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elweb Stammtisch
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 11 Monaten, 2 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 11 Monaten, 1 Woche
Beteiligte Autoren:
hk12, Bernd Schlueter, inoculator

BKK on Tour 2016 / Oberhausen / Samstag 17.September

Startbeitrag von hk12 am 09.09.2016 11:46

Hallo in die Runde,

das diesjährige BKK on Tour des Elektrofahrer Stammtisches Bergisch-Land, geht in Gemeinschaftsveranstaltung mit der Aachener VERA nach Oberhausen.

Im Industriemuseum Zinkfabrik Altenberg, gibt es noch bis November die Wanderausstellung :
Aufgeladen ! Elektromobilität zwischen Wunsch und Wirklichkeit (Link)
und speziell an diesem Tag zusätzlich den "Markt der E-Mobilität" (11-16Uhr).

Ab 16Uhr ist im nahe gelegenen "Uerigen" ein Tisch für gemütliches Beisammensein reserviert.

Von 11 bis 18Uhr gibt es Lademöglichkeit am Museum, für ca 20 Fahrzeuge. Die Unterverteilung muß (wie gewohnt) selbst vorgenommen werden (angemeldetete Teilnehmer erhalten Vorrang) .

Die VERAner planen ab 11:15 einzutreffen und ich werde bis ca 12Uhr vor Ort sein und einige Verteiler im Gepäck haben.

Adresse:
LVR-Industriemuseum
Zinkfabrik Altenberg
Hansastraße 20
46049 Oberhausen
Zufahrt über Altenberger Straße

Wie immer sind wir für alle neuen Gesichter offen, egal ob mit oder ohne E-Fahrzeug, freuen uns aber über kurze Anmeldung wenn möglich (Mailadresse hinter meiner Forenkennung)

Allen eine gute Anreise
Horst

Antworten:

Hi Leute,

fährt jemand Teile dieser Strecke?
[goo.gl]

Gruss
Carsten

von inoculator - am 13.09.2016 09:36
Hallo Carsten,

vielleicht kannst Du ja mit D!rk aus Essen zusammentreffen?!
War allerdings noch nicht ganz klar ob er kommen kann.

Meine Strecke führt, da ich mit dem 106er komme, diesmal über die A3.
Da könnten allerdings Einige unterwegs sein. Bin auf die Neuerrungenschaft von BdasB gespannt ... .

Gruß
Horst

von hk12 - am 15.09.2016 10:49
Elektroautos in der finstersten Ecke der Industriekultur. Als Kind musste ich öfter an den Gift und Asche speienden Hochöfen zwischen Mülheim Ruhr und Oberhausen hindurch in das nicht weniger schmutzige Oberkausen fahren, wie es sich für einen zukünftigen Elektroautofahrer gehört, mit der zweiachsigen elektrischen Straßenbahn, der Linie 1. Wer das Rheinische Landesmuseum "Altenberg" , vor dem unsere Elektroautos standen, besuchte, bekam hautnah vorgeführt, was Schwerindustrie und Kriegsproduktion vor 250 Jahren bis in die 60er Jahre des 20.Jahrhunderts bedeuteten. Frauen und Kinder führten schwerste und schmutzigste Arbeiten bei der Metallproduktion aus. Kein Wunder, dass es mich immer von Verbrennungsgasen wegzog zur vermeintlich sauberen Elektrizität, die im Rheinland alles andere als "rein" ist.
"Altenberg" hieß der Ort der Elektroautoausstellung, das Gelände der ehemaligen societé "Vielle Montagne" , übersetzt aus dem französischen,, aus dem Dreiländereck von Aachen, der damals schmutzigsten Gegend der Schwerindustrieproduktion .Die Firma weitete die Produktion auf das nicht weniger schmutzige Oberhausen aus. Wirklich alles, was an Giftigkeit Rang und Namen hat, bliesen die Schwermetallöfen damals in die Luft um Lüttich, Aachen, Kelmis, dann auch in Oberhausen und im ganzen Ruhrgebiet. Dass es im Ruhrgebiet auch Kohle gab, wurde erst später bekannt.
Aus diesen finstersten Ecken der Welt, zuerst vor allem aus England, entstanden Gedanken zur Kriegsführung und der Menschenverachtung.
Erst jetzt, nach dem Ende der Veranstaltung, wird mir klar, was ich dort alles gesehen habe und zunächst zusammenhanglos aufgenommen hatte. Da ich oft im Dreiländereck zu Gast war und auch die finstersten Gegenden Englands und Belgiens zu Fuß durchwandert habe, weiß ich, warum es mich in eine saubere Welt, ohne Verbrennung, zieht.
Unser Ideal einer sauberen elektrischen Welt ist nicht so, wie wir es wünschen: Es liegt noch viel vor uns, bis auch die elektrische Energiegewinnung sauber geworden ist Noch stößt mein Elektroauto im Rheinland mehr CO2 aus als jeder vergleichbare Verbrenner. Wir nehmen nur den dreckigen Braunkohleschleier, der heute über dem Rheinland liegt, nicht mehr wahr. Wir vergessen, dass das Rheinland, wegen seiner sauberen Luft (!), einst die Region mit der weltweit höchsten Sternwartendichte war.

Das Rheinland ist nun kernreaktorfrei. Trotzdem kommt unser angeblicher "Wasserstrom" nicht aus Norwegen und es bedarf noch größter Anstrengungen und Sparsamkeit, um unser Ziel einer sauberen Welt zu verwirklichen.
Das derzeitige EEG und KWK verfehlen Ihr Ziel.
Diese Gesetze werden missbraucht, wie auch damals, als die Grundlagen der Massenvernichtungskriege in Blackpool, im Dreiländereck und im Ruhrgebiet geschaffen wurden, um Geld und Macht zu gewinnen.
Übrigens, ich habe einst die wesentlichen Aktivisten der deutschen al Qaida beobachtet. Auffallend viele Besucher kamen genau aus den gleichen Gegenden, aus dem Ruhrgebiet, aus dem Dreiländereck und den Industrieregionen Englands und besuchten die Planungsspitze in Düsseldorf. Hamburg diente nur als Deckadresse.
Hier, in den finstersten Gegenden, wurden die finstersten Gedanken ausgebrütet und in die Tat umgesetzt und führen zur Zeit zu neuen Flüchtlingsströmen mit ihrer billigen Arbeitskraft für die Industrie. Wer je in der Sahara war, weiß, wonach sich ein Araber in unseren finstersten Industrieregionen eigentlich sehnt. Ich habe deren Gedanken und Beweggründe studiert. Sie sehen sich als Einzelkämpfer und Befreier. Den Schmutz einfach in die Luft sprengen und die Menschen dort ausrotten...Heute bemüht man sich um eine Umstrukturierung, die die Industriegebiete wieder menschenwürdig macht. Die Zahl der "Migranten" und die Moscheenzahl in der Region ist groß. Es geht trotzdem nur schleppend voran.

von Bernd Schlueter - am 19.09.2016 02:37
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