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Christian s, el El, schachtelhalm, Hotzi-47, thegray, R.M, Manfred aus ObB, Twiker76, Bernd Schlueter

smart meter , LED Blindleistung

Startbeitrag von Christian s am 22.08.2016 19:02

Nun ists bei mir auch soweit : es wurden neue Bedingungen zum Zugang zum Stromnetz für Privatkunden zugesandt. In der Mitte des Kleingedruckten steht man hat das Recht den smartmeter desen Vorzüge ja hinlänglich bekannt sind mittels Einspruch in den nächsten Tagen zu verweigern.

Diverse Organisationen, die den Datenschutz hoch halten , den gläsernen Bürger nicht wollen oder Verschwörungstheorien anhängen haben ja geraten den smart meter abzulehnen.

Nun hat ein Freund der sich mit Elektronik beschäftigt gesagt, er habe bei diversen Chinesichen Netzstrom LEDs recht primitive Apparaturen zur Gleichrichtung gesehen die in Masse das Leitungssystem der Stromversorger durch Blindstrom belasten. Auf Deutsch Die LED Glühlampenersätze sind gar nicht so sparsam, unser alter Ferrariszähler merkt das aber nicht.
Er meint die Stromversorger wollen nun Zähler die bei den LED Massen nun die Kasse kräftiger klingeln lassen...

Ist da was dran?

Antworten:

Hallo Christian,
ja da ist leider was dran :(
Forumsmitglied "Buggi" ist bei Osram, aber der ist leider schon seit März nicht mehr hier gewesen.
Ich weiß ja nicht wie es bei Euch in SBG ist, hier in OÖ kann man den Smartmeter zwar "ablehnen" doch das bedeutet nur, daß die Datenübertragung eben nicht jede Nanosekunde sonder glaub nur jedes halbe Jahr erfolgt oder so.

Nachdem mein Obergeschoß noch lange nicht fertig ist werd ich mir wohl ein zusätzliches Lichtgleichstomnetz einziehen, schadet ja nicht wenn da in einer geschlossenen Leuchte noch was anderes drinnen baumeln kann.

von el El - am 22.08.2016 19:36
wenn Du im Gleichstromnetz dann LEDs mit Gleichstrom passender Spannung betreibst sind sie wahrscheinlich wirklich am effizientesten.

von Christian s - am 22.08.2016 19:40
Hallo

Die paar W Blindleistung zählen eh nicht, ein Zivan pustet knapp 15 % seiner Leistung als Blindleistung ins Netz und da regt sich auch keiner auf.

Ich hab seit Jahren einen Smartmeter einfach weil durch die DSK der Stromverbrauch recht unterschiedlich ist und ich so eine monatliche Abrechnung habe.

Auserden ist mein Verbrauch hauptsächlich in der Nebenzeit was Geld spart, Das Teil hängt alle 2 Wochen für ein bis 2h am Netz zur Datenübertragung mehr nicht.

Was übertagen wird ist der 15 Min Maximalwert und der Durchschnittswert.

Gruß

Roman

von R.M - am 22.08.2016 19:46
Es gibt da diverse Probleme, die Vorschrift, dass Netzteile oberhalb von 80 Watt einen PFC haben müssen (so ein Ding, dass so tut als wäre es ein Widerstand, aber keinen Strom verbraucht, trotzdem den Verbraucher zwingt, genau dann Strom zu verbrauchen, wenn es ihn am wenigsten gebrauchen kann.

Das lustige am Blindstrom (Phasenverschoben durch Spule oder Kondensator) ist, dass an einer 16 Ampere Sicherung 100 Ampere Blindstrom fliessen können, ohne dass es der Sicherung einfällt zu schmelzen. Der Stromer kassiert aber trotzdem, obwohl er soviel Strom garnicht liefern könnte

Billignetzteil für LED: 3 Volt braucht die LED, 237 Volt hängen am Konsator. Der Kondensator ist kein Widerstand. die 237 Volt produzieren keine Leistung, weil der Strom nur ein Blindstrom ist Wenn im Billignetzteil statt Konsator ein richtiger Widerstand drin ist, dann werden da 5 Watt (bei 20 mA) verheizt und die will der Stromer haben, obwohl die LED mit 3 mW zufrieden ist

von schachtelhalm - am 22.08.2016 19:49
Hallo

Wie soll das gehen da müsste ja irgendwo ein Tiefsetzteller eingebaut sein und solche Leistungen haben eigentlich keine Haushaltgeräte und die größeren Geräte wie Sonnenbänke sind ja intern kompensiert.

Gruß

Roman

von R.M - am 22.08.2016 19:53
Wieviel Gleichspannung liegt normalerweise DIREKT am LED Leuchtkörper an ?

von Christian s - am 23.08.2016 06:52
Das kommt auf die LED an. Wenn man keine fertigen E27 Birnen kauft sondern zB nur die Chips und die zB auf alte CPU Kühlkörper klebt kann man sich das ja passend beim Kauf aussuchen. Wenn man dann ein anständiges NT hat bleibt man auch sicher unter der Spannungsgrenze und braucht dann auch keinen Vorwiderstand.

von el El - am 23.08.2016 07:46
wenn man wirklich ein ganzes Stockwerk mit gleichstrom verkabelt würde sich da s ja eventuell auszahlen.

von Christian s - am 23.08.2016 08:21
Zitat
schachtelhalm
Das lustige am Blindstrom (Phasenverschoben durch Spule oder Kondensator) ist, dass an einer 16 Ampere Sicherung 100 Ampere Blindstrom fliessen können, ohne dass es der Sicherung einfällt zu schmelzen.


Das ist nicht lustig, sondern falsch.
I2 x R ist für die Erwärmung der Leitung massgebend, also auch für das Auslösen der Sicherung, jedenfalls bei Schmelzsicherungen. Die Phasenlage spielt hier keine Rolle.

Gilt auch für die Belastung der Leitungen. Nur der Gesamt (oder Scheinstrom) spielt hier eine Rolle, nicht die Phasenlage. Auch eine Sicherung "sieht" nur den Gesamtstrom. Wirk- und Blindstrom werden hier addiert, natürlich verktoriell, wenn Du verstehst, was ich meine. Ist nicht so einfach wie bei Gleichstrom. Nach der vektoriellen Addition heißt das Scheinstrom, und dieser ist in seiner Größe massgebend für das Auslösen der Sicherung und auch für die Erwärmung der Leitungen, also die Leitungsverluste.

Dass Sicherungen eine ganze Weile auch höhere Ströme vertragen, hängt mit ihrem Charakter zusammen. Sorry, mit ihrer Charakteristik. Es gibt träge, mittleträge, flinke und superflinke Sicherungen. Den doppeltern oder dreifachen Nennstrom halten die kurz schon mal aus, sonst würden die ja bei jedem Einschaltstromstoss gleich fliegen. Viele Verbraucher machen sehr kurze und sehr hohe Einschaltströme, bis über den 10fachen Nennstrom raus.
Das ist aber eine andere Geschichte. Tritt bei LEDs und allen elektronischen Vorschaltgeräten allerdings merkbar auf und stört manchal ziemlich stark. Knacken und Funken beim Stecker-Einstecken.

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 23.08.2016 08:42
Zitat
Christian s
wenn man wirklich ein ganzes Stockwerk mit gleichstrom verkabelt würde sich da s ja eventuell auszahlen.


Das kann dann aber ins Geld gehen :rolleyes:

Denn es spielen hier die Spannung und welche Leistung da letztlich zusammenkommt eine Rolle, wenn
das Gleichstromnetz nur für LED wär der Leitungsquerschnitt bei dann noch wirtschaftlichen Verlusten
eventuell erträglich, sollen andere potentielle Gleichstromverbraucher hinzukommen an das Stockwerknetz
könnte die Sache schon wieder anders aussehen :rolleyes:

Im Übrigen sind Smartmeter nicht der Segen Schlechthin um alles mit Sonnenstrom zu erleuchten

[www.volker-quaschning.de]

Zitat
Prof. Volker Quaschning Januar 2016
Wirklich sinnvolle Maß­nahmen bei der Energie­wende sind momentan rar. Nun könnte auch
noch ein völlig unaus­gegorener Smartmeter-Rollout den Photo­voltaik­ausbau und damit den
Klima­schutz weiter behindern.


von Manfred aus ObB - am 23.08.2016 10:08
Na ja, ein Gleichstromnetz für die heimische Wohnung?
Kann man schon machen, wenn man (Mann) kann. So ganz ohne ist es auch nicht, vor allem bei Steckverbindungen und der Absicherung.
Ist aber alles da, Fa. ETA sei dank. Na ja nicht nur, Bezahlung war auch dabei.
Ich werds mal mit einem 48V Netz versuchen. Das ist vielfach der Standard, z.B. im Telekommunikationsbereich. Und auch meine zahlreichen hp-mini-blades könnten da prima einspeisen. Mal abzählen, wieviele noch über sind bei den Weltladerprojekten. Da hat der Bernd was angestossen.....
Die Solaranlage speist sowieso ein, da ist der 48V Laderegler schon vorhanden, muss nur noch installiert und in Betrieb genommen werden. Mehr Leistung ab August 2020, da ist die Netzeinspeisung wegen EEG Vergütungsablauf für mich vorbei. Ging 20 Jahre gut, dann jedenfalls.

Vielleicht kommt dazu dann Bernd aus Krefeld (BaK) mit seinem Saxo angefahren, wenn der mal wieder läuft. Er hat bisher doch alles aus Gleichstromnetze umzwingen wollen.

In Nürnberg hats ein Berufsschullehrer vor vielen Jahren schon gemacht. Alles läuft mit 48V Gleichspannung- und Strom.

O je, was nur tun mit meinen vielen Kühlgeräten, die ich von wegen 10 Tagen Vorratshaltung jetzt auf anraten der Regierung besorgt habe und demnächst füllen werde. Die laufen noch immer mit 230V Wechselspannung. Umrichter dazwischen für eine gesicherte Schiene im Haus.
Ach so, ist schon da, der erste 48V 300Ah Bleiakku Satz ist vor vielen Jahren nach 17 Jahren Betrieb schon wieder entsorgt. Jetzt mit Blei-Gel in Betrieb, vielleicht später mit Li-Fe.

Gruss, RaR
(Roland aus Reifenberg)

von Hotzi-47 - am 23.08.2016 10:34
Gleichstrom-dann gibts keine Blindleistung mehr. So schlimm ist das mit der Blindleistung von Haushaltgeräten gar nicht. Viel schlimmer ist die Verseuchung der Leitungen mit Impulsen und die teilweise bizarrer Stromverformung. Die Zähler, sowohl die alten Ferraris- wie die neueren elektronischen zählen den Strom richtig, unabhängig von Formfaktor und Cosinus Vieh. Überlisten geht nicht.
Die elektronischen Zähler sind erforderlich geworden, weil Staat und Energieversorger so geldgirig sind. Für den teuer gewonnenen Strom von unserem Solardach bekommen wir bei der Versorgung der Nachbarn 3 Cent vergütet, der Nachbar bezahlt aber 26,5 Cent. Ein Ferrariszähler würde aber gerecht zählen: entnommener und eingespeister Strom würden dann gleich bewertet.

Das geht natürlich nicht. Wie sähe das denn aus? Ein Wirtschaftsminister , dem man seinen Wohlstand nicht schon aus großer Entfernung ansieht?

von Bernd Schlueter - am 23.08.2016 10:40
Manfred, was brauch ich denn schon für einen Querschnitt für zB 12V 20W led im Wohnzimmer? Ein Klingeldraht ;)
WaMa, Kühlschrank alles auf Gleichstrom umstellen rechnet sich wohl nie. Obwohl die WaMA ja auch mit Wärmepumpenwarmwasser versorgt wird, da bräuchts dann gar keine Armdicken Kabel mehr. Hm.
Roland, für die Bevorratung brauchts doch keine Kühlschränke, 50€ für 50kg Reis tuns doch auch :rolleyes:

von el El - am 23.08.2016 10:55
Zitat
el El

.... was brauch ich denn schon für einen Querschnitt für zB 12V 20W led im Wohnzimmer? Ein Klingeldraht ;)


Ich darf mich in diesen Falle mal wieder Selbst zitieren :D


Zitat
MOB
.... wenn das Gleichstromnetz nur für LED wär der Leitungsquerschnitt bei dann
noch wirtschaftlichen Verlusten eventuell erträglich, .....


Ich habe also diese Nutzung explizit als, wenn so gewollt, als Machbar geschildert, aber eben nur wenn
die Belastung keine wirkliche Belastung darstellt, allerdings hält sich der Erfolg den Klimawandel
so allein auszubremesen doch in überschaubaren Grenzen :rolleyes:

Ein Gleichstromnetz sollte wenn dann schon alle Verbraucher ansprechen die über ein Netzteil was
Gleichspannung liefert, z.B. zum Akkuladen von Handy und Co, wie auch anderen Verbrauchern welche
relativ gleichmäßig auf die Grundlast des Hauses eine Auswirkung haben, versorgen.

Waschmaschine und E-herd sollten dem alten Stromnetz erhalten bleiben, wie auch die Brennholzkreissäge,
wobei ich nochmal zur Waschmaschine komme, für die wäre eine Warmwasserbereitstellung aus
vernünftigeren Lösungen als Braunkohlestrom aus Kondensationskraftwerken sinnvoller :mad:

von Manfred aus ObB - am 23.08.2016 12:13
oder der gute alte thermische Solarkollektor fürs Heißwasser.

von Christian s - am 23.08.2016 12:27
Ich muß doch sehr bitte! Wir hier in Österreich haben reinen Ökostrom, aus reiner Wasserkraft, naja, und was die Flüsse nicht liefern, kommt auch aus Wasserkraft, aus Pumpspeicherkraftwerken. Des nächtens gefüllt mit billigem, tschechischem Atomstrom.

eine Thermosyphonanlage wär mir ja eh das liebste, beinahe jedes Haus im verarmten Griechenland hat sowas, gibts fix und fertig für rund 500€ mit 150l Speicher. Ich weiß nur nicht ob es die schafft, das Wasser insgesamt mit Waagrechten 20m hoch und 20 runter zirkulieren zu lassen. Geht baulich nicht anders. Ich schweife ab.

von el El - am 23.08.2016 12:58
Zitat
el El
Manfred, was brauch ich denn schon für einen Querschnitt für zB 12V 20W led im Wohnzimmer? Ein Klingeldraht ;)
WaMa, Kühlschrank alles auf Gleichstrom umstellen rechnet sich wohl nie. Obwohl die WaMA ja auch mit Wärmepumpenwarmwasser versorgt wird, da bräuchts dann gar keine Armdicken Kabel mehr. Hm.
Roland, für die Bevorratung brauchts doch keine Kühlschränke, 50€ für 50kg Reis tuns doch auch :rolleyes:


20Watt, 12V, das ergibt rund 1,7A. Guter Klingeldraht reicht, der sollte 0,5 qmm haben. Aber Querschnitte unter 0,5 qmm bekommst Du ja kaum, wird zu fummelig. Und 0,5 qmm und 2 A, das passt schon. Wenn die Leitung nicht zu lang wird.
1 Volt Spannungsabfall an einer 230V Leitung wären halt nur knapp ein halbes Prozent.
1 Volt Spannungsabfall an einer 12 Volt Leitung wären aber knapp 8,4 Prozent. Viel, zu viel.
Und ein Volt Spannungsabfall am Kabel bei 2A heißt auch Erwärmung mit 2 Watt. Wenn Du die Wärme brauchen kannst, wäre es ok. Na ja, ich mach nur Spass.
Aber bei Gleichspannung ist die Rechnung mit Strom und Spannung und Leistung und Widerstand einfach. Kein Blind und Scheinstrom. Nicht bei Gleichspannung.
Nur bei Wechselspannung. Und bei Drehstrom kommt noch die verflixte Wurzel-3 dazu. Da soll sich einer auskennen.

Gruss, Roland
Ach so: Tiefkühler ist primär für eigene Gartenprodukte, auch Früchte und zugekauftes Eiscreme für die Enkel (falls die mal zu Besuch kommen). Reis nicht kalt gelagert, nicht selbst angebaut, nur zugekauft. Der Kühlschrank ist für die Tagesrationen und Milch, Wasser, Bier und Sekt. Kein Fleisch, bin Vegetarier seit 1979. Tiefkühltruhe ist mit 120h Kühlhaltung ohne Strom. Soll nur tags mit Solarstrom laufen und nachts durch dicke Dämmung den Inhalt tiefgefroren halten. Schaun wir mal, das Ding ist heute erst aufgestellt.

von Hotzi-47 - am 23.08.2016 16:28
Zitat
el El
Ich muß doch sehr bitte! Wir hier in Österreich haben reinen Ökostrom, aus reiner Wasserkraft, naja, und was die Flüsse nicht liefern, kommt auch aus Wasserkraft, aus Pumpspeicherkraftwerken. Des nächtens gefüllt mit billigem, tschechischem Atomstrom.

eine Thermosyphonanlage wär mir ja eh das liebste, beinahe jedes Haus im verarmten Griechenland hat sowas, gibts fix und fertig für rund 500€ mit 150l Speicher. Ich weiß nur nicht ob es die schafft, das Wasser insgesamt mit Waagrechten 20m hoch und 20 runter zirkulieren zu lassen. Geht baulich nicht anders. Ich schweife ab.



Nun Isolierung der 40m und der Querschnitt sind da die Frage.
Und wie hoch die Differenz zischen ein und Auslauf sowie Kollektor - da sagen die 20m noch garnichts.
Optimaler ist natürlich im Gegensatz zu den Südländern ein vertikaler Speicher.

Aus der hohlen Hand würde ich sagen mal 2, sollte reichen also statt 3/4 - 1,5 Zoll aber nagel mich nicht drauf fest.

Du mußt bedenken das bei einer solchen Anlage auch die Regelung und die Pumpe so wie deren Wartungskosten wegfallen.
Das beste ist aber das optimale "Regelverhalten" wenn nutzbare Wärme da ist und die Speicherkapazität nicht ausgelastet, läuft und regelt das System. Ohne einen mA Strom bedarf oder dem Bernd, je nach Tageslaune mal mehr mal weniger verhaßten µC´-Weichware.

von thegray - am 23.08.2016 16:39
Nun eine Möglichkeit ich sehe noch ganz andere Gründe für den Smartmeter boom.

selbst mit großen Intervallen kann ich - nur an dem verbrauch Profile erstellen und sehen was für Verbraucher wahrscheinlich grade zum Zeitpunkt X in betrieb waren.
Je mehr Daten von Einzelnen und allen desto genauer wird das -

UND ich mach mal einen ganz großen Satz- Wer glaubt das EV immer Steuerfrei bleiben also in Bezug auf das was bei den Verbrennern am Sprit abgeführt werden muß!

Mit solchen Profilen kann man ganz genau ermitteln ob ; wer; wann; wieviel.... und hat er laut LSV das überhaupt angemeldet!

von thegray - am 23.08.2016 16:45
Seht ihr das ist das Problem:

Die Kleinigkeiten machen noch keinen Klimaschutz ?

Oder etwa genau das ist was es braucht....

Zu bequem mal nachzudenken was wie viel Geld kostet- schon wieder vergessen...

sg

von Twiker76 - am 25.08.2016 09:55
Zitat
EMobile plus solar
Zitat
schachtelhalm
Das lustige am Blindstrom (Phasenverschoben durch Spule oder Kondensator) ist, dass an einer 16 Ampere Sicherung 100 Ampere Blindstrom fliessen können, ohne dass es der Sicherung einfällt zu schmelzen.


Das ist nicht lustig, sondern falsch.
I2 x R ist für die Erwärmung der Leitung massgebend, also auch für das Auslösen der Sicherung, jedenfalls bei Schmelzsicherungen. Die Phasenlage spielt hier keine Rolle.
...


Zu dem Thema wurden schon Kriege angezettelt, im Internet:

[forum.db3om.de]

[fastvoice.net]

Selber habe ich schon eine Schlacht zwischen dem Netzbetreiber HEAG und meinem Stromlieferanten GGEW verloren. Es ging darum wer für den Schaden aufkommt, wenn in Norddeutschland eine Stromleitung aufgetrennt wird, damit ein Hochseeschiff unter einer Brücke durchkann. Damals hat die Transformation [offene Leitung im Norden] einen Kurzschluss im Süden Deutschland ergeben. Bei uns sind die Umspannwerke rausgeflogen. Auf der einen Seite gab es Stromausfall (Bergstrasse Ried) bei uns im Odenwald gab es Überspannung. Mich hat es einen PC gekostet. Es war nicht der allerneueste.

Im Labor bei der GGEW habe ich bei der Gelegenheit gesehen welche Ströme alltäglich durchs Netz wandern. von Kondensatoren in Schaltnetzteilen verursacht - und keine Sicherung lösst aus.

Im Normalfall sollte der Blindstrom nicht grösser als der Wirkstrom sein und dann hält sich die Scheinleistung in Grenzen. Aber bei Schaltnetzteilen und ganz besonders Ladegeräten von Elektroautos kommen wir nahe an die Grenze und hin und wieder auch mal darüber.

Liebe Grüsse
Peter

von schachtelhalm - am 25.08.2016 21:16
Apropos Manfred, Stockwerk verkabeln.

Karin hat was gegen Magerlichtbirnen, weil wir da nichts sehen, die Stechmücken aber schon. LED-Birnen hat sie mir auch nicht genehmigt, die sind idiotisch teuer.

Da hab ich die Leuchtstreifen eben aus dem PC versorgt, nebenher.

Ein 800 Watt Netzteil (die neumodischen mit dem vorgeschriebenen PFC) da gehen 100 Watt für die 5V und die 3V ab. 700 Watt hat den besten Wirkungsgrad (über 90%) bei rund 300 Watt. Das sind so ungefähr 25 Ampere und 12 Volt. Genau richtig für 8 mal 5 Meter Leuchtstreifen, oder vielleicht ein Stockwerk.

Ich bin mir ziemlich sicher Wirkungsgrad und Lebensdauer sind besser als bei der Wandwarze aus dem Lebensmittelsupermarkt.

Liebe Grüsse von
Peter und Karin

von schachtelhalm - am 26.08.2016 06:24
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