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Manfred aus ObB, Bernd Schlueter, Hotzi-47, Norbert Kern, Twiker76, el El, schachtelhalm

England und der Atomkraftaustritt

Startbeitrag von Manfred aus ObB am 30.07.2016 06:32

Die neue Eiserne Lady schwingt den Besen ( die Alte war nur ein Besen )

[www.sueddeutsche.de]

Überschrift in den Artikel

Zitat
Karl-Heinz Büschemann 29. Juli 2016, 19:20 Uhr
Theresa May könnte gerade die Atomkraft begraben haben



Leseprobe aus dem Artikel:



Zitat


Hinkley Point gilt als wirtschaftlicher Wahnsinn

Hinkley Point war für viele ein Symbol. Von der britischen Westküste sollte das Signal ausgehen,
dass die Atomenergie auch nach Tschernobyl oder Fukushima noch eine Zukunft hat.
Diese Hoffnung, die viele lange nicht aufgeben wollten, speiste sich aus dem Vorteil,
dass sie kein Kohlendioxid freisetzt und damit nicht zum Klimawandel beiträgt.
Der Staatskonzern EdF erhoffte sich von dem britischen Projekt, eine Technologie
fortzuentwickeln, die ihr zuletzt kaum noch Aufträge einbrachte.


Gut, daß die Alten noch wählen gehen ( wenn auch Diese Alten mal die letzte Premierministerin gewählt,
die Schiffeversenken im Maßstab 1 zu 1 gespielt [de.wikipedia.org] das 2 mal eben wegen dem Schiffeversenken )
und nicht nur Sinnlos Rumtwittern

Antworten:

Sechs Hinkelsteine

Nun, die Zinsen sind billig und da kann man sich eine niedrige Rendite leisten. England braucht Atombomben, seitdem Allahs Krieger sie auch besitzen oder wenigstens wissen, wie man sie baut.
Sind schon ganz schöne Kavenzmänner, die Kohlendioxydgekühlten Magnox und AGR-Reaktoren, für einen enormen Plutoniumvorrat, der mit einem hohen Konversionsfaktor angehäuft wird.
Man ist dann sehr flexibel, um sich je nach dem jeweiligen Atombombenbedarf, am nachwachsenden Vorrat zu bedienen, den man bei diesem Reaktortyp ganz besonders variabel einsetzen kann. Man braucht den Reaktor nicht einmal dazu abzustellen.
Nur noch zwei der gasgekühlten Reaktoren laufen noch. Es geht dabei um Atombomben und nichts anderes.
Die französischen Beiträge bestehen aus Leichtwasserreaktoren üblicher amerikanischer Bauart, wie sie einst auch bei uns wie Pilze aus dem Boden schossen. Sind ein gutes Stück sicherer als der Windscale-Typ. Aber England liegt im Meer, das juckt die alles gar nicht, wenn ich da mal realistische Lehren aus Fukushima ziehen darf. Uns auch nicht, denn der Strom spielt im Kraftwerk nicht etwa Golf, sondern zieht mit aller Regelmäßigkeit von uns fort. Nur die Windrichtung könnte auch für uns gefährlich werden. Fisch, nein danke! heißt es dann allerdings.
Also, wir müssen Allahs Kriegern etwas entgegensetzen, denn die schrecken vor gar nichts zurück, wie mich meine damaligen Beobachtungen lehren. Friedenswillen hin und her, schon Jesus machte den Fehler, sich nicht zu wehren.
Als Nichtmilitaristen soll uns das alles nicht stören, denn wir profitieren von dem überflüssigerweise nächtlich erzeugten Strom, den wir speichern können und außerdem sorgt zur Zeit eine Christin dafür, dass die Plutoniumbrutstätte erst einmal nach St. Nimmerlein umzieht.
Manfred bewacht den Kochelsee, ehe hierzulande noch jemand auf dumme Gedanken kommt.

Meine Meinung: wenn Atombombenproduktion, dann in England, besser allerdings weiter nördlich, nur schön weit von uns weg. Hinkley bei Bristol liegt noch zu nah vor unserer Haustür. Die radioaktive Wolke würde über Stonhenge zu uns ziehen.
Mit "Atomstrom, nein danke!" wirds dann nichts mehr. "Ich fahre leider mit Atomstrom" gehört auf unsere Kisten, wobei ich auf das "leider" auf keinen Fall verzichten möchte. Wir sollten der Atombombe offen ins Auge blicken.
Was mich mal interessieren würde: Wieviel % Eures Solarstroms fließt zeitgleich mit der Ladung in Eure Batterien.

von Bernd Schlueter - am 30.07.2016 08:33

Re: Sechs geplante Hinkelsteine

Das ist nun ein Bluff um bessere Austrittsbedingungen von der EU rauszuschinden. Man wird es bauen, ihr werdet sehen.

von el El - am 30.07.2016 08:50
Und der Brexit ? wie schon geschrieben geht es um EU Gelder !!!

Nein das glaube ich nicht das die das Schaffen.

Siehe bei Uns S 21 Berliner Airport usw. wieso sollte es den Briten besser gehen...

Ähnlich wie die Akkuproduktion angekurbelt werden soll (2025) sind die dann 2030 fertig ?

jaja

von Twiker76 - am 30.07.2016 09:01
Zitat
Twiker76

Berliner Airport



Erstmal heißt der nicht Berlin Airport :mad: sondern Flughafen Willy Brand, ob das aber auch eine Erklärung :rolleyes:

Außerdem würd ich in dem Fall sogar Empfehelnen von Musk Elon Lernen, heißt keine negativ Nachrichten gelten Laßen :confused:
( Ändert zwar nix an der Realität, aber hält zumindest die Anhänger als kostenfreis viralle Marketingmitarbeiter bei der Stange )

Statt der Flughafen mit dem Namen von Bürgemeister zu JFK Zeiten wird die Eröffnung bis 20XX verschoben :sneg:
hätte man schon vor 2 Jahren die modernste und größte Startbahn an der Spree eröffnen können :hot:
Elon weiht ja auch grad mit viel Presse die Gigafäkorie ein und de ist auch erst zu

14,7%

Fertig und schert das auch nur ein Borstenvieh mit Ringelschwanz [www.tagesschau.de]

Nein, in einer Welt wo nur die erste Zeile gelesen und vergessen wen die nächste Schlagzeile gelesen
ist des halt so, siehe die Schotten die haben auch schon Vergessen, da wollt ma doch noch was
[www.krone.at]

von Manfred aus ObB - am 30.07.2016 10:26
EU-Gelder? Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen. Null Zinsen? Dann kann man Schulden machen, wie man will, dann zahlen die anderen.
Da gibt es wohl doch einen Zusammenhang.
Es gibt noch einen technischen Aspekt, der mit der Investition zusammenhängt: Reaktoren haben aus einem ähnlichen Grund wie dem, aus dem Elefanten nicht fliegen können, alle eine ziemlich konstante maximale Leistungsdichte, Leistung bezogen auf das vorhandene spaltbare Material. Ist das Geld bilig, kann man sich Riesenvorräte in den Reaktor legen, muss den aber nicht so schnell abbrennen, wie gewöhnlich. Die Leistungsdichte sinkt, das radioaktive Xenon135, das uns Cernobyl bescherte, hat mehr Zeit zum Zerfallen, ehe es den Reaktor unsicher und unregelbar macht. Gerade die vorhandenen gasgekühlten haben ein großes Inventar und eine bisher unrentabel geringe Leistungsdichte. Halbe Leistungsdichte heißt auch halbe Menge Xenon135. damit wird der Reaktor regelbarer, unterhalb einer gewissen Leistungsdichte kann man ihn nachts abschalten, man muss nicht mehr Strom erzeugen, wenn man ihn nicht mehr braucht. Auch Wind und Sonne kann man so puffern, ohne die Welt mit unnötig viel Radioaktivität zu belasten. Wie gesagt, eine bisher unwirtschaftlich geringe Auslastung, mit billigem Geld neuerdings bezahlbar. Zeit ist nicht mehr Geld.
Ein Abbrand in 30 Jahren ist dann evtl, wirtschaftlich wenn einer von drei Jahren es früher nicht war. Abbrandzeit ist so etwas wie Amortisationszeit, zinsabhängig.
Manche horten so Gold, ganz ohne Abbrand. Aber hier bringt es noch wirtschaftliche Vorteile mit sich, die rein technisch begründet sind.
Ein Reaktor auf regelbarer Sparflamme lässt sich auch weit länger betreiben. nicht 30 Jahre, 300 Jahre. Auch Thorium-Technologie wird rentabler, weil auch Uran233 unter hoher Leistungsdichte leidet. Brüten braucht eben auch Zeit, wenns was werden soll und Bomben kann man aus solch einem Plutonium- und Uran233-Grab ohnehin bis zum Abwinken bauen.
Für schnelle Brüter gilt Ähnliches, obwohl die gerne eine hohe Leistungsdichte haben.
Von wegen, nur die können explodieren. Schaut Euch Cernobyl an, wenn das keine Explosion an dem langsamen Ding war! Die bisherigen Unfälle mit schnellen Brütern waren jedenfalls weniger brisant.
Seit Fukushima ist die Scheu vor Radioaktivität gewichen. Wir können uns auf etwas gefasst machen. Fische? Die sterben eh aus.

von Bernd Schlueter - am 30.07.2016 13:05
Ich schreib nur Film "Power to Change" da kommt das vor die es noch nicht wissen...

sh. ehemaliger Sicherheitsing. von Hinkley Point, da ist wohl schon ein AKW und ein neues soll gebaut werden...

Nix wird besser die alten Schinken in Frankreich und Belgien sind immer noch am Netz und alle hoffen das es keinen "richtigen Terroranschlag" gibt.

Macht doch was Ihr wollt...

von Twiker76 - am 30.07.2016 14:12
Das hatte die Süddeutsche dazu geschrieben:
"Zudem sieht es so aus, als könne Großbritannien an dem Bau nur festhalten, wenn er kräftig subventioniert wird. EdF hatte mit der britischen Regierung einen vorteilhaften Garantiepreis ausgehandelt, zu dem EdF der Strom abgenommen werden soll. Die Partner hatten sich im Jahr 2013 darauf geeinigt, dass über 35 Jahre ein Preis von umgerechnet etwa 110 Euro pro Megawattstunde Strom garantiert würde. Derzeit liegt der Marktpreis pro Megawattstunde jedoch nur noch bei 25 Euro."

Brexit heißt kaum Aussichten auf EU-Gelder, und da wird die neue britische Regierung wohl die Notbremse ziehen. Frauen und Haushaltsgeld, einfache Rechnungen, und schon ist die Atomenergie weg. Hat vielleicht auch jemand im Finanzministerium endlich herausgefunden, wo die Risiken liegen. Wenn auf die Art keine neuen Atomkraftwerke (in England) mehr gebaut wären, wäre der Brexit doch ein Segen für ganz Europa.

Na endlich. Hatte ich seinerzeit bei dem AUS der Wiederaufbereitungsanlagen in Wackersdorf auch gesagt. Und welche Ähnlichkeiten. Damals waren es auch die zu hohen Kosten, die zum Aus führten. Damals wegen der (vom Volk mühsam erkämpften) hohen Sicherheitsanforderungen, die die ganze Fabrik einfach viel zu teuer machten.

Schon eine Ironie der Geschichte, dass ausgerechnet der von vielen ungeliebte Solarstrom zum Aus der Kernkraft führt, da preisgünstiger. Wo doch die Sonne unsere größte Atomanlage überhaupt ist, aber mit dem Vorteil, dass sie sehr weit weg ist. Na ja, die schickt keine Rechnung... aber das ist (von) Alt, dem Franz.

Gruss, RaR

von Hotzi-47 - am 30.07.2016 14:48
Zwar weit weg, aber die Strahlung kommt trotzdem. Nur unser Schlosshund, der van Allen, bellt ganz laut und verteibt sie , wenn es zuviel wird. Im Meer ist die Strahlung auch ziemlich sicher aufgehoben, wie wir inzwischen wissen. Allerdings könnte alles bisher Essbare aus dem Meer ungenießbar werden. Fische gibts dann eh nicht mehr. Ich sehe also durchaus die Gefahr, dass die Erde wieder atomar aufrüstet. Allah war eine kluge Frau, an Brunnenvergiftung dachte sie, aber gegen atomare Verseuchung hatte sie nichts einzuwenden.
Sie sollte sich eigentlich um einige Missstände kümmern. Vor allem um die Unvernunft der Menschen. Meist Nachlässigkeit. Die Tepko-Leute hatten zwar die Betriebsleitung unter das Kopfkissen gelegt, aber nicht gelesen,
Ist bei uns in Europa sicherlich nicht ganz so schlimm, aber die Bedienungsmannschaften sind auf die gleiche Weise gestrickt.
Kernenergiestrom kann durchaus sehr billig sein, die Folgen werden nicht beachtet.Bei 2 Cent pro kWh und vernünftiger Planung sind 10% Rendite jedes Jahr drin.
Ich habe mir alles angeschaut und war entsetzt, mit welch maroden Dingen man da umgehen muss.
Wir sehen immer nur die Schokoladenseite, unendliche Energie ohne Umweltverschmutzung für unsere Elektroautos, der Rest ist dem Auge nicht sichtbar. In Japan kaum noch zu entdecken.
Trotzdem, besonders für das weniger bevölkerte Ausland in Ozeannähe eine interessante Angelegenheit. Aber doch nicht im dichtbevölkerten Europa.

von Bernd Schlueter - am 30.07.2016 16:01
Zufall?

Erzengel Gabriel hat mit seiner Braunkohleförderung den Strompreis hochgetrieben.

Der Atomstrom ist für die Engländer nicht bezahlbar. Der sollte in die EU verschoben verden, angeblich nach Frankreich, weil die ja auch den Schrotthaufenreaktor bauen wollen.

Seit der Brexit ... ist Gabriel überraschend zur Erleuchtung gekommen, dass die Braunkohle verzichtbar ist.

von schachtelhalm - am 31.07.2016 14:04
... schon wieder Alt:
Atomstrom unbezahlbar - Solarstrom immer billiger

Gruss, Roland
Photovoltaik-Erfahrungen seit 1978, damals in Tansania
Hauptberuflich "Systemtechnik für Photovoltaik" von 1980 bis 1987
Eigene 5 kW Anlage seit August 2000 nach EEG
Solar-Mobil unterwegs seit der ersten Tour de Sol 1985
früher: mini-el, City-El, ATW Ligier, heute: Citroen AX, Berlingo, Hotzenblitz, Pedelec


von Hotzi-47 - am 01.08.2016 10:19
Nicht nur der Abriss ist viel teurer. Auch die Sanierung des Wissmut Uranbergwerkes liegt schon über 7 Milliarden das ist 5 mal mehr als das Uran Wert war was da ausgegraben wurde.
Gruß Norbert

von Norbert Kern - am 01.08.2016 15:21
[www.tagesspiegel.de]

von Norbert Kern - am 01.08.2016 15:25
Zitat
Norbert Kern
Auch die Sanierung des Wissmut Uranbergwerkes liegt schon über 7 Milliarden
das ist 5 mal mehr als das Uran Wert war was da ausgegraben wurde.


Das Uran aus den Bezirken Gera, Leipzig und Karl-Marx-Stadt, wobei letztere meist nur am Rand betroffen
( es gab sogar einzelne Schächte im Bezirk Dresden ).



Bildquelle: [www.ddr-ostalgie-comedy.de]

ging aber überwiegen, nicht in die Kernkraft, sondern diente zur Versorgung der Atombomben Produktion der Sowjetunion :rolleyes:
in Form einer eigens dafür gegründeten ( fast nach Kapitalistischen Vorbild ) AG :eek:

Wobei die Wismut AG einer Sonderform der Sowjetische Aktiengesellschaft [de.wikipedia.org]

Also Uranbergbau ist nicht gleich Kernkraftwerke, gerade für kapitalistisch geführte Kernkraftwerke wäre
heut der Uranabbau in Bundesland Thüringen und im Freistaat Sachsen viel zu Teuer.

von Manfred aus ObB - am 01.08.2016 16:41
Zitat
EMobile plus solar

... schon wieder Alt:

Atomstrom unbezahlbar - Solarstrom immer billiger



Ich Verstehe Deinen Seufzer steht doch in dem Text von dem Er wahrscheinlich nur die Überschrift gelesen
und dann geteilt, aber geteilter Verstand ist nicht doppelter Verstand, sondern irgendwann eben Verstand
in hömopatischen Dosen ohne das diese potenziert wurden :rolleyes:

Also im Text steht dann

Voraussetzungen für immer günstigere Solarstrompreise in südlichen
Ländern wie Afrika, Südasien oder Südamerika
.


und in Deutschland solls weiter die Oma Kähte zahlen, der Nachteil wie zu EEG Zeiten in Länder
wo sich Solarstrom rechnet, verkauft keiner die PVzellen hin, weils in Deutschland mehr Kohle gibt

Armes Deutschland

von Manfred aus ObB - am 06.08.2016 09:34
Zitat
Manfred aus ObB
...aber geteilter Verstand ist nicht doppelter Verstand, sondern irgendwann eben Verstand
in hömopatischen Dosen..


Woher Du das immer weisst... das mit dem Verstand... - eigene Erfahrungen, und dann noch aus Dosen??

Na ja, ich weiss, dass ich nichts weiss, (auch nur zitiert), und zitiere daher lieber aus allgemein zugänglichen Quellen statt aus homöpatischen Dosen. Denn ich bin ja im und am Photovoltiakmarkt weder als Käufer noch als Verkäufer echt tätig, nicht mehr jedenfalls.

Also hier zitiert aus dem Photovoltaik-Magazin zum Weltmarkt 2020:
"Bis 2020 wird die Nachfrage dem Apricum-Szenario zufolge auf 92 Gigawatt und eine kumulierte Leistung von 604 Gigawatt anwachsen.
Zu diesem Zeitpunkt werde China mit 180 Gigawatt die meiste Photovoltaik-Leistung installiert haben, gefolgt von den USA mit 83 Gigawatt, Japan mit 57 Gigawatt und Deutschland mit 46 Gigawatt. In Indien erwartet Apricum eine starke Photovoltaik-Entwicklung in den kommenden Jahren. 2020 werde das Land zu den drei führenden Photovoltaik-Märkten gehören und bereits 41 Gigawatt installiert haben. Aber auch in Australien, den Philippinen und Südkorea seien große Steigerungsraten in den kommenden fünf Jahren beim Photovoltaik-Zubau zu erwarten, heißt es weiter. Auf den europäischen Photovoltaik-Märkten seien hingegen nur geringe Zuwächse bis 2020 zu erwarten. Wahrscheinlich werde es erst danach eine Photovoltaik-Renaissance geben, wenn Photovoltaik-Anlagen und Batteriespeicher in vielen Ländern die Netzparität erreichten und somit neue Investitionsanreize setzten."


Was ich eigentlich nur deutlich machen wollte ist die Vermutung, dass England möglicherweise auch aus der Atomkraft aussteigen möchte, weil der Strom aus Atom zu teuer wird - von den anderen Nachteilen ganz zu schweigen. Laut Veröffentlichungen. Vermute ich jedenfalls ich mal.

Die persönlichen Meinungen von RaR (also mir) und MoB zum Thema Solarstrom und Oma Käthe sind da eigentlich völlig egal. Mir jedenfalls. Was da draussen in der Welt so läuft, das beobachte ich gerne. Aber wie sagen andere in Bayern immer: Schaun wir mal.

Gruss, RaR alias Roland
oder umgekehrt.

von Hotzi-47 - am 06.08.2016 12:11
Ich sehe es wie Manfred. Kleidung nach Afrika zerstört die dortige Wirtschaft und EEG-Förderung verteuert die Solarzellen für die dritte Welt. Allerdings, der Einfuhrzoll sorgt dafür, dass die Solarpreise sich an den Weltmarkt, für die ärmeren Länder, anpassen. Jedenfalls hat dieser eine weit positivere Wirkung als das EEG.
Trotzdem, von Deutschland ging die unnötig teure Anschubfinanzierung aus. Irgendwo doch erfolgreich, wenn auch nicht für uns.
Vielleicht gibt es bei uns doch noch eine Wende. Wenn schon nicht in der Energieversorgung, so doch im Denken. Das könnte dann längerfristig Früchte tragen. Vor allem, wenn wir uns nicht mehr selbst belügen.
Das bezog sich jetzt auf die solare Energieversorgung. Da haben Engländer und Iren nicht mitzureden.
Denkste, die mittlere Sonnenscheindauer in England ist nicht geringer als bei uns. Dazu weit sauberere und klarere Luft und Entfernungen, die für die solare Mobilität mehr als geeignet sind. Lithium liebt England, weil es sehr selten Frost gibt und die alten Karossen schreien geradezu nach Elektrifizierung.
Nächste Solarrally nach England statt nach Genf? Sollten wir eine kostenlose Überfahrt herausschlagen, wäre das doch eine Erwägung wert? Stephan, Du hast doch gute Beziehungen zu den englischen Kollegen? Wie wäre es mit so einer kleinen Invasionsübung?
Selbst die Atom-U-Boote fahren demnächst mit Wasserstoff aus Sonnenenergie und in Windscale pflanzen wir Sonnenblumen, die sogar nachts leuchten.

von Bernd Schlueter - am 08.08.2016 14:07
Zitat
Bernd Schlueter
Lithium liebt England, weil es sehr selten Frost gibt und die alten Karossen schreien geradezu nach Elektrifizierung.
Nächste Solarrally nach England statt nach Genf?......Wie wäre es mit so einer kleinen Invasionsübung?


Na ja, die englische Firma, die die Spezial "London-Taxis" baut, will diese nur noch mit E-Antrieb machen. Jedenfalls seitdem sie in chinesischer Hand ist. Alles elektrisch, ähnlich wie bei der "Swedish Electric Car Company", vormals SAAB. Ach ja, Volvo auch. Genau wie bei Geely oder so ähnlich.

Kleine Invasionsübung für England? Ganz klein? Na ja, 1 (in Worten: ein Kollege ist schon mal nach Schottland in Urlaub gefahren. Natürlich elektrisch. Ist zur Zeit dort unterwegs, ich freue mich auf seinen Bericht. Also wirklich nur eine ganz kleine Invasion.

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 08.08.2016 16:52
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