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Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter

Schlechter Wirkungsgrad der Wasserstoff-Batterie

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 03.06.2016 11:00

Gewichtsmäßig ist Wasserstoff der beste Energieträger, den es gibt, mit 33kWh pro kg. Der geeignete Reaktionspartner Sauerstoff ist mit 19% Gehalt überall in der Luft enthalten. Nur Raketen müssen auch diesen mitführen, was den Energiegehalt von Knallgas gleich auf 1/9 , also etwa 3,6kWh/kg sinken lässt. Trotzdem ist dies der beste Raketentreibstoff, von Exoten.wie einem Wasserstoff/Ozongemisch, abgesehen. Der böse Nachteil, es sind normalerweise nicht leitfähige Gase, die aus Molekülen bestehen und sie müssen erst einmal an einer festen Katalysatoroberfläche adsorbiert werden, wie an Platin oder anderen Oberflächen, die es vermögen, die Molekülstruktur aufzubrechen und in der Oberflächenschicht leitend einzubauen, um sie in einer Batterie nutzen zu können.
Das ist normalerweise mit sehr hohen Verlusten verbunden.

Verbrennt man jedoch die gasförmigen Komponenten, wird der volle Energiegehalt frei, allerdings als Wärme. So war es lange Zeit kein großer Unterschied, ob man Wasserstoff in einem Verbrennungsmotor verbrannte oder in einer Brennstoffzelle nutzbar machte.

Inzwischen wird uns suggeriert, dass Strom ein Überschussprodukt sei, das die Elektrolyse von Wasser zur Energiequelle der Zukunft mache.
Das kann man durchaus auch anders sehen, vor allem, wenn man Atomenergie und die Verbrennung fossiler Brennstoffe nicht als die Allheilmittel der Zukunft ansieht.

Wie ich es sehe, wird weiter atomar Strom erzeugt und Kohle verbrannt, wenn alternative Energiequellen bei weitem nicht den Strombedarf decken. Schon gar nicht ist man bestrebt, den Strombedarf einzuschränken. Nein, wir zahlen sogar eine beträchtliche Umlage dafür, damit der teuer gewonnene alternative Strom so subventioniert wird, dass es für die Betreiber erschwinglich wird, sie zu perpulvern und zur Schmelzflusselektrolyse zur Aluminiumherstellung zu missbrauchen.
Dabei wären wir alle bereit, uns, so weit es geht, dem Anfall der alternativen Energie anzupassen und würden auch gerne mehr als den Börsenpreis von 3 Cent pro kWh dafür zu bezahlen.
Das lässt sich aber nicht ohne Verärgerung der großen Wirtschaftskapitäne durchführen, die sich sofort in Form von Massenentlassungen rächen würden.
Ich denke, es ist das kleinere Übel, uns dem Kotau vor den Helden unserer Wirtschaft zu unterziehen. Wir sollten tun, was uns von ihnen aufgetragen wird.
Wir haben ihnen schon genug Ärger mit dem bösen Wort "Energiewende" bereitet.

Immerhin gestehen sie uns zu, dass wir elektrisch fahren dürfen und uns einbilden dürfen, diese Energie stamme nicht aus Atomenergie oder Kohle. Wer es wünscht, bekommt diese Lüge sogar amtlich auf Siegel und Papier bestätigt.

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