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vor 1 Jahr, 6 Monaten
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vor 1 Jahr, 1 Monat
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Bernd Schlueter, weiss, Emil, wolfgang dwuzet, Manfred aus ObB

Das wurde auch mal Zeit

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 14.05.2016 11:18

Vor etlichen Jahren habe ich mal das elektrische Einrad erfunden, nicht als Erster, aber musste doch lange warten, bis es endlich auf den Markt kam. Nicht ganz einfach zu erlernen, aber doch einfacher als Rollbrett fahren. Das ideale Fortbewegungsmittel vom Ladepunkt zum Bestimmungsort. Passt in jeden Kofferraum, auch vom Twizzy. Nach oben und zu den Seiten hin hat man ungeahnt viel Bewegungsfreiheit. Wenn es mal daneben geht, die Erde fängt einen sicher auf, in Holland der Kanal. Beim Bauern der M...Beim elektrischen Oktokopter ist das nicht immer der Fall.Beim Einrad hat man die Hände frei, um einen Regenschirm zu halten, denn ist schon von Nachteil, wenn man nass wird
Gestern trafen wir auf den ersten Rennfahrer mit Mopednummernschild für 40km/h, beim Bochumer Treffen.

Es gibt schon ein reiches Angebot

Die Rennmaschine gestern hatte auf 110km mit Tempo 23 1,8kWh Stromverbrauch. Auf Treppen muss man absteigen, auf Kopfsteinpflaster nur sehr bedingt zu empfehlen.
Wo möglich, sind Fahrradwege zu benutzten, sonst die Straße. Abschleppen geht nicht aber Tragen, ab 10kg.

Antworten:

Jetzt aber los! das Wetter ist gut.

Ab ans Üben! Im Winter ist es ungemütlich, das solowheel hat keine Heizung!!

Einfacher als Skateboard-Fahren!

Selbst ins Twizzy passen 10 Stück und in den öffentlichen Verkehr, ohne Zuschlag.

299 Euro heute nur noch bei ebay. Bei 99 schlage ich zu. Ich muss nämlich sparen. Das nächste wird der Oktokopter, der ist teurer. Klar, mit Einrad im Gepäckraum.

von Bernd Schlueter - am 18.05.2016 06:47

Das Thema hatten wir schon mal

Anno 2012

Ich habe es gerade ausgegraben.
Jetzt bekommen die Dinger auch Straßenzulassung. Das in Bochum beim Elektrofahrertreffen Erschienene trug mit seinen zulässigen, aber nicht zu empfehlenden 40km/h ein Mopednummernschild. Der Bürgersteig ist verbotenes Terrain. Nur Radwege, wenn nicht vorhanden, die Straße, der Luftraum und in Holland die Grachten, sind freigegeben. Die Grachten, wegen der vielen Unfreiwilligen.
Also, die Umstellung ist schon ungewohnt. Man muss damit rechnen, hinzufallen, was das Plastikgehäuse nicht auf Dauer mag.
Beherscht man es aber , ist auch der Transport einer Sahnetore oder von 10 Maß Bier kein Problem.
Bücherlesen während der Fahrt will gelernt sein. Ist aber alles einfacher, als auf dem Fahrrad. Wann fangen wir an?

von Bernd Schlueter - am 19.05.2016 11:05
Heute habe ich das zweite elektrische Einrad gesehen. Gefahren auf einem Waldparkour über Stock,Stein und Wurzeln. Also, das hat was!
Es war ein Gelderländer, das liegt in den Niederlanden.
Also, ich bin fest entschlossen, mir eines zuzulegen. Das Billigste vielleicht nicht.
Gefährlich sind nur Straßenbahnschienen oder Vorsprünge, die wie die Straßenbahnschienen den gerdeauslauf verbiegen. Quer angefahrene Hindernisse werden einfach überklettert. Sturzhelm? Vorsichtig muss man schon sein, meist kann man bei Gefahr abspringen. Der Niederländer trug keinen Sturzhelm. Erster Fahrerfolg dauert eine Viertelstunde. Steuerung hat etwas Ähnlichkeit mit snowboardfahren. Ob es Schneeketten dafür gibt, weiß ich nicht.

von Bernd Schlueter - am 11.06.2016 22:28
Ich wüsste nicht das es eine Straßenzulassung dafür in D gibt. Wer sie nutzt begeht deshalb eine Straftat. :rolleyes:

von Emil - am 12.06.2016 07:09
hallo emil :xcool:

Zitat
Emil
Ich wüsste nicht das es eine Straßenzulassung dafür in D gibt. Wer sie nutzt begeht deshalb eine Straftat. :rolleyes:


auf der strasse haben solche vehikel so wie so nichts zu suchen - soviel zum thema straftat.:p
das ist was für den gehsteig, fußgängerzone oder park. schon auf grund ihrer geschwindigkeit.

von weiss - am 12.06.2016 08:09
Zitat
Emil

Ich wüsste nicht das es eine Straßenzulassung dafür in D gibt.


Deutschland ist nicht der Rest der Welt
und je nach Geldbeutel und wie bin ich Wichtig,
sind solche Gefährte ( der Segway ist da nicht weit weg )
auf Messen oder eben in Hollywood unterwegs

[www.chip.de]

von Manfred aus ObB - am 12.06.2016 09:09
Zitat
weiss
auf der strasse haben solche vehikel so wie so nichts zu suchen - soviel zum thema straftat.:p
das ist was für den gehsteig, fußgängerzone oder park. schon auf grund ihrer geschwindigkeit.


Auch dort darf man sie in D nicht fahren. :rolleyes:

von Emil - am 12.06.2016 12:02
Ich finde es schon toll, dass man das alles in absehbarer Zeit lernen kann. Schlittschuhlaufen dauert wahrscheinlich ebenso lang. Monoski soll vergleichbar sein, sagte der Niederländer. Nein, für den Bürgersteig mit Fußgängerverkehr ist das Ding nicht geeignet, man braucht eine relativ freie und berechenbare Strecke vor sich. Fußgänger sind ziemlich unberechenbar. Schnell sollte man auch nicht unterwegs sein, verriet mir der Einradfahrer in Bochum. Der hatte tatsächlich ein grünes Mopednummernschild, mit Versicherung und durfte nur Fahradwege, und , wenn nicht vorhanden, die Straße benutzen. Zugelassen für 45km/h. Die würde er niemals wagen, verriet er. Füherscheinfrei ging nicht, weil das Ding 27km/h maximal fuhr, in der Ebene. Bergab schneller und gefährlicher. Helmpflicht.

Ein nur 7kg schweres "Gefährt" entdeckte ich an den Dünen von Zandfoord. Im Schnitt sind einmal im Monat die Wetterbedingungen geeignet: Ein Gleitschirmflieger. Habe schonmal ein dickes Kreuz für das nächste Leben gemacht. In den 70ziger Jahren hatte ich schon einmal angefangen. Die Dinger werden immer leichter. Gleitzahl 9. Natürlich dann elektrisch. 5kW Propeller auf dem Rücken sind überreichlich. 2,5kW reichen für den "Nullschieber". Keine Straßenbahnschienen und wenig Fußgänger da oben.

Also, nicht alles ist verboten, Emil.
Segway, allenfalls als Rasenmäherumbau.
Hausboot, übernächstes Leben, solar, wenn es keine Steckdosen mehr gibt.
Die sind sehr sportlich, die Niederländer. Da kommt unsereins nicht mit.

Außer Konkurrenz bin ich gestern dem 7km-Lauf hinterher"gegangen", Wahnsinn, die Niederländer!

Das ist was für Roman, Gruß von der ESA Noordwijk

von Bernd Schlueter - am 12.06.2016 20:11
Zitat
Emil
Zitat
weiss
auf der strasse haben solche vehikel so wie so nichts zu suchen - soviel zum thema straftat.:p
das ist was für den gehsteig, fußgängerzone oder park. schon auf grund ihrer geschwindigkeit.


Auch dort darf man sie in D nicht fahren. :rolleyes:[/quote

hallo emil :xcool:
eben von bernd gelesen... 27km/h ... ist eindeutig zu schnell!
glaube zu wissen, dass bei 12km/h schluß mit lustig auf gehwegen usw. ist.


von weiss - am 13.06.2016 06:04
soweit mir bekannt,
auf gehwegen < 6km/h

von wolfgang dwuzet - am 13.06.2016 10:10
Nach dem, was ich auf dem Nimwegener Waldparcour gesehen habe, ist das durch Beschleunigungsmesser stabilisierte Einrad ein vollwertiges Verkehrsmittel. Trotzdem halte ich es für unsinnig, es in die Klassifizierung Fahrrad/Moped/Kraftrad/Fußgänger zwängen zu wollen. Auch das Mopedkennzeichen für das für 45km/h zugelassene und versicherte Einrad halte ich für albern.
Krefelder Radwege sind auch für Fahrräder meist unbenutzbar und es macht dann eher Spaß, in die Schlaglöcher in der Straßendecke zu fallen. Wie bei einem Fahrrad bedarf es einer gewissen Geschwindigkeit, um das Gleichgewicht zu halten, während die Rasenmäherartigen stabil der Steuerung folgen, wenn man sie beherrscht. in Prag wurden sie , vermutlich wegen häufiger Fehlbedienung und des einzigartigen Straßenpflasters wegen, verboten.
Von Kommissar Gadgeds Gags warten noch etliche auf ihre Realisierung.

Lange wird das vermutlich nicht mehr dauern.

von Bernd Schlueter - am 17.06.2016 10:16

Einradfahren nicht für jedermann, aber (fast) für jedefrau

Wie beim Fahrradfahren ist man beim Einradfahren ununterbrochen auf Einhalten der richtigen Gleichgewichtslage eingestellt, die zunächst ungewohnt ist. Jedenfalls ist Einschlafen während der Fahrt nicht angebracht. Hingegen ist freihändig fahren sogar angesagt, man kann dabei schneller und sicherer Reagieren als bei freihändigen Radfahren dem ja schon Unebenheiten und Wurzeln auf dem Weg schnell zum Verhängnis werden.
Wer Rollschuh, Schlittschuh oder Ski laufen kann, kann auch in kurzer Zeit bescheunigungssensorstabilisiertes Einradfahren erlernen. Die Geräte sind schon niedriger im Preis als Segways und könnten noch weit billiger und trotzdem leistungsfähiger werden.
Vom Gewicht und der Mitnahmemöglichkeit in Fahrzeugen aus betrachtet, sind sie ohnehin nicht zu schlagen.
Absprungbereit hat man allerdings jederzeit zu sein. Längsliegende Querrillen und Straßenbahnschienen sind besonders tückisch, weil man nicht hochspringen kann.

von Bernd Schlueter - am 03.07.2016 06:10

Nach dem Einrad nun das Zweirad

Nein, nicht so, wie Ihr denkt, nein, zwei Räder nebeneinander, dazwischen die Füße. Nein, auch kein Segway, da ist einem beim Absteigen immer dieser blöde Rasenmähergriff im Weg, über den man beim Absteigen stolpert und sich den Schädel aufschlägt.
Nein, viel einfacher, zwei Räder mit je einem Motor, viel kleiner als Segway und Abspringen ist ein Kinderspiel. Also auch viel sicherer als Rollbrett und Rollschuhe, obwohl man mit beiden recht leicht laufen lernen kann. Dieses Ding steuert man, indem man die Beine in die gewünschte Richtung verdreht. das wird unterstützt durch kurzzeitige Beschleunigung auf der richtigen Seite. Also überaus leicht zu steuern und für den Rest sorgt der Segway-Balanzierautomatismus.. Sie werden Euch jetzt zunehmend entgegenkommen und ich halte sie für das Nahstreckengefährt der Zukunft. Kindergeeignet und nicht nur für die. Cabrio, wegen der zwei freien Hände für Regenschirm und Gepäck.
Ansonsten, wer Rolltreppe fahren kann, kann auch das. Bei der muss man auch aufspringen und auch wieder herunter. Hier allerdings nur, wenn was schief geht oder man eine falsche Bewegung macht. Ohne Stolperkanten und Rasenmähergriff. Nach vorne und hinten ist alles frei.
Ich habe zugesehen und auch ihr werdet begeistert sein.
Nur, absprungbereit muss man immer sein. Das ist auch ein großer Vorteil, dass das geht. Beim Schlittschuhlaufen, Rollschuhfahren und mit Skibrettern geht das nicht.
Dadurch, dass die Räder links und rechts neben einem sind, hat man auch seitliche Standsicherheit, die dem Einrad völlig fehlt. Nur, ohne Antrieb, das geht nicht. Dann heißt es, das leichte Ding nach hause tragen. Laden? Klar, mit Schukostecke, drei Kilometer pro Minute.
Noch wird laufend verbessert, wenn man abspringt, bleibt das Ding hinter einem liegen, ohne Schaden zu nehmen.

von Bernd Schlueter - am 02.08.2016 14:17
10km/h. Ich glaube, dagegen ist nichts einzuwenden. Auch mancher eilige Fußgänger ist so schnell und die dürfen auch die Straße betreten, aber nicht auf Dauer benutzen.
Ich denke gerade darüber nach, wie das Zweirad ohne Namen zu programmieren ist, damit das Kurvenfahren verzögerungsfrei erfolgen kann und möglichst leicht zu erlernen ist.
Beim Einleiten der Kurve muss, je nach dem gegebenen Drehimpuls die genau kontrollierte Drehgeschwindigkeit des kurveninneren Rades kurzzeitig, gemäß einer Exponentialfunktion,verringert werden und dann , ebenfalls nach einer Exponentialfunktion, müssen beide Räder wieder synchronisieren, bis genaue Parallelstellung der Füße und Geradeauslauf übereinstimmen. So hat man immer, auch nach Störeinflüssen, Steuerungsvermögen. Beschleunigung und Abbremsen, gleichzeitig auch das Halten der Gleichgewichtslage, sind längst durch das Segway gelöst und können übernommen werden. Die Geschwindigkeitsregelung erfolgt durch Kippeln der Standfläche. Ich sehe das Ganze als höchst unproblematisch an. Fast die Erfindung des Jahrhunderts. Vor allem die Möglichkeit, im Gegensatz zu Ski, Rollschuh, Schlittschuh und Segway, einfach und intuitiv anzuspringen, sehe ich als Riesenvorteil an. Wenn ich daran denke, was man beim Skilaufen alles anstellen muss, um vor einem Hindernis zu bremsen, da muss ich gleich an Schumi denken und mich freuen, dass meine Knie so lange heil geblieben sind.

Nein, auch, wenn ich das perfekte Gerät noch nicht gesehen habe, ich bin begeistert.


Anmerkung zum Segway:
Das Segway gaukelt falsche Sicherheit vor, weil man einen sinnlosen Griff in der Hand hat. Vor allem verhindert dieser das lebenswichtige Abspringen beim Aufprallen auf ein Hindernis.
Der erste tödliche Unfall ist bereits geschehen.
Ich meine, wenn das Zweirad ohne Namen einigermaßen ausgereift ist, gehören Segways verboten. In Prag hat man aus den Unfällen bereits die Lehre gezogen und die Segways in der Stadt verboten.
Nein, Fallen haben wir alle gelernt, aber nicht mit dem Segwaygriff in der Hand, und wer sich einmal mit dem Regenschirm in der Hand mit dem Segway durch den Regensturm gekämpft hat, weiß, wovon ich rede.
Beim Rasenmähen geschehen schon genug Unfälle

von Bernd Schlueter - am 03.08.2016 06:11

Das Segway ist tot

Das Segway reagiert eindeutig falsch auf Stöße, Überschlag oder starke Bodenwellen. Dazu sind ist die Standhöhe zu hoch und dieser griff ist die Unfallgefahr Nr.1 Gaukelt Sicherheit vor, aber man bleibt bei Unregelmäßigkeiten, die dauernd vorkommen, daran hängen und fällt gefährlich auf die Nase.

Da gefällt mir das viel niedrigere Zweirad, das mir entgegenkam, viel niedriger und ohne Rasenmähergestänge, viel besser. Da fällt man nicht tief, wenn man fällt und kann vor allem intuitiv abspringen.

Macht Euch selbst ein Bild!

Ihr wisst, es gab schon mehrfach tödliche Segway-Unfälle.

Bei den Balanzierrädern kommt es auf schnelle Reaktionszeiten an. Je leichter, desto besser. das Segway ist zu schwer und zu schnell. Wenn irgendwo Helmpflicht eingeführt werden sollte, dann hier.

Nein, das Plastikspielzeuge, das äüßerlich nur aus Trittnbrett und zwei Rädern bestand, mit ca 5cm Stehhöhe, gefiel mir richtig gut. Einen Elektroautofahrer sollte man zukünftig daran erkennen. Durch das Fliegengewicht von vielleicht fünf kg, wird aauch der immense Energieverbrauch des Segways reduziert. Der braucht die meiiste Energe zum Balanzieren und Ausbügeln von Stößen, Auch zum Abrupten Bremsen bei Stößen, die den Fahrer mitsamt Lenkstange auf den Asphalt katapultieren, was schwerste Kopfverletzungen nach sich zieht. Beachtet die irrsinnigen Beschleunigungen, die auftreten, wenn der Beschleunigungsaufnehmerkristall an seine Grenzen stößt!

Ehe hier noch weiter falsche Behauptungen verbreitet werden, das Segway hat seit 2010 eine Straßenzulassung. Normal Radweg. Wenn nicht vorhanden,, kommunale Straßen. Autobahn und Nürburgring bleiben tabu.

Segway

Segway

Segway

Segway

von Bernd Schlueter - am 09.08.2016 15:25

Regeltechnik

Der Mensch ist mit Abstand der mächtigste Denkcomputer in unserer Welt. Ein Großteil dieses Aufwandes der Natur dient einzig und allein unserem Gleichgewichtssinn und der beherrschung der Regelkreise in unserem Gehirn, die es uns ermöglichen, auf zwei Beinen zu laufen.

Technische Computer sind einfacher gebaut und können hocheffektiv unseren Gleichgewichts-und Orientierungssinn unterstützen. Ersetzen können sie ihn nicht. Der lernfähige Mensch stellt sich begrenzt auf solche Hilfsmittel ein. Der Segway enthält unverantwortliche Programmierfehler, die zu vielen Unfällen führen. Bei Stößen wird das Gerät gefährlich und unberechenbar. Eine Überarbeitung ist unbedingt erforderlich.

Bei den kleinen Rollbrettern des Japaners Kuniako Saito muss meiner Ansicht nach die aktive Kontrolle durch den Menschen erfolgen. Der Gleichgewichtssinn darf nur in einem sehr engen Rahmen unterstützt werden. Was darüber hinausgeht, muss den Stolpereeffekt auslosen, der uns angeboren ist und den wir alle bis ins hohe Alter beherrschen. Das Walkcar ist reaktionsschnell genug, damit das sicher beherrschbar geschieht. Das Segway nicht. Es ist dringend überholungsbedürftig.

Autonomes Fahren halte ich für beide ausgeschlossen, die Rückmeldung an den menschlichen Gleichgewichtssinn würde sofort zu einer verheerenden Regelschwingung führen, wie wir sie beim Segway im Video beobachten, wenn er zu stark anstößt. Dann führt die einsetzende Regelschwingung zu überaus gefährlichen, absolut unbeherrschbaren Abstürzen mit gefährlichen, meist Kopfverletzungen.
Das Rollbrett selbst ist stabil und zum autonomen Fahren fähig. Aber nicht, wenn Fußgänger auf dem Weg sind. Dann ist die menschliche Kontrolle unverzichtbar(meine Meinung). Ein aktives "Sportgerät". Gesunder als das Fahren größerer Elektroautos.

von Bernd Schlueter - am 10.08.2016 01:11

Mal anschauen

Allzu schwer kanns nicht sein
Für Spazierwege sicher geeignet.

Ziemlich weit unten das Video ansehen!

Es sieht so aus, dass die Einräder ab einer Mindestgeschwindigkeit selbststabilisierend sind und man gar nicht Torsionsstöße ausführen muss. Gewichtsverlagerung genügt. Meine früheren vierrädrigen Eisenrollschuhe funktionierten genauso und jedes Scateboard auch. die Achsen sind dabei schräg auf Gummi oder Federn(Hudora) gelagert. Hier reicht anscheinend die Schräglage des Rades. Bei zu langsamer Geschwindigkeit gehören schon Geschick und Torsionsstöße dazu. Aber das kennt Ihr ja vom Fahrradfahren. Im Stand auf einem Schlittschuh stehen ist unmöglich, aber wenn man fährt, lernt man es schnell.

von Bernd Schlueter - am 09.09.2016 17:04

Rehacare in Düsseldorf (Messegelände)

Die diversen Sensoren und elektrischen Antriebe mit Gleichgewichtssteuerungen finden eine breite Anwendung im Bereich der Behindertenmobilität und für Protesen.
Die Entwicklungen im Bereich der Rollbretter und sonstigen Spielzeuge lassen sich hier vollständig einsetzen, mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 10% oder wieviel sinnvoll ist.
Auch künstliche Intelligenz, Gehirnstrommessung und Augenbewegung können zur Steuerung verwendet werden und wurden auch in Hannover vorgestellt, nicht weit vom BSM-Stand.
Mit Verbrennern war das alles nicht möglich. Nun kein Problem mehr, auch Kriegsversehrte, denen alle Glieder fehlen, voll mobil zu machen.

Es gibt auch interessante Videos dazu.
Die Kunsstoffmesse dürfte für Elektrofahrzeugbauer auch interessant sein.

Messeseite

Videos

Als Nebenprodukt werden bald auch Leichtfahrzeuge für mehrere Personen abfallen, die man leicht in Bahnen und Busse verladen kann. Falls es mal schneller voran gehen soll. Wir sollten nicht so sehr auf die konventionellen Kraftfahrzeuge, die auf Verbrennermotoren ausgerichtet sind, fixiert sein. Auch an gesonderte Fahrbahnen sollte man denken.
Auch, was aus dem Bereich der Fahrräder und aus dem ADFC kommt, sollten wir beobachten. Deren Produkte waren am Düsseldorfer Rheinufer zu sehen und auszuprobieren.

von Bernd Schlueter - am 29.09.2016 21:40
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