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Bernd Schlueter, Manfred aus ObB, Twiker76

Eine Lanze für die Braunkohle

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 15.05.2016 10:16

Um eine kWh Strom aus Braunkohle zu erzeugen, werden 1,1kg CO2 erzeugt.
Das muss keinesfalls so sein, denn Braunkohle ist ein hochwertigerer Brennstoff als Steinkohle, denn sie enthält noch sehr viel Wasserstoff, der brennt, aber kein CO2 erzeugt.

Trocken ist die Braunkohle der Steinkohle hoch überlegen, nicht nur im Preis. Leider ist noch niemand, außer ein paar Verrückten, bereit, Braunkohle ernsthaft trocknen zu wollen. Ich zwar schon, aber ich habe da nicht das Sagen.
Steinkohlekraftwerke stoßen etwa 800 Gramm CO2 pro kWh Stromerzeugung aus, Braunkohlekraftwerke, die mit trockener Braunkohle arbeiten würden, kämen auf etwa 700 Gramm.

Wie trocknen?

Da wäre die Trocknung mit Sonnenenergie, die sehr große Solar-Wärme-Felder von einigen km² Größe erforderlich machen würde,auf denen ca 1/2 Saison lang die Braunkohle zwischengelagert und gewendet werden müsste. Ein Aufwand, höher als der gesamte Betrieb einer Braunkohlengrube. Aber finanzierbar mit vielleicht einem Cent Aufschlag.
Wir könnten dann alle Steinkohlekraftwerke schließen und die umweltfreundlichere Trockenbraunkohle verbrennen.

So weit denkt man in der Scharnhorststraße nicht.

Ganz trocknen muss man auch nicht, wenn man mittelgroße Trockenbraunkohle-Heizkraftwerke bauen würde, dezentraler, mit Transport der Kohle dorthin, denn dann würden wir neben der Kondensation aus der Wasserstoffverbrennung der Kohle zusätzlich das enthaltene Restwasser kondensieren und den Brennwerrt herauspressen. Außerdem würde das Abgas bei der tiefen Temperatur extrem sauber.

Arbeitsplätzemangel? Ich denke, die Mehrzahl der Afrikaner, die es in ihrem Kontinent wegen der Hitze nicht mehr aushalten, wären froh, einen Arbeitsplatz bei uns zu erhalten.

1kg triefend nasse Rohbraunkohle muss man dazu bewegen, bis sie trocken ist, natürlich mit Maschinen. Dann kann man ca 3kWh Strom daraus erzeugen. 3 Cent pro getrocknetes kg Trockenkohle. 30 Euro pro Tonne. Der Kohleabbau in einer halben Saison (Garzweiler) beträgt etwa 20 Millionen Tonnen Robraunkohle. Macht ca 220 Millionen Euro für Bewegung, Zwischenspeicherung und Betrieb des Solarfeldes.
Die viel leichtere, getrocknete Kohle muss nun noch zu den bis wenige 100 km entfernten Heizkraftwerken befördert werden. Auch das ist leicht finanzierbar. Aber es bedarf Planung und Kopfzerbrechen, auch in der Scharnhorststraße.
Nur mit Reden von Energiewenden, die nicht eintreten, und gutem Essen, ist es dann nicht getan.
Mein Saxo unterschreitet dann endlich die 100 Gramm CO2/km, die ich beim Tanken in Düsseldorf längst unterschritten habe. Vor allem während der Heizsaison.

Herr Ober, eine Bockwurst für die hungrigen Herren in der Scharnhorststraße bitte!

Antworten:

Der Trend geht immer mehr zu "Selbstversorgung" auch im Bereich Strom...Wie leicht es mittlerweile ist mit PV Strom ein eigenes Netz aufzubauen...
Sogar noch einfacher als Lebensmittel im Garten anzubauen...

Gedanken an dem Film der Marsianer...

sg

von Twiker76 - am 16.05.2016 10:39
Zitat
Bernd Schlueter

Um eine kWh Strom aus Braunkohle zu erzeugen, werden 1,1kg CO2 erzeugt.


Bernd Du verwurschelt schon wieder etwas Fakten und Zahlen, im Verlaufe Deines Textes geht es um
Zitat
Bernd Schlueter


wenn man mittelgroße Trockenbraunkohle-Heizkraftwerke bauen würde, dezentraler, mit Transport der Kohle dorthin, ...



Für ein KWK-Kraftwerk welches mit Braunkohle beheizt ( Du weißt schon mehr als ein Rotes Tuch
für Hardcore PVpäbste und deren Jünger ) und Technik von derzeit, also Altbacken sind andere Zahlen
anzusetzen, nur um mal eine Hausnummer ( ohne Brennwertnutzung gerechnet ) zu zeigen


Bildquelle ist extra vom Ökoinstitut das die Hardcorepvler nicht sagen Können Atomloby,
aber dann ist es halt Lügendingsda [idw-online.de]


Du siehst die geben für ungetrocknete und ohne Brennwertnutzung bereits 729 g pro kWh Biomassedünger an
rechnest des um auf dem Solarpapst seine Methanol Langzeitspeicher und um als rund die Hälfte an
CO2 Emissionen, aber wie hat die Huber Katel immer gesagt als Sie Hormozneta verwendete,
weil des die Röck Marita immer Empfohlen * Wenn's Scheh macht * ;-)

Ja, Ja die Werbesprüche hier wurden ja die Marsieaner schon erwähnt, weil Mars bringt die verbrauchete
Energie sofort zurück, dabei verschwindet die Energie im Gegensatz zu Geld wirklich nie, sie schlüpft
nur in eine andere Form.


So und noch etwas technische Kritik zu Deinen Trocknen, ein Verfahren das vor 100 Jahren ( also
vor Anno 14 als in Bayern noch der Prinzregent ) sehr ausgiebig Versucht wurde, des Problem Bernd
der Staub, besonders da die Braunkohle fürs verheizen ( und auch Trocknen, da große Brocken länger
brauchen ) vermahlen und Braunkohlestaub ist wie Mehlstaub ein Explosivstoff. Die Braunkohler
wollten den Müller die zweifelhafte ehre der größten Staubexplusion nicht streitig machen
[de.wikipedia.org]


Es ist als da noch einige Luft drin um aus der größe der Braunkohle und der Trockenheit einiges zu Optmieren,
zieht man noch denn Minigfaktor ( etwas Neideitsch wil ich Heut auch mal sein ) als den Rohstoffanteil
z.B. bei der Schwefelgewinnung wie beim Erdgas aus Sauergas einer der bisher größten Schwefelquellen
in Deutschland [local.exxonmobil.com] der Link ist allerdings veraltet, die neue Anlage
arbeit mit laut Wolf von Fabeck ( unfehlbarer Solarpapst ) bösen Brückentechnolgie KWK.

Aber der Papst der PVler meint noch ganz anderes ein Solarbetriebe Klimaverbessereranlage welch wieder
Oma Käthe zahlen soll, schließlich Schnauft de ja dann de Luft


Bildquelle: [www.sfv.de]

Ja ZefixzakrPiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeeep da steht ja in dem Buidl Verbrennungsmotor
ja de derf ma ja garnet Nutzen des ist eine diabolische Brückentechnolgie, da irrt der Papst wohl,
des muß wohl am mangelden Zölibat liegen :rolleyes:







Nein mit Braukohle wird da wesentlich weniger CO2 verblasen als mit PV Hirngespinsten
welche mehr als des doppelte an CO2 erzeugen ( auch nach abzug der Rückholung ) bei den rund
10 Fachen Kosten, aber am deutschen Geldbeutel soll wie gehabt die Welt genesen, ging bis jetzt immer
Schief, aber macht Nix irgendeine Tration muß man ja Pflegen :-(

von Manfred aus ObB - am 17.05.2016 10:32
Der Netzausbau wird gestört durch völlig unterschiedliche Preise für das gleiche Produkt. Zwischen 3 bis 4 Cent und 25 Cent liegen Welten. Dazwischengelegt von Lobbyisten und Bürgern, die sich solar vergackhühnern lassen.
Es ist richtig, Braunkohle neigt beim Trocknen zu Selbstentzündung und sie staubt außerdem. Ich habe auch nicht gesagt, dass die solare Trocknung ein einfaches Unterfangen ist, ich behaupte, mehr Aufwand für die Betreiber als eine heutige Grube.
Außerdem verdienen die Betreiber überhaupt nicht daran, denn die Kohle kostet sie nichts und steht in beliebiger Menge ihnen zur Verfügung. Ich behaupte, wenn sie für die Kohle oder das entstehende CO2 bezahlen müssten, hätte man sich längst um ein Verfahren zur Kohletrocknung bemüht.
Wir sollten uns nicht mit billigen Argumenten abspeisen lassen, sondern Nägel mit Köpfen machen.
Am besten wäre die CO2-Besteuerung, mit unterschiedlichen Sätzen. Vergünstigungen für Brennwertnutzung, mindestens Heizwertnutzung für Heizzwecke. Dabei volle Versteuerung der Heizwärmeverluste, damit endlich kleinere, verlustärmere , dezentrale Wärmenetze entstehen.

Die kommunalen sind meist zu ausgedehnt und sind dadurch extrem verlustreich.
Nein, Braunkohle ist dann alles andere als ein umweltschädlicher Brennstoff.

von Bernd Schlueter - am 17.05.2016 13:08
Zitat
Bernd Schlueter

Am besten wäre die CO2-Besteuerung, mit unterschiedlichen Sätzen. Vergünstigungen für Brennwertnutzung, mindestens Heizwertnutzung für Heizzwecke. Dabei volle Versteuerung der Heizwärmeverluste, damit endlich kleinere, verlustärmere , dezentrale Wärmenetze entstehen.


Des mit der CO2 Steuer ist doch was wo die PVler jetzt den letzten Strohhalm sehen, des
hätt vor der Mißgeburt EEG gemacht gehört, aber dann wär nich automatisch Geld aufs Konto gekommen
und man hätt bei der PV noch Nachdenken müßen, des ist ja fast wie Arbeit also nein damals Nie mit
mir hatt der H.J. Fell gmeint ( Herbst 1999 ) inzwischen ist die Welt aber doch etwas weiter.

Nur Bernd Extrawürscht wie Brennwertvergütung in § einbauen, na des werd nix mit unsere Politiker,
ist auch nicht Nötig den ohne Brennwertnutzung ist 100% CO2 Steuer nur auf etwa 90% Gesamtwirkungsgrad
umzulegen also 111% auf der Rechnung an den Kunden, mit Brennwertnutzung Gesasmtwirkungsgrad 110%
macht 91% unterschied im Ertrag ( was der KWK Betreiber nicht an Steuer abführen muß, bei gegeben
Endpreis ist reiner Umsatz, ist der größer krakselt auch der Gewinn ) rund 20% weniger CO2 Steuer
zum abführen da weniger Braunkohle verbrannt, bei gleicher Liefermenge, also nix Verkomplizieren,
braust an Umweltgutachter ( ja Du hast Recht, alle die Gutachter die sich jetzt vom EEG ernähren müßen
dann Verhungern, oder doch wieder echte Tätigenkeiten suchen, wo man wirklich was Leisten muß
und nicht nur Abstempeln zum vergilben :mad: )

Schau noch Komplizierter wirds wenn Du die Anlage mit Biomasse beifutterst ( ab 2024 stehen enorme
Mengen an Altholz an, weil da die letzte Rot/Grüne Altholzanlage aus dem EEG fällt ) wenn Du deine
Vergütungsgedanken weiterspinnst, brauchst dafür eine extrigen Paragraphen im Gesetz, machst nur eine
CO2 Steuer auf die Tonne Braunkohle zahlst halt mehr wenn Du näßer einkaufst, Du siehst
man kann es wirtschaftlich Interessant machen Braunkohle möglichst Trocken einzukaufen, aber wenn
dann die Feuerversicherung höher, also Bernd es sollen im Energiesektor halt wieder Leut arbeiten
die Ihr Handwerk beherrschen und nicht Gschaftelhuber die sich Aufblaßen zum gesetzlich legitimierten
Geldeinsammeln fürs Klimaschaden anrichten.

Noch etwas Braunkohle Heute ( wieder so eine Dummheit, da giftet der Solarpapst gegen den Brennstoff
Braunkohle und es ist eigentlich nicht der Brenn und Wertstoff Braunkohle der Schuld sonder die
veraltete Dampftechnik, aber wie jeder Pfarrer der Predigt, Du kannst nur des Predigen was die da
unter der Kanzel verstehen, ich kann allerdings nicht sagen wer da was nicht verstanden der Papst
oder die Gläubigen :o )
wenn der Stromherstellung Planbar ( die Technik kommt aus der Monopolzeit ) wäre die Mengenplanung
garnicht so Schlecht, allerdings ist nicht mehr die Monopolzeit, wen auch etliche gern hätten es wär die
Solarstrommonopolzeit

[attachment 1842 Aplanbar.png]

von Manfred aus ObB - am 17.05.2016 15:42
Dann brauch ich nicht immer neu zu rechnen mit der Tabelle vom Papst.
Mit Strom kann man ja alles machen. Vor allem solaren. Davon hat man ja unendlich. In der Anfangszeit von Wolf Fabeck gerne nur auf dem Papier. Heilige Kuh, obwohl nur auf dem Papier, da konnte man unkontrolliert die vollen Zuschüsse kassieren.
Jetzt wird eben mit mehrfacher Elektrolyse aus Kohlendioxyd Methanol gewonnen. Schlimmer gehts nicht.

Ja, die vermahlen zwar hier in Eschweiler die Braunkohle zu Staub, aber das Mahlwerk bläst gleich in den Kessel hinein.
Das ist schon ein Problem mit der Selbstentzündung und das umkristallieren von Eisensalz und Schwefel spielt da eine entscheidende Rolle.
Deshalb habe ich auch mehrere km² Lagerfläche und kein Vermahlen der Kohle vorgesehen. Brände müssen automatisch gelöscht werden. Wasser ist ja genug da.
Wenn alles schief geht, wird eben im Vakuum gefriergetrocknet, aber ich denke, das muss man nicht. Abwärme hat man auch genug, wegen der Sperrmachzahl bei großen Turbinen auch bei hoher Temperatur.

Mir fällt da einiges zu ein und wenn die ganze Republik sich dafür interessieren dürfte, dann finden sich auch noch andere...Dürfen aber nicht, Kohle kostet ja nichts.

von Bernd Schlueter - am 17.05.2016 17:29

Ich stehe nicht mehr alleine da

...mit meiner Forderung nach Trocknen der Braunkohle.
Ich denke, man hat mich erhört.
Natürlich darf die Trocknung nur mit Abwärme oder solar erfolgen. Die Tagebaubetreiber verfügen über mehr als genug Fläche dafür. Ist ihnen nur zu lästig.
Kann ich verstehen, wo doch Kohle kostenlos ist!
Nur, wer sollte hier die Regeln gestalten?

Danke, liebe Mitstreiter!

von Bernd Schlueter - am 22.05.2016 13:03

Re: Ich stehe nicht mehr alleine da

Zitat
Bernd Schlueter
...mit meiner Forderung nach Trocknen der Braunkohle.
Ich denke, man hat mich erhört.

........

Danke, liebe Mitstreiter!


Dein Linksammlung Bernd gibt aber im Großen und Ganzen nur das iweder was ich geschrieben,
entweder Deine Mitstreiter sind bereits Tod und schmoren so die Hardcoresolariste für das was Sie
getan in der Hölle ( die um die Qualen dann zu erhöhen Solarbeheizt ) in etwa diese Bücher von 1930

[books.google.de]

[books.google.de]

ohne jetzt genau gelesen zu haben in wie weit da die Schlesische Braunkohle speziel behandelt.

Der RWE Link behandelt Braunkohlestaub der unmittelbar in die Feuerung geblaßen und labt nicht
das getrocknet wird ( das wurde bisher auch ) sondern die niedrige Temperatur mit der getrocknet,
also das mit der Abwärme getrocknet wird und nicht wie bisher mit einer Nutztemperatur zur Stromerzeugung

[www.rwe.com]

Als das bringt wenig bis nichts zur Integration von Solar und Windstrom besonders wen die interessierten
Kreise dort ihre Graphiken verfälschen wie hier zu sehen

Die erste Graphik 1 Jahr mit den planbaren EEG Anlagen Wasserkraft und meist Biogas ( einer Grottenschlechte
Technik zu verwerten von gespeicherter Sonnenergie aber halt EEG gewollt ) man sieht Stromerzeugung
und Verbrauch sind einigermaßen beieinander, es wird kein Strom ins Ausland verschenkt um hier
das EEG Gesundzubetten ( von es Ruhe Sanft im Traumschlaf ) und Jubeln 85 % des Deutschen Stromes
für 15 Minuten aus EEG Strom als Muttertagsgeschenk

Die zweite Graphik mit Windstrom warum jetzt die Graphiken immer am Ende des Texts :confused:
liegt evetuell an einer neuen Forumssoftware :-( :confused:

[attachment 1847 1Jahrsindkeine3Tage.png]
[attachment 1848 1JahrmitWindsiehtandersaus.png]

von Manfred aus ObB - am 22.05.2016 16:32

Re: Ich stehe nicht mehr alleine da

Das hätte ich nicht gedacht, dass RWE in den drei Kraftwerken hier in meiner Gegend einen erheblichen Teil der nassen (=Rohbraunkohle) mahlt und teilweise trocknet. Leider unter immensem Energieaufwand, sodass nur wenig Wirkungsgradsteigerung zustande kommt.
Unter mehr Zeitaufwand wäre das auch sehr viel energiesparender möglich, aber da gibt es einen Interessenkonflikt, weil Barunkohle die Betreiber ja nichts kostet.
Auf jeden Fall spart das hier verwandte Wärmepumpenverfahren schon mal 25% des Trocknungsenergieaufwandes ein.
Das hier verwandte Verfahren, mit überhitztem Wasserdampf zu trocknen wird in jeder Wäscherei angewandt, mit allerdings meist unverzeihlich hohen Energieverlusten.
Meine langsame Trocknung über ein ganzes Solarjahr wäre natürlich ungleich aufwendiger. Vor allem die Zwischenlagerung. Auf das Zermahlen könnte verzichtet werden.
Ich finde nur immer die gleichen Zahlen über Heiz- und Brennwerte von Braunkohle, die durchweg geschönt sind. Dabei hat Braunkohle deutlich mehr Wasserstoffanteil als Steinkohle und liegt damit, auf den Kohlenstoffgehalt und Kohlendioxydausstoß bezogen,deutlich höher im Energiegehalt.
Da wird getrickst und abgeschrieben. Braunkohle ist, umweltmäßig betrachtet, der wertvollere Brennstoff, wenn er voll getrocknet würde. Der höhere Aschegehalt geht in den auf den Kohlenstoff bezogenenen Energiegehalt nicht ein und stiehlt auch nichts davon.
43,5% Wirkungsgrad moderner Braunkohlenkraftwerke sind eine blanke Lüge. Die Angabe bezieht sich auf die Behauptung, in 1kg Rohbraunkohle steckten lediglich 2,2kWh Wärmeenergie. Tatsächlich sind es 3kWh, wenn voll getrocknet würde.Wäre die gesamte Republik mit Elektroautos mit 15kWh/km Verbrauch ausgerüstet, würden die 40 Millionen Elektroautos 60 Terawattstunden jährlich verbrauchen. 600Terawattstunden beträgt die gesamte Stromproduktion, davon 30% mit Braunkohle. Diese solar voll getrocknet, ergibt 10% Ersparnis, 30% auf den Braunkohlenanteil gerechnet.. Genug, um alle Elektroautos zu versorgen.
Wir fahren mit Null CO2, wenn wir Elektroautofahrer dafür sorgen, dass die gesamte Braunkohle solar voll getrocknet wird. Ohne diese Taschenspielertricks, wir würden mit norwegischem Wasser fahren. Wir heißen doch nicht Daniel Dingel.
Auch, wer ein Solardach besitzt, fährt mit Braunkohle, Kernenergie und dem übrigen Energiemix, so lange die vom Dach in die Batterie unmittelbar fließende Energie und die Sonneneinstrahlung nicht zeitgleich sind. Aluminium erzeugt Euer Solardach die meiste Zeit.
Wir sollten handeln. Im Übrigen, lassen sich bei der Braunkohletrocknung gleich auch Holz und Ernteabfälle, neben Klärschlamm, solar trocknen. Wenn wir schon bei dem relativ unsauberen Geschäft sind. Der solare Wirkungsgrad ist dabei deutlich höher als bei Solarzellen, und es ist billiger. Wenn Braunkohle und Kohlendioxydaustrag nichts kosten, sind allerdings die Energieverschwendung und Luftverschmutzung billiger. Das müssen wir neidlos zugeben.

von Bernd Schlueter - am 23.05.2016 03:44

Re: Ich stehe nicht mehr alleine da

Zitat
Bernd Schlueter
Das hätte ich nicht gedacht, dass RWE in den drei Kraftwerken hier in meiner Gegend einen erheblichen Teil der nassen (=Rohbraunkohle) mahlt und teilweise trocknet. Leider unter immensem Energieaufwand, sodass nur wenig Wirkungsgradsteigerung zustande kommt.
Unter mehr Zeitaufwand wäre das auch sehr viel energiesparender möglich, aber da gibt es einen Interessenkonflikt, weil Barunkohle die Betreiber ja nichts kostet.


Bernd Du bist etwas im Alten Denken gefangen, wie viel bei den alten Konzernen und natürlich auch
die Solarapostel welche da Meinen alles außer was einer PVplatten kommt ist Böser Strom deshalb
darf PV Strom auch 3 € pro kWh Kosten, genau deshalb wird so die Kernkraft unter dem englischen
Rasen wieder rasend an Fahrt gewinnen, ist aber ein Thread

[67183441.foren.mysnip.de]

Um Braunkohle fit für die Zukunft zu machen müßen Kostengünstige ( da rollen die PVler triumphierend
mit den Augen und meinen da rentiert sich der Schwefelfilter nicht :hot: weil dieser ja verbrannt
wird bisher, na verbrennt man ihn halt nicht sonder Gewinnt ihn des bringt sogar Geld :rp: )
KWK Kraftwerke bauen die noch näher bei den Leuten ( da gibts Wärme als Wärme und nicht als Strom )
als die RasenAKW's. Nur Bernd dann darf die Braunkohle nicht gemalen und getrocknet angeliefert
werden den dies wäre eine rollende Bombe ( Staubexplusionsgefahr ) es bedarf als nicht nur eine Lanze
für die Braunkohle zu Brechen, sondern die Technik der Energieumformung zu Verbessern. Also der
Umwandlung der chemisch gespeicherten Energie in Strom und Wärme mit der Gewinnung von Rohstoffen.

DIe Briten haben übrings kein EEG da kann man z.B. 6 Monate Biomasse einsetzen und den Rest
der Zeit Kohle, ohne das einen die EEG Vergütung gestrichen, weil es die ja garnicht gibt :eek:
Aber für die eingesetzte Biomasse wirde keine CO2 Abgabe verlangt, der Betreiber ist also
gefordert soviel Verstand zu haben, seine Anlage Kaufmännisch zu beherschen, des geht natürlich
nach Rot/Grünen Umweltverständnis nicht, da muß der Gewinn gestzlich Garantiert sein :mad:

Koste es was es Wolle

von Manfred aus ObB - am 23.05.2016 06:22
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