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elweb Stammtisch
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vor 2 Wochen, 2 Tagen
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Christian s, Ralf Wagner, Berlingo-98, Bernd Schlueter, thegray, Richard, Manfred aus ObB, Emil, inoculator, Joe-Hotzi, ... und 4 weitere

Lösung aller Energieprobleme - wieder was mit Luft

Startbeitrag von Emil am 01.12.2015 06:37

Antworten:

Da schreiben schon einige hier aus dem ELWEBforum mit
( Westerwald und Vorarlberg )

[tff-forum.de]

von Manfred aus ObB - am 01.12.2015 07:34
Die "Energiedifferenz" die da ausgenutzt werden soll kann ja maximal aus einer Temperarturdifferenz zweier angekoppelter Medien kommen. Aber wo soll die herkommen? Soll das Wasser oben in dem Turm wärmer sein als unten? Oder umgekehrt?
Und wenn da ein Temperaturdifferenz vorhanden sein sollte würde die kaum reichen die Maschine in Bewegung zu setzen. Ein einfacher Stirlingmotor wäre da wohl noch effizienter.

von E. Vornberger - am 01.12.2015 11:08
Ich glaube das ist eine Gelddruckmaschine wenn man schon fürs Anschauen 2500 € bezahlen muß.
Offensichtlich funktioniert sie wie ein umgedrehtes mühlrad unter Wasser das mit luft statt wasser läuft.

Im prinzip wie ein wassermühlrad das über eine elektrische Pumpe betrieben wird . nur sollte das Mühlrad den Strom für die Pumpe erzeugen.

Aber auch in der Fernsehwerbung ists erlaubt alles zu versprechen. Das fördert das angebetete Wachstum.

von Christian s - am 01.12.2015 12:21
Zumindest hætten sie zur Wirkungsgradoptimierung Quecksilber aly Füllung nehmen sollen ;-)

von Richard - am 01.12.2015 13:50
Klar funktioniert das tut ein Perpetum mobile doch auch - und die beiden sind sich doch auch irgendwie ähnlich -> Energie oder besser warme Luft abzapfen obwohl man in der Summe keine zufügt wie schon einer schrieb statt Wasserra(t)d eine eimerkette statt wasser luft - und am beste viel heisenuft.

Oh man Emil :rolleyes:
Ok Ok heute ist heute was in Urlaub - ist entschuldigt!

von thegray - am 02.12.2015 14:02
Ich fand es einfach interessant mit welcher Überzeugung das Teil angeboten wird. :cool:

von Emil - am 03.12.2015 04:26
Hallo
Naja, dieses Auftriebskraftwerk ist schon lustig. Kann man eigentlich die Anlage vor dem kauf testen, daß es kein Humbuk ist;-)
Das (noch) lustigere bei denen Dingen im Free Energie Sektor ist immer, daß man erst für "hurenviel Geld" sowas kaufen soll, aber wenn man erstmal real mit geeichten Meßgeräten messen will, wie der Wirkungsgrad, etc. wirklich ist, werden manche "Verkäufer" etwas zurückhaltend...

Aber der Name erinnerte mich an reale Aufwindkraftwerke, die es in Spanien gibt/gab, wo heiße Luft erzeugt durch Solareinstrahlung einen sehr hohen Kamin passiert und mit der Bewegung Strom erzeugt.
Voraussetzung: Viel Sonneneinstrahlung. Nachteil: Der sehr hohe Kamin ist ziemlich Sturm gefährdet.

Gruß Daniel

von Dr. Mabuse - am 03.12.2015 05:49
Zitat
Emil
Ich fand es einfach interessant mit welcher Überzeugung das Teil angeboten wird. :cool:


Nun von wegen "Überzeugung etwas vertreten" wird - da können sich hier doch die meisten im Ringelreigen die Hände reichen.

Auf der anderen Seite es gibt doch immer Menschen die durch die Wirrungen des Lebens auf Pfade kommen die sie unbeirrbar beschreiten - selbst wenn Messgeräte was anderes sagen würden.
Und dann gibt es die die ...... schau dir den Finanz Markt an eigentlich rechnet man da mit natürlichen Zahlen produziert aber bar jeder Regulierung seit ca. 40 Jahren mehr und mehr Luftnummern - und es finden sich doch immer wieder Jünger die glauben Geld produziert Geld ..... bis der ganz große Balon platzt - und man mit Geldbündeln nur noch den Kamin - anheizt.

Zum Startthema - Nur sind man eben hier nicht dumm genug sowas ohne Nutzung der eigenen Hirnzellen zu schlucken.

von thegray - am 03.12.2015 07:12
Zitat
thegray

bis der ganz große Balon platzt - und man mit Geldbündeln nur noch den Kamin - anheizt.


Dem wollen ja viele der heutigen Macher vorbeugen und das Bargeld abschaffen
und wenn es nur wegen den zu befürchtetenden Feinstaubemissionen ist,
denn alle wollen ja das Beste von den Leuten ähhh es muß Natürlich heißen für die Leute :D

von Manfred aus ObB - am 03.12.2015 17:31
ich soll mich mal mit dem Auftriebskrafwerk beschäftigen....

[rosch.ag]

So wie ich es versthe, wird am unteren Totpunkt Luft in die Tanks gepumpt, dabei braucht man einen Überdruck entsprechend der Wassersäule - bei 3 m mindestens 0,3 bar.

Die luftgefüllten Tanks wollen nach oben, müssen die Tanks auf der anderen Seite nach unten ziehen - diese dürften mit Wasser gefüllt sein.

Frage ist die Auftriebsleistung die letztlich an einem elektrischen Generator ankommt größer als die Leistung die die Luftpumpen brauchen? Hat das mal jemand gemessen?
Ich solls messen gehen ;-).

Das
[gaia.ws1.eu]
habe ich gesehen...

von Ralf Wagner - am 07.02.2017 16:00
Das Mühlrad, das den Strom erzeugt mit dem die Pumpe für dessen Speisewasser betrieben wird !!

Lässt man Dich wirklich messen gehen ? Dich selbst und Du darfst den Apparat selbst berühren , von hinten u vorne betrachten und womöglich über einen ganzen Tag beobachten ?? Kann ich mir wirklich nicht vorstellen . DAS GIBT ES NICHT ..Da mußt Du unbedingt berichten !

PS : Musst Du auch 2500€ fürs Anschauen bezahlen ?

von Christian s - am 07.02.2017 19:03
Nee, das ist eine ganz schräge Nummer. Ich muss nichts zahlen und darf messen, heißt es. Eigentlich muss ich nur die Leistungen der Lufpumpe (Verbrauch) gegenüber dem Generator (Erzeugung) bilanzieren.

Meine Idee war auch, wenn eine Batterie versteckt ist, wie groß kann die sein und wieviel kWh kann sie haben, d.h. wie lange muss ich daneben stehen bleiben...:-).

Aus dem Auftriebsvolumen der Zylinder und die Geschwindigkeit könnte man auf eine Leistung rechnen. Physik, das ist verdammt lange her. Hat von Euch das einer drauf? Die Auftriebskraft je Körper lässt sich rechnen...

von Ralf Wagner - am 07.02.2017 21:16
Zitat
Ralf Wagner
ich soll mich mal mit dem Auftriebskrafwerk beschäftigen....
... mal messen gehen
[gaia.ws1.eu]
habe ich gesehen...


Ich hab nix gesehen, jedenfalls nicht auf https://gaia-energy.org/home/
Dort ist Rosch als Partner und auch das Auftriebskraftwerkt nicht (mehr) zu finden.
Rosch wirbt im Internet noch dafür.
Bin an Deinen Enschätzungen und Messergebnissen echt interessiert.

Aber selbst wenn es tatsächlich funktionieren würde (woran ich nicht ganz glauben kann), sehe ich die Sache wegen der vielen Mechanik und der Lufteinblasung kritisch. Ich möchte es erleben, dass das Ding mehrere tausend Stunden problemlos durchhält. Ich bezweifele das. Läuft ja immerhin vieles unter Wasser.

Hier hat mal einer nachgerechnet. Vielleicht hilft es Dir.

Interessanter scheint mir dies zu sein. Kann aber nicht einschätzen, ob es funktioniert. Kommst Du mal nach Zagreb, evtl. auch zum Nachmessen? Wäre leichter, einfach Ausgangsleistung messen.

Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 07.02.2017 21:53
Prüfe auch alle Temperaturen. Mit Luft deutlich unter der Wassertemperatur kann es laufen. Dann heist die "freie Energie" aber Wärme und das kan auch ein Stierling.

von Richard - am 08.02.2017 05:31
Hallo Ralf,
bevor Du viel Zeit und Aufwand in die Messungen investierst, hast Du hier noch einen Link mit Berechnungen über das, was rauskommen könnte. Hat mir ziemlich gut geholfen beim Verständnis.

Auf der Seite vom www.boeser-wolf.eu sind noch schöne weitere Kommentare und Hinweise zum Projekt. Auch zum zeitlichen Ablauf der Trennung von gaia und Rosch. Man muss ein wenig in der Chronik suchen.
Obs wirklich lohnt? Das Ergebnis vorweg: Das Ding funktioniert nicht. Man trifft sich vor Gericht.

Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 08.02.2017 11:52
Hallo Ralf ! Du weißt ja bestens wie viel Energie in winzigen Lion Akkus stecken kann . In einem übermannshohen Apparat lassen sich sicher einige davon gut verbauen..Ich würde das Teil mindestens 48 St lückenlos bewachen

von Christian s - am 08.02.2017 12:54

Re: Zauberkünstler gesucht

Ralf ! Du darfst dich nicht von Berechnungen der Auftriebskraft oder solchen Ablenkungsmanövern die Zeit und Aufmerksamkeit stehlen lassen. Vielleicht ist im Forum ein Zauberkünstler oder Illusionist ,der Dich beraten könnte wie man von wesentlichen Punken unbemerkt ablenken könnte. Man glaubt gar nicht was da alles geht.

Wesentliche Kontrollen :
1. kann über zusätzliche Leitung ev Druckluft ins System, die nicht vom sichtbarenKompressor erzeugt wird.

2. sind die Leitungen zwischen Generator und einerseits Verbraucher und andererseits Kompressor lückenlos verfolgbar ohne daß von außen etwas dazu eingespeist werden kann? Gibts Einspeisemöglichkeiten im Generator oder Kompressor selbst ?
3. Könnte der Verbraucher zB Halogenlampe eine eigene Stromquelle integriert haben ?

Messungen erübrigen sich eigentlich ,wenn man sieht dass irgendeine Leistung für Lampe oder Fön bereitgestellt werden kann.Logisch daß Strom in einen Fön fließen muss. Die zur Verfügung stehende Zeit lieber zum Absuchen nach Energieeinspeisungsmöglichkeiten nutzen

Bei fast allen guten Zaubertricks ist der Boden der Knackpunkt. Der Luftraum über dem Apparat lässt sich viel besser nach Schläuchen oder Kabeln absuchen, man kann aber auch da durch Spiegeltricks völlig hinters Licht geführt werden.

Zu einem so guten Zaubertrick gehört eine brilliante manipulative und überzeugende Persönlichkeit, gegen die der Durchschnittsmensch nicht im geringsten anstinken kann.
Daher vor Ort möglichst von einem untergeordneten z.B. Elektriker einweisen lassen und nicht vom Mentalisten selbst, der fraglos hinter solchen Tricks steckt.

von Christian s - am 08.02.2017 13:32

JA wie den .....Re: Zauberkünstler gesucht

schon wieder kein " Perpetuum mobile" !

Sowas aber auch.

von thegray - am 08.02.2017 18:58
Hallo

Da das physikalisch nicht ohne Fremdenergie funktionieren kann würde ich die Finger davon lassen.

Theoretisch kann man das Wasser ja unten rauslaufen lassen dann würde die Luft von selbst nachströmen wäre aber immer noch ein Fake da ja Wasser nachgeführt werden muß

Gruß

Roman

von R.M - am 08.02.2017 20:08
Pass blos auf, dass nicht hinterher aus "Ich konnte nichts finden" so etwas gedreht wird wie: Auch der anfangs skeptische RW konnte überzeugt werden plus ein paar aus dem Zusammenhang gerissene Zitate. Den Glaubwürdigkeitsverlust hast Du Jahre am Hacken.

von Richard - am 08.02.2017 20:42
Herzlichen Dank für Eure Unterstüzung!

@Roland, die links muss ich mir noch genau ansehen.
An der Maschine haben schon andere "größere wie ich " keine Erklärung gefunden. Ich erwarte nicht, dass ich spontan etwas finde. Interessant finde ich das Thema schon.

Mal sehen :-)

von Ralf Wagner - am 08.02.2017 21:57
Ich würde mit einem Speicherozilloscope nach Oberwellen suchen.
Der Generator wird eine charakteristische Oberschwingung haben.
Ebenso die Phasencharakteristik in der Einspeisung des Kompressors.
Wir "Fremdenergie" hinzugeführt, ändert sich das Oberwellenbild.

Aber einfache Wirkungsgradrechnung sollte hier auch schon helfen.
Luft zu komprimieren ist eine der teuersten Umwandlungsformen.
Häng dich mal an einen Kompressorhersteller und lass Dir den notwendigen Luftfluss und die Energie berechnen.
Volumen der Behälter und Wassersäule sind bekannt.
Außerdem kannst Du so eine Frage stellen, wie sich der Wirkungsgrad ändert, im Vergleich zu einer Anlage in Bremen und München (Luftdruck).

von inoculator - am 09.02.2017 12:39
Zitat
Ralf Wagner
@Roland, die links muss ich mir noch genau ansehen.
Mal sehen :-)


Besonders dies hier:
Hier hat mal einer nachgerechnet.

Schlussfolgerung in der Schrift:
"Das heisst nicht, dass ein Auftriebskraftwerk der hier beschriebenen Art nicht funktioniert. Es wird sich in Bewegung setzen, wenn man den Kompressor einschaltet. Es wird allerdings niemals mehr elektrische Energie am Generator abgeben können, als der Kompressor braucht."
... und real, also unter Berücksichtigung der Reibungs- und Strömungsverluste mal konkret:
"Mit anderen Worten. Wenn der Kompressor 1000 W vom Stromnetz zieht, wird der Generator rund 250 W abgeben."

Danach kannst Du nicht zuviel erwarten. Eigentlich sollte keine Überschussenergie rauskommen. Von der wenigen Hub-Arbeit und der geringen Geschwindigkeit ist sogar theoretisch nicht viel zu erwarten. Aber trotzdem interessiert mich Dein Urteil nachdem Du so eine Maschine mal life gesehen hast. Ich hatte schon vor einigen Jahren nach kurzen Grundsatzüberlegungen und Diskussionen mit anderen Interessenten das Interesse daran verloren, es mal selbst auszuprobieren.

Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 09.02.2017 15:38
Hast Du schon einmal von einem "Abwindkraftwerk" gehört? Dazu nimmst Du einfach einen Heizlüfter, dessen Luftstrom Du nach unten richtest. Gibt es ab 10 Euro und leistet sogar 1700 Watt, mindestens.
Auf der Energiemesse gestern in Essen entdeckte ich sogar ein von Politikern förderfähiges Speicherkraftwerk, in das man überflüssigen Strom hereinschickt und das dann noch stundenlang Wärme liefert. Speichermedium: natürliches Gestein.
Das Wort "Nachtspeicherofen" wurde dabei tunlichst vermieden. Hohle Sprüche auf Latein in lateinischer Keilschrift zieren auch die imposanten Europagebäude im römischen Europa-Zentrum "Laurentina". Sehenswert und imposant, wo Europas Geld zerlandet. Die imposanten und architektonisch meist schönen Gebäude verwalten sich vermutlich selbst.
Von heißer Luft war da vorgestern infolge winterlicher Temperaturen nichts zu spüren.

von Bernd Schlueter - am 10.02.2017 04:01
AuKW sogar auf Youtube
[www.youtube.com]

nur mal so.... ;-)

von inoculator - am 10.02.2017 14:11

Re: Große oder kleine Maschine ?

Hallo Ralf ! kannst Du die große Maschine wie sie in Belgrad war , begutachten oder die kleine transportable mit 4 m Höhe ?

von Christian s - am 15.02.2017 15:38

Re: Große oder kleine Maschine ?

Was ich bei der ganzen Sache nicht verstehe, warum man überhaupt noch einen Kompressor mit Elektromotor benötigt.
Warum koppelt man den Kompressor nicht direkt an die Eimerkette bzw. das Getriebe. Erst mit dem Handrad die Mimik an schubsen und/oder mit einem kleinen mobilen Kompressor den Drucklufttank füllen. Dann sollte das Gerät doch von alleine weiterlaufen. Ob nun ein Generator noch nebenher Strom erzeugt, oder nicht, spielt dabei dann nur noch eine Nebenrolle. Wie bei einer mathematischen Gleichung. Diese sind teilweise sehr komplex und können fast immer eingekürzt werden. Also "kürzen" wir den Generator, und den Elektromotor einfach raus. Wenn es dann noch läuft...

elektrische Grüße
Peter

von hallootto - am 15.02.2017 19:12

Re: warum nicht mechanischer Kompressor ?

1. Von Ihrer Seite betrachtet : Die wollen ja was zum Strom Erzeugen verkaufen. Für eine lustige Maschine zum Anschauen zahlen nicht mehrere hundert Menschen über 1000 € Anzahlung
2. der Generator lässt sich sehr gut als versteckter Motor verwenden . Dann hätte die so starke Übersetzung am Kopf der Eimerkette die eigentlich mechanisch nicht halten kann als Untersetzung auch eine vernünftige Verwendung

Man darf bei der Testung sicher keine Umbauten vornehmen aber bei der großen Version ist der Generator ja mit einem roten Eurostecker angesteckt . da könnte man einen ganz einfachen Ferraris Drehstromzähler dazwischenstecken u würde sehen in welche Richtung der Strom fließt. Wär scon mal ein Anfang .

Wen was heimlich zugeführt werden würde ist für mich Strom einfacher als Druckluft.
Wobei wieder auffällt daß der Kompressor der großen Version einen extrem großen Windkessel hat . wofür eigentlich ?

von Christian s - am 16.02.2017 08:40

Seid Ihr noch immer bei dem Quatsch?

Ihr seid doch Elektroautofahrer und solltet Euch schämen!

Ich habe das Ding original auf der Energiemesse in Essen gesehen.

Die Luft wird auf 1,5bar verdichtet, damit sie die Luft aus den Zylindern treiben kann. nach Archimedes ist die Auftriebskraft dann gleich dem Volumen des verdrängten Wassers, also 30 Liter pro Zylinder. Damit auch gleich der Gewichtskraft von 30 Liter Wasser. Mal 5 Meter , macht 1500 Joule. Ihr habt aber nicht 30 Liter, sondern 45 Liter gepumpt. Die sich ausdehnende Luft verlässt, gut sichtbar die Zylinder beim Weg nach oben. Also, eine reine Verlustmaschine. Unabhängig davon ist das ein recht gut funktionierender Pressluftmotor nach dem umgekehrten Wassermühlenprinzip. Ihr dürft nur nicht mehr Luft einfüllen, als in den Behälter beim Weg nach oben passt. Also, nur 20 Liter pro Zylinder. Denkt auch daran, beim Komprimieren wird Kompressionswärme erzeugt, auch ein Energieverlust. Kennt Ihr von der Fahrradluftpumpe, die Luft wird beim Komprimieren auf 1,5 bar ca 36 ° wärmer.

Ab ins Absurditätenkabinett von Guy Negre in Carros!

Größter Schwindel aller Zeiten

von Bernd Schlueter - am 16.02.2017 16:33

Re: Seid Ihr noch immer bei dem Quatsch?

wieso sollen wir uns schämen wenn wir auf den Trick kommen wollen der offensichtlich super getarnt ist ? Das ist bei Zauberkunststücken immer etwas was reizt. Schämen sollen sich eher die die damit anderen Leuten das Geld aus der Tasche ziehen .

von Christian s - am 16.02.2017 17:00
Ich wette, der neue Antrieb wird ein Dauerläufer, dem die Sterne einfach nur hold sind. Die Horoskope sind jedenfalls sehr günstig. Guy Negre wirkt zur Zeit noch in Indien. Seine Kühlschränke haben dort auch eine gewisse Daseinsberechtigung, sofern die Reise nicht über 2km an einem Stück hinausgehen soll. In Kalkutta benötigt man mehrere Tage für 10km.
Der neue Motor hat diese Nachteile nicht. Ist nur etwas unhandlich für die Tatas. Ist übrigens auch ein Pressluftmotor. :rp:

von Bernd Schlueter - am 17.02.2017 07:05
wir werden wohl noch bis juni warten müssen wenn wir was von Ralf Wagners Ergebnissen hören wollen [www.boeser-wolf.eu]

von Christian s - am 27.04.2017 08:08
Eigentlich sollte bei so etwas ein "Kundengerät" vermessen werden, denn innerhalb der Herstellerfirma gibt es einfach zu viele Manipulationsmöglichkeiten. Es sind ja schon einige Hinweise gegeben, wie der Schwindel zu entlarven ist und wie wohl die "Vorzeigemaschinen" in Gang gehalten wurden:
- Stromzufuhr entweder über in der Mauerverankerung verstecktem Kabel oder in massiver Tischkonstruktion durch eine Bodenfuge (dafür gebe es bspw. "Stromsuchgeräte" für den Trockenbau, die bei 4,8kW "Überschuss" sicher anschlagen sollten) ...

Das Anheben des "Generators" dürfte also die erfolgversprechendste Möglichkeit sein, eine zusätzliche Zuleitung zu enttarnen. So billig, wie die bisherigen "Funktionsmuster" gestrickt sind, rege ich noch zwei weitere Möglichkeiten an:

- als Messpunkt sollte man völlig unverfänglich ("ist ja der nahegelegendste, unverfälschte Messpunkt") den Anschlusskasten am Generators wählen und öffnen lassen (am besten selbst geeignetes Werkzeug einpacken - die haben es bestimmt "gerade nicht vor Ort"). Wenn die zusätzliche Stromzufuhr nicht außerhalb (gut versteckt) in die Zuleitung eingebunden wurde (Schellen, Panzerschlauch als "Knickschutz" o.ä. nicht einsehbare Stellen), könnten evtl. im Anschlusskasten des Generators ein paar Anschlussösen zu viel aufgelegt sein. Das Gehäuse passend auszufräsen bis zu einer Bodenbohrung traue ich bei dem Maß an krimineller Energie ohne weiteres zu - aber irgendwo muss ja die Verbindung mit der "Ableitung" hergestellt werden und die "Ableitung" endet ja ziemlich direkt in der Anschlussdose und gemessen werden soll ja sicher kurz danach. Natürlich kann man auch verdeckt an die Außenwicklung des Generators direkt anschließen, aber der Aufwand für einen solchen Umbau im Generator (nur mit Demontage nachweisbar) wäre schon deutlich höher. Wobei - für 750.000€ eingesammeltes Geld der Gaia-Leute lässt sich da schon etwas "sauber umbauen" ...

- man kann sich ja mal die Stromversorgung des Gebäudes anschauen /im Vorfeld unverbindlich zeigen /erklären lassen. Der Überschuss des AuKW müsste ja eine Einspeisung erzeugen die sicher auch (dank verdeckter Zuleitung) in der Generatorableitung messbar ist. Nur am Hausverteiler sollte ja die eigentliche EInspeisung am Ende auch messbar sein, 4,8kW "Überschuss" gehen ja nicht einfach unter. Klar kann man argumentieren, dass die Einspeisung nicht reicht, da ja andere Verbraucher im Objekt Strom benötigen und insgesamt bei >4,8kW Verbrauch dann Strom bezogen wird. Wenn man aber das AuKW abschaltet, müsste sich dann der Strombedarf um etwa 4,8kW erhöhen (die "Einspeisung" des AuKW entfällt ja). Was, wenn der Strombedarf dagegen sinkt (bzw. fast gleich bleibt), da das AuKW in Wahrheit keinen Strom mehr verbraucht ?!?

von Joe-Hotzi - am 07.05.2017 16:04
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