 130V des PSA passen und diese je nach nach Strrombedarf des Hauses ein/ausschalten.

Ich für meinen Teil werden das mit der Akkubank weiterverfolgen.

Gruß Alex

von alklex - am 18.04.2014 20:39
Es sollte möglich sein den SMA Wechselrichter auf Einspeiseleistung "0" zu regeln, zumindest versuche ich das auch gerade. Du must über den SMA Homemanager den Zähler abgreifen falls möglich. Ich habe unterschiedliche Infos dazu gehört ob das über die D0 Schnittstelle geht. Falls es über den Zähler nicht geht hilft der Messwandler von SMA der ebenfalls an den Homemanager angeschlossen werden kann.

Schafft Dein DC/DC genug Leistung?
Was passiert wenn das Fahrzeug leer ist, wann hört Dein DC/DC auf.
Könntest Du nicht einen kleineren Wechselrichter nehmen der mit den 120V klarkommt?
wie willst Du die DC Umschaltung vor dem Wechselrichter machen?

Mehr Fragen als Antworten, sorry einige Fragen beschäftigen mich zufällig auch heute Abend

VG
Ralf

von Ralf Wagner - am 18.04.2014 21:22
Hi Ralf.
Ich bin erst noch am Anfang und hab auch noch keine genauen Vorstellungen. Aber ich dachte, es ist günstiger vorhandene Komponenten zu verwenden als neue zu kaufen.
Ein 2. WR wäre denkbar, er sollte jedoch alle 3 Phasen abdecken und dann wirds schon teuer. An Leistung genügt 200-300W, mehr brauch ich abends nicht, wenn allerdings jemand dann abends doch noch den Wasserkocher einschaltet, muss halt aus dem Netz ergänzt werden.
Sinnvoll wäre auch ein 3 facher Netzumschalter (PV/ Netz/ Akku), keine Ahnung ob es sowas gibt.
Akku leer ist unwahrscheinlich bei einer Leistung von 300W und 13kWh im Auto. Dennoch sollte man einen Schutz einbauen, indem der DC/DC bei Unterspannung abschaltet.
Blöd halt, dass es das alles fertig gibt für 48V Blei. Aber dann muss ich auch noch Akkus kaufen:-(

Wenn ich nur 1 Phase abdecke, muss ich meinen ganzen Sicherungskasten nochmal neu verdrahten, allerdings hängt bei mir Deckenbeleuchtung und Steckdosen zusammen, also eigentlich nicht machbar, dur die Beleuchtung abzufangen.

Mein Ziel ist es den Nachtverbrauch auf 0 zu drücken. Dieser wäre Kühlschank (70W) Gefrierschrank (70W) , Modem für Telefon (25W) , und abends ein paar Stunden LED-Beleuchtung (50W), Musikanlage (70W) und LED-Beamer (60W)
Sind im Jahr ca. 250€ an Standby und Abendbeleuchtung. Die Investition sollte daher nicht mehr als 1000€ verschlingen.

von Stefan B. - am 18.04.2014 21:46
na, den MPP suchen halt ;)
Wenn die Batt-spannung abfällt, fährt er den Strom hoch bis zu seiner internen Begrenzung, d.h. der WR läuft immer mit seiner Nennleistung.
Deswegen suchen wir ja für unseren Zweck ein von extern regelbares Modell.
Soweit ich das bis jetzt sehe, gibt der Markt folgendes her:
- die größeren WR >1.2kW bieten die Schnittstellen um über firmeneigene Lösungen bzw. bestimmte Datenlogger regelnd einzugreifen (z.B. für 70%-Abregelung, Abregelung über FRE, Homemanager). Diese WR haben aber MPP-Bereiche meist erst ab 150V aufwärts, also ungeeignet für Batterieanschluss (kleine Bänke)
- kleine Modul-Wr (bis 500W) liegen vom MPP her im Bereich typ. Batt-Kleinspeicher (24/48V). die haben aber soweit ich weiß keine Regelmöglichkeit

-Solarelectrix hat ja einen vorgeschalteten Regler für solche Modul-WR. Da wird -vermute ich- über einen DC-DC-Wandler die Eingangsspannung so weit aus dem MPP-Fenster des Wr geschoben, dass doch eine Leisungsregelung bei Batt-Betrieb möglich ist.
Würde ich jetzt sofort kaufen, wenn Pmax da nicht 250W wären, ich will aber ca. 500W (Enecsys oder Aptronic).
Kennt jemand eine Lösung für diesen Fall?

Schöne Ostern!
Helmut

von BB-Saxo - am 19.04.2014 12:07
Zitat
Stefan B.
Du hast mich falsch verstanden. Die von mir genannten Geräte (Heizungsregelung hab ich noch vergessen) liegen alle auf unterschiedlichen Phasen im Haus. von daher ein Problem.
Mal sehen... Kennst du einen kleinen WR, der geeignet wäre?
Stefan


Nein, ich glaube, Du hast einen Denkfehler: Deinem Bezugs-Hausstromzähler ist es absolut schnurz, ob auf einer Phase eingespeist und gleichzeitig auf der anderen Leistung abgenommen wird. Er bildet die Summe aus allen drei Phasen und zeigt im Idealfall -NULL- Strombezug an. Daher heisst es "saldierende" Zähler.

Dreiphasige (geregelte) Einspeisung würdest Du nur benötigen, wenn Du eine abgetrennte, dreiphasige Insel betreiben willst (bzw. ist bei PVA-Einspeisung ab einer Größe Pflicht wg. Phasenschieflast im öff. Netz). Dazu kann man für die Insel bspw. die victron Phönix oder multiPlus Geräte koppeln. Wird aber ein (i.d.R. unnötiger) teurer Spass ... Besser /einfacher /preiswerter ist es dann, im Inselbetrieb die drei (vom öff. Netz abgetrennten) Haus-Phasen zusammenzuschalten und mit einem einphasigen (!!!) aber ausreichend großen Insel-WR zu befeuern. Das Einzige, was da nicht geht, sind echte Drehstromgeräte. Ich glaube, der Peter E. betreibt so etwas ... ;)

von Joe-Hotzi - am 30.04.2014 09:58
Hi Joe.
Nochmal Danke für deine Überlegungen.
Aber es ist so: Wenn ich aus dem Auto ins Haus einspeise, darf ich nicht ins Netz einspeisen, sonst wäre es EEG Betrug.
Von daher ist bei Versorgung des Hauses aus dem Auto die Einspeisung ins Netz zu blockieren. Dann nützt mir ein saldierender Zähler aber nichts. Ich bin dann getrennt und quasi Insel. Eben dann benötige ich aber alle 3 Phasen im Haus.
Diese Funktion könnte dann der SMA Tripower übernehmen, wenn ich ihm eine Stützphase vorgaukle.
Problem ist jedoch dabei die Begrenzung des Stroms aus den Akkus, bzw, dessen Anpassung an den momentanen Bedarf.
Wenn ich dagegen einen einphasigen WR nehme kann ich nur 1 Phase versorgen, welche nehme ich dann? Auch ein saldierender Zähler wechselt ja nicht die Phasen im Sicherungskasten nach Bedarf, oder?
Die Anlage von Peter kenne ich, sehr schöne Akkubank, nützt aber nichts bei mir, da dreiphasiges Haus.
Mal sehen, wie ich weiterkomme,
Gruß Stefan

von Stefan B. - am 05.05.2014 22:51
Zitat
Stefan B.
Aber es ist so: Wenn ich aus dem Auto ins Haus einspeise, darf ich nicht ins Netz einspeisen, sonst wäre es EEG Betrug.


Das Problem kenne ich - deshalb betreibe ich eine zusätzliche, abgetrennte Insel. Sonst hätte ich keine PV-Leistung aufrüsten können.

Zitat
Stefan B.
Von daher ist bei Versorgung des Hauses aus dem Auto die Einspeisung ins Netz zu blockieren.


Wenn Du keine getrennte Insel bauen willst (macht bei Deiner PV-Leistung wenig Sinn), trennst Du halt natürlich dazu das Haus vom öff. Netz.

Zitat
Stefan B.
Ich bin dann getrennt und quasi Insel. Eben dann benötige ich aber alle 3 Phasen im Haus.


Auf allen drei Phasen benötigst Du Spannung /Strom - aber wirklich auch "Drehstrom"?!?

Deshalb kam ja mein Hinweis auf Peter End.: Du kannst genauso die drei Phasen zusammenschalten, die dann ein einphasiges, verzweigtes Hausnetz bilden. Wenn Du diese dann mit einem ca. 5kW Inselwechselrichter aus Deinem Auto-Akku befeuerst, merkst Du (fast) keinen Unterschied zum Netzbetrieb in Deinem Haus! OK, WM, Spüler, Backofen und Wasserkocher sollten nicht gleichzeitig gestartet werden - aber das hat man als "Sunnyboy" doch eh im Blut.:xcool:

Weder der E-Herd, noch der Backofen sind übrigens Drehstromgeräte! Sie werden nur dreiphasig angeschlossen, um eine Phasenschieflast im öff. Netz zu vermeiden. Sie funktionieren also einphasig genauso - und am öff. Netz bist Du ja nicht mehr ...
Dabei können im Haus sogar mehr als 20A (4,6kW) eingespeist /verbraucht werden. Denn da Du einphasig fährst und eben nicht am öff. Netz hängst, gibt es auch kein Problem mit einer Phasenschieflast. Wie weit Du hier gehst, ist vor allem eine Sache des Geldbeutels.

Nur die Drehstromkiste geht natürlich nicht. Wolltest Du dies realisieren, bräuchtest Du ja für die 22kW-Dose >3x7kW phasenkorrekt gekoppelte Insel-WR ...
Aber dann darf da im Haus auch noch kein Licht brennen, wenn mal eine Zoe lädt. :eek:
Und die Drehstromkreissäge funktioniert ohne Drehstrom auch nicht. Aber dies sind fast die einzigen Drehstromgeräte, die der Privatmann so kennt.

Zitat
Stefan B.
Diese Funktion könnte dann der SMA Tripower übernehmen, wenn ich ihm eine Stützphase vorgaukle.


Nein, das geht m.E. nach nicht! Zum Einen müsstest Du ihm wohl drei phasenkorrekte "Stützphasen" vorgaukeln! Zum Anderen (wie schon von Dir erkannt) ist der SMA TriPower ein Einspeise-WR, der immer die Maximalleistung (MPPT) von den PV-Modulen bzw. aus dem Akku ins Netz ballern will - völlig ungeregelt und evtl. nicht einmal genau phasengleich in der Leistung!!!

Zitat
Stefan B.
Problem ist jedoch dabei die Begrenzung des Stroms aus den Akkus, bzw, dessen Anpassung an den momentanen Bedarf.


Das ist nur EIN Problemchen, welches evtl. noch durch Stromregelung /Spannungsverschiebung u.a. Tricks gelöst werden kann. Aber wie willst Du sicherstellen, dass auf jeder Phase immer die korrekte Phasenleistung, die gerade benötigt wird, zur Verfügung gestellt wird?!?
Dazu kommt, dass bspw. mein Kostal Pico 8.3 (dreiphasige Einspeisung) bei niedriger PV-Leistung die Strings intern zusammenschaltet und erst einmal nur einen Tracker betreibt um die Verluste zu minimieren. Erst bei ca. 3kW werden beide Tracker betrieben ... Etwas ähnliches sollte der TriPower auch machen, aus Effizienzgründen ...

Vergiß es, einen dreiphasigen Einspeise-WR "missbrauchen" zu wollen! Es wird m.E. nach nicht funktionieren und wenn, dann ist der Aufwand höher als eine ausgereifte Insellösung.

Dazu kommt, dass Du durch einen Insel-WR eine Redundanz erhälst. Wenn ein WR ausfällt, funktioniert wenigstens noch die andere Lösung.

Zitat
Stefan B.
Wenn ich dagegen einen einphasigen WR nehme kann ich nur 1 Phase versorgen, welche nehme ich dann?


Wenn Du alle drei Hausphasen nach der Abtrennung vom öff. Netz zusammenschaltest, hast Du ja im ganzen Haus nur noch eine Phase ...
Stell Dir einfach vor, Dein Haus sei eine kleine Gartenlaube, zu der Du eine 230V-Leitung ziehst. Wie stark Du diese hinter dem Anschlusspunkt dann verzweigst, ist doch Deine Sache ... ;)

Zitat
Stefan B.
Die Anlage von Peter kenne ich, sehr schöne Akkubank, nützt aber nichts bei mir, da dreiphasiges Haus.


Ach, und vor der Zusammenschaltung war das Hausnetz auch einphasig?!? Oder doch dreiphasig wie Deines und jeder andere Hausanschluss ?!? :rp:

Das Problem sehe ich eher in der fixen Spannung Deines Auto-Akkus. Insel-WR laufen i.d.R. mit 12/24/48V. Ein stationärer Akku (wie bei Peter End.) ist natürlich leicht zu konfektionieren. Einen Autoakku wirst Du i.d.R. nehmen müssen, wie er ist und die Spannung für den Insel-WR anpassen müssen! Eine Lösung wäre bspw. ein Pufferakku im Haus, der über DC-DC aus dem Auto quasi "nachgeladen" wird. Direkt per DC-DC zum Insel-WR geht wohl nur bei (sehr) geringen Leistungen - die 12V-Schiene ist ja vorhanden und da einen kleinen 12V->230V-Sinus-WR anklemmen keine Hexerei ...

von Joe-Hotzi - am 06.05.2014 08:02
Zitat
Stefan B.
... Macht bei 130V gute 2000W. Das langt für meinen Nachtbedarf.
Gruß Stefan


Deinen Nachtbedarf solltest Du aber noch gründlicher analysieren! Bei mir sind das dann zwischen 130W - 250W Dauer, +zeitweise 100-300W für Fernseher u.ä., wenn ich die Anlaufströme bspw. vom Kühlschrank ausblende und kurzzeitige Verbraucher wie Wasserpumpe (600W) "vergesse".

Du musst erst einmal festlegen, worum es Dir primär geht!

- Minimierung des EVU-Strombezuges?
Dann dürfte es am wirtschaftlichsten sein, nachts nur die Grundlast zu bedienen und kurzzeitige Spitzenverbraucher (mit einer anteilig sehr geringen bezogenen Energiemenge) auszublenden. Dann kommt bspw. auch so etwas in Frage:
* MPP Force 250
* eCube S1200 - als "steckerfertige" Laienlösung

Da beide Geräte über den Q3D-Easymeter im Rahmen ihrer Leistungsgrenzen den Bezug auf -NULL- regeln, wird nichts eingespeist und Du brauchst also nicht einmal das Haus vom Netz trennen ... Du versorgst die Grundlast (den mengenmäßig mit Abstand größten Energieanteil!) aus dem Akku - die Spitzen kommen bei Bedarf aus dem Netz.
Keiner hindert Dich, bspw. beim MPP Force250 sogar mit einem besseren Modellbaulader aus der 12V-Schiene Deines E-Autos ca. 250W dauerhaft in den 24V-"Pufferakku" nachzuladen. Je nach Größe des "Pufferakku" kannst Du diesen sogar noch tagsüber nachladen. Die Einspeisung beginnt auch (aus dem Pufferakku), wenn Du mit dem E-Auto mal noch nicht daheim bist ...

Einfach und (relativ) preiswert im Vergleich zu einer echten Insel. 8hx250W sind immerhin 2kWh jede Nacht, die so absolut problemlos aus Deinem Autoakku ins Hausnetz fließen + evtl. die Kapazität des "Pufferakku"...

- Sicherheit gegen "Black-Out" und Spaß an der Insellösung?!?
Dann ist die Lösung von Peter End. die bessere, aber als Zusatzinvestiton (zur EEG-PVA) auch die deutlich teurere! Die beiden obigen Bsp. benötigen eine korrekte Netzfrequenz, sind also nicht inselfähig! Natürlich kann man auch "mischen", aber erst einmal sollte die Richtung klar werden!!!

Denn irgendwann (möglichst vor Auslaufen der EEG-Vergütung) sollen zumindest bei mir die Spielereien abbezahlt sein. Denn dann gibt es derzeit nur eine sinnvolle Lösung: die eigene Insel. So wie Peter End. sie heute schon realisiert hat - und wohl auch komplett auf EEG verzichtet hat. Heute steht diese endgültige Lösung bei mir noch nicht an und sollte wohl auch nicht zu wichtig genommen werden:
- Ob die heutige Inseltechnik in 20Jahre noch funktioniert ist zu bezweifeln
- Dass es in 20Jahren bessere Technologien gibt ist anzunehmen

Evtl. haben Dir meine Denkanstöße weitergeholfen ... ;-)

von Joe-Hotzi - am 06.05.2014 08:52
Zitat
BB-Saxo
-Solarelectrix hat ja einen vorgeschalteten Regler für solche Modul-WR. Da wird -vermute ich- über einen DC-DC-Wandler die Eingangsspannung so weit aus dem MPP-Fenster des Wr geschoben, dass doch eine Leisungsregelung bei Batt-Betrieb möglich ist.
Würde ich jetzt sofort kaufen, wenn Pmax da nicht 250W wären, ich will aber ca. 500W (Enecsys oder Aptronic).
Kennt jemand eine Lösung für diesen Fall?

Schöne Ostern!
Helmut


Hallo

Da ich aus historischen Gründen mit einer 36V Batteriebank fahre, mußte ich mir eine andere Lösung suchen.
Ich habe 4 Stück 1kW Grid-Tie Wechselrichter, welche 22-60V Eingangsspannung haben und in mein Hausnetz einspeisen, wenn das E-Fahrzeug zum langsam laden (3kW) dranhängt..Man kann meine Modul-WR auch direkt mit der Batteriebank fahren, dann fahren Sie zu beginn eine Rampe auf Vollast und bleiben dort. Sie gehen deshalb nicht kaputt. Zumindest meine nicht.
Es ist natürlich immer blöd, ein anderes Gerät vorzuschalten, weil man hier ja nochmal Wirkungsgrad verschlechtert. Aber wenn das Gerät selbst es nicht kann, kann man eben entweder nur die Modul-WR je nach Last stückweise zuschalten, oder über einen Tiefsetzsteller regeln.
Z.B. ein Kelly Controller, zusammen mit einer Diode und einer Speicherdrossel lässt sich auch als Tiefsetzsteller benutzen, und man hat schonmal einen 0-5V Eingang... zum steuern.
Ich hatte mir aus dem übrigbleibsel meiner Eigenbau Golf Gleichstrom Steuerung (habe nun auf AC umgebaut) und 2 dicken Speicherdrosseln einen Tiefsetzsteller gebaut. Jedoch sollte man eigentlich für jeden Modul-WR einen eigenen Tiefsetzsteller vorschalten, so meine Erfahrung.
Was ich noch nicht gemacht habe: Schauen, wo der Modul-WR im Gerät seinen Strom misst, und dann dem Modul WR einen anderen, zu hohen Strom vorgaukeln, dann regelt er ja auch runter, (da zumindest meine Modul WR so um die 30A max. Strom haben)

Den wirkleistungsstrom habe ich gemessen mit einem 2 Richtungs Wattmeter von Camille-Bauer, den ich mal aus ner alten Trafostation geschlachtet habe... dessen +/- 5V des 20mA ausgangs gingen dann auf einen Operationsverstärker, der meine PWM steuerte.

Viele Grüße Daniel

von Dr. Mabuse - am 06.05.2014 14:12
Hallo Wotan,

das siehst du völlig richtig. Der Strom im Null-Leiter vom Wechselrichter zur Unterverteilung kann 3 mal so hoch sein wie der Strom in den einzelnen zusammengeschalteten Phasen.
Aber er wird nie höher sein wie der Strom den der einphasige Wechselrichter überhaupt liefern kann. Wenn also die Leitung vom Wechselrichter zur Unterverteilung richtig dimensioniert und richtig abgesichert ist gibt"s absolut keine Probleme. (Natürlich sollte man wissen was man tut oder einen fähigen Elektriker beauftragen)

Übrigens: Die Volllast aller 3 Phasen, wie von dir benannt, also 3x16A einphasig verschaltet (48A im Nullleiter), würde einen Wechselrichter von mindestens 11KW erforderlich machen. Wer braucht das schon, bzw wer kann sich sowas leisten?

Ich benutze einen 5 KW Wechselrichter einphasig fürs ganze Haus. Dieser ist mit 25A sekundärseitig abgesichert und somit geeignet mindestens 2 große Verbraucher (Waschmaschine, Spülmaschine, ....) gleichzeitig zu betreiben. Ich denke das dies in den allermeisten Fällen völlig ausreichend ist um komplett autark zu sein. Probleme gibt es halt nur wenn mehr als 5 KW gezogen werden. Dann schaltet bei mir der Umrichter ab und der schmutzige Strom wird verbraucht.

Auch ein Problem (das Einzigste) ist natürlich die DSK weil dort immer Drehstrom anliegen muß. Die kann dummerweise bei einphasiger Einspeisung im UV nicht mit sauberem Strom versorgt werden. Selbst wenn die Akkus dies hergeben würden. Aber nur deshalb 3-phasig einspeisen??
Die DSK ist bei mir der einzige Verbraucher der seit ca. 10 Wochen, solange betreibe ich jetzt meine Anlage, noch Strom vom EVU gezogen hat. Die werden glotzen wenn sie zum Zählerablesen ablesen kommen. :hot:


mfG
Peter

von Peter End. - am 06.05.2014 19:44
Hi Joe.
Danke für die Nachhilfe:-)
Ja ich glaube, der Force 250 kommt dem schon sehr nahe, was ich suche.
Ich weiß nur nicht, wie ich ohne großen Aufwand aus den 3 verschiedenphasigen Schienen im Sicherungskasten eine einzige Phase machen soll. Ich kann ja nicht jedesmal alles abklemmen und manuell einphasig schalten.
Gegen Blackout (hatten wir 2009 schon mal: regionaler Trafo machte PUFF--...) Bin ich recht gut gerüstet. Da betreibe ich dann halt meine 12V-Bleianker mit so einem 2000W Rechtecksinuswandler.
Muss dann halt eine flinke Leitung zu Stehlampe und Kühlschrank legen. Aber in der Regel dauern die Stromausfälle ja (noch) nicht tagelang.

Was kostet denn der Force und was braucht man da noch dazu? Ist das unter 1000€ zu machen? (Ohne Akku)???
Gruß Stefan

von Stefan B. - am 06.05.2014 20:27
Zitat
BB-Saxo
-Solarelectrix hat ja einen vorgeschalteten Regler für solche Modul-WR. ... Würde ich jetzt sofort kaufen, wenn Pmax da nicht 250W wären, ich will aber ca. 500W (Enecsys oder Aptronic). Kennt jemand eine Lösung für diesen Fall?


Wenn der erste 250W-Micro-WR vom MPP Force 250 hochgeregelt wurde (weil der Verbrauch im Haus höher ist) dann kann man doch einfach einen weiteren fix aufschalten.
Sobald dieser mit Nennleistung (250W) einspeist, übernimmt der MPP Force wieder die Ausregelung mit dem anderen Gerät - er orientiert sich ja ausschließlich am noch vorhandenen Bezug.

Letztlich kann man das beliebig kaskadieren, wenn man die Verbrauchswerte im Haus auswertet. Käufliche Geräte mit schon vorhandenen Schaltbausteinen dazu sind bspw. der PowerDog /Smart1 und der Sunny Home Manager von SMA.

von Joe-Hotzi - am 06.05.2014 21:28
Hallo

Die Dinger sind ja nicht schlecht nur haben die neuen Zähler ja kein Rädchen mehr, lieber wäre mir wenn man den S0 Bus auslesen könnte, also einfach drei einphasige Hutschienenzähler an die Leitungen klemmen und 3 von den Geräten anschliesen.

Bei mir hab ich halt alle Verbraucher die wichtig sind oder Standby verbrauch haben auf eine Phase gelegt.

Geht bei mir recht einfach da ich keinerlei Verteilerdosen im Haus habe und jeder Verbraucher separat im Sicherungskasten abgesichert sind, dazu 2 RCDs wo drauf geachtet wurde daß nie Licht und Steckdosen in einem Zimmer auf einem RCD liegen.

Die Beleuchtung wird über Taster geschaltet und alle Dimmer und Relais sind ebenfalls im Verteilerkasten. sind zwar 60 LS Schalter, 2 RCDs und diverse Dimmermodule aber ich komm jederzeit überall ran.

Die DSK ist nur über Vorsicherung abgesichert, RCD und LS Schalter sind in der Kiste.

Gemessen wird mit einem Wandlermessmodul das funzt prima.


Gruß

Roman

von R.M - am 06.05.2014 21:38
Zitat
R.M
Die Dinger sind ja nicht schlecht nur haben die neuen Zähler ja kein Rädchen mehr, lieber wäre mir wenn man den S0 Bus auslesen könnte, also einfach drei einphasige Hutschienenzähler an die Leitungen klemmen und 3 von den Geräten anschliesen.


Gegen diesen Gedanken sprechen die geringen Leistungen, die wir hier ausregeln wollen. Die besten S0-Zähler arbeiten sauber mit 1000Imp/kWh. Habe ich keinen Denkfehler, sieht das für einen DSZ über alle drei Phasen dann so aus:

1Kw - 1000Imp/60min
500W - 500Imp/60min
250W - 250Imp/60min = 4,166Imp/min = 0,0964Imp/sec

Also >10sec. erst jeweils der nächste Impuls, bei 1kW) reicht die Auflösung /Genauigkeit natürlich. Für geringe Leistungen ist die optische Abtastung /Modbus wohl genauer.

Es soll zwar angeblich S0-Zähler geben, die deutlich mehr Impulse liefern. Aber diese entsprechen entweder nicht der Norm (vorgeschriebene Impulslänge) oder liefern dann halt bei höheren Leistungen nur noch "Dauerimpuls" ...

Zitat
R.M
Bei mir hab ich halt alle Verbraucher die wichtig sind oder Standby verbrauch haben auf eine Phase gelegt.


Wenn das technisch machbar ist (Du hast den Aufwand angesprochen) ist es eine gute Lösung. Im Nachhinein nur mit hohem Zusatzaufwand. Ein praktikables Zusammenschalten der Hausphasen dürfte für einen Elektriker dagegen keine zu große Herausforderung darstellen.

von Joe-Hotzi - am 06.05.2014 22:44
Zitat
Stefan B.
Ich weiß nur nicht, wie ich ohne großen Aufwand aus den 3 verschiedenphasigen Schienen im Sicherungskasten eine einzige Phase machen soll. Ich kann ja nicht jedesmal alles abklemmen und manuell einphasig schalten.


Frage den Elektriker Deines Vertrauens (evtl. auch noch mal Peter End.) ;)

Zitat
Stefan B.
Was kostet denn der Force und was braucht man da noch dazu?


Ich habe mit der Firma nichts zu tun, aber selbst angefragt und "ca-Preise" bekommen:

- MPP Force250: 280€
- opt. Auslesekopf für Q3D-Easymeter (Stromzähler): 30€
- Q3D-Easymeter, sinnvollerweise als Zweirichtungszähler: 160€
- geeigneten Micro-WR bspw. AEConversion250: 260€ (die Preise scheinen anzuziehen) oder von ReneSola "Replus 250": 200€

Das ist also durchaus überschaubar. Fehlt erst mal (neben etwas Kleinkram wie Kabeln, Sicherungen, ...) "nur" noch der Akku ...

Zitat
Stefan B.
... Da betreibe ich dann halt meine 12V-Bleianker mit so einem 2000W ...


Ei, da ist er ja! Wenn ein 2000W-WR daran läuft, dann garantiert auch 250W Micro-WR ... :)

von Joe-Hotzi - am 06.05.2014 22:57
Hi Joe Hotzi
Zum Zusammenlegen der Leitungen.
Umklemmen im Sicherungskasten auf eine Phase kann ich auch selber. Nur so wie es scheint soll das dann alles immer einphasig bleiben.
Das Problem ist dann z.B. dass ich Nachts gut mit einer Phase in allen Zimmern auskomme, wenn dann aber tagsüber (mit viel PV_Strom) meine Frau in der Küche Trockner, Wasserkocher , Toaster und Herd betreibt, die eine Phase schnell an die Grenze kommt. Ich dachte eher an eine automatische Umschaltung per Schütz von dreiphasig auf einphasiges Hausnetz, aber das ist wohl technisch und finanziel nur schwerumsetzbar.
Bliebe nur: Küche auf andere Phase legen, da Licht und Steckdosen (für z.B. Wasserkocher) an der selben Leitung hängen. WaMa, Trockner , SpülMa sind einzeln abgesichert, da ist es kein Problem, die laufen nachts nicht. Alle anderen Räume sind "Schwachzehrer", bliebe nur die Drehstromkiste und der Saunaofen.

@ Alex
Das Auto lädt zur Zeit nur tagsüber mit PV, wenn mein Care-Energy-Vertrag fertig ist, lade ich nachts 60 Min. dreiphasig gegen 1 Uhr nachts, da ist der Strom am billigsten (1-2 Cent Plus das übliche). Da komme ich günstiger als meine Einspeisungsvergütung (18 Cent).
Trotzdem ist dann mein Standby von abends bis morgens gedeckt und das rechnet sich meiner Meinung nach bei den Preisen schon. Ich decke ja gerade im Winter dann schon den Standby und die Beleuchtung ab 17.00 Uhr bis früh um 10.00 Uhr.

Standby bei mir nachts, ca. 30W,
mit Kühlschrank und Gefrierschrank (Taktung) ca. 170W,
mit Lampen im Haus an und LED-Beamer und Laptop zusammen ca. 250W,
Also, das passt genau auf mein Profil.

Stefan

von Stefan B. - am 07.05.2014 06:38
Zitat
Alex aus NW
Macht eine nächtliche Einspeisung überhaupt Sinn wenn gleichzeitig ein Elektrofahrzeug lädt?
Denkt auch an die Abschreibungskosten und die Wirkungsgradverluste der Akkus.


Nein, das würde natürlich keinen Sinn machen.

Bei Stefan geht es aber darum, dass er mit einer EEG-PVA reichlich kWp auf dem Dach hat und die el. Energie natürlich so gut es geht selbst verbrauchen will. Das E-Auto sollte da möglichst tagsüber direkt aus PV geladen werden und stände dann abends evtl. als zusätzlicher Speicher bereit, um den Grundverbrauch über die Nacht zu decken.

Energiespeicherung und Rückspeisung kann sich rechnen (vor allem wenn man tagsüber den Strom kaum verbrauchen kann) - ist aber eher das "Sahnehäubchen" auf dem Weg zur Unabhängigkeit. Die Wirtschaftlichkeit (falls gegeben) ist aber deutlich geringer als bei reinen Erzeugeranlagen.
Warnen kann ich nur vor "Komplettpaketen" (auch namhafter Hersteller) mit so tollen wartungsfreien Blei-Gel-Akkus! Im PV-Forum werden regelmäßig Akkuwirkungsgrade von

von Joe-Hotzi - am 07.05.2014 07:06
Zitat
Peter End.
Aber er wird nie höher sein wie der Strom den der einphasige Wechselrichter überhaupt liefern kann. Wenn also die Leitung vom Wechselrichter zur Unterverteilung richtig dimensioniert und richtig abgesichert ist gibt"s absolut keine Probleme. (Natürlich sollte man wissen was man tut oder einen fähigen Elektriker beauftragen)


Dazu muss bei 5 kW Leistung der Querschnitt zur Unterverteilung mindestens 2,5 qmm betragen. Und ich hoffe, dass der Anschluss am Wechselrichter über Anschlussklemmen erfolgt und nicht über eine Schukosteckdose.

Als weiteres Problem tut sich auf, dass man mit dem WR kein funktionsfähiges TN-Netz mehr zur Verfügung stellt, d.h. installierte FI-Schutzschalter funktionieren nicht. Ich nehme an, dass der Wechselrichter nicht genullt wurde. Für das dann existierende IT-Netz bräuchte man dann einen Isolationswächter um den Personenschutz sicher zustellen.

Zitat

Ich benutze einen 5 KW Wechselrichter einphasig fürs ganze Haus. Dieser ist mit 25A sekundärseitig abgesichert und somit geeignet mindestens 2 große Verbraucher (Waschmaschine, Spülmaschine, ....) gleichzeitig zu betreiben.


Für was soll die 25 A Sicherung gut sein?

Der Wechselrichter schaltet sich doch sowieso spätestens bei 5 kW ab. Ein Leitungsschutzschalter soll gegen dauerhafte thermische Überlastung und gegen Kurzschluss schützen. Bevor der LS überhaupt in die Nähe seiner Auslösungsschwellen für beide Schutzfunktionen kommt, hat der Wechselrichter schon lange abgeschaltet.

Das automatische Wiedereinschalten beim Wechselrichter bei Überlast ist auf der einen Seite nützlich, auf der anderen Seite aber hinsichtlich des Personenschutzes ein Fluch. Denn im IT-Netz kann man einen Isolationsfehler nicht so einfach erkennen. Es gibt keinen richtigen Kurzschluss, der einen LS auslöst, sondern im Falle des Falles schaltet sich der Wechselrichter ständig ein- und aus. Und wenn eine Person betroffen ist, dann ist das gar nicht gut.

Zitat

Ich denke das dies in den allermeisten Fällen völlig ausreichend ist um komplett autark zu sein. Probleme gibt es halt nur wenn mehr als 5 KW gezogen werden. Dann schaltet bei mir der Umrichter ab und der schmutzige Strom wird verbraucht.


Welchen Wechselrichter hast Du im Einsatz?

Geht die Umschaltung unterbrechungsfrei?

von Emil - am 07.05.2014 07:08
Hi Stefan, da haben sich unsere Antworten an Alex überschnitten ... ;)

Zitat
Stefan B.
Zum Zusammenlegen der Leitungen. ...


Stefan!!!!

Wenn Du mit dem MPP Force250 eine geregelte Einspeisung auf -NULL- realisierst, musst Du gar nichts umschalten /umklemmen!!!
Dann speist Du auf irgendeiner Phase mit max. 250W ein (geregelt durch den Q3D) bis der Stromzähler -NULL- anzeigt. Das macht der saldierende Zähler ganz von sich und Du kannst die bis zu 250W im Haus verbrauchen wo Du willst - auf jeder beliebigen Phase!!!

Nix umklemmen!!!
Nix umschalten!!!
Nix "Drehstromkiste geht nicht auf einer Phase"!!!

Aber auch (ohne Zusatzmaßnahmen):
Nix Inselversorgung bei Stromausfall!!!

Ich fürchte, Du hast das System noch nicht ganz geschnallt ... :rolleyes:
Evtl. mal anrufen? (siehe DSL)

von Joe-Hotzi - am 07.05.2014 07:14
Zitat
Emil
Dazu muss bei 5 kW Leistung der Querschnitt zur Unterverteilung mindestens 2,5 qmm betragen. Und ich hoffe, dass der Anschluss am Wechselrichter über Anschlussklemmen erfolgt und nicht über eine Schukosteckdose.


Bei 5kW gibt es definitiv einen Festanschluss !!!
Schuko gibts im "Camping-Bereich" bis ca. 3kW

Zitat
Emil
... installierte FI-Schutzschalter funktionieren nicht. Ich nehme an, dass der Wechselrichter nicht genullt wurde. Für das dann existierende IT-Netz bräuchte man dann einen Isolationswächter um den Personenschutz sicher zustellen.


Deine Bedenken sind berechtigt. Aber zum Einen gibt es Insel-WR, die den FI integriert haben, zum Anderen recht eindeutige Anschlussvorschriften - zumindest bei namhaften Anbietern.

von Joe-Hotzi - am 07.05.2014 07:30
Es gibt Schukoanschlüsse selbst an Wechselrichtern mit weit über 5 kW, ohne dass diese einzeln mit maximal 16A oder weniger abgesichert sind. Man kann auch 10 kW über eine der Schukodosen ziehen, nur raucht es dann ziemlich.

Welche Insel-WR in dieser Größenklasse haben einen integrierten FI?

Die Anschlussvorschriften sagen in der Regel aus, dass man die entsprechenden Wechselrichter nur mit direkt angeschlossenen Geräten genutzt werden dürfen, da sie ein IT-Netz bilden. Ein Anschluss an ein Hausnetz ist in der Regel nicht zulässig.

Des weiteren muss sich ja jemand beim Anschluss nicht daran halten, ob er es weiß oder nicht. Die Absicherung des Wechselrichteranschlusses mit 25 A zeugt nicht unbedingt von Fachkenntnis.

von Emil - am 07.05.2014 08:20
Zitat
Emil
Es gibt Schukoanschlüsse selbst an Wechselrichtern mit weit über 5 kW, ohne dass diese einzeln mit maximal 16A oder weniger abgesichert sind. Man kann auch 10 kW über eine der Schukodosen ziehen, nur raucht es dann ziemlich.


Da würde mich ein Link interessieren - kann ich mir (zugelassen) in D nur schwer vorstellen

Zitat
Emil
Welche Insel-WR in dieser Größenklasse haben einen integrierten FI?


In meiner "Größenklasse" war es der Fraron 2200.

Zitat
Emil
Die Anschlussvorschriften sagen in der Regel aus, dass man die entsprechenden Wechselrichter nur mit direkt angeschlossenen Geräten genutzt werden dürfen, da sie ein IT-Netz bilden. Ein Anschluss an ein Hausnetz ist in der Regel nicht zulässig.


Ich lese in der BA zum Steca Solarix PI1100 nichts dergleichen. Allerdings verweist man auf "ausgebildetes Fachpersonal unter Beachtung der vor Ort geltenden Installationsvorschriften" - sprich den Elektriker Deines Vertrauens ...

von Joe-Hotzi - am 07.05.2014 08:33
Hallo Emil,

ich versuche mal alle deine Fragen bzw. Anmerkungen zu kommentieren.

Querschnitt zur UV ist ist bei mir mit 3x6qmm ausgeführt.

Schukosteckdosen gibt es in diesem Leistungsbereich nur bei Chinateilen. Davor wird aber in
diversen Foren abgeraten. Selbst bei angegebener 10KW Leistung gibt"s Probleme wenn eine Waschmaschine und ein empfindliches Gerät wie Computer oder Sat-Receiver gleichzeitig betrieben werden.

Ich habe mich für ein Victron-5KW-Inverter entschieden weil diese problemlos parallel verschaltet werden können. Einphasig und dreiphasig ist möglich. Mal sehen ob ich"s mal brauche.

Warum zeugt der Einbau einer 25A-Sicherung nicht von Fachkenntnis?
Der WR ist mit einer Spitzenleistung von 10KW angegeben. Glaube mir, da schadet eine schnelle Sicherung (K-Charakteristig) abgangsseitig nicht. Zumal beim Hersteller nirgends in Erfahrung zu bringen ist, wann der Inverter bei Überlast wirklich ausschaltet. Meine Tests haben ergeben, dass er bei rein ohmscher Belastung schon bei 5,4KW auf Störung geht. Bei einer induktiven Belastung mit schlechten cos schaltet er aber bedeutend später ab. Also ist eine Absicherung meiner Meinung nach dringend nötig.

Als Netzumschalter habe ich mir diesen nachgebaut und direkt in die UV montiert: [www.fraron.de]
Der schaltet so schnell, dass nicht mal ein Rechner,TV, Radio oder sonstiges was merkt.
Es ist ein Zeitrelais integriert, das erst nach einer einstellbaren Zeit den Solarstrom wieder zuschaltet. Die Akkus müssen ja erst mal wieder geladen werden nach einer Unterspannungsabschaltung. Also wenn der WR ausschaltet bleibt er erst mal einige Stunden aus. Da schaltet also nichts hin und her.

Ja, das mit dem FI ist schon eine nicht so einfache Sache. Natürlich habe ich im Netzbetrieb und im Batteriebetrieb einen FI am laufen. Ist ja auch Vorschrift. Meine Anlage besitzt 2 St. 40A/0,03mA-Fehlerstromschutzschalter, einen für Atom- und einen für Solarstrom. Das geht völlig problemlos wenn man jeweils den Null-Leiter mit umschaltet. Also 2-polig umschaltet. Nur so bleibt immer ein TN-Netz erhalten. Das gibt keine Probleme Die DSK hat natürlich nochmal zusätzlich einen eigenen RCD.

mfG
Peter

von Peter End. - am 07.05.2014 10:53
Zitat
Peter End.
Warum zeugt der Einbau einer 25A-Sicherung nicht von Fachkenntnis?
Der WR ist mit einer Spitzenleistung von 10KW angegeben. Glaube mir, da schadet eine schnelle Sicherung (K-Charakteristig) abgangsseitig nicht.


Weißt Du was die K-Kennlinie für Parameter hat?

Ein Kurzschluss würde erst ab dem 10-fachen Bemessungsstrom zur Auslösung führen, und eine thermische Überlastung erst wenn der 1,05-fache Bemessungsstrom 1 h lang fließt. D.h., in Deinem Falle wären das ab etwa 6 kW.

Was willst Du denn mit dem LS tatsächlich absichern?

6 qmm halten dauerhaft mehr als 40 A aus, der Wechselrichter kann aber nur 5,4 kW dauerhaft liefern.

Der LS ist völlig überflüssig.

Zitat

Ja, das mit dem FI ist schon eine nicht so einfache Sache. Natürlich habe ich im Netzbetrieb und im Batteriebetrieb einen FI am laufen. Ist ja auch Vorschrift. Meine Anlage besitzt 2 St. 40A/0,03mA-Fehlerstromschutzschalter, einen für Atom- und einen für Solarstrom. Das geht völlig problemlos wenn man jeweils den Null-Leiter mit umschaltet. Also 2-polig umschaltet. Nur so bleibt immer ein TN-Netz erhalten.


Das geht nur deswegen weil der Victron im Inselmodus automatisch eine Nullung durchführt. Das machen viele andere Wechselrichter, auch Markengeräte nicht.

von Emil - am 07.05.2014 11:12
Jau....
ich glaub jetzt hab ichs:
Ich speise irgendwo ein, ein Verbraucher will Saft und holt ihn sich über den Zähler und der Force 250 gibt die gleiche Leistung an den Zähler zurück, so dass der Stromanbieter nix merkt.... richtig?
Egal welche Phase.
Naja, ist irgendwie Beschiss, Phasenverschiebung usw. praktisch funzt es wohl...

Ich mache mal einen theoretischen Versuch:

Bleianker werden tagsüber ab 10 Uhr (Zeitschaltung) geladen. Der MPP Force 250 wird ab 18 Uhr eingeschaltet und misst den Verbrauch am Zähler. Ein zusätzlicher MicroWR speist soviel Strom ein, wie ihm der Force 250 sagt. Bei Mehrverbrauch gönnt sich mein Haus einen Schluck aus dem öffnetlichen Netz, der MicroWR gibt aber trotzdem 250W dazu.
Der Force wird ab 10 Uhr morgens wieder per Zeitschaltung ausgeschaltet und die Akkus werden geladen.
Wenn der Akku leer wird wird sofort auf Laden geschaltet.

Richtig so?

Stefan

von Stefan B. - am 07.05.2014 21:28
Zitat
Stefan B.
Ich speise irgendwo ein, ein Verbraucher will Saft und holt ihn sich über den Zähler und der Force 250 gibt die gleiche Leistung an den Zähler zurück, so dass der Stromanbieter nix merkt....Egal welche Phase. ... richtig?


Richtig

Zitat
Stefan B.
Naja, ist irgendwie Beschiss, ...


Nur wenn Du Dir Manfreds Argumentation zu Eigen machst. Oder hat es Dich bisher interessiert, dass auf einer Phase der Wasserkocher mit 2,4kW lief, auf der Anderen aber nur der Radiowecker?!? :rolleyes: Du verringerst Netzbezug, Netzverluste ...

Zitat
Stefan B.
praktisch funzt es wohl...


Das tut es und zwar ganz legal. Denn bei diesen kleinen Leistungen ergeben sich keinerlei Rückwirkungen auf das öff. Netz.

Zitat
Stefan B.
Der MPP Force 250 wird ab 18 Uhr eingeschaltet und misst den Verbrauch am Zähler. Ein zusätzlicher MicroWR speist soviel Strom ein, wie ihm der Force 250 sagt. Bei Mehrverbrauch gönnt sich mein Haus einen Schluck aus dem öffnetlichen Netz, der MicroWR gibt aber trotzdem 250W dazu.

Der Force wird ab 10 Uhr morgens wieder per Zeitschaltung ausgeschaltet und die Akkus werden geladen. Wenn der Akku leer wird wird sofort auf Laden geschaltet.


Fast, aber nicht ganz:
Wann /wie Du welche Akkus lädst (ob nach Überschuss, zeitgesteuert oder ... ist Deine Sache.
Der MPP Force250 ist immer an und schaut beim Q3D, ob etwas Strom bezogen werden soll. I.d.R. abends ist irgendwann Deine Erzeugung geringer als Dein Hausverbrauch - jetzt tritt der MPP Force im Rahmen seiner Leistung und der vorhandenen Akkukapazität in Aktion und speist in Dein Hausnetz, um den Bezug zu minimieren. Unterhalb einer (einstellbaren) Mindestspannung schaltet er sich ab, bis der Akku wieder auf eine (einstellbare) höhere Mindestspannung geladen wurde. Das sollte bei richtig dimensioniertem Akku eigentlich NIE passieren!

Nix ausschalten des MPP Force 250 - das ist ja gerade das Sahnehäubchen:
Selbst an einem bspw. sehr wechselhaftem Tag wie heute, wo meine PV-Erzeugung zwischen 15% und 100% schwankt, steht der MPP Force bereit und gleicht (wenn bspw. gerade trotz einer Wolke Deine Waschmaschine heizt) Deinen Bezug (zumindest teilweise) aus - er glättet also sogar die Netzbelastung /Netzbezug tagsüber!

von Joe-Hotzi - am 09.05.2014 09:42
Zitat
Joe-Hotzi


Zitat
Stefan B.
Naja, ist irgendwie Beschiss, ...


Nur wenn Du Dir Manfreds Argumentation zu Eigen machst.



Das ist mal wie üblich ein Unterstellung die so nicht stimmt, aber ist nix neus in der Geschichte der
Papst damals hätt den Luther auch am liebsten verbrannt, weil Der gegen den Ablaß war :rolleyes:

Also ich hab nicht beschiß geschrieben, sonder das Hardcore PVler in Ihrer Selbssugestion das für Eigenversorgung halten
und deren Lobby das sogar der Politik so verkauft hat, genau wie damals mit dem gleichen Argument

Zitat
Joe-Hotzi

.... ganz legal. Denn bei diesen kleinen Leistungen ergeben sich keinerlei Rückwirkungen auf das öff. Netz.


Auch damals hieß es des sind sowenige des Kost fast nix und des merkt doch keiner, doch ich habs damals,
also 1999 schon geahnt und dem H.J. Fell gesagt, aber auf mich hörte damals keiner :rp:
jetzt ist das Kind im Brunnen und was lernen die PVler draus, genau den nächsten Brunnen ausschachten damit wieder Kinder reinfallen :mad:


Aber wie in jeder Religion gibts auch in der PV Ökoreligon Bücher die den Gläubigen Trost und Lebenshilfe geben
( ja sogar im Unterschied zu dem Glauben von dem Zimmermann von dem See mit Schaltplänen )

Nur manchmal kriegen die Priester sogar kalte Füße und nehmen die aus dem WWW, so das der Link in meinen Beitrag vom29. April 2014 11:36
aus dem Netz entfernt und so derzeit nur das zu lesen:

The requested URL /dl/1353/SI-HoMan-PL-de-20.pdf was not found on this server.



Aber noch ein Bild aus der gespeicherten PDF davon ( war die Seite 19)
[attachment 664 SMA Beschissanleitung.png]

Zwar steht da ein Null am saldierten Zähler nur das dies nicht wahr ist wird jeder erkennen der
nicht PV indoktroniert ist und das dies weiter Braunkohlekraftwerke am Netz hält auch :rp:

Aber dieses Problem ist auch anderen Religionen auch bekannt, nicht alles was der Zimmermann der vor 2014 Jahren geboren, den Menschen
auf den Weg gegen wollte ( Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst ) wurde von den Kirchen so auch vermittelt.

War die PV mal gepredigt zur Klimaverbesserung ist sie inzwischen zu fülle meinen Geldbeutel
und erhöhe mich über die Braunkohlesünder mutiert, Ketzer werden am besten im Braunkohlekraftwerk mitverbrannt

von Manfred aus ObB - am 09.05.2014 11:12
Freut mich, Manfred, dass Du wieder so reflexartig reagierst. :rp:

Was mich noch interessieren würde: Speist Deine Wassermühle eigentlich dreiphasig und bedarfsgerecht ins Netz, oder ballerst Du auch des nachts bei negativem Strompreis Energie ins Netz? Und was ist eigentlich bei sommerlicher Wasserknappheit, entnimmst Du da auch Wasser zur Stromerzeugung? Ich glaube gelesen zu haben, dass Du mit Deiner Mühle ziemlich wassersicher an einem recht großen See residierst, aber wie Du selbst schreibst: ... "des sind sowenige des Kost fast nix und des merkt doch keiner, ..." stimmt manchmal nicht.

Zitat
Manfred aus ObB
... War die PV mal gepredigt zur Klimaverbesserung ist sie inzwischen zu fülle meinen Geldbeutel
und erhöhe mich über die Braunkohlesünder mutiert, Ketzer werden am besten im Braunkohlekraftwerk mitverbrannt


Is klar, alles nicht so gemeint von Dir. So kennen und lieben wir Dich ;-)

Bei aktueller EEG-Vergütung von 9-13Ct/kWh bei neuen PVA macht sich so eine Investition in eine PVA richtig als füllend bemerkbar im Geldbeutel ... :rolleyes:

von Joe-Hotzi - am 09.05.2014 11:59
Zitat
Joe-Hotzi

Was mich noch interessieren würde: Speist Deine Wassermühle eigentlich dreiphasig


Ja

Zitat
Joe-Hotzi
und bedarfsgerecht ins Netz, oder ballerst Du auch des nachts bei negativem Strompreis Energie ins Netz?


Ich liefere Grundlast 24 Stunden und Moment geht gleich weiter

Zitat
Joe-Hotzi
Und was ist eigentlich bei sommerlicher Wasserknappheit, entnimmst Du da auch Wasser zur Stromerzeugung?


Ahhh bevor ich mich selbst Zitire


Zitat
Joe-Hotzi
Ich glaube gelesen zu haben, dass Du mit Deiner Mühle ziemlich wassersicher an einem recht großen See residierst, ....


an den See wo ich residiere, also da ( wennst genau hinschaust siehst mich Rechts oben Winken )

(Wikipedia-Image: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/21/Walchkraft.jpg/300px-Walchkraft.jpg)
Bildquelle: [de.wikipedia.org]

läuft das Wasser hin, entspringen tut es einer Quelle die aus einen anderen See gespeist ( eben sehr verläßlich 365 Tage )
dem Walchensee, das sieht etwa so aus
(Wikipedia-Image: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/2a/Walchenseekraftwerk_Gelaendeschnitt.png/800px-Walchenseekraftwerk_Gelaendeschnitt.png)
Bildquelle wie oben
nur das die Quelle nicht identisch mit den dortigen Höhenangaben weil vor 400 Jahren gabs das Kraftwerk welches
in dem Bild dargestellt no nett, wohl wurde aber die Wasserkraft, wovon ich der Zeitabschnittsbevollmächtige bin,
und ich werde mein mögliches tun das mir noch viele Nachfolgen, wie ich mich auch in Respekt vor meinen
Vorgängern verneige ( und wenns nur gestritten haben um mir heut viel Unterlagen und Anordnungen
des Wasserwirtschaftsamtes zu hinterlasen auf das ich das denn heutigen unter die Nase reibe )

Des mußt mir nochmal erklären was Du eigentlich schreiben wolltest, weil des war mir deucht etwas Reflexhaft

Zitat
Joe-Hotzi
aber wie Du selbst schreibst: ... "des sind sowenige des Kost fast nix und des merkt doch keiner, ..." stimmt manchmal nicht.


von Manfred aus ObB - am 09.05.2014 12:27
Zitat
Joe-Hotzi

Is klar, alles nicht so gemeint von Dir. So kennen und lieben wir Dich ;-)

Bei aktueller EEG-Vergütung von 9-13Ct/kWh bei neuen PVA macht sich so eine Investition in eine PVA richtig als füllend bemerkbar im Geldbeutel ... :rolleyes:


Nachtrag, da geschrieben als ich über den Unterschied zur Wasserkraft schrieb, die immer weniger bekamm
( also Anfangs von dem Schei... EEG den das Stromeispeisungsgesetz war handwerklich besser gemacht
PV fast Eine Deutsche Mark für wenn ich Lust hab na liefere ich was wenn Nicht könnt Ihr mich mal
zu 15 Pfennig für die Wasserkraft (und so ist noch heut 7,67 ¢ für konstante Leistung zu 99 % im Jahr ))
als die PV und im Verhältnis immer weniger bekommen wird, ja in Sachsen eigentlich Massakriert wird
ohne das des die PVler groß stört.

Damals als die PV 99 Pf die kWh brachte hat keiner von denen einen saldierten Zähler eingebaut,
ja der damalige Co-Admin meinte noch selbiges wäre einen Eautoförderung wenn man für 99 ¢ einspeist und
das Eauto mit den andern Zähler mit Yelloatomstrom läd, was einwandfrei gegen das damalige EEG verstieß
weil da die Doppelvermarktung verboten.

Heut wo der Strom immer noch rentabel die PVzelle aus China verlässt soll saldiert werden wo der Strom im Unterschied fast
so hoch wie damals, nur andersherum, aber ich schreib ja nix ich denks mir nur :o


Und da Du ja auch mich in Soweit zitiertes das die PVler Ketzer wie mich gern Verbrennen würden,
hast Du selbiges eben nur zitiert ohne genaues zu zu schreiben, aber ich denke es wird so sein wie der
Refrain beim Haberfeldtreiben ;-)

von Manfred aus ObB - am 09.05.2014 12:45
Manfred,

Du jammerst immer wenn andere was bekommen was Du nicht bekommst. Das nennt man auch Neid. Neid muss man sich verdienen, Mitleid bekommt man geschenkt. Ich schenke Dir ein bisschen Mitleid für Deine jahrelange Erfolglosigkeit, Deine genialen Ideen Deinen dummen Mitmenschen verständlich zu machen.

Ach ja, das SMA Konzept mag zwar wenn man einen einzelnen Betreiber einer Eigenversorgung betrachtet Beschiss sein, wenn man aber die Gesamtzahl der Betreiber betrachtet, die statistisch gleichmäßig über alle Phasen einspeisen, dann gleichen sich die Ein- und Ausspeisungen weitgehend aus. Und per Definition liefert dann das letzte kW der Schieflast Dein Wasserkraftwerk.

Ach ja, Grundlast. Woher weisst Du dass Dein Wasserkraftwerk nicht auch für unnötige Stromexporte sorgt, oder unnötigerweise in einem Speicherkraftwerk gespeichert wird?

Wenn Du so handeln würdest wie Du immer predigst, dann würdest Du Dann einspeisen wenn der Strom gebraucht wird und nicht zu jeder Zeit einfach stur alles was geht. Aber das ist Dir halt auch das Hemd näher als die Hose. Ich finde is ok wie Du es machst, was ich nicht ok ist, ist der Widerspruch zwischen Deinem Geschreibsel und Deinem Handeln.

von Emil - am 09.05.2014 13:06
Zitat
Manfred aus ObB
Zitat
Joe-Hotzi
und bedarfsgerecht ins Netz, oder ballerst Du auch des nachts bei negativem Strompreis Energie ins Netz?
Ich liefere Grundlast 24 Stunden und Moment geht gleich weiter


Oh Du pööser Pupe DU!!! Seit wann liefert ein Erzeuger eine "Last"?!? :rolleyes:

Oder hast Du etwa auch noch ein stillgelegtes AKW in der Hinterhand, dass auf Jahre hinaus einen Teil der "Grundlast" bildet, damit es sich nicht von selbst zerlegt? ;)
Deine fett geschriebene Behauptung ist ja fast so eine Volksverdummung, wie Du sie gern Anderen nachweist!?! :eek:

Nein, Du meinst sicherlich, Du deckst mit Deiner Stromproduktion einen Teil der Grundlast und teilst Dir dies mit einigen anderen Erzeugern. Dass Du allerdings auch Strom produzierst, wenn er gar nicht gebraucht wird und überschüssig ist, irritiert mich aber jetzt doch! Laufwasserkraftwerke sind doch regelbar - oder nicht? Wo Du doch anderen immer mal "Abfallstrom" und "Zufallsstrom" vorhälst, auch wenn dieser genau zur Hauptbedarfszeit (nämlich tagsüber) produziert wird.
Weist Du etwa nicht, dass "Oma Käthe" auch diese Kosten der negativen Strompreise mit auf Ihrer Stromrechnung hat - von Dir (mit) verursacht?!?

Aber ich mache lieber Schluss mit dem OT. So wie ich Dich kenne, weidest Du dies sonst hier aus.

@Emil: Du warst schneller - ich musste es erst in (hoffentlich eingängige) Worte fassen, das dauert manchmal.

von Joe-Hotzi - am 09.05.2014 13:26
Zitat
Emil

Ach ja, Grundlast. Woher weisst Du dass Dein Wasserkraftwerk nicht auch für unnötige
Stromexporte sorgt, oder unnötigerweise in einem Speicherkraftwerk gespeichert wird?


Weil ich nicht auf der Spannungsebene einspeise, welch für den Export tauglich ansonsten
handelt es sich bei mir um ein Laufwasserkraftwerk, welches geographisch nicht geeignet
dies zu Realsieren, da wo es möglich hat das EEG gesorgt dafür das es nicht gemacht wird.

Dazu noch etwas aus den Weiten des WWW

[www.verivox.de]

Zitat

Da Laufwasserkraftwerke 24 Stunden am Tag Strom erzeugen, kommen sie in Deutschland zur Deckung der Grundlast zum Einsatz.
Im Jahr 2009 wurden im Bundesgebiet 14.373.719 Megawattstunden Energie (Quelle: Statistisches Bundesamt) aus Laufwasser gewonnen.


Ich scheine als nicht so allein mit meiner Meinung zu stehen wie Du suggerierst,
ansonsten Emil könnten wir darüber Diskutieren ob ich diese Fahrweise für meinen
Biomassekraftwerk anwenden, nur solange ich durch die Bürokratie des EEG
gezwungen werde das so zu handeln wie jetzt werde ich mich da wohl beugen müßen,
was nicht heißt das ich das für die Zukunft so weiter zu beabsichtigen ;-)

Als da wo ich so erfolglos bin das ich Dein Mitleid brauch :D

Denn ein paar scheinens zuminderst mit etlichen Prozent zu begreifen, das Du wohl nicht dazugehörst
liegt wohl nicht an meiner Beharrlichkeit :p

[www.bhkw-infothek.de]

von Manfred aus ObB - am 09.05.2014 13:30
Zitat
Joe-Hotzi

Laufwasserkraftwerke sind doch regelbar - oder nicht?


Meins zu meinen Leidwesen nicht, was hätt ich früher gegeben darum gegeben als ich im Inselbetrieb
meinen Betrieb betrieb, wär so grob die 3 Fache Leistung gewesen wie vorhanden als lieber
zu Spitzenzeiten 200 kW als 24 Stunden 50 kW aber selbiges ist fast 100 Jahr nicht moglich, da wurde an der Stelle wo das Denkbar ein anders Kraftwerk errichtet

(Wikipedia-Image: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/22/Kesselbach_KW-01.jpg/800px-Kesselbach_KW-01.jpg)
Bildquelle: [de.wikipedia.org]

Unter dem mittleren Fenster verläßt das Wasser der Peltonturbine das Kraftwerk ( eine Familie seltener Molche wohnt da auch )
und da befindet sich eine Staumarke ( wirst Du selbst mit einer Lupe nicht finden, is aber da )
und zwischen diese Stuamarke und einen technisch Sinnvollen einlauf sind rund 5 Minuten Speicherfähigkeit,
wenn man keine Rücksicht auf die Familie Molch nimmt.

Ansonst is es Gut das Du nichts mehr schreiben willst dazu den das mit der Grundlast und
ich wär damit eine Last ist noch dünner als die übliche Argumentationskette von Hardcore PVler,
früher hatts geheisen der PV steht Spitzenstromvergeltung zu da zu Spitzenstromzeiten der Anfall
ergo würd ihr heut der Negativpreis zustehen, aber wie sagte schon Adenauer .................

von Manfred aus ObB - am 09.05.2014 13:49
Zitat
Manfred aus ObB
Zitat
Emil
Ach ja, Grundlast. Woher weisst Du dass Dein Wasserkraftwerk nicht auch für unnötige Stromexporte sorgt, oder unnötigerweise in einem Speicherkraftwerk gespeichert wird?


Weil ich nicht auf der Spannungsebene einspeise, welch für den Export tauglich ansonsten handelt es sich bei mir um ein Laufwasserkraftwerk, welches geographisch nicht geeignet dies zu Realsieren, da wo es möglich hat das EEG gesorgt dafür das es nicht gemacht wird.


Manfred, diese Argumentation ist wunderbar eingängig und an jedem Stammtisch sofort verständlich!!! :hot:
(Aber eigentlich nicht Dein Niveau.)

Wer ist dann Deiner Meinung nach eigentlich für Stromüberschüsse, Billigstromexporte und negative Strompreise (vorzugsweise nachts oder am Wochenende) verantwortlich?

Zitat
Manfred aus ObB
... nur solange ich durch die Bürokratie des EEG gezwungen werde das so zu handeln wie jetzt werde ich mich da wohl beugen müßen, ...


Auch von mir eine Prise Mitleid ...

Aber hast schon Recht - besser zurück zu OnTopic.

von Joe-Hotzi - am 09.05.2014 13:50
Zitat
Joe-Hotzi

Manfred, diese Argumentation ist wunderbar eingängig und an jedem Stammtisch sofort verständlich!!! :hot:
(Aber eigentlich nicht Dein Niveau.)


Du erinnerst mich in vielen an Roland vom Reifenberg also den Ehrenvorsitzenden vom BSM ähh heut bsm
der war auch immer darauf bedacht die Lufthoheit über den Stammtischen zu haben, allein hier ist halt der Name Manfred doch eine gewisse Verpflichtung ;-)

Zitat
Joe-Hotzi
Wer ist dann Deiner Meinung nach eigentlich für Stromüberschüsse, Billigstromexporte und negative Strompreise
(vorzugsweise nachts oder am Wochenende) verantwortlich?


Und wie stellst Du Dir den Roman vor, weil es nicht eine Ursache hat, na am Besten Kronologisch

A. Die Väter des EEG und da vorrangig der H.J. Fell dem hab ich bereits 1999 ( der Emil kriegt jetzt Ringel vor die Augen des schreib ich hier seit 10 Jahr )
gesagt das die Sache so nicht geht den für die fluktuierenden Einspeiser müßen die Schwankungen
ausgeglichen werden und auch die entsprechend vergütet, Du wirst erkennen und da hab ich euer Mitleid
das wäre die Chance gewesen Kosten zu sparen ( des ganze Gedöns von Windgas, Leitungsausbau und sonsitgen Mist wäre uns
erspart geblieben, aber ich weiß der hochheilige Ökoheiligenschein der PV wär besudelt von Arbeit gewesen )
die KWK zu etablieren, seh ich heut anders die KWK war damals nicht soweit, insofern selten ein
Schaden wo kein Nutzen :cheers:

B. Das etablieren von Börse und Emissionshandel ( auch so ein Schröder/Fischer Erbe ) auch diese
Einrichtungen dazu geschaffen alte schwer regelbare Kraftwerke ohne einem guten Gesamtwirkungsgrad am Netz zu halten,
da aber bisher die Gewinne von den großteils nicht am Spottmarkt erzielt stellt man die nicht ab,
hat noch den Vorteil die Hardcore PVler haben was für den Stammtisch, ist zwar kein
Jagdflugzeug, aber zuminderst ein U-Bootbeobachtungs Blimp, noch ein Link dazu

[www.goeppel.de]

Lies da mal auf Seite 20 die Folie 40 und überleg mal wieso der Blimp ( Du weißt hoffentlich was ein Blimp ist :confused: )
nicht so prickelnd für die Lufthoheit über den Stammtischen.

Noch eine kleine Denksportaufgabe was PV und Wind besser ausregeln kan ein großes Dampfkraftwerk mit Wolkenmachermaschinen
oder ein BHKW mit integrierte Endropiebremse ( Emil weiß da sicher mehr )

Kleiner Tip der Zeitunterschied der Anpassung an den Lastverlauf ist sogar größer als der
Unterscheid des CO2 Ausstoßes Wasserkraft zu PV und da ist der Unterscheid das 9 Fache :rolleyes:

Insofern hält sich mein Mitleid für die PV in Grenzen und da im besonderen für die PVler die erzählen des machens wegem dem Klima :angry:

von Manfred aus ObB - am 09.05.2014 22:08
Hallo

Der Aufwand war gar nicht so groß, lediglich das nachdenken war etwas aufwendiger.

Obwohl ich einiges an Leitungen auf 110m² wohnfläche verbaut habe also in jedem Zimmer mindestens 2 Netzwerkdosen CAT 7 sowie Video, Telefon und Rauchmelder, war die Installation günstig dank Großhandelspreisen hat mich alles in allem inklusive Zähelerkasten und Verteilung weniger als 3000€ gekostet.

Heute bin ich froh daß ich das so verlegt habe damit habe ich jederzeit Zugriff auf die einzelnen Leitungen habe.

Alternative wären Leerrohre gewesen was bei Holzständerbauweise nicht gerade einfach zu realisieren ist.

Allerdings ist der Kasten jetzt mit 2 Zählern einer für die Solaranlage und einer für den Bezug mit Internetverbindung sowie Einspeisedose für Generator ziemlich ausgereizt.

Was noch installiert ist ist ein Stromfuchs wo ich die Belastung der einzelnen Phasen sehen kann.

Rekord waren L1 49A L2 54A L3 58A da haben einige an der DSK genuckelt, dazu noch 16A Drehstrom aus dem Haus und etwas Kleinkram.

Durch die monatliche Abrechnung ist die unterschiiedliche Last auch kein Problem.

Gruß

Roman



Gruß

Roman

von R.M - am 09.05.2014 22:54
Zitat
Manfred aus ObB
Weil ich nicht auf der Spannungsebene einspeise, welch für den Export tauglich ansonsten
handelt es sich bei mir um ein Laufwasserkraftwerk, welches geographisch nicht geeignet
dies zu Realsieren, da wo es möglich hat das EEG gesorgt dafür das es nicht gemacht wird.


Jetzt wird Deine Argumentation sehr abenteuerlich. Egal, wo der Strom eingespeist wird hat er letztlich Rückwirkung auf die Höchstspannungsebene. Würdest Du nicht eispeisen würde mehr Strom in die niedrige Ebene eingespeist. Wegen solchen ungeregelten Kraftwerken wie Deinem, gleich zu setzen mit AKW und Braunkohlekraftwerken, wurde der unsinnige pauschale 70 % Deckel bei der PV Einspeisung eingeführt.

von Emil - am 10.05.2014 06:08
Zitat
Emil
Wegen solchen ungeregelten Kraftwerken wie Deinem, gleich zu setzen mit AKW und Braunkohlekraftwerken, wurde der unsinnige pauschale 70 % Deckel bei der PV Einspeisung eingeführt.


Genau Emil

wir brauen eigentlich kein EEG es sollte besser ein PV Ermächtugungsgesetz sein,

Nicht nur Vorfahrt vor Braunkohle und AKW sonder auch vor Wasserkraft, die ist zwar wesentlich Klimafreundlicher
als die PV und eben verläßlicher, aber wenn das so ist, grad ein Grund für die Hardcore PVler die zu verbieten :mad:

Du solltest Dich ersteinmal hinsetzen und Nachdenken bevor Du was schreibst den die PV wurde nicht gedeckelt,
jeder kann sich sioviel PV verbauen wie Er will, gedeckelt wurde nur das dafür ohne einen Kunden dafür zu haben Geld gibt,
was eigentlich völlig normal ist wenn man es anbietet oder Verkauft, das man zum passenden Preis und zur
richtigen Zeit die Ware anbietet, wer will Schneschaufeln im August, nur die Schnäppchenjäger,
deshalb ein PV Ermächtigngsgesetz auch im August PV Strom zum Aktionspreis von 50 ¢ den
Energie soll ja gespart werden und selbiges machen die Leut nur wenns teuer.

Aber es gibt ja auch PVler die zuminderst bereit sind sich Gedanken zu machen ( soll nur aufpassen das
man Sie nicht auch als Ketzer und Weicheier die sich anpassen wollen verbrennt )

[www.photovoltaikforum.com]

Kleine Leseprobe ( da ist auch nix von Deckelung zu lesen, weil das so nur eben nur als Argument an PVstammtischen nach 8 Halbe kommt ):

Zitat

Wer eine Photovoltaikanlage betreibt, kann den Strom selbst verbrauchen,
ins öffentliche Netz einspeisen oder direkt verkaufen.
Für letztere Option entscheidet sich eine wachsende Zahl von Anlagenbetreibern.
Sie liefern die elektrische Energie an Nachbarn, Mieter im Haus oder Betriebe
in der näheren Umgebung
.


Aber Emil die armen Kerle mußen sich um Kunden; geld und Gesetze selber kümmern :o
Du solltest also nicht Dein ganzes Mitleid an mich verschwenden, diese wirklichen Pioniere
der zukünftigen PV haben genauso anspruch drauf, die welch sich auch in Zukunft nur hintern EEG
verstecken wollen, weil nur ein großes Maul und den Anspruch einen Ökoheiligenschein zu haben die gröllen weiter an PVstammtischen.

von Manfred aus ObB - am 10.05.2014 16:50
Zitat
Emil
Egal, wo der Strom eingespeist wird hat er letztlich Rückwirkung auf die Höchstspannungsebene. Würdest Du nicht eispeisen würde mehr Strom in die niedrige Ebene eingespeist. Wegen solchen ungeregelten Kraftwerken wie Deinem, gleich zu setzen mit AKW und Braunkohlekraftwerken, wurde der unsinnige pauschale 70 % Deckel bei der PV Einspeisung eingeführt.


Lass gut sein Emil - das gehört ja eigentlich gar nicht hierher. Ich denke, er weiss ganz genau, wo in seinem Argumentationskeller die Leichen liegen. Den Manfred wirst Du nicht umstimmen (geschweige denn dazu, egene Fehler oder gar eine gewisse Scheinheiligkeit einzuräumen) und beim Thema Eigenverbrauchsoptimierung hilfts nicht weiter ... :rolleyes:

von Joe-Hotzi - am 10.05.2014 19:29
Zitat
Emil
Zitat
Manfred aus ObB
.... besser ein PV Ermächtugungsgesetz sein,


Wer solche Anspielungen auf die Nazis braucht, der ist arm dran und hat keine sachlichen Argumente mehr.


Wo ist der Unterschied :confused:

Das eine war eine Herrnrase, das soll die Herrnenergie werden, der sich alle andern unterordnenden sollen, da minderwertig,
ich les bei den Hardcore PVlern nix von Sozial, Klima schonen und Erhaltung von Arbeitsplätzen in der BRD
Hmmm
Du hat Recht insofern wäre der Vergleich völlig daneben, da selbige zu erhalten ein Teil des Parteiprogramms vom 24 Februar 1920.

Natürlich hast Du nur Sachliche Argumente zu einen Ausbau für 100% PV mit Zwangsabgabe von den Sozialschwächern
leider hast Du Sie hier noch nicht geschrieben:rolleyes: , nur selbiges ist von Dir

Zitat
Emil
Wegen solchen ungeregelten Kraftwerken wie Deinem, gleich zu setzen mit AKW und Braunkohlekraftwerken,
wurde der unsinnige pauschale 70 % Deckel bei der PV Einspeisung eingeführt.


Es wird suggeriert das es besser wär Wasserkraft abzuschalten ( was leider real der Fall wenn die Anlage im EEG und größer 100 kW,
nur der Ausfall wird vergütet, was zeigt es geht nicht um vernünftige Technik sondern Ideolgie )
weil das ja gut ist um CO2 zu reduzieren und somit fürs Klima :p

Du liest hier lang genug mit um zu Wissen das ist nicht so, wer resistent gegen Fakten macht sich Seine eigen Ideolgie,
gut wenn man aus welchen Grund auch immer diese von Oben her den Anderen aufdrücken kann, das spart lästige Diskussionen :mad:

Ein Graphik dazu die hier vor 8 Jahren vom MichaEL Rieken aus dem Emsland eingestellt als Bild


nur der damalige Bildquelllink geht heut etwas ins leere: [www.greenpeace-aachen.de]

Ja das Bild ist alt, aber bevor da ein Anwohner der Freibergermulde schreit, der Abstand ist auch in neuen Bildern
gleich ( Wasserkraft 9 mal weniger als PV ) was nicht drauf die Geistesblitze der Hardcore PVler je nach Art der
Speicherung kann sich das durchaus verdoppeln bis wen die Sache dann ins PVgas geht verachtfachen.

Tja Emil es arbeiten aber Menschen an der Verbesserung von der Nutzung von Gas ( ein Eautofahrer aus der Schweiz z.B.
ich hoffe Dir geht dein Mitleid nicht aus :cool: )
[www.energetische-biomassenutzung.de]
da ist eben ab Seite 15 der Werdegang zu einer Nachwärmenutzung beschrieben, die Interessanter ist,
als ich hier, das muß ich eingestehen, die ersten 9 Jahre meines hier sein im Forums beschrieben hab, allein
für mich zählen eben Fakten und nicht Ideologien, so das ich eigentlich in 5 Minuten mein Meinung optimieren kann,
ändern brauch ich sie nicht, den auch in Folienbildern ( besonders Seite 33 im oberen ) ist noch einiges an Arbeit.

Real ist es also möglich die Werte für Gas zu halbieren, bei hochdynamischen Regelverhalten, ja da die
Tagung keine 15 Kilometer von einen 300 m tiefen Braunkohletagebau ( wenn der auch durch die Naziherrschaft jetzt in Polen )
liegt, diesen Brennstoff zu optimieren durchaus ein Thema, was bedeutet PVgas und Braunkohle
haben in einigen Jahren durchaus die gleiche Klimabilanz, unabhängig von deinen Mitleid.

Es gilt da zwar einige Transportprobleme zu lösen wenn dies dezentral in KWKanwendungen mit höheren
Prozeßtemperaturen läuft, denn der Schlüter Bernd fordert ja immer das trockne der selben.
Allein der entstehende Staub ist leider nicht so ohne und so ist gerade in der Transportkette, noch ein
Logistigproblem um die Forderung halb so teuer wie Gas ( aber da gehts nicht um kW da gehts um ander Buchstabenkombinationen ) vor Ort.

Obwohl auch kleine Lösungen machbar und dann die bisherigen Kritikpunkte entkräften
[kreisrat-wildenauer.de]

Klar das die Hardcor PVler sofort fordern, wer sowas nur denkt der sollte sich mal Konzentrieren, weil ansonsten ....

Nein das etliche PVler gern ein PVermächtigungsgesetz hätten, das alles andere verbietet
( denn Dein Scheinargumment PV wär ja so billig inzwischen, das nichts anders Denkbar
ist nur der Wunsch nach Überlegenheit über alle andern, klar das sich da mir was aufdrängt )
oder so teuer macht das PV dagegen billig, nur sind dann halt die Arbeitsplätze hinterm Hindukusch
wo die Bundeswehr unsere Freiheit verteidigt.

Übrings ich fordere ja, was ebenfalls Dein Mitleid erregt, ja immer eine fossile CO2 Steuer,
statt den beschi... EEG, selbiges wär etwas blöd für die Braunkohleanwendungen, denn nach heutigen Recht kann
man da völlig Legal, so wie im Stromnetz mit PV Schieflast zu erzeugen, bei Beachtung der Obergrenzen
ein Pekonjäre Optimierung vornehmen, so gesehen könnte ich das neue EEG fast Spitze finden, also
für mich gesehen wenns um meinen persönlichen Vorteil geht, nur das wär nicht so was
ein Zimmermannskollge vor 2000 Jahr gepredigt hat

von Manfred aus ObB - am 10.05.2014 19:47
Manfred, hör bitte auf mit Deinem geifernden Gesabbel !!! :sneg:

Der Einzige, der hier den "PVlern" unterstellt, die Energie aus Wasserkraft als minderwertig zu bezeichnen, bist Du!
Ebenso nimmt niemand der "PVler" für Solarstrom in Anspruch "das soll die Herrnenergie werden, der sich alle andern unterordnenden sollen" oder provoziert hier im Forum bösartig.

Du darfst Dich gern als "Gutmensch der Wasserkraftsstromerzeugung" darstellen, solltest aber doch akzeptieren, dass nur wenige eine solche Möglichkeit zur Stromerzeugung haben können und trotzdem gern selbst Strom ökologischer als aus fossilen Quellen erzeugen wollen.

Da Du mit Deinen 200kW Wasserstromkraft wohl keine Direktvermarktung umsetzt und auch keine Regelung nach der Netzlast - und für Dein Biomassekraftwerk (???kW) Dich wohl "leider dem EEG beugen musst" und die EEG-Vergütung für Dich kassierst, werde ich mit meiner 7,65kWp-EEG-PVA + 1,56kWp privat-PVA (ohne EEG) nachsichtig Deine weiteren Beiträge unkommentiert lassen, trotz einer gewissen Scheinheiligkeit in Deiner Argumentation, die ja zum Widerspruch anreizt. Trolle soll man nicht füttern!

Wenn Du nichts substanzielles zum Thema hier beitragen kannst, wäre es natürlich nett, auf weitere Tiraden zu verzichten. Nur so als Bitte, nicht dass Du beklagst, ich (als "PVler") wolle Dir Deine Recht auf freie Meinungsäußerung beschneiden!

von Joe-Hotzi - am 10.05.2014 20:20
Zitat
Joe-Hotzi

Ebenso nimmt niemand der "PVler" für Solarstrom in Anspruch "das soll die Herrnenergie werden, der sich alle andern unterordnenden sollen"


Kleine Probe aus den Weiten des WWW

[www.sfv.de]


Zitat
Oberster PVler überhaupt, zuminderst von dem Verein
Grundsätzliche, prinzipielle Bedenken des SFV

Wir gehen davon aus - und werden das im Folgenden aufzeigen - dass die energetische Nutzung
von Biomasse sehr wohl einen Einfluss auf die Menge des in der Atmosphäre vorhandenen CO2 hat.
Die Beurteilung der energetischen Biomassenutzung mit der Wertung CO2-
neutral ist somit eine Fehletikettierung.


Also weg mit der Biomasse

Liest man selbiges

[www.sfv.de]

Gehts vorrangig um die PV damits zuminderst fundiert ausschaut mit Speicher was den Klimaauswirkungsfaktor nicht senkt,
aber da ich ja hier mit Hardcore PVler schreib dringt das eh nicht ins Hirn :rolleyes:
Gut da steht auch noch Wind drin, aber der Röhmputsch war auch erst 1,5 Jahre nach der Machtergreifung.

Damit des Vereinsvolk vom Solarverein was zum lesen hat, gibts noch sowas:

Zitat

Umstellung der Kohlenstoffchemie auf den neuen „Grundstoff“ atmosphärisches CO2


Ja das ist wirklich zum Beifallklatschen, am besten bis die Händ so schmerzen das man
damit nicht mehr ins WWW gehen kann. Nicht das da noch einer ins Grübeln kommt

[www.heise.de]

Leseprobe:

Zitat

Dass sich die Erzeugung von Methangas aus überschüssigem Wind- und Sonnenstrom nicht lohnt,
liegt den Forschern zufolge nicht nur am relativ großen Energieverlust, der bei dieser Um- und Zurückverwandlung in Strom auftritt,
sondern auch an den Kosten, die anfallen, wenn das für die Erzeugung von Methan nötige Kohlendioxid nicht aus
Abscheidungsanlagen von zukünftig selteneren Kohlekraftwerken, sondern aus der Luft gewonnen werden muss
.


Da wärs schon gut wenn man die Presse etwas zensieren könnt, solche Behauptungen
machen die Leut nur Kopfscheu auf den Weg zu 100% PV

Na Halt da brauch ma ja noch Speicher, wie macht man die Wirtschaftlich, genau man verbietet
des Wirtschaftlichere, aber des macht doch keiner :p oder täts doch gern Einer :o

[www.sfv.de]

Zitat

Aber Stromspeicher sind teuer, und deshalb schlagen einige Freunde der Erneuerbaren Energien zur Überbrückung des Mangels an Stromspeichern den Bau von erdgasgetriebenen Spitzenlastkraftwerken vor. .......
Ein Gedanke mit genialen Detailüberlegungen - allerdings auch mit zwei gedanklichen Fehlern.



Genau statt Technolgieoffen zuu Denken, lieber das PVvereinsvolk indroktuieren, das Ergebnis ist hier nachzulesen :drink:

Aber ich kann nun nicht sagen das der Wolfi nicht so schreiben würd das wenn man selber denkt einen
nicht doch ein Lichter flakeren könnt ( gelegentlich war ja in den Thread schon mal was )
nur wollens die meisten nicht ( da schreibt dann Einer ....

Nur wenn Du Dir Manfreds Argumentation zu Eigen machst.
Oder hat es Dich bisher interessiert,


also so nach den Motto, hast bisher nicht nachgedacht, werst doch net jetzt damit Anfangen ) und so werden die Worte des großen Vorsitzenden des SFV nur zum Sammeln der Kräfte für den nächsten Beifallssturm verwendet

Zitat

Die ständige Verfügbarkeit von Strom stellt einen wirtschaftlichen Wert dar. Dieser Wert ist je nach Anwendungszweck unterschiedlich hoch. Zwei Extrembeispiele mögen das verdeutlichen

• Eine Notoperation darf auf keinen Fall durch den Ausfall der Beleuchtung oder der notwendigen Operationshilfen unterbrochen werden.

• Dagegen wird der Betrieb eines Kettenkarussells nicht gefährdet, wenn der Strom ausfällt.

Im ersten Fall ist es eine Selbstverständlichkeit, dass die technische Leitung des Krankenhauses einen ausreichenden Notstromvorrat in einem geeigneten Speicher bereithält und dafür eine große Geldsumme ausgibt.

Im zweiten Fall wird der Betreiber auf die zusätzliche Ausgabe für einen Notstromantrieb gerne verzichten.
Bei Regen und Windstille bleibt das Karussell zukünftig dann eben stehen. Wie viel dem Verbraucher die ununterbrochene Verfügbarkeit von Elektrizität wert ist, kann er selbst am besten entscheiden. Diese Überlegung ist - neben der Lösung des Platzproblems - ein Argument dafür, die Verantwortung für die Stromspeicherung nicht einer Zentrale sondern dem Verbraucher selber zu überlassen, und ihn dabei durch die notwendigen Rahmenbedingungen und Techniken zu unterstützen.



Tja man sieht wo die Reise hingeht Strom soll ein Luxsusgut werden, die beste Methode Strom zu sparen
und wenn es sich die meisten nicht mehr Leisten können, fördert das nur die Solidarität
was auch irgendwie sozial ist.

von Manfred aus ObB - am 10.05.2014 22:17
Zitat
Joe-Hotzi
Zitat
R.M
... Was noch installiert ist ist ein Stromfuchs wo ich die Belastung der einzelnen Phasen sehen kann.


Das Teil ist schon nicht schlecht zur Visualisierung - aber kannst Du tatsächlich die einzelnen Phasen rufen?

Lt. Anleitung zeigt es nur die (gesamte) Leistung über alle drei Phasen - oder hast Du drei Einzelanzeigen installiert? Das wiederum wäre dann nicht mehr so besonders preiswert, ...


Gut 110 € sind schon etwas Geld, wär aber pro Phase nicht mal 40 € und das inklusive CO2 Rechner

[www.erro-shop.de]

Kommt zwar noch Versand hinzu, ist aber aus England nicht unbedingt billiger also für Sparfüchse,
die ein Auge auf alle 3 Phasen haben und die Engländer Saldieren nicht :o

[www.eco-eye.com]

von Manfred aus ObB - am 13.05.2014 07:37
Ja, lieber Manfred.
Die Vertreterrechnung "wär aber pro Phase nicht mal 40 € und das inklusive CO2 Rechner" kann man natürlich aufmachen. Ungeklärt ist aber bisher der Nachweis:

Zitat
R.M
... wo ich die Belastung der einzelnen Phasen sehen kann.


Kann man tatsächlich die Last auf den einzelnen Phasen abrufen oder doch nur (wie ich vermute bzw. aus der BA herausgelesen zu haben glaube :rolleyes: ) - die Gesamtlast?

Alternativ gäbe es ja beim Chinesen in der Bucht: Amp Combo Panel Meter+Current Transformer 3Stück für 3xSpannung+Strom - allerdings keine drahtlose Fernanzeige ...

von Joe-Hotzi - am 14.05.2014 09:33
Zitat
Joe-Hotzi
Ja, lieber Manfred.
Die Vertreterrechnung "wär aber pro Phase nicht mal 40 € und das inklusive CO2 Rechner" kann man natürlich aufmachen. Ungeklärt ist aber bisher der Nachweis:

Zitat
R.M
... wo ich die Belastung der einzelnen Phasen sehen kann.



und wie läst man das ungeklärt :confused:

Genau man macht die Augen zu holt tief, aber ganz tief Luft und schreit

* Egal ich hab immer Recht *

läst aber und das ist ganz wichtig die Augen geschloßen den sonnst könnt man
was sehen was selbiges mit dem immer Recht haben ...................


Bildquelle: [www.eco-eye.com]

und da ich ja Grottenschlecht in Englisch war und bin hab ich keine Ahnung was selbiges bedeutet :o
( ist auch aus dem Bildlink und eventuell kannst Du besser Englisch als ich ;-) )

Zitat

Suitable for larger 3 phase installation, .........


nur am Rand ich bin kein Vertreter von der Firma den die verkauft ja auch was für PV

von Manfred aus ObB - am 14.05.2014 09:56
Zitat
Manfred aus ObB
.. * Egal ich hab immer Recht *


Ja Manfred, das wissen wir doch von Dir. Zur Not verweist Du auf die einzelnen Hallsensoren (3Stck. - für jede Phase einer) ohne auf das eigentliche Problem einzugehen. Näher kommen wir allerdings der Problematik:

Zitat
Martin Heinrich
... es misst die Phasen mit den drei Sensoren, funkt aber wohl nur Summensignal und kann es auch nicht anders anzeigen.


Danke Martin, so hatte ich es auch aus der BA herausgelesen und daher auf RMs Beitrag:

Zitat
R.M
... wo ich die Belastung der einzelnen Phasen sehen kann.


noch einmal nachgefragt.

Aber nie würde ich mich erdreisten zu behaupten, Manfred aus ObB schriebe am Problem vorbei oder hätte gar Unrecht ... :rolleyes:

von Joe-Hotzi - am 14.05.2014 11:13
Gut, meine (abschließende?) Zusammenfassung diese "Baustelle":

- eine Anzeige der realen Phasenlast ist sinnvoll und durch die erzieherische Wirkung (WAF + Kinder ;)) wohl auch oft trotz der Kosten wirtschaftlich
- ein Kombigerät mit einzeln abrufbaren Phasenanzeigen scheint es nicht zu geben -> man braucht 3 einzelne Anzeigen, für jede Phase eine
- mit Funkübertragung in den Wohnbereich liegen die Kosten für drei Anzeigen bei ca. 200€, drahtgebunden (mit stark begrenzter Reichweite) geht es auch preiswerter
- die meisten Geräte arbeiten mit Batterien = Folgekosten. Netzteile sind optional möglich.
- auch die meisten zur Homeautomation vorgesehenen Auswerte- /Steuergeräte (Sunny Homemanager, PowerDog, ...) arbeiten i.d.R. standardmäßig nur mit dem saldierten Summenwert, eine Phasenanzeige /-auswertung /-regelung wäre aber bspw. mit drei getrennten Impulszählern bei PowerDog realisierbar.

von Joe-Hotzi - am 15.05.2014 06:26
Zitat
Joe-Hotzi

- mit Funkübertragung in den Wohnbereich liegen die Kosten für drei Anzeigen bei ca. 200€, drahtgebunden
(mit stark begrenzter Reichweite) geht es auch preiswerter
- die meisten Geräte arbeiten mit Batterien = Folgekosten. Netzteile sind optional möglich.


Du erinnerst mich sehr an einen Prokuristen den ich mal in Schlitz hatte

Die Wegwerfbatterien ( könnt man auch durch Akkus ..., nur ob sich rentiert ) sind großteils für die Funktransmission
und für die Erfassung nur bedingt Notwendig, wenn es also die Gegebenheit erlaubt wäre eins feste Verdrahtung vorzuziehen
( vor mehr als 30 Jahr hatte man das Funkgedöns nicht ( Fernsteuerungen kosteten noch richtig Geld),
ergo 3 Meßwandler und 3 Analoganzeigen in der Schalttafel ), nur geht die halt oft nicht, da nachträglich.

Was und wie man also derzeit einsetzt ist sehr von der persönlichen Fahigkeit abhängig
rechtlich fundiert ( ausreichend zertifizierter Elektriker, wobei zertifiziert nicht zwangsweise befähigt bedeutet )
oder mutig beherzt, wobei der Mut in Relation steht mit der Kenntnis des Eingreifers in die Sach.

Es scheint nach wie vor die alte Weisheit zu gelten

* es führen viele Wege nach Rom *

ob man unbedingt einen Hund noch dazu einen Power Dog mitnimmt sollte jeder für sich entscheiden ;-)



p.s. wieso ist drahtgebundes System in der Reichweite stark begrenzt, wird Kupfer knapp :eek:

von Manfred aus ObB - am 15.05.2014 07:34


Solche Teile gibt es mit Direktbestromung, Shunt oder Hallsensor für kleines Geld massig in der Bucht - aber i.d.R. drahtgebunden. Ich habe sowas und es ersetzt problemlos bspw. einen Zwischenzähler und bietet die notwendigen Infos. Dagegen ist die Funkvariante schon interessant wg. der Flexibilität der Ablesung.

von Joe-Hotzi - am 15.05.2014 10:00
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.