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elweb Stammtisch
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11
Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, Hotzi-47, Manfred aus ObB, Twiker76, Christian s, Sven Salbach

Gegen Braunkohle in der Lausitz

Startbeitrag von Twiker76 am 14.09.2016 12:24

Ich denke das ist wichtig:

[newsletter.greenpeace.de]

bitte Mitmachen bei diesem Protest

schöne Grüße

Marcus

Antworten:

Ja was ist das für eine Studie :confused:

Haben hier die AfD und andere Völkische Beobachter mitgeschrieben :eek:

[www.greenpeace.de] ( Seite 7 )

Zitat
Die Studie wurde im Auftrag von Greenpeace durchgeführt
2.2
Psychosoziale Kosten durch Umsiedlungen

Der deutschen Braunkohlenförderung mussten
innerhalb von 90 Jahren über 250 Siedlungen mit insgesamt fast 110.000 Einwohnern weichen
(Heinrich-Böll-Stiftung und BUND 2015).
Diese Umsiedlungen verursachen hohe gesellschaftliche Kosten. Wä....

......

Wie können die Folgen von Heimatverlust bzw. Verlust der kulturellen Identität bewertet werden?
Welche psychosozialen Belastungen, und damit auch Kosten für das Gesundheitssystem,
ziehen Umsiedlungen nach sich?

Ergebnis:
Die gesellschaftlichen Kosten sind nicht quantifizierbar


In den letzten 90 Jahre ( warum dieser Zeitraum :confused: ) würden Millionen Deutsche von ihren Lebensräumen vertrieben,
ohne entsprechende Entschädigung und kulturelle Identität, laut den Grünen und Andren kann die Deutsche
Kultur garnicht schnell genug verändert werden, da ist doch Umsiedlung gerade von Pegida Bevölkerung
( laut Lügenpreße ist die Laustiz ein Quellland der Pegida [www.zeit.de] )
also was soll die Aufregung :sneg: und richtig gemacht ist Braunkohle besser fürs Klima als die Ideen
der Endsiegökos nur 100% PV und Wind erreicht ein Deutschland mit Emissionen wie im Morgentauplan
wenn wir hier schon bis zu 90 Jahre in der Geschjichte zurückgehen :rolleyes:

von Manfred aus ObB - am 14.09.2016 19:05
:sneg::sneg:

Greenpeace macht schon einiges richtig, wenn man mal von der AntiElektroHaltung absieht...

Diesel und sonstige Schweine gibt es überall !!!

von Twiker76 - am 14.09.2016 20:46
Als Elektroautofahrer möchte ich die Elektrizitätserzeugung als gesichert sehen. Das ist aber nicht der Fall und mein Auto bläst wegen der ausschließlichen Erzeugung des Stroms durch Braun- und Steinkohle hier in der Gegend weit mehr als doppelt so viel Schadstoff(CO2) in die Luft als ein vergleichbarer Benziner.
Auch, wenn Greenpeace noch so schimpft, bei der Elektrizitätsfeindlichkeit , auch der Regierung, werde ich weiterhin auf Braunkohle angewiesen sein.
Warum gibt die Regierung nicht den Verkauf von Strom aus erdgasbetriebenen Blockheizkraftwerken frei, ohne jegliche Steuer und Umlage? Im Nu würden Blockheizkraftwerke wie Pilze aus dem Boden schießen und überall wären Elektrozapfstellen an den Hauswänden montiert.
Worauf es der Regierung (nur in Worten) ankommt, wir hätten innerhalb von wenigen Jahren die Ziele der Energiewende erfülllt und übererfüllt. Stattdessen wird das Volksvermögen für unsinnige Förderprogramme und Zwang zur Energievernichtung (ja, ich benutze diesen volkstümlichen Begriff der Energie) verschwendet. Ja, Energievernichtung, sowohl menschliche Energie, wie auch Vernichtung von Exergie in Heizstäben, die gezwungenermaßen bei Blockheizkraftwerken eingesetzt werden, weil das dämliche Umlagensystem es so will.
Ich demonstriere nicht mit gegen Vattenvall und EPH, weil die greenhorns partout wollen, dass wir unseren Energiehunger zukünftig aus Kernkraftwerken rund um unser Heimatland speisen.
Dabei könnten wir ganz auf Kernenergie und Braunkohle verzichten, wenn endlich das EEG abgeschafft würde und genau diese statt saubere Energie besteuert würden.
Auf 1kWh elektrische Energie aus Erdgas, das in Heizkraftwerk verbrannt wird, kommen sage und schreibe 850% Steuern und Umlagen. Das mache sich bitte jeder einmal klar! Dabei erzeugt Strom keinerlei Schadstoff.
Aber es kommt ja noch viel schlimmer: diese ganze alternativ und teuer erzeugte elektrische Energie landet, mit voller Billigung durch unsere Bundesregierung, in Aluminiumhütten.
Das ist Energievernichtung, im volkstümlichen, nicht im physikalischen Sinn.

Habt Ihr auch schön immer alle Eure Zertifikate bei Euch, die beweisen, dass Eure Elektronen aus Norwegen kommen?

von Bernd Schlueter - am 16.09.2016 14:41
weil wenn die es auf die letzten 30 Jahre beziehen würden, die Zahlen nicht beindrucken würden ;-)

von Sven Salbach - am 17.09.2016 14:34
Zitat
Bernd Schlueter
Habt Ihr auch schön immer alle Eure Zertifikate bei Euch, die beweisen, dass Eure Elektronen aus Norwegen kommen?


Nix mit Wasserkraft aus Norwegen. Wasserkraft taucht auf meinen E.On Zertifikaten bzw. dem meiner Rechnung beiligenden Informationen gar nicht auf. Eher sowas merkwürdiges zur Stromerzeugng der E.ON hier:



und sowas hier: wo kommt der Strom aus Erneuerbaren bei den Kundenlieferungen laut nachfolgendem Bild her? Zugekauft? Müßte doch trotzdem iim obigen "Schauspiel" als "aus Energiequellen beschafft" auftauchen. Die trauen sich was, diese E.ON Leute, das so zu veröffentlichen:



Also danach muss ich bei meinem Strombezug mit 335 g CO2 pro kWh rechnen.
Also für mein Hotzi mit 14 kWh / 100 km wären das dann 47 g CO2 pro km
und für meinen Berlingo mit 24 kWh/100 km wären es rund 80 g CO2 pro km.
Rechnerisch jedenfalls.
Wenn ich dann später mal umstelle auf direkt Solarstrom vom Dach ins Auto über einen MPP Solar-Batterieladeregler, ohne AC Umwandlung, ohne EEG oder sonstige Ver- oder anderer Rechnung oder Durchleite oder Netzgebühren, wirds natürlich noch besser. Energetisch für alle und finanziell für mich.
Geplant isses.

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 18.09.2016 11:13
Zitat
EMobile plus solar


Also danach muss ich bei meinem Strombezug mit 335 g CO2 pro kWh rechnen.
Also für mein Hotzi mit 14 kWh / 100 km wären das dann 47 g CO2 pro km
und für meinen Berlingo mit 24 kWh/100 km wären es rund 80 g CO2 pro km.
Rechnerisch jedenfalls.



Vergiß den Radioaktiven Abfall nicht :o der wär dann in einen Fall 0,0007 g/kWh rund 0,001 g je 100 Kilometer
und rund 70 Prozent mehr für das größere Fahrzeug :rolleyes:

Zitat
EMobile plus solar


Wenn ich dann später mal umstelle auf direkt Solarstrom vom Dach ins Auto über einen MPP Solar-Batterieladeregler, ohne AC Umwandlung,
ohne EEG oder sonstige Ver- oder anderer Rechnung oder Durchleite oder Netzgebühren, wirds natürlich noch besser.
Energetisch für alle und finanziell für mich.



Alls erstes würd ich mich dann höflich bei den Einzahlern ins EEG Bedanken da Diese Dir Deine PVanlage bezahlt
( Nein nicht bei mir, ich Zahl kein EEG ich hab über 40 Jahr Eigenstromerzeugung aus nachhaltigen CO2 Freien Quellen )
und im Winter genug Vorräte anlegen wenn Du nicht Fahren kannst weil kein Sonnenstrom ;-)

von Manfred aus ObB - am 18.09.2016 18:48
Vergesst nicht, dass Ihr nur durch eine Kombination von Phoztovoltaik; Windenergie und für viele von uns ein nicht mehr totbesteuertes und mit Umlagen unwirtschaftlich gemachtes BHKW Angelas Klimaziele erreichen und übertreffen könnt. So lange Angelas Palldine mitregieren,bleibt alles unerreichbar.

von Bernd Schlueter - am 18.09.2016 20:27
Zitat
Manfred aus ObB
Vergiß den Radioaktiven Abfall nicht :o der wär dann in einen Fall 0,0007 g/kWh rund 0,001 g je 100 Kilometer und rund 70 Prozent mehr für das größere Fahrzeug :rolleyes:

Alls erstes würd ich mich dann höflich bei den Einzahlern ins EEG Bedanken da Diese Dir Deine PVanlage bezahlt
( Nein nicht bei mir, ich Zahl kein EEG ich hab über 40 Jahr Eigenstromerzeugung aus nachhaltigen CO2 Freien Quellen )


Ja ja, schlimm das mit dem radioaktiven Abfall. Aber es geht vorüber, das ist gewiss. Und das freut mich.

.. und die Solartechnik und das EEG. Ja ja, ich habe mich schon oft bedankt, bin mir sehr bewußt, dass da auch irgendwo Geld fließt. Das meiste an die Regierung, die sehr gut die öffentliche Hand aufhält. Aber auch das ist in ein paar Jahren vorbei, und dann kommen die nächsten 100 Jahre oder so die Energieströme kostenlos. Bei wem darf ich mich dann bedanken? Bei den Nachkommen derer, die einst (auch) EEG Strom bezogen haben, oder bei der Sonne, die keine Rechnung schickt.
Und Gratulation zu 40 Jahre Wasserkraft. Bei wem bedankst Du Dich? Oder hast Du die Anlage voll selbst bezahlt und den Strom nie verkauft und auch nie Gewinn gemacht? Was änderte sich, als das EEG kam?

Du wirst - wie häufig - sicher schlüssige Antworten auf alle diese Fragen haben. Ich bewundere immer wieder, wie Du über Fragen und Probleme der anderen nachdenkst.

Gruss, Roland ;-)

von Hotzi-47 - am 18.09.2016 21:09
Und vergesst bei aller Hitzigkeit der Diskussionen nicht dass die Energie- und Treibhausthematik nur ein winzig kleines unbedeutendes Anhängsel des riesigen Problems der globalen Überbevölkerung mit Explosionstendenz ist.

kluge Köpfe sind immer noch herzlich dazu eingeladen sich einen Zugang dazu abseits von Krieg Seuche und Hungersnot auszudenken.

von Christian s - am 19.09.2016 12:45
Ich halte auch Braunkohle in der Lausitz für nutzbar, ohne die Umweltziele zu verfehlen.Nur sollten wir mit der Verbrennung warten, bis die entsprechende Technik zur Entschwefelung und Entstaubung installiert ist. Nicht zu horrenden Preisen, die auftreten, wenn die Regierung ihr Füllhorn darüber ausschüttet. Ohne Nutzung der Abwärme schonmal überhaupt nicht und das hieße, die Verbrennung dürfte shon gar nicht in der Lausitz erfolgen, deren Wärmebedarf infolge geringer Bevölkerungsdichte zu gering ist. Wärme kann man nicht über große Entfernungen Transporteiren. Strom sehr wohl, und sehr preisgünstig. Auch sollte man die Braunkohleverbrennung stark von der Wetterlage abhängig machen. Regen wäscht Schadstoffe sehr effektiv aus.
Also, die Kohle für die Zukunft verwahren.

von Bernd Schlueter - am 27.09.2016 08:35
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