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elweb Stammtisch
Beiträge im Thema:
10
Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, Emil, Twiker76, schachtelhalm, E. Vornberger

Zukunft der elektrischen Mobilität

Startbeitrag von Emil am 22.12.2015 16:53

Antworten:

Habe ich das richtig gesehen:
Verbrennungsmotor zum Fliegen lädt die Akkus zum Fahren ? Oder Vollelektrisch ?
Falls ja muss die Energiedichte der heutigen Akkus bestimmt um den Faktor 100 steigen...

schöner Traum wie in zurück in die Zukunft Teil 2 im Jahr 2015...

wir sind also soweit von der Realität entfernt...

sg

von Twiker76 - am 24.12.2015 15:33
[www.golem.de]

Elektrisch fliegen ist einfacher als mit Verbrenner. Ein Elektromotor wiegt fast nichts und nimmt kaum Platz weg. Ein Verbrenner muss für die Maximalleistung bei Start und Landung ausgelegt sein. Wärend des Fluges hat der Flieger dann einen nutzlosen Schiffsdiesel im Gepäck.

Kritiker werden sagen, alles nicht ausgereift, aber die sind auf dem Stand von DC3 und JU-52. Genau die zwei Flieger könnten heute elektrisch fliegen.

Die Batterie spielt für den Flieger kaum eine Rolle. Nachts ist Flugverbot und Tagsüber scheint die Sonne oberhalb der Wolken grenzenlos.

von schachtelhalm - am 25.12.2015 18:00
Also jetzt mal halblang. Natürlich wiegt ein Elektromotor einiges, und nicht "fast nichts". Zusammen mit einem (wie klein auch immer) Akku und den nötigen Nebenaggretgaten hat man da wohl kaum einen großen Gewichtsvorteil. Wenn ich in den Motorraum von meinem E-Fluence schaue ist da auch nur unwesentlich mehr Platz als im baugleichen Verbrenner.
Und ein Nachtflugverbot gibt es ja wohl auch nicht. Was Du meinst ist wahrscheinlich das Start/Landeverbot von vielen Flugplätzen. Aber fliegen darf man zum Glück auch in der Nacht. Wie käme man sonst von Kontinent zu Kontinent?

von E. Vornberger - am 26.12.2015 12:28
Rotax, früher Dresden, später Fichtel und Sachs, heute in Österreich zuhause, baut hervorragende Flugmotore, die ich für gut geeignet als aufschnallbar abnehmbare range-extender-Motoren ansehe, auch die piaggio-Leader-Motoren, die inclusive automatischem Getriebebei nur 36 kg Masse 20 kW Leistung bereitstellen, wären geeignet.Normalerweise treiben diese die besseren Vespas an.
Da als Huckepack aufschnallbar, lassen sich diese leicht und billig warten. Die geringere Lebensdauer genügt für ein range-extender vollauf.
Bei Bedarf dann noch die Tragflächen ausfahren...

von Bernd Schlueter - am 26.12.2015 13:25
Elektrisch Fliegen? Für lange Strecken? Für Segelflugzeuge sicherlich äußerst sinnvoll, denn der Elektromotor für den Antrieb eines Propellers und sogar die Wiedergewinnung von Höhenenergie durch Umschwenken der Propellerblätter um 180 Grad wiegen wirklich fast nichts und sind nachrüstbar. Mit 15 kg Batteriemasse (übliche Rundzellen) kann man mit einem Segler von 500kg gut starten und auf 1000 Meter Höhe steigen. Den Rest erledigen Sonne und Thermik.
Um elektrisch Strecke zu fliegen, benötigt man bei Gleitzahl 50 und 20m/s Geschwindigkeit
500kg*20m/s*g/50 Watt geteilt durch den Wirkungsgrad, also etwa 3000 Watt.
Pro 100km Reichweite also weitere ca 20kg Batterie.

Für größere Flugzeuge aber undenkbar. Vor allem, wenn man an Mantelstromtriebwerke mit ihrem geringen Wirkungsgrad denkt. Also, auch hier gilt: elektrischer Antrieb und Elektronik kann man fast unglaublich leicht bauen. Aber die Batteriemasse nicht.

Was aber denkbar ist: eine einzige Hochwirkungsggradturbine mit elektrischem Generator im Rumpf und leichter elektrischer Antrieb der Verstell-Propeller oder Mantelstromtriebwerke ohne Energierückgewinnung. Zum Hochwirkungsgradtriebwerk gehört allerdings ein Wärmetauscher, der Volumen und Masse mit sich bringt.
Trotzdem, nicht illusorisch.
"Elons" Rohrpost ist ungleich energieeffizienter und von den Schweizern längst erfolgreich erprobt.
Wird aber, weil neu, als Spinnerei abgetan.

Eine Zukunft sehe ich auch für schmale Elektroautos mit kleinen, genormten Abmessungen, die auf langen Strecken mittels Aufblasbarer Gummi-Formballons am Heck eng aneinandergekuppelt werden und so mit 100km/h auch lange Stecken drahtgeführt sparsam zurücklegen.

von Bernd Schlueter - am 10.01.2016 20:21
Hallo Bernd,

wer fängt an mit dem Ballon ? Wer macht das mit ?
Vor allem müssen die Transportsprinter weg...
Oder was ist das ?
Jede Nacht zwischen 1 und 2 Uhr auf der A7 Richtung Süd immer die gleichen Dänischen Pkws bestimmt an die 30 Fahrzeuge mit Dachboxen ? Holen die Flüchtlinge in den Norden ?

Und wie da gerast wird... da siehste nix und die Bollern mit 150 oder mehr durch die Nacht...
und mir ist auch noch nie ein Falschfahrer entgegengekommen...soll der sich mit nem Lkw anlegen...

Wie schon geschrieben durch Nachdenken kann man viel bewegen. Und erst dann wird einem bewusst wie wenig und wie sparsam man Leben kann dann ist der Weg hin zu einem zB. E-Mobil näher wie bei der- ach da hammers wieder: "allgemeine Bevölkerung"...

von Twiker76 - am 13.01.2016 15:37
Mit Elons Röhren sind die Raser überflüssig, die Röhren können für Materialtransporte herrlich schlank gebaut werden, dank Elons Idee, die Restluft zu komprimieren und durch das Fahrzeug zu führen. Auf die Idee sind nicht einmal die Schweizer gekommen, obwohl alle technischen Universitäten des Landes in das Swissmetro-Projekt eingespannt waren. Ich bin ja selbst Erfinder und weiß, wie man sich vor den Kopf schlägt, wenn man eine Neuheit ausgebrütet hat und überhaupt nicht versteht, warum man da nicht früher drauf gekommen ist. Elons Idee ist, weil ursprünglich abwegig, eine tolle Leistung.
Für mich hat übrigens Autofahren nichts mehr mit "Fahrspaß" zu tun, das habe ich mir irgendwann ganz bewusst abgewöhnt. Früher habe ich mir einen Spaß daraus gemacht, bei Schnee auf engen Straßen Schleudertouren mit endlosen Drehungen um die eigene Achse durchzuführen. Man kann das, aber wozu?
80 km/h , wobei man schlafen kann, das reicht für alle Fälle in Europa. Wer es eiliger hat, ab in die Röhre. Über den Ozean muss man wohl weiterhin fliegen. Nein, nicht elektrisch.

von Bernd Schlueter - am 13.01.2016 18:56
Zitat
Bernd Schlueter
Über den Ozean muss man wohl weiterhin fliegen. Nein, nicht elektrisch.


Kennst Du nicht den Roman "Der Tunnel"?

Der hat mich als Kind fasziniert.

Und wenn es nicht über den Ozean geht dann bleibt noch die Beringstraße.

Nur dann müssten die Kapseln für Langstrecken deutlich komfortabler mit Schlafmöglichkeit ausgerüstet werden.

von Emil - am 13.01.2016 19:50
Den Roman kenne ich, aber nicht den Tunnel. Wenn der Roman zum Mars fliegt, ist er auch mit engen Röhren zufrieden. Obwohl, wenn er weiter so zulegt, wird es auch da eng.

von Bernd Schlueter - am 16.01.2016 10:23
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