und wieder eine UMFRAGE (KIT): "Zahlungsbereitschaft für öffentliches Laden"

Startbeitrag von BdasB am 01.06.2015 14:23

Umfrage [docs.google.com]

... im Rahmen unserer Seminararbeit am Institut für Informationswirtschaft und Marketing am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), führen wir eine empirische Untersuchung zum Thema Zahlungsbereitschaft für öffentliches Laden von Elektroautos durch.
Die Bearbeitungszeit der Umfrage beträgt ca. 5-10 Minuten.

Ihre Teilnahme an dieser Umfrage ist freiwillig und alle Angaben werden selbstverständlich vertraulich behandelt und anonym ausgewertet.


Wir bedanken uns vorab recht herzlich für Ihre Teilnahme und Unterstützung!

Viele Grüße,

Patrick Schätzberger & Katharina Schorn

Antworten:

"Wieviel zahlen sie, wenn Sie ihr Auto zu Hause laden.."
0€/100km
5€/100km

dazwischen nichts.... wo leben "Die" denn?

von inoculator - am 01.06.2015 14:32
Die Ergebnisse dieser Umfrage würden mich in der Tat auch interessieren.

Plant man jetzt Ladeinfrastruktur für einen 6 stelligen Betrag an eine Autobahn, will man sein Geld ja auch wieder sehen. Als Fahrer fühlt man sich unter die Räuber gefallen, wenn man mehr für den Strom bezahlen muss wie zu Hause, das ist ein echtes Dilemma.

Ladestationen mit hoher Leistung kosten viel Geld, das ist einfach so im Moment. Ziel muss also sein, die Ladetechnik billiger zu bekommen. Anstatt eines Triplechargers für 30 T€ braucht es einfachere Technik, z.B. die Lader aus Standardladegeräten aufzubauen oder Ladeeelektronik für mehrere Ladepunkte zu verwenden. Macht das nicht schon einer :-) ?

Interessant finde ich auch die Statistiken bei [chargemap.com]

Destination Charging (Ladung am Ziel) darf langsam sein und soll nicht viel kosten. Unterwegs darfs etwas mehr kosten bei schneller Ladung, weil man ja weiter will.... Es wird ein Wettlauf geben um die günstigste Ladestation, mit dem günstigsten Ladepreis.

Ralf

von Ralf Wagner - am 01.06.2015 21:23
anonym - nun dann sollen die anonymen vertraulichen Nutznießer solcher Umfragen (die weil wir ohnehin in der Regel von den Erkenntnisgewinn ausgeschlossen sind)es doch selber ausprobieren.

Aber bitte nur mit TYP-ZwoStecker und unzerstörbarerer Steckerveriegelung damit der Kunde auch "dauerhafter" Nutzer bleibt.

von thegray - am 01.06.2015 22:59
Hallo,

ich würde mich freune, wenn das Baurecht hier angepasst werden würde.
Arbeitgeber sollten verpflichtet werden, Parkplätze mit Lademöglichkeit anzubieten.
Hier reichen auch kleine Anschlüsse, die über den Tag laden.

Vor allem im Wohnungsbau (Mietblöcke) muss etwas passieren.
Nicht der Eigenheimbesitzer muss die Zielgruppe sein, sondern die Millionen von Menschen, die in Hochhäusern und Mietblöcken wohnen.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 02.06.2015 06:35
Zitat
inoculator
Vor allem im Wohnungsbau (Mietblöcke) muss etwas passieren.
Nicht der Eigenheimbesitzer muss die Zielgruppe sein, sondern die Millionen von Menschen, die in Hochhäusern und Mietblöcken wohnen.

Hallo Carsten,
da muss ich doch das ganze relativieren, die Menschen die in Hochäusern und Mietblöcken wohen, sind in der Großstadt, da ist die Infrastrukur mit den Öffenlichen herrvorragend, war selber ein paar Jahre in München, das blieb das Auto fast immer stehen.
Die Zielgruppe muss die Kleinstadt und das Umland sein, dort werden die meisten KM gefahren.

Gruß
Christian

von wchriss - am 02.06.2015 09:00
Hi Christian,

ja, da hast Du bestimmt recht.
Leider muss ich Dir dennoch -nee.. widersprechen ist jetzt nicht ganz richtig, aber schau mal in Regionen, wo viele Menschen in Wohnblöcken leben und dennoch jeden Tag 60 bis 200km fahren müssen, um zur Arbeit zu kommen -oder auch um Einkaufen zu fahren.
Radevormwald ist da mein nur ein Beispiel.

Ähnliches habe ich auch im Umland von Stuttgart gesehen.

Für die zentralisierten Städte, wie München, Köln, DDorf, Hamburg etc, hast Du wahrscheinlich recht.

Gruss
Carsten

von inoculator - am 02.06.2015 11:38
Zitat
inoculator
Radevormwald ist da mein nur ein Beispiel.
Ähnliches habe ich auch im Umland von Stuttgart gesehen.


Hallo Radevormwald hat ca. 20.000 Einwohner = Kleinstadt ;)
genau davon rede ich.
Gruß
Christian

von wchriss - am 02.06.2015 16:59
hy jungs,
es sollte doch auch irgendwann mal möglich gemacht werden,
mit nur EINER ladekarte an ALLEN ladestationen bezahlen zu können,
eleine für die tour bischberg waldmühle,brauchte ich (wenns die dsk nicht gäbe)
gerade mal vier karten / evtl blos drei
was zusammengerechnet gerade mal lockere 120 mäuse verschlingen würde
neeeeee da spiel ich nicht mit,
cit el zum spaß
diesel von der gattin für strecken

von wolfgang dwuzet - am 02.06.2015 20:12
Und nicht nur in DE sondern in ganz Europa. Aber unsere Herren und Damen Politiker
bekommen ja nichts auf die Reihe. Aber weitere 3 Mrd. verbrennen ist ja cool.

bis denne
Jan

von Jan-EL - am 02.06.2015 21:50
Hallo

Da brauchst du nur 1 App und zwar kostenlos

Also deutschlandweit komme ich mit einer App einem RFID Chip sowie einer Karte und DSK prima zurecht, wobei der RFID Chip einmalig 9€ kostet ansonsten wird nach kwh abgerechnet.

Gruß

roman

von R.M - am 02.06.2015 21:56
So habe grade mal einen Speedanschluss.

Auch ich rede da von Jahren wenn ich - sage nicht Baurecht sonderen neben der Einstellung der Leute brauchst du ein Gesetzt das den der Gewillt ist sich ein EV anzutun - auch das Recht haben - wie auf der Grundlage der der " selbstbestimmten Recht auf Information" selbst wenn der Eigentümer es Verboten hat im Mietvertrag auf eigne Kosten eine eine eigene Satellitenanlage Pardon Stromanschluß zu installieren.

DENN a: Definiere ich mal ist ein EV egal ob Pedelec oder was größeres ist im Vergleich zum Verbrenner einen Investition nicht nur an Geld auch an Zeit und an evtl. Einschränkungen.

Wenn du dann nicht sicherstellen kannst das du einen Ladeanschluß zu hause bekommen kannst.
Hat sich alle Mühe auch in Werbung ; Steuervorteile; Baurecht und was auch immer erübrigt. Denn ein Vermieter wird sich meist schon aus Prinzip Querstellen; (selbet die Städtischen Gesellschaften in den Orten die ansonsten EV-Werbungen machen und so tun als wollten sie Modellregion sein)

UND selbst wenn du einen Vermieter hast - ein EV ist eigentlich eine langfristige Invest zumindest die Entscheidung zu einem, heute zählt in der Arbeitswelt auch in die Mobilität das du für die Arbeit den Wohnort wechselst und damit auch den Vermieter.

Unter so Vorzeichen wirst du keine - Verkaufserfolge erzielen!

Baurecht und Versicherungen sind dann was nachkommen muß - mal im Ernst zeige mir mal den der Wegen einer Verschlossenen Wallbox zum Bauamt rennt, Problematischer ist die Sache mit den Typ2 und Wallboxen dann schon von der Versicherungsseite weil - die nicht mehr unter "Außenanschluß" im Sinne einer Steckdose laufen. Somit nicht in den üblichen Verträgen drin....mit heftigen Folgen wenn was ist...

von thegray - am 03.06.2015 05:10
"...Hallo Radevormwald hat ca. 20.000 Einwohner = Kleinstadt ;)...."

ehy, du... das ist alles eine Frage des Maßstabes oder der Relationen ;-)

Außerdem haben wir über 22.000 Einwohner... so, weiss(te) Bescheid!!

:cheers:

Gruss
Carsten

von inoculator - am 03.06.2015 07:59
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