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vor 1 Jahr, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, Manfred aus ObB, Ralf Wagner, Twiker76, Hotzi-47, wolfgang dwuzet

Nur noch unter 2,5 Cent kostet die kWh Strom

Startbeitrag von Bernd Schlueter am 13.08.2016 15:03

Trotzdem zahlen wir 26,5 Cent und auch viel mehr!

Also, 970% Aufschlag , an der RWE-Ladesäule sogar 2500%, Umlage, Steuer, Netzgebühr und Verdienst. (RWE 65 Cent statt 2,5 Cent)

Würden wir stattdessen die zur Erzeugung verwandten Brennstoffe versteuern, hätten wir nicht nur 20% mehr Umwandlungswirkungsgrad, die dann endlich wertvolle Abwärme würde zum Heizen verwandt und die Bedingungen für die Energiewende wären in zwei Jahren übererfüllt.

Dabei heißt unser Energieminister nicht Naoto Kan, der meinte, man brauche kein Kühlwasser zur Kühlung von Brennelementen und der Feuerwehr die Einfahrt zu den Kraftwerken von Fukushima verbot.

Antworten:

Wir haben einen Kunden der nur noch 1,5 Cent /kWh Arbeitspreis bezahlen will. Wie das gehen soll ist mir schleierhaft. Was kostet die kWh vom Kohlekraftwerk 6 Cent? Wir bezahlen in der Firma 6,5 Cent für Ökostrom von GPE, auch das finde ich unglaublich wenig.

Die Aufschläge sind dann für jeden Mist...
[de.wikipedia.org]
Q:Wikipedia

Auf jeden Fall lohnt die PV Eigennutzung bei den Haushaltsstrompreisen und sei es nur eine Balkonanlage

von Ralf Wagner - am 13.08.2016 21:51
...genau diese allein interessante Eigennutzung wurde vor wenigen Tagen vom Bundestag mit den Abgaben belegt.
Allerdings gilt Bestandsschutz und vermutlich wird es auch bei einer "Bagatellgrenze", zur Zeit noch bei etwas über 7kW, bleiben.
Dein Solardach wirst Du also ohne Einschränkung weiter nutzen können.

Offensichtlich läuft einiges falsch in Deutschland.

von Bernd Schlueter - am 14.08.2016 05:28
Zitat
Ralf Wagner

Was kostet die kWh vom Kohlekraftwerk 6 Cent?


Das ist etwas von Kohlekraftwerk zu Kohlekraftwerk verschieden, Hängt ja an dem Rohstoffpreis,
der Jahreslaufzeit und dem Wirkungsgrad, wie auch in wie weit Abgeschrieben, was aber einsehbar
ist der Börsenpreis in Leipzig


Bildquelle:[www.bhkw-infozentrum.de]

Aber auch der Preis sagt nur wenig, da Herkömliche Kohlekraftwerke immer öfter mit Negativpreisen
konfrontiert werden, wobei da die Negativpreisangaben sehr schwanken je nach Statistik, bei Viertelstundenpreisen
aber auch mal bis Minuns 12 ¢ je kWh.

Zitat
Ralf Wagner

Wir bezahlen in der Firma 6,5 Cent für Ökostrom von GPE, auch das finde ich unglaublich wenig.


Wieso sollte der Zertifikathandel mehr Kosten, weil ich nehme nicht an Du Glaubst die Bekommst Donaustrom
dort bei Euch am Neckarstrand :rolleyes:

Die Donaukraftwerke sind 30 und mehr Jahre Alt die Strommenge pro Kraftwerk so, daß die Personalkosten
fast weniger als im Atomkraftwerk

[www.greenpeace-energy.de]

Da stehen bis Baujahr 1970 drin ( was ein Wasserkraftwerk nur besser macht, je Älter je geringer
der wirkliche CO2 Rucksack, nur die Zertifzierer mögen das nicht, weil wenig zu verdienen ) und
Standorte bis fast in Graz. Ja auch viele Windkraftwerke drin, auch teilweise älter als 20 Jahre, also
kein EEG mehr und da ist der Betreiber um jeden Cent Froh, also das kann man schon so Schönrechnen
mit Ökoheiligenschein, weil stellst Du hier die Kohlekraftwerke wie von Greenpeace gefordert,
ist es vorbei mit diesen Ökostrom.

Witzig find ich den Windgas verkauf dei GPE, wo doch die neusten Sektorstromstudien von Greenpace
dies als Bäääh Brandmarken und so die Forderung bis 2020 die KWK verbieten, Sauber kann ich da nur Sagen.

Dazu eine Aussage von Rechtsanwalt von Eurosolar

Zitat
Dr. Fabio Longo 19.7.2016
EUROSOLAR setzt sich seit Bestehen für die KWK ein – zuletzt in der Neuen Energiemarktordnung (NEMO).
Power-to-Gas ist für uns eine Zukunftsoption. Sie können sich sicher sein, dass wir auch in Zukunft für KWK in allen effizienten Formen eintreten werden.


Das Problem von NEMO wie auch eine Klimaschonenden Energieversorgung die so nur dezentral geschehen kann
( nur so kann man die Wärme als Wärme nutzen und nicht als Wegwerfware ) je Länger Techniken
die wenig zum Klimaschutz beitragen, weil meist Ideologisch gesehen über einen Umlagetopf finanziert
ohne Rücksicht auf die Klimarelevanz da dezentralen Herstellungsort ( natürlich soll Braunkohle mehr
kosten das Biomasse, oder andere CO2 neutrale Brennstoffe ( Bernd schreibt das ja immer hin )
nur das ein dezentrales Kraftwerk was wirklich Klimaneutral arbeitet, Geschäftsmodelle und sogenannte
intelligente Zähler ( klar um den Verbraucher auszuspionieren eine Super Sache ) finazieren soll,
die absolut keinen Beitrag zum Klimaschutz beitragen das ist eine Sauerei.

Sogar die Studienschreiber für Greenpace ( also die Gegen KWK ) sind da dagegen

[www.volker-quaschning.de]

Dort ist folgende belegbare Tatsache unter den Titel der Smartmeterwahn ( Achtung es ist nicht das Smartphone gemeint ) zu Lesen:

Zitat
Prof. Volker Quaschning
Den neuen Wunderzählern werden enorme Fähigkeiten zur Stromeinsparung zugeschrieben. Zuerst einmal werden aber Millionen Zähler mit einem nicht unerheblichen Eigenbedarf den Stromverbrauch deutlich erhöhen. Am Ende soll es 40 Millionen Zähler geben, die locker ein Grundlastkraftwerk auslasten können. Die angeschlagenen Energiekonzerne wird es freuen.


So funktioniert also angeblich Klimaschutz in Deutschland, eventuell will sich aber auch nur ein Teil
von Deutschland gegen seine Bürger schützen :rolleyes:

von Manfred aus ObB - am 14.08.2016 06:59
Den Eigenverbrauch der Zähler sollte man in den Griff kriegen und darf kein Grund sein, die Möglichkeiten nicht zu nutzen. Wichtig wäre dynamische Preise einzuführen und zwar mit einer Dynamik die auch motiviert. Wenn ich 2,1 Cent spare wenn ich meine Spülmaschine mit Nachtstrom betreibe wird mich das kaum motiviern. Die Verbraucher müssten automatisiert werden, damit sie auch bei Sonnenspitzen starten können. Das Thema würde die Erneuerbaren voran bringen, aber das will ja keiner. Ich meine klar dass wir die Erneurbaren besser ausnutzen können wenn wir intelligente Zähler und dynamische Preise hättte. Elektrofahrzeuge in der Firma angeschlossen, können sehr schön dem PV Ertrag nachgefahren werden. Je größer die Fahrzeugakkus werden umso mehr kann man Erzeugungsfreundlich laden.

GPE erzeugt laut eigener Aussage zeitgleich zum Verbrauch die verbrauchte Energie. Wir haben für GPE eine schöne PV Anlage auf der Messe in Stuttgart gebaut, die Elektronen werden wohl schon den Weg bis zu uns finden.

von Ralf Wagner - am 14.08.2016 12:07
Zitat
Ralf Wagner


Je größer die Fahrzeugakkus werden umso mehr kann man Erzeugungsfreundlich laden.




Das Stimmt wenn Ladung und Erzeugung zusammentreffen, wenn nicht verschlechtert ein großer Fahrakku
den Klimaschutzfaktor und auch die Kilometerkosten, derzeit ist das Laden von Ökostom oder CO2 armen Strom, besonders an Schnellladeinrichtungen eine reines Sammeln von etsprechenden Zertifikaten

Zitat
Ralf Wagner


GPE erzeugt laut eigener Aussage zeitgleich zum Verbrauch die verbrauchte Energie.



Siehst Du Dir die Kraftwerke von [www.greenpeace-energy.de] an so sind das Laufwasserkraftwerke und Windkraftanlagen,
keines dieser Kraftwerke ist in der Lage bedarfsgerecht zu Liefern ( ein Beispiel das Donakraftwerk Melk an 16 Stelle in der Liste von GPE mit folgenden Angaben Melk 187 1982 Laufwasserkraftwerk also mit 187 MW der Hauptlieferant Baujahr 1982,ich glaube nicht das dort einer die Kraftwerksleistung zurücknimmt wenn das Lastprofil ( es geht nach theoretischen Lastprofil
bei Haushaltskunden ) keine Abnahme signalisiert und wenn wäre es ein ökologisches Verbrechen weil Wasser ungenutzt am Kraftwerk vorbeilaufen würde ) und die PVanlage von GPE liefert nach
der Zertifizierung nicht an Endkunden von GPE sondern ins EEG, also nicht um Telaschnellader
bedarfsgerecht zu versorgen, sondern EEGgelder zu generieren.

Als die Stromrebellen aus dem Schwarzwald damals Rebellierten [de.wikipedia.org] war Anfangs der Strom üner 50%
aus KWKstrom, dann wurde die Zertifizierung verändert und mehr Alibizertifikatstrom verkauft
als bedarfsgerechter echter Klimschonstrom.

Denn Deine Aussage

Zitat
Ralf Wagner


Wir haben für GPE eine schöne PV Anlage auf der Messe in Stuttgart gebaut, die Elektronen werden wohl schon den Weg bis zu uns finden.



ist wie die von den großen Autoakku nicht Falsch, aber halt nur an manchen Tagen zutreffend,
die Elektronen werden Tagsüber sicher Dein Haus erreichen, allein ist dann wer Zuhause sie zu Nützen ( außer am Sonntag ) :confused:


Zitat
Ralf Wagner


Wenn ich 2,1 Cent spare wenn ich meine Spülmaschine mit Nachtstrom betreibe wird mich das kaum motiviern.


Nachtstrom ist die Erbsünde der alten Stromwirtschaft und der Vorteil von Negativpreisen das langsam
die Einsicht wächst keine neuen Kraftwerke die selbigen Zwangsweise erzeugen, ein Beispiel
das 190 MW Motorenkraftwerk in Kiel ( also da wo wirklich viele Windkraftwerke sind ) was neu
entsteht


Bildquelle: [www.stadtwerke-kiel.de]

Das im Bau befindliche KWKkraftwerk wird mit 20 GE J920 Flextra ( als weiße Fläche eingefügt ins Bild )
die alte Steinkohle KWKanlage [de.wikipedia.org] ersetzen,
( etwas ausführlicher [www.gkk-kiel.de] ) kein Nachtstrom mehr nur noch Bedarfsstrom, insofern mur ich da wie der Prof. aus Berlin widersprechen
Du schreibst:

Zitat
Ralf Wagner


Die Verbraucher müssten automatisiert werden, damit sie auch bei Sonnenspitzen starten können.



Der Prof. aus Berlin meint dazu ( in diesen Punkt stellvertretend also für meine Meinung )

[www.volker-quaschning.de]

ein Zitat aus der Joule

Zitat
Prof. V.Q.
Der Smart­meter­wahn

erschienen in der Zeitschrift joule 1/2016, S.35.

Wirklich sinnvolle Maß­nahmen bei der Energie­wende sind momentan rar. Nun könnte auch noch ein völlig unaus­gegorener Smartmeter-Rollout den Photo­voltaik­ausbau und damit den Klima­schutz weiter behindern.


Nur das der Prof. auch Sinnvolle Maßnahmen mit Greepeace verhindern möcht :rolleyes:

Noch was zum Sonntagsnachmittags ausklang

[www.youtube.com]

von Manfred aus ObB - am 14.08.2016 16:25
Mein dezentrales, alternatives Netz fängt mit Mittelgleichspannung an. Die Gleichspannung ist sehr variabel. Eine hohe Gleichsspannung bedeutet einen niedrigen Strompreis, bei sinkender Spannung geht der Strompreis bis in eine fast unbezahlbare Höhe. Ein Extrastromverbrauch entsteht dabei nicht, die Spannungshöhe gibt gleichzeitig auch den Strompreis an und ergibt sich direkt aus Angebot und Nachfrage. Da immer nur Gleichspannung eingespeist oder entnommen wird, entfällt in jeder Richtung genau eine Wandlerstufe. Mit Phasenwinkeln hat man nichts am Hut und der nochmals zusätzlichen Wandlerstufe namens PFC. Die Übergabepunkte sind reine DC-DC-Wandler, die eine Gleichspannung in haushaltspezifischer Höhe ausgeben, ebenfalls variabel, weil auch die Geräte, vor allem die mit elektrischem Heizungsantiel, kostenabhängig gesteuert werden. Ich denke, das Netz ist dann gleich so flexibel, das sich sofort ein stabiler Preis einstellt.
Komplex wird es erst dann, wenn viele dezentrale Netze miteinander verbunden werden. Aber auch dann ist zunächst kein bankenerprobtes, blockchainartiges Informationssystem erforderlich. Die Zähler sind von Anfang an bidirektional und frei von Phasenwinkelfehlern. Eingespeister und entnommener Strom haben den gleichen Preis.
Bisher macht uns unsere Regierung in jeder Hinsicht einen Strich durch die Rechnung und nimmt uns jede Aussicht, die Energiewende endlich durchzusetzen.
Ist die Regierung denn wirklich nur für die Lobby und nicht für die Bevölkerung da? Das ist doch wirklich unfassbar, wie diese mit uns umgeht?

von Bernd Schlueter - am 14.08.2016 16:56
Zitat
Bernd Schlueter
Mein dezentrales, alternatives Netz fängt mit Mittelgleichspannung an. Die Gleichspannung ist sehr variabel. Eine hohe Gleichsspannung bedeutet einen niedrigen Strompreis, bei sinkender Spannung geht der Strompreis bis in eine fast unbezahlbare Höhe.


Eine sinkende Gleichspannung bedeutet auch mehr Verluste, bis hin zu einer Brandgefahr und/oder
einen erheblichen Einsatz an Kupfer oder anderen leitenden Materiallien, noch ein Bild aus Zeiten der
Vorherrscht der Gleichstromtechnik


Bildquelle: [cdn2.spiegel.de]

Da zum Klimaschutz auch ein sorgsamer Umgang mit Rohstoffen gehört kann ich da nicht Folgen.

Zitat
Bernd Schlueter


.... bei sinkender Spannung geht der Strompreis bis in eine fast unbezahlbare Höhe.




Hier stimmst Du zwar den Forumshausherrn zu

Zitat
Ralf Wagner
Ich meine klar dass wir die Erneurbaren besser ausnutzen können wenn wir intelligente Zähler und dynamische Preise hättte.


Nur wenn man die klassische Energieverschwendung Kraftwerke mit Kühltürmen abstellen will um
das Klima zu schonen, gibt es dies Preisschwankungen in der Form nicht, denn an einen gewissen
Preis ( derzeit um 16¢ je kWh elektrisch, Leider wird das durch bekloppte Umlagen verwässert )
rentiert sich das Stromliefern, der Traum vom Prof. aus Berlin Strom soll mal deutlich mehr als 30 ¢
Kosten wäre damit nicht erfüllbar, genau deshalb wollen Der und Greenpace die KWK ab 2020 verbieten,
was die besondere Frechheit um das Klima so besser zu Schützen :mad:

Übrings Phasenwinkel und andere Klassische Regelmerkmale welche die bisherigen Kraftwerke am
Netz hielt ( Rotierende Reserve Neideitsch Must-Run-Units, weil was würden wir ohne Englisch machen :rolleyes: )
des Bild dazu ist aus dem Video [www.youtube.com] Zeitindex im Bild,
obs ausreicht um in Bild zu sein :confused: die Thematik liegt nämlich über den Niveauau von Letzterer ;-)
[attachment 1964 VQrotierendeReserve.png]

von Manfred aus ObB - am 14.08.2016 19:16
Keine Änderung in Sicht.
Unsere Regierung besteuert weiterhin jede Verbesserung der Energieeffizienz mit einem geradezu irrwitzigen Aufschlag. Es soll also weiterhin jede Menge Kohle und Uran verbrannt werden, ohne die Abwärme zu nutzen. Wir werden belogen, dass es nur so kracht.
Elektroautofahren wird vermutlich auch noch zu einem unbezahlbaren Abenteuer werden. Die Datenerfassung für Finanzamt und EEG- und KWK-Abkassierbehörden läuft schon.
Zurück in die Steinzeit. Roden wir nur weiter unsere Wälder und verkaufen das als alternative Energie!
Mehrere meiner Bekannten meinen, damit , genau wie mit dem Elektroauto, der Umwelt einen Dienst zu tun. Das Gegenteil ist der Fall. Elektroautos erzeugen mehr CO2 als vergleichbare Verbrenner. Der Wald bei meinen Bekannten im Bergischen ist nun fast ganz gerodet und in pellets verwandelt. Aufforstung: Fehlanzeige. Dafür gibt es jetzt jede Menge Weideland. Ist das Holz verkauft, vermute ich, dass man sich an der üblichen Wirtschaftsplanung in der Baubranche orientiert.
Es könnte alles anders laufen...

von Bernd Schlueter - am 03.09.2016 09:37
da steht es schon wieder, das E-Fahrzeuge mehr CO ausstoßen als Verbrenner...:mad:

So läuft es bei uns: Je öfter eine Lüge geschrieben wird desto mehr glauben daran ?

Argumente pro und contra ?

Fehlanzeige...

von Twiker76 - am 04.09.2016 18:24
hallo bernd,
und meines stößt gar kein CO2 mehr aus
nur noch reines wasser
seit ich ökostrom aus wasserkraft tanke
na ja, manchmal kommt hinten auch etwas sonne aus dem el
wenn ich auf der arbeit aus den solarzellen meines cheffs tanke
bye wolle

von wolfgang dwuzet - am 05.09.2016 11:58
Ihr habt es gut, Wasserstrom nicht nur auf dem Papier! Mir reichte es schon, wenn ich Twikers BHKW-Strom tanken könnte. Nicht mal an den Solarstrom meiner Nachbarn komme ich heran!
Weißt Du , was? Ich gehe jetzt einfach hin und frage!
Ob der das beim Finanzamt anmelden und Umlage und Steuern bezahlen muss, womöglich noch einen teuren Steuerberater einschalten muss? Ich glaube, der hat unter 7,5 kW mit seiner Anlage!
___________________

So, ich war da. Nette Bäckersleute. Würden gerne, dürfen aber nicht. Müssen alles an die Krefelder Stadtwerke, also Quasi-RWE verkaufen und dann teuer zurückkaufen. Dürfen also nicht einmal ihren eigenen Strom nutzen. So isses . Hjalmar Schacht hat ganze Arbeit geleistet und der Siegmar macht es weiter so. Die Anlage steht jetzt 10 Jahre. Weiß jemand, ob sich da trotzdem etwas geändert hat, wovon meine Nachbarn nichts wissen?
Bei der nächsten Grünen-Sitzung kommt das aufs Tablett.

von Bernd Schlueter - am 06.09.2016 17:59
Zitat
Bernd Schlueter
Müssen alles an die Krefelder Stadtwerke, also Quasi-RWE verkaufen und dann teuer zurückkaufen. Dürfen also nicht einmal ihren eigenen Strom nutzen.


Nö, so isses schon lange nicht mehr. So war es mal. Heute wird Eigenstromverbrauch mit Vorrangschaltung ausdrücklich gewünscht. Die heutigen Wechselrichter können das. .

Wahrscheinlich können die 10 Jahre alten Wechselrichter Deiner netten Bäckersleut das mit dem Eigenstromverbrauch und Vorrangschaltung und so noch nicht. Die müssen daher gerätebedingt ihren Strom ins Netz einspeisen und bekommen ihn nach EEG vergütet. Übrigens zu rund 50 Cent pro kWh oder so. Und dann billig mit 28 Cent zurückkaufen. Ich denke, die machen das gerne so. Frag Deine Nachbarn, was sie für den Solarstrom bekommen. Ist also eigentlich ein gutes Geschäft für die Bäckersleut. Noch für weitere 10 Jahre, dann gibts gar nix mehr. Dann kommt 100% Eigenstromverbrauch. Garantiert.

Die Photovoltaikmodule halten 50 Jahre oder mehr. Meine 30 Jahre alten Module zeigten bei einer Kontrollmessung noch Nennwerte für Strom und Spannung. Nach 20 Jahren EEG Vergütung steht dann der Solarstrom kostenlos im Netz oder zumindest für die Eigner der Anlage zur Verfügung. Langfristig wird der Strom dadurch immer billiger. Auch garantiert. Ich freue mich schon aufs Solarstromtanken auf dem Bauernhof. Wird dann immer billiger. Vielleicht sogar kostenlos, hauptsache die Kunden kommen zum Hofladen und kaufen Kartoffeln, Bohnen und Spargel oder so.

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 06.09.2016 21:31
Ja klar, so ist das. Das Geschäft machen die Elektrizitätswerke,auf Kosten der Umlage, bezahlt von uns allen. Wenn ich das so rechne, könnte die Förderung durch unsere Umlage ganz entfallen,wenn die Bäckersleute den eigenen Strom für die Differenz, 22 Cent, bekämen. Alles Geld wandert zu den Elektrizitätsversorgern, wir fördern nur die Stromvernichtungsanlagen (Aluminiumschmelzelektrolyse und Verschleudern ins Ausland). Der Umwelt tun wir damit überhaupt keinen Gefallen. Energievergeudung wird gefördert, obwohl wir ja durch die immense Verteuerung des Stroms sparsamer werden sollten. Das Gegenteil ist aber auch hier der Fall. Ein Tropfen auf den heißen Stein sind die LED-Lampen, die wirklich etwas bringen.
Könnte ich beim Nachbarn tanken, wäre das echter Null-Umweltschädigungsstrom, der nicht in Neuss Norf sozusagen vernichtet wird (Alunorf-Stromverschleuderungswerk).
Die Japaner haben sich in Fukushima saudoof angestellt, was unsere Grünbewegten hier produzieren, liegt auf gleicher Ebene..

von Bernd Schlueter - am 07.09.2016 10:14
?
blabla

von Twiker76 - am 07.09.2016 12:15
Ob du es glaubst oder nicht, das EEG blockiert die Energiewende. Jetzt wird schon von den BHKW- und Photovoltaikbetreibern die Umlage für selbst verbrauchten und selbst produzierten Strom über Jahre nachgefordert.
Strom muss teurer werden. Das ist die ganze grüne Zielsetzung.

von Bernd Schlueter - am 07.09.2016 16:04
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