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Erster Beitrag:
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Letzter Beitrag:
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Beteiligte Autoren:
Twiker76, Bernd Schlueter, thegray

Brennstoffzellenmodule werden günstiger ?

Startbeitrag von Twiker76 am 15.08.2016 10:39

Hallo,

im DWA (Abwasserwirtschaft) wurde nun eine SS AK (Stahl Aktivkohle Elektrode) Brennstoffzelle entwickelt die nur noch 2 % der Zellkosten hat wie die bisherige Platin, bei annähernd gleicher Leistungsdichte...

Unter wewewe.alibaba.cooom findet man Module mit ab 200 Watt bei 12 V für unter 500 Dollar...

Mal sehen...

sg

Antworten:

Wirkungsgrad; Zyklenfestigkeit ; Standzeit?

von thegray - am 15.08.2016 13:47
i dont know...

von Twiker76 - am 15.08.2016 18:38
Eisen- das wäre ein billiger Rohstoff, der versprechen könnte, dass er große Mengen Katalysatorgifte aufnehmen kann, ehe die Funktionsfähigkeit verloren geht.
Aktivkohle, das heißt normalerweise doch Platinmetall, mit dem man dann eben sparsamer umgehen würde.

Warum Abwasserwirtschaft? Dort fallen die größten Mengen von wasserstoffhaltigen, unverbrannten Verbindungen an, in Form von Faulgas, das in überaus großen Mengen Schwefelwasserstoff und andere Katalysatorgifte enthält.

Dort muss man sich also ganz besonders der Reinigung der Faulgase widmen, und, wenn man schon einmal dabei ist, treibt man diese eben gleich weiter bis zur vollständigen Reinigung, um die Vergiftung der Katalysatoren besonders niedrig und kostengünstig zu halten.

33 Euro kostet die Mitgliedschaft für einen Rentner jährlich, um weitere Informationen von DWA zu erhalten.
Alibaba liefert die einzig aufschlussreiche Information gratis, die aber leider, wie alles,was aus China kommt, äußerst unzuverlässig ist.

200 Watt, das wären ca. 17.000kWh im Jahr, vorausgesetzt, die Katalysatoren würden 8760 Stunden halten. Dann wären 500 Dollar Brennstoffzellenpreis immer noch 3 cent/kWh Strom, wenn das Integral Lebensdauer mal Leistung die 200W mal 1 jahr betragen würde.
Würde, damit meine ich den Konjunktiv irrealis chinesicus.

Meine bisherigen Erfahrung mit Abwasserwirtschaftsfirmen sind nicht unbedingt überzeugend.

Wäre trotzdem schön, wenn etwas Verwendbares herauskäme. Sonst würde ich, wie bisher, eher auf einfache thermische Verwertung der Faulgase setzen. Das dabei entstehende Schwefeldioxyd wird gerne zur Verpestung der Atmosphäre, zur Konservierung von Lebensmitteln und wurde zum Gegenteil für das Leben in einem Konzentrationslager eingesetzt.

Man würde gerne möglichst viel von dem Schwefel loswerden und setzt nun auch auf unsere Spendenbereitschaft an die Mitarbeiter der Abfallwirtschaft.

Zu erwähnen ist vielleicht, das es nicht allzu schwer ist, Faulgase thermisch zu verwerten, das entstehende Schwefeldioxyd in Schwefeltrioxyd zu verwandeln und anschließend mit Kalk in Gips zu verwandeln. Warum das Amt nun gerade auf uns als spendenfreudige Verwerter kommt?

Alle Einzelschritte einer thermischen Verwertung werden beherrscht und erzeugen, unschädlich, für Heizwärme. Damit sollten wir, meiner Meinung nach, zufrieden sein.

Sollte bei den sonstigen Forschungen eine endlich preiswertere Brennstoffzelle abfallen,
ist der Weg, über Alibaba zu testen, sicherlich nicht der direkte.

Fahren rein mit Abfällen und dabei Beseitigung der Schadstoffe, hört sich gut an und könnte durch Spendenbereitschaft Arbeitsplätze in der Wasserabfallwirtschaft finanzieren.

Schon das tapfere Schneiderlein machte damit Millionen.

Erwähnen möchte ich aber vor allem, dass es sich bei DWA um eine private Firma handelt, die den Anschein erweckt, eine staatliche Organisation zu sein. Ich falle erst einmal nicht darauf herein.

von Bernd Schlueter - am 16.08.2016 04:35
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