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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb Stammtisch
Beiträge im Thema:
8
Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, Christian s, Manfred aus ObB

Wir brauchen keinen Spoiler

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 06.05.2016 05:34

Wir fahren Elektroauto. Wir rasen nicht und fahren umsichtig.
Entscheidend sind auch nicht zu große, leichte und windschnittige Fahrzeuge.
Würden wir alle vorsichtiger fahren, brauchten wir nicht so dicke Eisenbomber.
Aber das ist Zukunftsmusik. Der Mikael in Schweden bastelt schon daran.
Den sollten wir dabei unterstützen,wenn er es ernst meint.
Spoiler brauchen wir nicht. Die dienen heute nur zur Erzeugung von Unterdruck unter dem Fahrzeug, damit das Rennauto bei hoher Geschwindigkeit an der Straße klebt, eine große Staubwolke aufwirbelt und ansonsten nur den Luftwiderstand erhöht.
Wir brauchen nur einen flachen Fahrzeugboden ohne die Unterdruckkeilwirkung des Fahrzeugbodens.
Insofern schon einen Spoiler, damit fast alle Luftströmung verlustarm über die glatte Fahrzeugoberseite geleitet wird.
CW=0,2 sind erstrebenswert. Auch schmale Reifen. Hoher Luftdruck, dafür gute Federung.

Elektroautos könnten extrem zuverlässig und langlebig sein. Für die kleineren könnten wir neue Straßen bauen. Trennung von Eisenbomber und leichtem Elektroauto / Fahrrad-Verkehr.
Selbst Fußgänger könnte man stellenweise zulassen oder Frösche, die gefahrlos die Straße überqueren wollen. Beton und Versiegelung: überflüssig.

Die Fahrzeuge müssen nicht alle so minimal sein, wie das von Mikael Kjellman:

Gegugl

Große Räder sind wichtig für unbefestigte Strecken, schaut mal nach Schweden! Mit Fahrradreifen kann man viel machen. In den USA fuhren die schärfsten Frauen mit solch leichtläufigsten Pferdegespannen herum.
Die Audry hatte mal so eins.

nicht von Audry

Ganz viele USA-Kutschen

Amische dürfen leider nicht Elektroauto fahren, sie müssen zu Fuß gehen oder ein Pferd fragen.

Antworten:

Portalampeln vor Düsseldorf. Die Stadt, früher war Herr Linke dafür zuständig, lässt nur so viele Fahrzeuge herein, wie sie gerade Lust haben. Also müssen alle eine halbe Stunde, früher meist zwei Stunden, vor der Portalampel strammstehen. Schlafen ist nicht, laden schon gar nicht, außer, man hat ein E-Kennzeichnen, dann darf man auf der freien Busspur an allen vorbei. fahren wir alle elektrisch, stehen wir auch wieder vor der Ampel. Da müsste eine andere Lösung her, so, dass man wenigstens während der Wartezeit laden kann. Eigentlich völliger Blödsinn, die Warterei. Man müsste, wie im Wartezimmer, Wartemarken.
Für mich gehört das unbedingt zur Elektrofahrzeugtechnik: dass man unnötige Warterei vermeidet und durch ein Informationssystem löst. Unsere Ladesäulenprogramme sind bereits der Weg in die richtige Richtung. Natürlich gehört auch Disziplin dazu. Unsere Verbrennerkollegen sind nicht in der Lage, diese einzuhalten. Gehen wir mit gutem Beispiel voran, dann funktionier auch die Verkehrslenkungstechnik.
Automatische Spurführungstechnik dürfte im Elektrofahrzeug am einfachsten umsetzbar sein.
Hohe Geschwindigkeit brauchen wir dabei nicht. Hauptsache es gibt keine Staus durch undisziplinierte Autofahrer. Dann ist man mit 30km/h im Nu und staulos durch jede große Stadt.

Ein Mitfahrsystem, wie es in London erzwungen wurde, halte ich für ebenso heilsam. Gerade für Verbrennerfahrer.

von Bernd Schlueter - am 10.05.2016 16:54

Fahren ohne Stau

Teslafahrer wissen es: Schnell fahren ist nicht unbedingt die schnellste Fortbewegungsart, auch, wenn es der Elektromotor und die Batterien hergeben. Im Stau stehen auch nicht, oft hervorgerufen durch "sportliche" Raser. Amiche lassen es auch gemächlich angehen, leben meist länger und brauchen nie anzustehen, nicht mal vor der Himmelstür, auch dort eingebaute Vorfahrt.
Elektroautos bieten es an, die automatische Abstandskontrolle, die auch Engpässe von ihrer Hindernisfunktion befreien und einen vollen Fahrzeugdurchsatz bei 40km/h möglich machen.
Wir verlieren viel zu viel Zeit für unwesentliche Dinge, wie Staustehen oder das häufige Warten auf eine freie Tankstelle. Lassen wir es, wo es angebracht ist, gemächlicher angehen. Mit Technik, nicht technikfeindlich, wie die Amiche.
Die Technikfeindlichen unter uns Grünen haben eh schon zu viel Unheil angerichtet und die Energiewende, die wirklich keine mehr ist, verhindert, obwohl sie das Gegenteil beabsichtigten.

Also, die automatische Abstandseinhaltefunktion, wie sie Tesla einführte, ist ungemein wichtig und kann die Durchschnittsgeschwindigkeit in Deutschland glatt verdoppeln. Ein Fahrzeug pro Sekunde auf einer noch so engen einspurigen Fahrbahn dürften bei nur 40km/h möglich sein, das sind ca 100.000 Fahrzeuge pro Tag und Fahrbahn. Das schafft keine Autobahn und kostet nur einen verschwindend kleinen Bruchteil davon.
Nicht verhindert werden kann jedoch die begrenzte Aufnahmefähigkeit unserer Städte, da bedarf es bei zu großem Andrang Voranmeldung, dann ohne Stau. Zudem stört eine Elektroautofülle das Stadtleben weniger als die von Dieselfahrzeugen. Nutzen wir unsere Lebenszeit für die wichtigeren Dinge!
Nachdenken, nicht auf den Spoiler kommt es an.

von Bernd Schlueter - am 03.07.2016 06:56

Re: Fahren ohne Stau

apropos Technikfeindlichkeit :

könnte man nicht statt der Portalampeln nur eine bauliche Engstelle schaffen durch die man sehr langsam durchfahren muß ...wenn viel verkehr ist gibts dadurch einen Stau u man steht , wenn wenig ist ists nur eine minimal kleine Abbremsung..

von Christian s - am 03.07.2016 07:34

Re: Fahren ohne Stau

Viel Abgas- und Nervenersparnis gäbe es sicherlich, wenn man die Portalampel an einer zweispurigen Stelle anordnet und nur alle 10 Minuten eine Spur freigibt, damit diese elende Bremserei und Wideranfahren überflüssig werden. Die Abgasreinigung beim Benziner arbeitet im Leerlauf auch nicht richtig. Zu fettes Gemisch und zu kaltes Abgas.
Wenn es genug Elektroautos gibt, könnte man natürlich nur die warten lassen, denn die erzeugen überhaupt kein Abgas und lärmen nicht.:joke:

Für die automatische Abstandskontrolle genügt bei Eölektrofahrzeugen auch ein Ultraschallsensor. der eine langsame Fortbewegung und Abbremsung nebst Einhalten eines Abstandes von 2 Metern ermöglicht. Das aufwendige System des Teslas wäre dann nicht erforderlich.

von Bernd Schlueter - am 03.07.2016 08:42

Re: Fahren ohne Stau

Zitat
Bernd Schlueter

Teslafahrer wissen es: Schnell fahren ist nicht unbedingt die schnellste Fortbewegungsart, auch, wenn es der Elektromotor und die Batterien hergeben. Im Stau stehen auch nicht, oft hervorgerufen durch "sportliche" Raser.


Das zu schreiben an dem Tag 2 nach dem Todesfall mit einen Model S ist etwas, na sagen wir mal Schwarzer Humor,
Gut auch das mit Tag 2 stimmt nur für den Aktienkurs und im Gegensatz zu anderen Unternehmen
macht der nur Pause nach Oben, nach dem letzten Twitterabsturz als Elon vermeldete, das Er das
2 Billionenunternehmen erschaffe ( braucht aber kommischerweise länger als 7 Tage und Ruht auch an
diesen Nicht ) wenn langsam und Autonom, dann doch liebern von den Fachleuten für Langsamkeit
den Schweizern


Bildquelle: [www.heise.de]

Nur mal so zum Einlesen in den Text dort

Zitat
Tom Sperlich
Damit das SmartShuttle sicher unterwegs ist, ist es hinten und vorne mit jeweils drei LIDAR-Sensoren ausgestattet (Light Detection and Ranging – auch als Laser- oder 3D-Scanning bekannt). Mit verschiedenen Radien und Blickwinkeln sorgen sie für die 3D-Wahrnehmung der Umgebung, die Kartografierung der Standorte und eine auf 5 Zentimeter genaue Positionsbestimmung. Die exakte Position des Fahrzeugs wird zudem durch einen GPS-Sensor erfasst. Eine Stereo-Vision-Kamera hilft dem Arma, Hindernisse zu erkennen und ihre Position im Verhältnis zum Fahrzeug einzuschätzen. Auch hilft sie bei der Analyse der Verkehrsumgebung (Straßenschilder, Ampeln etc.).



Obwohl das mit den langsam und Tesla stimmt, die brauchen 8 Wochen bis der tödliche Unfall von Elon
bedauert wird ( ein großteil der Elonanhänger gibt immer noch den LKWfahrer Schuld nur so mal
als Beispiel [teslamag.de] ) suggerieren aber zwischendrinn das Ihr System sicher als der Mensch weil
laut der Teslastatistik

Zitat
Theodoros Katsimpouras
In den USA komme im Durchschnitt auf 145 Millionen Kilometern ein tödlicher Unfall, weltweit liegt der Maßstab sogar auf 95 Millionen Kilometern. Die Tesla-Fahrzeuge haben mit der Autopilot-Funktion bereits mehr als 200 Millionen Kilometer zurückgelegt. Das ist jedoch der erste bekannte tödliche Unfall.

Textquelle: [teslamag.de]

Da werden Peruanische Paßstraßen, Nachtfahrten bei Eis und Schnee, wo der Autopilot die Fahrt
verweigert, bis zum Motorradraßer der den Tesla versägen will, gegen Tesla meist Autobahnkilometer verglichen
und viele denken nicht in Traum daran darüber mal Nachzudenken :rolleyes:

von Manfred aus ObB - am 03.07.2016 09:00

Re: Fahren ohne Stau

früher hätte man vor die ampeln ja abschüssige rampen fürs abwärtsstauen machen können aber die jetzigen Autos können ja ohne Motor nicht mehr bremsen ( oder klimatisieren)

Unseren Bahnhof hat man ja ursprünglich auch etwas höher als die Bahnstrecke gebaut daß die züge beim Bremsen und beim Anfahren unterstützt wurden.

von Christian s - am 03.07.2016 19:05

Re: Fahren ohne Stau

Zukünftig gibt es keinen Stau mehr. Man meldet sich für das Ziel an und dann geht es ohne Aufenthalt direkt auf die Minute genau auf den reservierten Ladeplatz am Zielort. Nix Parkplatzsuche und Parkgebühr. Wir sind dann unsere eigenen Eisenbahner, Ohne Störungen und Dauerverspätung. Für das autonome Fahren gibt es eigene Trassen. Alles im Gänsemarsch mit redundantem Warnsystem. Kommt ja gar nicht mehr in Frage, dass weiße Lastwagen kreuzen. Überhaupt, passen LKWs und PKWs nicht zusammen. Beide fahren auf längeren Strecken im geordneten Gänsemarsch und gleichzeitig autonom. Also, mehrfach gesichert.
Übrigens, Flixbusfahren ist klasse, kannte ich noch nicht. Auch im Stau. Absoluter Rekord im CO2-Ausstoß pro Fahrgastkilometer. Da können wir Elektroautofahrer nur neidisch werden. Zusammen mit Elektrocarsharing am Zielort, das wäre was.
Wem das zu langweilig ist: alle 100km gibt es an der Trasse eine Avus, mit angebautem Friedhof. Für die, die es nicht lassen können. Auch Raucher können sich dort bestatten lassen.

von Bernd Schlueter - am 03.07.2016 20:12
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