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elweb Stammtisch
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
wolfram_f4, inoculator, Sven Salbach

Petition: Förderung zur Anschaffung von Elektrofahrzeugen über einen "Elektro-Cent" bei der Mineralölsteuer

Startbeitrag von wolfram_f4 am 14.07.2015 21:40

Der Weg in die Elektromobilität ist vorgezeichnet und wird immer mehr von der Bevölkerung gewünscht. Um die Anschaffung anzukurbeln sind effektive Progeamme notwendig - wie in anderen Ländern schon praktiziert.

Ich schlage dazu einen "E-Mobilitätsaufschlag" (mobiles EEG?) auf die Mineralösteuer vor. Das würde einfach, gerecht und LEICHT vollzogen werden können: Kaum Bürokratie, keine individuellen (Steuer)Förderungen und an der Zapfstelle fast nicht spürbar. Die heute günstigen Spritpreise laden dazu geradezu ein.

In Deutschland werden pro Tag ca. 170 Mio Liter Sprit getankt. Wenn jeder Liter um "nur" EINEN Cent zugunsten von Elektrofahrzeugen erhöht würde, könnten PRO JAHR ca. 124.000 E-Fahrzeuge mit einem Zuschuss von 5.000 € finanziert werden.

Geht man von einer durchschnittlichen PKW-Fahrleistung von 15.000 km/Jahr und einem Verbrauch von 6 Liter/100km aus, wäre das pro PKW-Nutzer eine verkraftbare Mehrbelastung von 9 €/Jahr. (nicht mal ne Tasse Kaffee pro Monat)
Die Zukunft sollte uns das wert sein.

[www.openpetition.de]

Bekam ich gerade rein, und leite Euch das mal weiter. Imho eine gute Idee! :spos:

Antworten:

keine gute Idee....wenn Du nicht willst das Du ständig Vandallismusschäden am Fahrzeug haben willst..

von Sven Salbach - am 15.07.2015 04:33
Hmm... die Idee ist auf den ersten Blick nicht schlecht.

Die reinen Zahlen sprechen eine deutliche Sprache.
Dennoch kann ich mich so noch nicht zum Unterzeichnen durchringen.

Ich halte Sven's Argument zwar für "nachvollziehbar" aber glaube nicht daran, daß die Deutschen so extrovertiert sind.
Dann hätten wir schon lange Französische Verhältnisse bei Streiks und Demos und die Wahlen würden nicht so vorhersehbar verlaufen.

Das Problem bei dieser Methode ist die moralische Abhängigkeit vom Öl.
Ich nehme mal das Argument der Raucher, die mit ihren Steuern ja die Krankenkassen finanzieren.

So etwas Ähnliches könnte in diesem Fall entstehen.
Außerdem ist es eine gelebte Praxis, daß einmal eingeführte Steuern später nicht wieder zurückgenommen werden -siehe auch den sog. "Soli".

Nein, aus dieser Sicht sehe ich das sehr kritisch.... wenn auch ein guter Gedanke dahinter steht.

Gruss
Carsten

von inoculator - am 15.07.2015 08:25
Zitat

keine gute Idee....wenn Du nicht willst das Du ständig Vandallismusschäden am Fahrzeug haben willst.


Hmmmm ... ich sehe das zwar so wie Carsten und würde nicht direkt mit Vandalismus rechnen.
Aber trotzdem imho berechtigte Kritik. Es wäre wohl wirklich zu befürchten, dass das Image der E-Mobiltät darunter leiden würde ... :(

Unter der Prämisse, dass die zusätzlich eingenommenen Gelder dann ggf. gar nicht in die E-Mobilität fliessen (viell. weil Israel mal wieder ein Atom-U-Boot geschenkt bekommen möchte), wäre das dann ggf. tatsächlich ein Schuss nach hinten :(:(:(

Also einfach nur die Steuern auf Benzin rauf, aber bitte ohne die Elektromobilität zum Sündenbock zu machen!
Ich schlage vor: 50 Ct/ltr. mit der ehrlichen Bezeichnung "Atom-U-Boot-Abgabe" :joke::joke::joke:

von wolfram_f4 - am 15.07.2015 09:48
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